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Françoise Thom entlarvt eine toxische Konvergenz zwischen russischen Einflussnetzwerken und der westlichen extremen Rechten, in der der Epstein-Skandal kein bloßes Boulevardthema mehr ist, sondern ein Hebel für psychologische Kriegsführung. Durch die Instrumentalisierung der Verdorbenheit der Eliten validiert der Kreml sein Narrativ eines „satanischen“ Westens, um die Zerstörung der internationalen Ordnung zu rechtfertigen. Diese Strategie stützt sich auf eine radikale eschatologische Wende: Auf beiden Seiten, von Dugin bis zu den Trump-nahen Evangelikalen, sucht man nicht mehr den Kompromiss, sondern die endgültige Konflagration. Der Krieg in der Ukraine verklärt sich so zu einem mystischen Kampf zwischen den „Söhnen des Lichts“ und den „Söhnen der Finsternis“. Dieser Nihilismus, den auch Figuren wie Peter Thiel teilen, lehnt die Aufklärung zugunsten eines reinigenden Chaos ab. Hinter der Verteidigung „traditioneller Werte“ verbirgt die russische Macht ihre eigene systemische Korruption und zieht es vor, die Welt in eine apokalyptische Gnosis zu stürzen, anstatt auf ihre imperialen Ziele zu verzichten. Eine entscheidende Warnung vor dem Ende der vernunftgeleiteten Politik.

Françoise Thom explores a disturbing convergence between radical wings of American power and the Kremlin's mystical imperialism: the grip of eschatology (end-times doctrine) on geopolitics. In the U.S., Evangelical "dispensationalism" and Christian Zionism push toward an apocalyptic clash in the Middle East to hasten Christ’s return. Mirroring this, Alexander Dugin theorizes an alliance between Russian Orthodoxy and Iranian Shiism, united in a "lesser jihad" against the liberal Antichrist. The analysis reveals how these millenarian visions remove conflicts from the realm of reason, transforming them into insoluble metaphysical struggles. Whether through theology or nuclear threats (the "secularization" of the apocalypse by Karaganov), this "politics of the worst" seeks to shatter the international order in favor of a purifying chaos, supported by nihilistic figures like Peter Thiel.

Françoise Thom explores a disturbing convergence between radical wings of American power and the Kremlin's mystical imperialism: the grip of eschatology (end-times doctrine) on geopolitics. In the U.S., Evangelical "dispensationalism" and Christian Zionism push toward an apocalyptic clash in the Middle East to hasten Christ’s return. Mirroring this, Alexander Dugin theorizes an alliance between Russian Orthodoxy and Iranian Shiism, united in a "lesser jihad" against the liberal Antichrist. The analysis reveals how these millenarian visions remove conflicts from the realm of reason, transforming them into insoluble metaphysical struggles. Whether through theology or nuclear threats (the "secularization" of the apocalypse by Karaganov), this "politics of the worst" seeks to shatter the international order in favor of a purifying chaos, supported by nihilistic figures like Peter Thiel.

Françoise Thom entlarvt eine toxische Konvergenz zwischen russischen Einflussnetzwerken und der westlichen extremen Rechten, in der der Epstein-Skandal kein bloßes Boulevardthema mehr ist, sondern ein Hebel für psychologische Kriegsführung. Durch die Instrumentalisierung der Verdorbenheit der Eliten validiert der Kreml sein Narrativ eines „satanischen“ Westens, um die Zerstörung der internationalen Ordnung zu rechtfertigen. Diese Strategie stützt sich auf eine radikale eschatologische Wende: Auf beiden Seiten, von Dugin bis zu den Trump-nahen Evangelikalen, sucht man nicht mehr den Kompromiss, sondern die endgültige Konflagration. Der Krieg in der Ukraine verklärt sich so zu einem mystischen Kampf zwischen den „Söhnen des Lichts“ und den „Söhnen der Finsternis“. Dieser Nihilismus, den auch Figuren wie Peter Thiel teilen, lehnt die Aufklärung zugunsten eines reinigenden Chaos ab. Hinter der Verteidigung „traditioneller Werte“ verbirgt die russische Macht ihre eigene systemische Korruption und zieht es vor, die Welt in eine apokalyptische Gnosis zu stürzen, anstatt auf ihre imperialen Ziele zu verzichten. Eine entscheidende Warnung vor dem Ende der vernunftgeleiteten Politik.

Françoise Thom entlarvt eine toxische Konvergenz zwischen russischen Einflussnetzwerken und der westlichen extremen Rechten, in der der Epstein-Skandal kein bloßes Boulevardthema mehr ist, sondern ein Hebel für psychologische Kriegsführung. Durch die Instrumentalisierung der Verdorbenheit der Eliten validiert der Kreml sein Narrativ eines „satanischen“ Westens, um die Zerstörung der internationalen Ordnung zu rechtfertigen. Diese Strategie stützt sich auf eine radikale eschatologische Wende: Auf beiden Seiten, von Dugin bis zu den Trump-nahen Evangelikalen, sucht man nicht mehr den Kompromiss, sondern die endgültige Konflagration. Der Krieg in der Ukraine verklärt sich so zu einem mystischen Kampf zwischen den „Söhnen des Lichts“ und den „Söhnen der Finsternis“. Dieser Nihilismus, den auch Figuren wie Peter Thiel teilen, lehnt die Aufklärung zugunsten eines reinigenden Chaos ab. Hinter der Verteidigung „traditioneller Werte“ verbirgt die russische Macht ihre eigene systemische Korruption und zieht es vor, die Welt in eine apokalyptische Gnosis zu stürzen, anstatt auf ihre imperialen Ziele zu verzichten. Eine entscheidende Warnung vor dem Ende der vernunftgeleiteten Politik.

