
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
Loading summary
A
Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Dieser Running Gap wird bleiben, bis es mir wirklich zu blöd ist, alle Leute so zu begrüßen. Es bleibt aber eine Konstante. Vielen Dank für Ihren Podcast. Ich schlaf damit ein. Es ist jetzt so einfach tief, tief in das Mediennutzungsverhalten von MEGA Make Economy Great Again eingedrungen. Und wir haben heute zwei große Themen, wenn man so will, ein konkretes Thema, das mit dem Metathema unseres Podcast zusammenhängt, nämlich Sozialreformen und die komplett destruktive, kaputte Art, damit in Deutschland umzugehen. Und zweitens, wir haben eine hohe Volatilität bei Gold, Silber, Krypto und was das mit der Zinspolitik in den USA zu tun hat. Und wir haben dann noch ein Thema und das ist ein Community Thema, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Wir brauchen von euch mehr Mega Vorschläge. Wir haben jetzt alle abgearbeitet und wir freuen uns, wenn ihr uns das schickt. Neben all dem wunderbaren Lob und den genauso wichtigen Kritikpunkten.
B
Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
A
Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
B
Make Economy Great Again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschardt.
A
Hallo lieber Daniel.
C
Hallo lieber Ulf. Und wir haben noch zwei Einsendungen für MEGA. Also für heute langt es noch, würde ich schon mal sagen.
A
Ja, genau, heute langt es noch. Ich hab dir heute Morgen geschickt noch mal eine Geschichte, diesmal aus der Stuttgarter Zeitung zu einer Metzgerei, die nach 127 Jahren Schluss macht. Und vielleicht ist das wie so bei LES, will ich mal ganz kurz sagen, bevor wir dann wirklich einsteigen mit den Sozialreformen oder besser dem sicheren Ausbleiben dieser Quark eigentlich, dass man mal sagt, ja, was ist mit der Metzgerei von nebenan? Warum geht die ein? Das hat überraschend viele Leute irgendwie gekriegt. Und es haben sich auch Bäckereibesitzer und so verschiedene Familienunternehmer bei mir gemeldet und eben auch Zuhörerinnen und Zuhörer, die so sagen, ja, bei mir macht auch gerade was zu. Und man hat, finde ich, sehr schön gemerkt, dass die vermeintlich von Linken ja immer wieder als besonders eisig wahrgenommene Warenwelt und dieser Teil der Marktwirtschaft eine hohe emotionale Identifikationsqualität hat. Also die Metzgereien sind eben nicht nur der Ort, wo für Geldsumme X Ware Y eingetauscht wird, sondern das sind auch Begegnungszentren, ein Laden, ein Ladengeschäft, eine Metzgerei. Und das war sehr schön in diesem tollen Reel der Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, da sind die Nachbarn gekommen und haben Geschenke gebracht der Familie, die aufgibt nach 127 Jahren. Wir sind nicht nur Kunden, sondern es ist irgendwie mehr. Karl Marx hat ja immer von der verflixten Qualität der Ware und das, was sie sein kann. Und das hat mich sehr gerührt. Und das ist vielleicht auch mal ein Thema, wo wir wir darüber sprechen, dass Kapitalismus eben eine ganz hohe Emotionalität und emotionale Qualität produzieren kann, eine Identifikation. Und was das mit Waren zu tun hat.
C
Es zeigt natürlich, das muss ich noch ganz einfügen, es zeigt natürlich die Kernqualität des Kapitalismus. Der Kapitalismus dient den Kunden, dient den Menschen. Es wird ja gerne von den Linken immer verkannt, aber der Kapitalismus ist das System, wo die Leute sich plötzlich auch Seidenstrümpfe leiten konnten und früher konnten sie nur Designstrümpfe für die Königin herstellen, einfach deshalb, weil die entsprechend günstig wurden und es erfunden wurde. Und genau ist es der Punkt. Und ich finde halt so diese Geschichte so rührt jetzt auch mit den Geschenken für die Familie, die leider das Geschäft aufgeben musste oder aufgeben wollte. Am Ende ist natürlich, es zeigt eigentlich, wir sind gerade in Deutschland eine Wirtschaft von Champions und wir kennen das immer, wir sprechen von den großen Unternehmen von Porsche, BMW und anderen. Wir haben natürlich den großen Mittelstand mit den Hidden Champions. Darf nicht vergessen wer. Wir haben ungefähr 20 Hidden Champions Pro eine Million Einwohner in Deutschland, weit mehr als andere Länder. Und dann haben wir natürlich auch die anderen Art der Hidden Champions, nämlich die Metzgereien, die guten Handwerksbetriebe, die solide arbeiten und die treue Kunden haben. Das ist eigentlich das Rückgrat. Wenn wir im Prinzip jetzt zurzeit, und das führt uns zu unserem Thema, eine Politik haben, wo die ganz großen Champions, sage ich jetzt mal ohnehin schon erstmal uns gar nicht mehr gehören, weil du weißt, der DAX gehört überwiegend Ausländern und darüber hinaus in Deutschland auch praktisch keine Geschäfte mehr machen, sondern eher sich hier zurückziehen. Okay, dann haben wir die Hidden Champions, die massiv unter Druck sind. China Schock, den wir jetzt noch mit Erb Versteuern, ähnlichem drohen nach dem Motto, damit sie endgültig keine Hidden Champions mehr sind, sondern sie quasi den Ausverkauf Richtung China oder in die USA. Und dann haben wir die kleinen Hidden Champions, eben die Leute, die die Helden sind in ihrer Gegend, die Metzgerei, auch der Malermeister, auch andere, die einfach da raus. Und da sehen wir einfach jetzt die Aufgabe, Wir sehen da eben das Ende, weil auch die zunehmend immer daran zweifeln, ob sie auch ausreichend wertgeschätzt werden in dem, was sie tun. Und das ist einfach eine Gemengelage, die eigentlich einen schönen Spiegel vorhält uns in Deutschland, wo wir wirtschaftlich stehen. Und ich finde das so traurig. Wir haben in allen drei größten Klassen, wenn ich jetzt bei einer simplen Strukturierung bleibe, haben wir einfach tolle, tolle Unternehmen, eben Champions. Und ich finde, wir sollten Champions helfen, Champions zu bleiben. Und genau das Gegenteil passiert.
