

Diese Folge entstand im Umfeld des OK-Tags 2025, der dieses Jahr in Bitburg, Eifel stattfand. Das Motto war dieses Jahr "Offene Kanäle. Wichtiger denn je?" Neben öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Radio- und Fernsehsendern bilden die Offenen Kanäle die dritte Säule in Deutschlands Medienlandschaft. Das gute daran? Ihr alle könnt mitmachen. Es sind Bürger:innemedien im klassischen Sinn. Zugangsoffen und nicht kommerziell. Welche Bedeutung haben die offenen Kanäle in Zeiten von Podcasts, Videoplattformen und sozialen Medien? Wie kam es zur Gründung? Was motiviert die aktiven Mitglieder? Um diese Fragen geht es in dieser Folge von PodKASTlabor Experiment. Mit dabei sind Angelika Jaenicke, Dr. Marc Jan Eumann, Timo Fledie, Kristina Zareva und Markus Merkle.

In dieser Folge des Amateurfunk Podcast geht es um Amateurfunk und Pfadfinderei. Dazu erzählen Andreas, HB9FRK und Benoît, HB9EUE darüber wie die Pfadfinderei und der Amateurfunk voneinander profitieren können. Außerdem erhalten wir einen Einblick in das Leben auf einem Pfadfinderlager und wir erfahren, warum dort Uniformen getragen werden. Wir erhalten Einblick in die Anatomie eines DX-Camps. Joachim, DH4JG ist lizensierter Funkamateur, nimmt aber auch regelmäßig an DX-Camps teil, bei denen es ausschließlich um den Empfang exotischer Rundfunkstationen oder Utilitystationen geht. Joachim war an der Entwicklung eines speziellen Antennenverteilers für diese Art von DX-Camps beteiligt. Im Interview erzählt er, wie sich diese Camps von Fielddays unterscheiden und worum es den dort teilnehmenden geht. Wir schauen uns die Arbeit von DARC Radio an. Eines der letzten verbliebenen, deutschsprachigen Programme auf Kurzwelle. Inzwischen ist DARC Radio ein fester Termin im sonntäglichen Tagesablauf von vielen Funkamateuren und SWLs. Rainer, DF2NU ist der Chefredakteur des Programms und gibt uns einen Einblick in die Arbeitsweise des Senders. In fast allen Ländern und allen Kulturen gibt es Funkamateure. Es gibt freundliche und professionelle Kontakte über geographische und kulturelle Grenzen hinweg. Schade nur, dass vergleichsweise wenige Frauen mitmachen. Im DARC gibt es ein Referat speziell für die Belange der young ladies im Amateurfunk. YL-Referentin Heike, DL3DH erzählt uns, was die Aufgaben des Referats sind. Susi, DO4SUS, die gerade erst ihre Prüfung abgelegt hat, erzählt uns von ihren Erfahrungen während der Lizenzvorbereitung. Unser Podcast kommt aus Trier. Vor 200 Jahren wurde hier Karl Marx geboren. Als Besonderheit zum Karl-Marx-Jahr hat eine Gruppe von Funkamateuren aus dem ca. 50 km entfernten Daun das Sonderrufzeichen DK200MARX beantragt. Noch bis Ende 2018 ist das Rufzeichen aktiv. Kontakte werden mit einer Karl-Marx-QSL-Karte bestätigt. Im Interview erläutert Dieter, DK5PZ die Hintergründe.

In der IARU Region 1 gibt es eine Gruppe, die internationale Treffen für junge Funkamateure organisiert. Die Rede ist von YOTA - Youngsters on the air. 2017 fand das Treffen in Gilwell Park bei London statt. Für Deutschland haben teilgenommen Markus Großer, DL8GM, Joshua Hoffmann, DC7IA; Lars Rokita, DL4APT und Jakob Strickler, DK3CW. In dieser Folge des Amateurfunk Podcast erfahrt ihr mehr über das Leben auf dem YOTA-Camp. Lars war als Teamleiter mit in Gilwell Park und berichtet vom Campleben, dem Rahmenprogramm und einem vergleichsweise skurrilen Contest. Jakob hat die 1.700 km lange Strecke von Frankfurt nach London mit dem Fahrrad zurückgelegt. Seine Fahrt war per APRS verfolgbar. Außerdem war er während der Fahrt oft QRV - teilweise sogar in CW. Markus berichtet von einem SDR-basierten Transceiverbausatz, an dessen Entwicklung er beteiligt ist. Einen Einblick in den Ablauf eines ISS-Kontakts gibt uns Joshua. Er war bei einem solchen Ereignis dabei und hatte die Gelegenheit, für die Dauer einer Frage mit Paolo Nespoli an Bord der ISS zu sprechen.

