
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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A
Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Hier ist ein Podcast, der natürlich keine Sommerpause macht, weil wir das Gefühl haben, dass unser Thema, die Wirtschaft wieder groß zu machen, ja auch nicht schläft. Wir haben manchmal in der Politik das Gefühl, die verabschieden sich nach kleinen Reförmchen in die Sommerpause, so als wäre eine Regierung ein Arbeitnehmer, der jetzt so Jetzt habe ich drei Wochen Auszeit und jetzt benehmt euch mal in dieser Zeit. Wie wir sehen, sterben Unternehmen, wird desinvestiert, werden Entlassungspläne ausgearbeitet, Gibt es Investoren, die noch weiteren Bogen um Deutschland und Europa machen? Deswegen machen wir weiter. Wir haben heute drei spannende Themen. In München ist ein Rüstungs Startup, nämlich Helsing, so viel wert wie ein DAX Konzern seit kurzem. Und da ist die Wie viel des Niedergangs der Autoindustrie kann zum Beispiel eine innovative Defense Tech Initiative aus Deutschland auffangen? Wir gucken uns an, wie links amerikanische Elite Universitäten sind und was der linke Bürgermeister in New York anrichtet. Und warum sprechen wir als Make Economy Great Again natürlich vor allem zentriert um Deutschland in Europa über amerikanische Elite Universitäten? Wir tun das, weil die sind sozusagen Avantgarde des Westens. Waren es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer, sind es auch heute noch. Und ich glaube, da kann man interessante Dinge dran festmachen. Und dann das letzte Thema ist eine nicht für uns, sondern für andere Menschen unbequeme Hätte Deutschland mit den Milliarden für Windkraft auch neue Kernkraftwerke finanzieren können? Ihr ahnt schon, wenn Daniel und ich diese Frage stellen, wie die Antwort lauten könnte.
B
Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
A
Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
B
Make Economy Great Again Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Ulf Poschard.
A
Wir haben auch einen sehr schönen Lichtblick, wie ich finde. Aber wir starten mal mit auch einem Lichtblick, lieber Daniel. So sehe ich es zumindest. Helsing meldet diese Woche 1,8 Milliarden frisches Kapital und die Bewertung liegt bei 18 Milliarden Dollar, 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hallo Daniel, sind es nicht überraschend gute Nachrichten?
C
Ich finde, es sind sehr gute Nachrichten. Ob sie überraschend sind, würde ich vielleicht gar nicht mal sagen. Wir wissen schon länger, dass Helsing Eines der erfolgversprechenden Start-ups ist in dieser Szene. Also herzlichen Glückwunsch Ich finde das super. Es zeigt, was eben möglich ist in Deutschland. Und da kommen wir mal zurück generell auf die Gründerszene. Du weißt, wir haben auch letztes Jahr wieder neue Rekorde gehabt bei den Start ups. Wir sind besser geworden bei der Start up Finanzierung. Es gibt das sehr erfolgreiche Gründerzentrum in München, Technische Universitäten, also Unternehmertum, also von Atom gibt es dieses Unternehmertum, dieses Start up Zentrum, sehr erfolgreich übrigens eine Initiative Susanne Klatten, wo man wieder mal sieht, was die Reichen betrifft. Die machen sehr viel Gutes, können sehr gut tun für das Land und das ist was wirklich Vorbildliches, ähnlich wie die Familie Schwarz sie auch sehr viel tut zum Thema KI, Rechenzentren und Ähnlichem in Deutschland. Das heißt, wir haben hier gute Nachricht. Das finde ich wirklich hervorragend. Es zeigt Innovation schafft Wert und das ist einfach durchgehend positiv zu sehen. Es zeigt uns auch Innovation auch im Verteidigungsbereich schafft Wert. Und du kennst mich, ich bin natürlich immer gleich der Kritiker der Ja, wir bräuchten mehr Helsings, wir müssten mehr das tun und wir haben ja nun die einmalige Chance, aufgrund der Tatsache, dass wir sehr viel mehr Geld ausgeben per Verteidigung, das eigentlich auch zu nutzen, um ein Innovationsökosystem um die Verteidigung herum zu schaffen. Und da gibt es durchaus Ökonomen, die sagen, also gerade vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel, Guntram Wolf, auch mal ein Gespräch mit mir, der gesagt Naja, wir laufen halt Gefahr, dass wir zu viel Geld noch ausgeben für das Vergangene, vergangene Technologie, was Helsing nicht ist, Gottes Willen, sondern Helsing ist genau der Beweis für das Künftige. Also eins zu viel zur Vergangenheit und zum anderen, wir geben noch so viel aus fürs Ausland. Also er hatte da ein Beispiel von Fregatten, die ohne der Luftabwehrsoftware der Amerikaner nicht funktionieren können. Das heißt, wir sind in Abhängigkeit. Das heißt, für mich ist Helsing super und es sollte eigentlich ein Ansporn sein für uns in Deutschland zu Wie schaffen wir mehr Helsings, Wie schaffen wir mehr technologieorientierte Verteilungsausgaben und wie schaffen wir es, strategische Lücken zu schließen? Gerade weil Softwarethemen relativ zu den USA. Also da könnte wirklich ein Win Win drin liegen und ich wünschte mir sozusagen mehr als Hell Things. Was sind so Dinge, die mir zu denken geben? Zum einen, wie gesagt, die Bundeswehr gibt zu viel Geld aus für Vergangenes. Wie ich finde, sieht man bei reinbezahl Panzer ist gut, aber Panzer genügt nicht. Das Zweite ist, es gibt zum Beispiel ein sehr innovatives Ökosystem in der Ukraine. Wir wissen, die Ukraine hatte vor dem Krieg je nach Schätzung vielleicht fünf bis sieben Drohnen Start Ups. Jetzt gibt es Verschanzungen zwischen 500 und 1000, wir wissen, Sie haben massiv die Kapazitäten erweitert, um Drohnen herzustellen, sind weiter bei 5 Millionen Drohnen, die dort hergestellt werden können. Die sind technologisch eigentlich führend. Du weißt, sie sind zu Beginn des Iran Krieges dann quasi eingesetzt oder wurden gebeten, als Ratgeber zu kommen, um Amerikanern zu helfen, wie sie mit den Drohnen umgehen sollen. Das heißt, wir haben da eine Kompetenz und da würde ich halt Deutschland ist ein großer Geldgeber der Ukraine. Ich würde mir wünschen, wenn wir auch große Investor wären in der Ukraine und auch gezielt uns an diesen Firmen beteiligen würden, aus Technologie einkaufen würden, das wäre gut für diese Start ups, es wäre aber auch gut für die Ukraine, wäre aber eben auch gut für uns. Und der nächste Punkt ist, du hast ja die Frage aufgeworfen, ist jetzt quasi die Rüstung das neue Auto? Und da würde ich Jein, weil du musst natürlich sehen, gerade auch wenn die Grünen das immer so sagen, wir müssen natürlich sehen, Rüstung am Ende ist natürlich ein Geschäft von Technologie, aber es ist auch ein Geschäft von Volumen. Das heißt, große Stückzahlen herzustellen Und warum ist Rüstung in Europa so teuer? Wir geben dafür genauso viel Geld aus für die Amerikaner ungefähr, aber haben weniger Ergebnisse, weil die Märkte fragmentiert sind. Die Franzosen kaufen französische Panzer, wir kaufen