A
Make Metzger great again. Und vielleicht ist das wirklich meine fränkische Herkunft, der auf dem Tresen der Metzgereien immer als ich kaum drei, vier Jahre alt war, mit meiner Oma in Nürnberg und dann kriegst Scheiben, Gelbwurst, geh mal hetschke, mockste Scheiben. Und dann war die in der Metzgerei, wurde da so rein und dann wurde das so hingehalten und dann durfte ich das umsonst nehmen und das war irgendwie ein großes Glück und ich habe so das Gefühl, und dann sind wir wirklich bei unserem Thema. Aber es hat ja auch miteinander zu tun, dass wenn man eben nicht der Logik, jetzt sage ich mal, der Milliardärs Tech Giganten Logik, das ist eine Form des Kapitalismus, die verdienstvoll und wichtig ist für alle, aber wenn den Leuten, die genau wie du sagst Champions sind, die Luft ausgeht, weil die Bürokratie so ist, weil die Konjunktur so schlecht ist, die Leute leisten sich's dann eben auch nicht mehr, sondern kaufen die Wurst beim Discounter. Und da ist ja auch gar nichts grundsätzlich dagegen einzuhören im Kostenbewusstsein. Aber all das zusammen führt eben dazu, dass dort, und das ist eigentlich das Romantische am Kapitalismus, genau wie du es beschrieben hast, dass diese Champions Identifikationsindies für Städtebild wichtig, wenn du dir anguckst, also ich komme immer wieder, sorry, Fränkische Schweiz, die Dörfer, die Gastwirtschaft mit der kleinen Brauerei, die Schlachtplatten, die dort gemacht werden, weil es sowas noch gab, das ist ja eine kulturelle Infrastruktur, die halt funktionieren muss nach marktwirtschaftlichen Prinzipien und Wir brauchen in der Bundesrepublik eigentlich eine ordoliberale Korrektur, dass sowohl das mitbedacht wird, als auch mitbedacht wird, was amerikanische Tech Milliardäre hier an Investitionsbedürfnissen haben. Und da sind wir beim Thema. Ich mache jetzt noch eine Props hier an einen Malermeister Merz, das ist, glaube ich, unser krassester Fan, auch aus Franken, fährt ein E Mini Cooper und hat jetzt Opernkarten verschenkt in Berlin, weil so sind die Handwerksbetriebe aus Franken, weil er irgendwelche Hundenachwuchs bekommen hat. Kurzum, das sind einfach auch diese Menschen, die diese Betriebe machen, ja eben auch so Gestalter für ihre Communities wichtig. All the sad auftritt, Herr Schweizer, Sozialdemokrat, Ministerpräsident in Rheinland Pfalz, Klammer auf, Klammer zu noch, ich sage jetzt nicht, ob hoffentlich oder nicht. Und der findet die Diskussion angestoßen durch den Unionswirtschaftsrat, aber auch das, was wir hier immer wieder besprechen, er findet die Diskussion zynisch. Und das habe ich heute Morgen im sogenannten Deutschlandfunk gehört und das hat mich so wütend gemacht, weil was Zynischeres als ein Repräsentant einer Partei und Frau Basti im Fernsehen einen solchen Stuss erzählt, dass man den Bürgergeldempfängern das Leben einfacher machen muss. Nein, muss man nicht. Dass man einfach immer nur von den Transferempfängern. Das ist zynisch. Eine Sozialdemokratie, die nicht verstanden hat, was sie geschlagen hat, dass es den Arbeitern bis hierher steht, diese Sozialstaatsausführungen. Und dann siehst du die Opportunisten in der Union, die jeden Reformvorschlag problematisieren, Da sind es dann die Arbeiterführer wie Herr Laumann und so, alles verdienstvoll. Aber wenn jeder Reformvorschlag einfach mit irgendeinem sentimentalen Härtefall gekondert wird, dann kann man es einfach auch lassen. Dann ist diese Gesellschaft so infantilisiert und voller Sentimentalitäten, die wir uns schon lange nicht mehr finanzieren können. Die Sentimentalitäten dieser Milieus, die die sentimentalen Debatten über die Sozialstaatsreformen führen, sind nicht die Milieus, die Nettosteuer zahlen in der Regel, sondern das sind wir. Und die machen mit unserem Geld ihre sozialpolitischen Rührstücke und nennen jeden Reformvorschlag zynisch. Und das ist zynisch. Es ist zynisch, was die Rente betrifft für die nachwuchsende Generation. Es ist zynisch für die Meritokratischen migrantischen Milieus, die aufsteigen wollen, die nicht alimentiert werden wollen. Und es ist zynisch für diejenigen, die wie unsere Metzgermeister und Bäckereien einfach Wisst ihr was, wir glauben nicht mehr dran. Wir geben auf. Es ist zynisch, die Familienunternehmer fertig zu machen und sie zu vertreiben. Es ist zynisch, künftige Erben Angst einzujagen. Es ist zynisch, die Deindustrialisierung. Es ist zynisch, unseren neuen Höchststand, einen Arbeitslosen, all das zu ignorieren und einfach gemäß den Regeln des Sozialstaats, die ich beim letzten Mal ausgeführt habe, erste Gesetz, Sozialstaat ist immer mehr Sozialstaat, nie weniger. Es ist zynisch, so weiterzumachen, wenn man weiß, dass es nicht geht. Und allein dafür müsste der rheinland pfälzische Ministerpräsident abgewählt werden. Aber im Deutschlandfunk oder in der Süddeutschland, wo auch immer, er sagt dann halt zynisch. Und schon sagen die ja richtig, der Zahnarztbesuch. Und dann sagen die Rechten ja, aber die Flüchtlinge aus dem Südsudan, die kriegen dann noch Zahnarzt. Kurzum, man sieht, wie im Arsch die Debatten sind, wenn es um Sozialreform geht. Und das hat echt was Deprimierendes. Und ich habe gestern Abend einfach meinen Laptop zugeklappt und wollte nicht mehr Handelsblatt lesen oder Süddeutsche oder FAZ oder Welt, weil es einfach so deprimierend war. Und dann tue ich mir was Gutes. Ich höre Daniels BTO Podcast und dann ist mein kleines erschüttertes Weltbild wieder in Ordnung.
C
Wärst du der Erste, dem Hörmann des Podcasts gute Laune hat. Aber egal. Also pass auf, was du sagst, stimmt schon. Aber lass uns mal einen Schritt zurücktreten. Ich meine, was ich bedauere, ist erstens, dass natürlich die, die jetzt ihre Formen anstoßen, nicht immer geschickt vorgehen. Also dieses Lifestyle Teilzeit war natürlich eine sehr ungeschickte Wortwahl, Positionierung. Und dass dann die anderen alle gelogen haben und gesagt ja, da soll die Frau, die Kinder hat betreut, nicht mehr zu Hause. Das natürlich falsche Informationen, aber wurde halt quasi denen erleichtert. Und auch jetzt wieder, wenn du das Paper durchliest vom Wirtschaftsrat, mal ganz ehrlich, das ist ein total vernünftiges Programm. Da steht in einem Nebensatz, wir müssen Gesundheitsversorgung, einige Dinge machen. Und da fiel eben ein dieses Thema Zahnarzt. Und dann wurde das sofort rausgegriffen und das ganz groß aufgebauscht und so weiter und so fort und missbraucht. Aber sagen wir mal so, es war kommunikativ nicht wahnsinnig geschickt. Jetzt gehen wir noch mal nochmal einen Schritt zurück. Jetzt muss natürlich eins sehen, Mal ganz ehrlich, ich bin jetzt so normaler deutscher Steuerzahler. Ich gehe jeden Morgen zur Arbeit. Ich zahle Sozialabgaben, ich bin leicht, keine Ahnung, im oberen Einkommensbereich. Das heißt, ich habe schon oder gleich um die Bemessungsgrenze herum, Ich zahle Höchstbeiträge für Krankenversicherung, Höchstbeiträge für Rentenversicherung. Aber so ist eine Versicherung. Ich liefere ungefähr die Hälfte beim Staat ab und ich arbeite und dann kommt die Ich soll noch mehr arbeiten oder die Ich muss meine Zahnversorgung selber bezahlen. Das finde ich nicht gut. Und da muss man natürlich Wieso sind wir in dieser Lage? Du hast gerade eben die Rechten angesprochen. Ich will jetzt gar nicht den Rechten das Wort predigen, Aber Aber als ich das Ganze gesehen habe, dachte ich an Heiko Maas. Du magst dich erinnern. Heiko Maas war mal Justizminister, mal Außenminister und da gibt es die Szene, wo er in der UNO sitzt und hämisch lacht, als Donald Trump ihm in ihrem ersten Amtszeit gesagt hat, die deutsche Energiepolitik