
Hosted by Ina Karabasz, Solveig Gode, Sönke Iwersen · DE

Es ist der 4. November 2025. In Deutschland und acht weiteren Ländern durchsuchen Ermittler mehr als 60 Objekte. 18 Verdächtige werden festgenommen. Der Name der Ermittlungen: „Operation Chargeback“. Der Begriff Chargeback steht für Rückbuchungen von Kreditkartenzahlungen. Im Zentrum der Ermittlungen stehen Millionen unrechtmäßiger Kreditkartenbelastungen, Hunderte mutmaßliche Scheinfirmen und der Verdacht, dass Teile des deutschen Zahlungsverkehrs gezielt für kriminelle Geschäfte missbraucht wurden. 4,3 Millionen Menschen aus 193 Ländern sollen betroffen sein, der Schaden bei mehr als 300 Millionen Euro liegen. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden über ihre Recherchen zum Fall. Es geht um mutmaßlich gefälschte Online-Abos, verschleierte Zahlungsströme und die Frage, wie ein solches System über Jahre funktionieren konnte. Die Spur führt zu großen Zahlungsdienstleistern wie Unzer, Payone, Concardis und Wirecard – und erneut zu einem Namen, der im Schatten der Wirecard-Affäre auftaucht: Jan Marsalek. Erfahren Sie, welche Rolle der frühere Unzer-CEO Mirko Hüllemann und andere ehemalige Manager von Zahlungsdienstleistern gespielt haben sollen, warum Ermittler von einer Art parallelem Finanzsystem sprechen und welche Verbindung zwischen den aktuellen Ermittlungen und dem Wirecard-Komplex besteht. Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Migo Fecke Mehr über die Ermittlungen der „Operation Chargeback“ erfahren Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/geld-so-soll-ein-globales-betrugsnetzwerk-unzer-unterwandert-haben-01/100234951.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/operation-chargeback-wirecard-manager-um-marsalek-verdaechtigt/100172035.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/betrug-ex-wirecard-managerin-haeuser-axtner-nach-deutschland-ausgeliefert/100213234.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/wirecard-marsaleks-schattenreich-die-dubiosen-deals-des-pornobarons/100174259.html https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/kreditkartenbetrug-mutmasslich-kriminelles-finanznetzwerk-ausgehoben/100171415.html Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Acht Jahre lang hat die Kölner Staatsanwaltschaft im Umfeld der ehemaligen Landesbank HSH Nordbank ermittelt. Jetzt soll das Verfahren nach Hamburg wechseln. Im Mittelpunkt stehen 26 Beschuldigte und der Verdacht der besonders schweren Steuerhinterziehung. Der mögliche Schaden: rund 112 Millionen Euro. Nach Informationen des Handelsblatts hat die Staatsanwaltschaft Köln ihre Hamburger Kollegen offiziell gebeten, das Verfahren zu übernehmen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat den Eingang des Ersuchens bestätigt. Weitere Angaben macht die Behörde nicht, und verweist auf die laufenden Ermittlungen und das Steuergeheimnis. Auch die Staatsanwaltschaft Köln bestätigt den Vorgang, nennt aber keine Namen von Beteiligten oder betroffenen Instituten. Bemerkenswert ist dabei: Nach acht Jahren Ermittlungsarbeit kamen die Kölner Behörden zu dem Schluss, dass Hamburg zuständig ist. Und genau dort lag der Fall schon einmal auf dem Tisch – nämlich 2014. Damals sahen die Ermittler allerdings keinen Anlass für weitere Untersuchungen. Im aktuellen Podcast sprechen Host Solveig Gode sowie die Investigativ-Reporter Sönke Iwersen und Volker Votsmeier über einen Fall, der die Justiz seit Jahren beschäftigt – und offenbar noch lange nicht abgeschlossen ist. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in den folgenden Artikeln: Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft Hamburg soll erstmals im Cum-Ex-Skandal ermitteln HSH Nordbank: Staatsanwaltschaft Köln will Cum-Ex-Fall offenbar loswerden Cum-Ex-Skandal HSH Nordbank: Hamburg als Paradies für Steuerhinterzieher Moderiert von Solveig Gode Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Jetzt noch letzte Tickets für unsere Liveshow sichern! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – und zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist. Plus: Bonus-Content zu einer brandneuen Cum-Ex-Recherche. Tickets gibt es hier: handelsblatt.com/crimelive Interne Gutachten, bislang unveröffentlichte Unterlagen und Gespräche mit Beteiligten zeichnen das Bild eines Versorgungswerks, dessen Führung sich mit riskanten Direktinvestments von einer Recyclingfirma in Kalifornien bis zum Luxusresort auf Ibiza immer tiefer in ein Milliardenloch manövriert hat. Handelsblatt Crime hat sich auf Spurensuche begeben und zeigt, wie es zu der Katastrophe kommen konnte, warum das Versorgungswerk nun Schadenersatz in Milliardenhöhe anstrebt, welche Kontrollinstanzen die Risiken offenbar jahrelang übersahen – und wie hart die Einschnitte für die Zahnärzte ausfallen könnten. Investigativ-Reporter René Bender und Lars-Marten Nagel berichten für das Handelsblatt über den Fall. Mit ihnen spricht in dieser Folge Host Solveig Gode. Eine besondere Rolle spielen dabei auch eine Garnelenzucht in Lübeck und eine Motorjacht Pershing 5X. Und eine verräterische E-Mail: „Das alles sind Interessenkonflikte, Die ich Dir zuliebe akzeptiere“, heißt es in einer Mail des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses an den VZB-Direktor. Mehr über den Fall erfahren Sie auch in den folgenden Artikeln: Wie aus der Zahnärzte-Altersvorsorge ein Milliardenschaden wurde Renten in Gefahr – Milliardenskandal bei Berlins Zahnärzten Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Öl- und Gasförderung als Kapitalanlage, das klingt in dieser Zeit hoher Benzinpreise wie eine vielversprechende Investition. Ein Deutscher, der schon vor fünfzehn Jahren auf die Idee kam, mit Bohrungen im US-Bundestaat Alaska sich selbst und andere Anleger reich machen zu wollen, steht im Mittelpunkt der neuen Folge von Handelsblatt Crime. Der Unternehmer heißt Kay Rieck und ist 62 Jahre alt. Er wurde wegen seiner Geschäftsidee auch als „Ölbaron“ bezeichnet. Rund 10.000 Anleger sollen ihm einen dreistelligen Millionenbetrag zur Verfügung gestellt haben. Doch kaum waren die ersten Bohrungen abgeschlossen, geriet Riecks Wild-West-Abenteuer völlig außer Kontrolle. Am Ende stand die Pleite einer zentralen Firma, der Deutsche Oel und Gas AG. Das Landgericht Stuttgart verurteilte Rieck Ende April zu fast fünf Jahren Haft. Sein Anwalt hat angekündigt, das Urteil anzufechten. Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel hat den Prozess gegen Kay Rieck verfolgt. Mit ihm spricht Host Ina Karabasz über Aufstieg und Untergang der Deutschen Oel und Gas und darüber, wie sich in dem Fall Gier, Charisma und Intransparenz zu einer toxischen Mischung verbunden haben. Mehr über den Fall erfahren Sie in folgendem Artikel: Ölbaron Kay Rieck zu vier Jahren und acht Monaten verurteilt Handelsblatt Crime geht wieder live! Im Juni bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ in Hamburg, Köln und Frankfurt erneut auf die Bühne. Unsere Insider nehmen Sie mit in die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – und zeigen, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist. Ungeschönt. Unverfremdet. Tickets gibt es hier: handelsblatt.com/crimelive Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Das Programm Anfang Juni wird größer als geplant. Wir erzählen euch wie versprochen, wie die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard abgelaufen sind und der größte Bilanzskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte sein Ende fand. Neu dazugekommen ist eine frische Cum-Ex-Recherche von Sönke und Volker, die gerade erst erschienen ist. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Top-Banker der Schweizer Privatbank Sarasin: „Herr H.“. Er fälschte Rechnungen, log in einer eidesstattlichen Versicherung und bekam 250.000 Euro in einem Umschlag, von dem er nicht einmal seiner Frau erzählte. Den Artikel dazu findet ihr auf Handelsblatt.com, und noch mehr Insights bekommt ihr von uns auf der Bühne am: Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag, 09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch, 10.06.2026: Frankfurt, CLUB myticket Jahrhunderthalle Tickets findet ihr hier: www.handelsblatt.com/crimelive Bringt auch gerne eure Fragen mit! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Mehr als zehn Jahre nach Beginn des Dieselskandals steht mit Continental ein zentraler Zulieferer im Fokus. Das Unternehmen lieferte Software für die Motorsteuerung, die manipulierte Abgaswerte ermöglichte. Interne Untersuchungen legen nahe, dass einzelne Mitarbeiter früh über kritische Funktionen informiert waren – unklar blieb lange, wie weit das Wissen im Konzern reichte. Einige Verfahren gegen ehemalige Manager wurden eingestellt. Dennoch belaufen sich die Kosten für den Dieselskandal bei Continental auf rund 300 Millionen Euro. Nun versucht der Konzern, einen Teil davon von der zur Aufklärung beauftragten Kanzlei Noerr zurückzufordern – ein ungewöhnlicher Rechtsstreit mit offenem Ausgang. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Wir verlängern die Live-Tour mit unserem Podcast Handelsblatt Crime und kommen im Juni in drei weitere Städte: Montag, 08.06.2026: Hamburg, Ohnsorg Theater Dienstag,09.06.2026: Köln, Gloria Mittwoch, 10.06.2026: Frankfurt, CLUB myticket Jahrhunderthalle Tickets gibt’s hier Dort können Sie das Handelsblatt-Crime-Team persönlich treffen, Geheimnisse aus investigativen Recherchen hören und einen Blick in unveröffentlichte Recherchedokumente werfen. Das Thema des Live-Podcasts: Die letzten 48 Stunden des Skandalkonzerns Wirecard. Welche Textnachrichten hat Jan Marsalek kurz vor seinem Untertauchen verschickt? Wen rief Markus Braun an? Unsere Investigativjournalisten führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere.

Am 26. März 2026 rücken in sechs Ländern mehr als 400 Beamte aus. 49 Objekte werden durchsucht – darunter prachtvolle Anwesen, eine Cannabis-Firma und eine historische Segelyacht. Im Düsseldorfer Medienhafen sichern Ermittler die Zentrale des Projektentwicklers Centrum. Ihr Chef wird zeitgleich auf Ibiza von Spezialkräften der spanischen Polizei festgenommen. Manche nennen ihn „König der Kö“, andere den „Wolf of High Street“: Uwe Reppegather. Vom Hauptschüler arbeitete er sich zu einem der mächtigsten Player der deutschen Immobilienbranche hoch. Er bewegte Milliarden, umgab sich mit Promis wie Boris Becker und Til Schweiger – und führte ein Leben im Luxus: Privatjet, Segelyacht und eine Finca auf Ibiza mit Pool und Meerblick. Doch hinter der Fassade bröckelt ein Konstrukt aus Schulden und fragwürdigen Transaktionen. Kurz vor der Insolvenz ging seine Ibiza-Villa – angeblich 30 Millionen Euro wert – für rund fünf Millionen Euro an seine Ehefrau. Offiziell hatte Reppegather kaum Vermögen. Gleichzeitig