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Jan Schuring ist ein unternehmerisch arbeitender Beamter aus den Niederlanden, mit vielen, relativ kurzen Stationen im Lebenslauf. Gleichbleibende Tätigkeiten mag er gar nicht. Die Konstanz in seiner Karriere ist das Lösen von Problemen. Vermutlich gibt es kein niederländisches Ministerium, für das Jan noch nicht gearbeitet hat. Der Ablauf ist folgendermaßen: Ein Problem wird identifiziert oder tritt auf. Jan kommt und bringt die Lösung innerhalb von drei bis fünf Jahren auf den Weg. Wenn’s läuft, dann geht er wieder. Sein aktuelles Projekt ist die Technology Base Twente, ein ehemaliger Militärflughafen aus dem 2. Weltkrieg, den er zu einem High-Tech-Gewerbegebiet mit angeschlossenem Flughafen weiterentwickelt. Mit Jan Schuring spreche ich über kurze Episoden im Lebenslauf, Auswahlkriterien im Bewerbungsprozess und den richtigen Zeitpunkt zum Wechseln. Jan Schurings wichtigster Tipp für Jobsucher: Du musst wissen, was Du suchst „It is always a job, to find a job“, sagt Jan Schuring. Oder anders gesagt: Je traumhafter Dein neuer Job am Ende sein soll, umso mehr Arbeit musst Du bereits in die Suche stecken. 😉 Angesprochen auf Tipps für Jobsucher in den Niederlanden, nennt Jan nur den allerwichtigsten Punkt: „Du musst wissen, was Du suchst.“ Ich finde: Du solltest die grobe Richtung kennen. Du solltest ein paar – von mir aus auch verrückte -, grobe Ideen haben. Das Finetuning passiert dann beim Netzwerken. Ich selbst habe mich 2004 mit groben Ideen auf den Weg gemacht. Dass dabei ein kompletter Quereinstieg zum „Luftfahrtjournalist mit Wohnsitz in Hiddenhausen“ herauskommt, das konnte nun wirklich keiner ahnen. Falls Du wissen möchtest, wie das funktioniert, dann sprich mich gerne unverbindlich auf mein Coaching an. 😉 Hier geht’s zum Kontaktformular und meinen Kontaktdaten. Arbeitsplatz Technology Base: Kalte und hallige Bunker, in denen früher F16-Kampfjets abgestellt wurden, wurden und werden zu echt schicken Büros umgebaut. – Foto: Heiko Link Neu im Podcast: Die „Entweder – Oder Runde“ Ganz neu in meinem Krautworking NL Podcast ist die „Entweder – Oder Runde“. Dabei biete ich rund um das Thema Job- und Mitarbeitersuche jeweils zwei Möglichkeiten an, zwischen denen sich mein Gast entscheiden muss. Also zum Beispiel: Nimmst Du den Kandidaten mit den langen oder den mit den kurzen Episoden im Lebenslauf? Die Antwort muss mein Gast nicht zwingend begründen. Es geht um schnelle Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Mir hat die erste Runde viel Spaß gemacht und ich plane das zu wiederholen. Wahrscheinlich mit den gleichen Auswahlmöglichkeiten, um zu sehen, was am häufigsten genommen wird. Ich gucke mal, wie es so läuft. Schreib mir gerne Deine Meinung dazu oder auch noch ein paar neue „Entweder-Oder-Punkte“, falls Du Ideen oder Wünsche hast. Jetzt viel Spaß beim Hören und wie immer: Heiter weiter! Links & Weiterführendes Jan Schuring bei LinkedIn Technology Base Twente Homepage der Technology Base mit deutlich mehr Inhalten auf der Seite in Niederländischer Sprache. Twente Airport: Auf dem Weg zur Hightech-Location Artikel im Online-Luftfahrtmagazin Aerobuzz.de DeepL Online-Übersetzer Duolingo Smartphone-App mit der ich in einem Jahr Niederländisch gelernt habe.

Spielst Du Fußball? Nein? Und Deine Jobsuche läuft auch nicht gerade, wie das berühmt-berüchtigte Länderspiel? Dann könnte es da eventuell einen Zusammenhang geben! Was Fußball mit Jobsuche zu tun hat, unter anderem darüber spreche ich mit Achmed Taouil von „Marotura – all online business“. Marotura unterstützt seine Kunden bei der Digitalisierung und hat neben dem Standort in Enschede auch einen Niederlassung in Bocholt. „Wir sind ein Familienunternehmen und haben wirklich eine deutsche Kultur“, findet der 46-jährigen Geschäftsführer. Mein Gedanke dazu: Falls Du in die Niederlande wechseln möchtest, der „Kulturschock“ aber nicht allzu groß ausfallen soll, dann wäre Marotura für Dich vielleicht eine gute Adresse. 😉 Einen ersten Eindruck, wie gut es für Dich passen könnte, bekommst Du auf jeden Fall in dieser Krautworking NL Podcast-Episode. Der Marotura-Bewerbungsprozess Für alle, die sich mit Fußball so gar nicht anfreunden können, berichtet Achmed Taouil aus dem Marotura-Bewerbungsprozess. Von Anschreiben und Lebenslauf über Gespräche mit dem Geschäftsführer und zwei Mitarbeitern, einem Tag Probearbeiten und einem Assessment-Center bei einem externen Personalberater, gestaltet sich der recht umfangreich. Ich finde, dass der Kennenlernprozess normalerweise von beiden Seiten zu kurz und zu „schnell-schnell“ gestaltet wird. Jobsucher checken kurz die Anzeige und schicken dann eine Standardbewerbung. (Was ich übrigens sehr gut verstehen kann.) Achmed bestätigt das, indem er sagt: „70 Prozent der Bewerbungen sind Standard-Bewerbungen. Deren Absender laden wir nie zum Gespräch ein.“ Andererseits geben sich auch Unternehmen oft nicht wirklich viel Mühe. Auch die Stellenanzeige kann Standard sein. Dann zwei Minuten in die Unterlagen gucken, ein oder zwei Stunden Vorstellungsgespräch und danach die Ab- oder Zusage … Ich glaube, das viele sich mehr Zeit nehmen, wenn sie einen neuen Wäschetrockner kaufen. Schick mir Deine Meinung zu Bewerbungsprozessen Mich interessiert Deine Meinung. Insbesondere dann, wenn Du ein gefragter IT-Spezialist bist, der auf Champions League Niveau arbeitet. Warst Du schon mal in einem Bewerbungsprozess? Und falls ja: Was sind Deine Erfahrungen und Gedanken dazu? Über einen Kommentar oder auch eine eMail persönlich an mich, würde ich mich sehr freuen. Auch dann, wenn Du noch nie in einem Bewerbungsprozess warst! Für Deine Rückmeldung schon mal ganz herzlichen Dank! 🙂 Links & Weiterführendes Marotura – all online business Firmenhomepage 7 goldene Tipps für eine deutsche Webseite Ich finde: Da werden erste kulturelle Unterschiede klar! 😉 Assessment-Center bei Wikipedia DeepL Online-Übersetzer Damit Du die 7 goldenen Tipps auf jeden Fall lesen kannst. Enschede bei Wikipedia Bocholt bei Wikipedia Google Internet-Suchmaschine Sorry! Diesen Gag konnte ich mir nicht verkneifen. 😉