ist Irrsinn. Ihr macht euch abhängig von russischem Gas, Das wird euch mal ein Problem werden. Lach, lach, lach. Klammer auf. Wie schmerzhaft die Abhängigkeit von russischem Gas war, haben wir dann vor ein paar Jahren gemerkt. Das zweite Heiko Maas ist ja auch in einer Talkshow aufgetreten, damals zum Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise und hat dann gesagt, allen niemand hat weniger bei die Flüchtlinge bekommen. Der Wohlstand wird in diesem Land erwirtschaftet und wird niemandem weggenommen. Und jetzt muss man aber eins Das stimmt eben nicht. Zynisch war das bei Milton Friedman. Hat natürlich recht. Milton Friedman, der Nobelpreisträger, der hat ja 1973 mal an einer Universität in den USA einen Vortrag gehalten und da kam die Diskussion auf, warum er denn die Einwanderung so kritisch sieht. Und nach dem als US als die USA. Aufgebaut wurden, da war doch die Einwanderung super. Und warum ist denn die Einwanderung jetzt so schwierig? Er Jahre, 50 Jahre her. Und da hat er ganz einfach Es gibt einen großen Unterschied, als damals die ersten Einwanderer kamen, da kamen die in ein Land und keiner hat ihnen ein Mindesteinkommen gesichert oder eine Gesundheitsversorgung und ähnliches. Die konnten quasi kommen und konnten aus eigener Hände Arbeit quasi zu Wohlstand kommen und mussten auch selber arbeiten, weil kein anderer hätte sich um sie gekümmert. Und er hat im Prinzip gesagt, kurz, du kannst nicht einen Sozialstaat haben und offene Grenzen in die Einwanderung in diesen Sozialstaat. Und wir wissen es, die Bundesregierung sagt Offiziell, wir haben 50 Milliarden Zuwanderer, weil ich glaube, nicht alle sind wirklich Flüchtlinge. Es kostet einfach und irgendwo fehlt das Geld. Das ist das eine. Also wir haben quasi hier über Jahre hinweg, das machen wir schon seit zehn Jahren, darf sie vergessen, über 7 Millionen netto in den letzten zehn Jahren. Das heißt, du hast da schon eine erhebliche Belastung. Das wäre ja wahrscheinlich noch verkraftbar gewesen, wenn wir gleichzeitig gesagt oh, wir sorgen aber dafür, dass wir die anderen Mittel des Staates so verwenden, dass wir ins Land investieren. Plus wir tun alles, um den Standort Deutschland zu stärken. Das Gegenteil haben wir getan. Wir haben den Standort systematisch geschwächt. Durch immer höhere Steuerabgaben, durch die Energiepolitik will ich dich langweilen, liebe Hörerinnen und Hörer, kennt ihr alles meine Argumentation? Und natürlich durch die Bürokratie, durch die Auflagen und so weiter. Und wir haben im Prinzip damit dazu beigetragen, dass wir sechs Jahre Stagnation haben und dass wahrscheinlich der letzte Exportartikel, den wir noch haben, eben die Hidden Champions sind, die jetzt außer Verkauf werden. Danach ist, glaube ich, Schluss. Da können wir Lichter ausmachen. Das geht einfach nicht. Du kannst nicht eine Wirtschaft runterfahren und kannst gleichzeitig den Anspruch hochfahren und hast natürlich einen Konflikt. Es gibt einige, die ja, Bürgergeld ist mehr als früher und so weiter. Aber gesamthaft haben wir jetzt demografischen Wandel. Die Sozialkassen sind stretch. Wir gehen Richtung über 50 Prozent Sozialabgaben. Es wird total der letzte Killer sein für den Arbeitsmarkt, weil dann wird keiner mehr arbeiten wollen. Klammer auf, die Linken glauben ja, das stimmt nicht. Die Linken glauben ja, Steuerabgabenlastung ist völlig irrelevant beim Arbeitskräfteangebot. Wir wissen, das stimmt nicht. Ihr wisst, dass viele Bürgergeldempfänger nicht mehr machen wollen, weil sie dann das Geld nicht behalten dürfen, weil sie Belastungen haben von 60, 70 80 Prozent haben wir Richtung 100 Prozent. Das heißt, es gibt weniger Arbeitskräfteangebot, es gibt gleichzeitig weniger Firmen, die hier Beschäftigung haben wollen, weil Arbeitsdau teuer ist. Du weißt es, Arbeit ist teurer in Deutschland als in der Schweiz. Man höre und staune. Und gleichzeitig haben wir den Sozialstaat mit diesen Kosten überlastet. Und das heißt, dieser Verteilungskonflikt und darum ärgert es mich so, weil es war bewusste Politik und eben diese Heiko Maas, der Welt Juristen, die eben nicht rechnen können, die behaupten, wir können die physikalischen Grundsätze von Energieausweis Kraft setzen. Das glaubt deutsche Politik immer noch, siehe Nordsee, Wind. Und wir glauben, der Grundsatz Sozialstaat und offene Grenzen geht nicht zusammen, den können wir einfach missachten. Und jetzt kommt die Rechnung. Und das ist so brutal. Und darum verstehe ich jeden. Ich verstehe jeden, der morgens zur Arbeit geht und Steuersozialabgaben zahlt, der sauer ist, wenn ihm gesagt wird, er muss mehr arbeiten, weil er ist ja nicht das Problem. Und dass er vielleicht nur 38 Stunden pro Woche arbeitet und nicht 40 wie die Schweizer, ist eigentlich auch nicht das Problem. Das Problem ist die vielen Menschen, die arbeiten könnten und nicht arbeiten. Das ist das erste Problem. Das zweite Problem sind in der Tat die Anführungsstriche Lifestyle Teilzeit. Nur du musst einfach wissen, Lifestyle Teilzeit ist einfach hochrational, weil wenn ich statt fünf Tagen vier Tage arbeite und habe netto fast dasselbe in der Tasche, habe dieselbe Gesundheitsversorgung, warum sollte ich das denn tun? Warum sollte ich das tun? Und ganz ehrlich, das ist einfach so. Die Leute, die studiert haben und erst mal richtig gut Geld verdienen, die sind geschockt in Deutschland, wenn sie denn die Abgaben ziehen. Hier kann meine Tochter an der Stelle herzlich grüßen, die hat den ersten Gehaltsscheck bekommen. Das kann echt nicht wahr sein, was einem abgezogen wird. Das heißt, wir haben dringend einen Reformbedarf. Und jetzt kommen wir zu dem, was der Wirtschaftsrat vorgeschlagen hat. Ganz ehrlich, die haben vorgeschlagen, Steuer und Abgabenentlastung. So banale Dinge wie Grundfreibetrag erhöhen, habe ich gar nicht gewusst, der seit Jahrzehnten nicht richtig erhöht wurde, müsste richtig erhöht werden. Das würde alle entlasten, Würde unten entlasten, Spitzensteuersatz später anfangen lassen entlasten, Solidaritätszuschlag abschaffen. Da heißt es für die Reichen, es geht um die Reichen und daneben zahlen den Solidaritätszuschlag. Auch der Malermeister hat auch einen Solidaritätszuschlag dafür. Also das heißt völliger Quatsch. Das sind ganz normale Vorschläge. Wir müssen die Sozialstaat reformieren. Natürlich müssen wir was machen beim Thema Arbeitsgeld. Wir müssen natürlich auch die Anreize erhöhen für Leute zu arbeiten. Im Prinzip muss man mehr Druck auf die ausüben und haben sie dummerweise ja, Zahne ist so ein Thema. Du musst wissen, Kieferorthopädie und so weiter wird nirgendwo außerhalb Deutschland noch Kassen bezahlt. Das ist überall privat Zahnarzt verstehe ich, dass man da entsprechend reagiert. Nur ich muss dazu sagen, hätten wir eine andere Migrationspolitik gemacht, hätten wir eine andere Energie und Wirtschaftspolitik betrieben, hätten wir Diskussion heute nicht, weil dann könnten wir uns problemlos leisten, die ganzen Dinge zu machen. Jetzt müssen wir uns aber was leisten, bevor ein falscher Eindruck Im Gesundheitswesen gibt es enormes Einsparpotenzial. Die Kollegen von McKinsey haben ausgerechnet, über 40 Milliarden kannst du einsparen durch Digitalisierung. Wir wissen, wir zahlen zu viel für Medikamente. Wir wissen, wir zahlen, wir haben zu viele Krankenhäuser, die wir abbauen müssen. Da gibt es viele Hebel, an denen du arbeiten kannst. Überkapazitäten reduzieren. Das heißt, es gibt viele Hebel, die wir aktivieren können, bevor wir hingehende Leistungen einschränken. Nur wir müssten die Diskussion führen und das zu tabuisieren ist einfach