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Guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, gute Nacht. Es ist fast vollbracht 2025 und wir wollen so ein bisschen in der Woche zum vierten Advent hin weihnachtliche Stimmung verbreiten. Und diese weihnachtliche Stimmung kann ja nur heißen, wir suchen nach dem Guten, dem was in der Welt geschieht. Und es fällt einem schwer nach einem Wochenende, wo einmal mehr der islamistische Antisemitismus voller Grauen zugeschlagen hat. Ich habe dazu aber als zwanghafter Optimist eine sehr dialektische Hoffnung, dass die Israelis, die sich das angucken und die dort, wir haben oft über die israelische Exzellenzforderung in den Schulen gesprochen, in Universitäten, in den Thinktanks, diese Momente und ich war Samstagabend, habe ich eine Rede gehalten beim Chanukabal hier in Berlin und diese großartigen Bürger werden sich noch mehr Gedanken machen, wie man sich schützen kann und einmal mehr da sicherlich hochinnovative technologische Lösungen in Israel dafür finden, von denen wir noch sehr profitieren werden. Wir machen heute Spezialprogramm, Wir starten zuversichtlich und feiern Friedrich Merz. Ja, ihr habt richtig gehört. Bitte alle anschnallen und dann würden wir einen 8 Punkte Plan machen, was wir uns für 2026 wünschen wollen. Und das wird voller großartiger Ideen sein, die zusammenfassen, was wir versucht haben in dem Jahr als konstruktive Impulse in die Debatten zu bringen.
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Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
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Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
B
Make Economy Great Again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschard.
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Vorweihnachtlich. Straf mich an Dr. Daniel Stelter. Im Hintergrund die schönsten Weihnachtsgeschenke. Daniels Bücher. Hallo Daniel.
C
Hallo Ulf.
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Ja, also Merz war auf dem CSU Parteitag und das war anders als sonst immer. Üblicherweise kommen dort CDU-Parteichefs hin und werden entweder vermöbelt. Wir erinnern uns noch an Seehofer, der Frau Merkel dort die Leviten gelesen hat, worauf Merkel den Blumenstrauß genommen hat und de facto, glaube ich, entweder ihrem Fahrer oder ihrem Referenten sozusagen mehr oder weniger ins Gesicht gehauen hat. Wir erinnern uns daran, dass es eigentlich immer die Superstar Momente des CSU Vorsitzenden sind, wo sie zeigen, wie stark sie sind und der CDU-Chef im Zweifelsfall dankbar sein muss, wenn er nicht vermöbelt wird. Dieses Mal war es anders und Söder wurde abgestraft, muss man sagen. So ist das in Bayern, wenn man weniger als 90 Prozent erhält. Und seine Rede wurde so mittel beklatscht. Und gleichzeitig ist es ausgerechnet dem ja hier leidenschaftlich kritisierten Friedrich Merz gelungen, den richtigen Ton zu treffen, wie ich finde. Es gab drei Kernbotschaften. Der März Wir brauchen eine Grundsanierung von Deutschland. Er hat gesagt, das Haus Bundesrepublik müsse nicht neu gebaut, aber von Grund auf saniert werden. Das Fundament sei stabil, aber es brauche die größte Reform seit der Wiedervereinigung, wenn nicht seit Gründung der Bonner Republik. Also da hat er mal ganz tief in die Geschichtsklamotte gegriffen und wir hören es gerne, weil das ist ja das. Also ich glaube, Friedrich Merz hat vor dieser Rede ein paar Folgen von uns gehört. Vielleicht gibt er das auch zu. Und das ist ja das, was wir immer und immer wieder Wir brauchen eine Disruption im Sinne einer Renaissance. Zurück auf den Urgeist von Ludwig Erhard, ein bisschen Adenauer und dem Wirtschaftswunder. Er hat von den Hausaufgaben gesprochen. Wettbewerbsfähigkeit steigern Deutschlandsa zu teuer, zu überreguliert, zu wenig innovativ. Es werde zu wenig investiert. Also da klang er streckenweise wie Daniel Stelter himself Wachstum seit zehn Jahren schwach. Und dann hat er zu Recht auch darauf hingewiesen. Auch das haben wir Das ist sehr stark. Die Weltlinie. Europa muss außenpolitisch erwachsen werden, hat zuletzt Matthias Döffner am Wochenende bei uns ja, glaube ich, sehr klug zusammengefasst. Und da habe ich mich am meisten gefragt. Und dann habe ich wirklich mich Friedrich, bist du es, mein Kanzler? Er hat für innerdeutsche Wirtschaftsagenda Steuer senken, Energiepreise und Arbeitskosten runter, Bürokratie und Belastung für Unternehmer und Bürger abbauen. Den Begriff Bürokratieabbau verspottet er immer. Wenn ihn jemand angekündigt habe, sei am Ende noch mehr Bürokratie entstanden. Es wäre aber nicht Friedrich Merz, wenn er nicht auch wieder ein paar von diesen Bonuspunkten mit dem Kanzlerkörper eingerissen hat. Ich hoffe, ich habe es delegat genug ausgedrückt. Seine Sticheleien gegen die Unternehmer unnötig. Seine Sticheleien gegen die junge Gruppe super unnötig. Und seine Stichelei gegen Teile dessen, was an Kritik aus der Wirtschaft kommt auch unnötig, Aber sonst wie ging es dir? Es war doch ein schöner Ausklang für ein mega Jahr und das Friedrich Merz uns jetzt doch heimlich folgt.
C
Ich finde, wir sind in weihnachtlicher Stimmung oder vorweihnachtlicher Stimmung. Warum sollte ich jetzt da irgendwie Kritik üben? Er hat ja inhaltlich recht. Ich meine, ob er uns hört oder nicht, weiß ich nicht. Ich finde natürlich schon auch sogar der Punkt, den er gemacht hat nach dem Naja, man kann ein Land nicht viel unternehmen, man muss die Menschen mitnehmen. Das glaube ich ihm auch. Ich glaube, was ich halt wünschen würde, ist, dass klarer würde bei seinen Maßnahmen, dass er diesen Weg auch verfolgt. Und ich kann mir sicherlich vorstellen, dass es nicht einfach ist, mit Frau Bas zu koalieren, die ja nun ganz offensichtlich sehr scharf linke Position vertritt. Auf der anderen Seite erhöht es manchmal, muss ich gestehen, bei mir wiederum die Frustration, weil dann habe ich ja den Nachweis, dass es zumindest bei ihm kein Erkenntnisproblem gibt. Und wenn wir dann wirklich dieses Umsetzungsproblem haben, Menschen mitnehmen ist richtig. Aber wie wir hier schon oft diskutiert haben, ich meine, die Hütte brennt. Wir haben wirklich massiven Verlust an Arbeitsplätzen. Ich rede gar nicht so sehr von Insolvenzen. Ich denke wirklich an die Arbeitsplät in den Unternehmen, die verlagern, die hier nicht wettbewerbsfähig sind und ich verstehe, dass politische Prozesse vielleicht nicht so schnell sind. Ich würde aber jetzt sagen, er müsste sich dann zwischen Weihnachten und Neujahr Herrn Klingbeil und Frau Bast nehmen und dann im Januar, Februar, März wirklich mit ein paar grundlegenden Entscheidungen um die Ecke kommen, die beweisen, dass er das nicht nur erkannt hat, sondern dass er auch in der Lage ist, eine Situation was zum Besseren zu verändern.
