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Drei Tage lang sagt Keren Tennenbaum in dieser Woche im Block-Prozess vor dem Landgericht Hamburg aus und ihre Aussagen könnten zu den wichtigsten des gesamten Verfahrens gehören.Die frühere Vertraute von Christina Block schildert Chats, Telefonate und Treffen, die weit vor die Silvesternacht 2023 zurückreichen sollen. Dabei geht es um die Rolle der Angeklagten, den Einfluss von Eugen Block, die Kommunikation innerhalb des israelischen Teams und die Frage, wer wann über die geplante Rückführung der Kinder informiert gewesen sein soll.Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei ein interner Spitzname für Christina Block, der im Gerichtssaal fällt und neue Fragen über die Beziehungen zwischen den Beteiligten aufwirft.Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über die ersten drei Vernehmungstage von Keren Tennenbaum, über Widersprüche und Konfliktlinien in ihrer Aussage – und darüber, welches Bild sich von den Ereignissen hinter den Kulissen der Silvesternacht zunehmend abzeichnet.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Keren Tennenbaum sagt im Landgericht Hamburg aus – und ihre Aussage dürfte zu den bislang brisantesten Momenten im Block-Prozess gehören.Fast zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Kontakt treffen Christina Block und die Frau, die sie einst „Olga“ nannte, erstmals wieder aufeinander. Im Zeugenstand schildert Tennenbaum ihre Sicht auf die Ereignisse rund um die mutmaßliche Entführung der beiden Kinder – und widerspricht der Einlassung von Christina Block an zentralen Punkten.Es geht um geheime Treffen im Grand Elysée Hotel, Aliasnamen, mutmaßliche Vorbereitungen rund um Silvester und um die Frage, wie viel Christina Block tatsächlich gewusst haben könnte.Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam analysieren sie einen Verhandlungstag, der nur wenige Stunden dauerte – aber weit über den Gerichtssaal hinaus für Diskussionen sorgt.Außerdem geht es um die Atmosphäre in Saal 237, die Wirkung der Zeugin auf Prozessbeteiligte und Beobachter – und um einen Satz, der an diesem Tag besonders hängen bleibt:„Ich wünsche viel Glück und hoffe, Sie haben Erfolg.“„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ein ehemaliger BND-Chef äußert sich öffentlich zum Fall Block.Und gleichzeitig rückt eine Frau in den Fokus, deren Aussage schon bald im Gerichtssaal überprüft wird.In dieser Folge spricht Host Michael Maske mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über zwei Entwicklungen, die den Blick auf den Prozess verändern könnten.Im ersten Teil geht es um das Interview mit August Hanning.Was sagt der frühere Geheimdienstchef und was lässt er offen?Welche Rolle spielt die Sicherheitsfirma „System 360“?Und warum wirft das Umfeld der Ermittlungen inzwischen selbst Fragen auf?Im zweiten Teil richtet sich der Blick nach vorn:Keren Tennenbaum soll in der kommenden Woche vor dem Landgericht Hamburg aussagen. Ihre frühere Vernehmung haben wir bereits analysiert, doch jetzt wird sich zeigen, wie belastbar ihre Aussagen wirklich sind.Was passiert, wenn ein Protokoll auf den Prüfstand kommt?Eine Folge über offene Fragen, mögliche Verbindungen – und einen Moment im Prozess, auf den jetzt viele schauen.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.Link zum Interview („EX-BND-CHEF AUGUST HANNING BRICHT SEIN SCHWEIGEN“):https://www.youtube.com/watch?v=8mkCHqGccJs Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ein Messer fürs Baguette. So erklärt ein Privatdetektiv im Gerichtssaal, warum er bei einem Einsatz in Dänemark bewaffnet war.Doch dieser Satz ist nur der Einstieg in einen brisanten Prozesstag im Block-Verfahren: Tag 49.Im Mittelpunkt steht ein Einsatz aus dem November 2022 – lange ein Nebenschauplatz, jetzt plötzlich im Fokus.Ein Team aus mehreren Personen reist nach Dänemark. Mit Fahrzeugen, Technik und einem klaren Ziel: die Kinder von Christina Block.Der Zeuge Kevin D. sagt aus: Es sei nur um Observation gegangen. Ein Zeitfenster finden. Ein Gespräch ermöglichen. Doch die Umstände werfen Fragen auf:Warum waren mehrere Teams gleichzeitig vor Ort?Warum wirkte der Einsatz so koordiniert?Und warum hatte ein Beteiligter ein Messer dabei?War das wirklich nur Vorbereitung – oder bereits ein erster Versuch, die Kinder zurückzuholen?Auch juristisch wird es komplex: Es geht um Vorsatz.Und um die Frage, ob sich Beteiligte auf einen sogenannten Verbotsirrtum berufen können, also darauf, geglaubt zu haben, rechtmäßig zu handeln.In dieser Folge sprechen der Host Michael Maske und SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die Aussage von Kevin D., die Strategien von Verteidigung und Anklage – und darüber, was dieser Prozesstag für den gesamten Fall bedeutet.