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GEN EAST goes TINCON Diese Folge haben wir am 18.5.26 live auf der Tincon, der Konferenz für digitale Jugendkultur, in Berlin aufgenommen. Luftalarm, Sperrstunde, Flucht: Eine Generation junger Ukrainer:innen wächst mitten im Krieg auf. Oder gerade wegen des Krieges weit weg von zu Hause. Wie verändert das den Alltag? Was gibt den Menschen Hoffnung? Und wie blicken sie in ihre Zukunft? Über all das haben wir in Folge 13 mit jungen Menschen in und aus der Ukraine gesprochen. Einige von ihnen kennt ihr schon: die Drohnenpilotin Kafa (Folge 1) und Nastja, die eine Fernbeziehung zu ihrem Mann Georgij an die Front führt (Folge 10). Ihr lernt aber auch neue Stimmen kennen: Den kriegsversehrten Veteran Volodja aus Lwiw, sowie Mischa und Vlada, zwei Ukrainer:innen in Berlin. Wenn euch diese Folge gefallen hat, folgt "Gen East" gern auf Apple Podcasts und Spotify und lasst 5 Sterne und einen Kommentar da! Empfehlungen aus der Folge: Arte Tracks East Instagram-Account von Vassili Golod (ARD-Studioleiter Kyjiw) Folge 10 von "Gen East" Vitsche – Aktivist:innen, die die Ukraine stärken Hier findet ihr uns auf Instagram: @anastasiatrenkler @maria_kotsev

Die junge Generation in Ungarn kannte bislang nur einen Mann an der Spitze des Staates: Viktor Orbán. Nun wurde er nach 16 Jahren als Ministerpräsident abgewählt – und vor allem junge Menschen feierten das auf den Straßen von Budapest. Mittendrin: unsere Gästin Rafaela Roza. Die Journalistin mit ungarischen Wurzeln war rund um die Parlamentswahl vor Ort und erlebte, was dieser Moment für viele junge Ungar:innen bedeutete. Im Gespräch mit Anastasia erzählt sie, wie sich der Wahltag angefühlt hat. Welche Rolle Zebras und ein S**tape im Wahlkampf spielten. Und wie der Sieg von Péter Magyar das Land verändern könnte. Außerdem erklärt Rafaela, warum sie sich über manche Stimmen aus Deutschland geärgert hat. Wir freuen uns, wenn ihr die Folge hört, teilt, kommentiert und „Gen East“ auf Apple Podcasts und Spotify abonniert. Feedback könnt ihr gern per DM auf Instagram schicken, hier geht's zu unseren Accounts: @maria_kotsev und @anastasiatrenkler. Empfehlungen: Hier geht's zu Rafaelas Account auf Instagram. Hier findet ihr die Reportage von Alexander Kauschanski in der „Zeit“. Und hier Marias Interview mit der Politikwissenschaftlerin Ellen Bos.

Sind Bulgar:innen besonders stolze Menschen? Immerhin hat das Land viel zu bieten – und Bulgar:innen werden nicht müde, das zu betonen: die leckersten Tomaten, der beste Joghurt, malerische Berge, Weltkulturerbe … Aber was, wenn hinter diesen Lobeshymnen in Wahrheit ein Minderwertigkeitskomplex steckt? Das diskutiert Maria in unserer neuen Folge „Gen East“ mit der Journalistin Maria Popov und der Schauspielerin Vidina Popov. Wie Maria haben die beiden bulgarische Wurzeln. Sie sprechen sie über Kindheitserinnerungen, Bulgarien-Tattoos, die bulgarische Küche, aber auch über Ausgrenzungserfahrungen und die Suche nach der eigenen Identität. Wir freuen uns, wenn ihr die Folge hört, teilt und „Gen East“ abonniert. Schreibt uns euer Feedback gern auf Instagram und folgt uns dort, um das Voting für den Civis-Medienpreis nicht zu verpassen! @anastasiatrenkler und @mariakotsev oder auf Tiktok @geneast Empfehlungen: Vidinas Stück „Ich bin Bulgare?!“ im Heimathafen Neukölln Arte Tracks East Doku von Maria und Vidina: Milis Podcast „Der Heimweg“

