Transcript
A (0:00)
Guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, gute Nacht. Es ist fast vollbracht 2025 und wir wollen so ein bisschen in der Woche zum vierten Advent hin weihnachtliche Stimmung verbreiten. Und diese weihnachtliche Stimmung kann ja nur heißen, wir suchen nach dem Guten, dem was in der Welt geschieht. Und es fällt einem schwer nach einem Wochenende, wo einmal mehr der islamistische Antisemitismus voller Grauen zugeschlagen hat. Ich habe dazu aber als zwanghafter Optimist eine sehr dialektische Hoffnung, dass die Israelis, die sich das angucken und die dort, wir haben oft über die israelische Exzellenzforderung in den Schulen gesprochen, in Universitäten, in den Thinktanks, diese Momente und ich war Samstagabend, habe ich eine Rede gehalten beim Chanukabal hier in Berlin und diese großartigen Bürger werden sich noch mehr Gedanken machen, wie man sich schützen kann und einmal mehr da sicherlich hochinnovative technologische Lösungen in Israel dafür finden, von denen wir noch sehr profitieren werden. Wir machen heute Spezialprogramm, Wir starten zuversichtlich und feiern Friedrich Merz. Ja, ihr habt richtig gehört. Bitte alle anschnallen und dann würden wir einen 8 Punkte Plan machen, was wir uns für 2026 wünschen wollen. Und das wird voller großartiger Ideen sein, die zusammenfassen, was wir versucht haben in dem Jahr als konstruktive Impulse in die Debatten zu bringen.
B (1:53)
Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
A (1:57)
Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
B (2:06)
Make Economy Great Again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschard.
A (2:19)
Vorweihnachtlich. Straf mich an Dr. Daniel Stelter. Im Hintergrund die schönsten Weihnachtsgeschenke. Daniels Bücher. Hallo Daniel.
C (2:29)
Hallo Ulf.
A (2:32)
Ja, also Merz war auf dem CSU Parteitag und das war anders als sonst immer. Üblicherweise kommen dort CDU-Parteichefs hin und werden entweder vermöbelt. Wir erinnern uns noch an Seehofer, der Frau Merkel dort die Leviten gelesen hat, worauf Merkel den Blumenstrauß genommen hat und de facto, glaube ich, entweder ihrem Fahrer oder ihrem Referenten sozusagen mehr oder weniger ins Gesicht gehauen hat. Wir erinnern uns daran, dass es eigentlich immer die Superstar Momente des CSU Vorsitzenden sind, wo sie zeigen, wie stark sie sind und der CDU-Chef im Zweifelsfall dankbar sein muss, wenn er nicht vermöbelt wird. Dieses Mal war es anders und Söder wurde abgestraft, muss man sagen. So ist das in Bayern, wenn man weniger als 90 Prozent erhält. Und seine Rede wurde so mittel beklatscht. Und gleichzeitig ist es ausgerechnet dem ja hier leidenschaftlich kritisierten Friedrich Merz gelungen, den richtigen Ton zu treffen, wie ich finde. Es gab drei Kernbotschaften. Der März Wir brauchen eine Grundsanierung von Deutschland. Er hat gesagt, das Haus Bundesrepublik müsse nicht neu gebaut, aber von Grund auf saniert werden. Das Fundament sei stabil, aber es brauche die größte Reform seit der Wiedervereinigung, wenn nicht seit Gründung der Bonner Republik. Also da hat er mal ganz tief in die Geschichtsklamotte gegriffen und wir hören es gerne, weil das ist ja das. Also ich glaube, Friedrich Merz hat vor dieser Rede ein paar Folgen von uns gehört. Vielleicht gibt er das auch zu. Und das ist ja das, was wir immer und immer wieder Wir brauchen eine Disruption im Sinne einer Renaissance. Zurück auf den Urgeist von Ludwig Erhard, ein bisschen Adenauer und dem Wirtschaftswunder. Er hat von den Hausaufgaben gesprochen. Wettbewerbsfähigkeit steigern Deutschlandsa zu teuer, zu überreguliert, zu wenig innovativ. Es werde zu wenig investiert. Also da klang er streckenweise wie Daniel Stelter himself Wachstum seit zehn Jahren schwach. Und dann hat er zu Recht auch darauf hingewiesen. Auch das haben wir Das ist sehr stark. Die Weltlinie. Europa muss außenpolitisch erwachsen werden, hat zuletzt Matthias Döffner am Wochenende bei uns ja, glaube ich, sehr klug zusammengefasst. Und da habe ich mich am meisten gefragt. Und dann habe ich wirklich mich Friedrich, bist du es, mein Kanzler? Er hat für innerdeutsche Wirtschaftsagenda Steuer senken, Energiepreise und Arbeitskosten runter, Bürokratie und Belastung für Unternehmer und Bürger abbauen. Den Begriff Bürokratieabbau verspottet er immer. Wenn ihn jemand angekündigt habe, sei am Ende noch mehr Bürokratie entstanden. Es wäre aber nicht Friedrich Merz, wenn er nicht auch wieder ein paar von diesen Bonuspunkten mit dem Kanzlerkörper eingerissen hat. Ich hoffe, ich habe es delegat genug ausgedrückt. Seine Sticheleien gegen die Unternehmer unnötig. Seine Sticheleien gegen die junge Gruppe super unnötig. Und seine Stichelei gegen Teile dessen, was an Kritik aus der Wirtschaft kommt auch unnötig, Aber sonst wie ging es dir? Es war doch ein schöner Ausklang für ein mega Jahr und das Friedrich Merz uns jetzt doch heimlich folgt.