ein Riesendesaster. Ich will noch eine Zahl sagen, Stichwort Migration. Es war eine humanitäre Aufgabe. Wir haben immer gesagt, wir sind wir zeigen denk an Frau Merkel, wir zeigen ein menschliches Gesicht und so weiter und so fort. Die Frage ist, ob es wirklich letzten zehn Jahre durchgehend eine humanitäre Aufgabe war oder eher das Versagen einer wichtigen staatlichen Aufgabe, nämlich die Grenzen zu schützen. Aber wenn man das macht, weiß man, es kostet was. Nur haben wir nie darüber gesprochen, wie viel wir uns das kosten lassen wollen, wie viel bereit sind dafür auszugeben. Und wer die Kosten trägt und Prof. Raffelhüschen, den haben wir ja schon ein paar Mal hier zitiert, der macht immer diese Nachhaltigkeitsbilanzen und der hatte letztes Jahr vorgerechnet, dass die zuwanderung uns quasi 5000 Milliarden Euro kostet, also 5 Billionen eine Riesensumme Warum? Weil es natürlich über Jahrzehnte gerechnet ist, quasi der Nettobeitrag, der Nettokosten des Staates. Und das darf nicht überraschen, weil die Migranten natürlich vor allem das Thema haben, was wir wissen bezüglich der Qualifikation, dass wir eben nicht ausreichend darauf geachtet haben, auf qualifizierte Migration zu achten, sondern eher unqualifizierte Migration zu haben. Und jetzt führt mich zu den aktuellen Zahlen, die hast du auch gesehen, da bin ich auch leise, Ulf, die diese Woche umgegangen sind vom Institut der deutschen Wirtschaft, das bestimmt gesehen. Da wurde mal Wie viel zahlen Menschen eigentlich über ihre gesamte Lebensdauer ein in das System? Und du musst wissen, also eigentlich sind wir alle Verlustgeschäfte, weil wir sind Kinder, da sind wir Zuschussgeschäft quasi. Dann arbeiten wir mehrere jahre, hoffentlich, hoffentlich 40 Jahre von 25 bis 65 sagen wir mal, und danach beziehen wir wieder Geld. Und diese Fläche quasi Summe von Einzahlungen, Summe von Auszahlungen ist eigentlich für alle hier, die hier geboten wären, negativ. Einfach deshalb, weil der Staat viel so große Versprechen abgegeben hat für die Zukunft, Klammer auf, deshalb brauchen wir Zahlstaatsreform. Aber abgesehen davon natürlich schon so, es gibt ja Unterschiede. Einige verdienen im Leben mehr als andere, andere fangen früher oder später an zu arbeiten. Und da siehst du einfach, da gibt es drei Gruppen. Da gibt es den Geringverdiener, das sind Leute mit einem haushaltlichen Bruttoeinkommen bis als Single. Die kriegen im Prinzip die Zahlen einem Leben ungefähr und ziehen über eine Million vom Staat zurück, Verlust Euro für den Staat. Aber es ist nicht schlimm, es ist Normalumverteilung. Normalverdiener, das sind Leute zwischen und Euro als Single Brutto, als Familie. Übrigens sind auch schon enorme Beträge zwischen 5,2 und 7,56. Da sieht man, wie wenig man in Deutschland verdient. Die sind negativ, schlagen negativ mit über einer halben Million zu Buche. Dann kommen die Besserverdiener, das sind die zwischen und Euro im Monat als Single, als Familie übrigens zwischen sieben bis schon eine ganze Menge. Selbst bei denen ist die Bilanz noch leicht negativ mit Euro, obwohl sie Euro einzahlen. Und dann kommen die Gutverdiener, das sind die, die mehr als Euro verdienen als Single oder als Familie, als Paar mehr als Euro. Und die zahlen 2 Millionen ein und bekommen Euro raus, zahlen also 1,3 Millionen, fahren sie quasi netto ein. Was richtig ist, ist normal, ist Umverteilung. Die Frage ist natürlich Ist das sozusagen die richtige Balance erstens? Oder brauchen wir vielleicht eine Balance, wo wir im hinteren Bereich mehr lassen? Wie organisierst du Zuwanderung? Erfolgt die Zuwanderung vor allem in den Niedrigverdienerbereich, um nicht zu sagen den Sozialstaat hinein? Dann hast du Finanzierungsthemen. Und deshalb ärgert mich das. Jetzt komme ich wieder bald zurück. Darum ärgert mich, weil es scheinheilig ist von den Politikern, die dann einfach sagen, wir müssen einfach quasi nur neue Einnahmen generieren. Die Reichen müssten endlich einen Beitrag leisten. Das heißt nichts anderes, als dass du Wir haben unseren Wohlstand reduziert. Wir teilen ihn mit ganz vielen Menschen aus humanitären Gründen heraus. Und statt den Wohlstand jetzt zu steigern, müssen wir einfach den immer kleiner werdenden Wohlstand mehr umverteilen. Und der führt eben dazu, dass wir Hidden Champions exportieren und das Leistungsträgerland verlassen. Wir haben den Punkt erreicht, den Kipppunkt am Kipppunkt erreicht. Und das ist das, was mich richtig sauer macht, weil die Vorschläge des Bundesrats sind weder ungerecht, weil sie nämlich an alle denken, noch sind sie inhuman.
A
Also danke Daniel, das war wieder für die Lehrbücher gesprochen. Ich würde drei Anmerkungen machen wollen. 1 Ich halte den Umgang, den Teiler der Union, aber insbesondere auch die Grünen. Und jetzt beziehe ich mich mal auf den mittigsten Mitte Podcast, nämlich Machtwechsel. Robin Alexander, Dagmar Rossenfeld. Selbst die, die nun wirklich große Freunde jedweder Politik aus der Mitte sind, haben Das ist die Aufgabe jedweden Gestaltungsanspruchs in der Union. Wenn man so schnell zurückrudert wie die Union in dieser Sache bei der Kommunikation bin ich ganz bei dir. Aber ich finde einfach, was die Verantwortung für den politischen Diskurs betrifft, wenn wir jedes kommunikative Desaster, das von bürgerlicher Seite, einfach weil die bürgerliche Seite, ihr kennt das, das ist mein Lieblingsthema, einfach kulturell zurückgeblieben, um nicht zu sagen in Teilen retardiert ist, dann wird das nichts. Da gibt es auch eine Verantwortung derjenigen, die, selbst wenn sie nicht der Meinung sind, das zynische Missverstehen propagieren, so wie die Grünen. Die Grünen sind im Grunde genommen immer und immer wieder in jeder Debatte diejenigen, die mit ihrer bitterbösen Verbitterung über das Scheitern ihrer katastrophalen Energie Wirtschafts Außenpolitik einfach sozusagen ein abgewirtschafteter Laden der jetzt sozusagen auch in Baden Württemberg im Wahlkampf führt. Cem Özdemir, du findest auf keinem Plakat irgendwas Grünes, der ist einfach nur Kandidat, weil er auch mit der Partei eigentlich nichts mehr zu tun haben will. Das alles gesagt, dass die dann die günstigste Fährte nehmen, um auf diese Sozialreformen einzuschlagen, Wenn sie wissen, dass der Kollateralschaden ist, dass es einmal mehr in einem eh schon losten Diskussionszustand in Deutschland, was Ökonomie betrifft, in einer ökonomischen Komplettverblödung, in dem neun Zehntel aller Ökonomie Diskussionen stattfinden, dass man dort nachhaltig jede Form von Reformbereitschaft zerstört. Und ich war dann so erleichtert, dass so wie gesagt, Dagmar und Robin sind wirklich Mitte, Mitte, Mitte, Mitte, Mitte, Mitte, dass sie so gesagt haben, so geht es nicht. Und das ist schon skandalös. Der zweite Punkt ist, dass ich glaube, dass wir den Punkt, wo wir über Sozialreformen vernünftig sprechen können, so wie du es angedeutet hast, den können wir erst erreichen, wenn sich Medien und kulturelle Dominanz dieses Milieus relativiert wurden. Also wenn man Deutschlandfunk Wirtschaftssendungen hört, ist es einfach Das Menschenbild ist immer Die Unternehmer sind schlimm, jetzt dieses Skandal, noch eine Reportage darüber und es wird eigentlich immer Der Unternehmer ist das Problem, Kapitalismus ist das Problem und wir reportieren dann von den Streiks bei Verdi und bevor am Ende irgendein Arbeitgeber da was ganz Vernünftiges sagt, hört man dann so Pendler, nö, ich hab Verständnis für die Trambahnfahrer oder für die Beamten dort. 12 Prozent mehr in der Umgebung, es wachsen Arbeitsplätze gehen verloren jeden Tag Tausende, nur Beamten werden mehr und Wenn die dann 12 Prozent mehr wollen, super. Es wird problematisiert, wenn der ADAC sozusagen Öko-Propaganda macht und dann sich wundert, dass Leute ausreden, Dieses ganze Setup, das ist so lost. Ich komme da noch mal zum ÖR und Julia Klöckner und was der Herr Hager dazu gesagt hat, das ist so lost. Du kannst in so einem Rahmen keine vernünftige Diskussion über Sozialreformen abseits von einer immer mehr ins sozialistisch driftende Umverteilung machen. Es ist unmöglich. Da sind so Mini Biotope wie das, was wir hier machen, Aber wir sind umgeben von neosozialistischen Spießern, die bis in die CDU reinreichen an den CDA. Und der dritte Punkt und Da bin ich mal etwas provokant. Diese Migration ist der Untergang für den Sozialstaat. Und es wissen auch die, die jetzt sagen, es ist zynisch, so zu sprechen, wie es anders geht. Ist Dänemark einmal mehr Sozialdemokraten. Ihr wisst, mein Fetisch, Matte Fredriksen hat vergangene Woche und schockhaft in den öffentlich rechtlichen Medien. Jeder Flüchtling, der verurteilt ist, geht und zwar sofort. Automatisch ist es machen Sozialdemokraten. Aber in Skandinavien gibt es einfach Common Sense und sie machen es vor allem für die Migranten, die nicht kriminell sind, für die, die sich anstrengen und so weiter. Und ich würde sagen, die Migrationssache ist ganz einfach. Ich lese jeden Tag, auch heute Morgen, BZ jähriger Intensivstraftäter, Migrationshintergrund, klaut ein BMW, crasht ihn, wird verhaftet, kommt sofort wieder auf freien Fonds, wenn man Kinder erzieht, ist doch klar. Was wollen wir denn? Wir wollen, und ich kann es nicht anders sagen, diese Menschen, die das zulachen, die wollen dieses liberale demokratische System kaputt machen. Nicht die sind die Feinde dieser liberalen Demokratie, die das ansprechen, sondern diejenigen, die das alles zulassen. Und jeder aufgeklärte Bürger, also wie gesagt, wenn ich schon mit meinen Möglichkeiten den Computer oft zuklappe, aber ich kann es nicht mehr lesen, ich halte es nicht aus. Das ist crazy. Und dann noch natürlich, wir brauchen die Zuwanderung der Bestverdiener. Aber ehrlich gesagt, du hast ja auch immer so dein warmes sozialdemokratisches Herz, Daniel mit ja, ja, Umverteilung, ne? Ich finde, wir müssen es genau andersrum machen. Wir müssen nur noch für die oberen Drittel. Das ist ein Land, wo ihr euch wohlfühlt. Warum? Nicht um den Sozialstaat kaputt zu machen, sondern um den Sozialstaat zu retten. Das sind die, die alles finanzieren. Wir beide gehören zu diesem Milieu, die das alles finanzieren. Und wir werden beschimpft und wir werden denunziert und wir werden zu Asozialen. Und wenn wir Sozialreform ansprechen, sind wir zynisch und diese Nummer geht nicht mehr. So all this said. Hat es eine Chance auf irgendeine politische Realisierung? Gibt es irgendeine politische Kraft, die das im Augenblick vertritt? Nochmal, der Unterschied zu rechten Positionen ist, die haben ein Ressentiment gegen andere Hautfarben, andere Religionen, andere Kulturen, Ethnien. Der Liberale, der sich für das Gelingen der Marktwirtschaft interessiert, freut sich. Ich mache es noch mal über den queeren äthiopischen Nuklearphysiker, der in Deutschland an Mini Reaktoren forscht, für den.
C
Er freut sich aber auch über den Kollegen, den du damals als der Schnee, als der Stromausfall war, Stromausfall, als der Terroranschlag war in Berlin, den Fahrradfahrer, den hast du doch irgendwie.
A
Nur bei minus 3 Grad mit dem Fahrrad zum Netto fährt, um zu putzen.
C
Und ich sag's auch noch mal, ich war ja in einem Umfeld, wo ich ja mit ganz vielen Menschen zusammengearbeitet habe. Ich mit Moslems, mit Juden, mit Schwarzen, mit Elben habe ich gearbeitet. Du kannst es mit allen, Alles habe ich gemacht und es ist super und das kann auch funktionieren. Ich glaube einfach, Deutschland muss ein Platz sein, wo man selber durch eigene Leistung zu etwas kommt. Und dieser Anreiz muss da sein. Wir müssen Anreiz. Und ich sage eigentlich muss die Politik uns Bürgern das Risiko zurückgeben und auch die Chance zurückgeben. Und weißt du, du sagst natürlich wollen wir qualifizierte Zuwanderer. Ich sage immer, qualifizierte Zuwanderer kennzeichnen sich dadurch, sind dadurch gekennzeichnet, dass sie rechnen können. Und das heißt, die wissen, dass es sich nicht lohnt, zu uns zu kommen, weil die Abgaben so hoch sind. Das ist ganz einfach. Das heißt, ich glaube schon, dass man eine Reform machen könnte. Schau mal, die Politik veruntreut doch jetzt eh die Schulden, die sie aufgenommen haben, um Löcher zu stopfen. Es wäre viel besser gewesen zu Wir veruntreuen das Geld in der Tat, wir reden von Investitionen, aber wir machen folgendes. Wir machen eine Sozialstaatsreform in dem Sinne von, dass wir die so Staatszahl zurücknehmen, dass wir im Prinzip nicht mehr so hohe Anreize setzen, nicht zu arbeiten. Aber wir senken Steuerabgaben für alle. Wir wollen einfach den Anreiz haben. Also ich finde, das hat man im Papier gefunden, weil sie eben mit den steuerlichen Anreizen anfangen. Ich finde, die sollte man setzen. Es ist besser als zu Lifestyle, Teilzeit, was weiß ich, Sondern Anreize, Anreize. Der Staat muss deutlich die Standabgaben entlasten. Und ich finde für alle, vor allem, aber gerade auch im unteren Bereich, weil Ulf, du hast recht, die Steuerlast ist hoch, aber let's face it. Die Sozialstaatsbelastung ist massiv, weil sie setzt gleich voll ein und trifft natürlich viele Menschen. Und viele Menschen haben mehr Sozialabgaben als Steuern. Und da müssen wir im Prinzip ansetzen und auch dafür muss man die Reform machen. Eben so klar machen. Was ich auch noch gut gefunden habe, bevor es untergeht, Sie sagen ja auch zum Thema Eigentumsbildung, weil die Diskussion ist ja Jens Spahn gibt es ja auch schon Interviews und sagt ja, die Vermögensverteilung in Deutschland ist so ungleich, wenn ich Mensch, Jens Spahn, eigentlich müssten Sie es ja besser wissen. Sie müssten zumindest die Daten drauf haben und wissen, dass wenn man Renten und Pensionsansprüche dazurechnet, dass es gar nicht so ausschaut. Aber ist egal. Nur die Antwort darauf lautet natürlich mehr Wohneigentum. Und schau mal, Maggie Thatcher, was hat die gemacht? Ein Volk von Eigentümern, weil sie damals die staatlichen Wohnungen privatisiert hat. Das müssen wir machen. Wir müssen erleichtern, da haben Sie gute Ideen. Abschaffung Grunderwerbsteuer für die erste selbstgenutzte Wohnung, reduzierte Grundsteuer für selbst. Das sind Themen, die wir haben müssen. Wir müssen Bürgern erleichtern, ihre Wohnung zu kaufen. Statt zu verhindern, dass man das macht, sollte man OK, wir fördern das, Wir wollen die Wohnung kaufen. Super. Wir machen ein Programm, unterstützen den Kauf. Das ist auch risikofrei. Wenn der Staat paar hunderttausend Leute dabei unterstützt, ihre Wohnung zu kaufen, wenn da ein paar Leute hinterher dann Schwierigkeiten kommen und ihre Verpflichtung nicht nachkommen können. Das Kreditrisiko ist völlig managebar, völlig Management. Also es ist im Prinzip ein no Brainer. Nur das wollen die natürlich nicht, weil es gibt alle Studien, die zeigen, sobald Bürger Eigentum haben, sobald Menschen ein eigenes Vermögen haben und sei es noch so gering, wählen sie politisch, sind sie politisch unabhängiger. Und deshalb wollen die linken Parteien unbedingt jede Vermögensbildung verhindern, um dann hinterher die unzureichenden Vermögen zu bedauern und zu sagen, wir lösen das Problem wegnehmen. Das ist im Prinzip das, was wir haben. Und das ist eine Pass auf, wir machen keine gute Laune jetzt hier in Polka. Wir müssen über die Kurve.