Obwohl Buchverkäufer ungefähr die gleichen Gehälter bekommen, wie Schuhverkäufer, zieht der Buchhandel Leute mit den unterschiedlichsten Universitätsabschlüssen an. Während andere Branchen händeringend nach solchen Kandidaten suchen, stehen sie vor dem Buchladen von meinem heutigen Gast fast schon Schlange. „Die Menschen machen den Buchhandel romantischer, als er wirklich ist“, findet Kees Schafrat, der Eigentümer von Boekhandel Broekhuis. Trotzdem bleiben seine Mitarbeiter nicht selten 40 oder sogar 50 Jahre bei ihm. Mit dem 58-jährigen, der selbst sozusagen im Buchladen geboren wurde, spreche ich über die Magie der Bücher, der auch viele meiner Klienten erliegen. Mich selbst eingeschlossen. 😉 Und natürlich darüber, wie ich als Jobsucher von der langen Liste der Bewerber runter und in den Job rein komme. Kaffee-Test im Vorstellungsgespräch beim Boekhandel Broekhuis In diesem Interview hatte ich viel zu Lachen, wobei ich ehrlich gesagt nicht gaaaaaaanz sicher bin, ob ich auch einem „Kaffee-Test“ unterzogen wurde. 😉 Kaffee ist nämlich etwas, worauf Du unbedingt achten solltest, falls Du mal bei Kees Schafrat im Vorstellungsgespräch sitzt. Vergiss dann keinesfalls, Deine Tasse am Ende des Gesprächs selbst in die Küche zurückzubringen! Aber, Achtung: Falls Kees Dich fragt, ob Du ihm zukünftig jeden Morgen zum Dienstbeginn einen frischen Kaffee kochst, dann ist die richtige Antwort: „Nein. Das machst Du selber.“ Was genau es mit dem Kaffee auf sich hat und worauf Kees Schafrat bei den Kandidaten sonst noch so achtet, das hörst Du in dieser Podcast-Episode. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Hören. Und vielleicht noch mal so als kurzes Schlusswort, vom Jobcoach: Wenn Du 50 Jahre lang in einem Job oder sogar bei einem Arbeitgeber geblieben bist, dass hast Du irgendwas verdammt richtig gemacht! 🙂 Links & Weiterführendes Boekhandel Broekhuis Unternehmenshomepage Christoph Schaffrath Ein deutscher Vorfahre von Kees bei Wikipedia. Die Flutkatastrophe von 1953 bei Wikipedia als Vorbereitung für angehende Buchverkäufer. Een zaak van evenwicht Das Buch über 150 Jahre Boekhandel Broekhuis. De cursus ‚Omgaan met teleurstellingen gaat wederom niet door‘ von Herman Finkers Buchtipp von Kees Schafrat für Menschen, die so viel lachen, wie ich. 😉 F*ck it list book voor collega’s Buchtipp von mir für Jobsucher und Menschen, die Niederländisch lernen und erstmal mit kurzen Texten loslegen möchten.

Falls Du darüber nachdenkst, Dich in den Niederlanden selbstständig zu machen, dann bist Du in dieser Podcast-Episode goldrichtig. Mit dem Matchmaker Simon Böing-Messing spreche ich über Existenzgründung und Startups und auch darüber, was einen guten Unternehmer eigentlich ausmacht. Ist das ein Typ Mensch, der eine sehr konkrete Idee hat, die er aufs Hartnäckigste verfolgt und durchdrückt? Oder kommt es bei Gründern auf andere Dinge an? Auch wenn Dir eine Festanstellung lieber wäre, kommst Du in dieser Episode nicht zu kurz, denn Gründer und Jobsucher haben eins gemeinsam: Beide brauchen ein gutes Netzwerk! Was das Netzwerken in Holland angeht, hat Simon mein Herz wirklich sehr erfreut. Und er geht mit gutem Beispiel voran. Denn: Wenn Du nach dem Hören dieser Podcast-Episode gerne gleich einen ersten Kontakt hättest, dann melde Dich doch einfach bei Simon Böing-Messing. Mehr zu Deinem ersten Schritt ins neue Netzwerk gibt’s im Podcast. 🙂 Warum die grobe Startup- oder berufliche Idee besser ist, als die konkrete Seit 2005 sage ich zu meinen Klienten: Geht einfach in die Unternehmen und sprecht da mit den Leuten. Für Deutsche klingt das so unvorstellbar, dass ich das alle meine Klienten ausprobieren lasse. Man muss es einfach mal erlebt haben. 😉 Falls Du dazu gerne mehr wissen möchtest, dann kann ich Dir diese Podcast-Episode aus meinem deutschen Jobsucher-Podcast ans Herz legen. Oder schau mal in dieses Video rein. Meiner Erfahrung nach ist es für deutsche Jobsucher super, super schwierig, mit einer groben beruflichen Idee los zu gehen und die dann erst in diversen Gesprächen scharf zu stellen. Da ist immer dieses Gefühl, es nicht auf die Reihe gekriegt zu haben, wenn meine Idee oder Vorstellung nicht ganz konkret ist. Was meiner Meinung nach auch in Deutschland völliger Quatsch ist. Ich bin im ersten Schritt Luftfahrtjournalist mit Wohnsitz in Hiddenhausen geworden. Wie hätte ich mir das am Schreibtisch überlegen sollen??? Keine klassische Bewerbungsmappe in Holland Nach allem, was ich bis jetzt so gehört habe, scheinen die Niederländer verstanden zu haben, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als erstmal mit einer noch ungeschliffenen Idee los zu ziehen. Was man laut Simon Böing-Messing auch schon an den Stellenanzeigen sieht. Bei uns stehen da zig Bulletpoints mit Anforderungen und Du denkst meistens schon nach dem zweiten: „Okay, ich bin raus.“ Laut Simon sind die holländischen Ausschreibungen eher so verfasst: „Wir brauchen jemanden, der ungefähr so ist …“ (Als jemand, der gar nicht über Stellenanzeigen geht, muss ich darauf mal achten.) Im nächsten Schritt kommt dann auch nicht die klassische Bewerbungsmappe. Stattdessen gehst Du zum persönlichen Gespräch und für den Fall, dass man sich sympathisch ist, hast Du ein paar Unterlagen dabei. Vorab schon warme Kontakte zu haben, ist dabei nicht zu unterschätzen. Deswegen können wir Dir abschließend nur zwei Ratschläge geben: Hör Dir diese Krautworking NL Podcast-Episode an. 😉 Wenn Du Dein berufliches oder Startup-Feld grob abgesteckt hast, dann geh zu den Firmen und sprich mit denen. Im Vergleich zu uns Deutschen, sollen die Niederländer keine Angst vor Konkurrenz haben. Also hab‘ keine Scheu und lass mich gerne auch von Deinen Erfahrungen profitieren. Per Kommentar oder gerne auch als unverbindliche persönliche Nachricht. Meine Kontaktdaten findest Du hier. Ich teile auch gerne meine deutschen und niederländischen Gesprächserfahrungen mit Dir. 🙂 Kontakt zu Simon Böing-Messing Simon Böing-Messing erreichst Du per eMail unter: simon(at)zerebras.de Weitere Kontaktmöglichkeiten zu Simon findest Du auf den Webseiten, die ich unten verlinkt habe. Falls Du Kontakt aufnimmst, dann wünsche ich Euch ein gutes Gespräch und nicht vergessen: Schöne Grüße von mir! 😉 Links & Weiterführendes Matchmaker Simon Böing-Messing Webseite vom Internationalen Netzwerkbüro Drumstag Musiker-Webseite von Simon Böing-Messing Inkubator / Gründerzentrum Eintrag bei Wikipedia Brandstof Community Enschede Co-Working und Gründer-Space Westfälische Hochschule Bocholt Foto von Simon Böing-Messing: Jasmin Wardezki

Wenn Du in Deutschland zu alt bist oder nicht den passenden Lebenslauf mitbringst um (noch) Beamter zu werden, dann geh doch in die Niederlande. Da geht das! Allerdings bist Du dann so einer Art „Beamter Light“. Denn: Die Holländer haben die allermeisten Beamten zum 1. Januar vergangenen Jahres den Angestellten im Öffentlichen Dienst weitestgehend gleich gestellt. Ausgenommen sind Polizei und Verteidigung, Richter und Staatsanwälte und (Surprise, Surprise!) politische Amtsträger. Wie nah dran die „Light Beamten“ an den deutschen Beamten sind und wie man in einen nach wie vor super sicheren Job quer einsteigen kann, das berichtet Alexandra Arens im heutigen Podcast-Interview. Beamter in Holland: Warum ich „Light“ besser finde, als auf Lebenszeit Unkündbarer Beamter auf Lebenszeit zu sein, hat wie alles im Leben, seine Vor- und Nachteile. Du hast die ultimative Sicherheit. Du steckst aber andererseits auch ganz schön in der Falle, wenn Du als Beamter im falschen Job bist. Als Coach mache ich oft die Erfahrung, dass es für normale Arbeitnehmer schon schwer ist, einen Job zu kündigen. Und sei er noch so ätzend. Manche Menschen quälen sich über Jahre, bis es irgendwann nicht mehr geht. Für Beamte ist die Hürde, aus einem unpassenden Job herauszukommen, noch höher. Im Podcast habe ich dafür ein persönliches Beispiel, was mir einfach nicht aus dem Kopf geht. Und das, obwohl das Erlebnis schon mindestens zwei Jahrzehnte her ist. Von daher finde ich an der niederländischen Variante sehr charmant, dass man eine sehr hohe Sicherheit erreicht, im Zweifel aber auch wieder raus kommt. Eben ohne ein riesiges Problem bei der Krankenversicherung und den Pensionsansprüchen an der Backe zu haben. Ein Arbeitsamts-Beamter, den ich kenne, hat mal ausgerechnet, dass Du nach der Schule 200.000 Möglichkeiten hast. Da liegst Du leider schnell mal daneben. 😉 Wofür man sich dann gar nicht schämen muss. Damit es Dir gut geht, ist es nur wichtig, den nächsten Schritt zu wagen. Und je weniger Hürden Dir dafür im Weg liegen, umso besser. Alexandra Arens: Angestellt, Selbstständig, niederländische Beamtin Alexandra Arens hat in ihrem Berufsleben eine ganze Menge an Schritten gemacht, bevor sie bei der Gemeente Aalen als Beraterin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Beamtin wurde. Sie kommt eigentlich als Angestellte aus dem Marketing. War aber auch mal selbstständig und hat sehr viel Erfahrung im Bereich Zeitarbeit. Und: Sie ist sehr aktiv bei den Grenzhoppers. Das ist ein Netzwerk für Menschen, die in irgendeiner Weise grenzüberschreitend was machen wollen. Angeboten werden Veranstaltungen, Netzwerktreffen, Workshops und so weiter. Weil ich mich auf die Jobsuche über Netzwerke spezialisiert habe, weise ich auf die Grenzhoppers lieber hin, als auf Zeitarbeit. 😉 Ich habe mich jedenfalls gleich in den Verteiler aufnehmen lassen. Mal gucken, was da in Zukunft so kommt … Und vielleicht sehen wir uns da ja auch mal? Wie Du siehst, profitieren wir in dieser Podcast-Episode gleich auf mehrfache Weise von den Erfahrungen meiner Interviewpartnerin. Deswegen hör unbedingt rein, auch wenn Du keine Beamtenlaufbahn anstrebst! Links & Weiterführendes Neues Beamtengesetz in den Niederlanden DeepL Online-Übersetzer Zum besseren Verständnis des Beamtengesetzes. 😉 Gemeente Aalten Grenzhoppers Werkgevers Servicepunt Achterhoek Province Overijssel

Nach Burnout und Boreout kommt jetzt Burned Stuck. Nein. Falsch! „Festgebrannt“ sein ist keine neue, schlechte Nachricht, sondern eher eine gute. Es beschreibt den Zustand, wenn jemand lange Zeit im falschen Job feststeckt, weil er nicht weiß, was er dagegen tun kann. Deswegen – kann – festgebrannt sein, die Vorstufe vom Burnout sein. Die gute Nachricht ist, dass man das Feststecken leichter als einen Burnout beheben kann. In den allermeisten Fällen musst Du nicht mal den Arbeitgeber wechseln (und brauchst erst recht keine Therapie). Die Wortschöpfung „Burned Stuck“ stammt von meinem schwedischen Geschäftsfreund Torild Carlsson vom „Ibility Institute for Labour Market Research and Development“ in Stockholm. Torild erforscht seit über 20 Jahren den Arbeitsmarkt. Er entwickelt Lösungen und Ideen zur Karrieregesundheit, von denen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und die Gesellschaft als Ganzes profitieren sollen. Damit Du keinen Boreout bekommst, legen wir den Fokus in diesem Interview natürlich auf die Arbeitnehmer und Jobsucher. 😉 Was macht ein Schwede im Holland-Podcast? Die Frage, die Du Dir jetzt vermutlich stellst, ist: „Was macht ein Schwede in einem Podcast für Leute, die einen Job in den Niederlanden suchen?“ Das ist ganz einfach: Wenn ich mir Torilds Forschungsergebnisse und seine Arbeit im Bereich Karrieregesundheit angucke, dann erkenne ich den deutschen Arbeitsmarkt wieder. Vieles von dem, was Torild aus Schweden berichtet, läuft bei uns ganz genau so. Die Professorin Rie Thomsen von der Aarhus Universität in Kopenhagen hat vermutlich den dänischen Arbeitsmarkt wiedererkannt und Torild Carlsson vielleicht deswegen für einen Vortrag gebucht (siehe Video). Ich bin überzeugt davon, dass die schwedischen Erkenntnisse und Tools (mindestens) europaweit anwendbar sind und deswegen ziemlich sicher auch auf die Niederlande zutreffen. Falls dem wider Erwarten nicht so sein sollte, dann werde ich das im Laufe der nächsten Podcast-Interviews sicherlich herausfinden. 😉 Mal abgesehen von all dem finde ich, das Torild Carlsson ein richtig feiner Kerl ist. Und ich finde, dass Schweden auch eine Überlegung wert ist, wenn Du im Ausland arbeiten möchtest. Dazu eine kurze Anekdote: Ich habe gerade einen Klienten, der in den Niederlanden studiert hat, weil deutsche Unis ihn aufgrund seines Abschlusszeugnisses nicht angenommen haben. Die Niederländer stellen sich da nicht so pingelig an. Und das zu recht! Denn immerhin hat der Mann mal kurz Niederländisch gelernt und dann erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des holländischen Studiums hat mein Klient Auslandssemester in Schweden absolviert und war schwer begeistert! Die Niederlande und Schweden haben ihre Reize und sich beide Länder mal anzugucken, kann nicht schaden. Warum den Weg nehmen, der nicht funktionieren kann? Eine Klientin von mir hat übrigens aus dem gleichen Grund ein Fernstudium in Großbritannien gemacht. (In einer Fremdsprache. Logisch!) Auch da wird nicht so auf den Schulabschluss geguckt. So gesehen gibt es beim Zugang zur Universität schon mal deutliche Unterschiede zu Deutschland, was ich persönlich gut finde. Aber es gibt eben auch viele Vorgehensweisen bei der Personalauswahl und bei der Jobsuche, bei denen ich mich frage: Warum geht ein Großteil der Unternehmen und Jobsucher einen Weg, der nicht gut funktionieren kann? Wo es doch – wie ich finde – gute Alternativen gibt! Wenn Du schon sehr lange unzufrieden (oder vielleicht sogar raus bist) und / oder vom Job-Regen in die Job-Traufe kommst, dann solltest Du Dir diese Podcast-Episode auf jeden Fall anhören. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei! Und hinterlass uns sehr gerne einen Kommentar, wie international gültig unserer Erkenntnisse Deiner Meinung nach sind. Torild Carlsson Sprich mit Torild Carlsson über Karrieregesundheit Zu Torild Carlsson kannst Du sehr gerne Kontakt aufnehmen, wenn Du mit ihm über das Thema Karrieregesundheit sprechen möchtest. Im Podcast sagt Torild, dass er sich darüber freuen würde, weil er mit seinem Ibility Institut in Zukunft gerne europaweit arbeiten möchte, um dafür zu sorgen, dass Menschen nicht krankt werden, wenn sie zur Arbeit gehen. Torilds Kontaktdaten findest Du über die Links, die ich Dir unten zusammengestellt habe. Eine Stunde, um die Bremse zu lösen Als Jobsucher kannst Du von mir (Heiko) das komplette Berufsorientierungs-Programm bekommen. Also: Was will ich beruflich wirklich machen? Wie finde ich den dazu passenden Job? Mit Klienten, die feststecken, mache ich oft erstmal eine einzige Stunde, in der ich ihnen einen sehr humorvollen Blick von außen auf ihre Job-Situation gebe. In vielen Fällen reicht diese eine Stunde aus, weil der Knackpunkt gefunden wird. (Wir sprechen darüber im Podcast.) Und ich verspreche ganz sicher nicht zu viel, wenn ich Dir sage, dass Du sehr überrascht sein wirst, wie das passiert. Natürlich im positiven Sinne! 😉 Falls Du mehr darüber wissen möchtest, dann nimm gerne unverbindlich Kontakt zu mir auf. Links & Weiterführendes Torild CarlssonLinkedIn-Profil Ibility Institut Stockholm, Schweden Ibility Unternehmensseite bei LinkedIn Burnout-Syndrom Wikipedia Boreout-Syndrom Wikipedia Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns Buch vom Dilbert-Erfinder Scott Adams.

Geld und Ausgaben für Sozialabgaben sind ein großes Thema in dieser Podcast-Episode. Und ich sag mal so: Mit dem einen oder anderen Tipp von Carola Schroer, kannst Du monatlich ein paar hundert Euro (!) bei den Krankenkassenbeiträgen sparen. Insbesondere für Grenzpendler kann die Krankenversicherung ein wahrer Traum sein. Und zwar nicht nur wegen der Kosten, sondern auch, weil es in Holland nur eine Sorte von Patienten gibt. Und nicht diesen Blödsinn mit Kassen- und Privatpatienten, wie bei uns. Weniger traumhaft ist für Grenzpendler das Thema Steuern, weil man doch tatsächlich in zwei Ländern gleichzeitig steuerpflichtig sein kann. Irgendwo in der Mitte zwischen Gut und Böse liegt die Niederländische Rente: Es gibt eine Einheitsrente für alle, für die man noch nicht mal zwingend arbeiten muss! (Ja, Du hast richtig gelesen.) Dafür ist es aber auch nicht wirklich viel. Unterm Strich ist aber eines sicher: Die meisten Deutschen berichten positiv von ihren Jobs in Holland. Laut Carola Schroer vom Grenzinfopunkt in Kleve lohnt es sich, den Steuer- und Sozialversicherungskram auf sich zu nehmen. Und falls Du Probleme oder Fragen hast, berät man Dich beim Grenzinfopunkt sogar kostenlos! Krankenversicherung: Zahl eins. Nimm zwei! Zahl eins. Nimm zwei! So könnte man die Krankenversicherung für Grenzpendler bezeichnen. Wenn Du in Deutschland wohnst und in den Niederlanden arbeitest, dann kannst Du Dich bei der holländischen Krankenversicherung auf den Basistarif einlassen. Der liegt bei gehaltsunabhägigen 125,- € im Monat. Dafür bekommst Du für beide Länder eine Krankenkassenkarte. Mit der deutschen Karte kannst Du in Deutschland zum Arzt gehen. Dabei ist alles wie immer. Es gibt keinen Unterschied. Mit der niederländischen Karte kannst Du in Holland zum Doc, für den Basistarif allerdings nur eingeschränkt. Da ist nicht viel mit drin. Zahnarzt zum Beispiel, musst Du extra versichern. Und zwar nicht nur teuren Zahnersatz (wie bei uns), sondern auch die ganz normale, jährliche Kontrolle. Bei Fachärzten, wo Du in Deutschland als Kassenpatient nur schwer an einen Termin kommst, würde ich mir das mit der Zusatzversicherung in den Niederlanden vielleicht überlegen. Finanziell hast Du bis zum deutschen Beitrag nach oben ja noch ein bisschen Luft und Du bist dann in beiden Ländern auf der sicheren Seite. Volle Rente ohne Arbeit Volle Rente ohne Arbeit. Davon profitieren leider nur die maximal 17 Jahre alten Hörer dieses Podcast, die gleich nach dem Hören dieser Episode ihren Hauptwohnsitz in die Niederlande verlegen. Denn wenn Du 50 Jahre in Holland gewohnt hast, dann bekommst Du die volle Summe. Ich sag’s ja immer: Mit dem Podcast-Hören kann man gar nicht früh genug anfangen! 😜 Der Betrag steigt jedes Jahr ein bisschen an. Stand 2021 sind es für Verheiratete 857,63 € Rente brutto pro Monat und Person. Alleinstehende bekommen 1.266,- € Rente brutto pro Monat. Und zwar die Vorstandvorsitzende eines großen Konzerns genauso, wie die lebenslange Hausfrau. Aufgrund der höheren Lebenshaltungskosten in den Niederlanden ist das ziemlich knapp. Um das aufzustocken, hat fast jedes Unternehmen noch mal eine Betriebsrentenkasse, in die der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer monatlich einzahlen. Für mich klingt das so: Wenn Du als Jobsucher einen Arbeitgeber findest, der das nicht hat, dann guck lieber noch mal woanders. 😜 In Deutschland erworbene Rentenansprüche werden übrigens nach Holland überwiesen, wenn es für Dich so weit ist. In die andere Richtung funktioniert das auch. Als holländischer Arbeitnehmer hast Du pro Jahr Anspruch auf zwei Prozent der Einheitsrente. Wenn Du verheiratet bist und fünf Jahre in Holland gearbeitet hast, dann macht das fürstliche 85,76 € pro Monat. Deine Energie gut investieren Ich finde es immer wieder krass zu sehen, wie viel Energie die Leute darin investieren, früher in Rente zu gehen. In Holland geht das nicht. Da gibt es je nach Geburtsjahrgang ein festgesetztes Rentenalter, über das nicht verhandelt wird. Ich glaube, dass man vielen Leuten damit einen Gefallen tut. Denn wenn ich diese Energie darin investieren würde, „zu Lebzeiten“ 😜 einen Job zu finden, der mir gefällt, dann wäre das viel besser! Finde ich. Davon abgesehen musst Du die Zeit nach Deinem allerletzten Arbeitstag ja auch noch irgendwie rum kriegen. Aktuell habe ich eine Klientin, die mit mir erarbeitet, was sie in ihren letzten Arbeitsjahren beruflich noch erreichen möchte und was davon Sie vielleicht auch mit in die Rente nehmen kann. Das nenne ich mal vorausschauend! Falls Du daran auch Interesse hast, dann melde Dich sehr gerne bei mir. Ganz egal, in welchem Land Du in Rente gehst. Eine entspanntere Ausgangssituation für Deine Jobsuche / Karriereplanung kriegst Du in diesem Leben nicht. 😉 Wohin jetzt mit dem vielen Geld? Bleibt zum Schluss noch das Thema Steuern. Und dann auch noch in zwei Ländern mit dem ultra komplizierten Progessionsvorbehalt. Ich muss zugeben, dass ich an der Stelle im Podcast nicht mehr so recht Lust aufs Grenzpendeln hatte. 💩 Deswegen war ich soooo froh zu hören, dass es sich trotzdem lohnt. Wegen dem tollen Arbeitsklima und den netten holländischen Kollegen, die einen so gut unterstützen. Gut … da muss man im Einzelfall sicherlich immer noch mal genau hingucken. So grundsätzlich nehme ich das jetzt erstmal ganz optimistisch mit, um mich vom Steuerthema abzulenken. Das würde ich ohnehin einem Profi überlassen. Den Link zur Steuerberaterkammer Düsseldorf (StBK), wo man sich mit Grenzpendlern auskennt, findest Du unten. Ich stelle mir jetzt vor, dass Du beim Steuerberater etwas mehr bezahlst. Dafür sparst Du bei der Krankenversicherung unter Umständen Unsummen. Wohin jetzt mit dem vielen Geld?!? Bei der Lösung dieses Problems helfe ich Dir sehr gerne! Buch mich oder überweis es einfach als Sponsoring-Betrag für den tollen Krautworking NL Podcast auf mein Konto. Da bin ich gar nicht so und schicke Dir mal kurz meine Kontonummer. 😘 In diesem Sinne: Heiter weiter! 😁 Links & Weiterführendes Euregio Bürgerberatung: Kontakt zu Carola Schroer Grenzinfopunkt Euregio Broschüre: 30 häufig gestellte Fragen zum Arbeiten in den Niederlanden Steuerberaterkammer Düsseldorf (StBK) Progressionsvorbehalt bei Wikipedia Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung-Ausland (DVKA) Deutscher Jobsucher-Podcast von Endlich Montag! Podcaster gesucht? Hast Du / Deine Organisation / Dein Unternehmen Lust, meinen Krautworking NL Podcast zu sponsern? Dann melde Dich sehr gerne und ganz unverbindlich bei mir, denn: Ein Gutes Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. 😉 Oder sucht Deine Organisation / Dein Unternehmen eine humorvolle und unterhaltsame Stimme (die auch mal kritisch nachhaken kann) für einen eigenen Podcast? Ich liebe es, Interviews zu führen. Deutsch und Englisch geht ab sofort. Niederländisch ist gerade in Arbeit. Da müsstest Du noch ein bisschen Geduld haben. 😉 Themen, bei denen ich mich schon auskenne und die ich gerne mache sind: Personalgewinnung – Employer Branding – Job – Karriere (Siehe auch mein Endlich Montag! Jobsucher-Podcast.) Allgemeine Luftfahrt – General Aviation Humor bei der Arbeit, im Coaching, in der Therapie (Siehe auch mein Humor Podcast.) Bau – Bauen – Baustelle Hochbau – Brückenbau – Tiefbau – Straßenbau – Flugzeugbau

Als Einstieg wollte ich Alex van Geldrop fragen, wie er an seinen Job als „Project Manager Tech“ bei Oost NL gekommen ist und wie er seinen Job so findet. Das mit dem Fragen hat auch geklappt, allerdings ist viel mehr als nur ein „Einstieg“ daraus geworden. Sorry, aber die Antworten waren einfach zu interessant. 😉 Von dem 33-jährigen Niederländer können wir lernen, wie man geschickt an einen guten Job kommt. Außerdem gibt Alex einen Ausblick, wohin in der EU die Reise gehen könnte, was internationales und grenzüberschreitendes Arbeiten betrifft. Gerade in der aktuellen Situation, fand ich seine Einschätzung beruhigend und motivierend. Und als ob das nicht schon genug wäre, packt Alex van Geldrop in Sachen Motivation noch eine Schippe drauf, als wir über die Fähigkeiten und Voraussetzungen sprechen, die Jobsucher in den Niederlanden mitbringen sollten. Ganz ehrlich: Ich beschäftige mich ja nun schon sehr viele Jahre mit Einstellungskriterien und ich hätte es nicht besser sagen können. Falls Du gerne was zum Lachen haben möchtest, dann kommst Du in dieser Episode bei den Themen „Kulturelle Unterschiede“ und „Vorurteile über Deutsche“ auf Deine Kosten. Es ist aber auch echt verflixt, wenn ein Deutscher sich wie ein Deutscher verhalten soll. Muss das denn unbedingt sein? 😉 Kein Meeting ohne Spaß am Schluss „Es macht Spaß mit Deutschen zu arbeiten“, sagt Alex van Geldrop. Das ist doch erstmal schön zu hören. Die Deutschen kommen auch sehr gerne zu den Holländern, weil die ans Ende eines jeden Meetings immer eine ordentliche Portion Spaß setzen. Da gibt’s kein Meeting ohne eine lustige Aktivität, Drinks oder eine kleine Feier am Schluss. Dabei wird das Team so spitzenmäßig „gebuildet“, dass die Deutschen Geschäftspartner auch gerne zwei Stunden Anreise auf sich nehmen, um das nicht zu verpassen. So weit, so gut. Jetzt kommt der Haken! Im Meeting einfach nur passiv dasitzen und Dich auf des Event am Schluss freuen, während Du Dich berieseln lässt, das kannst Du vergessen. Es wird von jedem erwartet, dass er einen Beitrag bringt. Das können zum Beispiel neue Fakten sein oder die Perspektive von jemandem, der aus einer anderen Kultur kommt. Sogar das äußern einer eigenen Meinung oder anderen Sichtweise, ist bei den Niederländern nicht nur erlaubt, sondern zählt auch als wertvoller Beitrag! Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn Du in Meetings immer nur passiv da sitzt und Dich berieseln lässt, dann solltest Du definitiv Kontakt zu mir aufnehmen. Denn dann bist Du im falschen Job. Spaß nur beim Event am Schluss, das haut auf Dauer nicht hin! 😉 Der Chef muss seine Truppe überzeugen Auch der Umgang mit Chefs, gestaltet sich in den Niederlanden aktiver. Bei uns kriegst Du ja vom Chef gesagt, wie es läuft. Wenn der sagt, dass rechts abgebogen wird, dann wird auch rechts abgebogen. In den Niederlanden muss der Chef seine Mitarbeiter überzeugen und ihnen deswegen ganz genau erklären, warum er diesen Weg gewählt hat. Warum nicht links oder geradeaus? Warum nun gerade rechts? Und nur wenn die Mitarbeiter ihm glauben, dann machen sie auch, was der Chef sagt. Welche Art von Chef einem besser gefällt, ist natürlich ganz individuell und Geschmackssache. Deswegen finde ich es so schön und gut, im Rahmen einer Jobsuche, unter anderem solche Informationen zu bekommen. Dabei soll Dir mein Podcast helfen. Ich rate aber auch immer zu persönlichen Gesprächen und Eindrücken. Denn dann weißt Du besser, was Dich erwartet, und kannst bewusst entscheiden, anstatt Dich auf Marketingtexte auf Firmenwebseiten zu verlassen. 😉 Außerdem baust Du bei den Gesprächen auch gleich ein Netzwerk auf. Das kann für Dich echt hilfreich und wertvoll sein. Nicht nur bei uns, sondern auch bei der Jobsuche in den Niederlanden. Deswegen habe ich Alex van Geldrop im Interview auch nach Netzwerken gefragt. Und ein paar davon hat er mir, wie versprochen, nach der Aufnahme auch geschickt. Vielen Dank dafür an dieser Stelle! 🙂 Links zu Netzwerken DNHK – Deutsch Niederländische Handelskammer Fokussiert auf Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit. Organisiert Events, auch für Young Professionals, oder Networking-Events. Health Valley Als Beispiel für eine Organisation, die größere Events im Gesundheitsbereich organisiert. Es gibt keinen speziellen Fokus auf Jobsucher, aber Du bekommst Informationen, welche Unternehmen im Bereich Gesundheit in Holland aktiv sind, was die machen und ob Du mit ihnen in Kontakt treten möchtest oder nicht. Twente Board Diese Organisation hat einen Fokus auf der Region Twente, wo Alex van Geldrop wohnt. Twente sammelt und teilt über diese Organisation eine Vielzahl an Events in der Region. Oft geht es um spezielle Themen und in der Regel ist die Teilnahme frei. Links & Weiterführendes Alex van Geldrop Kontaktdaten bei Oost NL Alex van Geldrop LinkedIn-Profil Oost NL Unterstützt Unternehmen dabei, sich in den östlichen Niederlanden anzusiedeln, zu wachsen und wettbewerbsfähig zu sein. The Cee Spot Coworking Space und Gründerzentrum mit Netzwerkevents in Enschede Netzwerke in Enschede Verzeichnis von Netzwerken auf der Webseite der Gemeinde Enschede Bitterballen Wenn Du sie probiert hast, schreib einen Kommentar! 😉 Podcaster gesucht? Hast Du / Deine Organisation / Dein Unternehmen Lust, meinen Krautworking NL Podcast zu sponsern? Dann melde Dich sehr gerne und ganz unverbindlich bei mir, denn: Ein Gutes Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. 😉 Oder sucht Deine Organisation / Dein Unternehmen eine humorvolle und unterhaltsame Stimme (die auch mal kritisch nachhaken kann) für einen eigenen Podcast? Ich liebe es, Interviews zu führen. Deutsch und Englisch geht ab sofort. Niederländisch ist gerade in Arbeit. Da müsstest Du noch ein bisschen Geduld haben. 😉 Themen, bei denen ich mich schon auskenne und die ich gerne mache sind: Personalgewinnung – Employer Branding – Job – Karriere (Siehe auch mein Endlich Montag! Jobsucher-Podcast.) Allgemeine Luftfahrt – General Aviation Humor bei der Arbeit, im Coaching, in der Therapie (Siehe auch mein Humor Podcast.) Bau – Bauen – Baustelle Hochbau – Brückenbau – Tiefbau – Straßenbau – Flugzeugbau

Mit Jan Oostenbrink habe ich heute einen Experten für interkulturelles Management und grenzübergreifende Kooperation zu Gast. Der 59-jährige Niederländer lebt in Groningen und Münster. Ziel seiner täglichen Arbeit ist es, Zusammenarbeit, Kooperation und Wirtschaftsbeziehungen insbesondere zwischen den Niederlanden und Deutschland zu fördern und zu verbessern. Oder auch beim ersten Schritt über die Grenze zu unterstützen, wenn es noch keine Beziehungen in unser Nachbarland gibt. Jan Oostenbrink ist studierter Jurist und Quereinsteiger in seinen Job. Seine Quereinsteiger-Vita und die Tatsache, dass er ein echter Netzwerker ist, machen ihn zum perfekten Gast für meinen Podcast. 🙂 Wer schon meinen deutschen Jobsucher-Podcast gehört hat, der weiß genau, warum das so ist. 😉 In dieser englischsprachigen Podcast-Episode bekommst Du viele konkrete Tipps für Deinen Gang in die Niederlande. Und: Gleich mehrere gute Nachrichten noch gratis dazu! Holländischer Arbeitsvertrag: Einfach unterschreiben und fröhlich sein Ich fange mal mit den einfachen Dingen an: Wenn Dir ein niederländisches Unternehmen einen Arbeitsvertrag anbietet, dann kannst Du den einfach unterschreiben und fröhlich sein. Die zu erledigenden Formalitäten sind innerhalb von Europa schon seit vielen Jahren kein wirkliches Hindernis mehr und werden zum Teil auch von Deinem holländischen Arbeitgeber erledigt. Das war schon vor über zwanzig Jahren so, als ich in die Republik Irland gegangen bin. Arbeitsvertrag unterschreiben, Wohnung suchen und das war es dann auch schon fast. Daran wird Dein Wechsel nach Holland definitiv nicht scheitern. Home Office ist in den Niederlanden schon länger selbstverständlich Organisatorische Unterschiede gibt es bei Arbeitszeiten, Urlaubstagen und zum Beispiel auch beim Thema Home Office. Man mag es kaum glauben, aber: In den Niederladen war Arbeiten im Home Office schon vor Corona eine ganz normale und positiv gesehene Sache! Das sind gute Nachrichten für Pendler, insbesondere dann, wenn Du nicht direkt neben der Grenze wohnst. Der Radius, in dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich gegenseitig suchen und finden können, wird dadurch deutlich größer. Wichtig wäre es, das erste halbe Jahr vor Ort zu sein, um die Kollegen kennenzulernen, sich auszutauschen und gut in den neuen Job und die neue Kultur rein zu kommen. Und die Sprache zu lernen! Laut Jan Oostenbrink können Deutsche das in nur drei bis sechs Monaten schaffen. Wenn die holländischen Kollegen nicht zuuuu nett sind und Deutsch oder Englisch reden, damit der Sprachanfänger sich nicht so quälen muss. 😉 Regelmäßig aus dem Home Office zu arbeiten, war in den Niederlanden schon vor Corona üblich. Die Arbeit von zu Hause wird positiv gesehen und erhöht bei der Job- und der Mitarbeitersuche den Radius für beide Seiten. Foto: Pixabay, StockSnap Die wichtigsten Kriterien holländischer Arbeitgeber Positiv ist auch, dass ein beruflicher Quereinstieg in unserem Nachbarland leichter gelingen kann als bei uns. Die wichtigsten Kriterien auf die Niederländische Arbeitgeber achten sind laut Jan Oostenbrink: Deine Einstellung. Dein Interesse. Deine Selbstpräsentation. Das Du „Out-of-the-Box“ denken kannst. Was Jobsucher in den Niederlanden vorbereitet und klar haben sollten Jan Oostenbrink gibt Dir im Podcast-Interview eine ganze Liste an Punkten, die Du gut vorbereitet und klar haben solltest, wenn Du als Jobsucher in den Niederlanden unterwegs bist. Folgendes solltest Du auf dem Schirm haben: Wer bin ich? Was will ich? Was sind meine Stärken und Schwächen und wie gehe ich damit um? Welche Erfahrungen habe ich? Welche Ergebnisse habe ich bis jetzt in verschiedenen Jobs und Projekten erreicht? Für Quereinsteiger: Warum möchte ich den neuen Schritt von Branche A zu B zu C machen? Was ist der Mehrwert, den ich meinem Arbeitgeber in dem neuen Job bringe? Insbesondere die letzte Frage wird laut Jan für Quereinsteiger wichtig sein. Denn: Warum sollte ich Dich einstellen, wenn ich weiß, dass Du von Deiner Bildung her nicht perfekt passt und es Dir an Erfahrung fehlt? Und je mehr andere Kandidaten es gibt, umso spannender wird diese Frage. 😉 Und: Schlottern Dir schon die Knie? 😉 Die meisten Leute, die ich kenne, sind spätestens bei Frage zwei schon raus. Jedenfalls dann, wenn damit zu rechnen ist, das nachgebohrt wird. *lacht* Falls Du auch schlottern solltest, dann mach Dir keine Sorgen. Das ist ganz normal. Für solche Situationen gibt es so Leute wie mich. 😉 Wie Du richtig gute und ehrliche Antworten auf diese Fragen findest – die auch gründlichem Nachbohren stand halten -, genau das ist der Inhalt meines Coaching. Nimm sehr gerne Kontakt zu mir auf, wenn Du Unterstützung brauchst. Als Jobcoach habe ich mich schon vor Jahren auch bei deutschen Jobsuchern auf Quereinstiege spezialisiert. Jan Oostenbrink lebt im niederländischen Groningen und in Münster. Foto: Pixabay, Hans Ravensbergen Kulturelle Unterschiede: Der Wechsel ist für Deutsche leichter Zum Schluss gibt es noch eine gute Nachricht aus deutscher Sicht. In dem Projekt „Cross Border Talent“ (CBT) hat Jan Oostenbrink als Coach und Mentor Young Professionals im jeweiligen Ausland begleitet. Dabei kommen natürlich auch die kulturellen Unterschiede auf den Tisch und zur Sprache. Sein Fazit ist: Für Deutsche ist der Wechsel in die Niederlande leichter, als umgekehrt! Mein Krautworking NL Podcast ist ja noch recht jung, aber ganz ehrlich: Genau das, ist auch mein Eindruck! In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Erfolg und Energie bei Deiner Jobsuche in Holland und verbleibe wie immer mit: Heiter weiter! 🙂 Kontakt zu Jan Oostenbrink Mit folgenden Fragestellungen / Anliegen können Vertreter von Firmen und Organisationen gerne Kontakt zu Jan Oostenbrink aufnehmen: Wie komme ich in den deutschen Markt? Was kann ich tun, um auf die andere Seite der Grenze kommen? Wie können wir kooperieren? Links & Weiterführendes Jan Oostenbrink Homepage von Jan Oostenbrink in Deutsch, Englisch und Niederländisch. Jan Oostenbrink LinkedIn-Profil Jan Ooostenbrink Xing-Profil Jan Ooostenbrink Facebook-Profil Jan Ooostenbrink Twitter-Profil Cross Border Talent Projekt (CBT) Hochschultalente für die (eu-)regionale Wirtschaft Groningen bei Wikipedia Jobsucher-Podcast von Endlich Montag! Mein deutscher Jobsucher-Podcast (nicht nur) für Quereinsteiger 30+, 40+ und 50+