deutsche Panzer und so weiter und so fort. Wenn man dann kooperieren möchte, siehe dieses letzte gescheiterte Kampfflugzeug Projekt Deutschland Frankreich, dann gibt es auch nationale Egoismen. Das heißt, das muss man überwinden. Wir müssten mehr europäisch machen. Das Zweite ist, selbst das genügt nicht, weil Europa ist als Markt zu klein. Du musst einfach sagen, Rüstungsgüter sind eben auch Exportgüter. Du erinnerst dich da vor ein paar Monaten gab es diese Scharmütze zwischen Indien und Pakistan, wo ein chinesisches Kampfflugzeug mit pakistanischen Piloten jemand, dass die einen Piloten haben eine indische Rafale abgeschossen haben. Das war eine ganz große Wie kann es eigentlich sein? Alles angereist und alle versuchten zu lernen und vor allem die Hersteller wollten natürlich auch Guck mal, wie gut unsere Waffen sind, verkaufen wir mehr davon Und damit Siehst du, es ist ein globaler Markt und du weißt, die Franzosen sind da viel ruchloser als wir verkaufen viel mehr und die kooperieren so ungern mit Deutschland. Aber uns hat schon eine Genehmigung für irgendeinen Ersatzteil schon ein Monat auf die Exportgenehmigung dauern darf. Freigabe, ob das jetzt nicht ein Krisengebiet ist oder was weiß ich. Das heißt, wenn wir wirklich sagen wollen, Rüstung soll zumindest partiell den Niedergang der Arbeitsplätze in der Industrie aufhalten, dann müssen wir sagen, wir lockern unsere Exportrestriktion. Das ist ganz wichtig. Und ich habe die Grünen nicht gehört, dass sie es gesagt haben. Ich fürchte, das wird nicht passieren. Und dann kannst du okay, wir haben dann im Prinzip deutsche Technologie hier, die wir verkaufen mit der Folge 1, es wird sehr teuer für uns, weil wir einfach mehr Kosten haben, wegen der geringeren Stückzahl. Zweitens, wir haben wahrscheinlich eine die Firmen nicht mit ausreichender Kapitalkraft, um dauerhaft im globalen Wettbewerb zu bestehen. Und das sind so Themen, die man nachdenken muss. Wenn Helsing quasi das neue VW werden soll, dann müsste natürlich sichergestellt sein, dass Helsing auch sehr, sehr aktiv exportieren kann. Und das ist deshalb für mich die Kombination ist eine super Nachricht. Es zeigt Innovation lohnt sich, Innovation ist am Standort möglich, Wir haben noch genug gut ausgebildete Leute. Wir können die Rahmenbedingungen noch haben. Der Staat sollte hier eben als ein Grundlagenforschungsfinanzierer auftreten, als Nachfrager gerade auch für Start ups ganz gezielt. Plus er sollte dann eben auch sagen, wer A sagt, muss auch B. Sa Wir überarbeiten unsere Exportpolitik, wir exportieren auch trotzdem. Selbst wenn wir das alles machen. Ulf muss ich dazu sagen, bin ich leider etwas skeptisch. Ich glaube, es wird uns nicht gelingen, damit den ganzen Niedergang der Automobilindustrie zu kompensieren. Plus viele Technologien, die wir gut beherrschen, sind nicht hinreichend für die neue Welt. Das heißt, wir müssen dringend mehr in Innovation generell stecken, dann können wir ein bisschen Niedergang kompensieren. Aber nochmal Helsing, gute Nachricht, es gibt noch andere gute Startups in dem Bereich, finde ich super. Und insofern, der sollte nicht eine schlechte Nachrunde verbreiten. Es gibt hier eine Chance. Lasst sie uns nutzen, diese Chance in Deutschland, damit wir auf diese Art und Weise ein bisschen die Make Economy Great Again auch verwirklichen.
A
Ja, vielen Dank. Jetzt schicke ich noch mehr Lichtblick in sonst so gerne düstere Zeiten auch in unserem Podcast. Uns kann man wahrlich nicht vorwerfen, dass wir die Realität mit Illusionen verkleistern oder schönfärben. Aber ich habe über meinen Bekannten Uwe Horstmann, der im Vorstand von Stark Industrie ist, hier in Berlin angesetzt. Also man sieht, Defense Tech ist in Deutschland etwas, was wirklich gut funktioniert und ich bin sehr beeindruckt, wie international auch dort die Investoren sind. Also da ist man, ich weiß nicht, wie publik das ist. Insofern halte ich jetzt hier mal die Klappe, wer da alles investiert ist. Aber ich glaube, da haben wir einen Status, der vielversprechend ist. Warum? Weil dort die alten deutschen Dichter und Denker und Tüftler Kategorien wieder funktionieren und weil man weiß, dass es immer noch, auch wenn wir immer zu Recht über den neuen Trend Abbau der Fleiß Disziplin Sekundärtugenden, dass das in Deutschland in der aktuellen kulturellen Dominanz weiterhin sehr verbreitet ist. Aber Es gibt natürlich 30 40, 45 Prozent der Deutschen, wo das noch super intakt ist und die finden sich eben in diesen Unternehmen. Ich glaube, du hast mit der Ukraine ein wichtiges Stichwort genannt. Wir erleben ja auch, dass diese Zeiten Zeiten des Konflikts und der Wehrhaftigkeit sind. Und es gibt dieses berühmte Zitat von Heroklit, den ich überhaupt ein für den ganz großen Philosophen halte, der hat gesagt, der Krieg ist der Vater aller Dinge. Was meinte er damit, dass Innovation sprunghaft entsteht dann, wenn man bedroht ist und praktisch um sein Überleben. Und da ist die Ukraine sprichwörtlich dafür zu nehmen, das war ein Land, das eigentlich keine Chance hatte gegen eine der größten Armeen der Welt. Und jetzt geht dieser Krieg ins fünfte Jahr und man sieht, die Ukraine ist dank ihrer Kriegswirtschaft und das, was sie dort aufgebaut haben, sogar leicht in der Vorderhand. Ukraine ist ein Beispiel. Das andere Lieblingsbeispiel von mir haben wir auch öfter schon besprochen, ist Israel. Und es ist interessant, wenn man die Geschichte des Internets kennt und auch des ersten Computers, vielleicht in dieser Runde noch nicht so oft besprochen, aber die ersten beiden quasi Computer haben die Deutschen im Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger gleichzeitig entwickelt, um die Steuerung der V Raketen unterwegs in einer, wie soll man sagen, mechanischen Form steuern zu können, mit den ersten primitivsten Formen dessen, was man heute in Computer nennen sollte. Auf der anderen Seite der Alliierten war es ein gewisser Alan Turing, der als Mathematisches Genie auch eine Art Vorform des Computers entwickelt hat, nämlich die Turing Maschine, um die deutschen Codes knacken zu können, die hochkomplex waren. Und so kann man durch die Kulturgeschichte des Krieges sehen. Man weiß, das Internet ist ja eigentlich auch eine Erfindung des Militärs. Und in diesem Sinne, glaube ich, haben wir die Hoffnung, dass Deutschland als wehrhafter Teil des Westens in der Lage ist, mit entsprechenden Defense Tech Unternehmen bei der Verteidigung des Westens und seiner Werte und seiner Ideale mit jener fortschrittlichen Innovation beizutragen, dass wir die Feinde des Westens besiegen können. Also hinter dem Ökonomischen steht da meines Erachtens auch was Weltanschauliches. Und es ist ein gutes Zeichen oder es wäre ein gutes Zeichen, wenn es dem Westen gelänge, dort gegenüber den Feinden des Westens Russland, China etc. In der Vorderhand zu bleiben.
