
Hosted by taz · DE

„Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ Dieser Satz, der dem französischen Aufklärer Voltaire zugeschrieben wird, bezeichnet einen Kern der liberalen Demokratie - die Meinungsfreiheit. Heute aber haben bei Nahost, Corona oder Kritik an PolitikerInnen viele das Gefühl, dass sie nicht mehr Sagen dürfen was sie wollen. Mit diesem Affekt machen die Rechtspopulisten Punkte. Aber auch wenn Rechte dieses Ressentiment ausbeuten – es gibt auch real fragwürdige Tendenzen. und eine strafrechtliche Verengung des Meinungsspektrums. Das Land Hessen will die Leugnung des Existenzrechtes Israels unter Strafe zu stellen. Demonstrationen, bei denen „From the River to the sea“ skandiert wurde, wurden aufgelöst. Eine Pro-Gaza Demonstrantin hielt das Schild „Haben wir aus dem Holocaust nichts gelernt?“ hoch und wurde wegen Volksverhetzung verurteilt. Das tangiert die Grenzen eines Gesinnungsstrafrechts, das sonst typisch für autoritäre Regime ist. Die Justiz wird da zu einer Kraft, die das Gute will und das Problematische verstärkt. Das gilt auch für eine allzu harte Ahndung von persönlicher Kritik an Politikern. Wer Minister „Schwachkopf“ nennt, muss mit einer Hausdurchsuchung rechnen. Wer die Außenministerin dumm nennt, muss eine saftige Strafe zahlen. Diese Rechtspraxis soll gerade Politikerinnen, die im Netz sexistisch beschimpft werden, schützen. Doch es fragt sich, ob die Kosten – der Eindruck, dass die Macht sich gegen Kritik immunisiert – dafür zu hoch sind. Muss die Linke also skeptischer auf diese Verrechtlichung politischer Kontroversen schauen? Das diskutiert Moderator Stefan Reinecke mit der taz Meinungsredakeurin Pauline Jäckels, dem Rechtskorrespondenten der taz Christian Rath und Ulrich Gutmair, Redakteur der Wochen-taz. 📖 Zum Weiterlesen: -"Kritik an hessischem Vorstoß", Artikel von Christian Rath. taz vom 8.5.2026 -"Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden", Rezension von Ulrich Gutmair. taz vom 16.3.2026 -"Der Rückzug in die Bubble ist ein strategischer Fehler", Kommentar von Pauline Jäckels. taz vom 5.5.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

In der vergangenen Woche reiste US-Präsident Donald Trump nach Peking, diese Woche folgte Russlands Präsident Wladimir Putin. Chinas Staatschef Xi Jinping empfing beide mit großer Inszenierung - aber doch schien vollkommen klar, dass hier nicht auf Augenhöhe verhandelt wird. Sowohl Trump als auch Putin kamen als Bittsteller. Und beide konnten kaum Zählbares mit nach Hause nehmen. Hatte Trump bei seinem letzten China-Besuch während seiner ersten Amtszeit 2017 noch Verträge mit einem Gesamtvolumen von 250 Milliarden US-Dollar mitbringen können, ist er jetzt mit deutlich weniger wieder abgereist. Erst nach seinem Besuch wurde bestätigt, dass China 200 Boeing-Flugzeuge kaufen möchte, auch das weniger als gedacht. Und von chinesischer Hilfe bei der Lösung der Krise in der Straße von Hormus ist nicht die Rede - während Trump umgekehrt plötzlich die US-Unterstützung von Taiwan zur Verhandlungsmasse erklärt. Der russische Präsident Putin seinerseits hatte sich erhofft, nunmehr endlich einen Vertrag zum Bau der seit 2006 geplanten zweiten Gas-Pipeline von Russland nach China unterschreiben zu können - und ging leer aus. Xi Jinping weiß um die russische Abhängigkeit von China und nutzt sie weidlich aus. Chinas Rolle in der Welt hat sich verändert. Russlands Krieg in der Ukraine und der Krieg der USA und Israels gegen Iran mit all seinen Folgen haben Russland und die USA geschwächt und China gestärkt. Gleichzeitig rüstet China seit vielen Jahren beständig auf, und das nicht ausschließlich mit Blick auf einen möglicherweise bevorstehenden Konflikt mit Taiwan. Wirtschaftlich ist China in nahezu allen Teilen der Welt aktiv, und über Bündnisse