Die zweite Ausgabe des Amateurfunkpodcasts kommt von der Ham Radio 2017. Es geht um Amateurfunk und Technik in der Schule, den Förderverein Amateurfunkmuseum, eine neue Amateurfunkzeitschrift und Islands on the air. Als Gesprächspartner zu Gast sind Peter Eichler, DJ2AX vom Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V. - AATiS, Heino Burger, DJ9AF vom Förderverein Amateurfunkmuseum e.V, Silvio Kunze, DM9KS von der Zeitschrift Hamspirit und Roger Balister, G3KMA von Islands on the air. Die Bedeutung von Amateurfunk und Technik in der Schule ist heute eine Andere als noch vor 15 Jahren. Viele ehemalige Stationsleiter sind inzwischen im Ruhestand. Die meisten Schulfunkstationen sind stillgelegt. Der Verein AATiS leistet seinen Beitrag zur Umkehrung des Trends. Der Förderverein Amateurfunkmuseum e.V. betreibt zwar kein eigenes Museum, hat aber regelmäßig eine monothematische Ausstellung auf der Ham Radio. Die Abteilung Amateurfunk des Deutschen Museums in München wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein aufgebaut. Silvio Kunze gibt eine neue, deutschsprachige Amateurfunkzeitschrift heraus. Dabei macht er einiges anders als die traditionellen Fachzeitschriften - von der Themenauswahl bis hin zu den Arbeitsprozessen in der Redaktion. Von einer Insel aus zu funken hat eine gewisse Mystik. So formuliert es Roger Balister, G3KMA, der Manager des Islands on the air Aktivitätsprogramms. IOTA wurde 1964 ins Leben gerufen und ist heute eines der beliebtesten Aktivitätsprogramme.

Der Wunsch, Erinnerungen haltbar zu machen, ist so alt wie die Menschheit. In dieser Folge unseres Podcasts “Fotostudio Podkastlabor” blicken wir zurück in die Geschichte bis hin zur ältesten, bekannten Erwähnung der Camera Obscura durch Aristoteles. Gast in der Sendung ist Klaus Meis. Er hat sich in seinem beruflichen und privaten Leben mit nahezu allen Aspekten der Fotografie beschäftigt: als Dozent an den Trierer Hochschulen, als Organisator von Reisen und Ausstellungen oder als Sachverständiger für Medien.

Der Hype um Craftbeer hält nun bereits seit einigen Jahren an. Craftbeer? Seit den 1970er Jahren bezeichnet man so handwerkliches gebrautes Bier in Nordamerika. Seit einigen Jahren ist der Trend, Bier unter besonderen Qualitätsmaßstäben und Produktionsmethoden zu produzieren, auch bei uns in Deutschland angekommen. Der Marktanteil von Craftbeer am gesamten Biermarkt ist noch überschaubar. Allerdings haben die sogenannten Mikrobrauereien mittlerweile einen Marktanteil von ca. 11 Prozent. Für die zweite Ausgabe des Podkastlabor Experiment haben sich Boris, Dominic, Tobias und Sabrina im Studio zur Craftbeerprobe getroffen. Es gab eine Auswahl von sieben internationalen Biersorten.

Neben Mosel und Saar wird in der Region Trier auch am kleinen Fluss Ruwer traditionsreich Wein angebaut. Wir waren zu Gast in Waldrach beim Weingut Heinrich Mertes. Der heutige Inhaber, Wolfgang Mertes, erzeugt mit viel Erfahrung qualitativ hochwertige Weine. Auf ca. 2 Hektar Rebfläche in Schiefersteillagen baut Wolfgang Mertes neben dem für die Ruwer typischen Riesling auch Spätburgunder an. Er war der erste Winzer an der Ruwer, der Ende der 80er Jahre auf Rotwein an der Ruwer setzte. Das Ergebnis sind frische Rotweine in denen reichlich Leidenschaft Steckt. Hauptberuflich ist Wolfgang Mertes Geschäftsführer und Kellermeister im Weingut "Reichsgraf von Kesselstatt" am Schloss Marienlay.