C
Ich wollte ganz kurz was sagen zum Thema, wenn ich darf noch mal ganz kurz Finanzierung von Helsing und ich wollte was sagen zum Thema Innovation. Also vielleicht mache ich die Finanzierung von Helsing zum Ersten. Also wir wissen natürlich, wir haben schon dasselbe Problem. Helsing ist vermehrtlich im europäischen Besitz, aber wer jetzt mitgemacht hat, waren natürlich die großen US Kapitalgeber und aus Kanada, also unter anderem Goldman Sachs, Morgen Chase, Iconic General Catalyst, Lightspeed, Dragoneer. Das ist schon so, dass die großen Amerikaner dabei sind. Wir haben halt in Deutschland ja dieses sogenannte Tal des Todes. Also im Prinzip haben wir schon drüber gesprochen. Du hast ein Startup bei einer bestimmten Runde, kriegst die Finanzierung oftmals nicht mehr hin. Hier hat es geklappt, weil Helsing eine super Firma ist. Aber ich frage mich halt im Warum sind da nicht deutsche Pensionsfonds drin? Warum ist da die Allianz nicht dabei? Warum haben wir eben nicht stärker eigenes Kapital? Weil so hast du immer eine potenziell das Risiko ist irgendeinem Zeitpunkt die Ausländer Bitte mach mal einen Börsengang in den USA oder ähnliches. Insofern, ich bin jetzt überhaupt nicht ausländerfeindlich, ist ja super, dass sie investiert haben. Ich würde mich aber freuen, wenn wir mehr Kapital aus dem Inland dafür mobilisieren könnten. Gerade für diese Dinge übrigens nicht über einen staatlich organisierten Leuschnittfonds, der dann politisch entscheidet, wir machen das, sondern natürlich professionell verwaltet das Geld durch das private Kapital mobilisieren. Zu deinem ganzen Beispiel bezüglich den Spillover-Effekten von militärischer Forschung möchte ich das beste Beispiel ergänzen, was es nämlich gibt, und zwar die Feinstrumpfhose. Jetzt kann man darüber, wie uns jetzt Feinstrumpfhosen gefallen oder nicht gefallen, aber das Nylon wurde im Prinzip in usa entwickelt von DuPont mit dem Ziel, logischerweise als Vollkunstfaser vor allem für Fallschirme, für Seile, für Zelte in der Rüstungsindustrie verwendet zu werden. In Deutschland gab es was ähnliches, Perlon hieß das, weil Wes Elis kam auch im Prinzip in die Rüstungsindustrie und erst nach dem Krieg wurde es dann quasi genutzt, um eben hauchdünne Strümpfe oder eben die klassische Strumpf, wie es schön heißt, zu entwickeln. Das heißt also, es gibt einen unglaublichen Nutzen von solchen Innovationen und es ist ganz klar, es gibt Zeitdruck, es gibt Ressourcen, es gibt Geld, es gibt Kreativität. Das heißt nicht so, dass keine Innovation stattfinden, nur wir wissen, dass es so ist und deshalb sollten wir Chancen nutzen. Wollen wir ganz kurz ergänzen, mehr durch das Kapital und radikaler reingehen, wenn es um das Thema geht, Innovation, da ist eben was Großes dabei und da bleibe ich dabei, müssen wir mehr machen. Sorry, kurze Ergänzung, weil ich denke, Schrumpfhosen, wichtiges Wissen.
A
Ja, absolut. Also was für dich die Schrumpfhose ist, oder ich glaube, man weiß es auch, und das ist ja auch ein Thema von Elon Musk, die Raumfahrt und die Teflonpfanne. Nur der Vollständigkeit halber. Also die Anfänge des Internets, 29. Oktober 1969 das sogenannte ARPANET, das war nämlich vom US Militär konstruiert zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen, die für das Militär wichtig waren. Also du siehst, hier haben wir einen direkten Link. Das Internet gäbe es in dieser Form nicht. Und deswegen, der Krieg ist unidyllisch und ist etwas, was wir im Zweifelsfall in der Bundesrepublik und in Europa sehr stolz sind auf unsere Friedensordnung. Aber wir werden auch weiterhin in große Auseinandersetzungen kommen. Meine these eher mehr Krieg ermöglicht Innovation, Krieg erfordert Innovation und die Spillover Effekte haben wir, glaube ich, ganz gut kategorisiert. Ich glaube, wirklich interessant daran ist, dass wir in Deutschland dort eben die Möglichkeit haben, insofern gibt es da einen Fit mit der Autoindustrie, Teile der Zulieferer, Teile der Ingenieure, Teile des Know hows, Teile des Produktionsstandorts. Deshalb zu retten, weil die beiden Sachen natürlich irgendwie miteinander zu tun haben. Ich weiß von Leuten in diesem Defense Tech, dass im Augenblick, die sehr, sehr viele Bewerbungen bekommen, also viel mehr als sie einstellen können von Leuten, von Ingenieuren, von Produktionsleitern aus der Autoindustrie. Aber es ist auf jeden Fall so. Also die Zahlen, VW alleine beschäftigt Menschen, die gesamte deutsche Rüstungsindustrie, nur da sieht man, wie sich das verhält. Aber trotzdem, da ist ein Weg und da ist etwas, was funktioniert. Und natürlich nur, weil wir den Lichtblick sehen, wenn du mit den Leuten redest, dann weißt du auch, dass die Themen, die wir immer wieder hier im Podcast besprechen, die Regulierung, gerade du hast die Exportbeschränkungen beschrieben, all die Komplexitäten des deutschen Arbeitsrechts und so weiter, die hauen natürlich auch dort extrem rein. Das heißt, es ist jetzt kein Selbstläufer, da haben wir einfach mal eine Pflanze, die nicht eingeht, sondern an eine Pflanze, die wächst und die würde noch viel toller wachsen können, wenn wir all die Reformen, die wir immer und immer und immer und immer wieder thematisieren, wenn wir die wirklich angehen wollen würden. Und was die Investitionsrunden betrifft, da muss man auch sagen, ich vermute mal unsere tollen Zuhörerinnen und Zuhörer, ich würde mal sagen, die Quote, vielleicht machen wir da mal eine Untersuchung der Megahörer, wie hoch die Quote derjenigen ist, die in Fonds und Aktien investiert sind. Ich würde sagen, da sind wir sozusagen umgekehrt so stark wie in Deutschland ist es ja eine scheußliche Nicht Aktienkultur, die wir haben. Daniel und ich gehen natürlich mit gutem Beispiel voran. Wir sind gerne und überzeugt investiert in die Privatwirtschaft und natürlich gäbe es dort abseits eines Staatsfonds, was natürlich scheußlich ist, einfach die Möglichkeit, Renten, Pensionsfonds und so weiter, das viel stärker zu fördern in Deutschland, in Europa. Das Geld ist ja nach wie vor da, die Deutschen haben eine unglaubliche Sparquote, aber haben wir hier auch schon oft thematisiert, das liegt halt dort sehr gerne auf dem Sparbuch. Das ist Unsinn. Und jetzt hätte man mal einen Bereich, wo es auch Sinn machen würde, rein zu investieren. Da kann man nur, das ist ja auch ein Appell an eine Gesellschaft mündiger Bürger, die ihr Geld vernünftig anlegen wollen. Das heißt, da glaube ich, braucht es einen breiten kulturellen Umbruch, aber Klammer auf Klammer zu, unser ewiges Petitum. Wie soll das gehen, wenn man auch gestern wieder auf Social Media irgendwelche Essays großer deutscher Leitmedien lesen muss, in denen antikapitalistischer Quark einfach so als State of the Art weitergegeben wird. Aber wir bleiben jetzt mal positiv. Wir sehen, da kann was passieren. Ich bin ja ein bisschen skeptisch, was die grüne Moralisierung der Außenpolitik betrifft. Die haben ja auch immer wieder mal drüber nachgedacht, ob es auch Panzer mit E Antrieb geben kann und solche Sachen. Also der Krieg hat keine gute Co Bilanz. Und ich bin mir sicher, dass wenn wir ernster über kriegerische Auseinandersetzungen reden müssen, dass sich dann der grüne Moralismus zumindest in Teilen des grünen Herzlandes neu entwickeln wird. Also ich würde auf die nicht setzen. Wollen wir zum nächsten Thema kommen. Und zwar, ich habe es ja angedeutet, warum gibt es diese Art