wie BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) präsentiert sich China als so etwas wie die Führungsmacht des Globalen Südens. Wie denkt die Großmacht, was für Visionen bestimmen das chinesische Handeln? Denkt China überhaupt in Allianzen? Und exportiert China sein eigenes autoritäres Gesellschaftsmodell? Darüber diskutiert Moderator Bernd Pickert mit der stellvertretenden Leiterin der Wochentaz, Chinakennerin und Romanautorin Lin Hierse, Asien-Redakteur Sven Hansen und Fabian Kretschmer, heute Korrespondent für China und die koreanische Halbinsel aus Seoul, zuvor in Peking. 📖 Zum Weiterlesen: Ziemlich böse Freunde, Text von Fabian Kretschmer zum Putin-Besuch in Peking, taz vom 20.05.2026 -Ein Burgfrieden, der vor allem einer Seite nutzt, Text von Fabian Kretschmer zu Trumps China-Besuch, taz vom 15.05.2026 -Der hofierte KP-Chef, Kommentar von Sven Hansen zu beiden Staatsbesuchen in Peking, taz vom 19.5.2026 -Eigentlich ganz schön hier, Essay von Lin Hierse über die Anziehungskraft des supermodernen, undemokratischen China, taz vom 15.05.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Die AfD stellt sich gern als unbesiegbar hin, dabei hat sie in diesem Jahr fast alle Kommunalwahlen verloren. Was lässt sich daraus lernen? Bei der Landratswahl in der Uckermark hat sich die AfD große Hoffnungen gemacht: Die Amtsinhaberin von der CDU, Karina Dörk, stand im April dem Herausforderer Felix Teichner gegenüber, ein Abgeordneter der AfD im Brandenburger Landtag. Der gibt sich freundlich und spielt auf dem Klavier auch mal Songs des linken Liedermachers Hannes Wader. Am Ende hat die Landrätin ihren Posten verteidigt und das mit einem sehr klaren Ergebnis. Kompetenz schlägt Populismus, kommentierte taz-Redakteur Stefan Reinecke das Ergebnis. Die Landratswahl in der Uckermark ist nur eine von vielen Niederlagen, die die AfD in diesem Jahr bereits in Ostdeutschland einstecken musste - also da, wo sie sich besonders siegesgewiss gibt. Zu bislang 26 Wahlen für Bürgermeister- und Landratsposten ist sie angetreten, gewonnen hat sie nur zwei Mal: mit André Barth im sächsischen Altenberg Anfang des Jahres und aktuell mit René Stadtkewitz in Zehdenick/Brandenburg. Was kann man aus diesen Ergebnissen lernen? Und welche Rolle spielt es, dass eine CDU-Frau wie Karina Dörk im Wahlkampf sagt, für "Pseudoprobleme" wie die Brandmauer habe sie keine Zeit? Wie schlägt man die AfD? Das ist die Frage, um die es in der neuen Folge des Bundestalks geht - natürlich auch mit Blick auf die Landtagswahlen im Herbst. In Sachen-Anhalt steht die extrem rechte Partei laut Umfragen inzwischen bei 41 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern bei 36. Aber auch in bundesweiten Umfragen hat sich die AfD auf Platz eins geschoben und liegt zwei bis drei Prozent vor der Union. Interessant dabei: Laut Wahlforscherinnen ist seit der Bundestagswahl nur ein kleiner Teil der Unionswählerinnen, die sich von CDU und CSU abgewandt haben, zur AfD übergelaufen. Ein deutlich größerer will jetzt gar nicht mehr wählen. Oder für Parteien links der Union stimmen. Was heißt all das für die Zukunft des Landes? Und welche Strategien gibt es gegen die AfD? Darüber diskutieren in der neuen Folge des Bundestalks der AfD-Watcher der taz, Gareth Joswig, die Leiterin des Recherche-Ressorts Anne Fromm und Stefan Reinecke aus dem Parlamentsbüro. Sabine am Orde innenpolitische Korrespondentin der taz, moderiert. 📖 Zum Weiterlesen: Rechtsextreme Ausnahmen bestätigen die Regel, Text von Gareth Joswig, taz vom 11.05.2026 -Verloren, verloren, verloren, verloren, verloren…, Text von Konrad Litschko, David Muschenich, Anne Fromm, Christian Jakob und Gareth Joswig, taz vom 08.05.2026 -Der Rechte oder die Anti-Populistin, Reportage von Stefan Reinecke, taz vom 15.04.