
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Heute ist alles anders, weil Daniel sitzt mir leibhaftig gegenüber. Es ist auch alles anders, dass wir nicht in unserer kleinen Autismusbox sitzen, wo man ja wie in einem Gemälde von Edward Munch eingesperrt ist und er gar nicht weiß, wie die Welt da draußen aussieht. Wir sind heute hier im Newsroom und wer das nur als Podcast hört, warum erkläre ich das? Weil wir auch einen Vodcast machen. Die Zukunft des Podcasts, wie wir überall lernen, ist eben auch, dass es ein visuelles Signal gibt. Wir haben jetzt eins hier Wir sitzen vor Fake Mikrofonen und sind hoffentlich gut zu hören. Und wir haben jede Menge spannender Themen. Zum einen reden wir über die Hannover Messe und die Einschätzung des Industriepräsidenten über die Reformpolitik dieser Regierung. Wir sprechen über den weiter voranschreitenden SPD Linksruck. Ich muss vor Daniel einen Gang nach Canossa angehen. Ihr werdet gleich hören, warum. Wir sprechen ganz kurz nur über das in sich zusammenbrechende Lügengebäude von Correctiv, aber das macht noch mal deutlich, wie sehr eigentlich Journalisten an der Verkennung der Realität aggressiv mitarbeiten. Wir sprechen Dann über die beeindruckend possierlichen Demonstrationen der erneuerbaren Lobby, genannt auch Klimademos. Wir streifen kurz 100 Jahre Lufthansa, dieses Jahr ein sehr trauriges Event. Und wir sprechen dann vielleicht noch ein bisschen über einen sehr, sehr lustigen Vorschlag im Sinne Ist das mega oder kann es weg?
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Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
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Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life
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Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
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Make Economy Great Again Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschard.
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Aber einsteigen möchte ich mit einem Was machen wir eigentlich? Und Daniel hat ein Buch und der Buchrücken, den ich jetzt frecherweise mal zitiere, ist eigentlich auch so die Poetik dessen, was wir machen. Deutschland versteht sich als wohlhabendes und stabiles Land, doch wesentliche Kennzahlen zeichnen ein anderes Die Produktivität stagniert, Bürokratie hemmt Investitionen, die Bevölkerung altert und schrumpft, das Bildungssystem versagt bei der Vermittlung von Grundfertigkeiten. Hohe Energiepreise und regulatorische Unsicherheit setzen zentrale Industrien unter Druck. Die als Wachstumstreiber deklarierte grüne Transformation hat die Standortbedingungen vieler Unternehmen deutlich verschlechtert. Das ist ein Klappentext von diesem Buch, das ich noch nicht ganz gelesen habe, aber schon relativ weit gelesen habe. Daniel, schön, dass du da bist und dass du neben deiner Bestsellertätigkeit noch Zeit findest, hier mit mir zu diskutieren.
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Es geht ja nicht um Bestseller schreiben. Hallo Olaf, es geht ja darum, dass wir endlich in Deutschland einen Kurswechsel vollziehen. Ich meine, ich mache das ja in der Tat deshalb, weil wir haben vorher drüber geplaudert. Ich verdiene im Unterschied zu meinem Co Host hier im Podcast mit meinen Büchern kein Geld. Dazu verkaufe ich zu wenige. Nein, es geht wirklich darum, ich möchte eine andere Politik und die möchte ich ja nicht haben, weil ich jetzt irgendwie ideologisch eingenommen bin und ich mag jetzt nur eine FDP Politik haben oder ich möchte das und jenes haben, sondern mir geht es wirklich darum, dass ich das Land liebe. Ich bin gerne Deutscher, ich bin ja Westberliner, ich habe die Teilung erlebt, ich habe mich über die Wiedervereinigung gefreut, ich habe gesehen, wie sich das Land entwickelt hat und ich finde es einfach schade, wenn ein Land so vor die Hunde geht, weil ich finde es einfach ein tolles Land und wir haben so viel Potenzial und das nervt mich einfach. Und deshalb kommen wir gleich zu Herrn Leibinger und dem BDI und zu einer Hannover Messe. Es ist einfach furchtbar, mit ansehen zu müssen, wie das Land den Bach runtergeht und das nervt mich einfach. Also das ist mein Ziel. Daumen Podcast ja auch. Ich meine, das ist ja der Grund für den Podcast.
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Ja, also absolut. Für alle, die es noch nicht in ihrem Bücherschrank haben oder noch nicht vorbestellt haben, ich glaube, es ist seit heute in den Buchläden, wenn ich es richtig weiß, wirklich sehr zu empfehlen. Der von dir angesprochene Herr Leibinger hat, wie ich finde, starke Worte gewählt vor der Hannover Messe. Ich zitiere, von den Strukturreformen, die angekündigt wurden und dringend nötig wären, ist weiterhin nichts zu erkennen. Exzellenz im Staat heiß strategiefähig zu sein, was die Bundesregierung in Form von Reformvorschlägen bisher präsentiert, wird diesem Anspruch nicht gereckt. Stückwerk ist keine Strategie. Also ich würde mal sagen, als fränkischer Schulbub würde ich sagen, wenn ein Lehrer mir das so gesagt hätte, Wär so setzen 5 oder 6 in Bayern gewesen. Wie hast du es wahrgenommen?
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Also eher wie eine 6, hat auch gesagt, ich habe dasselbe vor einem Jahr auch schon gesagt, dass nichts passiert. Herr Leiminger ist als Person extrem beeindruckend. Rückblickend hätte ich mir gewünscht, so jemand wäre schon vor ein paar Jahren beim BDI in der Rolle gewesen und hätte dann auch getraut, damals das schon zu sagen, weil wir sind ja schon seit längerem auf diesem falschen Weg. Ich finde es einfach eine sehr harte Aussage. Er sprach letztes Jahr vom Absturz der deutschen Wirtschaft. Genau das erleben wir ja auch. Und es ist einfach bitter, dass nichts passiert. Und er hat auch schön formuliert, nach dem Herumstöckeln ist keine Strategie. Ich würde sagen, Schulden auf Probleme werfen ist keine Strategie. Probleme leugnen ist keine Strategie. Probleme über Umverteilung vorgeben zu wollen, zu lösen ist keine Strategie. Wir haben keine strategisch denkende Politik, hatten wir noch nie. Aber was wir jetzt einfach erleben, ist dramatisch, weil wir müssen jetzt eben handeln und du brauchst auch keine große Strategie, um zu erkennen, an was es hakt. Wir kennen die Themen alle, die Hörer des Podcasts kennen die Energie, Infrastruktur, übergriffiger Staat, Bürokratie, subventioniertes. Das sind alles Themen, die kann der Staat ändern. Wir könnten auch einfach, wir lernen von anderen, weil wir tun immer noch so, als würden wir hier die Weiße mit Löffeln gefressen haben in Deutschland. Wir sind in keinem Bereich Vorbild. Dann würde ich doch, lasst uns doch von Vorbildern lernen. Und da gibt es einige, von denen wir lernen können.