von Antikapitalismus weiterhin in seiner blühenden Form? Das hat natürlich damit zu tun, dass in der akademischen Welt, und wir haben oft genug über Schumpeters richtige Kritik an den Intellektuellen gesprochen, der schon früh erkannt hat, dass der Kapitalismus eigentlich die einzige Form wirtschaftlicher Ordnung ist, die so erfolgreich ist, dass es sich bei maximalem Erfolg selbst zerstören kann, indem es nämlich ermöglicht, dass es intellektuelle Eliten gibt, die dann gegen den Kapitalismus agieren. Es gibt eine neue Untersuchung in den USA über die politische Gesinnung, muss man sagen, der Ivy League Professoren. Und die Zahlen waren so beeindruckend, dass man sieht, dass eigentlich die normalen Ivy League Professoren so weit links stehen, dass sie nicht mal von einer Kamala Harris oder einem Bernie Sanders als links genug wahrgenommen werden müssen. Die konservativen Professoren sind auch dort eine kleine Minderheit, gerade mal zweistellig. Und es macht so deutlich, dass dieser Vibeshift, dass die Avantgarde, die kulturelle und intellektuelle Avantgarde nicht mehr bei den Universitäten ist, sondern dass das wirklich revolutionär Disruptive der Gegenwart, sondern dass die intellektuelle, ich weiß, das ist jetzt eine Provokation und kulturelle Avantgarde Amerikas, sitzt im weißen Haus. Donald Trump ist mehr intellektuelle und kulturelle Avantgarde als die Ivy League Universitäten und Professoren. Und natürlich umgeben sind die ganzen Tech Milliardäre und Gründer, die ja auch politisch nichts, aber auch gar nichts zu tun haben wollen mit dem neuen Linksradikalismus in den USA. Das sind die intellektuellen Eliten. Die Vorstellung, dass in Stanford, was ja noch die vernünftigste berühmte Universität ist, aber in Harvard, dass dort die Zukunft gedacht wird, das ist eine alte Vorstellung. Und die zeitgenössische Vorstellung ist und das ist eine wunderbare Wahrheit, weil sie einfach auch kulturkämpferisch wegweisend ist. Die wahren Intellektuellen sind die Jungs und Mädels, die Donald Trump zum Wahlsieg verholfen haben. Die wahren Intellektuellen sind so ein Stammtisch Populist wie Donald Trump, der nämlich erkannt hat, dass dieser Kulturkampf von links ins Ökonomische, ins Außenpolitische ausführt und das Land spaltet und und die wahren Intellektuellen der Gegenwart sind eben die Tech Milliardäre, die in Gestalt von Karp, Musk und Thiel ja auch richtige Intellektuelle sind, weil sie viel lesen, weil sie das Reflexionsvermögen und auch die Bildung und den IQ sowieso haben, diese alten Eliten. Und man sieht, dass diese Entkopplung der intellektuellen Eliten von der amerikanischen Bevölkerung eigentlich noch nie so krass war wie im Augenblick. Und dass damit, und da sind wir beim Thema unseres Podcasts, die alten Versprechen auch der Demokratischen Partei Center Left, it's the economy stupid. Man kann es nicht oft genug sagen. Das war der Berater von Bill Clinton, 92 James Cargill, der gesagt Darum geht Wir sind die Partei für die Arbeiter, wir wollen Wachstum und Wohlstand und das ist nicht mehr möglich. Und ich glaube, an diese ökonomischen Dummheit der aktuellen akademischen Linken scheitert dann auch die Demokratische Partei. Alex K. Glaube ich, einer der größten Doner der vergangenen zehn Jahre für die Demokraten. Ich glaube, er wählt sie heimlich immer noch Wenn ihr so weitermacht, kann ich euch kein Geld mehr geben, weil es so geisteskrank ist. Und man sieht ja auch, dass die sozialistische Kulturrevolution, zum Beispiel in New York. Von diesem scheußlichen antisemitischen Bürgermeister und seiner scheußlichen, noch antisemitischeren Ehefrau dazu geführt haben, dass jetzt Hunderte von Millionären und Milliardären, also da nicht Hunderte, aber die gehen jetzt einfach weg aus New York, die verlegen ihre Standorte, wo sie können entweder nach Florida oder nach Texas. Kurzum, das wunderbare Scheitern der Intellektuellen im freien Westen, ihr Marsch in die Revolutionäre bedeutungslosigkeit hat damit zu tun, dass sie die Ökonomie nicht mehr verstehen. Kann man das so zusammenfassen oder bin ich zu wild galoppiert? Lieber Daniel?
C
Ja, also Hörer beantworten. Ich persönlich muss sagen, ich tue mich schon bei der Feststellung, dass Donald Trump ein Intellektueller sei, tue ich mich schon schwer, dass er ein Gefühl für die gesellschaftlichen Strömungen hat und dass er quasi natürlich davon profitiert, von der Realitätsleugnung der Intellektuellen. Unstrittig.
A
Darf ich da ganz kurz eine Ergänzung machen, Eine minimale? Ich meine nicht. Das Interessante ist der klassische Intellektuelle, der Eckensteher, der Bücherwurm, der die ganzen Studien liest, das ein Typ ist Intellektuelle für mich heißt, der Intellektuelle kann die Zeichen der Zeit lesen und versteht die Wirklichkeit, die ihm umgibt, so dass er sie gestalten kann. Und ich würde nur um die Pointe zu machen, wenn du den Antisemitismus in Deutschland und die Diskussion siehst und du siehst dann einen Fanblog von Hertha BSC oder Werder Bremen, die sich solidarisieren mit dem Fußball Hooligan aus Tel Aviv, der ermordet wurde von der Hamas, dann haben diese Stehblocken Mitglieder des Fußballstadions mehr intellektuelle Substanz als die intellektuellen postkolonialen Philosophen. So ist es gemeint.
C
Okay, alles klar, Ich will doch gar nicht mit dir Du bist der Bück und Schnittbürger Experte hier. Ich versuche mich auf Ökonomie zurückzuziehen, Aber ich wollte nur sagen, die Frage ist, was definieren wir als intellektuell? Und wir haben witzigerweise in einer unserer frühesten Folgen bereits gesprochen über Schumpeter, der gesagt hat, dass der Kapitalismus letztlich untergehen wird im Sozialismus, weil er eine Überproduktion von sogenannten Eliten schafft, wobei eben diese Eliten dann, wenn sie Eliten geworden sind, feststellen, dass sie trotzdem eben nicht so erfolgreich sind, wirtschaftlich und unabhängig und dass sie betäuscht sind und beim staat arbeiten oder NGOs und damit beschäftigt. Sind, den Rest ihres Lebens den anderen, die erfolgreicher sind, das zu neiden. Im Prinzip ist es die Kurzfassung von schon Peter, Ökonomen mögen verzeihen, hast du dich differenzierter ausformuliert, das was du ja auch immer ausführst in deinen Büchern. Und jetzt komme ich mal zu dieser Studie. Man muss natürlich wissen, die Studie ist nicht ganz unumstritten, weil es ist natürlich so, Es wurde ja geschaut, wer ist an der Universität und dann hat man geguckt, wer hat gespendet für Parteien und wo sind die Spendengelder hingegangen? Wie verorten sich die Leute politisch? In der Tat zeigt die Studie, dass die Fakultätsmitglieder sozusagen auch viel linker sind als die linken Amerikaner, also linker als Bernie Sanders, linker als AOC. Also wirklich das Ergebnis der Studie. Du hast natürlich über 70 Prozent der FAQist Mitglieder, die gar nichts gespendet haben oder unter einem Threshold waren. Das heißt, man muss dazu sagen, es ist nicht ganz eins zu eins zu nehmen, aber die Studie ist auf jeden Fall nicht falsch. Sie zeigt in die richtige Richtung. Damit kann man natürlich okay, wir haben also das Problem, dass an den Universitäten eher links unterrichtet wird. Das ist natürlich auch in Deutschland der Fall, ist ja auch in den Schulen in Deutschland der Fall. Ich hatte einen Lehrer mal bei mir zu Gast, der gesagt hat, letztlich meine Stammhörer kennen das Beispiel. Ich wollte von ihm wissen, warum