
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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Guten Morgen, guten Abend, gute Nacht. Hier wird bei uns heute richtig viel gelacht. Warum? Wir reden über die SPD, wir reden über die Grünen, wir reden über den Mittelstand und die Leistungsträger, die auswandern. Warum lachen wir? Weil wir in einer politischen Umgebung richtig Wirtschaftspolitik machen, während die politischen Parteien, die daran Interesse haben, müssten Anti Wirtschaftspolitik betreiben. 1, 2 Die Politik entpolitisieren. Es hat Anfang der Woche eine Bildschlagzeile für Aufsehen gesorgt, dass Merz einen Maulkorb Erlass gegeben hat. Jetzt bin ich ja in der Union weiterhin gut verzahnt und habe mit ein paar Leuten gesprochen. Also diesen Erlass gab es so nicht, sondern ich glaube, eine verschärfte Funkdisziplin wurde sich gewünscht, insbesondere von den beiden Landesverbänden, die da gerade im Wald Wahlkampf sind. Aber ich finde diese egal ob es jetzt ein Maulkorb ist oder können wir ein bisschen vorsichtiger sein oder muss jetzt jeder Wirtschaftsrat mit irgendwas kommen? Diese Angst der Politik vor politischen Debatten, das ist eigentlich ein sehr interessantes Phänomen. Cem Özdemir hat Angst vor seiner eigenen Partei, weil wenn man sich die Plakate anguckt, muss man wie in so einem Rätselspiel weiß noch als unsere Kinder klein waren, Daniel sag mal, von welcher Partei ist das? Und da würde ich jetzt sagen, ist nicht zu erkennen, außer man weiß, dass Cem Özdemir einfach ein Grüner ist, weil es gibt keinen Hinweis darauf. Anders bei der SPD, eine Partei im freien Fall nach unten und in der Diskussion an dem neuen Grundsatzprogramm muss man sagen, und auch all die Stimmen, die sich da gemeldet haben, das ist eigentlich ein Trauerspiel einer sozialdemokratischen Partei, deren realismuskonzept aus dem 19. Jahrhundert stammt, in dem die entfremdete Arbeit und die Ausbeutung von Arbeitern de facto eine Wirklichkeit war, die sie politisch als Problem identifiziert haben und dann in den vergangenen 150 Jahren versucht haben, Lösungen anzubieten. Ich finde, wir verdanken der SPD ganz viel, aber diese genaue Analyse der Wirklichkeit und der Klassenunterschiede, all das haben die SPD stark gemacht. Und jetzt ist diese Partei in total denial, wie die Engländer und Amis sagen würden, der ökonomischen und politischen Realitäten. Mir tut das leid und ich weiß heimlich tut es auch Daniel leid, weil er weiß, wie sinnvoll es wäre. Wir haben so oft über dänische und schwedische Sozialdemokraten gesprochen, wenn eine sozialdemokratie ökonomisch alle Tassen im Schrank hätte. Hallo Daniel.
B
Hallo Ulf.
C
Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
A
Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
C
Make Economy Great Again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschardt.
B
Ja, ich denke an Gerhard Schröder. Ich denke aber an Wolfgang Clement. Ich meine, damals zum Höhepunkt des Streits um die Hartz IV Reform bin ich Wolfgang Clement, ich glaube, ich habe schon mal an dieser Stelle erzählt. Insofern bitte ich die Hörerinnen und Hörer, Entschuldigung, wenn ich es wiederhole, im Flugzeug getroffen und dann habe ich gemeint, wissen Sie, Herr Klement, machen Sie so weiter. Dann würde sogar ich Sie wählen. Woraufhin er lacht und ach, ganz so weit müsste dann doch nicht gehen. Das fand ich also zumindest eine souveräne Reaktion. Rückblickend gesehen muss ich sagen, ich bedauere es, dass ich in der damaligen Bundestagswahl nicht SPD gewählt habe. Mein Gott, wie könnte Deutschland dastehen, wenn ein Gerhard Schröder mit einer Frau Merkel als Juniorpartnerin, die ja vorher noch auf dem Parteitag große Reformen gefordert hat, dann hätten wir heute wahrscheinlich ein Land mit einer hervorragenden Infrastruktur, einem guten Bildungswesen, mit Investitionen in die Zukunft und mit einem Sozialstaat, der funktioniert. Weil, darf nicht vergessen, die Reformen von Gerhard Schröder damals, so umstritten sie auch waren, haben ja nicht nur damals den Arbeitsmarkt flott bekommen und erheblich dazu beigetragen, dass wir den Aufschwung hatten, sondern sie haben ja damals eigentlich alles getan, was man tun musste, um auch das Rentensystem nachhaltig zu machen. Du weißt, wir hatten einen sukzessiven Einstieg in ein etwas höheres Renteneintrittsalter. Wir hatten den Nachhaltigkeitsfaktor. Das war ein hervorragendes System. Und die Regierungen im März haben dann vor allem natürlich auf Druck der SPD, aber natürlich auch auf Druck des Sozialflügels der CDU diese ganzen Reformen in den letzten 20 Jahren einfach zurückgedreht und noch durch weitere Maßnahmen verschlechtert. Wie Grundrente Klammer bin ich dagegen, dass man alten Menschen hilft? Nein, die Antwort ist nur so. Warum sind alte Menschen wichtiger als junge Menschen? Das heißt, der Sozialstaat muss für alle da sein, nach dem Motto, nicht nur spezifische Programme zu haben für bestimmte Altersgruppen beispielsweise. Das gilt übrigens auch für diese neue Idee jetzt mit diesen steuerfrei für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Die werden ja arbeiten. Warum nicht auch für Selbstständige, warum nicht auch für Beamte? Das ist ein Beispiel. Mütterrente natürlich. Ein weiteres Beispiel, die ganzen Maßnahmen. Insofern hat die SPD meines Erachtens falsche Schlussfolgerungen gezogen aus den Schröderschen Reformen. Weil was ist für mich wie der Berater? Für Berater ist die Welt immer der Two by Two auf Deutsch. Also eine Matrix mit ganz simpel vier Feldern. Und ich habe mir gedacht, okay, eine Achse ist es gut für das Land? Ja, nein. Das andere ist es gut für die Partei, Ja, nein. Und die Hartz IV Reformen waren unstrittig gut für das Land. Sie waren auf Sicht der SPD nicht gut für die Partei. Und ich glaube, sie waren deshalb nicht gut für die Partei, weil Gerhard Schröder einen Fehler gemacht hat. Er hätte damals durchhalten sollen und keine vorgezogenen Neuwahlen organisieren sollen. Ich glaube, dann hätte er gewonnen. Das heißt, die Hartz IV Reform war einfach nur Zeitvollzug. Die hätten auch gut sein können für die SPD. Und heute ist es aber so, dass die SPD ganz fest bei Maßnahmen ist, von denen sie glaubt, sie seien gut für die Partei, von denen sie vermutlich, wenn sie ehrlich ist, wahrscheinlich sogar ahnt, dass sie schlecht sind fürs Land. Objektiv gesehen sind sie schlecht fürs Land. Das Ergebnis wird aber sein, dass die SPD, wie ich schon sagen würde, unten links landet, nämlich dem Land zu schaden und sich selbst zu schaden. Dass jetzt da in den Umfragen hier und da mal einen Prozentpunkt zugelegt hat, kann man Ich habe heute Morgen im Radio gehört, es war aber nicht Deutschlandfunk, insofern weiß ich gar nicht, ob du Deutschlandfunk gehört hast, dass zwei Drittel der Deutschen sagen, der Sozialstaat ist nicht mehr zu finanzieren, nur ein Drittel sagen, noch ist es finanzierbar. Das heißt, die Bürger wissen, was zu tun ist. Die SPD zündet jetzt ein Strohfeuer und wir sollten noch mal dediziert durch die ganzen Aspekte durchgehen des Programms. Aber kurz gefasst kann man Die SPD zielt auf unten rechts gut für die Partei, schlecht fürs Land und wird unten links landen. Schlecht fürs Land und schlecht für die Partei.