Diese Episode ist ein Storytelling-Special: Wir erzählen die Geschichte einer Fernbeziehung. Und zwar nicht irgendeiner, sondern einer Fernbeziehung an die Front: Nastja lebt in Boryspil bei Kyjiw. Ihr Mann Georgij kämpft an der ukrainischen Front. Die beiden sehen sich seit vier Jahren meist nur auf ihren Handybildschirmen. Nastjas Alltag ist vom Warten auf seinen nächsten Heimaturlaub bestimmt. Was macht das mit einer Beziehung? Wie halten die Partner das aus? Maria hat Nastja über mehrere Jahre begleitet und mit ihr über Einsamkeit, Verzweiflung und Schuldgefühle gesprochen – aber auch über Selbstermächtigung. Wir freuen uns, wenn ihr die Folge hört, teilt und „Gen East“ abonniert. Schreibt uns euer Feedback gern auf Instagram @anastasiatrenkler und @mariakotsev oder auf Tiktok @geneast

Die erste Folge „Gen East“ des Jahres 2026 ist eine ganz besondere! Teile davon haben wir nämlich live vor Publikum aufgenommen! Maria durfte die Gesprächsreihe „Exile Talks“ von Correctiv moderieren, in der es diesmal um Aserbaidschan ging. Ein Land, das international oft mit Hochglanzbildern vom Eurovision Song Contest oder der Formel 1 in Verbindung gebracht wird. Doch was passiert hinter dieser Fassade? Zu Gast sind zwei Menschen, die es selbst erlebt haben: die investigative Journalistin Fatima Karimova, Gründerin des Exilmediums Mikroskop Media, und der Theaterregisseur Elmin Badalov, der in Baku das erste unabhängige Theater des Landes aufgebaut hat. Beide leben heute im Exil – weil ihre Arbeit im Land nicht mehr möglich war. Fatima erzählt von staatlicher Repression gegen unabhängige Medien, von Trollkampagnen, Hackerangriffen und Einschüchterungsversuchen. Elmin berichtet von Polizeigewalt nach Theateraufführungen, von Zensur, und davon, wie Kunst in Aserbaidschan systematisch zum Schweigen gebracht wird. Und wir fragen: Welche Rolle spielt Europa? Warum pflegt Deutschland trotz massiver Repressionen eine enge Energiepartnerschaft mit Baku? Und was bedeutet das für Menschen wie Fatima und Elmin? Wenn euch die Folge „Gen East“ gefällt, folgt uns gern auf Spotify und Apple Podcasts, lasst uns eine Bewertung da oder schreibt uns euer Feedback auf Instagram oder TikTok. Eure Anastasia & Maria Empfehlungen: Die Veranstaltungsreihe "Exile Talks" von Correctiv - unser Kooperationspartner für diese Folge Fatimas Gastbeitrag im SPIEGEL: "Fragen Sie bitte Ihre Regierung, warum sie einen Diktator unterstützt" Mikroskop Media Radio Free Liberty über Sevinj Vagifgizis Berichterstattung aus dem Gefängnis Unsere Accounts auf Instagram: @maria_kotsev @anastasiatrenkler Unser Tiktok-Account

