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Hunderte einjährige Sommerflor-Setzlinge zieht Ruth Galli Jahr für Jahr in ihrem Gewächshaus. Sie werden nach den Eisheiligen in die vorbereiteten Rabatten gepflanzt, wo sie eine Saison lang für ein buntes, bienenfreundliches Blütenmeer sorgen. Erstausstrahlung 2023. Dazwischen stehen Edelrosen und Rosenbäumchen. Den grossen Garten pflegt Ruth zusammen mit ihrem Mann Theo. Für die über 80-jährigen Gallis wird es aber immer schwieriger, die Gartenarbeiten alleine zu bewältigen. Sie überlegen deshalb, wie sie kürzertreten könnten. Seit Kurzem hat die jüngste Tochter Claudia ihre Begeisterung für die Pflanzen und die Blütenpracht weiterentwickelt.

Als Pius Notter vor über 20 Jahren den «World Bonsai Contest» gewann, war das in etwa so, wie wenn bei uns ein Japaner Schwingerkönig würde. Er war nämlich der erste Nicht-Asiate, dem das gelang. In Japan ist der Aargauer Bonsai-Gestalter seither ein Star. Erstausstrahlung 2023. Weltweit gilt er als angesehener Bonsai-Experte. Auch als Gartengestalter hat sich der gelernte Bäcker/Konditor einen Namen gemacht. In Pius Notters privatem Garten stehen seine liebsten Bonsai-Bäume in einer japanisch gestalteten Anlage. Notters Pflanzenliebe geht aber viel weiter. Ebenso begeistern ihn etwa Gebirgspflanzen, für die er einen Alpengarten geschaffen hat.

Brigitte Brunners Steingarten liegt an der Reuss. Kies bildet deshalb die Grundlage für Pflanzen, die in Gelb, Orange bis Rot blühen. An dieses Farbkonzept hält sich die Gärtnerin und Gartengestalterin strickt. Wichtig ist es ihr, dass das ganze Jahr hindurch etwas blüht. Erstausstrahlung 2023. Brunners kleine gelbe Gartenoase unterscheidet sich radikal von ihrem früheren grossen Garten im englischen Stil, den sie über Jahrzehnte gestaltet und gepflegt hat. Vor gut zehn Jahren hat sie ihn aufgegeben und mit dem modernen Steingarten einen überraschenden Neuanfang gewagt.

Moderatorin Nicole Berchtold blickt mit Gärtner und Florist Alfred von Ah zurück auf die siebte Staffel von «Hinter den Hecken». Gemeinsam lassen sie die zehn porträtierten Schweizer Gärten Revue passieren und erinnern sich an die interessantesten Geschichten, besten Tipps und schönsten Gespräche.

Susanne Loosers Mutter Gertrud Bölsterli hat in den 70er-Jahren in Windisch AG einen Cottage Garden erschaffen. Nach ihrem Tod übernahm Susanne Looser den Garten. Das besondere Erbstück stellt sie immer wieder vor die Frage: Wo will ich den Garten erhalten? Und wo ist Raum für Veränderungen?

Viel Verschiedenes auf kleiner Fläche – das ist der Garten von Hanspeter Burkhard und Arnold Wiesmann. Etwa 1000 Pflanzensorten beherbergen sie bei sich in Erlenbach ZH. Pflanzensammler Burkhard bringt immer wieder Neues in den Garten. Und Gärtner Wiesmann sorgt für eine ansprechende Ästhetik.

Regula Gysel will ihren Garten in Wilchingen SH mit vielen Insekten und Kleintieren teilen. Deshalb hat sie den Kräutergarten zum Naturgarten mit verschiedenen Lebensräumen umgebaut. Sie hat für Nisthilfen, Pollen- und Nektarpflanzen gesorgt, verzichtet auf Pestizide – und auf künstliches Licht.

In Bedano TI haben Margrit und Heinz Knecht eine Kombination von Rebberg und Garten verwirklicht – einen «Weingarten». Zwischen Rebstöcken erfreuen Staudenbeete, Trockenwiesen und ein Steingarten Menschen und Kleintiere. Denn als Ausgleich zum Weinbau wollen Knechts bewusst die Natur fördern.

Eine Kiesfläche, ein Meditationspfad, Bambus und Fächerahorn: Der Garten von Katharina und Martin Scheidegger könnte statt hinter einem Mehrfamilienhaus in Ittigen BE auch in einer asiatischen Tempelanlage stehen. Neben dem Meditationsgarten pflegen das Paar viele nicht-alltägliche Pflanzen.

Totholz lebt. Davon kann man sich in Rosmarie Champions Naturgarten in Hochwald SO überzeugen. Zwischen Staudenrabatten, Teich und Wildblumen-Wiesen findet man viel Totholz. Abgestorbene Baumstämme, Äste und Wurzelstöcke dienen als Blumentöpfe, Rankgerüste und vor allem Lebensraum für Tiere.