Marathonläufer, Podcaster, Gamer und Familienvater. In einem Gespräch hatte Tobias den begeisterten Hobbyläufer René Krebber zu Gast. Aus einer Wette heraus fing der frühere "Fatboy" René Krebber an zu Laufen. Daraus ist mittlerweile eine Passion geworden, über die er mit Philipp Jordan im FatBoysRun Podcast seit über zwei Jahren regelmäßig spricht. Im Gespräch mit Tobias schildert René seine Anfänge im Laufen bis hin zum ersten Marathon in Essen, welchen er am 9. Okotber 2016 erfolgreich absolviert hat. Außerdem wird über alles rund um den ursprünglichsten Sport der Menschheit gesprochen und viele Anekdoten ausgetauscht. Gegen Ende des fast zwei Stunden langen Gespräches schweifen die Beiden noch ein bisschen ab. Themen wie Musik, Genuss und Gaming sind neben dem Sport die anderen Leidenschaften von René, die als Familienvater manchmal etwas zu kurz kommen.

Wir waren am 24. September auf der wichtigsten Messe für Fotografie, Photokina, in Köln unterwegs um uns für das Podkastlabor in der Szene für analoge Fotografie umzuhören. Mirko Böddecker von Adox erklärte das neue Lupex Kontaktpapier und wir sprachen über das fotografieren mit analogen Medien im digitalen Zeitalter. Adox ist der weltweit erste Hersteller für fotochemische Produkte und produziert bereits seit 1860. Polaroid produziert seit 2008 keine Sofortbildfilme mehr. Damit es auch weiterhin Fotos geben kann, denen man beim entwickeln zusehen kann, hat das Impossible Project die Lücke gefüllt und produziert weiterhin Filme für alte und neue Sofortbildkameras. Heinz Bösch von Impossible Project erzählt uns wie es dazu kam und wie es weitergeht. Die Brüder Brian und Brendan Wright, Gründer von CineStill Film erzählen die Geschichte Ihres Unternehmens und warum es dazu kam, Kinofilm für die Verwendung in Standbildkameras zu konfektionieren. Die Besonderheit von CineStill ist, das Material so zu präparieren, dass es in nahezu jedem Labor im C-41-Prozess entwickelt werden kann. Six Gates Film aus Mailand verfolgt einen anderen Ansatz, benutzt aber mit Kinofilm teilweise das gleiche Ausgangsmaterial. Die Firma ist eine One-Man-Show. Guido Tosi stellt die Filme mit einem großen Anteil Handarbeit in Mailand her. Er belässt das Material in seiner ursprünglichen Form. Omer Hecht betreibt mit Catlabs einen Online Shop für Laborausrüstung und Kameras. Außerdem gibt er ein Magazin heraus, das sich vollständig der analogen Fotografie widmet. Im Gespräch erklärt er uns warum es sich lohnt, eine Großformatkamera zu besitzen und warum die analoge Fotografie eigentlich gar kein teures Hobby ist. Fujifilm ist sowohl im Markt für analoge als auch digitale Fotografie zu Hause. Das japanische Unternehmen produziert nach wie vor diverse Filme. Außerdem gibt es von Fuji mit Instax ein eigenes Sofortbildystem. Pressesprecher Shun gibt einen Überblick über die verschiedenen Instax-Bildformate und einen neuen Schwarz-Weiß-Sofortbild-Film.

Igel ist ein kleines Dorf an der Obermosel mit ca. 2.100 Einwohnern. Es liegt am linken Moselufer unweit der Grenze zu Luxemburg. Sebastian Scharfbillig baut auf 8 Hektar Anbaufläche in und um Igel an der Obermosel hauptsächlich Elbling an. Diese Rebsorte hat eine über 2000-jährige Tradition in dieser Gegend. Darüber hinaus auch Bacchus, Kerner, Dornfelder, Weißburgunder und Rivaner. Mit Schwarzelbling hat Sebastian Scharfbillig auch eine neue und bislang sehr seltene Rebsorte im Portfolio. Sebastian ist Techniker für Weinbau und Kellerwitschaft. Seine Ausbildung machte er in Bingen und Weinsberg. Berufserfahrung im Ausland sammelte er in Betrieben in Neuseeland, Ungarn und Australien. Im Betrieb wird bewusst Wert auf Handarbeit gelegt. Auf den Einsatz von Erntemaschinen wird verzichtet. Für diese Ausgabe von Triff den Winzer haben Dominic und Tobias vom Podkastlabor Sebastian Scharfbillig in seinem Betrieb besucht und über das Leben und Schaffen als Moselwinzer gesprochen.