A
Ja, also wie gesagt, wir wollten ja vorweihnachtlich mal zu Wir tun jetzt mal.
C
So, als würde er unser Podcast hören. Wir machen es einfach. Friedrich Merz hört uns zu und wir geben ihm mal so ein paar Hinweise für das, was er zwischen Weihnachten und Neujahr ausmachen könnte mit seinen Koalitionspartnern.
A
Absolut. Wir haben einen mega 8 Punkte Plan für 2026 erarbeitet und Daniel schießt los mit der ersten, wie ich finde, absolut brillanten Idee.
C
Daniel ich schlage vor, dass wir per 01.01.2026 die CO Steuer in Deutschland abschaffen. Du musst wissen, es gibt ja einen europaweiten Emissionshandel, den gibt es sowieso, da machen wir mit. Wir haben aber in Deutschland seit einigen Jahren zusätzlich noch eine co steuer. Vielleicht kurz zur zurzeit müssen die emittenten 55 pro tonne co bezahlen. Im kommenden Jahr wird das steigen. Es ist nicht so richtig absehbar, genau wie stark, weil es nämlich jetzt über einen bestimmten Handelsprozess erfolgen wird. Geht aber davon aus, dass man so ungefähr 55 bis 65 Euro die Tonne haben wird. Das bedeutet jetzt ganz konkret, Benzin und Diesel Beispielsweise dürfte rund 3 Euro teurer, 3 Cent, Gottes Willen, 3 Euro, 3 Cent teurer werden im kommenden 1. Januar Ich würde einfach erstens diesen Anstieg nicht vornehmen, weil dann haben alle mehr in der Tasche. Ich würde sogar hingehen würde Wir schaffen diese Steuer sofort ab. Das wäre die erste Maßnahme, würde Unternehmen wie Bürger deutlich entlasten. Das zweite, was wir aufwerfen müssen, ist, wir müssen fragen, ob wir wirklich diesen Emissionshandel in Europa fortführen. Im Prinzip ist der Emissionshandel das effizienteste Instrument. Es ist viel besser als Heizungsgesetz oder Elektroautosubvention oder irgendetwas. Einfach deshalb bei der Emissionshandel dazu führt, dass der Markt selber entscheidet, wo es am günstigsten ist, Emissionen zu sparen. Wir haben es hier im Podcast immer wieder diskutiert. Es gibt viele Maßnahmen in der Welt. Da kannst du für 100 Dollar pro Jahr eine Tonne CO sparen. Wir in Deutschland machen das Ticket. Das war ungefähr pro Tonne CO bis hin zu Lastenfahrrädersubventionierung in Berlin, was Euro pro Tonne CO war. Jahre hat der Economist mal so schön ausgerechnet. Also wir haben einen gewissen Hang zu teuren Maßnahmen. Das Problem an der ganzen Sache ist, irgendjemand zahlt das. Wenn es die Wirtschaft bezahlt, dann geht die in die Knie. Stichwort energieintensive Industrie. Wenn Sie Bürger bezahlen müssten, darf man sich nicht wundern, wenn ihre Konsumlaune nicht so richtig groß ist. Also erstmal die deutsche Steuer abschaffen. Zum zweiten Emissionshandel hinterfragen, warum? Es ist ein effizientes System, aber es funktioniert eigentlich nur, wenn möglichst viel in der Welt mitmachen. Da gibt es Diskussion Klimaclub, also wir mit China und den USA oder irgendwie zusammen wo wir sagen, wir stellen für einen großen Teil der Weltwirtschaft, wir machen das. Wenn die EU das alleine macht, dann führt es natürlich zu massivem Wettbewerbsverlust gegenüber dem Ausland. Da will die EU natürlich was gegen tun. Sie führt dann demnächst auch ein, quasi einen Ausgleichszoll an der Grenze. Also gibt es den sogenannten Carbon, genau, die Nachlese hier, Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM, wo man im Prinzip sagt, okay, der Stahl kommt aus China, in China ist immer Mix zu viel CO drin, also muss man eine Steuer draufzahlen, quasi einen Zoll draufzahlen, wenn man diesen Stahl aus China importiert. Jetzt kann man natürlich sagen, ist doch super, damit ist das Problem gelöst. Stimmt natürlich nicht, weil dieser Stahl aus China, der fließt ja hinterher auch in die deutsche Bauwirtschaft beispielsweise oder in andere deutsche Produkte hinein. Das heißt, es verteuert den inländischen Konsum, es verteuert aber auch die Vorleistung von Firmen, die wieder exportieren. Das heißt, wir lügen uns in die Tasche, wenn wir glauben, das ist kostenneutral. Nein, es ist nicht kostenneutral. Es ist übrigens auch, lieber Friedrich Merz, extrem bürokratieintensiv für Unternehmen deportieren müssen und wir Formulare ausfüllen. Das heißt, ich würde hingehen und diese beiden Maßnahmen stellen wir jetzt einfach ein, weil wir gesehen haben in Brasilien, dass wir ziemlich alleine sind mit unserer Klimaschutzpolitik. Also Sofortmaßnahme, CO Steuer abschaffen, danach nach Brüssel gehen und wir können uns diesen Emissionshandel so nicht leider leisten, weil die anderen machen nicht mit. Lasst uns doch, das hat ja der IHK vorgeschlagen, lasst uns doch, wenn andere ähnliche Maßnahmen ergreifen, dann das Instrument schärfer stellen. Ich würde es auf jeden Fall jetzt nicht schärfer stellen, weil das überlastet den Standort Europa und Standort Deutschland und das können wir uns im besten Willen nicht leisten.