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Genau, Also ich erspare mir jetzt wieder den Skandinavien Werbeblock, aber in der Tat, wir erinnern uns, wir haben eine Folge zu Schweden gemacht und Abschaffung der Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer, welche positiven Faktoren es hatte. Wir haben bei E-Government über Dänemark und Estonia gesprochen und all diese Sachen. Ich finde auch, der deutsche Weg ist immer dann ein schlechter Weg, wenn er ein Sonderweg ist. Und ich verstehe Multilateralismus eigentlich als ein pädagogischer Konzept, dass man nämlich von den Besten lernen kann. So machen es übrigens alle auch Unternehmer. Und das fehlt. Was mich aber im Augenblick so ein bisschen, nein, ich kann nicht optimistisch sagen, aber zuversichtlicher stimmt als sonst, ist, dass der Sound aus der Industrie und von Unternehmern schärfer wird. Jetzt haben wir über Leibinger gesprochen, kommt aus einer, kann man sagen, Dynastie an Hightech Familienunternehmen mit Best Performance seit Jahren und Jahrzehnten, die haben diese Bundesrepublik mit groß gemacht. Aber heute auch in der Welt zu sehen, der Präsident des Elektroindustrieverbandes, Sozialabgaben von 50 Prozent sind eine Katastrophe. Das führt den Staat an den Abgrund. Wir haben auch auf Instagram auf einmal so kleine mittelständische Betriebe hoffentlich durch uns inspiriert. Zumindest bei einer dieser Unternehmerinnen, die dort live gegangen sind, habe ich mitbekommen, dass die uns hört. Insofern freut uns das. Die sprechen alle aus, was es mit ihnen macht. Wir kommen vielleicht später dann noch zu Peter Tauber, der eben jetzt auch Unternehmer geworden ist, wirklich der härteste Meckernianer, den man sich vorstellen kann. So sehr wir uns wünschen können, dass dieser Gedanke, dass sich in einer an Mündigkeit orientierten Bundesrepublik und Politik das vernünftige Argument durchsetzt oder wie Habermas so schön gesagt hat, der zwanglose Zwang des besseren Arguments. So sehr muss man doch sagen, dass insbesondere die Medien Teil dieser Realitätsleugnung sind in einer Art und Weise, die mich spektakulär immer wieder erschüttert. Ich würde mal sagen, ich bin jetzt seit fast 40 Jahren, ich habe glaube ich mit 20 meinen ersten oder mit 19 meinen ersten Artikel geschrieben, Der Journalismus in dem schlechtesten Zustand, in dem ich ihn in 40 Jahren erlebt habe. Und das hat mit dem strategischen Linksrutsch zu tun, der nirgendwo so ungebremst ist wie im Journalismus der Publizistik. Und dass die Verblödungsagenda von zwei Drittel, Dreiviertel oder vier, fünf Journalisten dazu führt, dass man einfach nur mehr Bullshit Themen weiter behandelt, dass Talkshows voller Bullshit Türmen angehäuft werden und dass man dann bei den wichtigen Themen einfach Bullshit Expertinnen einlädt. Das führt dann dazu, wir haben gesprochen über ein wirklich lächerliches Stück von irgendeinem linksradikalen Ökonom über Milei, dass man einfach alles, was Veränderung und Fortschritt und Freiheit bedeuten könnte, diffamiert. Und so kommt es auch, um jetzt ganz weit zu springen, in die Realpolitik zurück. Weg von der Industriemesse in Hannover, was früher mal eine ganz, ganz große Nummer war. Da konnte man Leistungsschau des Global Champions Deutschlands jetzt nicht mehr so springen wir mal in sonnigere Gefilde nach Barcelona, wo jetzt sagst du wieder dein Freund Lars, da sage Nein. Der SPD Chef und Vizekanzler in einem Haufen sozialistischer Antisemiten und halbautoritären Führern wie Herrn Lula in Brasilien. Da kann man nur Gott schütze Milei gegen so einen Typen wie Lula Sanchez, der die antisemitischste Regierung in Europa führt. Und wenn Lars klingen und wir haben ihn dafür gelobt, zumindest einer hier im Podcast für seine Räte in der Bertelsmann Stiftung. Und wir nehmen es ernst mit den Reformen, wir nehmen es ernst mit dem Realismus, wir nehmen es ernst mit den Herausforderungen des Landes. Wir nehmen es ernst mit den Herausforderungen Europas gegen Trump, Putin, XI und so weiter. Und dann in so einem Haufen von Staatsversagern, Antisemiten und linken Reaktionären rumzuturnen, das passt für mich nicht zusammen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, das ist eine riesen Enttäuschung. Es ist auch eine Enttäuschung, weil rückblickend wird dann aus dieser Bertelsmann Nummer einfach eine leere Show, um nicht das Wort Lüge zu sagen. Wie kann man glauben, dass es Glaubwürdigkeit in der Politik geben kann, wenn man solche programmatischen Reden und Vorträge hält als Vizekanzler? Alle Journalisten springen drauf, mich eingeschlossen. Und dann sagt man drei Wochen später geht man dorthin und ist in der schlimmstmöglichen politischen Umgebung, die nichts, aber auch gar nichts mit der politischen Mitte zu tun hat. Muss meine Schizophrenie sein, Bin ich naiv. Wie nimmst du es wahr?
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Also zum einen freue ich mich, dass du auf die Erkenntnis bekommen hast, dass es vielleicht bei Herrn Bertelsmann eher eine Show war. Es ging ja schon vorher los. Ich mein, der Konflikt mit der Frau Reiche. Jetzt hast du gesehen, kurz vor Wochenende wurde noch quasi alles, was Frau Reiche macht, wird von der SPD blockiert, also vom Vizekanzler blockiert. Was in der Energiepolitik an richtigen Dingen ist. Das zeigt auch, dass er realitätsfern ist nach dem Ich rede jetzt nach Mitte, aber ich handel anders. Ich muss zugeben, ich habe diese Veranstaltung in Barcelona mit einem Auge verfolgt und ich war erst überrascht, dass dort die SPD war und nicht die Linkspartei, weil ich dachte, eigentlich wäre die Linkspartei da gewesen, hätte ich es verstanden bei diesen Reden, da war ich erstaunt, dass es die SPD ist. Und es ist wirklich eine SPD, die quasi versucht, die Linkspartei noch zu überholen. Herr Thürmer war, glaube ich, auch da und hat dann gleich wieder große Sprüche gehalten. Und ich muss fragen, einfach so, ob das jetzt richtig ist. Signale. Ich meine, wir haben über Unternehmer gesprochen, Unternehmer, die uns hören oder Unternehmer, die
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generell in Deutschland aktiv sind, die uns auch schreiben. Also ich arbeite ab, ich habe wirklich, Daniel war gerade in meinem chaotischen Büro, ich habe einen Berg so Low Tech, bin ich von ausgedruckten E Mails von euch. Ich antworte, ich versuche es der Reihe nachzumachen. Wir arbeiten die Themen auf. Eure Dringlichkeit ist echt bei uns angekommen, aber sie ist nicht beim Vizekanzler angekommen.
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Vor allem, du musst auf der einzelnen. Was ich sagen wollte, wir haben ja eine sehr stark mittelständisch geprägte Wirtschaft. Es ist ja immer die Stütze von der deutschen Wirtschaft. Wir reden zwar über DAX Konzerne, aber das, was Deutschland stark macht, sind die sogenannten Hidden Champions. Ich glaube, ich habe es schon tausendmal hier gesagt, ich überhole es nochmal. Wir sind weltweit Marktführer, was Hidden Champions betrifft. Die sitzen irgendwo in der Schwäbischen Alb, sonst wo, haben mehrere tausend Mitarbeiter, vielleicht ungefähr 500 Millionen, eine Milliarde Umsatz und sind aber in ihrem Segment globaler Führer. Und die sind schon massiv unter Druck aufgrund von Energiekosten, aufgrund von Lohnkosten, aufgrund der ganzen Faktoren, die wir haben und aus China heraus, weil China natürlich auch anfängt, die einzelnen Nischen jetzt zu erobern,
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kaufen auch gerne auf, wenn jemand kaufen,
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kaufen auch gerne auf. Ja, und die kaufen natürlich auch gerne auf, wenn jemand wegen der Einversteuer verkaufen muss zum Beispiel. Und wir wissen aber, dass diese Unternehmen, eben weil sie in Generationen denken, du hast vorhin bei Trumpf erwähnt, weil sie in Generationen denken, dass sie nachhaltiger sind. Die investieren langfristiger, die investieren doch mehr am Standort Deutschland, die sind auch loyaler zum Standort. Und wenn du den jetzt auch noch in diesem Umfeld mit Vermögenssteuer, Vermögensabgabe, Erbfasssteuer und so weiter kommst, dann kannst du im Prinzip denen auch Ich verkaufe das. Und ich sage nehmen wir mal an, es wird immer gesagt, sollen sie verkaufen oder Staat Miteigentümer, als würde dein Staat mit Eigentümer besser werden. Da unterminierst du quasi noch den Rest an wirtschaftlicher Substanz, den wir noch haben, weil die großen Konzerne, DAX Konzerne sind eigentlich nicht dann dort treu, logischerweise nicht BASF verlagert, kann man ja nicht vorwerfen.
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Die Autoindustrie praktisch rennt raus aus Deutschland,
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ja klar, die Rennrad wurde ja auch vertrieben. Da wurde nach dem Motto, wenn natürlich dann mit Diesel und was weiß ich alles, wenn du vertrieben wirst, damit unterminieren wir das. Da habe ich mir gedacht, welche Welt? Und ich glaube, Herr Kliemann hat ja dann auch die große Frage, ist er eigentlich auf Staatskosten hingeflogen oder wer hat bezahlt dafür? Gab es ja auch Diskussionen drüber. Aber die Frage ist, dann geht er ja hin.
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Er hat zugegeben, sein Sprecher, der das, also auch das muss man sich mal angucken. Ich sehe den Sprecher, der dann verkündet, warum das eine Krönung des Multilateralismus. Das Wort links und sozialistisch kommt da nicht vor, sondern es ist ein Treffen von 40 globalen Staatsführern, die ganz bedeutend sind. Da wurden dann Sanchez und Lula und ich glaube der indonesische Typ da genannt. Und es wird einfach so getan, als wäre das so eine Art NATO oder sonst was Treffen. Das ist ein Treffen von linken Sozialdemokraten und Sozialisten. Und das hat er ganz offiziell. Also insofern würde ich sagen, die Spesenabrechnung landet nicht in der Rosa Luxemburg Stiftung, sondern das wird von uns bezahlt.
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Friedrich Ebert noch haben sie nicht wieder fusioniert.
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Das war ein Insider Gag, darum dachte
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ich mir, ich versuche das mal. Ich habe erst nicht verstanden, aber wahrscheinlich das eigentliche hakt. Also ich finde, Friedrich Eberstöb sagt auch nicht der SPD, ich dachte, Willi Brandhaus hat das auch nicht, sondern das zahlen wir.