A
Du hast vollkommen recht. Ich glaube, dass ein zweiter Gestus der Sozialdemokratie neben dem Realismuskonzept, von dem ich glaube, dass sich die SPD aktuell davon entfernt hat. Also wer mit Wolfgang Klement, der hat ja danach, nachdem er Frau Ypsilanti nicht zur Wahl empfohlen hat, da stand er ja sehr im Feuer. Und das hat er bei uns geschrieben in der Welt am Sonntag. Also insofern fühlen wir uns mitschuldig, dass seine politische Karriere da so endete. Und wenn man mit ihm sprach, aber auch mit Müntefering und Gerhard Schröder auch off the record, dann war eigentlich dieser Realismus keine Pose, sondern das war eine ganz sozialdemokratische Tugend, von der sie sich nie hätten abbringen lassen, weil das einer der Gründe war, warum sie in der Partei waren. Das war die Malocher Partei. Es war übrigens auch ein Realismuskonzept, in der Sprache heute undenkbar, dass ein Sozialdemokrat auf einem Grillfest irgendwo bring mir mal eine Flasche Bier, sonst verdurste ich hier, der mit Genuss dieser Bratwürste isst. Das macht ja nur noch Markus Söder mehr oder weniger. Und ich glaube, dass diese Nähe zu dem, was in der Bevölkerung der Gesellschaft da ist, abgerissen ist. In der SPD ist eine Partei, wenn man die DGB Chefin sieht oder andere NGO Funktionär innen, dann ist, glaube ich, das Realismuskonzept in diesen Bereich gerutscht. Man bildet eine Funktionärsklasse ab und man redet auch so wie eine Funktionärsklasse. Das ist das eine. Das Zweite, und das ist auch so ein Grund, warum ich immer noch, und ich bin da schon oft wegen des Podcasts drauf angesprochen Ulf, du redest immer mit so viel Wärme, wenn es um die Sozialdemokratie, insbesondere Geschichte geht, dann glaube ich, war die Sozialdemokratie. Und wir sehen es bei den Skandinaviern, da ist es auch noch so, das war auf eine interessante Art immer Modernisierungsversessen. Also es gab bei denen etwas, nennt man eine Neophilie. Man war interessiert, man war neugierig, wie kann man eine Gesellschaft weiterentwickeln? Was kann daraus entstehen, wenn wir Dinge ausprobieren? Realismuskonzept heiß Wir lernen aus Fehlern und entwerfen dann eine modernere und bessere als Feuilleto Heini, würde ich sagen, eine schönere Gesellschaft. Und auch dieser Gedanke ist weggebrochen. Und wenn man sich jetzt die Reden von Bärbel Bas anhört, dann ist es weder realistisch, noch hat es irgendeinen Modernisierungsaspekt, sondern die SPD ist eine Funktionärspartei geworden, die strukturell sozialkonservativ ist. Und die Idee, früher SPD zu wählen, wie meine Eltern es immer getan haben und so war, Du bist Teil der moderneren Du fährst nicht Mercedes, wenn du dir das leisten kannst, sondern Audi. Du bist nicht auf so eine alte bürgerliche Repräsentation angewiesen, sondern du glaubst an TGV, Centre Pompidou, ein Westen, der zukünftig ist. Und jetzt habe ich mir das angehört, diese SPD Reden. Und es gab keinen einzigen Moment, wo ich so hochgeschreckt bin und gedacht wow, das ist ja mal neuer und origineller Gedanke. Es ist eine Aneinanderreihung von Sozialneid, Steuerfantasien, Schuldenversessenheit. Es geht nicht darum, den Sozialstaat zu reformieren, sondern ihn in seiner Dysfunktionalität abzusichern. Und gleichzeitig gibt es keine einzige, literally keine einzige Idee, die dem Unternehmertum, das wir dringend bräuchten, irgendein Argument gibt, hier in Deutschland zu investieren. Und das einzige Unternehmertum, das man sich in der Sozialdemokratie aktuell vorstellen kann, ist einfach das staatsunternehmertum. Ich habe 2002 zum letzten Mal SPD gewählt und bin froh, dass ich seitdem nie mehr gemacht habe. Aber diese Partei hat einfach komplett ihr Erbe, ihr ideologisches aufgebraucht und die Retrogate der Leute, die dort vorne rumtanzt. Es ist einfach nur schockierend und erschreckend. Und ob das jetzt die Immobilienpolitik ist, wie sie sie anstreben, Jetzt geht man noch die Vermieter an, wenn sie möbliert vermieten, was wir hier in Berlin haben, mit Verstaatlichungen, die sie anstreben und so. Die SPD es macht nicht mal mehr Spaß, sich über sie aufzuregen. Das ist einfach nur ein fader Loster öder Kram.
B
Also klar, Kurzfassung kann ich natürlich zustimmen. Ich würde es vielleicht ein bisschen ergänzen wollen nochmal. Zum einen ist es halt so, ich finde es schade, dass die SPD eben denkt, es würde immer nur am Geld mangeln. Also nehmen wir mal Gesundheitsversorgung. Jetzt sagen sie, wir wollen irgendwelche Zuschläge erheben auf Mieten und andere Einkünfte, um auf diese Art und Weise das Gesundheitssystem zu finanzieren. So, jetzt schaue ich mir an und denke mir, eigentlich müssten ja die Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen Juhu, wir kriegen mehr Geld, oder? Ist aber nicht so. Die sind sogar dagegen. Und Jens Bas, der Vorstandsvorsitzende der Technikerkrankenkasse, der hat ja sogar geschrieben, er ist strikt dagegen, weil mehr Geld in ein schlechtes System zu pumpen, wäre nicht richtig, weil da halten wir noch mal fest, wir haben pro Kopf, zumindest nach meinen letzten Zahlen, sogar die Schweizer seine Gesundheitskosten überholt. Das kann man noch mal verifizieren und liegen damit hinter den usa auf Platz 2 der Welt. Jetzt würde ich natürlich erwarten, wir haben dafür ein Top System, ein Top System, wo wir alle länger leben als die anderen und so weiter und so fort. Die Tatsache ist aber, und jetzt zieht sich wieder Jens Bas, der sagt explizit, wir kriegen nur durchschnittliche Ergebnisse, sehr durchschnittliche Ergebnisse. Die Italiener, die Franzosen leben länger als wir und selbst die Briten haben eine ähnlich hohe Lebenserwartung, obwohl die weniger als die Hälfte von dem, was sie ausgeben pro Kopf. Man kann sagen, in Großbritannien, da gibt es wirklich die Horrorgeschichten von Leuten, die seit Monaten oder Jahre auf Behandlung warten müssen und dann dabei versterben. Also vor dem Wir haben viel Potenzial zu sparen und ich finde, man sollte erst mal sparen. Ich habe auch schon mal McKinsey über 40 Milliarden durch Digitalisierung. Wir wissen, wir zahlen zu viel für Medikamente. Wir wissen, wir haben Überkapazität im Krankenhausbereich. Wir wissen, wir gehen viel zu oft zum Arzt, da bräuchten wir ein Anreizsystem, um das zu reduzieren. Die anderen gehen weniger zum Arzt, sind trotzdem gesünder. Wie kann das sein? Wir wissen aber auch, dass das System dazu führt, zum Beispiel die Überkapazitäten bei den Betten, dass es ein gewisses Incentive gibt, Operationen durchzuführen, gar nicht geführt werden müssen. Stichwort Hüft ops. Bei uns gibt es viel mehr pro Einwohner als in anderen Ländern oder auch Knieoperationen, weil man damit Betten füllt, wenn man damit quasi Einnahmen generiert. Die Frage nutzt das nicht, Man könnte sehr viel Geld sparen. Hier zu sagen, wir kippen einfach mehr Geld rein, ist einfach rückständig. Und das führt mich zu einem weiteren Punkt, Wenn wir mal so anschauen, was ist eigentlich das Bild der SPD? Die SPD hat, ich habe es mal aufgeschrieben, bezüglich dem Markt folgende Der Markt kann es nicht. Der Staat ist derjenige, der es kann. Der Staat muss ermöglichend sein, stark eingreifend. Der Staat muss die Transformation steuern. Wir beide würden sofort Naja, In den letzten 20 Jahren hat der Staat sich immer mehr eingemischt und ich glaube, die Tatsache, dass Deutschland sechs Jahre stagniert bzw. Um vielleicht kleines Wachstum das letzte Jahr geschafft hat, liegt genau daran, dass der Staat viel zu sehr eingreift. Wir bräuchten viel bessere Rahmensetzung. Das übrigens bedeutet auch, dass die SPD kein Freund der Ordnungspolitik ist. Ordnungspolitik wären klare Regeln. Es passt aber nicht der Partei in den Kram. Sie möchte lieber intervenieren und steuern und lenken und so weiter. Passend dazu, auch das ist ja Diskussion, die jetzt wieder hochkochen wird. Schuldenbremse nach dem Wir haben schon über 20 Jahre den Sozialstaat ausgebaut und haben in den guten Zeiten nicht investiert, was wir problemlos hätten tun können. Ich habe es an der Stelle schon oftmals erklärt, das hat nie im Geld gemangelt, lag auch nicht an der Schuldenbremse, es lag an der Ressourcenallokation. Und jetzt, wo man sagen müsste, wir müssen wir für Verteidigung ausgeben, wir müssen ja nicht mehr investieren, da werden die Schuldenvermögen, die aufgenommen werden, veruntreut und man möchte die Schuldenbremse aufweichen, dann geht es weiter. Dann haben Sie ein Menschenbild. Das Menschenbild ist im Prinzip ein Menschenbild, wo Sie Wir sind alle unmündig, wir müssen alle vom Staat gesteuert werden, Wir sollten nicht zu viel Geld behalten, weil wir machen eh nur Quatsch und dann weist der Staat uns zu und hilft uns und rettet uns und so weiter. Das heißt, Sie haben einen völlig klares Bild nach dem Wir sind alle unmündig und wir sollten alle möglichst gleich sein. Ich meine Sozialismus, Sie reden ja vom Sozialismus. Das ist genau das Bild. Alle möglichst gleich. Wobei ich dazu sagen muss, gleich heißt meines Erachtens Chancengleichheit und nicht Ergebnisgleichheit. Aber die SPD setzt auf Ergebnisgleichheit und dann kommen Sie eben mit den ganzen Themen und wir müssen mal Steuern erhöhen. Also ganz kurz zur Vermögenssteuer. Ja, die ist ausgelaufen. Im Gegenzug wurden aber die Grundsteuern massiv erhöht damals und die Grunderwerbsteuer wurde massiv erhöht. Also es ist nicht so, dass sie komplett weggefallen sind. Also gerade Immobilieneigentümer zahlen seitdem deutlich mehr. Wir wissen, wenn Sie sagen, Unternehmen steuern, die wollen das nicht machen. Die wollen lieber einen Bonus geben. Lieber Unternehmer, wenn du das machst, was wir planwirtschaftlich wollen, bekommst du Geld. Wir sehen ja auch aktuell, ich meine Elektroauto Förderung, ein Subventionsprogramm für Autos made in China, kann man sich gar nicht ausdenken. Macht die SPD, macht die Regierung mit, die Union macht da mit. Aber du siehst im Prinzip, die haben so eine Vorstellung und wir müssen einfach nur mehr umverteilen. Damit schaffen wir die Gerechtigkeit. Die Wahrheit ist aber, dass im Unterschied zu Schröder, als Schröders Reformen waren, konnten sich ungefähr die 50 Prozent der Deutschen vorstellen, selbstständig zu sein. Heute ist der Wert auf unter 25 Prozent gefallen. Warum solltest du auch selbstständig werden? Du wirst von dem Finanzamt gegängelt, du wirst von der Bürokratie gegängelt. Dir wird immer vorgehalten, du beutest irgendwelche Angestellten aus, wenn du sie dann hast. Und dann musst du selbst fürs Alter vorsorgen. Und wenn du vorgesorgt hast, sagt man, du bist ein Reicher und du musst mit Vermögenssteuer und Kapitalertragsteuer und anderem abgezockt werden. Ganz ehrlich, wer soll denn hier gründen? Wer soll hier eine Firma gründen? Wir haben es ja schon diskutiert, die Gründer gehen gerne immer raus, da wird immer, das liegt an mangelnden Finanzierungsmöglichkeiten hierzulande. Stimmt. Aber wenn natürlich Kapital hier so weggescheucht wird, warum sollte man das tun? Das heißt, diese ganzen Ansätze der SPD, diese Weigerung zu reformieren, das ist bei denen strukturell drin. Das Erstaunliche ist aber, es verfängt ja nicht bei den Wählern, weil wenn, das ist wie mit der AfD und der Migrationspolitik, wenn die Union stärker wird bei der Migrationspolitik, bringt das nichts, weil die AfD, das ist deren Thema. Und wenn die SPD jetzt mehr auf Umverteilung und schreit, dann kommt die Linke aus der Kiste gesprungen mit einer, ich sag mal Anführungsstrichen Studie, ich würde es eher sagen, Simulationsrechnung des DIW, welches ja, wie wir wissen, vom Land Berlin zur Hälfte, meines Erachtens zur anderen Hälfte vom Bund finanziert wird, also politisch nicht neutral ist. Vorsichtig formuliert. Also ein Auftragsstudium im Auftrag der Linkspartei rechnet aus mit Steuersätzen von bis zu 11 Prozent fiktiv, wie viel Milliarden man einnehmen könnte. Und da wird dann so ein Herr Schwarz da von Lidl, dem nehmen wir da mal elf Prozent seines Vermögens jedes Jahr weg.
A
Wir wollen ja keine Milliardäre, das ist ja Enteignung.
B
Und dann kommt man, ist ja völlig egal, dann kommt man drauf und ah und wenn wir das jetzt machen würden, Dann hätten wir 146 Milliarden pro Jahr mehr Einnahmen und dann könnten wir endlich mal mehr in die Schulen investieren. Come on. Wir wissen, es wird immer plakatiert, wir investieren in die Schulen, das Geld fließt sonst wo rein, in irgendwelche NGOs oder ins Ausland, sonst wo. Nur es ist natürlich eine Milchmädchenrechnung. Und wenn man es übrigens liest, das DIW, dem war auch nicht ganz der Herr Bach, war es auch nicht ganz geheuer. Da steht naja, es gibt Ausweicheffekte etc. Und blablabla. Am Ende könnte auch das Ganze weg sein, die ganze Effekte. Wenn nämlich die Leute das Geld haben und ich bleibe einfach dabei. Weißt du, wenn Herr Schwarz das Geld nicht hätte, sondern der Staat, dann würde er sicherlich nicht so gut verwenden, wie der Herr Schwarz das macht mit seinen Rechenzentren und seinen Investitionen seiner Heimatstadt Heilbronn. Um hier als Beispiel zu nehmen. Das heißt, die SPD gibt die Antworten des 19. Jahrhunderts auf die nicht gestellten Fragen des 21. Jahrhunderts. Wir brauchen heute andere Antworten und das sind nicht die Antworten, die wir hier haben. Vor allem, wenn du mal eins kannst. Letzter Du kannst mir alles erzählen. Du kannst aber nicht sagen, dass es bei uns in den letzten 20 Jahren einen sozialen Kahlschlag gegeben hätte.
A
Im Gegenteil, ne, im Gegenteil. Wir brauchen ja einen sozialen Kahlschlag, um es mal ganz hart zu sagen, weil der Sozialstaat wächst und wächst und wächst. Der ist übrigens trotz der Schröderschen Reformen weitergewachsen.
B
Ja gut, dank Frau Merkels und SPD Politik natürlich logischerweise.
A
Ja, das war einfach nur eine symbolische, kulturelle Leistung zu Es gibt eine Logik des Sozialstaats, die nicht in mehr, sondern auch in weniger. Und fordern ist genauso wichtig wie fördern. Davon ist ja nicht mehr die Rede. Du hast jetzt zu Recht auf die Milliardäre angesprochen. Und wie gesagt, unser Credo Wir haben nicht zu viele Milliardäre, sondern zu wenige.
B
Weil wir zu wenig Gründer haben.
A
Ja, weil wir zu wenig Gründer haben. Und das ist ja auch etwas, was historisch eigentlich nachdenklich machen sollte. Die Sozialdemokratie stammt aus der Zeit, aus der ganz viele DAX Konzerne auch stammen, also Siemens Mitte 19. Jahrhundert gegründet, Daimler und Benz Ende 19. Jahrhundert. Das ist ja etwas, was Daniel und ich auch immer wieder daran erinnern. Also die Fundamente unseres Wohlstands Stammen ökonomisch und in Teilen muss man sagen, kulturell aus dem 19. Jahrhundert. Diese Geschichte geht nach 200 Jahren zu Ende. Und jetzt stehen wir einfach da und müssten erkennen, dass wir uns noch mal angucken könnten, was hat denn Deutschland im 19. Jahrhundert gemacht. Das haben wir auch gesagt. Krasses Bildungssystem, krasse Geburtenrate, kulturelle Stärke, wenn man so will. Politisch korrekt könnte man auch sagen, Friedrich der Große und seine Migrationspolitik, Holländer, Rußen, Juden, alle sollten kommen. Und das ging dann schon sehr alles weg. Und stattdessen die Milliardäre ist das eine, die Unternehmer sind das andere. Ich habe einen sehr klugen, intellektuell moderaten und kühlen Kollegen, Familienvater, zwei junge Kinder, einer unserer klügsten und ey Ulf, wenn die das machen mit der Bestrafung derjenigen, die sparen und diesen Abgaben, sozialversicherungspflichtig für die Kapitaleinkünfte, dann wäre ich militant. Ich glaube, so vornehm ist er. Der wird es so nicht gesagt haben. Der hat zu mir den Satz gesagt, es hat mich tief berührt, Ich bin derjenige von all meinen Freunden, die nicht so gut verdienen und ich spare mir alles vom Mund ab und lege es an in fdes und bin stolz darauf, dass ich da ein bisschen Vertün habe. Ich mache das alles für meine Familie und meine Kinder und jetzt werde ich dafür bestraft. Da kommt zu deinem Menschenbild, das du vollkommen richtig skizziert hast, eigentlich das dysfunktionale Menschenbild der SPD dazu. Und ich glaube, deswegen wählen die Leute sie auch nicht. Also A, der Transferempfänger, Frau Bas sagt, der muss leichter an sein Geld rankommen, an unser Geld, an unser Geld. Und sozial ist, wenn niemandem zur Last fällt. Das ist das eigentlich erste Gesetz. Sozial sind diejenigen, die nie Sozialstaatsleistungen nehmen, sondern geben. Das sind die Sozialen, das sind wir, wir sind die Sozialen. Und die, die Sozialstaats leisten, die profitieren von unserem Sozialsein. Dass diejenigen jetzt bestraft werden, die sozial sind, weil sie in das Sozialsystem einzahlen und nichts abgreifen, das ist eigentlich eine perverse Logik. Und genauso ist es mit dem Bestrafen von Unternehmern, dem Bestrafen von Vermietern. Denn Bestrafen von denjenigen, die sich anstrengen und das ist alles so falsch. Und jeder ehemalige SPD Wähler sieht das jeden Tag. Der sieht die morgens, ich habe es oft zitiert, ihr merkt es morgens früh im Discounter, wenn man alleinerziehender Vater ist, dann kauft man da noch schnell was und dann sehe ich das. Und dann siehst du die, die dort Frühstück machen, weil sie seit 6 arbeiten und garantiert nicht Millionen verdienen. Und du siehst am Abend diejenigen, die wahrscheinlich eher nicht gearbeitet haben und dort sozusagen günstigen Fussel einkaufen. Sorry für dieses Käthe Kollwitz mäßige Porträt, aber das funktioniert so nicht mehr. Und ich wünschte mir so sehr, dass die SPD zurückkäme eigentlich auf ihren richtigen realismusgedanken aus dem 19. Jahrhundert, aus ihrer Modernisierungssehnsucht und der Offenheit, einen Irrweg, den es in den vergangenen 20 Jahren gegangen ist, zu revidieren. Du hast vollkommen zu Recht, wenn man das alles will, dann nimmt man es original, nimmt Heidi Reichinek. Das ist dann richtig kommunistisch und zwischen Philipp Türmer und Heidi Reichinek gibt es eh keine Unterschiede. Das ist ein fließender Übergang in sozialistischen Staat. Und nochmal wurde ja viel am Ende stehen Gulag und Enteignungen auf diesem Weg. Und wir brauchen nicht Venezuela, wir brauchen Dänemark und Schweden. Ich glaube, wir kommen zum nächsten Thema, trifft eine andere Lieblingspartei von uns. Wir hatten in der Welt jetzt eine wirklich interessante Debatte von zwei ehemaligen Grünen oder einem weiteren Grünen und Thomas Schmid, der mit Winfried Kaczmar damals einer der Ökolibertären waren. So hießen die, die gesagt haben, Marktwirtschaft und Ökologie muss klappen und die haben. Und dann Herr Füchs, Ralf Füchs, ehemaliger Grünen Politiker, war Senator in Bremen und hat dann die Böll Stiftung, bis dato der klügste Mann, der in Deutschland in der Berliner Republik eine politische Stiftung gemacht hat. Der kulturelle Erfolg der Grünen ist das Verdienst von Ralf Füchse und mit seiner Stiftungsarbeit. Und beide sagen, die Grünen haben noch nicht kapiert, dass ihr großkotzig belehrender Tonfall der Bevölkerung gegenüber und auch Bürgerlichen gegenüber. Thomas Schmidt hat noch mal gesagt, wie ungeheuerlich die Vorwürfe sind, immer in der Union und auch in Friedrich Merz immer zu unterstellen, der wolle eigentlich nach rechts abbiegen und so. Kurzum, diese beiden Texte empfehle ich sehr zur Lektüre, weil es nun wirklich Leute sind, die eine lange Zeit Zeit bei den Grünen verbracht haben, die auch erkennbare Sympathien haben für die wenigen Realos, die es in der Partei noch gibt. Aber die sagen, die Grünen sind eigentlich strukturell nicht mehr in der Lage. Und es ist ein ähnlicher Befund wie bei der SPD, die Gesellschaft richtig zu lesen. Sie haben ihren Moralismus, der in der Baerbock Habeck Zeit so als Allheilmittel für alles die Sonntagsreden, die moralisierenden, Das war ein Erfolgsrezept im Wohlstand. Jetzt bröckelt der Wohlstand, da funktioniert es nicht mehr. Und am bemerkenswertesten finde ich und jetzt mache ich einfach mal schamlose Reklame auch für einen anderen Podcast, Machtwechsel von Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld Robbins. Beide Auftritte zuerst bei Lanz, dann bei Illner, wo er zuerst Frau Brandner und dann auch Frau Dröge einfach gesagt hat, ihr macht politische Debatten kaputt, wie ihr zum Beispiel die Sozialreformvorschläge mit dem Zahnersatz wieder unter Teilzeit Lifestyle Teilzeit, wie ihr das instrumentalisiert, wieder besseres Wissen. Ihr verhindert, dass man eine mündige, erwachsene Diskussion um Sozialreformen führen kann. Das war eins, war das Argument gegen Frau Dröge. Und Frau Dröge sah echt getroffen aus, weil Robin war ja sonst immer sehr diplomatisch und er hat sie dort scharf konfrontiert. Und das war für mich so ein Zeichen, so habe ich das bei Robin Alexander noch nie gesehen. Die Geduld in der Reformverweigerung reißt selbst bei den moderatesten Mittelfiguren. Und bei Frau Brantner war es Werden Sie denn auch eine Brandmauer ziehen Richtung Antisemiten in der Linkspartei? Das war Frau Brantner total rumgeeiert, um am Ende zu nö, ich ziehe da keine Brandmauer. Dann hat Paul Ronsheimer das gemacht in seinem Podcast mit Banak. Es bröckelt diese Vorstellung, dass die Grünen die Darlings der Medien sind, weil alle Journalisten zu 90 Prozent die Grünen wählen. Jetzt zumindest bei den vernünftigen, aufgeklärten Journalisten in der Mitte wird deutlich, dass man kein Vertrauen mehr hat, dass es die Grünen wirklich abseits ihrer Selbstglorifizierung um eine Modernisierung des Standorts Deutschlands geht, um die Reformen. Und das sind jetzt alles drei Leute, die wirtschaftspolitisch nicht so engagiert sind wie wir. Aber für mich ist neu, dass man den Grünen das nicht mehr durchgehen lässt. Slash erinnert euch dran, Karen Miosga interviewt Habeck. Es wirkte eher wie ein Tinder Date, muss man sagen. Und keine kritische Nachfrage. Das scheint vorbei zu sein und mal sehen, ob die Grünen daraus die richtigen Lehren zielen. Aber für mich ist es erfrischend, weil manchmal habe ich gedacht, bin eigentlich nur ich derjenige der sieht, was die Grünen da eigentlich alles anrichten.
B
Naja, sagen wir beide grüne Kleidung an, ich ein grünes Sakko und einen grünen Pullover, passend zum Thema. Spaß beiseite. Ulf ich glaube, ich bin nicht so optimistisch wie du. Das ist ja nicht neu. Ich meine, in Europaparlament stimmen die Grünen mit der AfD, im Bundestag regen sie sich auf, wenn es überhaupt eine Diskussion darüber geben würde, nach dem Motto die Brandmauer, also wenn die Brandmauer ihn nutzt oder wenn es passt, dann passt es halt so. Wenn du anschaust, die grünen Äußerungen. Ich fand Robin Alexanders Aufzug bei myBR sehr gut, weil er gezeigt hat, wie die Grünen bewusst die Vorschläge falsch interpretiert haben, um dann auf Basis dieser falschen Interpretation dagegen vorzugehen. Das war widerlich. Und jetzt würde ich sagen, ist nicht nur bezüglich auf die Reform eine schlechte Nachricht, sondern vor allem ein ganz schlechter Stil für eine Partei, die sich als Vorbild sieht, wenn es um Werte geht beim Kampf gegen Hass und Hetz und so weiter.
A
Es gibt keine Partei, das ist der größte Witz. Diese Partei ist voller Hass und Hetze. Herr Dahmen, Frau Künast, ich erlebe das am eigenen Leib. Herr von Notz, die sind, was Hass und Hetze betrifft, auf Augenhöhe mit der AfD.