A
Wunderbar, da schieße ich gleich hinterher. Ich komme noch mal einfach so, weil ich Friedrich Merz so liebe mit dem Bierdeckel seine Idee, er hat ihn populär gemacht und Der Bierdeckel wäre 2025 verdienstvoller denn je. Wir erinnern uns daran, dass die Belastung mit Steuern und Abgaben in Deutschland auf OECD Übersichtsbasis die höchste ist. Ich glaube nur Belgien liegt etwas drüber und wir müssen darüber im Klaren sein, dass wir, wenn wir migrationsfreundlich sein wollen und es gehört ja mit zum progressiven identitätspolitischen Kern, dann brauchen wir die richtige Migration. Und die richtige Migration ist die von Höchst und Hochqualifizierten. Und die locken wir nur in unser Land, wenn wir konkurrenzfähige Abgaben und Steuerlast haben. Das heißt, wir müssen drastisch runter, insbesondere für die Best und Spitzenverdiener. Die zahlen in Deutschland zu viel. Die sind eigentlich mit dieser leistungsfeindlichen Besteuerung abgeschreckt nach Deutschland zu gehen. Dann haben wir heute bei uns im Sender wieder mal so einen Bericht darüber gehabt, über die ganzen High Potentials und schon Bestverdiener, die zum Beispiel in die Schweiz auswandern oder nach Italien. Das kann so nicht weitergehen. Und wir müssen, es würden viele sagen, ist ja irre populistisch der Bierdeckel. Ne, so populistisch ist es gar nicht. Das war auch der große Staatsrechtler Kirchhoff, den Frau Merkel, bevor sie Sozialdemokratin wurde, als ihren Kopf hinter einer sogar durchgerechneten Bierdeckel-Steuerreform ähnlichen Reformen 2005 in den Wahlkampf. Geschickt hat. Also es gibt Grundlagen, es gibt da auch einen Gesetzentwurf, wie so eine Steuergesetzgebung in Deutschland aussehen könnte, die Leistung nicht bestraft, so wie aktuell. Und Daniel weist ja immer zurecht hin, dass Schulden von heute die Steuern von morgen sind, dass die Abgabenlast für die Bestehenden und Besserverdiener im Zweifelsfall eher höher wird, plus Vermögenssteuer, plus Erbschaftssteuer. Wir müssen genau in die andere Richtung umlenken. Es hätte auch einen enormen Befreiungscharakter, der tief in die Gesellschaft bis rein zum Schichtführer bei Audi und Mercedes, auch bei den GreenTech Firmen, überall dort, wo Menschen fleißig sind, gerne leisten wollen, müssen sie mehr davon bekommen. Und wenn Daniel jetzt mit seinem nächsten Punkt kommt, komme ich dann auch mit der Summe sogenannten Schattenseite dieser Steuerentlastung nä wir müssen auch abschreckender wirken auf die, die kommen und uns nicht helfen, die uns nichts bringen, im Gegenteil uns auch noch schaden.
C
Daniel Jetzt haben wir natürlich unsere Punkte. Wir haben auch eine Struktur, das werden die Hörer vielleicht gar nicht glauben. Ich komme hinterher nochmal auf Migration zu sprechen. Ich möchte an der Stelle was ganz kurz sagen zum Thema Steuer und Abgaben, bevor ich da mal einen weiteren Punkt einführe. Prof. Kirchhoff hat in der Tat danach, nachdem er dann quasi nicht in der Politik geendet ist, über zehn Jahre mit von Experten ein neues Bundessteuergesetzbuch ausgearbeitet. Hatte ich übrigens in meinem Podcast mal zu Gast und es war ganz, ganz beeindruckend. Und ich kann nur Das Gesetz ist sogar fertig. Du müsstest es einfach nur verabschieden. Und wer jetzt denkt, ja, das begünstigt jetzt so die Reichen, das ist gar nicht so, weil.
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Aber was ist daran schlimm, wenn man die.
C
Mein Punkt ist, wir kommen gleich zum Thema Sozialstaat. Mein Punkt ist ganz Wir brauchen dringend eine Entlastung für alle und wir brauchen gerade auch im unteren Einkommensbereich eine Entlastung durch höhere Grundfreibeträge. Plus wir müssen den Einstieg in den Sozialstaat irgendwie anders machen. Es kann nicht sein, dass du sehr, sehr schnell eine Grenzbelastung hast, die viel zu hoch ist, die übrigens auch keinen Arbeitsanreiz darstellt im unteren Einkommensbereich. Wir brauchen also dringend eine Reform. Und ich wollte nur ganz kurz sagen, weil man wird immer in Kirchhof entgegenhalten, ja, wenn so Flat Taxes ist und so tiefer Satz und so tiefer Steuersatz, da profitieren davon eben die Reichen. Da wollte ich nur sagen, sein Ansatz beruht auch darauf aufzuhören mit diesen Ungerechtigkeiten, dass da Leute E irgendwelche Dinge absetzen können und abrechnen können und so weiter. Es wird einfacher, es wird simpler und es wäre auch ein Bürokratieabbau. Also es wäre kein einfacherer Win Win, als in diese Richtung zu gehen. Und am Ende ist es nicht so, dass das quasi jetzt hier Leute groß bevorzugt und mich bevorzugt, sondern es wäre im Prinzip eine Entlastung für alle. Und das ist noch ganz wichtig. Kommen wir gleich zu dem Punkt, wo wir sind beim Thema Arbeitsmarkt und Anreize. Wir haben darüber schon mal gesprochen. Ein großes Problem in Deutschland ist gerade auch, wenn du eine Firma gründest oder wenn du eine Idee ausprobierst, die funktioniert und Personalabbau muss, dass diese Kosten des Scheiterns enorm hoch sind. Das reduziert die Renditen von Venture Funds, das reduziert die ganzen Themen, was alles schwieriger und das Modell liegt auf dem Tisch. Ich komme kurz nach Dänemark. Wir sind ja weihnachtlich gestimmt, da müssen wir den halben Dänen Ulf berücksichtigen. Nein, Spaß beiseite. Die Dänen haben ja diese Flex Security. Das ist im Prinzip ein Modell, wo du leichter entlassen werden kannst, deutlich leichter als bei uns. Gleichzeitig wirst du vom Staat besser aufgefangen und hast entsprechend auch Anreize, dir einen neuen Job zu suchen. Und das, das hat dazu geführt, dass die D strukturell in der Tat innovativer sind, auch mehr Start ups haben, relativ zur Wirtschaftsleistung, fand ich sehr interessant. Und jetzt wirst du ja gut abbauen. Ist doch ganz nach dem Motto, ist ja blöd, wenn du abbauen musst und dann quasi Unternehmen Geld sparen. Das hat noch einen ganz anderen Effekt. Das hat nämlich den Effekt, dass du auch früher einsteigst und früher Leute heuerst. Und es gibt Studien, die zeigen beispielsweise, dass wenn du eine erfolgreiche Unternehmung hast in Europa und in den USA, die gegeneinander antreten, dass die amerikanischen Firmen viel, viel schneller wachsen als die europäischen. Und da gibt es natürlich verschiedene Gründe für einen Grund ist sicher der Kapitalmarkt. Der zweite Grund ist aber in der Tat, dass du in Deutschland und Europa dir ein paar Mal überlegst, ob du jemanden einstellst, weil du ja immer Angst haben musst, wenn es schief läuft, dass du ihn nicht wieder los wirst oder sehr viel kostet. Und deshalb Flex Security, das ist eine Arbeitsmarktreform. Wir können ja sagen, nur für Leute oberhalb eines Monatseinkommens von pick your number 5 6, also wirklich die Qualifizierten, dort gilt das andere Gesetz. Da sollte meines Erachtens auf Verbars mitgehen können, weil es trifft ja die Leute, die sonst immer als Reiche diffamiert wird im why not. Und das würde aber dem Standort Europa und Deutschland wahnsinnig helfen bezüglich Innovationsfähigkeit. Und wir wissen, hat der Herr Merz auch gesagt, wir müssen dringend wieder innovativer werden.