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Nee, nee, also du zahlst es und ich, also wir sind ja die, die reichen Steuer zahlen und wir sind ja auch die Finanziers dieses reichen Balkons. Und da kommen wir gleich zum nächsten Mini Thema. Die SPD will ja, dass Leute wie wir noch mehr zahlen. Deine Schultern, man sieht sie gut trainiert, meine Schultern leider nicht so trainiert. Wir müssen mehr schultern und wir wissen beide, wie unendlich viel Geld, also wie viel Straßen wir schon finanziert haben mit unseren Steuern. Und wir müssen mehr Steuern zahlen. Und das ist gewissermaßen, du hast es ja bei der Strategielosigkeit angesprochen, das ist ja im Grunde genommen das Summa Summarum dieser Leute in Barcelona, die haben nur Mamdami feiert gerade in einem Video, dieser gutaussehende Volltrottel mit seiner antisemitischen Frau, die genauso gut aussehend und vertrottelt ist und die so für dieses schicke, verblödete Shenzhen Millennial Milieu einfach so stellen die sich Politiker vor, so wie so eine Verwuschel der Parfümreklame und dann finanziert werden soll es von den Reichen. Also Text the Rich Day. Und wir müssen mal angucken, also ich setze so ein bisschen drauf. Ich liebe New York, wenn Mamdami so weitermacht und seine Verblödungsfans den Wiederwählen, Irgendwann werden die Immobilien in New York wieder günstig. Man darf nie vergessen, die Immobilien in New York, als es schon mal so eine Politik gab in den er Jahren, das war richtig low. Da konnte man wieder einsteigen und die Unternehmen, es gibt eine beeindruckende Zahl, ich komme jetzt nicht mehr drauf, die ihren Unternehmenssitz, die großen amerikanischen Top 100 Unternehmen hatten eine irrsinnige Prozentzahl, die ihren Sitz dort hatten und die sind damals gegangen und von denen ist keine einzige Firma wieder zurückgekommen. Also ich will damit sagen Barcelona, Lars Klingbeil, diese Art, was ist deren Konzept? Ausschließlich Umverteilung, befeuert durch die Schrumpfform von Demokratie, nämlich im Sozialpopulismus. Und das ist ja jetzt auch das Rezept der SPD. Das heißt Philipp Türmer, der wirklich beschränkteste aller Juso-Chefs in der Geschichte. Der Sozialdemokratie, der hat ja nichts anderes, der kann ja nur Text the rich.
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Ja, also ich sehe es nicht anders. Ich würde gerne einen Aspekt noch ergänzen.
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Wolltest du es weniger vulgär formulieren?
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Ja, das sowieso, aber ich wollte eigentlich ein bisschen inhaltlich das ergänzen. Also wir müssen mal einen Schritt zurückgehen. Wir müssen. Gibt es Grund für Unzufriedenheit in New York? Gibt es Grund zur Unzufriedenheit in Deutschland? Die brauchen wir Berlin zum Beispiel. Ja, den gibt es, weil wir wissen zum einen in der Tat, dass die Mieten letzten Jahr Wohnungen an, dass die Mieten in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Jetzt kann ich dir vorrechnen, dass es relativ zu einem Einkommen immer noch nicht so schlimm ist, aber für die Betroffenen hilft das erstmal nicht. Sie sagen, die Miete ist gestiegen. Das zweite ist, wir wissen, es gibt Wohnungsmangel. Es gibt Leute, die in die Stadt ziehen wollen oder die Städte ziehen wollen, München, Köln, Hamburg, Berlin und dann sich schwer tun, Wohnungen zu finden. Das ist ein objektives Problem. Das zweite ist, was wir haben, ist, wir haben die Tatsache, dass du sehr, sehr gut verdienen kannst und trotzdem diese Immobilien nicht kaufen kannst. Also nehmen wir mal an, du bist Chefarzt in einem Krankenhaus, Top Unternehmensberater, Top Banker, whatever. Dann kannst du dir Berlin ist eine andere Staffel, Berlin ist billiger. Du kannst ja in Hamburg in diesen teuren Straßen, die jetzt Ratterstrassen sind, wie du mir schon erzählt hast, kannst du im Prinzip kein Haus kaufen, weil im Prinzip das nicht mehr geht. Das heißt, diese Aufstiegsmobilität ist schon ist schon gehemmt aufgrund der Tatsache, dass die Vermögenspreise stark gestiegen sind. Wir haben also zwei den Effekt, dass die Einkommen, die verfügbaren Einkommen gesunken sind durch Steuer und Abgaben in den letzten Jahren und gleichzeitig sind weltweites Phänomen die Vermögenspreise gestiegen. Warum sind die Vermögenspreise gestiegen? Sind natürlich namentlich gestiegen durch die Geldpolitik nach der Finanzkrise. Die Finanzkrise ist befördert, weil im Prinzip, wenn Geld nichts kostet, gehen Vermögenspreise hoch. Wir haben ein objektives Problem. Wir haben das Problem bei den Wohnungen, aber noch ein weiteres Problem, dass wir eine Zuwanderung haben. Du kennst mein Ich hol ihn nochmal. An einem Samstag demonstrieren wir, Wir haben Platz in Berlin gerade am nächsten Samstag Tempelhofer fällt nicht mehr bauen und am nächsten klagen wir über Wohnungsnot. Es ist natürlich klar, durch die Auflagen, die Bauauflagen ist Bauen viel teurer geworden, ist auch schwieriger geworden. Wir haben die Zuwanderung gehabt, wir haben nicht gebaut. Dann logischerweise Wohnungsmangel, ganz klar. Das heißt, ich verstehe die Unzufriedenheit. Und das Problem, was wir dann haben, ist, die Politik hat darauf auch die konservative Politik hat darauf durch Markteingriffe reagiert, Mietpreis oder was weiß ich alles. Und dann hast du natürlich Probleme nicht gelöst und die Probleme hast du eigentlich verschärft. Und dann kommt die Linke und wir haben ein objektives Problem. Und die Leute Ja, ist ja so. Du siehst ja auch, wenn du in Baden Württemberg Wahl guckst, die die Linkspartei gewählt haben, haben wir auch wegen Wohnungsthemen, war ein wichtiges Thema. Das heißt, es gibt ein objektives Problem. Die Linken sagen wir haben die Lösung, also in Berlin, wir wollen einen eigenen Wir machen, was überhaupt die Probleme nicht löst. Was aber vorgibt, die Probleme zu lösen
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oder verstaatlichen, was dazu führt. Sie kaufen dann für hunderte von Millionen irgendwelche Wohnungen und natürlich ist eine gekaufte
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Wohnung keine neue Wohnung.
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Keine neue Wohnung.
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Also erstmal ist es so, es gibt ja in Berlin eine Einigungsvorstellung, wo du wirklich zu tiefen Preisen unter den Nagel reißen möchtest. Die Sache ist einfach, du hast den Wohnungsmangel nicht bekämpft, Du hast aber Zugriff auf die Wohnung und dann kannst du die Wohnung verteilen nach Gustos, nach zum Beispiel Bedürftigkeit vornehmen. Aber wir wissen zum Beispiel, fand ich ganz interessant, ich habe mit demjenigen gesprochen, der damals die die Privatisierung gemacht hat, der Berliner Wohnungsgesellschaften. Da hat er zu mir Daniel, weißt du, was mir aufgefallen ist, wer die coolsten Wohnungen bewohnt hat, also die Wohnung in der besten Lage, Sozis und Gewerkschaften waren alles Buddies. Das heißt, du ersetzt dann quasi den Markt durch einen anderen Allokationsbeginn des Parteizugehörigkeit, andere Dienstleistungen. Du weißt, es war früher schon so, dass dann teurer Ablöse, was weiß ich, was dann Leute machen, um die Wohnung zu bekommen. Das heißt, du hast das Problem nicht gelöst. Aber auf den ersten Blick klingt es ja gut, das sind die bösen Vermieter und das ist das Problem. Und das ich vermisse ist eine Antwort der anderen Seite, weil du kannst nicht sagen, es ist kein Problem. Du kannst doch nicht einfach nur Wir geben alles frei. Du musst eine andere Antwort haben. Zum Beispiel die richtige Lösung wäre die Tat in der Tat alles freizugeben. Und weil das Angebot gewachsen ist, wenn du hingehst und sagst ich schaffe Mietpreisbremsen, das ist ganz alles ab. Du kannst auch im Bestand mieten, dann kommen einige unter Druck. Wenn du aber in einer großen Wohnung wohnst, verwitwet, dann kann man unter Umständen auch sagen, dann zieht man sich um, weil dann lohnt es sich wieder. Und da muss natürlich aber den Leuten natürlich helfen. Du musst den Betroffenen helfen, indem du wirklich Ich muss Leuten mehr Geld als Tasche lassen. Und dann kommen wir zum nächsten Punkt. Die linke Politik denkt ja, dass die Bürger nicht in der Lage sind, selber vorzusorgen. Das heißt, was sie tun ist, sie machen eine Politik, die dazu führt, dass die Menschen weniger sparen können, weniger Vermögen bilden. Wir wissen aus Studien, sobald Leute Vermögen haben, sind sie nicht nur glücklicher, sie fühlen sich unabhängiger. Also wenn du mal gespart hast, dann siehst du auch auf die Politik anders, dann sagst du, ich bin davon abhängig, dass die SPD meine Rente sicher macht, sondern da sagst du, die ist es eigentlich, Schützt die auch so ein bisschen mein Ersparnis? Wie geht die damit um? Das ist ein ganz anderes Mindset. Und das perfide an der linken Politik ist, die verhindert die Vermögensbildung, sie hält Leute in Abhängigkeit und mit ihren Maßnahmen verstärkt sie das Problem. Gleichzeitig läuft sie aber rum und wir sind die Lösung. Und wenn du darauf keine Antwort gibst als von der anderen politischen Seite, darfst du dich nicht wundern, wenn die linke Diskussion dominiert. Und wir haben darüber gesprochen, Wirtschaft findet in den Medien fast nicht statt. Und wenn sie stattfindet, ist meine feste Überzeugung, findet sie statt als eine Verteilungsdiskussion und nicht eine Wohlstandsschaffungsdiskussion. Und das ist ein ganz großes Problem.
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Ja, ich hatte das große Vergnügen, vergangene Woche einen Gastauftritt Panorama zu haben von Frau Reschke, Da ging es um Erbschaftssteuer. Lass es mich mal so. Mir gehörte nicht das Schlusswort, sondern ich war, glaube ich, der heitere Anwalt des Unternehmerischen und des Freiheitlichen. Der Beitrag selbst hatte einen ganz klaren Spin. Also die Einladung von Frau Reschke, Man darf nicht vergessen, es sind Linke. Der Staat braucht mehr Geld und zwar nicht als these, sondern das ist das Faktum von ne, der Staat schwimmt im Geld, Er schmeißt siehe neuen Subventionsbericht, mach
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jetzt nicht mehr die Kieler, mach jetzt da Freiburg, aber du siehst, Wir können locker 60, 70 Milliarden Subventionen einsparen und aber da könnt ihr einfach sagen, ist doch gut so.
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Ja, so, aber wie gesagt, mir hat das bei meinem Dami, weil ich habe auch heute Morgen so einen Bericht gesehen, dass evolutionstheoretisch, evolutionsbiologisch die Gen Z die erste Generation ist, die in allen kognitiven Bereichen, wo die Koordinaten nach unten zeigen. Und er macht halt Politik für blöde. Und Umverteilung ist ja auch was sehr, sehr Dummes, wenn sich Politik darauf beschränkt. Aber um jetzt den Bogen zu bekommen zu unserer Lieblings neuen Lieblingsministerin Frau Reiche, zu dem enormen Zuspruch, den sie jetzt scheinbar aus der Partei bekommt, sind paar Leute aufgewacht und gemerkt, vielleicht ist das ein Sound, der in der Partei mehr Resonanz bekommen müsste. Aber ich habe zur Kenntnis genommen, dass bei ganz vielen Diskussionen jetzt auch Leute aus der Unionsfraktion ja, wir wollen eine Entlastung unten und in der Mitte und vielleicht müssen wir dann auch über Spitzensteuersatzerhöhungen nachdenken. Also kurzum, das Nein dazu kommt nur noch von Söder. Aber wir wissen, bei Söder ist es nur Haltbarkeit begrenzt. Und das macht mich dann eigentlich noch trauriger im Sinne von, dass die Union unter Umständen auch zu einem ihrer zentralen Versprechen wird ja gerade gepostet, was Merz alles 2023 gesagt hat, als er noch Oppositionsführer war, was er jetzt macht, das ist praktisch diametral entgegen und das wäre eigentlich die komplette Aufgabe, bürgerliche Identität in der Union auf der einen Seite und auf der anderen Seite, um es heiter zu formulieren, ein sehr schönes Start up Paket für Wolfgang Kubicki, wenn er denn im Mai zum FDP Chef gewählt wird, weil dann einfach zu ne, das ist ja wohl das allerletzte, das traue ich ihm zu. Vielleicht ist das ein Geschenk von Friedrich Merz an seinen alten Kumpel, Herrn Kubicki.
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Klar, nachdem er gemeint hat, kein Mensch braucht die FDP, hat er im Wahlkampf auch gesagt. Und ich glaube, das ohne parteiplitisch zu sein, glaube ich, beweist Herr Merz dringend wird die FDP brauchen. Ne, die Sache ist natürlich schon die, ich meine, was mit Steuererhöhungen ist, ich bin immer so, ich glaube sogar, dass die sogenannten starken Schulden eh schon einen großen Beitrag leisten. Die würden wahrscheinlich sogar noch Machen wir, ich nicht.
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Du würdest es machen, Ne, wenn der Staat, wenn der Staat nicht mehr so fett ist, der Staat ist so, dass er hier nicht mal die Treppe hochkommt. Kennst du diese fetten Menschen, die mit so einem Lift im vierten Stock?
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Ich kenne auch die, die Verlängerungssitz, Verlängerungsgurte im Flugzeug brauchen. Kenne ich auch. Du hast ja zu früh unterbrochen. Ich würde sagen, Du brauchst einen Big Deal und der Big Deal heißt für mich Subvention 60 Milliarden, du weißt, ich habe 120 Milliarden. 60 Milliarden können raus. Sozialstaat umbauen, effizienter machen, Digitalisierung. Wenn solche Maßnahmen machen würden, ganz klare Maßnahmen machen würden, dann würde ich auch sagen, okay, für Transformationsphase, da kann man okay, dann macht man das. Aber das muss beginnend erstmal einsparen. Ich will aber nur jetzt wird darüber gar nicht diskutiert Darum bin ich natürlich dagegen, Weil jetzt ist es so, ich Es ist Schwachsinn. Wir schmeißen noch mehr Geld in ein dysfunktionales System. Wenn du hingehst und wirklich Reformen machst, finde ich, dann kann man unter Umständen
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Man hat ein Beitrag, aber ich gehe Pass auf, wenn dieser fette, fette Chuba the Hood Staat, der hier nach drei Treppenschritten reanimiert werden muss, weil er so fett ist. Ich würde sagen, okay, bevor er mir meine auch nur einen Cent mehr. Ich erwarte eigentlich, dass ich tausende Euros
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weniger bezahlen kann, würde ich mal sagen.
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Aber das erwarte ich. Aber ich würde sagen, um dahin zu kommen, bin ich ja schon so halbwegs reflektiert, um zu Wenn wir diesen Eingriff im Magen haben, es gibt doch diese drastischste Form abzunehmen, dass du einfach den Magen halbierst, aufschneidest und so. Wir machen den Magen, der ist so riesig geworden von vielen Fressen und wir machen den so klein und ich darf dabei sein, wie es zugenäht wird. Dann würde ich okay, dann vielleicht ja zweites Wä Das Steuergesetz darf keine Zeile länger sein als der Kirchhofentwurf. Der ganze Newsroom war hier voll mit Steuerverordnung. Erst dann so und wenn das Also wenn ich bei der Operation als ungläubiger Thomas dabei sein kann und der Magen wird zugenäht, okay, alles klar. Und dann auch noch sehe okay, das ist das dann ja, dann erwarte ich, dass ich investiere in diesen Zustand und nach drei Jahren sagen so Poschi, und jetzt bist du dran und jetzt können wir die Steuer absenken und so weiter. Wir haben es so und jetzt profitierst du so richtig davon. Ich brauche einen Deal.
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So meinte ich es auch.
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Ich will einen Deal.
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Ich will auch. Du bist doch der Freund von Lars. Aber weißt du, weil du Frau Reiche gerade angesprochen hast, du bist doch noch mal, was Thema Fakten betrifft. Wir hatten ja dieses Wochenende diese Demonstration der Erneuerbaren Energien Lobby und da muss ich dazu sagen, weißt du, ich habe mich gewundert, weil ich hätte erwartet, wir gehen auf die Straße für günstige Energie. Und da sind Leute auf die Straße gegangen, haben behauptet, sie stünden für Klimaschutz und günstige Energie, wobei es Gegenteil eigentlich der Fall ist. Und da haben die Medien auswählt. Da wurde Groß berichtet, Tagesschau, Groß berichtet von diesen Demokratie nach dem Motto Frau Reiche schädigt das Klima und Frau Reiche wäre gegen billige Energie und sie würde die Abhängigkeit von fossilen Importen erhöhen. Und da sage ich ganz Das ist eine Falschinformation und ich bin ja nachher bei Welt TV, da darf ich mit einer Taz Redakteurin diskutieren und ich habe nachgeschaut, selbst in der Taz stand im Jahr 2023 gab es einen großen Artikel, wonach unsere Energiewende asozial ist, weil sie nämlich den Strom massiv verteuert, nicht dem Klima dient. Und da steht drin, Atomkraftwerke abzuschalten ohne Not. Atomkraftwerke steht drin, ist unschlagbar billig. Und es steht sogar neu gebaute Atomkraftwerke kosten am Anfang viel Geld, aber weil sie lange Strom liefern, sind sie auch günstig, Steht in der taz drin, die wissen das. Und da wird aber das war ein
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Artikel von 9000 anderen, aber er war mal drin.
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Da sage ich mir ganz ehrlich, selbst wenn ich jetzt, wenn ich Redakteur bin und nie taz lese und ich habe manchmal Deutschlandfunkredakteur, da habe ich ja manchmal lesen und die taz, dann werde ich den auch mal gesehen, zumindest würde ich darüber nachdenken. Und da ist dann Argumentation. Und das finde ich erstaunlich, da zu sagen, dieses Framing, wir große Subventionsempfänger, Wir haben seit 25 Jahren Subventionen für erneuerbare Energien und wenn du nach 25 Jahren mal sagst, vielleicht so viel Subventionen zurückkehren, gibt es Riesenaufschrei. Und nochmal, es gibt einfach eine Ich bin kein Physiker, darum kann ich es wahrscheinlich nicht präzise formulieren. Herr Schneider, der Umweltminister Schneider, glaube ich, ist mich irre hier der SPD möchte ja dann speziell in windarmen Regionen Windräder besonders fördern. Und du musst einfach einsehen, wenn du so ein Windrad aufstellst und dann sagst, OK, normalerweise dreht sich das 1000 Stunden im Jahr und da dreht es sich nur 500 Stunden im Jahr, also halbe Leistung, dann denkt man, dann produziert es auch nur halb so viel Strom. Das stimmt aber nicht. Aufgrund der physikalischen Gesetze produziert nur ein Achtel so viel Strom. Das heißt, du hast im Prinzip noch eine geringere Auslastung, dass die Subventionen noch größer sein müssen. Und dann, wenn die Frau Reiche sagt, das ist Quatsch, gibt es diesen Aufschrei und darum ich frage mich einfach, wo die Berichterstattung ist, die einfach mal sagt, liebe Freunde, was ihr erzählt, das ist schön, ihr könnt ja für eure Interessen eintreten, für eure Subvention, aber dann tut doch bitte nicht solche Geschichten erzählen bzw. Warum gibt es keinen Widerspruch von den Medien, die zumindest darauf hinweisen.
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Ja, weil die Medien, da sind wir vielleicht ganz kurz, damit wir das Korrektiv Thema auch angesprochen haben, das hat mich als Journalisten sehr beschämt. Diese Lügen und Märchengeschichten über das vermeintliche Geheimtreffen in Potsdam stehen pars pro toto für einen Journalismus, der eigentlich die alte Rudolf Augstein Idee Schreiben was ist sagen, was ist ausgetauscht hat gegen ein Schreiben und sagen, was wir gerne hätten, um mit unserer Berichterstattung Politik vor uns herzutreiben. Und in der vergangenen Woche gab es ein Urteil, Landesgericht in Berlin, das nochmal deutlich gemacht hat, dass an vielen Stellen ganz wichtig, die ganzen linken Journalistinnen, die mir auf meiner Kommentierung hunderte von Nachrichten und Kommentare dagelassen haben, ist noch nicht letztinstanzlich. Ja, aber es haben jetzt x Gerichte gesagt, es unsauber. Es ist keine Art von richtig gutem Journalismus. Selbst linke Journalisten, die Aufgeklärten haben das gesehen. Aber dieses Zusammenspiel von einem Journalismus darstellten, auch staatlich geförderten Dingen wie Correctiv, wo wirklich jeder Mitarbeiter tief in seinem Herzen einfach ein Aktivist ist, das Zusammenspiel mit NGOs, Zusammenspiel dann mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dann noch bei den Demonstrationen mit weiten Teilen der Politik, inkludierend den armen, armen FDP Tanten und Typen und CDU Leuten, die da volle Empörung gegen rechts demonstrieren. Gegen rechts, also rechtsradikal hätte man ja sagen können oder rechtsextrem. Aufgrund einer verlogenen Berichterstattung gab es ja dann auch ein Theaterstück.
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Und ich glaube, das fand ich faszinierend, wie schnell du ein Theaterstück hast, Prassens eine Meldung, das ging ja sehr schnell, das war unglaublich schnell.
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Du, aber da muss man sagen, wir sind ja Freunde von ChatGPT. Diese Berichterstattung von Correctiv war ja eine Fiktion und eine Fiktion einer Berichterstattung in Theaterstück, Das kannst du, ChatGPT. Und das Niveau dieses Theaterstücks ist ja sozusagen für die dümmste Variante von ChatGPT ausreichend. Also ehrlich gesagt, das ist so wie mit Wachsmalkreide hingemalt und damit würde ich sagen, warum gibt es keine Berichterstattung über Klima und über diese ganzen. Mittlerweile hat man jetzt die eine oder andere Vertreterin jetzt seit Jahren immer dieselben Figuren, sehen immer gleich aus, sagen immer denselben Stuss.
C
Frau Kämpfer, bei Markus Lanz, ganz ehrlich, nach dem Motto die BASF, die muss doch einfach nur mit Wasserstoff produzieren. Das ist doch alles selber Schuld. Und Wasserstoff, sagt sie selber. An anderer Stelle ist der Champagner der Energiewende. Also die BASF soll mit Champagner produzieren.
A
So muss das nicht gehen. Und die Journalisten, die das weiterverbreiten, sitzen beim Bundespresseball an der Austernbar und reden abfällig über die dieselfarmten Bratwurst Esser aus der Arbeiterschaft. Auf die ist einfach gepunkt. Punkt, Punkt. Okay, das war ein kleiner Aus. Ich wollte einfach noch mal korrektiv die Ehre. So funktioniert der Journalismus, so funktioniert der Klimajournalismus, so funktioniert der konstruktive Journalismus. Und dass wir in Deutschland dein Buch als so eine Art Minderheitenbotum ökonomischer Vernunft haben, während im öffentlich rechtlichen Rundfunk weiterhin ein Bullshit Thema. Das nächste Also ich frage mich auch diese geisteskranke Begeisterung für Timmy, diesen Wal.
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Er tut mir leid, er tut mir
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leid, mir nicht, mir nicht. Darwin Heiß, schwimmst du da rein? Leben ist echt scheiße. Und als Wal auch schwimmst du irgendwo rein, dann kannst du eben sterben. Stattdessen beschäftigen wir uns seit Jahr und Tag jetzt hier mit diesem Wal. Die gute Nachricht, Er schwimmt ja jetzt in die Freiheit und rettet die Straße von Hues, wie ich gehört habe. Ich glaube, diese Art von Wir sind wie Kinder unmündig und wir verraten das Erbe der Aufklärung. Diese Linke verrät die Aufklärung, weil da geht es um Mündigkeit. Und wenn man die Wirtschaftsdaten antritt, dann heißt mündig sein, ökonomische Verantwortung aufzunehmen. Ü Das Tolle an Kant ist der gesagt Man darf kein Kriecher sein, man darf kein Bettler sein. Ein kategorischer Imperativ von Kant sei ökonomisch erfolgreich. Dazu mehr in einem anderen großartigen Buch, das demnächst erscheint. Wir müssen vielleicht Ich glaube, Klimademos, wir
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wissen es alle, haben wir gerade schon gemacht. Es war Lobbyismusveranstaltung mit kostenfreier Werbefernsehen im öffentlich rechtlichen Rundfunk. Und die Presseschau heute Morgen Deutschlandfunk war natürlich auch, aber wo die SZ sogar, was kritisch war, aber die Kölner Rundschau, dachte ich mir, das gibt es. Ich verstehe jetzt, warum Köln Wahlergebnisse hat, weil wenn die immer so informiert werden, dann muss man so abstimmen.
A
Ja, die sind Köln ist einfach ein Lost Planet. Und jetzt kommen wir wieder um so einen kleinen Optimismus. Peter Tauber auftritt. Peter Tauber, das war derjenige, der immer gesagt Hurra, steit, hallo. Und der war so der Generalsekretär von Angela Merkel. Und ich glaube, man tritt Peter Tauber nicht zu nahe, wenn man sagen würde, er war das moderne Gesicht einer eher großstädtisch liberalen Union, Grünen Union hätte ich fast schon. Ja, wir haben mal eine Veranstaltung zusammen gemacht oder ich war eingeladen und da hat man Wie bunt kann die Union werden? Und ich war natürlich wie immer der Bückbürger Ulf sozusagen ganz vorne dabei. Wie kann man das progressiv ausgestalten? Natürlich irre liberal und so. Kuss um, Schnitt, Schnitt, Schnitt. Tauber ist in die freie Wirtschaft gegangen. Er hatte irgendwann genug von der Berliner Blase, hatte auch gesundheitliche Themen und hat für sich entschieden, ich gehe in die freie Wirtschaft. Und der hat jetzt in einem wirklich sagenhaften LinkedIn Post einfach gefragt, ob diese Regierung, Klammer auf, Klammer zu, also auch von seiner Partei, er ist ja weiterhin CDU Mitglied und ist da, glaube ich, auf kommunaler Ebene auch engagiert, ob die noch alle Tassen im Schrank haben mit den Und der hat auch noch mal Wir können nicht mehr, wir unternehmen sind am Ende, wir haben keine Luft mehr und dann gebt ihr mein Geld aus und lasst euch dafür feuern, dass ich dafür bezahlen kann. Da ist gar kein Platz für Schlimmer Ulf. Und er hat wirklich, wie ich finde, eine Formulierung und eine Drastik gewählt, wo ich gedacht habe und ich kenne ihn seit 12, 13 wenn ein Peter Tauber dort ist und viele andere grün schwarz schwarz grüne Vordenker, die mittlerweile die militantesten Gegner dieser Art von Schlappschwanz und bürgerlichen Union sind, dann denke ich mir der steht ja für Tausende und Abertausende aus der Mitte der Union. Dann ist es doch ein Hoffnungssignal oder ist das nur ein Akt der Verzweiflung?
C
Also es gibt den schönen Spruch, der Strom kommt aus der Steckdose und das Geld kommt vom Staat. Im Prinzip ist das, was viele denken, gerade auf der linken Seite. Und da denken sie auch Naja, die Unternehmen haben es doch, dann kommt das Geld eben, da wird umverteilt und nach dem Wir Politiker loben uns dafür, dass die Unternehmen jetzt Geld geben können. Und ich verstehe das, was Herr Tauber sich aufregt, muss dazu sagen, das ist ja nicht nur eine Belastung für viele Firmen, die gar nicht stemmen können. Es lädt natürlich ein zu Umgehungsstaatbeständen. Die Firmen, die sich eh leisten können, die zahlen halt da statt dem Bonus. Also Springer kürzt seinen Bonus um Euro und zahlt je 1000 Euro als Besteuer. Also es gibt Umgehungstatbestände für Leute, die es gar nicht brauchen.
A
So was würde Springer nie machen.
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Das ist schade, weil ich persönlich hätte gedacht, dass Springer so was machen würde. Auf jeden Fall, der Hauptpunkt ist noch ein anderer. Ich glaube, das ist eine Methodik, um eigentlich den Klassenkampf zu befördern. Und wenn du mal so hörst, es gibt immer noch so Klassenkampf Philosophen, da gab es auch einen deutschen Funk, ich höre verschiedenste Deutschlandfunk, da gab es Sonntagmorgen mal so ein Interview mit einer Frau, die über einen Klassenkampf kann man eigentlich gar nicht glauben. Auf jeden Fall jetzt, wo wirklich Klassenkampf ist, wäre ganz wichtig und so weiter. Und es ist doch du schaffst die Situation im Unternehmen, wo die Leute zum Chef gehen und ja, 1000 Euro und der Chef ich kann aber nicht. Was du eigentlich machst, ist, du erhöhst das Konfliktpotenzial in Unternehmen. Und das passt ja auch zu Bärbel Basis. Der Feind, Also im Prinzip ist es so aus SPD Logik, du gibst dem Feind, dem du sagst, der Feind soll den Mitarbeitern auszahlen bekommen und wenn er es nicht tut, ist er der Böse. Weil Frau Bar die Gute, weil sie hätte ja ich verzichte ausnahmsweise mal auf Sozialabgaben. So wird es ja gespielt. Und das ist natürlich ganz, ganz schlecht, weil du musst eins sehen, die Amerikaner haben ja nach dem Zweiten Weltkrieg so ein bisschen gedacht, naja, wir bremsen die Deutschen auch ein mit dieser Corporate Governance, also mit dem Aufsichtsrat und die ganzen Strukturen. Sie haben ja andere Länder nicht, Die haben ja nicht diese zwei Aufsichtsrat und Vorstand, sondern die haben es dann mal in einem schauen die Schweiz schauen die USA, die haben gedacht, die bremsen. Mitbestimmung ist auch so ein Thema, dachte man eigentlich, damit bremst man eigentlich die deutschen Unternehmen. Das stimmt nicht. Wir haben es geschafft als Standort aus der Mitbestimmung eigene Erfolgsgeschichte zu machen. Im Schnitt ja, es gab auch immer Ausnahmen.
A
VW ist eine Ausnahme. Also wenn ich darin Matthias Müller als CEO, wie er das erlebt hat und die Aufsichtsräte, die SPD und Gewerkschaften dort entsendet haben, wie sachfremd mitunter agiert haben. Die waren ja auch große Freunde der Mobilitätswende und all das selbstverständlich.
C
Es ist entartet. Aber vom Grundsatz her über Jahrzehnte hinweg hat es gut funktioniert Und das ist halt das Dramatische, dass man jetzt im Prinzip daran arbeitet, dass man sozusagen so subtil auch noch diesen gesellschaftlichen Konsens. Dann begleite ich auch über zum nächsten Thema, weil du musst eins In Deutschland war jahrzehntelang ein Land, in dem wenig gestreikt wurde. Wir waren nicht für die Franzosen, die
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ständig gestreikt haben, die Italiener.
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Aber jetzt ändert sich das ja. Ich meine, wenn wir jetzt mal die Lufthansa anschauen. Ich meine Lufthansa fliegen ist wie Lotterie spielen, weil du nicht weißt, ob wieder gerade gestreikt wird. Ich weiß nicht, wann die Leute Podcast hören, was denn morgen morgen ist Ich kann dir nur eins Meine Erfahrung ist einfach ich meine ich war beruflich bedingt war ich durch lange lange Zeit ein sehr sehr guter Kunde der Lufthansa hat damals scherzhaft gesagt gekündigt habt ihr müsst eine Gewinnwarnung ausgeben. Aber die Sache ist schon ich meine lange erlebt und das ist natürlich schon dramatisch was da passiert. Das ist auch meines Erachtens symptomatisch für Deutschland, was in Deutschland passiert was bei Lufthansa passiert. Die haben ein jähriges Jubiläum und feiern das mit nicht fliegen und muss einfach ein auch eingestellt. Das war eine typische das werde ich jetzt mal so das wäre meine Einstellung War es eine typische Reaktion der Lufthansa? Natürlich ist da im Internet im Unternehmen ich bin das kennen Insider ist da im Unternehmen alles OK Scheinbar nicht, weil sonst würde man so nicht miteinander umgehen. Weder würde man so existenzbedrohend streiken noch würde man so reagieren. Offensichtlich ist es schon ziemlich verhärtete Fronten. Aber wenn man einen Schritt zurückgeht du hast 100 Jahre Jubiläum, das ist ein Unternehmen, was wirklich ziemlich harte Zeiten hat. Ich glaube, wenn du in Lufthansa hast 25 Jahren glaube ich nie was verdient. Du hast im Schnitt mal die Dividende bekommen lassen. Das ist kein tolles Investment. Du hast die Golf Carrier, die mit viel günstigeren Kosten, mit viel günstigeren Rahmenbedingungen agieren. Klar, jetzt haben sie gerade den Krieg, aber ansonsten haben die einfach hier das Leben schwer gemacht. Du hast eine Politik gehabt in Deutschland, die über höhere Besteuerung des Luftverkehrs alles dazu getan hat, Luftverkehr unattraktiv zu machen. Du weißt, in Deutschland ist das einzige Land im Westen, wo der Flugverkehr unter dem Niveau von Corona noch liegt. Alle anderen sind wieder gewachsen, wieder geschrumpft. Das heißt, wir haben alles getan, Standard schlecht zu machen. Die haben internationalen Wettbewerb, die müssen investieren. Jetzt haben sie noch einen Krieg. Jetzt haben die hohe Kerosinpreise, gibt es unter Umständen vielleicht doch nicht ausreichend. Und in diese Situation hinein gehst. Du hast mit sehr hohen Gehältern als Piloten streikst du für noch bessere Altersvorsorge etc. Wo du einfach sagen musst, das ist so, wie die Leute demonstrieren denken, wenn sie Windräder aufstellen, würde der Strompreis sinken. Sie denken die auch, wir müssen demonstrieren und dann können wir irgendwie Lufthansa erpressen zu höheren Leistungen. Ich würde einfach sagen, bei Lufthansa musst du mal denken, da muss man nach Detroit gucken. GM, warum sind die US Autobieter in die Krise geraten? Die haben ja damals pleite mal gemacht. Weißt du, warum habe ich das gemacht? Weil damals die Pensionskosten pro Auto bei Dollar lagen. Die hatten schon mal Kosten für Pensionen, die früher die United Automotive Workers, so wie genau das heißt die amerikanische Gewerkschaft ausge. Das heißt, du kannst auch Unternehmen strukturell pleite machen, kaputt machen. Und das ist eben symptomatisch. Und ich finde es nochmal, Ich finde zum 100. Geburtstag, wo man sagt, wir sind we are one firm, da fliege ich besonders pünktlich, hätte ich jedem Passagier gesagt, da fliege ich. Dann würde ich mir echt alle Mühe geben. Ich würde nicht streiken und dann auch das wirklich die Woche durchzuziehen. Ich war auch betroffen, liebe Freunde, ich war auch betroffen von Flugstreichung. Also ich finde es nicht in Ordnung und es ist ein Symptom für das, was falsch läuft im Land. Die tanzen auf einer Party und haben, glaube ich, verstanden, dass die Musik schon aufgehört hat zu spielen.
A
Ja, also ich würde zu Detroit und Autos, ihr wisst, da könnte ich jetzt wieder langatmige Parallelreferate halten, Aber natürlich war das ein Grund. Der andere Grund war einfach, dass man aufgehört hat, innovativ zu sein und dass amerikanische Autos aus dieser Zeit, wenn man mal in einem gefahren ist, verglichen mit den europäischen, da waren die europäischen, insbesondere auch die deutschen Autos einfach, die waren in einem Paralleluniversum an Qualität. Das muss man auch sagen.
C
Aber wenn du zweieinhalbtausend Dollar pro Auto schon mal Kosten hast für Pensionen, dann hast du auch weniger Geld für anderes. Das legt sich nieder.
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Ja, das stimmt. Aber auch da, jetzt muss ich doch beim Autothema ein bisschen nachhaltiger bleiben. Ford vs. Ferrari, ein fantastischer Film noch mal, wie Henry Ford the Second, wie Enzo so höhnisch gesagt hat, dass das einfach ein Konzern war mit all dem Konzernwahnsinn. Es gibt diese wunderbare Szene, wo Carol Shelby, Le Mans Gewinner aus Amerika, der einzige, der diese wunderbaren Shelby Kobras gebaut hat, schlechter Geschäftsmann, aber ein brillanter Ingenieur, saß da und wartete auf den Termin und hat einen Briefumschlag, der am Ende auf dem Schreibtisch von Ford landete. Er hat gesehen, der ging durch 16 Hände und er hat so Und wenn wir ein Rennauto bauen wollen, das Ferrari schlägt, das wird nicht funktionieren. Also strukturelle Thema, also war ganz viel. Aber unser Punkt mit Lufthansa, bevor wir dann zum Ende kommen mit Ist das mega oder kann es weg? Ist ja sagen wir mal so, die amerikanische Ökonomie und der Standort hat ja diese Transformation ganz OK hinbekommen. Also es gibt eine wunderbare Top Gear Folge, auch mit dem Niedergang der britischen Automobilkultur. Und da gab es den Satz von Tony Blair, wir haben ja die Creative Industries, Klammer zu, good luck mit denen in Zukunft. Und der Economist hat damals geschrieben, ich erinnere das noch Sehr gut, noch 2007 oder 2008 Wir brauchen keinen Industriestandort. Wir haben die City of London. Also wenn du SAGST, Lufthansa ist 100 Jahre altes Unternehmen, aber vielleicht fliegen wir halt alle hier nur noch mit Ryanair und EasyJet, kann man ja sagen, Wettbewerb ist halt so. Die Frage ist ja nur in Deutschland, was haben wir denn dann, was es ersetzt? Also wir haben, was den Börsenstandort betrifft, haben wir gegen London leider verloren, Wir haben, was Luxus betrifft, gegen Paris und Mailand keine Chance. Also wir müssen halt so gucken. Wir haben noch diese Mittelständler, wir haben die Global Champions, aber die gehen ja auch und verkaufen. Und insofern finde ich erstaunlich, dass die selbstbewussten Forderungen der Piloten und des Bordpersonals gar nicht mehr die Mühe machen, sich anzugucken, was heißt denn das fürs Große und Ganze, sondern da bin ich bei dir. Das muss man ja früher irgendwie wahrscheinlich irgendwie auch auffangen können oder muss Warnsignale bekommen, dass es da nicht hingeht. Aber die Art und Weise, wie diese eine hier Botschaft nach der anderen in diesen Tagen und Wochen so reinpoltern, hat man so das Gefühl, eigentlich sind in so einem Fuck you Modus mir doch egal.
C
Also ja, was ich total faszinierend finde, ist, wir haben ja immer die Diskussion zum Thema Wie retten wir unsere Demokratie? Und jetzt schauen wir uns doch mal Wo hat Donald Trump gewonnen schon beim ersten Mal? Er hat dort gewonnen, wo damals der sogenannte China schockiert war, wo die Deindustrialisierung stattgefunden hat. Dort wurde er gewählt. Wo haben die Briten für Brexit gestimmt? Dort, wo der wirtschaftliche Niedergang da war. Linke sagen dann ja, man muss nicht mehr Sozialtransfers leisten. Ich Das stimmt aber nicht, weil Menschen brauchen auch Selbstwertgefühl. Erwächst nicht daraus, dass du einen Scheck bekommst vom Staat, Selbstwertgefühl erweckt, ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Das heißt, du kannst es nicht mit Transfers kompensieren. Und jetzt kommen wir auf Deutschland und da hat das IFO Institut letzte Woche der Clemens Fuest ja, er warnt mal, weil wir haben eine sehr dezentrale Industriestruktur. Wenn Firmen, wenn Industrien kaputt gehen, dann haben wir in Regionen nichts. Das heißt, dieses Thema Regionen, Rust Bells und so weiter, haben wir ganz deutschlandweit verteilt. Das wissen wir. Ruhrgebiet kannst du anschauen. Ruhrgebiet hat sich im Prinzip nicht wieder erholt aus dem Niedergang, der er er Jahre.
A
Die Olympischen Spiele wird alles.
C
Ja, das ist das Faszinierendste. Das ist ja wie in Berlin. Wir kriegen Finanzausgleich und bauen Gendertoiletten. Das ist das Äquivalent. Also es ist ja nichts, was nachhaltig den Wirtschaftsstandort stärkt. Ich finde, ein Land wie Deutschland bräuchte nicht die Olympischen Spiele ausrichten. Tut mir herzlich leid. Wir müssen erst mal unsere Infrastruktur. Ich dachte, wir haben uns planiert bei der Europameisterschaft, wo die Briten sogar gelacht haben über die Bahn, wo sie stundenlang Und jetzt wollen wir, wo die Bahn nicht funktioniert, die Olympischen Spiele durchführen. You can't make it up, Also von dem Hinter. Und wir haben knappe Ressourcen, weil wir haben nicht ausreichend Mitarbeiter, wir haben nicht genug Geld, wir haben nicht genug Menschen, die arbeiten, wir haben Knappheiten und dann können wir sowas gar nicht machen, so ein Projekt. Aber für mich ist der Punkt, was mir Sorgen macht, ist, dass aufgrund der Tatsache, dass wir eben so dezentral sind, wenn jetzt in Baden Württemberg, wir haben schon mal gesagt Stuttgart, das neue Detroit, wenn Baden Württemberg, dann wirst du dort Wahlverhalten haben, was die sich ja nicht wünschen. Und du hast es ja schon gesehen, dass die Arbeiter letztes Mal die AfD gewählt haben, das wird zunehmen und mal ganz ehrlich gesagt, aus gutem Grunde. Und dann sage ich mir einfach, der fliegt nach Barcelona und irgendwelche Reden, dann haben wir hier Leute, Subventionsempfänger, die große Demonstrationen haben, die gecovert werden, die sich die Taschen voll machen mit Subventionen für erneuerbare Energien, nachdem 25 Jahre lang subventioniert wurde und ja angeblich Wind und Sonne keine Rechnung schicken. Also eigentlich müssten sie ja billiger sein. Das heißt, es findet alles statt und dann passen die Streiks dann von den Piloten und von den Flugbegleitern nur mit hinein. Das ist im Prinzip ohne Rücksicht auf Verluste. Die denken, es ist das Thema Strom aus der Steckdose und Geld kommen vom was weiß ich von wem, von uns.
A
Das Geld kommt von uns, weil wir Steuern bezahlen viel zu viel. Und da sind wir fast schon beim Ende. Ich würde noch mal sagen, du hast Klassenkampf. Ich bin ja auch für einen Klassenkampf, und zwar den Klassenkampf gegen dieses obere Mittelschichtsmieu, was gewissermaßen mit Moral als Autorität argumentiert, was die Kultur des Landes, die Kultur der Politik, die Kultur der Medien, die Kultur der Kultur im Grunde genommen in so einen großen, wir Marxisten würden sagen Verblendungszusammenhang, ich würde es aktuell nennen, einen Verblödungszusammenhang stellt, dass all diese Themen gar nicht mehr so behandelt werden können, weil die Leute so verblödet sind, plus die Verblödung der Generation scheinbar, die jetzt einsetzt, dass man mit dem Quatsch durchkommen kann und könnte. Aber wir als Daniel, als Boomer, ich als Gen X, wir drehen natürlich weiter am Rad und haben jetzt noch Ist das mega, kann das weg, Sandro? Die finanzielle Förderung des Kinderkriegens durch Kindergeld und Kinderfreibeträge. Ist das mega oder kann das weg?
B
Ist das mega oder kann das weg?