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Der wirtschaftsliberale Flügel attackiert die SPD, Kanzler Merz assistiert. Nach einem Jahr Schwarz-Rot fragt sich, wie wackelig diese Regierung ist „Diese Regierung wird keine vier Jahre halten.“ Das hat kürzlich der CDU-Wirtschaftspolitiker Christian von Stetten prophezeit. Der wirtschaftsliberale Flügel der Union ist frustriert, weil die SPD bei zackigen Reformen des Sozialstaats zögert. Die Sozialdemokraten haben zu Recht Angst, mit Kürzungen ihre schwindende Anhängerschaft zu verjagen. Aber weder die CDU-Rechte noch die SPD-Linke haben machtpolitische Alternativen. Das stabilisiert das Regierungsschiff. Kapitän Merz bringt es allerdings durch jähe Ansagen über Kurswechsel immer mal wieder ins Schlingern, anstatt für Ruhe an Deck zu sorgen. Wahrscheinlich wollte Friedrich Merz (CDU) ein Jahr schwarz-rote Bundesregierung mit dem Interview im Spiegel und dem Auftritt bei "Miosga" in freundlichem Licht erscheinen lassen. Das hat nicht funktioniert. Der Kanzler wirkte aggressiv gegenüber der SPD - sein Satz, kein Kanzler habe zuvor solche Angriffe ertragen müssen wie er, wurde als selbstmitleidig wahrgenommen. In Umfragen liegt die AfD vor der Union. Dass die Regierung scheitert, ist zwar nach wie vor unwahrscheinlich, rückt aber in den Bereich des Denkbaren. Hält die Koalition? Wie stark sind die Kräfte, die eine Union-Minderheitsregierung mit Unterstützung der AfD der Regierung mit der störrischen SPD vorziehen? Und hat jemand Sehnsucht nach Olaf Scholz? Das diskutiert Moderator Stefan Reinecke mit seinen Kolleginnen Sabine am Orde und Anna Lehmann aus dem taz-Parlamentsbüro sowie mit Kersten Augustin, dem Leiter des Inlandressorts der taz. 📖 Zum Weiterlesen: -„Hier spricht die Fachebene“, Text von Kersten Augustin, Sophie Fichtner und Christian Jakob, taz vom 03.05.2026 -"Wer bringt hier wen um?", Analyse von Anna Lehmann, Sabine am Orde und Stefan Reinecke, taz vom 04.05.2026 -"Kann er Kanzlerin?", Portrait von Anna Lehmann und Sabine am Orde, taz vom 02.05.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Ein Jahr ist die von Friedrich Merz geführte schwarz-rote Bundesregierung jetzt im Amt - und bislang scheinen die Enttäuschungen zu überwiegen. Ein Jahr ist die von Friedrich Merz geführte schwarz-rote Bundesregierung jetzt im Amt - und bislang scheinen die Enttäuschungen zu überwiegen. Der im vergangenen Jahr schon angekündigte "große Herbst der Reformen" ist ausgeblieben, die Koalition scheint ohne gemeinsame Vision im großen und zerstritten in den Details vor sich hin zu fuhrwerken, und die rechtsextreme AfD, deren Stimmenanteil Merz zu halbieren versprochen hatte, führt die Umfragen an und scheint noch immer die Agenda zu bestimmen. Wir fragen und diskutieren in drei Thesenblöcken das erste Jahr dieser Koalition. Erstens: Kann diese Koalition Krise? Dass die externen Faktoren, die Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine mit ihren politischen und ökonomischen Auswirkungen und das vollkommen veränderte Verhältnis zu den USA einen gewaltigen Druck auf die Bundesregierung ausüben, ist unbestreitbar. Zeigt sie damit einen guten Umgang, der Vertrauen schafft? Das fragt und diskutiert Sabine am Orde aus dem taz-Parlamentsbüro. Zweitens: Egal, was bei den derzeit diskutierten Reformen (und Sparmaßnahmen) im einzelnen herauskommt - ein zentraler Konstruktionsfehler des deutschen Sozialstaats bleibt, nämlich dass er zentral über Abgaben auf die Arbeit finanziert wird. Das muss sich zugunsten steuerfinanzierter Modelle ändern, findet (Stefan Reinecke)[https://taz.de/Stefan-Reinecke/!a46/], ebenfalls aus dem taz-Parlamentsbüro. Wie bereit ist die Regierungskoalition für wirklich neues Denken? Wochentaz-Politikredakteurin Martina Mescher fragt drittens angesichts des allgemeinen Rechtsrucks, ob wir nachhaltig auf eine konservative Republik zusteuern, analysiert den modernen Konservatismus, der ebenfalls in der Krise steckt und fragt sich, was es für dessen traditionelle Parteien bedeutet, wenn sie sich von Rechtsextremen und Rechtspopulisten vor sich her treiben lassen. Was wiegt da schwerer: Kulturkampf, Neoliberalismus? Diese beim taz.lab 2026 live aufgezeichnete Folge mit allen vier "Bundestalk"-Hosts wird moderiert von Auslandsredakteur Bernd Pickert. 