A
Vielen Dank. Also ich kann natürlich nichts gegen das dänische Flexicurity System sagen. An der Stelle nur eine kleine Ergänzung, lieber Daniel, was ja bemerkenswert ist, das wurde in Thinktanks der dänischen Gewerkschaften entwickelt. Also man, man muss ja immer wieder sagen, wenn wir hier über Parteifarben sprechen, das kam von Gewerkschaften und dann Sozialdemokraten. Just saying. Ich finde das sehr richtig. Ich bin ja da vielleicht so ein bisschen unerbittlicher, was ich glaube. Ich finde nicht, dass wir immer so eine extra Stufe einbauen müssen für die, denen es besser geht und so weiter. Ich finde auch die Leistungsbringer, denen soll es ruhig signifikant besser gehen. Dann ist es ein größerer Ansporn. Wir müssen mehr werden wie Amerika, wir müssen mehr werden wie die Schweiz. Wir sehen, ich habe zuletzt in diesen Tagen wieder viele Tabellen gesehen seit Corona Wirtschaftswachstum Amerika versus EU, Wirtschaftswachstum Amerika versus Deutschland. Wir sind eigentlich nirgendwo und deswegen brauchen wir dramatische und drastische Veränderungen. Und ich bin ja schon dankbar, nachdem Friedrich Merz jetzt wochenlang unseren Podcast nachgehört hat, dass er gesagt hat, also nicht, dass er gesagt hat, das Haus abzureißen. Es gibt ganz interessant, es gibt ja alle, wo eigentlich jeder Architekt reiß es ab. Es kommt dich viel günstiger, als es von Grund auf zu sanieren. Und da bin ich aber auch als Denkmalschutz Fan ein Riesenfan von Friedrich Merz, weil er erkennt in dieser Bonner Berliner Republikarchitektur etwas, was man sanieren will. Da bin ich dabei. Ich glaube, das ist richtig, Wo wir dringend sanieren müssen. Und das ist mein Punkt Nummer zwei. Punkt vier insgesamt den Sozialstaat auf die Grundsicherung runterkatten. Wir sind viel zu attraktiv für eine Migration, die hierher kommt und eigentlich erwartet, dass man Auto, Haus, Wohnung, alles umsonst bekommt. Und wenn man so diese Beispiele, mit denen der grüne Boris Palmer immer wieder in Talkshows für Schrecken sorgt, die Befunde, fünfstellige Nettobeträge, die an Familien mit vielen Kindern überwiesen werden. In Stuttgart gab es eine Familie von, glaube ich, zwölfköpfiger Familie, die wohnt in einer Villa in bester Lage in Stuttgart. Von den 11 Kindern sind dann 5 schon Polizei bekannt. Schluss damit. Und den Aspekt, den Daniel noch mal bei der Steuerreform und der Kirchhoff-Reform herausgeschnitten. Bürokratieabbau. Zentral wichtig. Nichts gegen die sympathischen Finanzbeamten in Steglitz Zehlendorf, die einen hervorragenden Job machen, aber je weniger, umso besser. Wir machen aus den Finanzämtern Schulen, wenn wir die Finanzbürokratie abbauen. Wir machen aus den Finanzämtern Kitas und Begegnungsstätten für Jung und Alt. Wir können mit diesen Architekturmeisterwerken, also ich kenne ein paar wirklich sehr, sehr schöne Finanzämter, vielleicht auch die Wohnungsnot lindern. Kurz Bürokratieabbau. Dasselbe gilt für diesen monströsen, absolut dysfunktionalen Sozialstaatsbürokratismus. Zigtausende, die dafür arbeiten müssen. Und auch wir müssen definieren, was ist das Minimum? Das gibt es für jed mehr oder weniger ohne Prüfung. Es wird kombiniert mit dem absoluten Minimum, was es braucht, um zu überleben und maximalen Anreizen, wieder zurückzufinden ins Arbeitsleben. Ich habe ein paar Zahlen, ich glaube, die kennt ihr ja alle, wer uns zuhört. Sozialstaatsquote. Sozialstaatsausgabenquote 2023 liegen bei 28,7 Prozent des BIP und laut OECD lag der anteil öffentlicher Sozialausgaben 2022 bei etw 26 27 Prozent des BIP. Und nach einem Covid Peak, da lag es sogar bei fast 30 Prozent. Durch das Bürgergeld wurde es nicht weniger, sondern mehr und die Schonzeiten wurden noch erhöht. All das muss auf den Prüfstand Und auch da, so wie bei der Steuerreform, muss auch bei der Sozialstaatsreform ein extrem schlanker, ein ultra minimalistischer Staat stehen, wo wir die Ressourcen einfach in dem riesigen BIP, das wir ja immer noch haben, besser allokiert werden. Und Bürokratie bringt eigentlich gar nichts. Verlangsamt, entdynamisiert eine Gesellschaft. Denen die was leisten, muss es signifikant viel, viel, viel besser gehen. Und da stimme ich Daniel natürlich zu, dass auch die fleißige Doppelverdienerfamilie, die nicht akademisch ist und die vermeintlich einfachen Berufen nachgeht, die auch schon steuerlich stark belastet werden. Natürlich müssen alle davon profitieren. Aber da wir in einem globalen War on Talent sind, muss es den Bestverdienern hier noch signifikant besser gehen. Und der Sozialstaat muss so unattraktiv werden, dass wir auch keine Migration hierher bekommen, die ja nicht nur da ist, um uns, wie Sie so gerne auch sagen, als Beuteland auszunehmen, sondern damit verbunden auch oft krude politische und gesellschaftspolitische Vorstellungen haben. Vom Antisemitismus möchte ich an der Stelle gar nicht sprechen. Daniel, dein nächster Punkt.