klebt man sich auf die Straße, wenn man das Klima retten möchte und studiert nicht Physik? Weil ich hätte gedacht, man studiert nur Physik und Ingenieurwesen, um das Klima zu retten und klebt sich nicht auf die Straße, der er zu mir gemeint. Er stellte also wieder meine Worte. Die haben besonders gut in der Schule aufgepasst, die sich hinkleben, weil die quasi ab dem Kindergarten schon gelernt haben, die Welt geht unter und es liegt an uns und es gibt nur Verzicht. Also das ist, was da gelehrt wird. Und der Lehrer ist im Prinzip stehen geblieben auf dem ersten Buch von Club of Rome, von dem wir ja wissen, dass alle Vorhersagen nicht zugetroffen haben. Wir haben also ein Problem, dass wir quasi hier eine Entwicklung haben in die falsche Richtung. Und das ist in der Tat businessfeindlich. Und wenn wir auf Deutschland kommen, also viel relevanter ist, haben wir natürlich genau das Problem, dass in Deutschland wir letztlich genau das haben. Wir haben eine linke Meinungselite, die so tut, als kommt der Strom aus der Steckdose, das Geld kommt vom Staat. Das heißt, die nicht sich mit wirtschaftlichen Grundprinzipien beschäftigen wollen. Herrn Habeck jetzt immer zitiert. Habeck hat es gewusst, weil Habeck gesagt hat, VW muss ein Elektroauto für Euro bauen, sonst geht es unter so ungefähr. Das hat Habeck aber irgendwie Frau B. Nicht erklären kann, wie man überhaupt mit den deutschen Kosten in der Lage sein soll, für Euro ein Elektroauto zu bauen und profitabel herzustellen. Die Frage wird nicht aufgeworfen, weil spielt ja keine Rolle, weil Habecke hat ja gesagt, du musst es nur so machen, wird schon irgendwie funktionieren. Genauso wie du ja nicht insolvent machst, wenn du zahlungsunfähig wirst und du hörst halt einfach auf zu arbeiten. Also vor dem Hintergrund, das ist im Prinzip dieses Ökonomische, was da rauskommt. Und in der Tat haben wir es im Phänomen zu tun. Es gab zwar einen Aufschrei über VW, aber im Phänomen zu tun, dass bei uns eben dann sehr schnell moralisiert wird und quasi ökonomische Prinzipien wie auch physikalische Prinzipien geleugnet werden mit einer höheren Moral. Und das klappt eben schlichtweg nicht. Und wir werden dahingehend dieselbe Entwicklung, bin ich leider von überzeugt, in Deutschland auch haben, dass wir wahrscheinlich haben weiterhin diese Blase der Wirtschaftsfernen, die dann irgendwelche Dinge wollen an Universitäten die Leute unterrichten, die dasselbe da noch glauben. Vor allem die Medien infiltrieren, da denke ich jetzt nicht unbedingt an dich, aber Medien generell infiltrieren und gleichzeitig aber die Realitätsabstand so groß wird, dass die Bevölkerung immer mehr erkennt, wie groß der Unterschied zwischen dem ist, was gepredigt wird und dem, was tatsächlich passiert. Stichwort auch wirtschaftliche Lage, das dann entsprechend natürlich zu einem extremen Vertrauensverlust führt. Ein Vertrauensverlust in die Institution und in die Parteien, den haben wir schon. Und was vor ein paar Jahren Staatsversagen gesagt hat, war man doch exot heute Staatsversagen eigentlich common sense.
A
Ja, das Staatsversagen hat gestern der neue rheinland pfälzische Ministerpräsident in den Mund genommen. Dieses Wort hat dafür Applaus bekommen. Es ging um die Trauer und Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Flut in Rheinland Pfalz. Ahrtal, wir erinnern uns.
C
Genau, es war auch ganz klar, das war Staatsversagen und nicht die Folge vom Klimawandel. Das war auch eine super PR Aktion, weil es gab ja schon früher im Ahrtal Fluten und da zusammen oh, ist es der Klimawandel? Nein, die Warnsysteme haben versagt, der Staat hat versagt. Und das ist das Eklatante. Wir glauben immer, wir können das Weltklima retten, sind aber nicht in der Lage, unsere eigene Bevölkerung zu schützen. Ich meine, wie schizophren ist das denn?
A
Ja, genau. Also ich will damit nur sagen, genau in dieser Verschiebung, die stattfindet. Ich würde noch gerne bei den Danke für die Präzisierung der Studie, ich würde noch mal gerne zwei Punkte da rausarbeiten. Das Interessante ist, und da hat diese Studie eben doch ganz viel mit Ökonomie zu tun, die Bedeutung der Intellektuellen. Und du hast eines der Einfallstore dieser intellektuellen Arbeit und Ideologisierung der Gegenwart genannt, das ist der Journalismus. Das haben wir ja auch erlebt, weil der Journalismus dort in Waffenbrüderschaft mit dem Aktivismus, zum Beispiel in Corona, in der Migration und in der Klimadiskussion immer dann von Follow the science or listen to the science gesprochen hat, wenn diese Science schon gekippt war in ihrem Sinne. Also da waren diese Diskurs Systeme, Absicherungssysteme für die Agitation in den Medien und für den Aktivismus der Aktivisten. Wir erinnern uns, Scientists for Future, das sind dann so Leute, die in weißen Kittel, jeder weiß, jeder Wissenschaftler hat immer einen weißen Kittel an, egal was er macht. Die kleben sich dann in der Autostadt bei VW fest. Und da ist eigentlich bis dato die beste Reaktion darauf entstanden, wie man mit Scientists for Future umgeht. Da hat nämlich VW damals entschieden, wir lassen die dort kleben. Wir machen das Licht aus und lassen die dort einfach kleben. Was die natürlich, weil sie Wissenschaftler sind, super empörend finden, der Anteil der Migrationsforscher, die gesagt haben, es gibt keine Pullfaktoren in Form eines Sozialstaates. Die Verantwortung dieser Leute für den Aufstieg der afd ist ebenso grandios wie die ganzen Drosten Virologen oder ist ja nicht mal ein richtiger Virologen, die einfach ein autoritäres Kujonieren der Bevölkerung befürwortet haben. Und in der Klimadiskussion all die Stichwortgeber der Militanz, die keinen Hehl daraus gemacht haben, dass sie auch Extinction Rebellion und die letzte Generation großartig finden. Jetzt hatten wir ja zuletzt irgendeinen Professor, der gesagt hat, blockieren einer demokratisch gewählten Partei ist auch okay. Dieser aktivistische Wissenschaftsbetrieb, glaube ich, tut das Ihre um die Leute, und das sieht man in Amerika sehr gut, nicht für die Linke zu begeistern, sondern die Leute nach rechts zu treiben, weil sie Das ist so verrückt, das kann man nicht wählen. Und in Amerika hat man gesehen, Black Voters sind zu Trump übergelaufen, Latinos sind übergelaufen. Es waren eigentlich immer eine Bank für die Demokraten. Aber jetzt kommen wir zu New York. Es gibt auch Linksradikale Politiker, die es geschafft haben, sehr begeisternden Wahlkampf zu führen. Das sind dann meist gut aussehende, popkulturell versierte Linksradikale wie der New Yorker Bürgermeister. Und der ist natürlich auch so ein Schweinchen schlau. Der hat sich gedacht, da gibt es viele Reiche. Stimmt ja, New York ist wirklich eine großartige Stadt, weil es dort so viele Reiche gibt und weil Reichtum immer alles schöner macht, hat gesagt, die kann man ja einfach richtig Texte rich mäßig ausquetschen. Aber er ist halt nicht sonderlich intelligent und deswegen passiert jetzt das Reiche Menschen sind immer mobil und flexibel und diese reichen Menschen werden nun und verlassen schon diese wunderbare, wunderschöne Stadt noch mehr verlassen.
C
Daniel Ulf Ich meine, der Punkt ist also vielleicht Science for Future, weil ich ganz kurz nochmal Science for Future wurde co gegründet von Ecker von Hirschhausen. Du kennst den Mediziner, der dafür sehr anerkannt ist, dem Comedian, der ist ja
A
nicht lustig, der predigt ja nur.