Toward a New Security ArchitectureThere are conferences that confirm the world order, and others that announce it. Munich 2026 unquestionably belongs to the second category. Not because formal decisions were made there—security conferences are not decision-making summits—but because the language changed, and in diplomacy, language always precedes facts.While the substance of the American message remains demanding, particularly with regard to financial burden sharing, Rubio’s approach has helped to restore a dialogue that seemed to have broken down. This American “strategic realism” now encounters a Europe in the midst of change, driven by the new dynamism of Chancellor Friedrich Merz and the desire for rearmament among its neighbors. Between the Ukrainian emergency highlighted by Volodymyr Zelensky and Emmanuel Macron’s ambitions for autonomy, MSC 2026 is shaping the contours of a Europe that is no longer content to observe, but is finally seeking its own voice as a power.

There are conferences that confirm the world order, and others that announce it. Munich 2026 unquestionably belongs to the second category. Not because formal decisions were made there—security conferences are not decision-making summits—but because the language changed, and in diplomacy, language always precedes facts.While the substance of the American message remains demanding, particularly with regard to financial burden sharing, Rubio’s approach has helped to restore a dialogue that seemed to have broken down. This American “strategic realism” now encounters a Europe in the midst of change, driven by the new dynamism of Chancellor Friedrich Merz and the desire for rearmament among its neighbors. Between the Ukrainian emergency highlighted by Volodymyr Zelensky and Emmanuel Macron’s ambitions for autonomy, MSC 2026 is shaping the contours of a Europe that is no longer content to observe, but is finally seeking its own voice as a power.

Es gibt Konferenzen, die die Weltordnung bestätigen, und andere, die sie ankündigen. München 2026 gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Nicht weil dort formelle Entscheidungen getroffen wurden — Sicherheitskonferenzen sind keine Entscheidungsgipfel — sondern weil sich die Sprache geändert hat, und in der Diplomatie geht die Sprache den Taten immer voraus.Auch wenn der Inhalt der amerikanischen Botschaft weiterhin anspruchsvoll bleibt, insbesondere was die Verteilung der finanziellen Lasten angeht, hat die von Rubio gewählte Form dazu beigetragen, einen Dialog wiederherzustellen, der unterbrochen schien. Dieser „strategische Realismus” der USA trifft nun auf ein Europa im Umbruch, das von der neuen Dynamik des Bundeskanzlers Friedrich Merz und dem Willen seiner Nachbarn zur Wiederbewaffnung getragen wird. Zwischen der von Wolodymyr Selenskyj in Erinnerung gerufenen Dringlichkeit der Ukraine-Frage und den Autonomiebestrebungen von Emmanuel Macron zeichnet die MSC 2026 die Konturen eines Europas, das sich nicht mehr damit begnügt, zu beobachten, sondern endlich seine eigene Stimme als Macht sucht.

Es gibt Konferenzen, die die Weltordnung bestätigen, und andere, die sie ankündigen. München 2026 gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Nicht weil dort formelle Entscheidungen getroffen wurden — Sicherheitskonferenzen sind keine Entscheidungsgipfel — sondern weil sich die Sprache geändert hat, und in der Diplomatie geht die Sprache den Taten immer voraus.Auch wenn der Inhalt der amerikanischen Botschaft weiterhin anspruchsvoll bleibt, insbesondere was die Verteilung der finanziellen Lasten angeht, hat die von Rubio gewählte Form dazu beigetragen, einen Dialog wiederherzustellen, der unterbrochen schien. Dieser „strategische Realismus” der USA trifft nun auf ein Europa im Umbruch, das von der neuen Dynamik des Bundeskanzlers Friedrich Merz und dem Willen seiner Nachbarn zur Wiederbewaffnung getragen wird. Zwischen der von Wolodymyr Selenskyj in Erinnerung gerufenen Dringlichkeit der Ukraine-Frage und den Autonomiebestrebungen von Emmanuel Macron zeichnet die MSC 2026 die Konturen eines Europas, das sich nicht mehr damit begnügt, zu beobachten, sondern endlich seine eigene Stimme als Macht sucht.

Il existe des conférences qui confirment l’ordre du monde, et d’autres qui l’annoncent. Munich 2026 appartient indéniablement à la seconde catégorie. Non pas parce que des décisions formelles y ont été arrêtées — les conférences de sécurité ne sont pas des sommets décisionnels — mais parce que le langage , en diplomatie, précède toujours les faits.Si le fond du message américain reste exigeant, notamment sur le partage du fardeau financier, la forme apportée par Rubio a permis de restaurer un dialogue qui semblait rompu. Ce « réalisme stratégique » américain rencontre désormais une Europe en pleine mutation, portée par le nouveau dynamisme du chancelier Friedrich Merz et la volonté de réarmement de ses voisins. Entre l’urgence ukrainienne rappelée par Volodymyr Zelensky et les ambitions d’autonomie portées par Emmanuel Macron, la MSC 2026 dessine les contours d’une Europe qui ne se contente plus d’observer, mais qui cherche enfin sa propre voix de puissance.