C
Vielleicht kann ich ja doch noch was dazu zum Sozialstaat sagen. Ich meine, also ich finde es total spannend, ich wiederhole die Zahl auch noch mal ganz gerne, dass ja alleine der Bund hat ja über 500 Sozialleistungen, über 502. Ich meine, die IFO Forscher haben das versucht auszuwerten, aber KI am Ende sind sie gescheitert haben Wir wissen mindestens 502. Ich habe mit Professor Peichel gesprochen, der Naja, mittlerweile haben sie noch dreiig weitere gemeldet bekommen. Also wir haben einen ausufernden Sozialstaat. Das zweite ist, du hast das Bürgergeld erwähnt. Der große Faktor, der große Kostentreiber war die Ausweitung der Empfangsberechtigten des Wohngeldes letzten Jahres. Und dann hast du eben die perverse Situation, dass wenn du Kinderleistungen, Bürgergeld, Wohngeld, andere Dinge kombinierst, dass du dann teilweise Situationen hast, wo eben Familien, also Bürger, die arbeiten teilweise in München, ob die 2000 Euro brutto mehr oder weniger verdienen, ändert ihr Nettoeinkommen nichts, einfach weil bestimmte Leistungen wegfallen. Hinzu kommen dann noch die Leistungen der Länder und der Kommunen teilweise. Das heißt, du hast im Prinzip ein System, wo keiner richtig weiß, wer was wofür bekommt, wie die Anreize sind und demzufolge kannst natürlich auch logischerweise das System nur sehr schwer reformieren. Und deshalb muss der richtige Ansatz eigentlich sein zu sagen, wir schaffen eigentlich von diesen 502 schaffen wir 499 ab, würde ich mal sagen, Bravo an diesen Leistungen und wir konzentrieren uns auf drei Leistungen meinetwegen, also meinetwegen Kinder, Bürgergeld, Wohngeld kombinieren, das besser machen, für eine Institution zuständig, haben auch nicht verschiedene Einkommensgrenzen für irgendwas, sondern wir haben im Prinzip irgendwie, das muss irgendwie geordnet sein und haben damit auch mehr Anreize. Und witzigerweise, das sage ja nicht nur ich, das IFO Institut hat eben auch mal so eine Vereinfachung vorgeschlagen, integriertes Transfersystem nur von diesen Dingen und hat gesagt, dadurch würden wir ungefähr Menschen Vollzeit in Arbeit bekommen und würden dadurch viereinhalb Milliarden sparen, weil die Wareneinsparung beim Bürgergeld, Ulf hast du nicht durch Kürzungen und so weiter, darüber habe ich mit Frau Kipping auch diskutiert bei Phoenix letzte Woche, Du hast eigentlich vor allem deshalb, dass du die Leute Arbeit bekommst und das sind eben Arbeitsanreize ganz, ganz wichtig. Und vielleicht, weil du jetzt die Zuwanderung so oft erwähnt hast, ziehe ich diesen Punkt von mir ein bisschen vor. Ich bin der Auffassung, wir sollten mal Zuwanderung, das machen, was du gerade gesagt hast, weniger Anreize setzen, in den Sozialstaat einzuwandern, mehr Anreize zu setzen, nach Deutschland einzuwandern, weil man hier erfolgreich sein kann, weil man hier quasi Vermögen aufbauen kann, weil man hier reich werden kann, weil man hier sicher lebt, weil es ein tolles Land ist. Und dazu gehört natürlich dann auch zwei Dinge meines Erachtens. Zum einen ein System, wo wir Qualifikation bewerten. Ich meine, wir wissen Staaten wie Australien, wie Kanada, die lange Zeit nicht durchgehend auch Kanada gab es jetzt ein paar Jahre, wo es nicht so gut war, die im Prinzip die Zustörung nach ihren eigenen Interessen ausgerichtet haben, die Zuwanderung, dass die nicht nur bessere Integrationserfolge haben, sondern vor allem auch, dass die weniger Probleme in den Schulen haben. Einfach deshalb, weil die Kinder der qualifizierten Migranten meistens sich auch leichter in die Schulen integrieren.
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Die sind ja, wenn ich das sagen darf, was mich immer sehr beeindruckt, diese Kinder von Migranten, die aus qualifizierten Familien kommen, liegen in der Regel immer deutlich in den Schulergebnissen über den deutschen Kindern.
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Das ist auch empirisch richtig.
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Genau. Also damit hast du sogar noch einen Turbo B, was Bildung betrifft.
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Du hast in Singapur auch zeitlang gesehen, dass die Kinder der zugewanderten Schule besser waren als die Kinder der homegrown Canadians. Noch ganz kurz Migration. Zweiter Punkt. Wir brauchen natürlich auch einen Weg für diejenigen, die eben nicht so qualifiziert sind. Und ich glaube, ich persönlich würde sagen, es wäre doch schön, wenn wir die Fähigkeit, Schlepper zu finanzieren und das Mittelmeer und die gefährliche Reise zu überleben, statt das zum Selektionskriterium zu machen, was wir heute faktisch machen, würde Ich Lasst uns doch in den afrikanischen Kontinent Ausbildungszentren eröffnen, wo du die Sprache lernst, wo du einen Beruf erlernst und wo du, ich würde es mal Sozialkunde nennen, erlernst, also im Prinzip Frauenrecht und andere Themen. Und wenn du alle drei Kurse erfolgreich bestanden hast, also Präsident Deutsch Beruf erlernt hast und das, dann solltest du meines Erachtens in einem ganz geordneten Prozess nach Deutschland einwandern und am besten schon weil wissen Du gehst jetzt nach Stuttgart und hast da und da den und den Arbeitsplatz. Das fände ich viel besser, weil dann hast du auch den anderen quasi im Ich muss Leistung bringen, ich muss mich anstrengen, aber dann kann ich eine Chance, mein Leben zu verbessern. Das wäre viel besser, als was wir heute haben, finde ich zumindest beim Stichwort Migration. Damit gehe ich der Ball wieder zurück an dich, bevor wir da noch mal ein paar Punkte machen.