In unserer letzten Folge des Jahres blicken wir zurück auf ein politisch wie persönlich abenteuerliches 2025. Dafür nehmen wir euch mit auf eine Reise durch Osteuropa und den postsowjetischen Raum – nach Belgrad, Sofia, Kyjiw, Jerewan, Warschau und Moskau. Zu Momenten, die erschüttert haben, Hoffnung machten oder schlicht absurd waren. Wir sprechen über die großen Themen dieses Jahres: Gen-Z-Proteste gegen Korruption in Serbien und Bulgarien, den Krieg in der Ukraine, die Präsidentenwahl in Polen und die Frage, ob im Südkaukasus nun wirklich Frieden herrscht. Dazwischen werfen wir einen Blick auf skurrile Schlagzeilen – von der KI-Ministerin in Albanien bis zum russischen Anti-Eurovision-Contest. Ihr hört diesmal teils bekannte, teils neue Stimmen: Mit dabei sind unter anderem die deutsch-belarusische Aktivistin Katja Rumiantseva (Folge 4), der armenische Politikwissenschaftler Narek (Folge 5), die Ukrainerin Veta (Folge 3) und unsere Kollegin Mareike Müller mit Einblicken aus Polen. Zum Schluss wird es persönlich: 2025 war das Geburtsjahr von „Gen East“. Also schauen wir hinter die Kulissen, lösen unser Instagram-Quiz auf und sprechen darüber, wie es mit dem Podcast weitergeht. Wir freuen uns, wenn ihr die Folge kommentiert, „Gen East“ abonniert und weiterempfehlt – oder uns auf Instagram schreibt, mit Lob, Kritik oder Fragen. Frohes neues Jahr und bis bald! Eure Maria & Anastasia Empfehlungen: Marias Texte zu Bulgarien hier und hier. Anastasias Interview mit Ales Beljazki: »Man fühlt sich wie Ware, wie ein Sack Mehl oder Kaffee« Unsere Accounts auf Instagram: @maria_kotsev @anastasiatrenkler Unser Tiktok-Account

Der Gesetzentwurf zum neuen Wehrdienst soll am Freitag beschlossen werden. Damit stellen sich jede Menge Fragen: Was genau wird sich ab Januar für die junge Generation voraussichtlich ändern? Warum brauchen wir eine größere Armee? Und was bedeutet Wehrhaftigkeit eigentlich? Auf der Suche nach Antworten haben wir festgestellt, dass unsere Vorratsschränke ein Upgrade gebrauchen könnten. Und, dass unsere Herkunft unsere Meinung zum Thema Wehrhaftigkeit ziemlich beeinflusst. Um über all das zu sprechen, haben wir uns für Folge 7 von „Gen East“ Mariya Martiyenko eingeladen. Viele von euch dürfte sie von TikTok und dem Account „sicherlich.mariya“ kennen. Sie ordnet mit uns ein, inwieweit der Wehrdienst zu spät kommt, wie real die Bedrohung durch Russland ist, und wie Herkunft, Familie und Sprache unsere Haltung zum Thema Militär prägen. Wir freuen uns, wenn ihr reinhört, kommentiert, teilt und „Gen East“ abonniert! Und uns auf Instagram schreibt: @anastasiatrenkler @maria_kotsev Empfehlungen: Mariyas Tiktok-Account sicherlich.mariya Wer würde sich freiwillig melden? Niemand hebt die Hand Russian Media Monitor Marias Recherche aus den besetzten Gebieten der Ukraine: Enteignete Unternehmer berichten von Russlands Plünderung Sowie ein Interview, das Anastasia mit dem Vorsitzenden der Schüler Union über den Wehrdienst geführt hat