B
Und dann reiten sie halt immer. Sie vertreibt schon Unwahrheiten. Ich meine, denke an das Thema Gaskraftwerke. Als Robert Habeck die Gastkraftwerke als Backup geplant hat, waren sie gut. Wenn Frau Reiche sie plant, sind sie schlecht. Oder jetzt Frau Reiche macht was völlig vernünftig. Sie schiebt dem ungebremsten subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien einen Riegel vor. Ich erinnere daran, 50 Prozent der Solarkraft wird dann 10 Prozent der Zeit erzielt. Wenn wir jetzt die Solarkraft verdoppeln, haben wir keine Verbesserung des Problems, sondern wir haben noch mehr Überkapazität zum Zeitpunkt, wo wir es nicht brauchen. Gleiches gilt für Wind. Das heißt, es ist richtig zu sagen, wir müssen eher die anderen Infrastrukturen schaffen, anstatt weiter etwas zu subventionieren, was wertlos ist, weil du weiß Strom ist wertvoll, wenn man ihn braucht. Strom ist nicht wertvoll, wenn man ihn nicht braucht, aber Überfluss vorhanden ist. Das ist genau das Thema. Und dann wird dann so von Audretsch getwittert nach dem Motto Angriff von Katheder. Reiche auf die Erneuerbaren. Ihr plant über Klimaschutz. Das stimmt nicht, weil Klimaschutz überhaupt nichts, wenn wir Überkapazitäten haben an einem Punkt, den wir nicht brauchen, macht Strom teuer. Genau, das stimmt auch nicht. Strom teuer macht der weitere Ausbau Energien, zementiert unsere Abhängigkeit von Putin und Trump. Das stimmt auch nicht. Die Abhängigkeit von Putin und Trump haben eigentlich erst die Grünen geschaffen, indem sie uns in Atomausstieg getrieben haben. Plus indem sie sich weigern, das Fracking in Deutschland zu machen. Das ist nämlich ganz einfach. Da hätten wir auch weniger Abhängigkeit von Putin und Trump. Und dann sagt sie reichlich wird zum wirtschaftlichen riesen Risiko. Eben nicht, weil sie wird nämlich den Beitrag dazu leisten, dass die Energiekosten nicht doch weiter steigen. Sie wird zum sozialen Risiko. Auch das stimmt natürlich nicht, weil nichts ist asozialer als hohe Energiekosten. Ich war vor einer Tankstelle, habe mir gedacht, oh wow, zwei Euro, das ist wieder erreicht. Da dachte ich mir, das ist doch eine ganze Menge Geld. Ich weiß natürlich, dass ich damit eine Co Abgabe finanziere. Das trifft vor allem natürlich die ärmeren Schichten. Damit wird sie zu einem Sicherheitsrisiko. Zum Sicherheitsrisiko wird jeder, der nicht dazu beiträgt, dass die Wirtschaft in Deutschland wieder auf die Beine kommt. Denn denn du kennst meinen nur eine starke Wirtschaft ist überhaupt in der Lage, die Verteidigungsausgaben zu schultern und übrigens auch die Sozialstaat zu schultern. Und ohne das haben wir massive Verteidigungskonflikte. Und erst wer Wirtschaft stark hat, verteidigungsstark hat, Sozialstaat stabil hat, hat auch eine stabile Gesellschaft. Und vor allem hat er auch politisches Gewicht. Und das versteht überhaupt nicht so. Am Ende der Woche bin ich dann in München bei dieser Sicherheitskonferenz und dann habe ich mir gedacht, okay, da kommt da so alles hin. Da tauchen also alle Grünen auf und ich dachte mir, ich bin beeindruckt, wie groß plötzlich die Verteidigungskompeten. Ich finde immer ganz toll, immer wenn bei Markus Lanz Anton Hofreiter sitzt und über Panzermodelle spricht, bin ich besorgt. Also vor dem Ich finde es total spannend, was hier so gesagt wird. Nur für mich ist einfach so eine Partei, die eigentlich im Prinzip darauf basiert, dass sie nicht die Wahrheit sagt und quasi damit sinnvolle Dinge torpediert. Das ist komm auf mein Bild vor mit der SPD zurück. Unten links wiederum, da bist du wieder bei etwas, wo sie denken, es wäre gut für ihre Stimmen. Sie müssten wahrscheinlich selber wissen, dass das System gescheitert ist, aber sie haben natürlich ganz große Unterstützer im Bereich der Energiewendeindustrie, die auch entsprechend Spender sind, nehme ich mal an. Und vor dem denken sie, okay, fürs Land nicht gut, aber für uns gut. Und ich würde tippen, desto mehr die Erkenntnis über die wahren Fakten statt diesen Erzählungen durchsickert, was natürlich voraussetzt, dass Medien auch entsprechend erklärt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Grünen wie die SPD links unten ändern werden. In meiner kleinen Matrix, nämlich einer schlechten Politik für sich selber und für das Land nutzt es leider nichts. All fire, weil mit jedem weiteren Monat, der ins Land geht ohne wirkliche Reformen, wird natürlich die Trendwende immer schwieriger. Du weißt ja mein Bild vom Flugzeug, was an Höhe verliert, die Tragflächen wackeln bereits, der Stall setzt ein, wir müssten jetzt Ballast abwerfen und durchstarten. Stattdessen führen wir solche Diskussionen und quasi behaupten noch, der Kapitän hat gar kein Recht, es würde gar nicht so schlimm sein.
A
Ja, es ist ja eigentlich noch viel schlimmer. Vergangene Woche hat im Stadtrat von Groß Gerau gestoppt eine 2,5 Milliarden Euro Investition eines Unternehmens in ein großes Rechenzentrum. 2,5 Milliarden übrigens die Koalition, die es gestoppt hat, SPD, Grüne, Achtung, FTB, die sogenannte Freie Demokratische Partei, die so im Arsch und so im Eimer und so hobbylos ist, würden meine Kinder sagen, Freiwähler und Linke, 2,5 Milliarden Euro. Ich habe irgendwo gehört, das entspricht je Einwohner. Und stattdessen, das hat unser treuer Leser Alexander Eichholz, Betriebsrat an der Charité, Sozialdemokrat, Gewerkschafter, hat dann gesagt, der postete dann stattdessen Groß-Gerau im Jahr 2036 so. Ein Marktplatz mit beschnittenen Platanen, alles sieht aus wie Legoland und Bullerbü und Besuch beim Neujahrsempfang, der Amenitschad Muslim Schamat Groß Gera oder wie auch immer das heißt, ich habe es, glaube ich, falsch ausgesprochen, who cares? Und dieser Wahnsinn einer arroganten, wohlstandsverwahrlosten Partei. Und wie gesagt, die FDP bei der Partei, so, wir können uns noch erlauben, da sieht man unser Podcast, das bringt einfach gar nichts, was wir machen, wir reden nur für die bekehrten in Groß Gerau wahrscheinlich niemand hört. Mega, weil wenn man glaubt, man kann sich ein Invest nicht vom staat, sondern von 2,5 Milliarden, nö, die gehen jetzt woanders hin, die gehen wahrscheinlich auch raus aus Deutschland. So ist halt so. Dann hat es am Wochenende ein sensationelles Video gegeben von so Grüne Jugend war es jetzt, Kreuzberg Tempel irgendwie, es ging ums Gleisdreieck hier in Berlin, es ist ein schöner Park zum Rollerbladen und so weiter und Latte Macchiato trinken. Und jetzt haben Investoren gesagt, wir würden da gerne drei Hochhäuser bauen und dann wird mit einer Hass und Hetze. Also wie gesagt, ich halte die Grünen mittlerweile die bösartigste Partei und auch die verbittertste Partei, weil ihre Träume, sie werden Volkspartei, ausgetront sind und in der Verbitterung kommt einfach nur noch reaktionäre Galle. Und da sieht man dann so zwei pseudo junge Menschen, wo man schon sieht, die werden irgendwann demnächst Beamten, so A Gesichter. Und die sagen dann, ja, es würde dort, weiß nicht, die Windkanäle ein Durchzugswind für die Innenstadt fehlen, wenn da Hochhäuser kämen. Dann wurde noch darauf hingewiesen, dass irgendeiner der Investoren auch mitinvestiert ist bei Christian Angermeier, der wiederum ja auch eine Nähe zu Trump hat. Christian, wenn es Leute genau wissen wollen, hat einfach das Buch von Trump verlegt und hat da auch Kontakte. Kluger, wunderbarer Investor, Working Class Kid aus Bayern, schwul, glücklich, selbstbewusst, hochintelligent. Also all das, was die Grünen eigentlich feiern müssen, tun sie nicht, weil die hetero A Gesichter das nicht ertragen können. Und wie wird dieses Video aufgemacht? Mit Trump Tower in Berlin Mitte geplant. Und diese Leute haben gar kein Recht, was sie mit Gelbhaar gemacht haben, was sie mit Frau Schmidt gemacht haben. Die Grünen haben kein wie auch immer geartetes Recht, auch dem hinterletzten afdler irgendwas über Anstand zu erklären und Moral und Demokratie. Es ist eine Heidegger Partei, die schlicht und ergreifend gegen jede Form von wirtschaftlichen Invest ist, was nicht ihren Loser Vorstellungen von so einem bürgerlichen Leben mit Lastenfahrrad, vegan und Montessori Kindergarten zu tun hat. Und insofern, ich freue mich, wenn jetzt auch andere drauf einsteigen, aber die Entzauberung der Grünen, ich denke, wir können es uns angucken, aber jedes Mal, wenn ich das sehe und von dem grünen Chef ganz zu schweigen, ich meine Grüne Jugendchef, dann sage ich haltet einfach die Klappe, wenn es um Anstand in der Politik geht.
B
Und wir haben natürlich völlig uns von unserem Skript nicht verabschiedet, aber wir haben es natürlich zeitlich überhaupt nicht eingehalten. Also insofern werden wir einige Themen nicht brauchen. Aber bevor wir ganz schnell machen, möchte ich noch eins betonen. Es kam natürlich SPD und die Grünen haben das Fett weg bekommen schon die Union an die Union, da gab es einen guten Vorschlag zu Lasst Deutschland Abkehr machen vom 2045 Klimaziel. Wir wissen, es ist völlig sinnlos 2045 klimaneutral zu sein, wenn die EU bis 2050 klimaneutral ist. Dieser Vorschlag wurde aus dem Antrag rausgestrichen, weil dann wieder gesagt wurde, nein, das kann man nicht rausstreichen etc. Wäre der erste wirtschaftlich vernünftige Vorschlag gewesen. Dann es gibt Vorschläge zur Sozialstaates unglücklich formuliert. Also wie gesagt, wir haben letztes Mal drüber diskutiert, Zähne und Lifestyle, Teilzeit, sicherlich die richtige Worte werden auch torpediert. Das heißt, die Union ist auch nicht besser. Ich will es doch ganz kurz noch mal sagen. Nein und die AfD, wir kriegen immer wieder Zuschriften, wir würden mal rumeiern mit der AfD. Die AfD ist auch nicht besser. Die AfD, davon bin ich zutiefst überzeugt, entgegen zu ihrem Programm, gerade wenn ich seinen Höcker anschaue, ist eine zutiefst kollektivistische Partei und sie hat ja auch Stichwort Rente, will sie auch nichts antasten. Also sie ist da genauso realitätsleugnend wie alle anderen. Und die FDP, die FDP kommen wir gleich noch, ist auch nicht viel besser. Ich würde aber ganz kurz sagen, das ist das, was mich traurig stimmt, Ulf, wir können jetzt über alle klagen, aber es ist nicht so, dass wir sagen würden, oh wow, da gibt es aber die guten Alternativen, sondern wir haben ganz generelles zu tun mit einer Politik in Deutschland, die überwiegend in einem Traumwelt lebt und Realitätsverleugnung übt oder denkt, naja, für mich wird es ja noch lang, also für mich als Politiker, in ein paar Jahren bin ich dann in Rente und da kann ich Nachfolger sich um Probleme kümmern. Das will ich aber sagen, weil ich bin schon enttäuscht mit allem.
A
Ja, das war ja kein Plädoyer. Also was ich von der AfD halte, ist ja klar, haben wir beim letzten Mal. Da gab es übrigens Kritik daran, dass ich gesagt habe, was Ressentiment von rechts und links, was daran gleich ist. Also das hat schon bei den Richtigen für Aufsehen gesorgt. Wir haben jetzt eigentlich noch zwei Themen, aber wir können nur eins machen. Und Daniel, du entscheidest. Wir haben Punkt 3 Der Mittelstand stirbt erst im Osten, jetzt im Westen und Punkt 3 die Leistungsträger wandern aus. Und dann hatte ich noch den mega Megapunkt Ulfs sagenhafte Lösung für alle Probleme, die kann ich in 30 Sekunden ich habe jetzt endlich nach jahrelangem Nachdenken, habe ich jetzt mein Fünf Punkte Programm entwickelt.
B
Macht es doch jetzt, Ulf. Ich gucke auf die Uhr, wir mach doch das jetzt und dann machen wir Mega Karte ist weg, weil das die Leistungsträger das Land verlassen, ist traurig bitter. Und die Antwort Wir bauen noch keine Mauern, wir machen fiskalische Mauern durch immer mehr Hürden bei der Wechselungsbesteuerung. Ist das ein Gewinnerthema? Nein, ist es nicht. Die Schweden haben Vermögenssteuer und Erbungssteuer abgeschafft mit dem großen Effekt, dass die Reichen zurückgezogen sind. Ich würde mir ein Programm wünschen, wo die Reichen der Welt nach Deutschland ziehen und hier investieren und Jobs schaffen und kein Programm, wo ich so attraktiv bin für Leute, die hier sind, dass ich sie am Wegzug hindern muss durch die Wegelagerer Steuer, die meines Erachtens auch für Nazis eingeführt wurde. Insofern ist es ja auch interessant, dass das so als Tradition fortgeführt wird. Also ich würde mal sagen, ich bin gespannt. Ulf, deine 30 Sekunden für die Lösung aller Probleme.
A
Also Nummer 1 Länderfinanzausgleich. Wir werden den absolut realitätsfremdesten Wahlkampf in Berlin bekommen. Drei realitätsfremde sozialistische Parteien treten an gegen ein halbsozialistisches bürgerliches Alternativprogramm. Und das geht alles, nur diese Irre Alles wird finanziert von Bayern, Hessen und Baden Württemberg. Und deswegen Länderfinanzausgleich kippen. Schon sehen die Wahlkämpfe in diesen Ländern in den Nehmerländern anders aus. Auch hier sozial ist, wer keimt. Finanzausgleich braucht 2. Thema habe ich schon mehrfach. Bürokratieabbau logischerweise ganz radikal alles digitalisieren. Ziel muss sein, die 140 Milliarden zu heben, inklusive Steuerreform etc. Um das kulturelle Elend in Deutschland zu beenden. Halbierung des örtlichen vierter einziges Verfassungsorgan was man in ein Labor verwandeln kann, ist der Bundespräsident und Bellevue. Wir machen daraus eine Modernisierungswerkstatt und Laboratorium der Zukunft der Bundesrepublik. Weg von der Repräsentation. Deutschland kann sich keine Repräsentation mehr erlauben. Das ist die meta-kommunikative Ebene für die Welt, sondern wir sind wieder wie im 19. Jahrhundert. Wir strugglen, um neu anzufangen. Und das Allerletzte hat mit allem zu tun. Und das ist eigentlich nach Studien des 19. Jahrhunderts. Wir müssen Bildung vor alle anderen Dinge stellen, wenn wir die Punkte 1 bis 4 abgearbeitet haben. Wir brauchen vom Neugeborenen bis zum Abitur eine komplett andere Bildungspolitik. Und mit diesen fünf Punkten kommen wir ganz fein Länderfinanzausgleich, Bellevue, Entbürokratisierung, ÖRR Weg und Make Bildung Great again.
B
Liebe Hörer, ich wusste nicht, was er sagen würde. Insofern könnte ich natürlich ein paar Punkte jetzt ergänzen. Mache ich jetzt mal nicht. Ich würde überall zustimmen. Ich würde bei der Bildung wahrscheinlich schon länger, weil wir müssen sicherstellen, dass die richtigen Fächer studiert werden. Wir müssen aufhören, Bullshit Fächer zu studieren. Wir müssen mehr MINT Fächer studieren. Ich würde wahrscheinlich auch überlegen, ob man ein paar Bundesländer doch abschaffen sollte. Ich würde wahrscheinlich das eine oder andere auch noch machen. Aber ich glaube, vom Grundsatz her ist das richtig. Und ich würde übrigens auch die NGO Finanzierung sofort einstellen und weniger Geld ins Ausland überweisen, die alle Subventionen abschaffen. Und dann hätte ich auch ganz viel Geld für eine passive Steuersenkung fürs Kirchhofsche Modell, was du ja im Nebensatz so ein bisschen angedeutet hast. Das Gute an der ganzen Sache ist, ich glaube, die meisten Sachen kann man relativ einfach umsetzen und wir sollten das eben auch entsprechend machen. Ich glaube, multiples tun.
A
Wir machen das noch mal als eigenen Punkt beim nächsten Mal, weil das war einfach so auf der Hüfte geschossen, weil ich immer Ja, ihr seid zu negativ, kommt doch mal etwas. Und dann ich Länderfinanzausgleich, weil diese Grünen Ich habe die gesehen. Wir brauchen natürlich mehr Hochhäuser, Tempelhofer Feld bebauen. Wir brauchen, wenn wir sagen, wir brauchen Wohnraum, die Bestrafung der Vermieter, die Problematisierung von Hochhausinvestoren, die Arbeitsplätze schaffen, Wohnraum schaffen und so weiter.
B
Also deswegen, es geht aber Ulf, die A Höchste der Milchgesichter die du gesagt hast, hast du hast du bestimmt früher, wenn du mal googelst, findest du Videos von denen, wo sie demonstrieren. Flüchtlinge, Refugees, Worker, wir haben Platz. Dann hast du das nächste Video gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes und nächste Woche hast du ein Video von denen gegen Mietwahnsitz in Berlin, weil sie nicht verstehen, dass Angebot und Nachfrage irgendwo in allen Märkten gelten, auch im Mietmarkt. Ich meine, niemandem ist damit geholfen. Ich habe heute Morgen Deutschlandfunk gehört, wie ein CDU Politiker aus Berlin dann irgendwie rumeiern musste, um über die Vorschläge da von der SPD Ministerin, Bauministerin zu weiteren beschränkten Einschränkungen im Mietrecht, wo er so rumeierte und dann zaghaft meinte nach dem Motto, man bräuchte noch mehr Angebot und so weiter. Und der Moderator meinte ja, aber Angebot kommt doch einfach nicht so. Also es ist einfach sehr traurig, weil ich auch sagen muss, liebe Freunde, man muss auf den Tisch schauen. Einfach sagen, es ist einfach Schwachsinn. Diese ganzen Regulierungen führen nur dazu, dass wir noch weniger Angebot haben und dass wir noch mehr Leute haben, die Schlange stehen ohne Chance, weil du kennst es immer der bessere Mieter wird genommen werden Und wenn man das auch noch einschränkt abschafft, das würden die Linken auch gerne machen, dann spätestens dann ist sichergestellt, dass der Wohnungsmarkt komplett zu erliegen kommt. Aber egal, das ist ja nur alles rational.
C
Ist mega oder kann das weg?
A
Ist das mega oder kann das weg? Eine ganz harte Frage. Ich habe jetzt den Namen des grausamen Hörers nicht Die aktuelle FDP. Ist die mega oder kann sie weg? Ich beantworte es ganz Die aktuelle kann weg und es wäre mega, wenn eine richtig liberale Partei oder richtige Liberale die FDP übernehmen. Daniel, wie siehst du es, liebe Hörerinnen.
B
Und Hörer, die Energie haben, tretet ein und reformiert die Partei. Wir brauchen eine Partei, die endlich mal wegkommt vom Glauben, dass die Verteilung von Wohlstand zu mehr Wohlstand führt.
A
Vielen Dank. In diesem sinne, Kleiner das fünF punkte programm aus der hüfte geschossen. Schickt uns doch gerne in den Kommentaren eure 5 Punkte. Bitte immer nur ein Stichwort. Daniel hat ein paar genannt, ich habe ein paar genannt. Das wird unser 5 Punkte Programm. Bis Ende des Jahres haben wir das beste 5 Punkte Programm im politischen, vorpolitischen Raum in Deutschland. Das ist hiermit schriftlich garantiert eine schöne Woche. Alles Gute.
B
Alles Gute.
A
Tschüss. Ciao.
C
Das war Make Economy Great Again. Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
In dieser Folge diskutieren Daniel Stelter und Ulf Poschardt die dramatische Lage der deutschen Wirtschaft: Stagnation, fehlende Investitionen, abwandernde Leistungsträger und fehlender Mut für Reformen. Im Zentrum steht die Frage: Wie können Soforthilfen und ein kultureller Wandel ein neues Wirtschaftswunder entfachen? Besonders im Fokus: Was muss die Politik – insbesondere SPD und Grüne – jetzt tun, um Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen, und wieso ist das Land so reformunwillig?
Ulf Poschardts „Lösungen für alle Probleme“ – spontan, zugespitzt:
Daniel Stelter ergänzt:
| Zitat | Sprecher | Timestamp | |---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|--------------|---------------| | „Die SPD gibt die Antworten des 19. Jahrhunderts auf die nicht gestellten Fragen des 21. Jahrhunderts.“ | Daniel | 18:22 | | „Die SPD ist eine Funktionärspartei geworden, die strukturell sozialkonservativ ist.“ | Ulf | 09:07 | | „Wir brauchen ja einen sozialen Kahlschlag, um es mal ganz hart zu sagen, weil der Sozialstaat wächst und wächst und wächst.“ | Ulf | 19:21 | | „Unser Credo: Wir haben nicht zu viele Milliardäre, sondern zu wenige.“ | Ulf | 19:38 | | „Diese Partei hat ihr ideologisches Erbe komplett aufgebraucht – es ist einfach nur schockierend und erschreckend.“ | Ulf | 11:14 | | „Wer soll hier gründen? Wer soll hier eine Firma gründen?“ | Daniel | 15:50 | | „Die Grünen sind eigentlich strukturell nicht mehr in der Lage, die Gesellschaft richtig zu lesen.“ | Ulf | 26:43 | | „Strom ist wertvoll, wenn man ihn braucht. Strom ist nicht wertvoll, wenn man ihn nicht braucht.“ | Daniel | 31:07 | | „Ich halte die Grünen mittlerweile für die bösartigste Partei und auch die verbittertste Partei.“ | Ulf | 37:00 | | „Wir haben ganz generelles zu tun mit einer Politik in Deutschland, die überwiegend in einer Traumwelt lebt und Realitätsverleugnung übt.“ | Daniel | 39:07 | | „Die aktuelle FDP kann weg und es wäre mega, wenn eine richtig liberale Partei oder richtige Liberale die FDP übernehmen.“ | Ulf | 45:30 |
Die Folge ist ein flammendes Plädoyer für mehr wirtschaftliche Vernunft, Mut zu Reformen und eine fundamentale Neuausrichtung der politischen Kultur in Deutschland. Poschardt und Stelter nehmen kein Blatt vor den Mund, diagnostizieren mit polemisch-unterhaltsamem Ton die Schwächen der großen Parteien – und liefern konkrete, wenn auch zugespitzt präsentierte Lösungsvorschläge. Wer die Wirtschaftskrise versteht, bleibt nach dieser Folge nicht uninformiert und erhält eine pointierte Analyse des bundesdeutschen Malaise 2026.