A
Da mache ich dann Wir sind ja, obwohl wir zur zwanghaft exakten Planung dieses Podcast neigen, kleiner Insider Joke, wir sind wirklich anarchisch. Also ich, vor allem der arme Daniel, muss das dann oft genug ausbaden. Dann würde ich auch switchen und springe eigentlich zu dem Punkt, den ich erst danach sagen wollte, und zwar zur Bildungsrevolution. Ich muss sagen, in der Geschichte dieses Podcasts in diesem Jahr gab es auf keinen Vorschlag von mir so viel Reaktion wie mein gar nicht so populistisch und gagig gemeinten Vorschlag, Ausbildung wie eine große Problemschule zu machen. Also die Frage war warum? Warum können wir nicht Disruption so wagen, dass die Deutschen nicht vor Angst an ihren Fingernägeln knabbern? Und die Idee war einfach zu Der Bundespräsident, der in Gestalt des aktuellen Bundespräsidenten nur Sonntagsreden hält, die jede KI, jede Bundespräsidenten KI wahrscheinlich origineller, besser und mit mehr Emotionen vortragen kann. Wir ersetzen den Bundespräsidenten mit dem besten Lehrer in beste Lehrerin, beste nonbinäre, migrantische, wie auch immer die in der Lage ist zu Wir machen Deutschland zur Werkstatt. Wir sorgen dafür, dass Deutschland ein Land wird, das nach außen wieder dokumentiert. Wir haben verstanden, wir waren ein sehr, sehr erfolgreiches Land, als unser Bildungssystem im 19. Jahrhundert eines der besten auf der ganzen Welt war. Die Universitäten mit die besten war die großen Dichter und Denker, Nobelpreisträger, aber auch die Philosophen von Kant, Hegel bis Nietzsche, 19. Jahrhundert voller kulturellem, intellektuellen Reichtum. Und wir machen deutlich, wir gehen zurück ganz bescheiden, machen aus Bellevue eine Art Werkstatt für die deutschen Dichter und Denker. Wir registrieren, wir sind nicht mehr die Maybach ähnliche Manufaktur. Wir müssen zurück auf Los. Und das wird sozusagen symbolisch die Einleitung einer Bildungsrevolution. Das heißt, wir müssen in der Bildung mehr Geld ausgeben. Das heißt, Schulen können nicht aussehen wie Schule Schrotthallen. Gleichzeitig muss man und das hat dann nichts mit Geld zu tun. Wir müssen die Schulen anders organisieren. Es braucht eine höhere Eigenverantwortung für die Rektoren. Ich muss es an der Stelle loswerden. Mein Vater, der Rektor war von der großen Grund und Hauptschule, Das ist unglaublich komplex, gab es sehr viel Migration, allerdings nicht so eine problematische wie jetzt. Aber diese Rektoren müssen mehr Beinfreiheit haben, auch was die Etats betrifft. Der Rektor muss zusammen mit der Schule die Chance haben, ganz individuelle Leistungen für sein Gymnasium zu organisieren. Er braucht Budgethoheit und all diese Dinge. Und es darf nicht in endlosen Bürokratiemühlen ersticken. Es muss eine Art Wettbewerbsföderalismus in der Bildung geben. Da hat ja Daniel auch immer wieder Vorschläge gemacht, was die Vergleichbarkeit von Abituranforderungen betrifft. Wir bräuchten eine Transparenz von welchen Schulen, die zu was in der Lage sind bei der Qualifizierung von bildungsfernen Milieus. Wir müssten auch die Investitionen sehr stark an den Anfang der Bildungskarriere stecken. Das heißt, manchmal ist in der Grundschule im wahrsten Sinne des Wortes das Kind schon in den Brunnen gefallen, weil dort sechs, sieben, manchmal Achtjährige in die erste Klasse kommen, denen man erst mal beibringen muss, wie man einen Stift hält. Das kann nicht sein. Wir brauchen verpflichtende Grundausbildungen in Sachen der Kulturtechniken schon im Kitaalter. Und wir müssen es insbesondere dort, wo Integration nicht gelingt, tun. Das heißt, Kinder müssen verpflichtet werden, ab dem ersten Jahr dann in die Kita zu gehen, wenn klar geworden ist, dass die sozusagen in kulturfernen Milieus aufwachsen. Und das müsste man auch speaking of Sozialstaat, Eltern, die das verweigern, denen müssen drastisch die Mittel gekürzt werden. Ein Thema, das ich auch sehr wichtig Wir haben über die Gebührenfreiheit des Studiums hier in Deutschland eine Art Mittelschichtsubvention. Das heißt, wenn man sich anguckt, wie sozial unterschiedlich die Herkunft derjenigen ist, die studieren, dann glaube ich, könnte man mit einer richtigen Mischung von Stipendien, mit einer großzügigen Stipendienlösung für die Kinder, die aus armen, sozial schwachen Familien kommen, aber intelligent und leistungswillig sind, die müssen selbstverständlich Stipendien bekommen, möglichst breit und möglichst einladend. Und für all die Bürgerkinder, die dann auch sonst gerne mal 22 Semester Bullshittheorien studieren, ist es dann auch ein Anreiz, vielleicht in elf Semestern irgendwas zu studieren, mit dem man dann was anfangen kann. Die Bildungsrevolution ist, glaube ich, ein riesiges Thema. Ich sage das und muss anmerken, dass seit Georg Pilot Bildungskatastrophe, einem wunderbaren Band von Essays von 1961 dann noch einmal refreshed von Darndorf in den er Jahren. All das wurde dort auch in Teilen schon formuliert und wie wir alle, die wir rechnen können, das ist jetzt mehr als 60 Jahre her und wir alle wenig ist seither passiert. Die meisten Dinge sind noch viel schlechter geworden. 2026 ist das Jahr, wo das jetzt alles angebracht hat wird.
C
Daniel Ich muss noch was ergänzen, Das ist ein bisschen meine Schwäche. Ich würde wahrscheinlich sogar hingehen und würde bestimmte Studienfächer würde ich einfach die Anzahl Studienplätze, die angeboten werden, deutlich reduzieren. Also ich finde Gender Studies würde ich jetzt nicht mehr so hoch hängen. Ich würde gerne mehr Fokus haben auf MINT Fächer, das weißt du. Und ich würde deshalb auch das viel stärker in den Schulen betonen, damit unsere Kinder auch wieder in der Lage sind, überhaupt MINT Fächer zu studieren. Gerade im Wettbewerb in China ist es einfach unerlässlich und auch wichtig, wenn man hier von Verteidigungsfähigkeit und Ähnlichem spricht. Um nochmal auf die Aussagen von Herr Merz zu kommen, Wenn Europa für sich selber stehen möchte, muss es einfach in Forschung, Entwicklung besser sein. Und das setzt eben mit voraus. Kommen wir zum Thema Staat. Also wir hatten gesagt nach dem Motto Bürokratie sollten wir noch mal abbauen. Ich stimme übrigens Herr Merz vollkommen zu. Also Bürokratieabbau genügt nicht. Also mein Vorschlag ist ein anderer. Mein Vorschlag ist zu Als erstes senken wir mal die Staatsquote. Wir sind jetzt bei ungefähr 50 Prozent. Warum nicht auf 45 Prozent runtergehen als Zielvorgabe in vier Jahren sind wir fünf 45 Prozent. Wie machen wir das? Zum einen durch Sozialstaatsumbau, haben wir gerade schon darüber gesprochen, zum anderen aber auch durch einen effizienteren Staat. Ein Hebel haben wir schon besprochen. Steuersystem drastisch vereinfachen, brauchst du weniger Mitarbeiter. Das heißt, ich würde sagen, der Staat zieht sich zurück bei der echten Bürokratieabbau ist weniger Regulierung. Das knüpft auch noch mal an an dem Thema hier mit der CO Steuer und dem Emissionshandel und an diesem Grenzausgleichmechanismus, wo dann die Firmen riesen Berichtspflichten haben. Wenn wir das nicht machen, haben wir weniger Berichtspflichten. Da freuen sich die Unternehmen. Du weißt, das IFO Institut, um es nochmal zu zitieren, hat ausgerechnet, dass wir pro Jahr ungefähr 146 Milliarden Wirtschaftsleistung verlieren. Durch die Bürokratie. Wir wissen, die Unternehmen haben in den letzten paar Jahren ungefähr Mitarbeiter eingestellt, nur um der Bürokratie Herr zu werden, die vom Staat kommt. Das heißt, hier zu handeln ist ganz wichtig. Das heißt für mich erstens weniger Staat, weniger Eingriffstiefe und zweitens heißt es dann für Prozesse einfach digitalisieren und besser machen. Und dass wir 16 verschiedene, verschiedene Digitalisierungsstrategien haben, ist einfach hirnrissig. Und Herr Wildberger, die wir oft gelobt haben. Zumindest haben wir Vorschluss vor Lorbergen gegeben, würde ich mal sagen, ist nicht auf dem richtigen Weg. Mir ist er nicht radikal genug. Ich würde einfach Dänemark und Estland machen, vor wie es geht. Die haben Prozesse in Dänemark kannst du alles online machen. Ich glaube sogar Grundstückskäufer. Ich würde hingehen und würde Warum fahren wir da nicht hin? Kaufen die Software, übersetzen sie auf Deutsch, ist auch ein Rechtsstaat und passen unsere Prozesse, deren Prozessen an. Und dann machen wir an einem Tag, machen wir dann Stichtag, ziehen wir alle um und das andere, die alten Behörden, die stellen wir einfach ein. Da brauchen wir auch kein Update mehr, Das Microsoft von 1998, wie alt die Software da ist, sondern wir gehen einfach schwuppdiwupp in ein neues Zeitalter hinein. Ich glaube nicht, dass es funktioniert, es einfach so einfach zu machen und zu Wir gehen weiter. Und wie gesagt, den Staat zu reduzieren ist der erste Schritt. Nur dann ist es ein echter Bürokratieabbau.