Slavic girls be like… ähm, ja, wie eigentlich? Wenn es nach Tiktok geht, trägt der Prototyp vom „Slavic Girl“ Pelzmäntel und roten Lippenstift, guckt immer finster und ist auf der Suche nach einem reichen Mann, der ihr Leben finanziert. In Folge 6 von „Gen East“ haben wir diese Klischees einmal auseinander genommen und uns auch gefragt: Warum hält sich das Bild der „slawischen Frau“ so hartnäckig? Gemeinsam mit der Expertin Lisa Jarzyński diskutieren wir, wie sich Sexismus und Antislawismus auf Social Media überlagern, warum das „Slavic Girl“ mehr Mythos als Realität ist – und wie historische Vorstellungen von „Osteuropa“ bis heute nachwirken. Gerade in Deutschland ist das besonders problematisch. Gleichzeitig geht es aber auch um Aneignung, Humor und Empowerment: Wenn „slavic moms“ und „Balkan dads“ zu Memes werden und junge Menschen mit Post-Ost-Hintergrund ihre Erfahrungen online verarbeiten – kann das auch etwas Befreiendes haben? Wir freuen uns, wenn ihr die Folge hört, kommentiert, teilt und „Gen East“ abonniert! Bei Fragen oder Kritik schreibt uns gern auf Instagram @anastasiatrenkler @maria_kotsev Empfehlungen: Anastasia Tikhomirova: Ich streichle keine deutschen Egos mehr Julia Ioffe: The Real Housewives of Moscow KI-Transparenzhinweis: Um typische Hooks aus TikTok-Videos darzustellen haben wir KI verwendet.

In Folge 5 von „Gen East“ sprechen wir über Männer – genauer: über Männlichkeit. Dafür blicken wir nach Armenien, wo die Karabachkriege und die Vertreibung der Armenier:innen aus Bergkarabach enorme Auswirkungen auf die Gesellschaft hatten. Besonders diejenigen, die in der Armee gekämpft haben, leiden bis heute unter den Folgen. Nicht wenige sind ihr Leben lang beeinträchtigt, haben Gliedmaßen verloren, sind berufsunfähig. Das kollidiert mit dem traditionellen Bild des starken Mannes, des Ernährers. Was all das mit der Gesellschaft macht, darüber sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Narek Sukiasyan und dem ehemaligen Soldaten Koja Stepanyan. Wir freuen uns, wenn ihr die Folge kommentiert und „Gen East“ abonniert. Für Fragen oder Kritik erreicht ihr uns auf Instagram @anastasiatrenkler @maria_kotsev Empfehlungen: Trump preist sich als Vermittler – aber was ist dran am Friedensabkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan? Konflikt mit Armenien: Wie Aserbaidschan Angst verbreitet Audio-Quellen: Trump-Töne: Youtube-Account des Weißen Hauses Nachrichtensprecherinnen: Die Tagesschau, Deutsche Welle, EWTN News Musik: lizenzfrei

CN: Wir thematisieren in dieser Episode Folter und (sexualisierte) Gewalt In Folge 4 geht's nach Belarus - zumindest gedanklich! Wir erinnern uns an die Massendemonstrationen gegen Wahlmanipulation vor fünf Jahren. Maria beschloss damals: sie will als Journalistin vor allem über Osteuropa schreiben. Für Anastasia war es das erste Mal, dass sie eine gescheiterte Revolution live mitangesehen hat. Die Proteste endeten mit Gewalt, Festnahmen und Repressionen. Tausende Gegner:innen des Regimes von Diktator Aleksandr Lukaschenka sitzen seither im Gefängnis – und müssen menschenunwürdige Bedingungen ertragen Und wir haben uns gefragt: Wie umgehen mit dem Regime Lukaschenkas? Annäherung oder Isolation? Anlass dafür ist ein Telefonat, das er und Donald Trump geführt haben. Um die Frage zu beantworten, haben wir mit Katja, 23, gesprochen. Vielleicht kennt ihr sie als @kaciaberlin auf Instagram. Sie setzt sich für die Freilassung politischer Gefangener in Belarus ein. Bei uns spricht sie über die Haftbedingungen vor Ort, über ihren Aktivismus in Deutschland und darüber, was sich ändern muss, damit sie wieder nach Belarus reisen kann. Wir freuen uns, wenn ihr die Folge kommentiert und „Gen East“ likt und abonniert! Oder schreibt uns auf Instagram – ob Lob, Kritik oder Fragen: @anastasiatrenkler @maria_kotsev Fünf Jahre nach der Revolution in Belarus: Hinter einem eisernen Vorhang „Sklave sein – das ist nicht der beste Vibe fürs Leben”