C
Ja und er hat natürlich in Wissen veracht uns alle aufgefordert, nicht KI zu nutzen, sondern das eigene Gehirn, was ich halt für sehr problematisch halte, weil ich glaube ja, ich finde es schon komisch, wenn du weißt, ältere Menschen hast, die zum Beispiel im Internet nicht umgehen können. Ich kenne auch noch jemanden, das ist ein Problem und Internet ist wie lange alt. Ich meine, du hast ja er Jahre, aber er solltest du mit angefangen haben und in den Ern waren diese Menschen noch nicht jung. Wenn du jetzt also den heute Jährigen Ach, macht mal lieber nicht KI, wie sollen die denn als Jährige in der Gesellschaft noch funktionieren? Also ich halte es für totalen Irrsinn. Es gehört auch zur Krisenvorsorge mit dazu. Man muss sich mit neuen Dingen beschäftigen. Was Mandami betrifft und die Studie, die jetzt überall zitiert wird, man muss die Studie natürlich durchlesen, stellt man fest. Naja, also die Flucht der Reichen aus New York hat schon vor Mandami eingesetzt, weil die Studie endet nämlich vor seinem Amtsantritt, weil das letzten Jahre betrachtet wurden. Wir können aber davon ausgehen von all den Indikationen, dass natürlich Mandami das jetzt massiv beschleunigt. Es hat einen Effekt. Wir haben einen Effekt, dass wir Reiche beschimpfen. Ich meine, du hast Mandami ausgesprochen gleichzeitig, dass wir immer mehr die Abgaben erhöhen und dass dann eine Fluchtbewegung einsetzen. Aus New York heraus war das eben sehr stark in die steuergünstigeren Bundesstaaten, aber auch in die weniger woken Bundesstaaten, gerade Florida und Texas haben davon profitiert. Das nächste ist natürlich, du entziehst damit dem Land Steuerbasis. Es gibt Studien übrigens, dass du nicht nur Steuerbasis entziehst, sondern du entziehst nach zukünftigen Investitionen, zukünftige Arbeitsplätze und zukünftige Innovation. Man sieht also auch die langfristige Wirkung für das Wachstum einer Region ist auch schlecht. Und das kann man interessanterweise ja beobachten. Ich meine, Norwegen, Einführung Vermögenssteuer hat zu einer wirklichen Exodus von Reichen aus Norwegen geführt. In Großbritannien die Veränderung der Besteuerung durch Leber hat zu einem wahren Exodus geführt. Die jüngsten Studien zeigen übrigens auch, dass auch Millionäre aus Deutschland über Propozen abwandern. Das war früher noch nicht so der Fall. Das heißt, logischerweise reagieren diese Personen entsprechend. Und umgekehrt finde ich ja Schweden als Gegenbeispiel, du bringst es eigentlich immer, darum bringe ich es heute nochmal, hat sowohl die Erfahrungssteuer wie auch die Vermögenssteuer abgeschafft, weil sie festgestellt oh, was für ein Mist ist das doch, wenn die IKEA Eigentümer alle in der Schweiz sitzen und nicht in Schweden. Die kamen auch wieder zurück und das ist natürlich sehr gut für das Land. Land hat sich wirtschaftlich gut entwickelt, nicht nur deshalb, aber ich glaube, es zeigt einfach den Spirit. Du musst ein Spirit haben, wo du Wir wollen alle gemeinsam der Kuchen größer wird. Sollen die Vermögenden einen ordentlichen Beitrag leisten? Besteuerungsmässig? Natürlich sollen sie das, aber die Frage ist wo ist der optimale Punkt und ist es wirklich die richtige Strategie? Und Kalifornien, auch das ergänzt, wird ja im Herbst abstimmen über 5-prozentige Vermögensabgabe Milliardäre. Ergebnis ist, die wandern alle schon aus. Und das ist auch die Frage. Und selbst der demokratische Gouverneur von Kalifornien, der ja auch als Präsidentschaftsskandalat gehandelt wird, hat bereits gegen das Ausgesprochene gemeint, wir verlieren viel mehr als wir bekommen. Und genau das ist die Situation. Und ich finde einfach nur, es sollte eine Mahnung sein für uns. Aber ich glaube einfach, Deutschland, die deutsche Politik lernt ja ungerne von anderen, sondern sie möchte im Prinzip immer selbst erstmal die Schmerzen erfahren. Das heißt, Das heißt, wir müssen erst noch das alles nachmachen, um dann irgendwann in ein paar Jahren oder Jahrzehnten wieder umzusteuern. Leider Gottes. Ich würde mir wünschen, wir würden uns einige Fehler einfach ersparen und von anderen lernen. Aber du weißt, von anderen lernen ist ja eines meiner Lieblingsthemen, welches in der Politik leider überhaupt nicht erhört wird. Software aus Dänemark einfach anwenden, statt selber 19 Jahre weiter rumzubasteln an einem System, was schon vor Jahren hätte eingeführt sein sollen.
A
Ich glaube, wir Deutschen tun uns insbesondere schwer. Wir halten uns immer noch entgegen aller Wirklichkeiten. Wir reden nicht nur über Fußball irgendwie für den Nabel der Welt. Wir sind drittgrößte Exportnation. Was stimmt. Es gibt einen klugen Ökonomen, der das Meer vom reichen Land geschrieben hat. Kann ich nur sehr, sehr empfehlen. Dieses Buch von Daniel Und diese Selbstwahrnehmung, die klafft immer weiter auseinander. Deswegen können wir auch nicht von anderen lernen, auch nicht, was Schreckbeispiele betrifft. Ich wollte noch mal, was Mamdamis Wirkung angeht, auf diese wirklich tolle Auseinandersetzung mit Ken Griffin, einem Milliardär, erinnern. Dort konnte man sehen, wie Mamdami auch in einem wirklich widerlichen, hetzerischen Video vor so einem Tower steht und ja, hier, wir machen eine Zweitwohnungssteuer, die ist wirklich krass. Es geht Richtung Enteignung. Und der Ken Griffin, ein fantastischer Unternehmer und Investor, hat in New York in Manhattan ein Apartment, das kostet, jetzt halten wir uns mal fest, 238 Millionen. Also ich vermute mal, das ist etwas größer als eine klassische 5 Zimmer Wohnung. Und auf jeden Fall, das will Mamdani natürlich jetzt ganz radikal besteuern. Das Ergebnis wird sein, und es haben dann konservative und liberale, also klassisch liberale Blogs nachgerechnet, wie viele Stellen das bringt. Die Leute, die dort in dem Wolkenkratzsaal arbeiten, die Leute, die für den Service dieser Wohnungen angestellt sind. Und Griffin hat ganz ruhig auch so in so einem Interview erklärt, ja, wir werden jede unserer Investitionen in New York jetzt dreimal überdenken. Und wir haben schon lange angefangen, New York runterzufahren als Standort und Texas und Florida hochzufahren und es wird sich jetzt dynamisieren. Und wer Griffin kennt, der hat ja auch einen tollen Auftritt in Davos gehabt, wo er mal deutlich gemacht hat, dass in der Sekunde, wo Trump gewählt wurde, aka für mich der größte Intellektuelle der Gegenwart, in der Sekunde hat gemeint, Der Bullshit der Demokraten und die Lösung von Problemen, die Unternehmer gar nicht hatten in Amerika hat aufgehört. Und deswegen ist er so dankbar. Und wenn man sich mit solchen Typen anlegt, Griffin ist ja auch IQ mäßig, der hat wahrscheinlich den doppelten IQ von dem New Yorker Bürgermeister. Und es ist auch so dumm zu glauben, man kann in einer freien westlichen Welt innerhalb Amerikas ein sozialistisches Regime aufbauen, wenn es eben so Bundesländer gibt wie Florida und Texas, wo die Konservativen eigentlich stabilste Mehrheiten haben und natürlich locken. Insofern, wir werden sehen, wie es weitergeht. Aber wir kommen zum nächsten Time is running. Es gab eine interessante Studie von der ETH Zürich und die Professorin Annalisa Manera hat Würde man ein AKW so stark subventionieren wie Windräder, könnte man sie fast gratis bauen. Und warum hat sie das gesagt? Die Größenordnung ist bemerkenswert. Für die EEG Förderung werden jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt und ein Kernkraftwerk von den Koreanern genannt APR 1400 kostet zwischen 4 und 5 Milliarden US Dollar. Das heißt, man könnte jedes Jahr umsonst drei Kernkraftwerke in Deutschland bauen. Darüber redet man in der Fraunhofer Studie, die du ja für alle Zeiten dekonstruiert hast, lieber Daniel, Eher nicht.