A
Ja, ich glaube, wenn ich das als Halb Däne sagen dürfe, wir Dänen wären sehr, sehr stolz, wenn wir mal von dem großen, beeindruckenden Nachbarn Deutschland so ein Signal bek Weil der Ehrgeiz der Dänen ist natürlich nicht nur kulturell und Architektur und Design und die großartigsten Restaurants und Kunstgalerien und die schönsten Männer und Frauen zu produzieren, sondern logischerweise auch so Konzeptionen, wie ein moderner, leistungsfähiger Staat im 21. Jahrhundert aussehen kann. Ich glaube, das wäre eine super Idee. Und ich habe schon mehrfach gesagt, auch erinnerst du dich noch, als Europa geteilt war in die frugalen Firmen und die nicht so frugalen Europäer? Da habe ich immer und immer wieder gesagt, diese alte Idee, dass man sich zwanghaft an den Franzosen orientiert. Also ich finde die Skandinavier und Teile von Benelux sind mir da viel näher, speaking of. Und ihr seht, wir sind nicht nur gut und konsequent durchgetaktet, sondern wir schaffen auch elegante Überleitungen. Dänemark kann man sich übrigens auch angucken, wie ein öffentlich rechtlicher Rundfunk funktioniert, der state of the art ist, kontrovers, absolut breitestes Meinungsspektrum abbildet und gleichzeitig auch Da einfach nur Dr. 1 also Danske Radio 1 und 2 und 3 und eine Filmhochschule, die glaube ich nicht größer ist als irgendeine Fachhochschule im Münsterland für Verwaltungswissenschaften. Da kommen aber unglaublich viele Oscar Preisträger her. Der öffentlich rechtliche Rundfunk in Dänemark ist günstiger, ist effizienter und dort werden Serien mit kleinstem Etat gedreht wie Borgen und Braun, die dann so gut sind, dass sie in Hollywood nachproduziert werden. Weil das Wesen von freier Kunst und auch großartigen Fernsehspielfilmen ist ja nicht, dass man verschiedenen Rundfunkräten irgendwas passend serviert mit dem richtigen Ja, ist der Teller migrantisch genug, haben wir das ökologisch korrekt produziert, Sondern macht wilde Sachen. Wer diese Serien kennt, wer die Filme von Lars von Trier Dogma kennt, weiß über allem steht die künstlerische Freiheit ist das einzige, was zählt. Und die Filme von Lars von Trier, die weltberühmt geworden sind, die kosteten so gut wie nichts. Und Dogmafilme sehr gewissermaßen mit Amateurtechnik gemacht, aber man hat halt was zu sagen. So sind dort auch die Fernseh und Politiknachricht Sendungen der ÖAR in Dänemark Zeit Es geht, es geht anders, sieht auch besser aus, ist auch moderner, bildet auch die Lebendigkeit der Demokratie besser ab. Und insofern wäre meine Vorstellung, um auch die Bundesbürger zu entlasten, ab Naja, so schnell kann man es nicht ändern. Ab 1.1.2027 9,99 ÖR alles wird zusammengelegt. Keine 12 Klassik Sender mehr, keine X Rundfunkorchester und Rundfunkköre, nicht 15 Inforadios und so weiter. Knallhart zusammenstreichen. Dabei darauf achten, dass so was Ähnliches wie eine politische Ausgewogenheit zumindest in Teilen erreicht wird. Schockierende Zahlen wurden vergangene Woche bei Allensbach vorgestellt. Nur noch 22 Prozent der Deutschen vertrauen den Med. Der öffentlich rechtliche Rundfunk hat seit Corona in einem Sturzflug einfach an Akzeptanz verloren. Und diese verlorengegangene Akzeptanz wird dann noch Die Krönung darauf ist, dass man mehr Geld haben will von den Bundesbürgern, die immer weniger Lust haben, sich das anzugucken. Dasselbe gilt für die spalterischen, bösartigen, linken, linksgeprägten NGOs. Das sind nicht mehr non governmental organizations. Ich bin als Liberaler ein großer Freund der Zivilgesellschaft. Zivilgesellschaft muss wieder klarer definiert werden als etwas, was von der Zivilgesellschaft getragen wird, was man vielleicht steuerlich absetzen kann, aber was nicht subventioniert wird vom Staat, um dann gewissermaßen Regierungs und staatsfreundlich, zumindest für den Teil links der Mitte Politik zu machen. Wir haben gerade wieder vom Presserat, das ist auch so eine linke Entwicklung geworden, leider dominiert von Gewerkschaften und Medienaktivisten, unglaubliche Rügen dafür bekommen, dass wir kritisch über NGOs berichtet haben. Da beißt sich sozusagen die ideologische Katze in den Schwanz und wir müssen, und da war die CDU schon mal weiter, den Aspekt habe ich bei der grandiosen Rede unseres Bundeskanzlers in München bei der CSU vergessen. Diese Anfrage, was die NGOs betraf, da hat hat man mehr oder weniger ins Herzen, ins ideologische Herzkammerzentrum dieser shitbürgerlichen kulturellen Dominanz gezielt. Und dass die Union dort in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD eingeknickt ist, war ein großer Fehler. Man kann wirtschaftsfreundliche Politik nicht machen mit NGOs, die antikapitalistisch, links und ohne jede Bindung zur realität, zur globalisierten ökonomie, ökonomie leben und denken. Also ör runter auf 9,99 und ngos im grunde genommen komplett defunden, zumindest was Steuergeld betrifft. Und dann können alle reichen linken Multimillionäre, die Reemsmas, die Augsteins und die, wie heißt denn diese Tante, die jetzt fünf Jahre lang ihr Erbe überlegt hat, wem sie es gibt, Frau Engelhorn, glaube ich, dann können die überlegen, wo sie wen fördern. Es muss nicht mehr von der fleißigen türkisch marokkanischen Migrantenfamilie, die fleißig beide arbeiten, um ihre Kinder ins Gymnasium zu bringen, die müssen den Quatsch nicht mehr subventionieren. Und wenn wir all diese Dinge machen, dann wird es doch sicherlich gut. Daniel, oder?
