
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
Loading summary
A
Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Hier ist der Podcast. Wenn es auch im Iran richtig kracht.
B
Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
A
Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
B
Make Economy Great Again Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschardt.
A
Wir haben heute sehr spannende Themen. Natürlich steigen wir ein mit dem Angriff Israels und Amerikas auf den Iran. Mittlerweile kann man ja alle wichtigen Golfstaaten greifen mit an und das ist ein klassischer Western, Gut gegen Böse. Wir reden über die wirtschaftlichen Konsequenzen dieser Auseinandersetzung und wir reden dann noch mal darüber. Es wird ja auch gewählt in Baden Württemberg und da sprechen wir drüber, warum die CDU im Zweifelsfall diesen Wahlkampf noch verlieren kann und was das mit Luxusverwahrlostheit zu tun hat. Dann würde ich gerne noch ein paar kleine Anekdoten loswerden, die mich, seitdem ich sie gehört habe, sehr beschäftigt haben. Ich habe am Wochenende zwei Unternehmer aus Nürnberg. Wir waren zusammen im Fußballstadion und dann ist mir noch mal in vielen Gesprächen deutlich geworden, was es heißt, wenn man eine Bäckerei von seinen Eltern übernimmt, die Tag und Nacht gearbeitet haben und man ist irgendwie dreiig und steht jeden Morgen um bitte festhalten, 1 Uhr auf. Also wir werden noch mal über den Mittelstand und seine Herausforderungen sprechen. In diesem Sinne ein sehr, sehr aufregendes Hallo Daniel.
C
Hallo Ulf. Es freut mich sehr, wieder mit dir plaudern zu können über alle möglichen Themen und über ja gut, die Grünen, das ist natürlich sehr nett. Also es freut mich.
A
Also Iran, Was ist passiert? USA und Israel haben Samstagmorgen den Iran angegriffen und sie haben innerhalb von kürzester Zeit, man sieht ja jetzt immer Organigramme der Führung des Irans und man muss sagen, gibt ja viele Agenturen, die so High End Personal Recruiting machen und ich glaube, da werden einfach jetzt mehr Dossiers für Führungskräfte, Politische im Klerus und in dem Iran angefordert. Manche haben den neuen Job bekommen und waren dann nach 5 Stunden weg. Das ist gewissermaßen selbst im Kapitalismus relativ unüblich, dass es nur so kurze Karrieren gibt. Es gibt eine Blockade der Straße von Ormuz. Daraus resultieren die jetzt schon krasse Spekulationen, wie das weitergeht für den Rohstoffmarkt. Und natürlich auch, welche Art von konjunktureller Eintrübung das geben kann. Einmal mehr sieht man, dass die Energiepolitik für den Westen immer und immer wieder zur Achillesferse werden kann. Man sieht insbesondere auch in Deutschland, wo die Gasspeicher relativ leer sind, dass es absolut luxuriös ist, dass die Deutschen Zum einen Ihre AKWs nicht nur abgeschaltet, sondern in Teilen auch schon zerstört haben und dass die Deutschen weiterhin glauben, dass man Gas am besten irgendwo herholt, anstatt die eigenen Gasressourcen in der Nordsee zu fördern oder endlich mal übers Fracking nachzudenken. All das passiert nicht. Und so sind wir einmal mehr die Deutschen mit ihrer großen Klappe, ihrer Vorsicht, Rhetorik, stehen an der Seite und gucken an, wie die anderen Weltpolitik machen. Und die Abhängigkeit, auch was die Energie betrifft, wird jeden Tag größer und in der Krisensituation extra groß und nicht kleiner. Und vor dem Hintergrund kann man immer nur hoffen, dass die Deutschen was draus lernen. Aber lieber Daniel, ich weiß nicht, ob du Anzeichen einer Lernkurve siehst. Ich sehe sie nicht. Wir kommen in Sachen Autonomie, das ist ja ein neues Lieblingswort, das in allen möglichen politischen Debatten benutzt wird. Wir kommen Millimeter weiter und ich weiß nicht, wo ich es heute Morgen gelesen habe bei uns Axel Bojanowski, die vielfach von Ökos gefeierten Chinesen, die stehen für 95 Prozent aller neu in Bau befindlichen Kohlekraftwerke auf der ganzen Welt. Also da hat Axel sehr schön herausgearbeitet, dass die Chinesen, so viel sie auch machen mit Erneuerbaren, weiterhin alle und zwar wirklich alle fossilen Energiequellen nutzen, weil sie jetzt schon höheren Energieverbrauch pro Kopf haben als wir in Deutschland, in Europa. Und es geht so weiter. Also wie guckst du auf diesen Angriff der Amerikaner und der Israelis auf den Iran und wie siehst du das? Gilt ja verschiedene Szenarien mit den wirtschaftlichen Konsequenzen.
C
Also ganz kurz ein Wort noch zu China. Goldman Sachs hat in der Studie gesagt, sie glauben, dass in dem Rennen um künstliche Intelligenz und KI am Ende China der Gewinner sein wird, weil China am meisten Energie hat. Das fand ich ausgesprochen faszinierend. Selbst die USA haben deutlich weniger Energiemöglichkeiten als die Chinesen. Und daraus stieß eben Goldman China hat da die Nase vor. Das noch mal ganz zum Thema Energie, dass unsere Politik zu sagen, wir wollen den Energieverbrauch reduzieren, weiter völlig hirnrissig ist, haben wir bereits diskutiert. Wie schaue ich jetzt auf die Situation im Iran bzw. Den Konflikt? Zum einen habe ich mir gedacht, als ich jetzt gesehen habe, wie Iran ja diese angeblich noch vom verstorbenen Ayatollah konzipierte Strategie umsetzt, nämlich quasi zu versuchen, einen Flächenbrand in der Region anzurichten, um auf diese Art und Weise dafür zu sorgen, dass Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien, Katar Druck auf Israel und die USA ausüben, den Krieg zu beenden. Nach dem Wir haben auch Probleme mit Diese Strategie setzen sie um. Scheint aber Stand heute nicht zu funktionieren. Das heißt, Stand heute können wir sagen, im Gegenteil, wie du bereits in der Einführung gesagt hast, führt es eher zu einer gemeinsamen Allianz dieser Staaten, die auch gemeinsame Erklärungen abgeben. Und wir stehen dagegen. Wir wollen das nicht uns bieten lassen, sondern wir bleiben eben eher an der Seite von Israel und den USA oder gehen sogar noch mehr an deren Seite, wenn es darum geht, gegen den Iran vorzugeben. Und da habe ich mir gedacht, jetzt schauen wir uns mal, stellen wir uns mal vor, wir haben heute diese Straße von Omuz ist geschlossen durch die Iraner. Jetzt stellen wir uns mal vor, wir schreiben das Jahr 2035 und es wäre dort eine Atommacht, die sowas machen würde, dann hätten wir gar keine Möglichkeit mehr. Und ich meine, ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich höre ja im deutschen Funk ständig immer völkerrechtswidrig, völkerrechtswidrig, völkerrechtswidrig. Ich finde Friedrich Merz, um ihn mal an der Stelle zu loben, hat sowohl sich dahingehend richtig geäußert zu sein, das beste Statement am Sonntag und ich finde gestern bei Donald Trump ganz gut geschlagen, weil natürlich es so ist völkerrechtswidrig. Wir wissen, Iran finanziert Terror weltweit. Wir wissen, Iran hat weltweit zigmal Anschläge verübt, auf Kasernen, auf anderes, zig Menschen auf dem Gewissen, hat sein eigenes Volk, geht gegen das eigene Volk brutal vor. Also ich finde das schon ein bisschen problematisch, dann zu oh, das ist völkerrechtswidrig. Der Iran hat sich auch völkerrechtswidrig verhalten. Zweiter Punkt ist es ist unstrittig. Weißt du, wer meinen Kampf gelesen hat, wusste, was Hitler möchte. Wer den Mullahs zuhört, weiß, was die Mullahs möchten. Sie möchten statt Israel auslöschen. Eine Atombombe genügt dafür. Und dann zu Wir warten mal, bis die haben und abschießen können. Dann erst ist die Gefahr, da muss ich gestehen, bin ich schon eher in dem Lager, die sagen, wir müssen dem entgegentreten. Das ist die erste Aussage. Die zweite Aussage nach wirtschaftlich gefragt, wobei ich möchte ein bisschen mehr was auch zu China sagen, aber wirtschaftlich müssen wir festhalten. Also du wirst überrascht sein in all diesen Konflikten. Am Ende gewinnen die Optimisten. Wenn du mal so über 100 Jahre anschaust aus der Kapitalmarktgeschichte, da gibt es irgendwie Kanonendonner, die Börsen brechen ein, Ölpreis steigt, sonst was. Da gibt es große Panik. Die Erfahrung ist, dass diejenigen, die da ruhig geblieben sind, nicht verkauft haben, Klammer auf unter Umständen die Mutigen, die dann irgendwann sogar zugegriffen haben, eigentlich in the long run gewonnen haben. Richtig schlecht gab es natürlich schon. Richtig schlecht ist einfach, wenn aus so einem Krieg ein Weltkrieg wird. Das ist einfach essig. Und noch schlimmer ist es, wenn du dann die Assets hast von den Ländern, die den Krieg verlieren. Also ich meine, kein Wunder, dass die Kapitalanleger, Anleger in Österreich, in Italien, Deutschland massiv Geld verloren haben, die in Österreich mit ihren Staatsanleihen, österreichischen Aktien auch oder wenn du in Russland Aktien hattest und da kam die Revolution und der Kommunismus kam, war natürlich essig. Aber abgesehen davon, wenn so was nicht passiert, kann man einfach, es ist mittel bis langfristig kein Thema, sondern in der Tat eine gute Gelegenheit sogar wieder in die Märkte einzusteigen.
A
Kaufen, wenn die Kanonen donnern. Ich habe gerade Olga, genau gilt es heute und er hat Holger und Dietmar Deffner, ich habe habe sie gerade auf dem Weg gehabt. Ja, ja, wir kaufen schon.
C
Ich bin nicht Herr Laie. Jetzt wollte ich was sagen zum Thema Energiepreise. Es gab die große Aufregung, ich möchte gerne auf die grünen Taliban nochmal gleich kommen. Es gäbe jetzt hier die Energiepreise, wo wir folgendes Erstmal der Ölpreis ist gestiegen, ja, aber er ist noch nicht bei 100 Dollar und selbst bei 100 Dollar wäre es doch nicht so schlimm. Wir hatten deutlich höhere Ölpreise. Vergangenheit, Dass der Preis für uns alle an der Tankstelle so hoch ist und bereits Ukraine Höchststände erreicht hat, liegt weniger am Ölpreis und liegt mehr daran, dass der Staat immer mehr Geld eintreibt über Co Steuern und ähnliches dürfen wir nicht vergessen. Die Co Steuer, das ist der Hauptgrund dafür. Warum die Preise jetzt wieder so ein hohes Niveau erreicht haben. Gas, du hast die Speicher angesprochen. Gut, ich meine, Habeck hat es ja noch beschlossen, die wieder aufzufüllen. Ist die sonderlich smart, Klammer auf. Übrigens hat Donald Trump auch die strategische Ölreserve der USA nicht aufgefüllt, wird da auch für kritisiert. Das wäre auch besser gewesen, in der Vergangenheit günstiger zu machen. Ich glaube, wenn wir das Szenario haben, dass der Krieg nicht lange dauert und dass die Infrastruktur von Katar und von Saudi Arabien, also die Energieexportinfrastruktur, nicht nachhaltig beschädigt wird, dann ist das Ganze in ein paar Wochen vergessen. Wir können natürlich zum Worst Case Szenario kommen. Wir können zum Worst Case Szenario kommen, dass der Krieg lange dauert, dass die alle einbezogen werden, dass es Bodenkrieg gibt und ähnliches. Dann haben wir ein Problem. Wir haben auch ein Problem in der Tat, wenn eben die Öl und vor allem auch die LNG Gasverladekapazitäten von Katar nachhaltig getroffen werden. Das wäre sicherlich ein Thema, wo man darüber nachdenken müsste. Stand heute würde ich das nicht sagen, ich bin kein Militärexperte und Stand heute würde ich sagen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es bei einem kurzen Einsatz bleibt. Donald Trump möchte auch einen kurzen Einsatz haben, längerer Einsatz ist schlecht für Wahlen und so weiter. Insofern wäre das dann Basic Szenario, wobei ich persönlich in dem Camp wäre lieber getting the job done. Das heißt, im Zweifelsfall einen ökonomischen Schaden hinnehmen und das wirklich erledigen, statt so einen faulen Kompromiss zu geben, wo wir mit zwei, drei Jahren wieder eine E Situation haben. Was betrifft uns? Eins muss man Am ehesten trifft es eigentlich China und die anderen Staaten Südkorea, Indien. Warum? Weil die Transporte durch die Ecke von Enmuz gehen überwiegend Richtung Asien. Also die Exporte von dort gehen gar nicht mal so sehr zu uns. Nur das Stichwort LNG. Ich meine, es gibt natürlich Weltmarktpreise. Unser Gas kommt aus Norwegen per Pipeline, könnte man da sagen, ist egal. Aber der Grenzbedarf ist eben Flüssiggas. Und vor dem Hintergrund schlägt natürlich so ein Flüssiggaspreis durch. Ich nehme an, ich kenne den Vertrag jetzt nicht. Die Norweger werden auch ein bisschen mehr bekommen, wenn der Gaspreis hochgeht auf dem Weltmarkt. Aber ich meine, die Norweger haben natürlich mit der Pipeline nicht ganz so viel Möglichkeiten woanders hin zu verkaufen. Das heißt, wir sind so ein bisschen in einer stabilen Kundenbeziehung. Das sollte sich entsprechend niederschlagen. Klammer auf, es galt auch früher in der guten alten Zeit für russisches Pipeline Gas, was es eben so günstig gemacht hat und was es vor allem auch so klimafreundlich gemacht hat. Dann kommen wir zum LNG noch ganz kurz dazu. Du weiß, LNG, also verflüssigtes Gas, was über Betanker und die Welt geschippert wird, ist natürlich massiv klimaschädlich. Das ist eigentlich faktisch klimaschädlich wie Kohle. Einfach deshalb, weil du die Umwandlungsenergieverluste hast, weil du Transportkosten, Transport im Schiff und Diesel, der da verbunkert wird. Das heißt, es ist ganz großer Quatsch. Das heißt, natürlich wäre es vernünftig, du hast es am Eingang gesagt, wenn wir uns um unsere lokalen Energieversorgung besinnen würden und da muss ich einfach sagen, habe ich mich halt wieder massiv geäußert, weil die Grünen jetzt eigentlich, wir haben glaube ich letztes Mal drüber gesprochen, ihre Geschichte fortsetzen. Sie erzählen einfach irgendwelche Unwahrheiten und regen sich dann auf. Also die Abkehr von dem Heizungsgesetz wäre quasi, das würde jetzt noch beweisen, der Schock, wie falsch diese Abkehr vom Heizungsgesetz ist, nach dem Motto, dass man wieder Gas und Ölverkauf verbauen darf. Dann sagen sie jetzt nach dem Ja, die Antwort wäre doch viel mehr erneuerbare Energien oder wir müssten überhaupt weiter die Solarkraftwerke auf dem Dach fördern, von der Krankenschwester bezahlen. Die Wahrheit ist aber das Grundproblem, was wir haben mit dieser ganzen Energiewende. Die Wärmepumpe wird sich selbst verkaufen, wenn Strom so billig wäre wie Norwegen. Ganz einfach. Der Strom ist einfach sauteuer in Deutschland. Das ist der Hauptgrund, warum es nicht funktioniert. Warum ist der Strom so teuer in Deutschland? Du hast es angesprochen, wir sprengen unsere Atomkraftwerke, anstatt CO Armen Strom zu nutzen. Und das führt mich in die Geschichte zurück. Du weißt, die Reaktion auf den Ölpreisschock Anfang der er Jahre, die Reaktion in Frankreich und Deutschland. Wir setzen massiv auf Atomkraft. Die Franzosen haben es durchgesetzt, Helmut Schmidt hat es angefangen, dann kam Tschernobyl, dann gab es die ganze Bewegung. Wir wissen auch von der Genese der Grünen. Die Grünen waren eine Fusion von wirklich Umweltbewegten mit radikal Linken. Und die Radikal Linken haben immer gesagt, sie sehen den großen Hebel eigentlich darin, die Atomkraft gegen den Atomstaat zu demonstrieren. Das ist zum einen die Möglichkeit, den Staat zu provozieren, diese Konflikte herbeizuführen. Und gleichzeitig glaube ich nicht, dass Herr Trizin so blöd ist, dass er nicht weiß, wie entscheidend Energieverfügbarkeit, Energiekosten eine Industriewirtschaft ist. Das heißt, wenn du das wirtschaftliche System bekämpfen möchtest, den wir leben, musst du die Axt anlegen an die Energieversorgung. Und das sehen wir jetzt. Mich nervt es einfach, wenn hoch und runter erzählt wird nach dem Wind und Solarkraft würden uns jetzt retten. Nein, im Winter wollen wir es warm haben. Wenn du es warm haben willst, brauchst du, wenn du kein Gas hast und wenn du Wärmepumpe hast, brauchst du Strom. Und wo kommt der Strom her? Der Strom kommt nicht aus den Windrädern im Winter vielleicht manchmal. Er kommt definitiv nicht aus der Solarkraft, vor allem nicht nachts. Das gilt leider auch in Deutschland, will ich mal daran erinnern, sondern er kommt eben dann im Cyber 2 aus Kohle und ähnlichem ist überhaupt nicht Umwelt und gegeben. Die hohen Subventionen, die Frau Reiche jetzt ja zurückdrehen will, ist besonders Streuer. Frau Reiche versucht jetzt im Prinzip das Richtige zu machen, eine dezentrale Energieversorgung unter Umständen. Idealerweise würde ich sagen, wir machen auch Kraftwerke im Süden, dann brauchen wir weniger Leitungen und sparen uns diese ganzen Leitungsinvestitionen. Das würde Strom nachhaltig billig machen, gleichsam das Wiedereinwerfen der nicht kaputt gemachten Atomkraftwerke plus Errichtung neuer Atomkraftwerke an den alten Standorten. Wir haben die ja schließlich so. Du hast Fracking angesprochen, das ist auch so etwas. Wir haben meines Erachtens, ich glaube, da kannst du mal Herr Bojanowski fragen, es gab immer Widerstand im Raum, dass die Sowjetunion damals noch die Atomkraftwerkbewegung sehr stark unterstützt hat. Wir stand immer im Raum, dass die Sowjetunion auch die Anti Fracking oder die Rußen die Anti Fracking Bewegungen unterstützt haben. Warum Absatzförderung? Wir haben es diskutiert, die Chinesen unterstützen alle Umwelt NGOs. Klimaschutz ist ja genau 500 Milliarden. Das ist auch eine Absatz. Ich sage immer, super ist eine Absatzfinanzierung, weil du damit dein Zeug mehr verkaufst. Plus ist die Schwächung deiner Wettbewerber. Höhere Energiekosten haben, funktioniert super. Und wir wissen einfach Fracking ist nicht so gefährlich, das wird immer erzählt, da gibt es diese Horrorfilme aus den USA, ist überhaupt nicht der Fall. Und ich habe dazu mal mit jemandem gesprochen, und zwar mit Prof. Kümpel, der war langjährig Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe. Ich lese es extra ab. Und der hat mir immer erklärt im Gespräch ausführlich im Podcast, warum eben diese ganzen Sorgen einfach nicht zutreffen. Er hat gesagt, die Erde ist hinterher sauberer unten als sie. Vorher war er sauberes Wasser runterpumpen, hat die ganzen Sachen auseinandergenommen. Und es gibt ein vorliegendes Gutachten. Es war nämlich mal ein Gutachten in Auftrag gegeben worden zum Thema Fracking. Dieses Gutachten hat gesagt, dass in Deutschland die Risiken beherrschbar sind, auch die ganzen Themen wie Erdbeben und ähnliches. Und die Regierung sollte eigentlich das Fracking Verbot noch mal reviewen. Es war damals noch schwarz rot. Also vor der Ampel hat es nicht getan, Die Ampel hat es nicht getan. Es ist ein typisches Tabu. Es ist einfach Quatsch. Wir glauben, wir glauben in Deutschland glauben noch zu viele Leute, scheinbar auch zu viele Leute in Baden Württemberg, wenn man die Umfragen anschaut, man könne ein Industrieland mit Wind und Sonne betreiben. Nein, das kann man schlichtweg nicht und schon gar nicht kostengünstig und vor dem Wir sehen es einfach nur, wenn wir jetzt auf dem Krieg zurückkommen, ich hoffe, der Krieg ist kurz, ich hoffe, die Infrastruktur wird nicht bestätigt werden. Wenn das Szenario eintrifft, ist das in ein paar Wochen vorbei, wird uns ein bisschen Wachstum gekostet haben, wird die Inflation ein bisschen antreiben. Ist sicherlich für den einen oder anderen auch eine gute Ausrede, Preise zu erhöhen. Das ist sicherlich eine Gelegenheit, aber dann ist nicht so schlimm. Dauert der Krieg länger an, haben wir ein Problem. Unstrittig. Letzter Punkt, ich rede viel zu lange. Ulf, ich weiß, ihr seht die Hörer nicht, der Ulf ist ganz ungeduldig, aber er will
A
sie dahin.
C
Wenn Daniel, also ich bin beim Big Picture, also ich will jetzt nicht so weit gehen und sagen, Donald Trump hat eine Strategie. Ich glaube, keiner weiß, was Donald Trump macht. Ich bin mir nicht so ganz sicher, Aber wenn ich eine Strategie mir zusammenbasteln würde, würde ich so. Also wer ist Chinas Vasalle gewesen in Südamerika? Venezuela, Was hat er gemacht? Er hat in Venezuela zwar kein Regime Change hinbekommen, aber er hat im Prinzip schon. Er hat im Prinzip gesagt, pass mal auf Freunde, wenn wir am Amt bleiben wollt, weiter eure Korruptionsgewinne machen wollt, müssen wir kooperieren. Das heißt im Die Öltanker fahren nicht mal erschienen, sondern sie fahren in die USA. Klammer auf, sie fahren nicht mehr nach Kuba. Dann können wir das zweite Problem angehen, was für die USA schon seit Jahrzehnten auf der Agenda steht, nämlich Kuba. Also Kuba keine Energie ist eine Frage der Zeit, bis Kuba ein Problem hat. Bessen hat vor Monaten schon erzählt, dass sie eigentlich mit dazu beigetragen haben, mit ihrer Geldpolitik den Iran eigentlich in Inflation zu stürzen. Die haben Dollarverknappungen durchgeführt, ein anderes erklärt er in einem Interview, und haben damit eigentlich auch einen Bankrun im Iran bewirkt, auf den die Notenbank reagieren musste wie Notenbanken reagieren, nämlich durch Geld drucken, hat die Inflation massiv angeheizt und hat dazu beigetragen, dass die iranische Bevölkerung so unhappy ist. Also ist auch nur ein Punkt. Der nächste Punkt Jetzt greifen Sie den Iran an. Mit wem ist denn der Iran verbündet? Mit Russland. Iran liefert die bösen Drohnen, die Rußen in die Ukraine schicken. Also wer den Iran schwächt, hilft sogar der Ukraine, weil die Rußen weniger Drohnen bekommen. Das nächste ist der Hauptverbündete, der Hauptprofiteur in den letzten Jahren war eigentlich China. China hat den Iran aufgepäppelt. Das war das einzige Land, was im Prinzip die Sanktionen umgangen hat. China. China hat profitiert davon, dass Iran weit unter Weltmarktpreisen Öl geliefert hat. China hat massiv dort investiert, auch in Gasinfrastruktur. China hat übrigens auch, als die Houthis da schon mal vor Unruhe gesorgt haben und die Amerikaner die Houthis bekämpft haben, die chinesischen Frachter oder die Frachter Richtung China mit Öl wurden nie angegriffen, die waren immer geschützt. China hat sich aber nicht beteiligt an den Maßnahmen gegen die Houthis. Darüber hinaus hat China angefangen, an den anderen Golfstaaten zu Ach, wir sind doch ein besserer Partner als die USA und so weiter, sich dort breit zu machen. Das heißt, wenn wir mal geostrategisch drauf blicken, würde ich so weit gehen würde. Iran ist einfach ein wichtiger Baustein in diesem Grundkonflikt zwischen China, Russland, dem Iran und der westlichen Welt und hier das quasi zu lösen, nachdem man Venezuela nicht gelöst will. Ich sage aber Venezuela zumindest mal irgendwie aus dem Block von China schon mal rausgeholt hat, ist natürlich eine geostrategisch sehr clevere Strategie, wenn man sie so haben möchte. Gelingt es den Amerikanern, das ist auch letzte Punkt dazu, gelingt es den Amerikanern in Israel, in Teheran, Iran ein Regime Change hinzubekommen, damit dieses Land nicht mehr Atomwaffen haben möchte und nicht mehr der Chef-Finanzier der Terroristen ist. Weltweit. Dann können die Amerikaner sich auf den Pazifik konzentrieren, dann ist auch Taiwan sicherer. Ich will mal sagen, das kann man schon so argumentieren, das ist nicht meine Einargumentation. Ich habe Sachen dazu gelesen, werde ich mich meinem Podcast auseinandersetzen, ausführlicher noch und hoffentlich mit dem einen oder anderen Autor sprechen dazu. Nur ist das das Gesamtpicture. Nur deshalb ist für mich so, es ist wirtschaftlich gesehen gerade unsicher. Ich bin das wahrscheinlich für alle, die mich kennen. Überraschend ist eher noch im Camp der Optimistik die das wird nicht so ausgedehnt sein und das wäre eine gute Nachricht für die Welt, politisch, aber auch wirtschaftlich.
A
Vielen Dank, das war ja eine Vorlesung. Ich habe auch fleißig mitgeschrieben. Ich versuche noch mal zwei, drei Punkte einzusammeln. Du hast ja verschiedene Routen gelegt, dieses Bundesamt, das du zitiert hast und den ehemaligen Chef und ich glaube, ich habe dann auch mal erlebt, hat ja Berechnungen, wie viel Gasvorräte sind in Deutschland zu heben. Die Schätzungen gehen zwischen 320 bis 2000 Milliarden Kubikmeter. Das würde reichen, den deutschen Gasbedarf für mehrere Jahre zu decken. Also je nachdem, wie viel und wie man das machen kann. Ich saß vor zehn Jahren schon in einem Vortrag, den wir hier bei uns in der Welt hatten von einem Ingenieur, der selber ganz bekannt hat, dass er Grün wählt und gesagt hat, wir machen die saubersten Bohrungen ever. Diese alten Klischees, das ist Low Tech Fracking ist nicht mehr zu vergleichen mit den Möglichkeiten von Hightech Fracking und es ist genau wie du es beschrieben hast. In Teilen wird es danach besser und auch sauberer werden und diese Horrorbilder von Rissen in Omis Haus, da wo ums Eck gefragt wird, alles beherrschbar. Aber ich glaube, dass wir diese Diskussion nicht führen. Du hast jetzt den Grünen da den Schwarzen Peter zugeschoben. Ich muss es ganz hart sagen, der Schwarze Peter ist auch die Union.
C
Ganz klar. Ich gebe so Protokoll nicht rausschneiden. Ich bin damit deiner Meinung. Es ist alle in einem Boot so,
A
ich habe einen MdB eines wenn ich das Bundesland sage, wissen alle, wer gemeint ist. Kurzum jemand, der in seinem Wahlkreis diese Fracking vorhaben, der hat gesagt, wir müssen das machen. Und der wurde von der eigenen Fraktion zurückgepfiffen. Und jedes Mal, wenn ich ihm irgendwo in Berlin über die Hören Sie bloß auf mit Fracken, weil ich wollte mal, dann sagen Sie es doch mal.
C
Ja, um Gott. Der Hagel hat auch in der Talkshow letztes Mal schon gesprochen, hat da auch in der Diskussionsrunde auch sich in Baden-Württemberg auch so gegen Atomkraft gesprochen, als wäre der Supergrüne Come on, das ist doch alles Mist.
A
Ja, also wie gesagt, dazu komme ich gleich. Übrigens auch in Bayern gibt es Fracking Möglichkeiten. Könnte die CSU auch zeigen, dass sie das ernst nimmt. Uns geht es zu gut und wir sehen es nicht und wir kritisieren gerne die Amerikaner, wir kritisieren gerne die Israelis. Wir sind das Land der Maulhelden und die Grünen sind die, die ihre Maulheldenhaftigkeit noch sozusagen überkompensieren mit so Märchen. Die Sonne stellt keine Rechnung und diesen ganzen naiven Legoland Unsinn. Und wir sprechen auch in so einer Situation haben wir Brennpunkte, große Leitartikel überall. Und da machen wir uns alle schon wieder in die Ho Wenn es schiefgeht, ist ja auch typisch Trump und Netanyahu machen einfach, wir schwätzen weiterhin. Ich würde dir aber den Punkt geben, Merz hat das eigentlich ganz gut gemacht. Wenn wir nicht über Fracking reden, haben wir keine Not. Wenn wir nicht über Atomkraft reden, haben wir keine Not. Und das ist auch also ich spreche mit vielen Politikern auch diese Woche mit Politikern, die jetzt gerade wichtige Entscheidungen haben und so weiter. Und man merkt einfach, die sind so gehemmt mit dem, was man sagen kann, was man in Debatten sozusagen dem Publikum zumuten kann. Das ist ein Gefängnis von Angst und Verzagtheit. Und 80 Prozent der Journalisten sind die Stehgeiger der Verzagten. Und dann gibt es so zwei bis vier Prozent so Leute wie wir. Es muss einfach anders werden. Ich denke mal, Donald Trump hast du ja auch angesprochen, da schwankt auch so ein bisschen. Keiner weiß, wie er denkt. Irgendwann schreibe ich den Text und keiner hat eine Ahnung, wer der Mann wirklich ist. Also diese Persona, die er von sich aufgebaut hat. Ich glaube, der lässt so seine ganzen Unarten einfach raus. Aber die strategische Eleganz von Trump, wie er das in den vergangenen 13, 14 Monaten aufgebaut hat, auch zusammen mit den Israelis, wie er da angreift. Aber auch diese unglaublich schlaue Art, wie er in der vergangenen Woche bei der State of the Union Rede so über fünf Minuten rhetorisch was aufbaut, bis er zu dem Punkt kommt und wer nicht will, dass unsere amerikanischen Bürgerinnen und Bürger von Illegal Aliens abgeschlachtet werden, der steht jetzt auf und die Demokraten sind ihm voll reingelaufen in diese Fallen und blieben sitzen und diese Bilder werden bleiben. Dafür, dass alle Donald Trump für so ein Borderline Irren halten, finde ich, macht das strategisch ganz schön viel richtig. Auch Peter Hexat, alle machen sich lustig, ja, statt Verteidigungskriegsministerium, aber vielleicht ist so ein Verteidigungs oder Kriegsminister, der mit jedem Marine 100 Liegestützen machen kann, einfach motivierender für die Marines, die dort für uns kämpfen. Das nur nebenbei gesagt.
C
Ich weiß, die New York Times, die New York Times ist ja nicht gerade bekannt dafür, dass Trump positiv ist, zumindest meine Wahrnehmung. Wir haben gestern geschrieben, Kommentar, Titelseite, they did the world a big favor und they meinen sie Netanyahu und Trump. Trump and Netanyahu have taken considerable military and political risk to do the right thing in Iran and that's no small thing. Und das muss man im Hinterkopf haben und das ist wirklich sehr liberale Medien, die das sagen. Und ich finde, das muss man im Hinterkopf haben. Wie gesagt, ich hoffe, es geht ohne große Verluste zu Ende. Ich hoffe, es geht ohne wirtschaftlichen Schaden zu Ende und ich hoffe, es geht dahingehend zu Ende, dass es wirklich zu Ende bringt.
A
Ich würde gerne so absolut und wie gesagt, du hast jetzt liberal so benutzt, wie man es in den Medien. Also die New York Times ist ja leider keine liberale Zeitung mehr, sondern sie ist einfach eine linke Zeitung geworden, aber selbst die können nicht umhin, den Punkt an Trump zu geben. Das Zweite, was heißt das für uns? Wir haben jetzt über Energie gesprochen und ich finde es wirklich empörend, dass es keine Lernkurve gibt. Ich schätze den Manuel Hagel sehr, dass er sich nicht hinstellt, so wir müssen jetzt umdenken, programmatische Rede hält und so weiter und so fort. Passiert nicht. Darüber reden wir gleich nochmal innenpolitisch. Die Demonstration der iranischen, persischen Community hier in Deutschland hat deutlich gemacht, dass Deutschland kein Integrationsproblem hat. Wir haben einfach die falschen Leute. Es gibt ja zwei große Schlagwörter der Ultrarechten. Das eine ist Remigration. Wir haben die Migration, die zur Remigration der jüdischen Community führt. Und gleichzeitig das zweite Wort ist der große Resource. Und ich finde so die ganzen, auch jetzt wieder in Neukölln, die Leute, die um Kamene trauern, also ich finde sozusagen, die können alle dorthin in die Region und wir nehmen dafür jeden Perser. Und wir werden mit keinem einzigen persisch iranischen Migranten irgendein Problem haben. Meine Furcht ist nur, wenn die Mullahs hoffentlich weg sind, dass wir dann irgendwie nicht die Perser aufnehmen, deren einziges Problem ist, dass die einem vor der Nase einen Ferrari oder AMG wegkaufen, sondern wir kriegen dann die islamistischen, dieser islamistische, ich sag das Wort nicht, ich sag ganz, ganz schlimme Wörter habe ich da im Kopf, wenn ich die so sehe, die Feinde des Westens, die Feinde der Freiheit, die Feinde der Aufklärung, die Feinde der Moderne, dass wir die dann nehmen und die wie jetzt schon in Hamburg, dann ihre Moscheen aufmachen können und das weiterhin kippt. Ich will nur sagen, Deutschland hätte keine Migrationsdebatte, wenn alle Migranten, jetzt sagen wir mal, abseits der Migration aus Schweden und der Schweiz oder Amerika so wären wie die Iraner, die bringen Rosen mit für die Polizisten, die sammeln den Müll auf mit großen Mülltüten, den irgendjemand aus der Demonstration hätte bringen können. Und ich finde, das ist einfach so. Diese Bilder muss man sich immer und immer wieder anschauen, weil das ist die eigentliche Logik des freien Westens. Und es sind auch die Bilder aus Teheran. Mir haben bekannte Videos gezeigt, wie ihre Freunde in Teheran Partys feiern. Das sind wir, das ist unser Lebensentwurf. Die wollen Kapitalismus, die wollen Marktwirtschaft. Und man kann ja auch sagen, Donald Trump hat das betont und Charlie Kirk hat das betont, hat gesagt, wenn da ein persischer Student zu ihm gesprochen Ihr seid das Beste, was Migration bietet kann, Ihr seid überdurchschnittlich gebildet, ihr seid wirtschaftlich überdurchschnittlich erfolgreich. Das ist auch ein Kulturkampf über die Zukunft des Westens und des Kapitalismus, weil die Region könnte entstehen ein persisches Volk, das sich daran erinnert, dass es vor 2500 Jahren den Juden geholfen hat, zurückzukommen nach Jerusalem. Eine Region, in der dieser ganze Scheiß, dieser schiitische, der ganze islamistische Dreck und Terroristen Terror weg ist. Und die sortieren sich entlang ihrer Rohstoffmöglichkeiten und ihrer gemeinsamen größten Religion, nämlich Geld zu verdienen. Wunderbar. Ist ja auch, Klammer auf, Klammer zu. Bevor wir zum neuen Thema kommen, ein wunderbares Beispiel, auch an denjenigen, die das problematisieren. Es sind die Linken, die hassen alles Kapitalismus, selbstbewusste Migranten, die man nicht paternalisieren kann, die auch keine kufjatragenden Kartoffeln brauchen zur Unterstützung. Persische Migranten haben das nicht nötig. Bei denen können sich die Mitglieder der Linkspartei ihre ungeputzten Zähne operieren lassen. Das ist die Realität. Und ich glaube, dass die AfD sich jetzt auch so schwer tut, hat eben auch damit zu tun, dass sie eben auch fremdeln mit dieser westlichen Idee von Kapitalismus. Ich glaube, da schwingt auch noch ein bisschen das Antisemitische rein und dass jetzt Baerbock, AfD, BSW. Und Linkspartei gemeinsam das Völkerrecht für sich entdecken. Ja, und Ralf Stegner, aber weißt du,
C
ich muss jetzt noch, lass mich noch, ich habe auch in der Tat schon, in der Schule, habe ich schon Klassenkameraden gehabt, die aus dem Iran eben kamen, vor langer, langer Zeit. Das begann ja damals gerade alles das Drama. Wir müssen natürlich uns erinnern, ich meine, Israel und Iran waren Verbündete, bevor Tollas kamen. Die Iraner, die Perser sind keine Araber, muss man auch das zu sagen. Das ist ein ganz großer Unterschied. Und ich habe eben vor einigen gebrochen, ich war ja bei München, das wissen ja die Hörer. Dann habe ich dann in einer Kaffeebar, deren Namen ich nicht nenne, die aber alle kennen wahrscheinlich, habe ich da gesessen, auf meinen Gesprächspartner gewartet, kam mit einer sehr attraktiven Dame ins Gespräch, die mir dann aufgeschlossen erzählte, dass sie aus dem Iran stamme, jetzt in der Schweiz lebte, nicht mehr in Deutschland, die übrigens, Klammer auf, erschüttert zeigt über den Niedergang Deutschland in den letzten 20 Jahren dieses erlebt hätte, Klammer zu. Und die aber dann in einem absolut akzentfreien Deutsch mit einem leichten Schweizerdeutsch Touch mittlerweile mir dann erklärt hat, dass sie extra angereist ist, um an der Demonstration teilzunehmen. Sie ist da hingegangen und dachte, so muss es sein. Das war einfach hervorragend. Und sie hat mir eben erzählt, wie das da so abläuft. Und ich habe nur gedacht, so verderbt diesem Volk wünscht man einfach die Befreiung von diesem Terror. Und insofern, ja, es wäre eine bessere Welt und mal ganz ehrlich gesagt, ein paar mehr Kapitalisten würden uns ganz gut tun, weil ich glaube nicht, dass die uns Deutschland noch unbedingt als Vorbild sehen würden, so wie wir gerade sind. Da ist das ein anderes Thema.
A
Ja, aber man darf nicht vergessen, also diese Verbindung der Perser und der Juden geht 2500 Jahre zurück und ich glaube, es ist in der Tat so. Und das Interessante ist ja auch, dass was die Araber, also die arabischen Golfanrainer ja ganz deutlich Wir wollen damit Das ist die Zukunftsvorstellung für diese Region. Und Trump ist Unternehmer und ich bin mir sicher, dass er das auch so denkt. Er denkt sich für meine Kinder und Enkel, wenn es uns gelingt, diese Ressourcen dort anzuschließen, an ein westkompatiblen, wie auch immer das System aussehen mag. Vielleicht gibt es ja auch ein Zwischenstadium zwischen Demokratie und einer mittelalterlichen kleinen Klerikokratie, wie es da jetzt noch anzutreffen ist. Und vielleicht findet man ja so einen Deal wie mit den Golfanrainern und Saudi Arabien. Kurzum, das wäre ein globaler Gamechanger. Einer der Mythen über Donald Trump ist ja auch Da steckt mit Putin unter einer Decke. Niemand, kein amerikanischer Präsident hat Putin so geschadet wie Donald Trump. Syrien weg, Iran angegriffen, Grönland gedroht, Venezuela. Und das macht deutlich, dass das so einfach nicht ist. Gut, jetzt haben wir wirklich ein weltpolitisches großes Szenario auf der Jetzt gehen wir zurück in das Gegenteil der großen, weiten Welt. Jetzt gehen wir ins Ländle, in eine ökosozialistische kleine Enklave im Südwesten Deutschlands. Dort wird gewählt und das Wahlalter erstmals, wenn ich das richtig weiß, ab 16 und die Umfragen sind schockierend, wenn man sich anguckt, dass die Union mehr oder weniger aus eigenem Verschulden und Ungeschicktheit und auch mangelnder Angriffslust die Gegner stark gemacht hat. Und jetzt droht diese Wahl zu verlieren, die eigentlich schon sicher war. Eine grüne Partei, deren innen, außen und energiepolitischen Anliegen alle von der politischen Realität eigentlich abgestraft und ausgeknipst worden sind. Die Energiewende eine Katastrophe, Heizungsgesetz hat die Gesellschaft gespalten, die innenpolitische Rhetorik der Grünen, all das Horror. Winfried Kretschmer hat einen Trick inszeniert, den jetzt Cem Özdemir sozusagen weiterführt. Wir tun so, als wären wir überparteiliche Ministerpräsidentenkandidaten. Braucht eine sehr, sehr große Lupe, um auf den Plakaten von Cem Özdemir irgendeinen Hinweis da zu finden, für welche Partei er kandidiert. Aber dass Cem Özdemir trotz der Tricks bei Boris Palmer zu heiraten und so, also muss man sagen, tolle Hochzeitsfotos, sehr glamourös, er sah aus wie Vanity Fair aus Tübingen. Aber dass Manuel Hagel nicht, um jetzt militärisch zu bleiben, die Drohnen und Tomahawks hat, rhetorischer Art. Und für den Wahlkampf, der eben auch Kampf ist, um die Grünen vorzuführen, nach dem, was sie diesem Bundesland angetan haben, nach diesem schlappen und wirklich enttäuschenden Parteitag, wo man gute Zahlen für März geliefert hat, aber sich in keine der Debatten für irgendeine Reform stark gemacht hat, die über das ängstliche Status quo Gezeter hinausgeht, die Rache der Bevölkerung ist. So verliert man einen Wahlkampf, dass die Grünen dann auch noch sozusagen ordentlich Schmutzwäsche machen. Ich finde, es gehört im Wahlkampf dazu, ein mehr als ungeschicktes Video von Hagel da nochmal auftischen und so, finde ich jetzt auch nicht sonderlich geschmackvoll. Aber so ist Politik, so ist Wahlkampf. Trump hätte es wahrscheinlich genauso gemacht und Cem Özdemir hat seine Leute, die das so wie Trump machen, das ist ja auch schön, es zeigt, Cem Özdemir will es wirklich wissen, aber der Offenbarungseid der bürgerlichen CDU ist es einfach, wie wehrlos, ängstlich und unsicher sie dem gegenübersteht. Die einzige gute Laune sind die Umfragen der CDU. Der wirklich kernige Herr Rühlke wird es wohl schaffen in den Landtag, das heißt, vielleicht überlebt die FDP in Bavue. Aber ansonsten, man muss sich fragen, heute Morgen hat mir ein Freund, Unternehmer, Architekt, ja Ulf, hier eine Wahlempfehlung für die Grünen. Ich sage jetzt nicht, was ich dem zurückgeantwortet habe.
C
Also so Ulf, ich bin sowieso fasziniert. Ich meine Baden Württemberg, Industrielle, Herzkammer Deutschlands, Ingenieure und Tüftler, wie kam es überhaupt dazu? Wie konnten die überhaupt die Grünen wählen? Und da gab es einen Artikel in der NZZ vor ein paar Wochen, wo dargestellt wurde, dass es das Land der Tüffler ist, aber eben auch das Land der Esoteriker. Die hatten immer diese beiden Strömungen. Ich habe es anders formuliert, eleganter als ich jetzt. Und dummerweise ist es gekippt Richtung Esoteriker. Und jetzt schauen wir uns den Wahlkampf an. Und da muss ich sagen, weißt du, so Wenn du eine Person anschaust, mit dem würde ich lieber ein Bier trinken gehen, gebe ich unwohl zu. Ich finde Cem Özdemir, der ist einfach charismatisch, der kann gut rüberkommen. Der hat einfach, ist ein sehr charismatischer Typ, dass dahinter natürlich das absolute Grauen in der Partei folgt. Der Verkehrsminister, der sich freut, wenn die Arbeitsplätze in Ungarn geschaffen werden statt in Stuttgart, die eine völlig verfehlte Schulpolitik betrieben haben, Migrationspolitik betrieben haben, Energiepolitik betrieben haben, wo du hinguckst, die Industrialisierung betrieben haben, eigentlich wirklich den Wohlstand in Baden Württemberg wirklich die Axt angelegt haben, dass die jetzt wieder wahrscheinlich die Mitte Präsidenten stellen, ist einfach ein Drama. Ich kann emotionale, weil Menschen emotional, okay, emotional. Ich finde den Cem netter, ich wähle ihn. Was ist die Folge? Der Schaden ist für Baden Württemberg erheblich, Die Industrialisierung geht weiter, aber ich habe viel größere Sorge. Wir bräuchten doch eigentlich das Signal an die liebe Freunde, macht mal endlich Reformen. Ich sage dir, nächste Woche wird die ganze Diskussion bei der Union darum Wir müssen wieder mehr werden wie Mutti, wir müssen wieder wie Merkel werden. Wir müssen im Prinzip die Grünen sein im CDU Gewand. Das ist meine große Sorge. Und wir beide haben ja den Podcast hier. Ich erinnere heißt mega make Economy great again. Die aktuelle Regierung traut es sich nicht zu tun. Die Union, die SPD versteht es nicht und die Grünen glauben immer noch an Degrowth. Weißt du, dieses Degrowth, die Tatsache hier Ulrike Herrmann realisieren wir, ohne jemanden gefragt zu haben, haben sie erfolgreich umgesetzt in den letzten Jahren mit tatkräftiger Mithilfe der anderen Parteien. Wenn jetzt das Signal rauskommt, die Bürger wollen weiter Degrowth, das ist eigentlich das Desaster, weil dann hat der verbliebene Teil der Union, der noch kämpfen möchte für Reformen, hat eigentlich einen sehr schweren Stand, weil das Signal Gottes Willen, wir wollen weiter Grün. Dem wenn wir ein paar Jahre weiter regieren wollen, dann müssen wir mit den Grünen regieren. Und dann kann ich einfach eins, da können wir das mit Economy Great again eigentlich schon mal streichen in Deutschland endgültig. Und das ist meine große Sorge. Bei dem Grund würde ich sagen, wenn jetzt jemand da sitzt und boah, ich kann den Hana argelt, ich kann den nicht wählen, weil er irgendwie ist einfach so uncharismatisch und der ist windelweich und bezieht keine Position Und der Champions Doktor als Nette würde ich sagen, okay, dann tu mir den Gefallen dann wähle die FDP, heb die FDP über die 5 Prozent, damit wir ein bisschen Liberalismus erhalten können. Mach das lieber noch, bevor du dazu beiträgst, das völlig falsche Signal nach Berlin zu schicken. Das wäre meine Hoffnung. Aber du hast mich vorhin als Optimist erlebt. An dieser Stelle kann ich leider nicht. Groß optimistisch.
A
Ich bin optimistisch, wenn es so ausgeht. Ich glaube das auch. Trent is your friend, heißt es ja so schön. Und der Trend ist klar für die Grünen. Die Deutschen haben die Neigung, Dinge erstmal. Alles muss immer so weitergehen. Und Özdemirs Wahlkampf war ja insofern intelligent, als man ihn so als Winfried Kretschmer Nummer 2 dargestellt hat. Ich meine, der hat Boris Palmer einfach geräuschlos wieder zurückgeholt in die Partei. Ich bin mir sicher, dass Palmer auch ein Ministeramt danach bekommt. Muss ich ganz ehrlich sagen. Ich kenne ihn sehr gut, freue ich mich drauf, weil der redet noch wüsteres Zeug als ich. Und es wird spannend, wenn er das dann Das wird eine Herausforderung für die Grünen. Gleichzeitig muss man Wenn die Union jetzt scheitern sollte in Bavu mit dieser Art Wir machen uns in die Hose vor jedem Konflikt, Funkstille, Angst, nur nicht diskutieren. Herr Laumann, jetzt bitte nicht Junge Union mal über Zukunft reden. Wenn diese diese antipolitische Antimündigkeit, antibürgerliche Haltung der Union abgestraft wird in dem Land, das früher mal eine Bastion Wir erinnern uns an Herrn Filbinger, an Herrn Oettinger, dann an den grandiosen Herrn Mappus. Der hat sich nämlich auch in die Hose gemacht und ist abgewählt worden, weil Winfried Kretschmer auf Attacke gemacht hat. Winfried Kretschmer ist halt ein alter Kommunist gewesen, er weiß, wie Attacke geht. Und diese neuen, glattgebügelten Unionisten, die scheinbar mittlerweile die gesamte Union ausmachen, bis auf ein paar gallische Dörfer, die können nicht mehr angreifen. Das sind Verwalter des Status Quo, die stellen sich 10 Minuten hin, klatschen alles ab und spüren gar nicht mehr, dass das Land ganz andere Reformbedürfnisse hat. Deswegen mögen sie auch nicht Trump, weil er das Gegenteil davon ist, weil Trump Macher ist, weil Trump ins Risiko geht, weil Trump polarisiert, weil Trump sagt, was er macht und macht, was er sagt. Das finden die bedrohlich in der Union. Und wenn das scheitert und wenn sie dann im Trend auch noch in Rheinland Pfalz scheitern dann ist diese Strategie im Eimer und dann wird man sehen, was danach kommt. Ich blick auf die Uhr, mein Lob über den kleinen Mittelstand, den verkürze ich auf zwei Sätze. Morgens um ein Uhr aufstehen, arbeiten bis um zwölf, zwei Stunden Mittagsschlaf, dann ins Büro gehen, 18 Uhr, Kinder bis 20 Uhr ins Bett gehen und schlafen fünf Stunden bis um eins und es nicht eine Woche lang so, sondern seit Wochen, seit man als Anfang Jähriger den Meisterbrief hat. Der hat mal ausgepackt beim Abendessen, was es mit ihm macht, wenn das Erbe als so eine Art leistungsloser Verdienst in den dritten Debatten auftaucht. Dann hat er mal beschrieben, was die Bürokratielasten sind und da sitzt einer in so viel Verantwortung, wirklich ein ganz junger Typ, ganz bescheiden, der sitzt da und ey, ich weiß gar nicht mehr, ich kann nicht noch mehr arbeiten, engagiert sich dann aber auch noch zivilgesellschaftlich und das sind so beeindruckende Leute, auch sein Kumpel und wir müssen nur für die da sein. Und es sind riesen Mega Fans und ich kann nur sagen, wie ungehört so was ist, wie medial unterrepräsentiert ist, während so eine kreuzbeschränkte Frau wie Maja Göbel mit Herrn Lesch in irgendeiner Ör Sendung einen weltfremden Stuss, der seit 10 Jahren hängengeblieben ist, einfach so weiter plappert. Und diese Leute sagen dann auch, die denken natürlich überhaupt nicht dran aufzugeben, sagen ich könnte den Laden gut verkaufen, das wäre für mich und meine Kinder wahrscheinlich auch deren Kinder, alles okay. Aber die lieben das Land, die lieben, die sind stolz auf ihr Familienunternehmer, die sind für ihre Leute da. Und Chris hat dann so Ey Ulf, ich würde den so gerne, sind so fleißig, ich würde denen gern mehr bezahlen. Aber im Augenblick ist es so schwierig. Wir reden viel zu wenig über die. Für euch machen wir diesen Podcast für diese Art von Mittelstand, für die Unternehmer, für die Start ups. Hätte jetzt noch erzählen können von einem Start up, das hier in Drohnen baut, auch ein super interessantes Mittagessen. Deren Realität wird nur unter den kritischen Augen von linken Journalisten zerfleddert und wir müssen nur für sie da sein. Eine bürgerliche Partei müsste nur für sie da sein. Es bräuchte eine FDP, die nur für diese Leute da ist. Soziale sozial ist, wer Arbeitsplätze schafft Sozial ist, wer nicht und niemanden auf der Tasche legt. Sozial ist, wer nicht Bürgergeld nimmt.
B
Ist das mega oder kann das weg?
A
Wir kommen zu mega. Ist das mega oder kann das weg? Und damit wir mal richtig einen libertären Furor hier haben, gibt's eine Roland aus Falkensee. Kein Gelaber mehr über zwei Klassen medizinische Wann die Versicherungspflichtgrenze ist die mega oder kann sie weg? Der Markt macht die Tarife und jeder kann es sich aussuchen. Änderung durch einfaches Handhaben im Bundestag. Wie findest du das? Ist das mega?
C
Ich finde das mega. Ich finde das mega. Ich habe es auch mit Jens Baskiert von der Technikerkrankenkasse. Im Prinzip Abschaffung dieser Dinge. Jeder darf sich überall versichern. Allerdings Versicherungen müssen auch jeden nehmen. Das ist natürlich auch ein Punkt. Und dann hast du eben die Möglichkeit mit Basistarife für alle und dann kann jeder, der irgendwie Einzelzimmer haben möchte, Chefarzt und so weiter, kann einen anderen Tarif nehmen. Ich bin dafür abschaffen. Also ich finde es mega. Ich würde auf jeden Fall abschaffen, diese künstliche Trennung zwischen gesetzlich und privat.
A
Da ich ungern Daniel widerspreche, würde ich keine andere Meinung anbieten. Ja, das war's. Wir bleiben dran. Nächste Woche sind wir schlauer, was den Iran betrifft und auch was Baden Württemberg betrifft. Wir machen keine Wetten, oder Daniel, wie es ausgeht.
C
Nein, wir machen keine Wetten. Nein, nein, ich glaube, wir sollten. Ich finde übrigens ein Wort, Wir können beim nächsten Mal besprechen. Polymarket. Polymarkets ist so eine Wettplattform, wo du auf Ereignisse wetten kannst. Zum Beispiel gibt es das iranische Regime am 30. Juli noch. Das ist ein sehr, sehr guter Indikator für Dinge, die passiert in Deutschland übrigens habe ich gelesen, verboten, weil irgendwie illegales Glücksspiel typisch wieder mal. Also eigentlich ein sehr gutes Tool, um Vorhersagen zu treffen. Also wir müssen jetzt mal gucken, wie Polymarket wettet, wer Ministerpräsident in Baden Württemberg wird. Habe ich nicht getan, aber ich würde mich an denen orientieren. In diesem Sinne glaube ich, wir sprechen nächste Woche und hoffentlich haben wir eine gute Laune. Krieg zu Ende und die Wahl ist vielleicht anders ausgegangen. Wir gedacht haben.
A
Ja, dein Wort in Gottes Gehörgang. Vielen Dank, bis nächste Woche. Ciao.
B
Das war Make Economy Great again. Hast du Fragen, Anregungen? Oder Kritik. Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Make Economy Great Again
Host: WELT
Guests: Daniel Stelter (Ökonom), Ulf Poschardt (WELT Herausgeber)
Release Date: March 4, 2026
This episode dives deep into the ramifications of the recent attack by Israel and the USA on Iran, examining geostrategic and economic effects, with a particular eye on Germany's energy situation. The discussion pivots to Germany’s ongoing socio-political malaise: economic stagnation, energy policy illusions, and political risk-aversion. The hosts also analyze the impending Baden-Württemberg election and its reflection of broader cultural and economic battles, ending with a pointed discussion of how the “Mittelstand” and entrepreneur class are overlooked.
„All das passiert nicht. Und so sind wir einmal mehr die Deutschen mit ihrer großen Klappe, ihrer Vorsicht, Rhetorik, stehen an der Seite und gucken an, wie die anderen Weltpolitik machen. Und die Abhängigkeit, auch was die Energie betrifft, wird jeden Tag größer und in der Krisensituation extra groß und nicht kleiner.“ (03:15)
„Unsere Politik zu sagen, wir wollen den Energieverbrauch reduzieren, weiter völlig hirnrissig ist…“ (05:29)
(09:11 - 16:46)
„Die Wärmepumpe wird sich selbst verkaufen, wenn Strom so billig wäre wie in Norwegen. Ganz einfach. Der Strom ist einfach sauteuer in Deutschland. Das ist der Hauptgrund, warum es nicht funktioniert.“ (14:22)
(16:46 - 25:42)
„Iran ist einfach ein wichtiger Baustein in diesem Grundkonflikt zwischen China, Russland, dem Iran und der westlichen Welt ... gelingt es, das zu lösen, wäre das eine geostrategisch clevere Strategie.“ (18:03)
(25:43 - 39:04)
(39:04 - 44:06)
„Für euch machen wir diesen Podcast für diese Art von Mittelstand, für die Unternehmer, für die Start ups.“ (42:48)
(44:06 - 45:02)
„Unsere Politik zu sagen, wir wollen den Energieverbrauch reduzieren, weiter völlig hirnrissig ist…“
– Daniel Stelter (05:29)
„Deutschland hätte keine Migrationsdebatte, wenn alle Migranten … so wären wie die Iraner.“
– Ulf Poschardt (27:34)
„Wenn du das wirtschaftliche System bekämpfen möchtest… musst du die Axt anlegen an die Energieversorgung.“
– Daniel Stelter (12:06)
„Für euch machen wir diesen Podcast für diese Art von Mittelstand, für die Unternehmer, für die Start ups.“
– Ulf Poschardt (42:48)
„Ich bin dafür Abschaffung der künstlichen Trennung zwischen gesetzlich und privat.“
– Daniel Stelter (44:37)
Die Diskussion ist pointiert, kritisch, gelegentlich polemisch, häufig von Ironie, aber auch von tiefer Sorge um die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft geprägt. Persönliche Anekdoten unterstreichen das Ernstnehmen realer Herausforderungen, überhöhte politische Korrektheit oder harmoniesüchtige Debatten im deutschen Mainstream werden scharf kritisiert.
In einer Welt, die von dramatischen geopolitischen Erschütterungen und energiepolitischer Unsicherheit durchzogen ist, beklagen Daniel Stelter und Ulf Poschardt die deutsche Realitätsblindheit und Reformfeigheit. Sie fordern einen nüchternen Pragmatismus, mehr Mut zu kontroversen Debatten – und ein radikales Umdenken in der Energie- und Wirtschaftspolitik. Die Podcast-Episode bleibt engagiert, schonungslos und plädiert mit Leidenschaft für eine Renaissance des unternehmerischen Denkens und politischen Gestaltungswillens in Deutschland.