C
Nein, darüber redet man Fraunhofer Studie nicht. Aber der Punkt ist, weil Fraunhofer Arbeit mit unglaublichen Baukosten und jetzt wird sofort jemand Das stimmt doch anders gar nicht. Man kann nicht für die koreanischen Kosten in Deutschland bauen. Da gibt es, wie gesagt, wir haben letzte Woche schon drüber gesprochen, vorletzte Woche diese McKinsey Studie, wo mal verglichen wurde, was kostet eigentlich Investitionen durchzuführen weltweit? Die hatten interessanterweise auch Atomkraft drin und ich finde total spannend, weil die haben dann Was kostet es eigentlich in Korea? Und die haben im Prinzip gerechnet, was kostet hinterher quasi der Strom? Und sie gesagt Südkorea, best practice weltweit 65 US Dollar pro Megawattstunde. Das ist ganz, ganz wenig, weil sie eben skalieren. Die bauen einfach skaliert die Anlagen. Und sie haben es auch bewiesen. Sie haben Vereinigten Arabischen Emiraten gebaut, haben sie vier Reaktorblöcke gebaut und hat genau diesen Effekt gesehen. Kostendegression. China ist gleichauf, tendenziell wahrscheinlich sogar demnächst billiger, weil die bauen quasi in Serienfertigung. Sie brauchen zurzeit nur noch sechs Jahre vom Start. Bis zur Fertigstellung ans Netz geht so weiter runter und beweisen. Also es geht. Und bei uns liegen die Kosten deutlich höher. Und da kann man wieder sagen, warum sind die Kosten bei uns so hoch? Zum einen, weil die Baukosten hoch sind aufgrund des Zeitverlustes, weil es ist bei uns einfach so, wenn du erst einmal ein paar Jahre prozessierst, weil du dann irgendwie immer jeden Tag Mannschaftswagen hinfahren musst, um die Baustelle zu sichern. Wenn diese ganzen Maßnahmen quasi das gemacht wird, wenn dann irgendwie noch Auflagen erfolgen. Und wenn wir vor allem nur ein einziges Kraftwerk bauen alle 40 Jahre, dürfen wir uns nicht wundern, das ist möglich und die anderen werden das vormachen. Vor dem Hintergrund hat die Professur natürlich total recht. Das Zweite ist, das fand ich ganz interessant, Es gibt eine Studie von der OECD, New Energy Outlook oder Nuclear Energy Outlook. Die haben mal geschaut, was eigentlich die Zukunft prägend Und das fand ich ganz interessant, weil sie zum einen klar Es ist nicht möglich, kostengünstig ein System nur mit erneuerbaren Energien zu betreiben und zwar nur mit erneuerbarem Wind und Solar. Mit Wasserkraft natürlich schon, aber nicht mit Wind und Solar. Einfach deshalb, weil wir die Systemkosten haben. Du weißt, das Balancing, Netzausbau, gesicherte Reservekapazität, diese ganzen Dinge machen es sehr teuer. Und die Wer immer eine Co arme Energieversorgung haben möchte, kommt nicht drumherum, erneuerbare Energien mit Kernkraft zu kombinieren, wie es übrigens Frankreich tut. Und die sagen, die Long Term Operation Costs sind dann deutlich günstiger als der andere Weg. Die sagen sogar, wer den anderen Weg als den deutschen Weg versucht, wird am Ende scheitern. Er wird die Klimaschutzziele nicht erreichen, was faktisch unmöglich ist. Und das finde ich einfach noch mal wichtig. Und vor dem Die Schweiz kann sowas diskutieren. Die ETH Professoren hat es einfach aufgezeigt und die Schweizer werden darüber abstimmen, dass sie quasi Atomkraft wieder zulassen. Die Schweizer sagen auch, es wird nicht ohne den Staat geben. Aber ganz ehrlich gesagt, wo geht es denn ohne den Staat? Es wird immer behauptet bei Atomkraftstaat, ganz ehrlich, wer braucht noch Windkraftanlagen ohne Staat? Wer macht es für Photovoltaik? Wie leicht eine bestimmte Region ohne Staat? Wir müssen im Prinzip Wir sind und bleiben der Geisterfahrer bei der Energiepolitik Und wir geben 20 Milliarden aus für die Förderung erneuerbarer Energien. Ich würde mal sagen, für 20 Milliarden können wir wahrscheinlich ein paar der Alten Kernkraftwerke reaktivieren 3 bis 4 Cent pro Kilowattstunde Strom. Wir werden in der Lage, Small Board Directors reihenweise zu kaufen, die kostengünstiger sind. Wir werden in der Lage, sehr schnell einen deutlich günstigeren und einen deutlich co-ärmeren Strom zu haben. In Deutschland. Die Mehrheit der Bevölkerung ist dafür. Friedrich Merz hatte es im Wahlprogramm drinstehen. Er hat sich dann nicht mehr getraut, es überhaupt anzusprechen. Ich glaube, er hat gesagt, die SPD wollte das Thema nicht. Und dann komme ich wieder zu meinen Freunden von der SPD. Und wisst ihr was, Freunde? Die Grünen. Das ist die Atomkraftpartei, nicht ihr. Ihr solltet für Industriearbeitsplätze sorgen und für den Sozialstaat. Wer den Sozialstaat erhalten möchte, muss jetzt möglichst andere Hebel aktivieren, um die Wirtschaft wieder fortzukriegen. Energiekosten sind und bleiben der wichtige Faktor. Wir wissen es, dass wir in Studien, egal was erzählt wird, ich glaube lieber McKinsey und der OECD als Fraunhofer mit ihren komischen Annahmen, wir sollten einfach mal Wir machen es. Und deshalb die Bundesregierung also bevor jetzt in Sommerferien geht, das ist ein ganz einfaches Gesetz, nach dem Hiermit schaffen wir den Atomausstieg ab. Jeder kann wieder Atomkraftanlagen bauen. Zweites Der Staat übernimmt die vorhandenen Kraftwerke, reaktiviert sie auf eigene Rechnung und wird sie mindestens 30 Jahre betreiben. Gegen dieses Gesetz kann man nur mit 75 Prozent Mehrheit im Bundestag wieder vorgehen und dann ist das Thema gegessen. Und vor dem Hintergrund, das sollte man tun. Aber ich weiß, Ulf, ich bin wieder mal der naive ökonomische Berater und nicht der Politiker. Du wirst mir gleich sagen, warum die Politik das alles nicht kann, weil sie irgendwie, keine Ahnung, entweder völlig verstrahlt ist oder aber weil Ja trotzdem, in der Politik ist alles schwierig. Man muss diskutieren, man muss Konsens bilden, man muss die Menschen mitnehmen, wohin man es mitnehmen möchte. Also der Politik werden bestimmt viele Aussagen einfallen, warum man das nicht machen kann.