liefen im Hintergrund schon neue Geschäfte an. Jetzt untersuchen Ermittler, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging. Sie werfen Reppegather Betrug, Bankrott und Untreue vor – er weist das zurück. In dieser Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit den Investigativ-Reportern René Bender und Michael Verfürden über ihre Recherchen, die Razzia – und die Frage, wie Reppegather trotz Milliarden-Schulden so schnell zurück ins Geschäft kam. Zum Artikel: Uwe Reppegather stellt sich und kommt direkt in Haft Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Der Goldhändler Helmut Kaltenegger verkauft Gold zu Kampfpreisen. Rabatte von bis zu 72 Prozent verspricht seine Liechtensteiner Firma TGI AG, wenn sich der Kunde bereit erklärt, drei Jahre auf die Auslieferung zu warten. Sein Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht.“ Angeblich haben bereits 40.000 Menschen zugeschlagen. Rund 80 Millionen Euro an Rabatten will die TGI schon ausgeschüttet haben. Die Zeiten sind gut für Goldhändler. Das Edelmetall gilt als sicherer Hafen – vor allem in Krisen. Das zeigt sich aktuell wieder: Der Goldpreis ist innerhalb eines Jahres um rund 50 Prozent gestiegen. Das zieht viele Menschen an, die sich fragen, ob sie davon profitieren können. Und genau diese Menschen sind oft empfänglich für Angebote, die besonders lukrativ klingen. Aber kann das wahr sein? Hat Kaltenegger ein Geschäftsmodell entdeckt, das vor ihm niemand gesehen hat? In dieser Folge Handelsblatt Crime geht es um die auffällig hohen Rabatte der TGI, den schillernden Hintermann und eine alarmierte Finanzaufsicht in Deutschland. Host Solveig Gode spricht mit Judith Henke, die im Team Geldanlage & Märkte über Rohstoffe berichtet, und Lars-Marten Nagel aus dem Investigativ-Team über die hohen Gold-Rabatte und was dahinterstecken könnte. TICKETS ZUR CRIME-LIVE-SHOW Mehr über den Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: TGI verkauft Gold zum Spottpreis – und Oliver Pocher wirbt dafür Finanzaufsicht geht Hinweisen zu TGI-Geschäft in Deutschland nach Link zum PIM-Podcast: Wie drei Tonnen Gold verschwanden – der PIM-Gold-Skandal Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Blaulicht, beschlagnahmter Laptop, Vorwurf einer heimlichen Aufnahme – und mittendrin Unternehmenschef Elon Musk. Bei Tesla in Grünheide eskaliert ein Machtkampf, der die Grenzen des deutschen Arbeitsrechts austestet. Eigentlich wollte die IG Metall bei der Betriebsratswahl ihren Einfluss ausbauen. Die von Betriebsratschefin Michaela Schmitz angeführte Liste, die viele Beschäftigte als managementnah beschreiben, beschimpfte die Gewerkschafter als Störfaktor. Auf einer Betriebsfeier tauchte dann plötzlich Rapper Kool Savas auf – mitten in einem Arbeitskampf. Der Konflikt eskalierte weiter: Weil ein Gewerkschafter eine Sitzung heimlich aufgenommen haben soll, rief Tesla die Polizei. Die IG Metall bestreitet das und spricht von einer Schmutzkampagne. Wenige Tage vor der Wahl meldete sich Musk. Er warnte, die Fabrik werde nicht erweitert, sollte die Gewerkschaft gewinnen. Die Mitarbeiter stimmten in seinem Sinne. In dieser Folge von Handelsblatt Crime sprechen Host Ina Karabasz und Investigativchef Sönke Iwersen über einen Konflikt, der weit über Grünheide hinausgeht: Wie viel Einfluss darf ein Management auf eine Betriebsratswahl nehmen? Und was passiert, wenn amerikanische Unternehmenskultur auf deutsche Mitbestimmung trifft? Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Crime: https://www.handelsblatt.com/sommer26 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen