
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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Ulf Poschardt
Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Es ist weihnachtliche Adventsstimmung überall. Dank des Klimawandels ist es ja hübsch mit 12 Grad. Man muss wenig heizen. Also Klimawandel hat auch für die Geldbörse einen erfreulichen Faktor. Die Heizkosten werden weniger, das vergisst man immer. Wir haben spannende Zeiten, Donald Trump Interviews. Wir hatten eine ARD Sendung, wo Daniel und ich uns dazu zwingen mussten, Snippets zumindest anzugucken. Ich habe es probiert, es mir anzusehen, ist mir nicht nur vergönnt gewesen. Und dann haben wir eines unserer Themen, die wir ja immer wieder bearbeiten, die immer weiter voranschreitende Deindustrialisierung. Und dann haben ja Daniel und ich uns vorgenommen, zumindest einen positiven Ausblick, eine positive Idee zu geben. Und damit kommen wir dann auch ums Eck.
Podcast Announcer
Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
Ulf Poschardt
Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
Podcast Announcer
Make Economy Great again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschard.
Ulf Poschardt
Daniel wir sind ja beides Nicht die klassischen ÖR Konsumenten, aber diese Sendung, die 100 was Deutschland bewegt, mit der wird Deutschland gut regiert, die hat ja für einiges Aufsehen gesorgt. Wie ist es an deine Ohren und Augen gelangt und welche der Passagen haben dich am meisten beeindruckt?
Daniel Stelter
Hallo Ulf. Also aufmerksam wurde ich in der Tat muss ich jetzt gestehen, dass da eben Leute sich drüber aufgeregt haben. Dann habe ich mir Ausschnitte angeschaut und habe mir gedacht, okay, jetzt nicht gerade so die Sendung, die mich so begeistert. Weißt du, so Sendungen, wo Leute über die Bühne hopsen und in welchen Kostümen sind, das finde ich dann immer. Ich finde, ich bin übrigens Karneval oder Fasching finde ich super, da finde ich das total toll, aber ansonsten finde ich das ein bisschen komisch. Und vor allem, wenn man so versucht, ökonomische Zusammenhänge zu erklären, dann kriege ich ein bisschen einen Hänger im Prinzip, wenn ich es einschränken muss. Ich sage, finde ich es ja gar nicht schlecht, wenn du versuchst, ökonomische Zusammenhänge vereinfacht darzustellen und Bürger dafür zu bewegen, sich damit zu beschäftigen. Aber was da gemacht wurde, das war schon sehr, sehr simpel. Nach dem Juhu, wir hauen 500 Milliarden raus. Wir investieren endlich. Wir sind ein reiches Land, wir können es machen.
Kein Wort dazu, dass ja von den 500 Milliarden ein großer Teil veruntreut wird. Wir wissen in Haushaltsplan sprechen die Wirtschaftsforschungsinstitute davon, dass wir ungefä die Hälfte dessen, was eigentlich für Investitionen im Sondervermögen vorgesehen war, für Konsumverwenden. Wir wissen ja aus früheren Podcasts, früheren Gesprächen von uns beiden, dass davor ja schon im Prinzip vieles im Haushalt gestoppt wurde, als diesen Schulden, Stichwort Verteidigungsausgaben, über ein Prozent. Davor war schon anderthalb Prozent im Haushalt. Schwuppdiwupp 20 Milliarden für dieses Löcher stopfen. Das heißt also zu Jubel, Jubel, wir geben viel Geld aus und alles wird super. Das zeugt dann schon von einer ungläubigen Staatsgläubigkeit. So als könnte Herr Merz und Frau Bas, als könnten die und da klingelt man, wenn sie das Geld vom Himmel regeln lassen würden, was ja letztlich unser eigenes Geld ist, als könnten sie damit irgendwelche Wirtschaftswunder bewirken. Also es hat mich schon geschockt. Also ich bin schon für eine einfache Vermittlung der Wirtschaftszusammenhänge, aber ich bin nicht für so eine Art von Desinformation. Und was mich beruhigt hat, ist, dass ja die Teilnehmer, ich weiß nicht, Ob der Ör da einen Fehler gemacht hat bei der Auswahl, weil 76 haben am Anfang gesagt von den 100 wir werden nicht gut regiert. Wenn ich jetzt da gewesen wäre, Dann wären es 77 gewesen, die es gesagt hätten. Aber das Gute ist, trotz der beeindruckenden Show und das Herumtanzens auf der Bühne, haben am Ende 74 immer noch wir werden nicht gut regiert. Ich muss gestehen, ich persönlich hätte erhofft, dass das Ergebnis anders gewesen wäre. Ich hätte mir gewünscht, dass 76 am Anfang sagen, wir wären nicht gut regiert und 100 am Ende sagen, wir wären nicht gut regiert, weil eigentlich ja gezeigt wurde, wir wären nicht gut. Aber man könnte auch sagen, wir haben halt erneut gesehen, warum es noch welche gibt, die glauben, es wäre eine gute Politik, einfach mehr Geld auszugeben. Einfach deshalb, weil es in den Medien so wahnsinnig gerne auch so erzählt wird. Und das sage ich, der ich ja asche auf mein Haupt damals, als wir darüber gesprochen haben, gesagt Naja, eine Schuldenbremsenreform ist schon OK, Schulden zu machen ist schon okay. Ich hatte noch so ein bisschen naive Hoffnung, dass der Herr Merz und die Union irgendwie mit der SPD was ausgehandelt hat, dass man das Geld wirklich sinnhaft verwendet. Jetzt wissen wir beide gemeinsam wollen das Geld nicht sinnhaft verwenden. Stichwort Rentenentscheid der letzten Woche haben wir einen Sonderpodcast gemacht, brauchen wir nicht zu diskutieren. Es passt aber ins Bild vor dem Hintergrund Klamauk der ARD, würde ich jetzt mal sagen, im Zuge der Verblödung letztlich nach dem Motto Politik macht alles richtig. Die Tatsache ist, die Politik macht es nicht richtig. Da kommen wir noch dazu, weil ja während wir auf der Bühne tanzen, die deutsche Wirtschaft immer mehr in der Krise sich verfestigt und das ist das, was echt bedauerlich ist.
Ulf Poschardt
Ja, ich muss sagen, die Unansehnlichkeit der Show hat mich beeindruckt und sie hat mich deshalb beeindruckt, weil es so eine mittlerweile sehr zeitgenössische Form des Deutschseins ist, nämlich so ein maximales Pathos und gleichzeitig beim Pathos nie den richtigen Ton treffen. Wir erinnern uns an den großen Pathos, als die Mauer fiel, Wir erinnern uns an den großen Pathos, als in Deutschland 54 die Weltmeisterschaft, 74 die Weltmeisterschaft 1990 also es gibt ja eine gesunde Form des Nationalpathos, der sich unter schwierigsten Bedingungen in Deutschland entwickelt hat und dieser Show, ich weiß gar nicht, wie die Moderatorin heißt mit ihrer weißen Pseudo Motorradlederjacke, alles daran ist falsch und nie sah Nationalpathos so geschmacklos und billig aus. Und wir beide sind ja Internationalisten wie alle guten Freunde des Kapitalismus. Wir reißen viel und auch da wieder, ich kann nicht anders. Dieses Fremdeln mit dem Land hat auch damit zu tun, dass dieses Land unfähig ist, sich selbst mit irgendeiner Ästhetik zu versehen, die ansprechend ist. Das sah so aus, als hätte man alle Requisiten im Euro Shop gekauft, Also Friedrich Merz hat eine schwarz rot goldene Perücke bekommen und so Skabla Olas und alles sah so aus, als hätte die Requisite beim ÖR kostet ja am Ende alles zigtausende von Euro, die wir bezahlen Und es war scheußlich und es wäre undenkbar in Frankreich, England oder Italien, in Dänemark undenkbar, undenkbar, dass man so mit seinem Land umgeht und dann die volkswirtschaftliche Komplettverblödung. Ich weiß nicht, wie viel Nettosteuerzahler, das hätte mich eigentlich am meisten interessiert. Nicht, was sie geil finden, sondern wer sitzt da, wer steht da, wer treff zum Gelingen dieser Volkswirtschaft bei. Und stattdessen hat man sozusagen diese Leute, die diese scheußliche Form des Party Patriotismus verbinden mit einer komplett verblödeten Etatismus Idee. Und das passt ja auch gut zusammen, weil Frau Planken und Herr Nassif, ich glaube so heißen die beiden, sind ja auch sozusagen Staatsjournalisten, ÖR Journalisten. Und die bieten dann eine Show, die am Ende den Eindruck hinterlässt, also alles ist super und es gibt ja kein Sondervermögen, es gibt Sonderschulden. Das Wort Sondervermögen ist einfach Bollocks sind Sonderschulden. Und es werden, wenn ich da waren ja erstaunlich wenig junge Leute da, das werden die Kinder und Enkel dieser Leute, die sich da geäußert haben, abbilden. Mein absoluter Low Punkt war die Diskussion um Migration. Da hat man doch ernsthaft mit der Karte den Hautton abgeglichen, um in der Städtebilddebatte deutlich zu machen, dass Friedrich Schmerz ein Rassist ist. Und alles in allem, wir müssen jetzt gar nicht weiter drauf rumhacken. Wir alle wissen, ich glaube, die Zustimmung, wenn wir mal so wollen, wenn wir mal abstimmen lassen unter allen Mega Hörerinnen und Hörern, wie viel davon den ÖAR eigentlich wollen oder nicht oder kann das weg? Ich würde so sagen, ör ist das mega, kann das weg? Da würde ich mal sagen, so bei uns, wir dürften so zwischen 87 und 90 Prozent weg damit. Und solche Shows, die ja auch so einen Pathos haben, als erklärt sich hier die Bundesrepublik selbst für alle anderen Bundesrepublikanern, macht deutlich, wie sehr dieses Konzept gescheitert ist. Das ist eine hohle Nummer, die einen Standort Patriotismus nur noch als Show inszenieren kann, weil das eigentlich Reale, nämlich die Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gar nicht mehr auftaucht. Schulden ist geil, Rente ist geil, so das Rentenpaket gelingt ja was und alles zusammen heißt einfach mehr Schulden und wie wir beide wissen, mehr Steuern. Und mein positives Wir haben uns ja vorgenommen, dass wir heute positive Aspekte auch bieten zum Jahresende. Mein Gefühl ist, und ich habe jetzt hier in der Redaktion auch meine Kolleginnen und Kollegen gefragt, die toll sind, die den ÖÖR im Zweifelsfall mögen, sehr mögen so zum Teil. Und selbst die, als ich sie darauf angesprochen oh Gott und oh weia. Und ich habe so das Gefühl, ohne die Bundesrepublik mit irgendeinem autoritären System vergleichen zu wollen, aber da hat sich was abgekapselt, das immer weniger vermittelbar ist. Und wenn man so will, und jetzt merkst du den Feuilletonisten in mir, lieber Daniel, bitte. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn ihr diesen Clip irgendwo seht, weil wir filmen heute im Hintergrund sind wunderbare Weihnachtsgeschenke, die Bücher von Daniel Stelter. Ich kann es nur empfehlen, Klammer zu.
Daniel Stelter
Kopf zur Seite nehmen.
Ulf Poschardt
Auf jeden Fall, Daniel sieht sehr, sehr gut aus. Und ich glaube, so diese Zustimmung zum ÖR wird durch diese Shows kleiner. Und insofern möchte ich den Machern danken.
Daniel Stelter
Ich würde ganz gerne noch mal da ganz kurz, Ulf, bevor wir zum nächsten Punkt eingehen. Zum einen glaube ich, mit unserer Positivliste, das müssen wir noch mal verschieben. Wir haben uns jetzt nicht abgestimmt. Genau, unser Podcast lebt ja von der Spontanität. Ich glaube, wir haben zu viele negative Themen heute, um positiv zu sein. Vielleicht ist es echt die Weihnachtsausgabe, wo wir so ein bisschen weihnachtlich gestimmt dann bei Glühwein und Plätzchen dann sagen, wir.
Ulf Poschardt
Betrinken uns, um positiv zu sein.
Daniel Stelter
Ich habe vor ein paar wo ein interessantes Gespräch gehabt mit einem führenden Repräsentanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und ich sage jetzt nicht, wer das war, weil das ist Bestandteil dieser Diskussion, dass man nichts sagt, wer. Und ich meinte da nach dem Naja, also die Medien stellen eigentlich den wirtschaftlichen Niedergang in Deutschland sich ausreichend dar. Das müsste eigentlich Schlagzeile jeden Tag sein. Und da meinte Herr Stellt das stimmt doch überhaupt nicht, wir berichten darüber. Und sagte die Tatsache, dass die Bürger sich am meisten Sorgen machen um die Wirtschaft in Umfragen mittlerweile, das sei ja genau das Ergebnis dessen, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk die Bürger so gut darüber aufklären würde, dass die Wirtschaft da niedergeht. Das fand ich eine starke Aussage und wie gesagt, vielleicht irre ich mich auch. Insofern bin ich gespannt auf die Kommentare unserer Hörer. Nur ich habe mir gedacht, in meiner Wahrnehmung ist das nicht so, Da würdest du am Rande gemeldet, Aber die Tatsache, dass wir ungefähr Arbeitsplätze im Industriebereich verloren haben, in den letzten zwölf Monaten, dass das gut bezahlte Stellen sind, dass wir gerade in der Automobilindustrie, Automobilzulieferer, das richtig runtergeht, dass Bayern und Baden Württemberg, die früheren Zugpferde, dass die jetzt da niedergehen. Das wird dann höchstens auf X von grünen Politikern aus Schleswig Holstein gefeiert. Nach dem seht ihr das habt ihr davon, hättet ihr mal Windräder aufgestellt, dann wäre es nicht so gekommen, Weiß ich, Das muss man erst mal hinkriegen und vor allem dann im Länder Finanzrechner von den Ländern haben wollen. Aber egal, das zeigt mir einfach nur, das stimmt schlichtweg nicht. Ich glaube, der Gesprächspartner, der meinte das ernst, der hat es, glaube ich, wirklich gemeint. Sie würden aufklären und wahrscheinlich würde er auch diese Sendung zur Aufklärung zählen und ich würde sie halt unter ich will nicht sagen, Erziehung ist vielleicht ein bisschen hart, aber ich würde schon sagen, da wird versucht ein bestimmtes Bild zu generieren, nach dem die Politik handelt doch. Und darum, ich wiederhole mich jetzt an der Stelle, fand ich es gut, dass eben 75 Prozent der Teilnehmer vorher und nachher meinten, nein, wir werden nicht gut regiert. Recht haben sie. Und nochmal diese Schulden zu feiern, wo der Sachverständigenrat der Wirtschaft sagt, so wie sie verwendet werden, werden sie dem wirtschaftlichen Wachstum faktisch nichts bringen und werden nur den Handlungsspielraum des Staates massiv einschränken aufgrund der Zinslasten. Das einfach so zu feiern, das ist einfach ein Desaster. Und dann kam ja, die haben ja so ein bisschen Pro und Contra gehabt und Contra hat sich dann voll versteift auf das Thema Migration, nicht auf das Thema Wirtschaft. Da hätte man ja angreifen müssen. Und vor dem Hintergrund, es ist tragisch, aber ich bin dahingehend zuversichtlich, dass eben die Zuschauer genauso reagiert haben, wie die Teilnehmer der Sendung. Wenn man sich's angetan ist man hinterher nicht zum Schluss gekommen wir werden gut regiert. Und damit ist ja sozusagen das Ziel verfehlt worden.
Ulf Poschardt
Genau. Also wie gesagt, wir machen vor Weihnachten noch positiver, aber ich kann ja nicht ändern. Ich bin eine hell strahlende positive Natur. Und dieser Punkt ist, und das ist übrigens egal, ob man den kulturell-medialen Überbau einer Demokratie oder einer Autokratie oder einer Diktatur hat, in dem Moment, wo das, was Staats und regierungsnah an Journalismus, Propaganda, Agitation geliefert wird, Wenn das nicht mehr greift, das ist eigentlich das Alarmsignal. Und ich habe ja bewusst ein Fussballbeispiel gewählt, weil dieses 54 das war, wir sind wieder wer, das hat der Politik wirklich einen Schub gegeben. 74 war auch so ein Aufbruch, das war sozusagen die goldenen 30 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und so weiter, 1990 das wiedervereinigte Deutschland. Und das waren so reale, identitätsstiftende patriotische Momente des Aufbruchs. Und diese Nummer jetzt, das Schale daran, das Peinliche daran ist das Gute daran, weil es greift nicht mehr so wie der ÖR mit seiner Propaganda nicht mehr greift. Wir werden demnächst mal so einen Abgleich machen. Ich habe da eine interessante Studie mit verschiedenen Kollegen mal so angeregt, Tagesthemen, Kommentare und Parteiprogramme, so dieses Durchstellen, Regierungsnarrative, seien sie aus der EU oder aus Deutschland, Green Deal Migration, Corona Regime etc. Es haut nicht mehr hin. Das ist ein Alarmsignal. Und die Versuche, die verzweifelten Versuche, und ich weiß jetzt nicht, mit wem du da gesprochen hast, das verrätst du mir sicherlich gleich nach der Aufnahme, die verstehen weniger und weniger, warum ihr eigenes Geschäftsmodell, dass er einfach ein steuerfinanziertes, ein gebührenfinanziertes Geschäftsmodell, warum das nicht mehr verfängt. Wir wollen ihnen nicht weiterhelfen. Wir bieten sozusagen, gemein würde man jetzt sagen, wir bieten Westfernsehen an, was Ökonomie betrifft und springen zum nächsten Deutschland deindustrialisiert. Und auch da, um diesen Twist zwischen dem kultural medialen Überbau und den ökonomischen Realitäten so pointiert einzuschleusen. Die schönste Sache, das haben wir auch in unserem Megachat ja kommentiert, die Kulturschaffenden in Sturgat.
Diese Stadt in diesem Bundesland, beides von den Grünen regiert aus dem Wohlstand, den unfassbaren Milliarden Renditen aus Zuffenhausen unter Türkheim und all den zuliefernden Global Champions Betrieben in der Umgebung. Ich glaube, ich habe es schon ein paar Mal erzählt, ich habe ja so einen Autoknall, wenn man Mercedes oder Porsche besucht und dann von Zuffenhausen zum Beispiel nach Weissach fährt, wo die Rennstrecke ist, wo die Forschungsabteilungen sind, dann fährt man durch Ortschaften, wo an jedem ort vorne steht Airbag, Entwicklungszentrum Daimler, so und so. Du fährst durch 100 Ortschaften, egal welche Route du nimmst und du siehst, hier wird überall etwas produziert, was weltweit eine der gefragtesten Produkte war, in Teilen noch ist. Und jetzt kommen diese Clowns, die Leute, die da wahrscheinlich auch früher oder später mal beim ÖR gearbeitet haben, die dann sozusagen so einen vermufften, spießigen Linkspatriotismus für eine gescheiterte etatistische Volkswirtschaft anbieten und wundern sich, warum auch ihre grünen Parteifreunde sparen müssen. In Stuttgart. So, die sind so dumm, die sind so beschränkt, dass sie nicht kapieren, wenn sie jahrelang auf Klimadämons waren und sich angeklebt haben auf irgendwelchen Ein und Ausfallstraßen in Stuttgart und auch sonst keine Gelegenheit ausgelassen haben, um die Industrien, die diese Stadt, die diese Region, die dieses Bundesland so wohlhabend und auch kulturell luxuriös gemacht haben, dass es ihnen eben auch an den Kranken geht. Sie produzieren nichts und zwar gar nichts von dem, was irgendwie marktgängig ist. Und ich sage das mit großem Bedauern, weil Stuttgart war mit der neuen Nationalgalerie von Stirling, mit dem Ballett dort, mit den Theatern dort, das war mal was und jetzt stehen sie da und ja, wir wollen nicht, dass bei uns gekürzt wird und glauben ernsthaft, dass so ein Protest in so einer Lage, wo tausende von Industriearbeitsplätzen wegfallen, noch irgendjemand beeindruckt. Also diese Bescheuertheit, die hat mich sehr beeindruckt. Daniel.