A
Ja, das stimmt. Aber es gibt auch immer Unfälle, die zu guten Sachen führen. Wir sehen gerade in Berlin, ein unsäglicher CDU Bürgermeister tritt zurück und auf einmal gibt es Leute, die zu unserem Fanclub gehören. Ich mach das jetzt mal transparent. Christian Miele, Thorsten Alsleben, CDU Mitglieder, mega Stammhörer. Ich hoffe, für euch ist es okay. Jungs, wenn ich das mal oute. Und die haben einfach einen Brief als CDU Mitglieder, wir werden Kai Wegner nicht wählen, wenn ihr den Typen jetzt nicht absägt. Das ist passiert und auf einmal haben wir einen Kandidaten, der ist jetzt nicht revolutionär in dem Sinne, wie wir es uns wünschen würden, mileimässig, aber dass jemand so twittert, ich will alles anders machen, ich will, dass es einen Aufbruch gibt. Und dann für mich als Popkultur Heimi herrlich mit dem, wenn man seine Kinder fragt, die haben es mir auch erklärt, LFG, let's fucking go. Und das ist doch schon mal ein ganz anderer Sound als dieses Bedenkenträgertum aus Spandau. Und man sieht, es können sich Dinge ändern. Der mega Lichtblick, ich würde gerne schließen wollen mit dem Lichtblick. Und der Lichtblick hat jetzt so einen kleinen PR Charakter, aber das hat mich tief bewegt. Als jemand, der bei den Jesuiten Philosophie studiert hat, habe ich den Kontakt zu der Universität und dem Jesuitenorden nie verloren. Der Jesuitenorden hat am Wochenende das jährige Jubiläum eine Art Unternehmeratung für Führungskräfte gefeiert und hat da einen Beirat gegründet, in dem ich es als Ehre verstehe, dieser wunderbaren gemeinnützigen Organisation jetzt anzugehören in dem Beirat. Und da gab es jetzt zwei bis drei Sachen, die ich als Lichtblick empfunden habe und mich tief bewegt haben. Das eine ist, wie viel großartige junge Unternehmer es gibt. In dem Fall waren das Alles Alumni der Leadership Academy der Jesuiten, die unglaubliche Karrieren schon Ende 20 haben. Und einer davon, das ist insofern wunderbare Übergang zwischen unserem Energiethema und dem Lichtblick. Der Baut ist, glaube ich sein drittes Unternehmen Ende 20 ein Rechenzentrum in Bulgarien. Und als wir nach dem wunderbaren Gottesdienst am Sonntag, über den ich auch noch was sagen möchte, in dem Pfarrhof saßen im Schatten und die katholischen Pfadfinder haben gegrillt, hatte mir erzählt, ey, in Bulgarien sind die Stromnetze, die haben die doppelten Kapazitäten dessen, was sie brauchen. Und ich kann dort aufgrund der Infrastruktur, die haben auch Kernkraft, kann ich dort ein Rechenzentrum in zwei Jahren bauen und ans Netz legen, was in Deutschland von der Genehmigung ungefähr zehn Jahre bräuchte. Und da habe ich so geguckt, der Typ hat einfach in seinen jungen Jahren so viel Großartiges schon bewerkstelligt. Und was, glaube ich, der Unterschied ist jetzt zu normalen Unternehmensberatungen ist, dass es ganz stark grundiert ist mit einer Tradition des Westens, die aus dem christlich-jüdischen Abendland sich speist. Und gewissermaßen auch Zugang hat zu spirituellen Quellen. Und in dem Gottesdienst ich bin eigentlich nicht der klassische Gottesdienst, eher hat Pater Bort, der dieses Unternehmensinstitut gegründet hat, eine so wunderbare Auslegung des christlichen Lebens und Denkens entworfen, in dem mir klar geworden ist, wenn man Ökonomie nur für die Zahlen macht und nur für den Wohlstand und all das, das ist wunderbar. Und ich würde niemanden kritisieren, der das so sieht. Aber wenn man dann sieht, dass es ein größeres Ganzes gibt, das zumindest zu bedenken auch motivierend ist, nicht etwas als Last, Das ist ja das Protestantische. Wir legen euch die Last, Last der Welt und ihr müsst moralisch die Welt retten. Ne, überhaupt nicht. Mach das, was du bist und mach so gut, dass es erfolgreich ist. Und das hat mich so tief bewegt. Und dann, weil du von Susanne Klatten gesprochen hast, dann saß da eine kleine Gruppe, ich würde sagen nicht mal 50 Leute in diesem Pfarrhof und es gab wunderbare Gespräche und dann saß da eben auch eine Susanne Klatten, die auch das ganz großartig unterstützt. Warum ist es gemeinnützig? Weil die Jesuiten daran glauben, dass man künftige Führungskräfte auch und gerade dann fördern muss, wenn sie erstmal nicht die ökonomischen Möglichkeiten haben, an den entsprechenden Elite Universitäten, in den entsprechenden sehr kostspieligen Ausbildungsformaten privatwirtschaftlicher Universitäten und großer Universitäten so eine Ausbildung zu bekommen. Der Track Record der 650 dort ist toll. Und dann habe ich so Man, das geht eigentlich, dass man, wenn man sich so sehr für Wachstum und Wirtschaft und Wohlstand und Innovation einsetzt, das dann in Verbindung zu bringen mit diesen großen Traditionslinien, auf die wir viel zu selten stolz blicken und die ja auch eine unglaubliche Kraftquelle, weil sie eine Schönheit haben, dass das so wunderbar zusammenpasst. Da waren CEOs von großen Autounternehmen, ehemalige Aufsichtsratschefs und das war ein ganz kleiner Kreis und wir waren eigentlich alle beseelt. Wir wollen den Erfolg von so einer Institution, weil wir den Erfolg des Landes, weil wir den Erfolg Europas, weil wir den Erfolg des Westens haben und auch dieser christlichen Tradition. Es war ein bisschen Wort zum Sonntag. Es tut mir leid, es hat mich sehr, sehr bewegt und auch glücklich gemacht.
C
Das kann ich gut nachvollziehen. Ich glaube so ein Sorg.
A
Kannst du Amen sagen?
C
Ja, ich kann Amen sagen, weil ich wollte gerade sagen, also ich wollte dem Sorg jetzt nicht groß, was er ergänzen und verwässern. Insofern sicherlich richtig. Es zeigt aber eben, auf welchen Fundamenten unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft eigentlich basiert und wir sollten diese Fundamente eben pflegen.
A
Mit diesen weißen Worten danke ich für all eure Rückmeldungen, die wir immer und immer wieder bekommen, auch bei den Book Signings jetzt gerade. Ich toure ein bisschen via E Mail. Bitte schickt uns auch Lichtblicke. Es sind schon die ersten eingetroffen und ich würde Lieber Daniel, einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal.
C
Bis zum nächsten Mal.
B
Das war Make Economy Great Again. Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Podcast Summary
Episode: Neue Wehrhaftigkeit, weltfremde Professoren und das deutsche Windkraftmärchen
Date: July 15, 2026
Hosts: Daniel Stelter (C), Ulf Poschardt (A), Intro Speaker (B)
Main Theme:
Wie kommt Deutschland aus der wirtschaftlichen Lethargie? Woher könnten Impulse für ein neues Wirtschaftswunder kommen – von der Wehrhaftigkeit, vom Unternehmertum, von einem Kulturwandel? Stelter und Poschardt diskutieren mit Fokus auf Defense-Tech-Aufstieg, die Rolle akademischer Eliten und das deutsche Energiewende-Dilemma.
(Start ca. 00:30)
Thema: Erfolg des Defense-Tech-Startups Helsing und die Frage, ob Rüstungsinnovation den ökonomischen Abstieg bremst.
Helsings Aufstieg:
Strukturelle Kritikpunkte:
Vergleich zur Autoindustrie:
Wichtige Beobachtung:
(ab 09:35)
Kollege Ulf Poschardt verweist auf die Innovationskraft, die in Zeiten äußerer Bedrohung und Kriegswirtschaft entsteht:
„Krieg ermöglicht Innovation, Krieg erfordert Innovation … Die Spillover Effekte haben wir, glaube ich, ganz gut kategorisiert.“ – Ulf Poschardt (15:33)
(ab 15:33)
Nachwuchs-Ingenieure und Bewerbungen aus der Autoindustrie zu Defense-Tech zeigen, dass das Know-How-Transfer läuft.
Hemmschuh bleibt das „überregulierte Deutschland“ (Arbeitsrecht, Export, Genehmigungen).
Positive Entwicklungen in Deutschland möglich, wenn man den „kulturellen Umbruch“ zulässt – insbesondere hin zu mehr privatem Kapital in Innovation.
„Das ist ja auch ein Appell an eine Gesellschaft mündiger Bürger … Da braucht es einen breiten kulturellen Umbruch.“ – Ulf Poschardt (16:50)
(ab 18:20)
(ab 31:19)
(ab 41:10)
(ab 47:14–53:46)
Positiver Paukenschlag: Trotz allgemeiner Krisenstimmung gibt es „Lichtblicke“ – militärische Innovation, aktive Unternehmer, und ein Fundament an Kultur und Werten, auf das aufgebaut werden kann. Aber: Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit durch ideologische Verhärtung in Politik und Wissenschaft, steuerliche Selbst-Sabotage und mutlose Reformpolitik. Die Episode ruft wiederholt dazu auf, von anderen Volkswirtschaften zu lernen, innovative Ökosysteme zu fördern und Realitätsnähe statt Moralismus in der Wirtschaftspolitik walten zu lassen.