📖 Zum Weiterlesen: -„Weniger hysterische Debatten über kurzfristige Maßnahmen“, Interview von Anna Lehmann und Sabine am Orde mit CDU-Sozialpolitiker Stefan Nacke. Vom 23.04.2026 -Es sind mehr als nur nervöse Missstimmungen, Analyse von Stefan Reinecke. Vom 25.04.2026 -Energiekrise - Wie sicher ist der Flug in den Sommerurlaub.Von Nanja Boenisch und Sabine am Orde, 20.04.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Fast zwei Monate nach Beginn des US-israelischen Angriffs auf den Iran ist die Lage weiter unübersichtlich. Waffenstillstände gelten nur auf Zeit, angekündigte Deals scheitern, die Straße von Hormus bleibt blockiert – mit spürbaren Folgen für Wirtschaft, Energiepreise und internationale Politik. Gleichzeitig wächst der Druck auf Donald Trump: Der Krieg kostet Geld, innenpolitisch wird die Kritik lauter, und die Midterms rücken näher. Wie stabil ist die aktuelle Waffenruhe? Welche Interessen verfolgen die USA, Israel und der Iran? Welche Rolle spielt das iranische Atomprogramm tatsächlich und wie realistisch sind neue Verhandlungen? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit dem aus Kairo zugeschalteten Korrespondenten Karim el-Gawhary, Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann. 📖 Zum Weiterlesen: Iran und USA: Wer blinzelt zuerst von Lisa Schneider. 22.04.2026 Das Pokerspiel von Hormus von Karim el-Gawhary.18.04.2026 Krieg und Treibstoffpreise: Wenn Öl und Gas zur Waffe werden von Ulrike Herrmann, 28.03.2026 Trump, der Kriegspräsident - eine globale Gefahr von Bernd Pickert, 12.4.2026 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Viktor Orbán war ihr Vorbild bis in die USA. Und nun? Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist abgewählt und mit ihm verliert die radikale Rechte in Europa ihr wichtigstes Vorbild. Sein Herausforderer Peter Magyar gewinnt mit Zwei-Drittel-Mehrheit und stellt das System Orbán infrage. Lange galt Ungarn als Blaupause für autoritären Umbau: Von Alice Weidel über Giorgia Meloni bis Marine Le Pen orientierten sich viele an Orbáns „illiberaler Demokratie“. Sogar Donald Trump und die MAGA-Bewegung schauten nach Budapest. Doch trotz internationaler Unterstützung, selbst US-Vize JD Vance reiste an, hat Orbán verloren. Auch andere rechte Projekte geraten ins Wanken: In Italien scheitert Meloni mit einer Justizreform, in den USA wird Trumps Lager nervös vor den Midterms. Ist das die Trendwende? Wie stabil sind autoritäre Systeme wirklich und lassen sie sich demokratisch wieder zurückbauen? Wofür steht Peter Magyar? Und was bedeutet das alles für die EU und die Ukraine? Darüber sprechen im Bundestalk die Osteuropa-Expertin Barbara Oertel sowie die Korrespondenten Florian Bayer und Michael Braun. Moderiert von [Sabine am Orde](. 📖 Zum Weiterlesen: -Was hat Péter Magyar vor?, Kommentar von Florian Bayer. Vom 14.04.2026 -Kalte Schulter für Meloni, Kommentar von Michael Braun. Vom 24.03.2026 -„Trump, Putin und die AfD haben zusammen eine Wahl verloren“, Interview mit Anton Hofreiter, 13.04.