Improvisieren ist nicht das Problem. Improvisieren ist die Lösung! Im Vorstellungsgespräch. Bei der Teamarbeit im Konzern. Beim Umgang mit faulen Kollegen. Techniken aus dem Improtheater – und vor allen Dingen der Mindset eines guten Improschauspielers – helfen Dir in all diesen und noch viel mehr Situationen weiter. Wieso das so ist und wie genau das funktioniert, darüber spreche ich mit meinem heutigen Gast, Gijs von Bilsen. Der 35-jährige arbeitet als Chief Inspiration Officer und Game Creater bei Pentascope in Amersfoort und ist der Autor des Buches „Yes, and … your business – The added value of improvisation in organizations“. Zusammen mit seinen Kollegen begleitet er größere Unternehmen in Veränderungsprozessen und zeigt ihnen, wie sie weniger planen und dafür schneller reagieren können. Wichtigste Regel beim Improtheater: Sage „Ja, und …“ Mit Gijs van Bilsen gehe ich im Grunde den gesamten „Berufszyklus“ einmal durch. Als Erstes wäre das folgende, allseits beliebte Problem zu nennen: Ich habe einen Job. Der ist ganz großer Mist! Ich würde sehr gerne was anderes machen. Leider habe ich nicht die leiseste Ahnung, was das sein könnte. So weit. So schlecht. Wer dieses Problem äußert, bekommt vielleicht Tipps und Ratschläge aus seinem Umfeld und stellt dann fest: Irgendwie bringt mich das alles nicht weiter. Aber woran liegt das? Und wie kann ich das ändern? Es könnte und wird sehr wahrscheinlich daran liegen, dass Du auf all die gut gemeinten Tipps mit „Ja, aber …“ antwortest. Das wäre jedenfalls die natürliche Verhaltensweise. (Also keine Sorge deswegen! ?) Probiere stattdessen doch mal das, was jeder Schauspieler als erste und wichtigste Regel für die Bühne beim Improtheater lernt, sage: „Ja, und …“ Das klingt für Dich zu simpel und nach Augenwischerei? Dann hör Dir auf jeden Fall die praktische Übung an, die Gijs van Bilsen und ich dazu im Podcast machen. Du wirst verblüfft sein! Erst recht, wenn Du das selbst mal im echten (Berufs-) Leben ausprobierst. Lass uns in dem Fall unbedingt an Deinen Erfahrungen teilhaben. Kommentare und Mails sind immer willkommen! ? Fokussiere darauf, dass der Personalentscheider eine gute Zeit hat Beim Improtheater achten Schauspieler darauf, dass die Impro-Kollegen eine gute Zeit haben. Weiter geht’s im Vorstellungsgespräch. Da versuchst Du Dich von Deiner besten Seite zu zeigen und so gut wie nur irgend möglich dazustehen. Das ist es, worauf Du fokussierst und was Deine Aufmerksamkeit bindet. Weil es nur sehr wenige Menschen gibt, die auf (übertriebene) Selbstdarstellung gut reagieren, solltest Du das ändern. Lass stattdessen den Personalentscheider möglichst gut dastehen. Fokussiere darauf, dass derjenige, der Dich interviewt, auch eine gute Zeit hat. So machen es Improschauspieler auf der Bühne: Sie bemühen sich, die anderen Schauspieler gut dastehen zu lassen und ihnen eine gute Zeit zu bereiten, anstatt selbst der Star des Abends sein zu wollen. Und das funktioniert auch im Vorstellungsgespräch, denn: Genau so jemanden willst Du in Deinem Team haben! Fachliche Lücken kannst Du durch Lernen schließen. Aber wenn es im Team persönlich nicht passt, dann kannst Du (neue) Kollegen nicht von einem Therapeuten hinbiegen lassen. Als Jobcoach möchte ich Dir ergänzend noch ans Herz legen, dass Du Dir Dein zukünftiges Team vorher anguckst. Dann kannst Du selbst auch beurteilen und mit entscheiden, ob Du rein passt und Dich wohlfühlen würdest. Wenn Du wissen willst, wie das geht und gerne weitere Infos dazu hättest, dann nimm gerne Kontakt zu mir auf. Finde das Positive am faulen Kollegen Jetzt hast Du den Job. Und leider einen echt faulen Kollegen dazu. Der macht selber nichts. Lädt vielleicht sogar die ganz (unangenehme) Arbeit bei Dir ab. Auch in dieser Situation kannst Du mit dem Fokus und dem Mindset eines Improschauspielers die Situation verbessern. Wenn Du auf das Negative fokussierst, machen sich die schlechten Gedanken in Deinem Kopf selbstständig und breiten sich immer mehr aus. Deswegen finde etwas, dass Du an dieser Person magst und lass zu, dass diese Gedanken sich ausbreiten. ? Laut Gijs van Bilsen wirst Du Dich dadurch dem faulen Kollegen gegenüber netter verhalten. Dadurch wird er motivierter, etwas für Dich zu tun. Ihr arbeitet besser zusammen. Wenn Du nett bist, dann wird es zu einer Art sich selbst erfüllender Prophezeiung, dass der Kollege auch netter zu Dir sein wird. Und wenn er wirklich einfach nur stinkend faul ist? Was wir darüber denken, das hörst Du Dir am besten im Podcast an! Dafür bist Du doch jetzt nicht zu faul, oder? Ne! Wir wissen genau, dass Du so nett bist, Dir alles brav anzuhören! ? In diesem Sinne: Viel Spaß beim Hören und immer heiter weiter! Links & Weiterführendes „Yes, and … your business – The added value of improvisation in organizations“ Webseite zum Buch von Gijs van Bilsen, Joost Kadijk & Cyriel Korleven mit kostenlosem Download einer Vorschau des Buchs. Pentascope Das Unternehmen ohne Chefs, bei den Gijs van Bilsen arbeitet. DeepL Online-Übersetzer Damit Du auch die Webseite von Pentascope lesen kannst. 😉 Gijs van Bilsen LinkedIn-Profil Gijs van Bilsen Facebook-Profil Improwiki Improtheater: Alle Spiele, Termine, Übungen und Gruppen Learnings aus der Stand-up Comedy fürs Business mit Frank Eilers Humor Podcast von Business Lemonade, in dem ich mit Frank Eilers über Impro-Dialoge mit dem Publikum sprechen. Improtheater im Firmenleitbild – Teil 1 Jobsucher-Podcast von Endlich Montag! mit Jan Helmchen Improtheater im Firmenleitbild – Teil 2 Jobsucher-Podcast von Endlich Montag! mit Jan Helmchen Improtheater für Jobsucher Jobsucher-Podcast von Endlich Montag! mit Dr. Bernhard Eickenberg. 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