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Julian Reichelt sieht sich als “Stimme der Mehrheit” gegen eine linke Medienmacht. Mit seiner rechten Plattform “Nius” will er den Journalismus zurückerobern – und Politik medial vorbereiten. Was für ihn Vernunft ist, nennen Kritiker Populismus oder “Hass und Hetze”.Reichelt glaubt Deutschland auf dem Weg in die Selbstzerstörung, getrieben von Ideologie und Kollektivismus.Ein Gespräch über alternative Medien, journalistische Standards und die Frage, ob man Journalist oder Aktivist ist, wenn sich eine journalistische Marke als eine Bewegung bezeichnet.Auch in diesem Jahr könnt ihr uns ein paar Mal in Person sehen. Der erste Termin ist mit Ulf Poschardt am 25. April beim "taz"-Lab. Die Tickets findet ihr hier: https://taz.de/taz-lab/tickets/!v=5db114a5-5a56-4ea2-81ab-f4c2c3a38750/--------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Dominik Steffens und Benjamin ScherpUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de

Frohe Ostern! Wir genießen die Feiertage mit unseren Liebsten und gehen es deshalb etwas ruhiger an – von daher gibt es diese Woche den Reupload unserer LIVE-Aufnahme mit Jan Fleischhauer aus dem September 2025. Gute Unterhaltung!30 Jahre hat Jan Fleischhauer beim Spiegel geschrieben — als einziger, der offen zugab, FDP zu wählen. Erst galt er als exzentrisch, dann als verrückt. Heute nennt er sich selbst reaktionär.Fleischhauer sieht Deutschland gespalten: Nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen einer Mehrheit, die sich ohnmächtig fühlt, und einer schrumpfenden Elite, die bestimmt, wie gedacht werden soll. Die Linke habe verlernt zu streiten — und merke es nicht einmal.Warum er "Nius" absagte, obwohl sie ihn wollten. Warum ihn Charlie Kirk fasziniert. Und warum der NDR nach dem Fall Julia Ruhs die falsche Lektion zieht.Auch in diesem Jahr könnt ihr uns ein paar Mal in Person sehen. Der erste Termin ist mit Ulf Poschardt am 25. April beim "taz"-Lab. Die Tickets findet ihr hier: https://taz.de/taz-lab/tickets/!v=5db114a5-5a56-4ea2-81ab-f4c2c3a38750/----------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.deFoto: Superbass

Christian Ulmen nannte sich selbst den Prototypen des feministischen Mannes. Jenni Zylka sagt: Wer einem das extra sagen muss, dem glaubt sie nicht. Die Berlinale-Kuratorin sieht im Fall Fernandes kein neues Phänomen, sondern ein altes Muster. Es geht nie um Sexualität. Es geht um Macht.Was Täter weltweit eint, ist das Geschlecht. Nur Männer haben die Wahl, so Zylka. Aber Männerhass? Totaler Blödsinn, sagt sie, kontraproduktiv.Zentral in der Debatte ist auch die Unschuldsvermutung. Für Zylka ist klar: Dem Rechtsstaat müssen wir vertrauen – trotz Solidarität mit Opfern.Zum Buch von Jenni Zylka: https://amzn.eu/d/05Ei1n47*Korrektur: In Neukölln ist ein türkisch-kurdisches Mädchen von mehreren arabischen Jugendlichen vergewaltigt worden. Das haben wir falsch erzählt. Die Details könnt ihr hier nachlesen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/mutmassliche-vergewaltigung-in-neukollner-jugendklub-das-dokument-das-vertuschung-und-rucksichtnahme-auf-verdachtige-belegt-15396549.html----------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de

Fahndungsplakate in Berlin. Mordaufrufe in sozialen Medien. Sargmontagen. Die Täter? Kamen von links. Nicholas Potter schreibt für die “taz”, bezeichnet sich selbst als links – und wurde nach einem Besuch im Kibbuz Be'eri zur Zielscheibe einer koordinierten Hasskampagne.Potter warnt vor einer “neuen autoritären Linken”, die antisemitisch ist, Gewalt legitimiert, sich progressiv gibt, aber Terror und Diktaturen pusht.Was ist aus einer Linken geworden, die einst Aufklärung, Solidarität und Pressefreiheit wollte. Was bedeutet ihr Schwinden für Deutschland? Zum Buch von Nicholas Potter: https://amzn.eu/d/0isJQfnP----------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Benjamin Scherp und Jan FeddersenUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de

*Transparenzhinweis: Benni arbeitet für die "Sport Bild".In der Flüchtlingskrise 2015 war Kai Diekmann als „Bild”-Chefredakteur für die Kampagne „Refugees Welcome" verantwortlich — und verteidigt sie bis heute. Die Fehler sieht er nicht in der Aufnahme der Flüchtlinge, sondern in dem, was später ausblieb: Steuerung und klare Erwartungen an Integration.Diekmann hat die Krise nicht nur begleitet, sondern selbst Flüchtlinge aufgenommen. Er scheiterte daran. Sein Gast radikalisierte sich.Ein Gespräch darüber, was Boulevard darf, wieso die „Bild” die meisten Rügen vom Presserat bekommt und auch, wie Diekmann auf Reichelts „Nius” blickt.Zum Buch von Kai Diekmann: https://amzn.eu/d/05vBWdA7Heute an den Mikros: Benjamin Scherp und Dominik Steffens-----------------Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de

Der Osten wird in deutschen Medien falsch dargestellt — davon ist Holger Friedrich überzeugt.Das wechselhafte Wahlverhalten dort sei kein Demokratieproblem, sondern eine rationale Antwort auf eine Politik, die den Kontakt zur Realität verloren habe.Der Verleger gründete deshalb die “Ostdeutsche Allgemeine”. Was steckt dahinter? Wir fragen ihn nach seinen Kontakten zu Russland und seiner Zeit als Stasi-Mitarbeiter. Ein Gespräch über Medien, Ostdeutschland und die Frage, wie man der ehemaligen SED-Spitze Egon Krenz dankbar sein kann.Heute am Mikro: Dominik Steffens-----------------Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de

Islamismus nimmt zu: Liegt es am Asylsystem?Die Gefahr des Islamismus wächst. Laut Bundeskriminalamt stieg die Zahl islamistischer Straftaten in Deutschland im Jahr 2024 auf 1515 Fälle, gegenüber 990 Fällen im Vorjahr – das entspricht einem Anstieg von rund 53 %.Ruud Koopmans, einer der meistzitierten Migrationsforscher Europas und Berater des Innenministeriums, fordert mehr Kontrolle über irreguläre Migration und ein reformiertes Asylsystem. Ansonsten werde sich der Islamismus weiter potenzieren.Sein Urteil über den Status quo: Das System rette die Schutzbedürftigen gar nicht, sondern gleiche eher einer Lotterie. Für seine Kritik an der steigenden Gefahr des Islamismus gilt er als „umstritten“.Heute an den Mikros: Jan Feddersen und Benjamin ScherpUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de