C
Mir würden ein paar weitere Punkte einfallen, aber wir sind kurz vor dem Ende unserer Show, da habe ich noch was aufheben fürs neue Jahr vielleicht noch, wenn wir so ein Thema machen sollten. Aber ich glaube, die Liste wäre nicht schlecht. Das Schöne an der ganzen Liste ist, es ist eigentlich gar nicht so schwer, Also für mich zumindest, ich bin ja auch kein Politiker, aber ich würde natürlich sagen, die Themen liegen auf dem Tisch, ist ein bisschen unbeliebter. Aber auf jeden Fall ist es, es ist noch genug da, was wir retten können in Deutschland. Lasst uns es doch tun. Und wir haben heute ein paar Ideen geliefert.
A
Absolut, das haben wir. Und jetzt mache ich noch mal einen Zuversichtsabbinder. So schwer mir das sonst fällt, dadurch, dass Merz wirklich das Gesagt hat. Ich finde die Metaphorik von dem Haus sehr schön. In der Psychoanalyse ist das Haus praktisch die Existenz. Das heißt, wenn man so Kinder anguckt, die malen so ein Haus, den Zaun, die Sonne, die Bäume, dann kann man eigentlich wissen, was mit denen los ist. Wenn man träumt vom Haus und irgendwie umzieht, dann will man ein anderes Leben. Er will nicht, dass wir ein anderes Leben wollen, eine andere Bundesrepublik, sondern wir sanieren dieses Haus. Und ich finde den Grundgedanken, dass es die krasseste sanierung ist seit 1945, 49, das setzt den richtigen Ton. Und das, was von vielen als populistisch bezeichnet wird, ist einfach nur die Klarheit des Kompasses, wo wir hinmarschieren müssen. Dass die Realität dann die eine oder andere Komplexität noch aufzubieten hat, ist, wir brauchen eine Marschrichtung. Milei hat es gemacht, Elon Musk hat es versucht, andere Jetzt gab es großartige Wahlen, auch Chile links ist vorbei, Maduro wankt in Latein und Südamerika. Also die Welt bewegt sich Richtung Vernunft. Deutschland muss in Sachen Vernunft wieder vorneweg marschieren. In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen frohen, schönen, wunderbaren vierten Advent.
C
Das tun wir. Bis demnächst.
A
Ciao, Ciao.
B
Das war Make Economy Great again. Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Host(s): WELT (Ulf Poschardt, Daniel Stelter)
Date: December 16, 2025
In dieser vorweihnachtlichen Episode analysieren der Ökonom Daniel Stelter und WELT-Herausgeber Ulf Poschardt die derzeitige wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation Deutschlands, die von Stagnation, Überregulierung und wachsender Frustration in Wirtschaftskreisen geprägt ist. Unter dem Motto „Der MEGA-8-Punkte-Plan für 2026“ präsentieren sie konkrete, radikale Reformvorschläge für ein neues Wirtschaftswunder. Die Episode ist gespickt mit Kritik, historischen Referenzen und politischen Seitenhieben, bleibt dabei aber stets lösungsorientiert.
„Mit 4-Tage-Woche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.“
(A / Ulf Poschardt, 01:57)
„Wettbewerbsfähigkeit steigern. Deutschland ist zu teuer, zu überreguliert, zu wenig innovativ... Wachstum seit zehn Jahren schwach.“
(A, 04:00)
„Sofortmaßnahme: CO₂-Steuer abschaffen. Danach nach Brüssel gehen und den Emissionshandel so nicht weiterführen, weil die anderen machen nicht mit.“
(C / Daniel Stelter, 11:10)
„Die richtige Migration ist die von Höchst- und Hochqualifizierten. Die locken wir nur mit konkurrenzfähigen Abgaben und Steuerlasten.“
(A, 12:15)
„Die Dänen haben diese Flexicurity: leichter entlassen, aber besser aufgefangen. Das macht den Standort innovativer.“
(C / Stelter, 16:46)
Vorschlag: Rückbau des Sozialstaats auf ein minimalistisches Grundsicherungs-Niveau, mit klaren Anreizen zur Arbeitsaufnahme. Bürokratie massiv abbauen, Leistungen bündeln.
Zitat zu Fehlanreizen:
„Es kann nicht sein, dass du sehr, sehr schnell eine Grenzbelastung hast, die viel zu hoch ist, die keinen Arbeitsanreiz darstellt im unteren Einkommensbereich.“
(C, 15:22)
Prominentes Beispiel:
„Familien mit vielen Kindern wohnen in Villen, bekommen hohe Sozialleistungen – Schluss damit.“
(A, 21:00)
„Lasst uns in Afrika Ausbildungszentren eröffnen… Wenn du alle drei Kurse bestanden hast, solltest du in einem geordneten Prozess nach Deutschland einwandern dürfen.“
(C, 27:11)
„Wir machen Deutschland zur Werkstatt. Wir sorgen dafür, dass Deutschland nach außen dokumentiert: Wir haben verstanden, wir brauchen wieder ein exzellentes Bildungssystem.“
(A, 29:22)
„Ich würde einfach Dänemark und Estland kopieren, deren Prozesse auf Deutschland anpassen und am Stichtag alles umstellen. Echte Digitalisierung.“
(C, 36:38)
„9,99 ab 2027 für den ör. NGOs: Defund komplett. Dann können alle reichen linken Multimillionäre überlegen, wen sie fördern wollen – aber nicht mehr die fleißige Migrantenfamilie.“
(A, 41:25)
„Deutschland muss in Sachen Vernunft wieder vorneweg marschieren.“
(A, 44:38)
Die Episode bietet einen leidenschaftlichen, kompromisslosen 8-Punkte-Plan „gegen das wirtschaftliche Absaufen“. Die Hosts richten sich offen an eine künftige Regierung und fordern tiefgreifende, teils disruptive Reformen in Steuer-, Sozial-, Arbeitsmarkt-, Migrations- und Bildungsfragen sowie in Richtung effizienteren Staats und Medienstrukturen.