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Machtkampf - wie weit rückt die Partei nach rechts? Die FDP steckt tief in der Krise: Nach dem Scheitern bei Bundestags- und Landtagswahlen kämpft die Partei ums politische Überleben. Selbst CDU-Kanzler Friedrich Merz sieht sie schon von der Bühne verschwunden. Nun will Wolfgang Kubicki die FDP retten und kandidiert für den Parteivorsitz. Doch steht er für einen Kurs, der die Partei weiter nach rechts rückt? Mit Henning Höne gibt es einen Gegenkandidaten, der für einen moderateren Weg steht. Es geht nicht nur um Personal, sondern um die Zukunft der Partei. Kann ein Rechtskurs Wähler*innen zurückholen, oder treibt er sie weiter zur AfD? Und was würde es für das politische System bedeuten, wenn die FDP verschwindet? Im Bundestalk diskutieren wir über Richtungskampf, Liberalismus und die Frage, ob die FDP noch eine Zukunft hat. Mit Stefan Reinecke, Tobias Schulze und Pascal Beucker aus dem taz-Parlamentsbüro. Moderation: Martina Mescher 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Beim Gesundheitssystem und im Haushalt muss gespart weren. Schaffen Merz und Klingbeil ein sozial gerechtes Paket? Schwarz-Rot macht ernst. Jetzt soll ein Sommer der Reformen kommen. Steuerpolitik und Arbeit. Rente und Gesundheit - dies System sollen neu justiert werden. Auch weil Geld fehlt. Die Krankenkassen machen ein Milliarden-Minus.Im Bundeshaushalt sind riesige Löcher. Könne sich Union und SPD einigen? Und kommt dabei ein sozial ausgewogenes Packet bei heraus? Oder nur Sparen auf Kosten der Ärmeren? SPD-Chef Las Klingbeil hat die Debatte eröffnet. Scheitern die Reformen, scheitert auch bald die Regierung. Darüber sprechen Anna Lehmann, Leiterin desParlamentsbüros der taz, Barbara Dribbusch, Redakteurin im Ressort Inland und Manuela Heim aus dem Inlandsressort der taz, moderiert von Stefan Reinecke Redakteur im Parlamentsbüro der taz. 📖 Zum Weiterlesen: "Wir glaubten, das beste System der Welt zu haben“ von Manuela Heim. 01.10.2025 ["Schmaler Grat zwischen gerecht und ungerecht.] Geplante Einsparungen bei Krankenkassen](https://taz.de/Geplante-Krankenkassen-Einsparungen-Schmaler-Grat-zwischen-gerecht-und-ungerecht/!6165686/)) von Barbara Dribbusch. 25.03.2026 "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt" - Reformrede des SPD-Vorsitzenden von Anna Lehmann. 25.03.2026 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Die Sozialdemokraten stecken in einer Existenzkrise. Sind sie noch zu retten? Bei der Bundestagswahl hat die SPD 16,4 Prozent der Stimmen geholt, zuletzt musste sie weitere herbe Niederlagen einstecken: Bei der Wahl in Baden-Württemberg hat sie sich mit 5,5 Prozent gerade noch in den Landtag gerettet, am vergangen Sonntag das Amt des Münchener Oberbürgermeisters verloren - und das des Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz dazu. Die SPD steckt zweifellos in einer tiefen Krise. Alexander Schweitzer, der Wahlverlierer aus Rheinland-Pfalz, hat für seine Niederlage schnell einen Schuldigen ausgemacht: die SPD im Bund. Aber die Lage ist komplizierter, auch die Landes-SPD und Schweitzer haben Fehler gemacht. Und die Identitätskrise der SPD geht weit über das Gezänk in der Bundesregierung hinaus. Nun heißt es, die SPD habe ihr Kernklientel vergrätzt, in dem sie sich zu sehr um die Empfängerinnen von Transferleistungen gekümmert habe. Lange kam diese Erzählung von der Union und Kreisen rechts von ihr, inzwischen hat sich die SPD dies zu eigen gemacht. Jetzt heißt es gebetsmühlenartig: Man wolle sich stärker um die hart arbeitende Mitte kümmern, um jene Leute, die früh aufstehen und fleißig arbeiten. Wirkliche Ideen, wie die Sozialdemokratinnen einen Weg aus ihrer Krise finden können, hört man aus Partei dagegen kaum. Über fehlende Visionen, was Gerechtigkeit im Jahr 2026 bedeutet und die Frage, ob Klingbeil jetzt den Schröder machen muss, diskutieren in der neuen Folge des Bundestalks Anna Lehmann, Stefan Reineckeund Cem Güler aus dem taz-Parlamentsbüro. Moderation: Sabine am Orde ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!