
Politikwissenschafterin Gabriela Greilinger analysiert im Gespräch mit Host Stefan Lassnig die innenpolitische Lage in den USA unter Donald Trump, die Folgen des Irankriegs, den Zustand der Demokratie und die Bedeutung der Midterms. Sie erklärt, wie Polarisierung, Wahlrechtsverschärfungen und Mobilisierungskampagnen rechter Akteure wirken, und vergleicht diese Dynamiken mit Ungarn, wo Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht überraschend deutlich abgewählt wurde. Anhand des ungarischen Machtwechsels diskutieren die beiden, ob autoritäre Systeme durch Wahlen korrigiert werden können und weshalb die Abwahl Orbáns eher ein ungarisches Spezifikum als ein Wendepunkt gegen Rechtspopulismus insgesamt ist.
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