A
Ich habe eine gute Laune. Die gute Laune kommt daher, dass wir in unseren Angriffen noch viel zu liebevoll sind. Wir müssen schärfer und aggressiver werden. Warum? Weil diese Diskussion und Daniel, ich kann dir gar nicht sagen, aber ich meine, du weißt es ja, ich bin dir so, so, so da dafür, dass du immer wieder in die genauesten Differenzierungen, dass du diese Papiere bis in die letzte Ableitung durchliest.
C
Warum?
A
Weil ich einfach sozusagen von der anderen Seite komme Und immer wieder frage warum ist so ein kluger Kopf wie Daniel? Und wir stehen ja, sagen wir mal, für ein gesellschaftliches Fundament. Ich glaube, sie sind schon viel mehr, als wir denken. Ich würde mal 15, 18 Prozent der Deutschen sind da werden parteipolitisch gerade nicht abgeholt. Aber für mich ist das Eigentliche dann, und da komme ich wieder mit meinem fränkisch groben Klotz, das Menschenbild dieser Debattenführung von links bis in die linke CDU hinein, bis in die Daniel Günther CDU hinein, bis in all die Kirchen und all diese bückbürgerlichen bürgerlichen Ecken hinein, ist ja ein Menschenbild radikaler Unmündigkeit. Und damit ist es ein antibürgerliches Bild. Der große Bürgerphilosoph Kant hat gesagt, in dem Moment, wo er kulturell definiert hat, dass es möglich ist, aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit auszubrechen, war es eigentlich auch Pflicht. Das ist so geil an Kant. Wenn es geht, ist es deine Pflicht, wenn du Bürger bist. Wenn du nur melancholischer, sentimentaler Waschlappen bist, dann nicht. Dann bist du auch kein Bürger. Dann bist du einfach nur ein Waschlappen. Oder wie er in seinen Büchern zu Schön, Dann bist du ein Wurzel O Ton. Immanuel Kant. Und diese Diskussion um die Sozialreform wird eigentlich von Würmern für Würmer geführt. Warum? Weil es ist den Menschen auch nicht zumutbar, dass Reformen wehtun. Es ist kein Schmerz abseits dem Methadon von Steuern. Das trifft ja nur die Reichen und das Schmerz, die und die sind eh böse, wie wir im Tatort sehen und im Deutschlandfunk und in der Süddeutschen Zeitung, in der Zeit überall. Das sind die schlimmen Schlimmen und die fahren SUVs, haben G Klassen, stehen mit ihren Pelzmänteln in St. Moritz und gucken sich an, wie Düsenjäger vorbeifliegen. Also denen darf es wehtun, weil die sind nicht so moralisch wie wir. Aber wir, die armen Armen, die Profiteure dieses Systems, uns darf man nichts zumuten, gar nichts. Kein Schmerz, keinen anderen Angang, keine Reform, kein Neuanfang, was auch immer. Das ist eine Unmündigkeit und Infantilisierung. Du kannst selbst einem Fünfjährigen deutlich machen, wenn er krank Du musst jetzt das Medikament nehmen. Und jeder kennt das, wenn man Kinder hat, es bricht einem das Herz, weil man weiß, es ist echt nicht schön süßer. Du musst jetzt schlucks runter und guck mal danach kannst du diesen Saft trinken oder so und so. Jeder Vater, jede Mutter kennt das. Es gibt eine Medizin, die manchmal schmerzhaft ist, da muss man durch.
C
Aber deshalb wollte ich sie ja in meinem System auch mit der Abgabeentlastung und Ähnlichem mit dem Süßen verbinden. Weißt du, das weiß ja die Logik. So würde ich ja Reformen machen, wenn ich jetzt was zu sagen habe.
A
Ich wollte nur den letzten Punkt machen. Und das ist das wirklich Fatale. Und es rührt, Du gehst in die klügste Differenzierung des wirklich politischen Reformstatus quo. Und natürlich hat er Wirtschaftsrat recht und ich gehe sozusagen in die größtmögliche Makroperspektive in dem Diskurs und sehe getriggert, welche Art von Menschenbild es ist und welche Vorstellung von Bürgerlichkeit in einer bürgerlich liberalen Demokratie. Und das ist ein so grundlegender Disconnect, dass ich im Augenblick einfach wirklich ratlos bin, wie man da auftritt, weil diese Diskussion, und ich nehme jetzt Albert Schweitzer einfach nur mal so, aber auch eingeknickt sind ja auch andere, du hast Jens Spahn genannt in der Diskussion, auch ein Linnemann musste dann davon abrücken und so. Und sie trauen sich nicht mehr in die Schlacht zu ziehen. Sie trauen sich nicht mehr zurückzuschlagen. Sie kuschen in Deutschlandfunk, sie kuschen in den Tagesthemen, sie kuschen im heute journal, sie kuschen, kuschen, kuschen, weil sie weder an die Mündigkeit der Bürger glauben, noch den Mut haben, an die Mündigkeit der Bürger zu appellieren.
C
Das hat Thorsten Fayers auch schon gesagt. Dieses Jahr gibt es keine Reform. Wenn wir Glück haben, gibt es eine Rentenreform und werde eins sein. Diese Reform. Eine Rentenreform wird einfach wie kriegen wir mehr Geld ins System. Also gibt es auch da keine Reform. Und damit kann man einfach nur sagen, liebe Freunde, die ihr zuhört. Also es gibt keine Besserung. Insofern zieht eure Konsequenzen daraus. Das ist das.
A
Und wenn ich jetzt zynisch wäre, bin ich ja leider nicht, sondern einfach weiterhin ein klassischer alter Linker, der weiß in solchen Phasen, in denen man politisch ohne Hoffnung ist, dass die romantische linke Literatur des 19. Jahrhunderts ist die Kritik ist die Zerstörung des Status quo, ist die Infragestellung all der Moralpflicht. Um das mal mit Marx zu Das ist dann der Job. Und deswegen sind wir eigentlich die Vertreter dieses Kritikanspruchs der alten Linken. Wenn ich zynisch wäre, bin ich nicht, würde ich. Und wir wählen dann noch in irgendwelchen afrikanischen Flüchtlingslagern Südsudanesen aus, die nicht nur kommen, Bürgergeld abzocken, Polizisten angreifen, sondern dann, und es ist so bitterst eine jährige Iranerin in der Blüte ihres Lebens mit umbringen. Und das ist einfach so. Es ist too much und das geht so nicht. Und da kann Herr Frey noch sagen, wir werden weitere. Die Migration, so wie sie läuft im Augenblick. Es kommen ja mehr, es kommen ja nicht weniger, also es kommen mehr die Add on. Es kommen zwar nicht mehr so viele wie früher, aber es kommen ja weiterhin. Es geht ja weiter. Der Rechtsstaat, wir schieben nicht ab. All das aber Eis, oh oh, da sind zwei linke Aktivistinnen erschossen worden, furchtbar, gebe ich zu, darf so nicht sein. Aber die Scheissegalheit, mit der man über diese tote Iranerin hinweggeht, weil die Geschichte nicht dem eitlen, arroganten, mit unserem Steuergeld finanzierten Rühstück Sozialstaatssozialismus funktioniert. Das ist schon bemerkenswert. So, letztes Thema ganz kurz, machen wir ein Quickie draus. Gold stürzt ab, Silber stürzt ab, Krypto stürzt ab. Als wir das Thema besprochen haben, war es echt übel. Jetzt geht es gerade wieder rauf. Es gibt natürlich Leute, die steigen ein. Das hat auch mit der Zinspolitik der aktuellen und der erwarteten, gab ja einen FED Chef Wechsel, einen angekündigten zu tun. Daniel, was ist da los? Und wir machen nicht alles auf Aktien, kein Geldanlage Podcast.
C
Ich habe keine Ahnung von Geldanlage. Bevor jetzt irgendwelche falschen Eindrücke entstehen. Vielleicht trennen wir das mal ganz kurz. Ulf Also drei Dinge. Zum ersten Mal muss man dazu sagen, Krypto war was anderes. Krypto hat schon länger underperformt. Bei Krypto musst du einfach wissen, Krypto ist ein Asset, was sicherlich mehr mit Nasdaq und anderem zu tun hat und mit irgendwelchen Spekulationsneigungen als sozusagen andere Assets, Gold und Silber. Gut, meine Sicht darauf ist, es wurde Journalisten, das kann ich ja sagen, ich bin ja keiner, die rationalisieren immer ganz gerne was. Es gibt ja die, die jeden Morgen oder jeden Nachmittag schreiben müssen, wie war denn jetzt die Börse heute, warum ist der DAX gestiegen, warum ist der DAX gefallen? Da müssen sie sich irgendwas ausdenken, ist immer ganz nett, weil die müssen im Prinzip rationalisieren was der Markt gemacht hat und das ist sicherlich auch kein so einfacher Job. Beim Gold, glaube ich einfach was passiert ist, ist einfach, wir hatten einen durchaus fundamental begründeten Anstieg in den letzten paar Jahren und hat keiner mitbekommen. Weißt die Notenbanken haben gekauft, weil eben russische Vermögenswerte beschlagnahmt wurden. Die Diversifizierung raus aus dem US Do im Prinzip Gold war wieder en vogue und da stieg Gold und die privaten Investoren, sogar die Holdings und ETFs gingen sogar zurück. Und dann wachte der Privatsektor wieder auf und dann kam auch Momentum rein. Gold stieg immer schneller und dann passierte das, was bei Spekulationen gerne passiert Es sprangen immer mehr Spekulanten drauf und vor allem sprangen auch immer mehr Spekulanten drauf, die mit Kredit gearbeitet haben. Und das ist der Grund dafür, warum Märkte immer so langsamer steigen. Okay, bei Gold war es ein Schluss, richtiger Blow off, Aber warum sie dann sehr stark, sehr schnell fallen, weil wenn du Kredit auch kriegst, Kredit gekauft hast, das ist immer so schön. Es gibt goldene Regel, solange das auf Kredit gekaufte Asset im Preis schneller steigt, als du Zinskosten hast, ist es okay. Sobald deine Zins und Finanzierungskosten über dem Preissteigerungsrat des gekauften Gutes liegen, hast du ein Problem. Wenn es gut anfängt zu fallen, hast du sofort ein Margin Call, nennt man das. Die Bank sagt sofort, okay, dem Motto du hast hier 100 gehabt, wir haben dir 80 geliehen, das hast du aber lieber 199 bitte schieß nach Margin Call und dann kommt der Verkaufsdruck auf und darum brechen die Märkte so stark ein. So, das ist im Prinzip das, was passiert ist. Insofern kann man Erstens ist es eine gute Bereinigung. Die Frage ist natürlich, wie geht es langfristig weiter? Ich kann es dir nicht sagen. Das Einzige, was ich weiß, wenn du ganz lange denkst, dann hat Gold Wert bei Aufbewahrungscharakter. Also es gibt einen Spruch, dass du im alten Rom eine gute Toga für eine Unze Gold kaufen konntest. Würde man, kriegt man heute für eine Goldunze einen guten Anzug? Ich würde sagen sogar sehr guten Anzug. Unter Umständen spricht es dafür, dass vielleicht Gold ein bisschen zu hoch bewertet ist. Ich bin kein Hellseher, aber es ist im Prinzip ein Wertaufbewahrungsmittel für Leute, die wir trauen dem Finanzsystem nicht und das schaffen wir heute nicht mehr in der verbliebenen Zeit das Finanzgeldsystem zu diskutieren, ob es da Kritik dran gibt. Nur man muss mal wissen, was Inflationsschutz betrifft, muss man sagen, funktioniert Gold in der Tat nur sehr langfristig. Das kann sich jahrelang davon entfernen in beide Richtungen. Und Inflationsschutz, da bist du wahrscheinlich schon mit Unternehmen Anteilen besser aufgehoben, also mit Aktien langfristig, wenn du halt gutes Management hast, die im Prinzip darauf reagieren können. Also im Prinzip, das ist Gedenkenlage. Ich bin kein Hellseher, würde sagen, dass das was passiert ist und ich persönlich würde sagen, trotzdem was passiert ist, glaube ich schon, dass du Mittel bis langfristig jeder, der Geldanlage betreibt, sollte einen gewissen Anteil einfach im Gold haben als Diversifikation und als Absicherung gegen irgendwelche Events. Was hat jetzt der neue Notenbankpräsident, der dominierte von Trump dominierte damit zu tun? Ich glaube relativ wenig, ehrlich gesagt. Ich glaube, er dient eher dazu, dass die Medien irgendwie rationalisieren können, was passiert ist. Dabei kann man es gar nicht rationalisieren. Das zweite ist, es ist schon so, dass vordergründig man Trump hat so viel Druck gemacht auf den Paul und hat signalisiert, ich möchte tiefere Zinsen haben und dann hat er plötzlich einen nominiert, der quasi gar nicht so Trump hörig ist, sondern jemand, der gar nicht so für billiges Geld steht, sondern eher dafür steht, dass die Notenbank sich zurückzieht. Und das ist interessant, weil Bessen, der Finanzminister wie auch Steve Mirren, der ökonomische Berater, der jetzt ja auch in die Fed gegangen ist und und jetzt eben der Neu Nominierte haben was gemein. Die haben nämlich gesagt, die Notenbank Fed hat in den letzten Jahren eigentlich mehr getan für die Finanzmärkte und für die Reichen als für die Mainstreet. Also Wall Street versus Mainstreet und die Wir haben jetzt gegen Wall Street, aber wir sind aber der Auffassung, die Notenbank sollte nicht die Investmentbanker und die Reichen reich machen, sondern sie sollte die Realwirtschaft stärken. Und da haben sie meines Erachtens diesen Punkt, der meines Erachtens übrigens auch für Euro und da gibt es die Überlegung nach dem könnte es sein, dass die Fed sich zurückzieht und man die Bankenregulierung in den USA ändert, um auf diese Art und Weise quasi die private Kreditvergabe zu fördern, quasi die Realwirtschaft zu fördern zu Lasten des Finanzsektors. Und wenn das Szenario stimmt, dann könnte man okay, das heißt aber nicht unbedingt, dass wir jetzt eine hochinflationäre Politik bekommen werden und so kannst du rationalisieren, dass die Goldblase geplatzt ist. Ich persönlich glaube, wie gesagt, das ist jetzt ein Versuch der Rationalisierung, der relativ wenig Realität zu tun hat. Nur es ist hochspannend, was da passiert, weil ich es positiv finde zu Wir erkennen an, dass die Notenbanken auf dem falschen Kurs waren. Und Ulf, auch das noch ganz kurz zur Ergänzung, wenn du jetzt mal dir die Notenbankpolitik anschaust, seit den er Jahren. Seit den er Jahren haben Notenbanken immer, wenn es ein Problem gab, interveniert. 1987 Börsenkraft, 1989 Asienkrise, Russlandkrise, LTCM, also es war so ein Hedgefonds, der Probleme hatte, dann dieses Thema yk, also die Motorrad gehen die Computer alle am 1.1.2000, dann 9 11, dann Finanzmarktkrise, also Hypothekenkrise in den USA. Immer haben die Notenbanken die Märkte mit Liquidität geflutet und die Zinsen gesenkt und haben hinterher die Maßnahmen nicht rückgängig gemacht. Das heißt, sie haben im Prinzip Allen, die mit Geld Kredit arbeiten, liebe Freunde, wir hauen euch immer raus. Und das war eine sehr asymmetrische Politik, die meines Erachtens eine wesentliche Ursache dafür ist, dass die Vermögensungleichheit weltweit zugenommen hat, weil einfach die Finanzmärkte, die Preise von Immobilien, von Aktien, von anderen Assets sich zu mehr von Realwirtschaft entfernt haben. Und jetzt geht es in den nächsten paar Jahren darum, das wieder in Einklang zu bringen. Und dahingehend könnte die Nominierung von Kevin Walsh in der Tat interessant sein. Normal, auch das ist jetzt eine Interpretation, aber könnte interessant sein. Und das ist sicherlich spannend zu sehen, was da passiert. Nur meine Aussage an der Stelle ist, man sollte niemals, wenn eine Finanznachricht in der Welt oder im heute journal oder sonst wo ganz groß ist und in der Bildzeitung, sollte man nicht mehr auf den Zug springen, was haben wir jetzt mit Gold und Silber in den letzten Tagen sehen können. Aber grundsätzlich leben wir in ausgesprochen spannenden Zeiten. Das verspricht übrigens weiterhin den Mega Podcast zu machen, weil ich habe die Zuversicht, dass uns wirtschaftliche Themen nicht ausgehen werden, selbst für das unwahrscheinliche Wunder, dass morgen echte Reformen stattfinden sollten.