Daniel Stelter
Beeindruckt hat mich jetzt die Bescheuertheit nicht. Da bin ich nicht mal gewundert, muss ich gestehen, weil es passt ja, es passt eigentlich zu der Sendung in der ARD noch dazu. Man hat eben diese völlig verquerte Vorstellung davon, wie Wirtschaft funktioniert. Ich war jetzt auch kürzlich in Stuttgart vor ein paar Wochen und ich mache jetzt keine Stadtbildkonversation hier. Ich meine, ich bin in den letzten Jahrzehnten oft in Stuttgart gewesen. Stuttgart hat sich durchaus verändert, lass es mir so formulieren. Und da stehe ich durch Stuttgart symptomatisch für das, was im Land passiert. Zum einen haben wir explodierende Sozialetats. Wir kennen die Ursachen, brauchen wir nicht zu diskutieren. Zum zweiten haben wir Städte, die sich vorgenommen haben, bestimmte Projekte durchzuführen, am liebsten noch irgendwie klimaneutral zu werden. Wir hatten Hamburg diskutiert. Ich weiß gar nicht, was Stuttgart das Ziel ist, aber wir wissen generell, die Gemeinden haben sich, die Kommunen haben sich teilweise überboten mit ihren Zielen möglichst schnell klimaneutral zu werden, irgendwelche Dinge zu machen. Das heißt, man hat sehr viel Geld ausgegeben für Dinge, die relativ wenig Klimaeffekt haben, die sehr teuer sind. Und man hat das Ganze getan, getragen aus dem Glauben, dass das Geld ewig sprudeln würde aus den Gewerbesteuereinnahmen. Und jetzt plötzlich erfolgt das nicht mehr mit dem Sprudeln. Einfach deshalb, weil man mit seiner eigenen Politik.
Natürlich nicht allein auf Kommuner eben, sondern auf Bundesebene, Landesebene, europäischer Ebene, auf Europa kommen wir gleich noch, im Prinzip die Basis des Wohlstandes kaputt gemacht hat. Und dann wundert man sich, also man protestiert gegen das Auto und wundert sich hinterher, dass man keine Steuereinnahmen mehr hat, mehr weil man Autos herstellt. Das ist im Prinzip die Kurzfassung dessen, was passiert ist. Wir haben aber andere Dinge gemacht. Das heißt, wir haben im Prinzip einfach in Stuttgart das Symbol und ich würde jetzt nicht so weit gehen, dass Stuttgart jetzt das Detroit Deutschlands wird, Hoffe ich jetzt mal nicht. Da habe ich immer noch große Hoffnung in die Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Aber wir sollten uns dies vormachen. Umbruch auf Elektro, wenn der nun kommt, wird so oder so dazu führen, dass massenweise Arbeitsplätze verloren gehen und wir können froh sein, etwas zu erhalten. Und vor dem Hintergrund, ich finde es einfach dramatisch und ich finde, ich fand es eigentlich amüsant. Ich habe das gesehen, die Bilder aus Stuttgart und ich musste mich einfach amüsieren, wenn ich mir gedacht Wisst ihr was, Freunde, es habt ihr so bestellt, jetzt bekommt ihr es. Auf der anderen Seite muss ich aber sagen, ich finde es sehr, sehr traurig für alle, die betroffen sind davon, weil schreiben uns ja auch viele Ulf und die schreiben Wahnsinn in unserem Umfeld, die Einstiege sind so nah. Es gibt ganz viele Leute, die kennen Leute, die ihren Job verloren haben. Es gibt ganz viele Leute, die da sitzen in Stuttgart, die haben dann Immobilien gekauft, die im Wert verfallen werden, Die haben vielleicht das Einkommen nicht mehr, weil sie ihren Job los sind. Das ist ganz dramatisch, was da passiert. Und ich finde, dass der Euro öffentlich rechtliche Rundfunk das in der ganzen Dramatik noch nicht transportiert. Täte er es würde auch die Regierung nicht so einen Schwachsinn weitermachen können, wie sie es zurzeit macht.
Ulf Poschardt
Ja, also sie wollen es auch nicht. Also wie gesagt, ich bekenne mich schuldig. Mein King ist, dass ich in Deutschland Funk höre Und auch an einem Mittwochmorgen geht es halt zuerst um klimaneutrales Europa und so weiter. Die sind unfähig, ihre eigenen Narrative zu problematisieren.
Daniel Stelter
Warum ist der Pastor, der Che Guevara gefeiert hat, das ist noch immer das Beste. Ich höre ja auch, aber immer zielorientiert. Aber das war das Beste noch vor ein paar Wochen, wo er das gesagt hat, ohne ein einziges Wort zu erwähnen, wie viele Menschenleben er auf dem Gewissen hat.
Ulf Poschardt
Aber egal, wir machen.
Jesus als Chegovara und so. Aber dieser komplette Müll, dieser Schrott gedeiht ja nur in Biotopen, in denen es keine Art von Checks and Balances gibt. Die ne, da musst du nach Venezuela gehen, dann kannst du das machen und hoffentlich sorgen dann die Amerikaner dafür, dass du aus Venezuela dann wieder raus vertrieben wirst. Aber mach das einfach mal. Erzähl diese Shit Predigt dort. Aber du weißt zu Recht, den Preis zahlen ja nicht diese Leute. Die ÖR Rundfunksleute, die Frau Nortelle jetzt vom RBB, die kriegt monatlich bis zum Ende ihres Lebens, das ist jetzt gerade verhandelt worden. Der ÖR ist sozusagen ein Bonzenbetrieb, der die Leute absichert, ökonomisch bis zum Dort hinaus, weil sie eben für dieses politische Milieu Stimmung gemacht haben, für eine Politik, die uns jetzt in diese Pleiten führt. Also insofern diesen vielen Leuten.
Daniel Stelter
Ulf Ganz kurz, aber die Leute muss man ganz kurz sagen, das sind auch die Leute immer über Vermögenssteuer und ähnliches reden, aber man muss überlegen, die kriegt Euro im Jahr mal rundgerechnet und die ist eine junge Frau, die lebt noch mindestens 30 Jahre. Und wenn Sie sich nicht groß abzinse, reden wir hier von einem Ticket von zweieinhalb bis drei Millionen Euro. Das ist vermögenswert. Aber wenn jetzt morgen Vermögenssteuer kommt, ist es ja nicht besteuert. Das heißt, die Leute, die solche Packages haben, sagen dann immer anderen, die selber vorsorgen, um so eine Rente zu haben. Was meinst du, was für Vermögen du aufbauen musst, um so eine Rente haben zu können Von dem Hintergrund, Das zeigt einfach noch mal diese, diese ganze Idiotie des Systems, quasi hingehen, sich Zahlungen sichern und gleichzeitig aber diejenigen, die privat vorsorgen, entsprechend höher besteuern wollen. Das ist im Prinzip das, was wir da haben. Und das finde ich einfach das letzte.
Ulf Poschardt
Moral wird von diesen Leuten eingesetzt, um den Neid an denjenigen auszuleben, denen es besser geht als sie selber weil sie so moralisch eitel sind, dass sie damit nicht leben können. Und diese 400 Leute, die früher in dieser Wohlstandsbundesrepublik, die man sich geleistet hat, die Clowns im Kulturbetrieb, um den gutverdienenden Zahnarzt mit seiner Gattin, die Juristin ist, den drei Kindern auf den tollen Gymnasien, die auch schon Geld zurückgelegt haben, die vielleicht ein, zwei Immobilien haben, um die alte abzusuchen, Die sind da hingegangen und haben sich mit irgendwelchen Brecht und Heiner Müller Stücken richtig beschimpfen lassen. Und sind dann rausgegangen und haben Vielen Dank, das war mal wieder gut. Stimmt, das ist eigentlich schlimm. Und komm, jetzt trinken wir noch ein Glas irgendwo. Diese Art von Überbau war luxus. Und diese 400 Leute waren Teil einer Luxus Kulturüberbauindustrie, die jetzt nicht mehr finanziert werden kann, weil die Fundamente wegbrechen. Ich komme jetzt mal mit Zahlen, also.
Firmenpleiten, Höchster Stand seit elf Jahren plus 8,3 Prozent. Kreditreform spricht von einem dynamischen Insolvenzgeschehen. Stellen im verarbeiten Gewerbe weg davon Metall, Elektrostahl, Mittelstand unter Druck. Stilles Massensterben. Über 80 Prozent der Pleiten kommen von Kleinstbetrieben unter zehn Mitarbeiter, hohe Verschuldung, teure Energie, Bürokratie, Lohnnebenkosten, schwierige Kredite. Es bricht vor allem dem Mittelstand das Genick. Grossabbau bei VW, Bosch, ZF, dominierte Schlagzeilen, sterbende Mittelständler, die gehen dabei fast unter. Und wir haben Handel, Kliniken, Industrie, richtig rund, bedrohte oder verlorene Jobs in Kliniken, Pflegehandel im Handel. So viele pleiten wie seit 1914, 15 nicht mehr. So. Und wir könnten jetzt durchranten mit all diesen Zahlen. Und dann kommen wir zum letzten Mal zu dieser Fernsehsendung, dass da noch einer steht und so jubelt für Sonderschulden und so weiter. Dann hat man diese Menschen bewusst oder unbewusst einfach ökonomisch unmündig gehalten. Und dieses ökonomisch unmündig halten ist etwas, was sich rächen wird. Und um den Blick auf das letzte Thema zu werfen, wo wir sicherlich heute noch mal drüber sprechen werden, ist Donald Trumps Blick auf Europa. Da regen sich jetzt alle wieder furchtbar auf und die regen sich auch auf über das neue Papier zur Sicherheit Politik der Amerikaner, aber Donald Trump ist einfach ein Realist bei all dem Irrsinn, den er auch verzapft. Der sagt einfach, kriegt mal euren Scheiß zusammen, ihr Deutschen, ihr Europäer, sorgt mal dafür, dass Innovation passiert und nicht Regulierung. Und es gab so ein wunderbares Video von Jamie Dimon, dem CEO von JP Morgan, wo er einfach so gesagt ja, Europa, ich bin nicht zwingend ein Trump ist und ich finde, wir haben in Amerika auch Hausaufgaben. Aber der hat so gesagt wie das GDP von Europa war mal 90 Prozent der USA und ist jetzt 65 Prozent. Und er sagt einfach, der Niedergang hat damit zu tun, es gibt they driving business out, they're driving innovation out. Und er hat also deutlich gemacht, dass diese Art von Abgabenlast und Bürokratie, alles Sachen, die wir nicht mehr hören können, weil wir es hier schon tausendmal besprochen haben, der sagt einfach, wenn ihr Europäer so weitermacht, dann spielt ja gar keine Rolle mehr. Und das ist im Grunde genommen genau das, was Trump sagt. Aber wir sehen ja selber bei der Deindustrialisierung von Deutschland, die Medien juckt es nur in Teilen. Und das, was wir ja hier anbieten als eine radikal wirtschaftszentrierte Podcastform, das findet ja im Grunde genommen, bis auf Veronika Grimm, die da heroisch steht, und ein paar Ökonomen, es findet ja keinen größeren Widerstand Widerhall in den gesellschaftlichen Debatten, weil man einfach nicht weiß, wie die Zusammenhänge sind von ökonomischen und industriepolitischen Rahmendaten mit dem Ausblick für das Große und Ganze in dem Land. Und insofern stehen wir immer und immer wieder an derselben Stelle. Und das kann doch nicht wahr sein.
Daniel Stelter
Das tun wir in der Tat. Ich meine, ich habe gerade gedacht, der Ökonom, dessen Namen wir nicht mehr erwähnen, hat ja sofort ist doch alles gut, normaler Strukturwandel, lass uns doch nicht aufregen. Vielleicht kurz noch mal zur Erklärung, Ich bin noch nicht gegen Strukturwandel. Und in der Tat, das habe ich übrigens bei Welt TV auch gesagt, als es um das Thema Insolvenzen ging. Natürlich holen wir hier ein bisschen das nach, was in den letzten Jahren, als die Geldpolitik so großzügig war, als Geld nichts gekostet hat, unterdruckt wurde. Da gab es einfach einige Unternehmen, die waren nicht mehr lebensfähig, die jetzt eben sterben. Das ist bedauerlich, aber es ist so. Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, es ist eben kein normaler Strukturwandel, sondern es ist eben die Folge einer hausgemachten, mutwilligen Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen durch zu teure Energien, durch zu hohe, mittlerweile hohe Lohnstückkosten, die ja durch die weitere Erhöhung des Mindestlohns übrigens noch mal hochgehen. Da gab es eine IFO Umfrage letzte Woche, wonach weit über 50 Prozent der Unternehmen erklärt haben, sie werden Personal abbauen. Das ist sozusagen ein ganz anderes Umfeld. Aber trotzdem kommt die Mindestlohnerhöhung natürlich durch, weil man fühlt sich dann besser als Politiker.
Das heißt, wir haben es zu tun wirklich mit einer Politik, die bewusst Firmen kaputt macht. Das ist eben kein Strukturwandel, sondern das ist einfach schlecht. Strukturwandel ist ein neues Produkt kommt, bessere Wirtschaften kommen, besser bezahlte Arbeitsplätze entstehen und dann sind bestimmte Branchen zum Beispiel nicht mehr finanzierbar, wie zum Beispiel Textile. Und das wandert eben dann ab in Länder, wo es günstiger ist. Das witziger noch, weil du gerade sagst, was die Politik sagt. Ich habe gestern mich sehr gut amüsiert, als Katharina Dröge von den Grünen getwittert hat, Ich Die Insolvenzen schießen durch die Decke und viele Menschen sorgen sich um ihren Job. So weit, so richtig. Und jetzt kommt's, Es wird Zeit, dass sich Merz endlich um die Wirtschaft kümmert. Da würde ich ihr ja später spontan zustimmen. Ich habe aber dann mir erlaubt, ihr zu antworten und habe sie daran erinnert. Es gab ja mal die Plakate Erlebe dein grünes Wirtschaftswunder. Und wir erinnern uns, dass die Firmen, die insolvent gehen, ja laut Herrn Habeck ja nur Pause machen. Die sind ja nicht weg, die machen ja nur was anderes. Und da habe ich sie daran erinnert, dass im Prinzip die Insolvenzen und die Arbeitslosigkeit nachlaufende Indikatoren sind. Selbst wenn es morgen das Wunder gäbe, dass wir eine gute Wirtschaftspolitik hätten, würde es trotzdem noch einen weiteren Anstieg erstmal in Insolvenzen geben. Das heißt, das waren schon die Ampel, die dafür verantwortlich ist, aber natürlich nicht alleine. Sie hat ja letztlich die Politik von Frau Merkel beschleunigt fortgesetzt. Das führt mich zu Donald Trump. Donald Trump hat gesagt, Frau Merkel hat zwei Riesenfehler gemacht, nämlich die Energiepolitik, Klammer auf Atomausstieg führte natürlich zwangsläufig zur Abhängigkeit von russischem Gas und zum Zweiten die Migrationspolitik. Wir wissen das, das schlägt sich nieder in allen Dingen bei den Sozialausgaben, aber natürlich vor allem auch beim Niedergang der Schulen, weil wir es nicht geschafft haben bzw. Weil wir nichts getan haben, um es schaffen zu können. Wir hätten natürlich das tun können. Wir hätten DAM habe ich ja damals 2015 mit dem Ökonomen diskutiert, dessen Namen wir nicht nennen, wo ich gemeint habe, wir müssen dringend mehr Geld in die Hand nehmen, vor allem für Bildung. Das haben wir nicht getan. Das Ergebnis sehen wir heute. Wir hätten übrigens auch bauen sollen, Weil wenn wir 7 Millionen Nettozuwanderung haben, vor allem in die Ballungszentren, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir Wohnungsmangel haben. Doch kommen wir mal ganz kurz nochmal zur EU und zu Herrn Donald Schwab. Da hatte ich vollkommen recht. Und ich habe noch ein paar Zahlen rausgesucht, weil ich noch kurz zur Erinnerung Ulf, wir beide sind etwas älter, wir wissen das noch, Aber es gab im Jahr 2000 in Lissabon eine berühmte Sitzung der Europäischen Union, wo man gesagt hat, ich Wir wollen bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensgestützten Wirtschaftsraum der Welt werden. Das war also das Ziel für 2010. 2010 hat man dann festgestellt, man hat alle Ziele verfehlt, sowohl bei Ausbildung, bei Bildungsdepot.
Ulf Poschardt
Wann hat man das festgestellt, dass man.
Daniel Stelter
Alles 2010 Dramatik aufbauen? Also 2010 war das Ziel. 2010 hat man alle Ziele gerissen. Man hatte weder die Ausgabe Forschung Entwicklung hochgebracht, noch die Schulabbrecherquote runter, noch das Bildungssystem hoch, auch die Patentanmeldungen, die Anzahl Hightech Unternehmen, wo ich immer noch geguckt habe, hat die Ziele verfehlt. Was hat man gemacht? Okay, wir brauchen noch Mal Zehn Jahre 2020 2020 Kam Dann, Ich würde mal sagen in Anführungsstrichen glücklicherweise Corona. Da konnte man das ganze Thema still und heimlich beerdigen, wenn wir es einfach mal anschauen. Wir sind in jeder Hinsicht nach hinten durchgereicht worden, in den USA beispielsweise, die geben mehr als das Doppelte aus pro Jahr für Forschung und Entwicklung als Europa. Und zwar ist das Staat und Privatsphäre. Wir wissen, Private in Europa geben weniger Geld. Warum? Kosten des Scheiterns haben wir auch schon mal diskutiert. Wenn du in Europa was anfängst und es klappt nicht so gut, dann hast du so hohe Sozialkosten, Abbaukosten und so weiter, dass im Prinzip die Kostenscheider so hoch sind, dass man lieber ganz woanders innoviert, nämlich in den USA. Wir haben mittlerweile Ausgaben für Forschung, Entwicklung, wo China uns schon überholt. Wir konzentrieren uns vor allem auf Mitte, nicht auf Hightech. Das haben wir auch schon diskutiert. Wenn es um Zukunft sich geht, sind China und die USA einsame Spitze. Wir haben einen EU Haushalt, das finde ich ganz witzig. Nur acht Prozent gehen in Binnenmarkt, Innovation, Digitalisierung der Ausgaben und die haben ja.
Milliarden Euro, haben die ja zur Verfügung und gehen davon 87 Milliarden aus. Dafür im Vergleich für die Subventionierung der Landwirtschaft geben wir 325 Milliarden aus und für die Umverteilung in ärmere Regionen 320 92 Milliarden. Du siehst, wir sind eine riesen Umteilungsmaschinerie. Wir haben eine Bürokratie, die legendär ist. Die Verwaltung allein der EU kostet 76 Milliarden, so viel wie investiert wird. Jetzt haben sie zwar gerade gesagt, Lieferkettengesetz wird aufgeweicht, alle regen sich auf, Letztlich ist es ja nur Tropfen auf den heißen Stein. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung erstickt die Unternehmen. Und wiederum in jeder Hinsicht bleiben wir hinten bei Technologieunternehmen. Von 100 Technologieunternehmmen in der Welt, den führenden, sitzen nur 10 in der EU, 13 sitzen in Thailand, waren aber 10 in der ganzen EU, 13 in Taiwan, 44 in den USA. Und eine gute Nachricht, es gibt eine europäische Universität, also eine EU Universität in den Top 30 der Welt. Das ist die Tummel München.
Freut uns in Top 20 übrigens nicht, weil in Top 20 da schaffen es dann die ETH rein. Natürlich Oxford, Cambridge, aber keine Deutsche. Das heißt, wir sind. Und noch ein Punkt nochmal, es gibt eine ganz witzige Studie, die hat mal gesagt, wenn Deutschland und Frankreich und die anderen europäischen Staaten, wenn wir Mitgliedsstaaten in den USA wären, im Jahr 2000 hätte Deutschland noch gelegen auf Platz 31 aller Bundesstaaten. Heute liegen wir auf dem Niveau des 38. Bundesstaats Oklahoma, da ist unser Bruttoinlandsprodukt pro Kopf hingerutscht. Wir werden nach unten durchgereicht. J. B. Dimon hat es gesagt und natürlich hat Donald Trump recht. Und jetzt regen sich alle auf über diese Strategie der Amerikaner, wenn du sie richtig durchliest, Da Gab es übrigens einen guten Kommentar. Ich will die Welt gar nicht so loben. Gab es einen guten Kommentar von deinem Kollegen?
Das war ein guter Kommentar, weil er nämlich gesagt hat, kann jetzt nicht beurteilen, Ich will jetzt ja, ich bin ja nicht, ich bin ja entgegen, was mir viele bei Twitter immer vorwerfen, bin ich ja kein Mitarbeiter von Springer. Also ich kann auch unabhängig meiner Meinung sagen, er hat richtigerweise gesagt, wir wären da hinten durchgereicht. Und mal ganz ehrlich, wenn wir so durchgereicht werden und die Amerikaner sagen ja letztlich, wir wollen gern, dass ihr Politikänderung macht. Wir brauchen euch als starken Partner. Steht der da drin? Da steht nichts drin. Wir wollen dich nicht als Partner haben. Nur als starker Partner ist ganz Die erste Grundlage ist eine starke Wirtschaft. Das zweite ist eine Verteidigungsfähigkeit und das dritte ist dann aus beidem abgeleitet politische Macht. Wir laufen so rum, als hätten wir politisch noch viel zu melden. In Wirklichkeit haben wir durch die Erosion der Wirtschaft und des Verfrühstückens der sogenannten Frieden Dividende, ohne irgendwelche Verteidigung zu machen, haben wir letztlich uns selber politisch völlig, völlig machtlos gemacht. Ich wollte gerade ein anderes Wort verwenden, was nicht Podcast geeignet ist. Auf jeden Fall, das ist die Situation. Es ist ein Weckruf par excellence. Meine große Sorge ist nur da bin ich euch fertig, Ulf, es wird nur geschwätzt. Da habe ich mir Deutschlandfunken, da kam man Manfred Weber wieder und hat Nein, Europa, wir sind so stark und es ist eine Frechheit von den Amerikanern und so weiter, wo ich Liebe Freunde, die Tatsache ist, wir haben den größten Sozialstaat der Welt. Wir haben am meisten Umverteilung. Die größte Gehaltssteigerung, die überhaupt in Europa stattfindet, ist die Gehaltssteigerung für die EU-Bürokraten und Kommissionsche und so weiter und so fort. Ich glaube über 25 Prozent in den letzten drei Jahren. Wir haben eine Bürokratiemonster. Wir haben einen Anspruch der Welt zu sagen, wie man KI reguliert und wissen nicht mehr, wie man KI macht. Wir leben in einer Dada Welt. Und der Bundeskanzler sagt nach dem Die EU muss eine Sicherungsmacht in der Welt werden. Mal ganz ehrlich, um das alles zu machen, braucht es einfach Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft. Da gibt es ja einige, die sagen, wir sollten nicht make economy great again, sondern make Europe great again oder make education great. Wir wissen gar nicht, wo wir aufhören sollen mit great again machen weil wir haben so viele Probleme, wo wir uns mutwillig selbst klein geschrumpft haben.
Ulf Poschardt
Ja, wie immer unterstreiche ich jedes Wort. Und ich bin natürlich als Weltangestellter auch unabhängig meiner Wahrnehmung. Aber dieser Kommentar von Andreas Rosenfelder, ich kann ihn nur sehr empfehlen. Warum, hat auch mit dem anderen zu tun, Weil Andreas, obwohl er ein Geisteswissenschaftler ist, kapiert hat, dass die Ökonomie die Dinge ermöglichen muss. Und ich würde gerne noch mal zu Katharina Dröge, auch da mit einer positiven Nachricht, diese Art von hohler politischer Rhetorik, auch das verfängt nicht mehr. Jetzt kann man sagen, alle rot rot grünen sind aus X raus, weil schlimm, schlimm, schlimm. Vom schlimm, schlimm,-schlimmen Donald Trump, Elon Musk meinte ich und sie kriegt da gerade mal noch so 500 Likes. Aber.
Kommentare und die Kommentare drunter, nicht nur die von Daniel, sondern von allen anderen, ist schon genial. Also da kommen noch mal die Goodies von Robert Habeck bei Maischberger, da kommen noch mal die Wahlplakate mit Erlebe dein grünes Wirtschaftswunder und so. Aber die Grünen stehen ja im Grunde, das ist die elitärste Partei bundesrepublikanischen Selbstverständnisses als moralisches Supermodel. Und dass jemand wie Frau Dröge, die auch hochintelligent, ich glaube sogar Studienstiftung Deutsches Volk, also wir reden wieder von super super Sch.
Daniel Stelter
Es haben Leute geschrieben, sind wir sogar Volkspolitik.
Ulf Poschardt
Ich warte nicht verifiziert, aber es macht es ja eigentlich noch besser, weil es deutlich macht, wir Linken würden sagen, es ist der große Verblendungszusammenhang und die sind von sich selbst verblendet. Um einen von mir sehr geschätzten Grünen noch zu zitieren, Omid Nouripour, Bundestagsvizepräsident, der sagt dann so Sonntagsreden, das ist so im Frank Walter Steinmeier tun Vorsicht, wir dürfen uns nicht von China abhängig machen. Jo, Sherlock, vielen Dank, das ist vollkommen richtig. Und da kommen so Sonntagsreden und ich sage, it's the economy, stupid, it's the economy. Die Chinesen nehmen uns zum Frühstück und die nehmen uns dank EU Green Deal zum Frühstück. Die nehmen uns zum Frühstück wegen eurer Politik. Und diese Entkopplung dessen, was man da so am Sonntag sagt, reden Dekor über das Land schüttet und die Rückkopplung, was ist denn deine Verantwortung in dem Game? Das ist komplett entkoppelt. Und es ist eigentlich fast ein paranoider Zustand. Warum sage ich, macht mich das gut gelaunt? Weil ich so finde, das reißt immer weiter auseinander. Und wie gesagt, ich vergleiche die Bundesrepublik nicht mit irgendeinem autoritären System und so, aber das ist so wie in diesen Autokratien und Diktaturen, dass so die Leute mit den Fähnchen noch dastehen, erinnert sich die Ostberliner Paraten. Man findet supergeil wie Nordkorea, wenn der Führer, also die klatschen nicht nur, sondern die klatschen in Ekstase und Verzückung. Und das hat mich ehrlich gesagt auch bei dieser ARD-Show ein bisschen daran. Erinnert, aber das hält nicht mehr. Je lauter man klatscht, je lauter und unnachgiebiger man diese Art von moralischer Selbsthypnose betreibt und glaubt, es interessiert noch irgendjemand außerhalb des Sendegebiets des Deutschlandfunks, umso deutlicher wird eigentlich, dass das eine Abschiedstour ist. Es wird nicht halten. Allerdings, und da bin ich Donald Trump sehr dankbar, die Drastik, und Donald Trump hat es ja in Teilen wirklich gemein formuliert, die Drastik, mit der das von Trump benannt wird, kann man eigentlich auch, du hast gesagt einen Weckruf, ich glaube, es sind alle wach, nur fehlt ihnen die innere Größe zu akzeptieren, dass wir wieder ganz kleine Brötchen backen müssen in unserem Selbstverständnis und eigentlich die Ärmel hochkrempeln müssen mit Demond, wie die Deutschen es immer wieder in großen besonderen Lagen nach 45 nach dem Fall der Mauer in Osteuropa, Deutschland, wir sind jetzt wieder da und anders als 45 sind die Städte nicht zerbombt und Ruinen Und anders als 89 sind die Ostdeutschen Städte nicht so, dass man nicht unter Balkonen durchlaufen kann, weil man Angst haben muss, dass die runterkommen. Es sieht alles noch von außen viel besser aus. Das ist die größte Gefahr, aber de