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ein Zeuge reist aus Israel nach Hamburg – unter der Zusage von freiem Geleit. Im Gerichtssaal zeichnet er das Bild einer Aktion, die er für legal hielt. Er spricht von dem Wunsch zu helfen. Und davon, kein Verbrecher zu sein. Ein Narrativ, das in diesem Verfahren nicht zum ersten Mal zu hören ist.Doch je länger die Aussage dauert, desto brüchiger wird sie. Details verschieben sich, Erinnerungen verlieren an Schärfe, einzelne Punkte wirken plötzlich nicht mehr stimmig. Die Dynamik im Saal kippt – vor allem, als die Verteidigung das Fragerecht übernimmt.Rechtsanwalt Ingo Bott nutzt diese Phase intensiv. Er geht ins Detail, springt zwischen Themen, hakt nach, konfrontiert – und hinterlässt eine Spur aus offenen Fragen. Seine Befragung ist komplex, stellenweise schwer zu durchdringen. Auch für die Beobachter.So entstehen zwei Ebenen, die nebeneinander verlaufen: die Geschichte des Zeugen – und der systematische Versuch, sie zu zerlegen.Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam analysieren sie die Entwicklungen im Gerichtssaal – und nehmen auch den Ermittlungsbericht des Landeskriminalamt Hamburg genauer unter die Lupe.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nach drei Wochen Unterbrechung wird im Gerichtssaal 237 wieder verhandelt und die Prozesstage 44 und 45 bringen neue Dynamik in zentrale Fragen des Falls.Host Michael Maske spricht in dieser Folge mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die jüngsten Entwicklungen der vergangenen Prozesstage. Im Fokus steht die Aussage einer Kriminalbeamtin, die ein Treffen mit Christina Block am 4. Januar 2024 schildert. Dabei konfrontiert sie Block mit dem Verdacht der Kindesentziehung. Die Reaktion: ein Satz, der im Prozess für Aufmerksamkeit sorgt und von der Ermittlerin als mögliches Teilgeständnis gewertet wird.Parallel dazu rücken neue Ermittlungsergebnisse zum 28. Dezember 2023 in den Mittelpunkt - ein mutmaßlich entscheidender Tag in der Vorbereitung der Tat. Videoaufnahmen aus dem Grand Elysée Hotel in Hamburg zeigen Bewegungen von Christina Block: Sie kommt, geht und kehrt zurück. Auffällig ist dabei unter anderem eine weiße Tüte, die sie zeitweise bei sich trägt.Aussagen aus dem Umfeld der mutmaßlich Beteiligten legen nahe, dass bei diesem Treffen Gegenstände übergeben worden sein könnten – darunter Kleidung oder persönliche Dinge, möglicherweise für die Kinder.Zwei Verhandlungstage, mehrere neue Puzzleteile und eine Aussage, die juristisch wie emotional Gewicht hat.Außerdem blicken wir zurück auf Folge 50 mit Gerhard Strate. Der prominente Strafverteidiger schilderte seine Perspektive auf den Fall.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Fünfzig Folgen. Ein Meilenstein. Und doch kein Innehalten.Denn dieser Fall entwickelt sich weiter – vor Gericht und in der Öffentlichkeit.Im Zentrum dieser Folge steht ein Mann, der offiziell im Hintergrund agiert –und faktisch eine zentrale Rolle spielt:Gerhard Strate. Er ist Strafverteidiger. Er vertritt Eugen Block – einen Zeugen.Und zugleich prägt er mit seinen öffentlichen Auftritten das Bild dieses Verfahrens. Seit Jahrzehnten gehört Strate zu den prägendsten und einflussreichsten Strafverteidigern Deutschlands – mit Fällen, die immer wieder über den Gerichtssaal hinaus Wirkung entfaltet haben.Gemeinsam mit Host Michael Maske spricht Strate über seine Rolle zwischen Gerichtssaal und Öffentlichkeit. Über sein persönliches Verhältnis zu seinem Mandanten. Und über die Verantwortung, nicht nur juristisch zu vertreten – sondern auch öffentlich einzuordnen.Was bedeutet es, wenn ein Anwalt zum Sprachrohr wird? Wenn Aussagen nicht nur verteidigen, sondern Wirkung entfalten?Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die andere Seite. Auf die Verteidigung von Christina Block. Wie bewertet Strate deren Strategie?Und was sagt das über den Verlauf dieses Prozesses?Zwischen juristischer Argumentation und öffentlicher Deutung entsteht eine zweite Ebene dieses Falls. Eine, auf der Worte Gewicht bekommen.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ein Satz fällt im Gerichtssaal.Unscheinbar – vielleicht brisant. Minuten später ist er bereits öffentlich: als Schlagzeile, als Push-Nachricht, als Teil eines Livetickers, der dieses Verfahren in Echtzeit begleitet.Der Fall Block ist längst mehr als ein Strafprozess. Er ist zu einem öffentlichen Dauereignis geworden – und auch dieser Podcast ist Teil davon.In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um den strafrechtlichen Kern des Falls. Es geht um eine zentrale Frage: Wie wird über einen solchen Prozess berichtet – und wo liegen die Grenzen?Zwischen Gerichtssaal und Öffentlichkeit entsteht eine zweite Bühne, auf der sich der Fall parallel entfaltet.Mit täglichen Updates, zugespitzten Deutungen und wachsender Aufmerksamkeit. Doch wie nah darf Berichterstattung an ein laufendes Verfahren heranrücken, ohne zur Vorverurteilung zu werden?Der Fall Block wird damit auch zu einem Lehrstück über die Dynamik moderner Medien: über Geschwindigkeit, Reichweite – und Verantwortung.Um diese medienrechtliche Dimension einzuordnen, spricht Host Michael Maske mit Tobias Gostomzyk, Professor für Medienrecht an der Technische Universität Dortmund. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Fragen rund um Verdachtsberichterstattung, Persönlichkeitsrechte und die Grenzen journalistischer Öffentlichkeit.Eine Folge über den Fall hinter dem Fall – und die Rolle der Medien.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Besondere Folge - besondere Zeit der Veröffentlichung. Jonathan C. steht im Zentrum dieser Folge.35 Jahre alt, früher in Hamburg gelebt, gearbeitet als Model und Fitnesstrainer, sozial engagiert – und heute Beschuldigter in einem der aufsehenerregendsten Fälle der letzten Zeit.Er ist der erste mutmaßliche Entführer, der sich in Deutschland öffentlich zu Wort meldet.Zugeschaltet aus Israel spricht Jonathan C. mit Host Michael Maske erstmals über seine Sicht der Dinge. Während die Ermittler ihn klar belasten, erzählt er eine andere Geschichte:Er sei nur wenige Tage vor der Tat angeworben worden – für eine angeblich legale Operation.Eine Geschichte von Kindern in Gefahr. Von Schutz. Und von dem Glauben, das Richtige zu tun.Doch seine Version wirft Fragen auf. Widersprüche bleiben bestehen. Und die entscheidende Frage steht weiterhin im Raum:Welche Rolle hat Jonathan C. wirklich gespielt?Diese Folge gibt ihm Raum – aber nicht ohne Einordnung.Das erwartet euch:Das Gespräch mit Jonathan C. (ins Deutsche übersetzt)Einschätzung seines deutschen Anwalts zur aktuellen SituationEinordnung durch Host Michael Maske gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher PiltzAnalyse und Entwicklungen rund um den 43. VerhandlungstagDas Interview mit Jonathan C. im englischen Original – für alle, die seine Worte unverfälscht hören möchten„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jonathan C. erzählt seine Version. Schriftlich. Kontrolliert. Und mit einer klaren Botschaft: Er sei angeworben worden. Für eine angeblich legale Mission. Kinder in Gefahr. Ein gefährlicher Vater. Das Gefühl, das Richtige zu tun. Zweifel, so schreibt er, kommen erst spät – an der Grenze. Als Polizei und Spürhunde auftauchen.Doch wie tragfähig ist diese Darstellung? Was erklärt sie wirklich – und was wirkt eher wie eine nachträgliche Erzählung? Wie passt das zu dem, was wir über diese Nacht wissen?Während der Prozess selbst zuletzt von Verzögerungen, Zuständigkeitsfragen und einer umstrittenen polizeilichen Einschätzung („keine Sonderlage“) geprägt ist, rückt genau dieses Dokument in den Mittelpunkt.Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Eine Folge über eine Version der Ereignisse –und die Frage, was davon standhält.„Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.