A
Ja, das Wunder, das kannst du vergessen. Aber ich glaube, dass ein Treiber, wie gesagt, ich bin auch der schlechteste Geldanleger aller Zeiten. Ich stelle mir einfach Dinge in die Garage, die zwar Garagengold heißen, aber im seltensten Fall solche Wertsteigerungen haben. Die sind einfach wertstabil, ist ja auch was. Und machen dabei die beste Rendite der Welt, nämlich gleich Freudentränen. Das ist ja die Währung in meiner Welt, meine Rendite. Ich sammle die in Gläsern, wo meine Freudentränen sich sammeln. Allerdings, wenn ich auf jemanden wetten müsste, der das Große und Ganze der Weltpolitik im Zweifelsfall positiv gestalten kann. Jetzt kommt wieder ein Schocker, Donald Trump und sein Vermittler Witkov. Witkov verhandelt jetzt mit den Iranern. Sehr gespannt, was da rauskommt. Witkow verhandelt weiter, auch Russland, Ukraine und Witkov hat verhandelt Gaza, Isra. Insofern glaube ich, einen Schub für die Weltwirtschaft könnte es geben, wenn diese großen Konflikte befriedet werden, hoffentlich im Iran, gerne auch mit militärischer Intervention, um die Mullahs da wegzubringen, dass dieses wunderbare iranische, persische Volk, das Stolze, da wieder eine Chance hat. Wir kommen zu Mega oder kann das weg?
B
Ist das mega oder kann das weg?
A
Und zwar, da war einer der Mekuser, er heißt Lothar, der war richtig zornig auf Die steuerfreie Kostenpauschale für Mitglieder des Deutschen Bundestags beträgt seit dem 1. Januar 26 monatlich 5467,27 ist das mega oder kann das weg?
C
Ich finde, wenn alle Bürger eine Währungspostenpauschale in leichte Höhe bekommen würden, wäre okay. Mein Spaß beiseite. Ich finde es zu hoch.
A
Ich finde, wir sollten alle noch mehr Freibeträge bekommen. Make Wohlstand selbst erarbeiten. Great again. Und mit diesem Bombshell verabschiede ich mich. Vielen Dank fürs Zuhören. Schickt uns gerne Mega Vorschläge, schickt uns gerne Kritik, schickt uns gerne Lob, abonniert uns gerne, empfehlt uns weiter und habt einen schönen Februar.
C
Bis zur nächsten Woche.
B
Das war Make Economy Great again. Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Make Economy Great Again
Episode: "Der Kapitalismus, den wir verlieren, war Heimat."
Date: February 3, 2026
Host: WELT – Ulf Poschardt (A), Daniel Stelter (C), Segment Voice (B)
Die Folge diskutiert die wirtschaftliche Stagnation Deutschlands und den drohenden Verlust nicht nur industrieller, sondern auch kulturell-identitätsbildender Substanz durch die Krise des Kapitalismus. Ausgangspunkt ist das Sterben traditioneller Betriebe wie Metzgereien, das stellvertretend für größere Fehlentwicklungen im Standort Deutschland steht – von überbordender Bürokratie bis zur Sozialstaatsproblematik. Im Zentrum steht die Kernfrage: Was braucht es – an Reformen, politischem Mut und kulturellem Wandel –, um ein neues Wirtschaftswunder möglich zu machen?
Emotionalität und Identifikation:
"Die Metzgereien sind... auch Begegnungszentren... Wir sind nicht nur Kunden, sondern es ist irgendwie mehr."
– Ulf Poschardt (02:21)
Kapitalismus für Menschen, nicht nur Märkte:
"Der Kapitalismus dient den Kunden, dient den Menschen. ... Wir haben in allen drei Klassen tolle Unternehmen, und wir sollten Champions helfen, Champions zu bleiben. Und genau das Gegenteil passiert."
– Daniel Stelter (05:36)
Reformstau und Sentimentalität:
"Diese Gesellschaft ist so infantilisiert und voller Sentimentalitäten, die wir uns schon lange nicht mehr finanzieren können."
– Ulf Poschardt (08:55)
Milton Friedman über Einwanderung:
"Du kannst nicht einen Sozialstaat haben und offene Grenzen zum Sozialstaat."
– Daniel Stelter (frei nach Milton Friedman, 13:22)
Systemische Warnung:
"Wir haben den Punkt erreicht, den Kipppunkt am Kipppunkt erreicht."
– Daniel Stelter (22:34)
Migration und Sozialstaat:
"Diese Migration ist der Untergang für den Sozialstaat. Und es wissen auch die, die jetzt sagen, es ist zynisch, so zu sprechen..."
– Ulf Poschardt (28:23)
Über Bürgerlichkeit und Unmündigkeit:
"Das Menschenbild dieser Debattenführung [...] ist ein Menschenbild radikaler Unmündigkeit. Und damit ist es ein antibürgerliches Bild."
– Ulf Poschardt (35:01)
Kapitalmarktperspektiven:
"Gold ist im Prinzip ein Wertaufbewahrungsmittel ... Wer ganz lange denkt, sollte einen gewissen Anteil einfach im Gold haben."
– Daniel Stelter (42:46)
Die Diskussion ist sachlich, pointiert, bewusst polemisch, aber stets faktenbasiert. Weder zynisch noch rechtslastig, sondern deutlich marktwirtschaftlich-pragmatisch mit einem Appell an bürgerliche Mündigkeit und Eigenverantwortung. Die Auseinandersetzung mit Politik(er/innen), Medien und Gesellschaft ist engagiert bis anklagend, bleibt aber in Sprache und Haltung aufklärerisch.
Diese Episode eignet sich vor allem für Hörer, die jenseits des Mainstreams pointierte Analysen zu den wirtschaftspolitischen Fundamentalkonflikten der Bundesrepublik wünschen, und die den Mut haben, unbequeme Wahrheiten und alternative Diskussionskulturen zuzulassen.