facto sind wir da. Und Trump sagt, ich brauche euch, ich will euch. Er hat ja oft genug gesagt, stolz auf seine europäischen Vorfahren, auf seine deutsche, deutschen Wurzeln und so, aber reißt euch mal zusammen. Und in der Migration, das passiert ja nicht. Wir haben die Zahlen gehabt, die habe ich diese Woche kommentiert. BKA Zahlen, Kriminalität und Migration, Syrer und Afghanen, einfach krass. Es gibt Zahlen, wie viel Syrer überhaupt, die sonst wohin ausgewandert sind. 25 Prozent davon kehren gerade zurück nach Syrien in Deutschland 1,9 Prozent. Und all diese Sachen. Wir könnten immer und wir mal Facts and Figures zusammensortieren, aber es gibt aktuell politisch noch nicht das Programm, wie man diese Realität mit dem eigenen moralischen Anspruch unter einen Hut kriegt. Und deswegen bin ich, ich weiß, da gibt es wahrscheinlich viele Leute, die mich jetzt wütend e mailen und so, bin ich Trump eher dankbar, dass er es in der ihm eigenen unangenehmen Art so deutlich anspricht. Und er hat recht. Die Migration ist für Europa ein Problem. Und genauso wie J. D. Vance recht hat und sagt, die Meinungsfreiheit in Europa, da haben wir ein krasses Problem. Und er hat recht, wenn er sagt, dass wir mit unserer Wirtschaftspolitik, mit der ökonomischen Abhängigkeit von Russland, aber auch von China einfach, dass das kein guter Kurs ist. Aber und dann ende ich auch. Es ist wie immer in diesen Diskussionen, die meisten erschöpfen sich dann darin, Donald Trump zu blamen und fühlen sich danach besser und vergessen dabei, dass es eigentlich ihre Hausaufgaben sind. So wie man sagen Migration schimpfen wir auf die Antifa, verschwindet das Thema, wir schimpfen auf Trump, dann verschwinden unsere außenpolitischen Ambitionen. Kann man sich ja sagen, ja, Trump ist ein Blödmann. Selbe mit der Ökonomie. Und diese Art von Haltung, die haben wir jetzt lange genug durchexerziert. Ich glaube, es hält nicht mehr. Aber Daniel, wie siehst du es? Man muss sagen, wohltuend. Wolfgang Ischinger, Münchner Sicherheitskonferenz und auch der CEO der Münchner Sicherheitskonferenz, der mit Paul Ronsheimer einen super Podcast gemacht hat. Die Differenzierung bei all der Kritik, die man daran haben kann, die ist sehr wohltuend. Und auch da sehe ich, Teile der Elite haben das schon kapiert.
Daniel Stelter
Wir wollen ja optimistisch sein oder positiv sein. Wir nähern uns dem Ende. Wir kommen jetzt zum Mega oder kann das weg? Von dem Hintergrund will ich dir jetzt gar nicht groß widersprechen. Ich hoffe, du hast recht. Ich bin nicht ganz so überzeugt. Ich glaube immer noch, dass viele Entscheidungsträger eben das nicht wahrhaben wollen, weil es einfach viel bequemer ist, es nicht wahrhaben zu wollen.
Podcast Announcer
Ist das mega oder kann das weg?
Ulf Poschardt
Ist das Mega oder kann das weg? Holger hat uns geschrieben und der Können Abgaben ab 60 Jahren weg? Daniel Ist das Mega oder kann das weg?
Daniel Stelter
Also ich habe natürlich total viel Sympathie für so eine Idee im Prinzip weil ich sage, das soll einen Anreiz darstellen zum Thema länger arbeiten. Insofern finde ich das positiv. Auf der anderen Seite finde ich ehrlich gesagt, wenn wir uns das gesamte Abgabensystem anschauen, lass uns einfach die Abgaben für alle senken Und ich würde sie eher senken wollen im unteren, tieferen Bereich, dass die Sozialabgaben früher starten, dass die Steuern später starten, nicht früher starten, beide später startet. Tiefere Sätze kommen, das fände ich besser. Es muss für alle attraktiver sein, mehr zu arbeiten. Und ich würde ehrlich gesagt bei den über Jährigen den ganz einfachen Weg gehen und die Rente mit 63 abschaffen.
Ulf Poschardt
Gut, da kann ich nicht widersprechen. Ich finde es aber mega. Warum? Weil ich die 60 schon bei Absehen kann bei mir. Und Nachdem ich dann 41 Jahre überall aus verschiedenen Ecken eingezahlt habe, finde ich es nur so gerecht. Das heißt, ich würde die 60 Abgaben weg, fände ich super. Allerdings nur, wenn Man bis dahin 40 Jahre irgendwo eingezahlt hat, dann trifft das mal die Fleißigen und make flies great again. Und mit diesem wirklich sekundär tugendlichen Schluss bedanke ich mich bei euch allen. Vielen, vielen Dank übrigens auch für die mega E Mails und Nachrichten, die uns jede Woche erreichen. Mittlerweile gibt es auch Leute, die schreiben immer Daniel und mir, wir haben das Thema noch und das ist uns aufgefallen. Nichts von dem, auch wenn es jetzt in der aktuellen Sendung hier nicht aufgetaucht ist, ist von uns nicht gelesen worden. Und wir überlegen uns vielleicht für die Zeit zwischen den Jahren, ob wir mal die Themen von euch abarbeiten. Also danke, danke, danke. Und da sind wirklich sehr kluge Beobachtungen und auch das weiter reflektieren von dem, was wir sagen euch allen einen schönen. Dritter Advent ist es dann schon, die Zeit vergeht. Daniel, ciao.
Daniel Stelter
Bis dann. Ciao.
Podcast Announcer
Das war Make Economy great again. Hast du Fragen, Anregungen oder kriegst du Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Podcast Summary: Make Economy Great Again
Episode: Nie war Nationalpathos so geschmacklos
Date: December 10, 2025
Hosts: Ulf Poschardt (WELT) & Daniel Stelter (Ökonom)
In this episode, Ulf Poschardt and Daniel Stelter dissect the current malaise in Germany’s economy, focusing on the country’s deindustrialization, political mismanagement, and the disconnect between state-driven narratives and the real challenges facing businesses and workers. They critique the spectacle of "Nationalpathos" in German public broadcasting, highlight deeper structural problems (especially in industry and education), and compare German and European trajectories with the US and China. The episode moves from cultural critique to hard economic analysis, ending with a listener question on tax relief for over-60s.
The hosts’ style is pointed, sarcastic, and polemical, with frequent cultural and political analogies. There is a clear sense of frustration over what they see as willful ignorance in media and politics, coupled with sharp, sometimes humorous, critiques of “show patriotism,” bureaucratic inertia, and vested interests. While offering periodic hope for “Wandel zum Besseren,” both are skeptical that current elites will take the necessary steps soon.
This episode delivers a critical—sometimes scathing—diagnosis of Germany's economic and political malaise, highlighting the dangers of self-delusion and performative politics. The hosts call for a renewed focus on real economic fundamentals, less ideology, and more honesty in both public debate and policymaking.
For feedback or topic suggestions, email mega@welt.de.