C
Es ist ultra Mega und wir bräuchten noch mehr davon und dazu sagen, ich bin ein Freund des französischen Modells. In Frankreich gibt es nämlich Familiensplitting, finde ich super. Und Familiensplitting hat dazu ganz klar, das führte mich auch dazu, dass Leute, die viel Geld verdienen, dass die auch viele Kinder bekommen. Und das finde ich erstmal gar nicht schlecht. Und muss dazu sagen, wir müssen auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, müssen wir was tun. Das gilt ja für den ganzen Westen, weil ich glaube, es lohnt auch durchaus eigene Kinder zu haben, die eigene Kultur vorzutragen. Wir haben allerdings auch bei Viktor Orban gesehen, der hat solche Politik ja zum Extremen gemacht. Der hat, glaube ich, wenn du vier oder fünf Kinder hattest, musst du dein Leben lang keine Steuern.
A
Finde ich super.
C
Ja, muss dazu sagen, hat aber auch nicht dazu geführt, dass die Geburtenraten explodiert sind, wobei wir wissen nicht, wie es sonst gewesen wäre. Ich würde sagen, selbstverständlich sollte man sowas machen, Wenn ich das würde ich fördern. Und das ist ganz wichtig. Heute haben wir ein System, das sagen darf, wo du eigentlich folgendes hast. Du hast eigentlich eine U Förderung. Du hast quasi, wenn du im Bürgergeld bist, dann kannst du beliebig viele Kinder bekommen. Es wird ja quasi immer mitbezahlt, wenn du in der Mittelschicht bist, dann kommst du gerade sehr schnell an den Punkt, wo du den Kindergarten bezahlen musst, weil der schon Besserverdiener bist etc. Das heißt, für dich ist die finanzielle Kosten eines Kindes deutlich höher, plus die Opportunitätskosten sind viel höher, wenn die Frau dann zu Hause bleibt und so weiter. Das heißt, da hast du dann auch entsprechend weniger Kinder. Und dann siehst du schon bei den Leuten, die sehr gut verdienen, dass dann wieder Lifestyle Entscheidung ist und dass dann mehr sich für Kinder entscheiden. Und das ist total ungerecht. Wir können nicht ein System haben, wo du nachhaltig Kinder förderst, quasi im Bürgergeld hinein, sage ich mal, was tendenziell, ich pauschalisiere jetzt hier, aber tendenziell eher bildungsferne Schichten sind, dort das Kinderkrieg fördern und bei den Leuten, die arbeiten, es quasi so zu machen, dass echt eine finanzielle Last ist. Das ist das völlig falsche System. Wir müssen im Prinzip diejenigen fördern, die in Arbeit sind, dass die auch Kinder haben, weil das tendenziell auch diejenigen sind, wo die Kinder hinterher auch eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, in der Schule etc. Erfolgreich zu sein. Das sind einfach Empirische Studien, tut mir herzlich leid, kann man immer, gibt es beim ifo Institut nachlesbar, klingt immer so was weiß ich warum. Ja, weil du weißt sofort, genau, eher herzlos.
A
Herzlosigkeit ist doch geschissen. Das ist einfach ein vernünftiges Argument. Und wir haben, wir haben zu viele Kinder da, wo es uns im Grunde genommen Probleme bereitet.
C
Übrigens Herzogs, die nicht zu fördern.
A
Ja, aber ja, herzlos mag sein, dann bin ich gerne herzlos. Oder aber vielmehr Republikaner in dem Sinne des Republikanertums. Dann brauchen wir Schulen, die so funktionieren wie eine preußische Schule. Und das ist jetzt zynisch. 19. Jahrhundert, alle kennen den historischen Kontext, Menschenmaterial für den Wachstum und den Aufstieg, den wir brauchen. Dann ja, unsere Schulen können ja gar nichts. Wir haben das, wir fördern das. Und dann kippen wir diese Kinder in gestrandete Elternexistenzen und Schulen und Viertel, die das nicht können. Ich bin auch sehr, ich fand auch die Orban Lösung fand ich super. Vier Kinder und dann nie mehr Steuer zahlen. Hätte natürlich in Deutschland, glaube ich, noch mehr verändert. Noch mehr Kinder in Brennen, Prenzlauer Berg und im Grunewald. Und mit dieser super Utopie beenden wir diesen Podcast. Daniel, wie schön, dass wir es mal face to face gemacht haben. Euch allen eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal.
C
Bis zum nächsten Mal. Gute Woche.
B
Das war Make Economy Great Again. Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Make Economy Great Again
Episode: „Stückwerk ist keine Strategie – Wenn der fette Staat die Treppe nicht mehr hochkommt“
Host: WELT
Gäste: Daniel Stelter (Ökonom), Ulf Poschardt (WELT-Herausgeber)
Datum: 20. April 2026
In dieser Ausgabe diskutieren Daniel Stelter und Ulf Poschardt die anhaltende Stagnation der deutschen Wirtschaft, den Reformunwillen der Politik, eine erstarkende Umverteilungsagenda sowie die Rolle der Medien beim Wahrnehmen (oder Verleugnen) ökonomischer Realitäten. Im Zentrum stehen die strukturellen Schwächen des Standorts Deutschland, die Herausforderungen für Mittelstand und Industrie, sowie die Frage, wie ein neues „Wirtschaftswunder“ angestoßen werden kann.
Bedeutung der Hannover-Messe und das BDI-Statement:
Stelter und Poschardt thematisieren das alarmierende Statement von BDI-Präsident Leibinger in Bezug auf den Reformstillstand der Regierung (04:08–06:17).
Zitat Ulf Poschardt [04:08]:
„Stückwerk ist keine Strategie. Also ich würde mal sagen, als fränkischer Schulbub … Wär so setzen 5 oder 6 in Bayern gewesen.“
Leibingers Vorwurf an die Politik:
Laut Stelter zeigt Leibinger klar, dass weder Strategie noch ernsthafte Reformen erkennbar seien. Wichtige Themen wie Energie, Infrastruktur und Bürokratie bleiben ungelöst (05:00).
Vergleich mit anderen Ländern:
Die Hosts weisen auf erfolgreiche Praxisbeispiele wie das E-Government in Dänemark und Estland oder die Steuerpolitik Schwedens hin und kritisieren den deutschen „Sonderweg“ (06:17–07:10).
Medienkritik und Legitimierung der Missstände:
Poschardt kritisiert scharf die Medienlandschaft und den „Linksrutsch“ im Journalismus, der Realitätsverdrängung und einseitige Themenpräferenzen fördert ([08:23]–[11:31]).
Zitat Poschardt [08:23]:
„Der Journalismus in dem schlechtesten Zustand, in dem ich ihn in 40 Jahren erlebt habe.“
Die SPD als neue Linkspartei:
Diskutiert wird der Besuch des SPD-Chefs Lars Klingbeil auf einem linken Gipfel in Barcelona und die Abkehr von Wirtschafts- und Realpolitik.
Stelter: „Es ist wirklich eine SPD, die quasi versucht, die Linkspartei noch zu überholen.“ [11:31]
Bedrängter Mittelstand durch Energie- und Sozialkosten:
Die Diskussion zeigt auf, wie gerade „Hidden Champions“ durch Energiepreise, Bürokratie, Steuerpläne und chinesische Konkurrenz in Existenznot geraten ([12:46]–[14:10]).
Zitat Stelter [12:46]:
„Wir sind weltweit Marktführer, was Hidden Champions betrifft […] und die sind schon massiv unter Druck.“
Gefahren durch Vermögenssteuer und staatliche Eingriffe:
Die geplante Belastung der Eigentümerfamilien führe zu Substanzverlusten und Verkauf an ausländische Investoren.
Steuern & Sozialsystem:
Zu viel Steuern, mangelnde Effizienz, eine Überbetonung der Umverteilungsideen—besonders durch SPD und Jusos.
Zitat Poschardt [15:22]:
„Wir sind ja die, die reichen Steuer zahlen und wir sind ja auch die Finanziers dieses reichen Balkons. Und da kommen wir gleich zum nächsten Mini Thema. Die SPD will ja, dass Leute wie wir noch mehr zahlen.“
Fehlende politische Deals:
Beide wünschen sich einen klaren, fairen Deal: Einsparungen, Effizienzsteigerung und erst dann gegebenenfalls zusätzliche Beiträge der „Leistungsträger“.
Zitat Stelter [27:16]:
„Wir schmeißen noch mehr Geld in ein dysfunktionales System.“
Wohnungsmarkt: Markteingriffe verschärfen die Probleme:
Mietendeckel, Verstaatlichungsideen und zu viele Auflagen führen zu Wohnungsmangel, nicht zur Lösung ([17:55]–[23:17]).
Zitat Stelter [20:42]:
„Du hast den Wohnungsmangel nicht bekämpft, Du hast aber Zugriff auf die Wohnung und dann kannst du die Wohnung verteilen nach Gustos, nach zum Beispiel Bedürftigkeit.“
Kritik an fehlender Vermögensbildung:
Die linken Antworten verhindern Sparen und Eigentumsaufbau, halten Menschen in Abhängigkeit.
Subventionspolitik & erneuerbare Energien:
Die Hosts kritisieren energiepolitische Lobbyarbeit, Medienframing und die Kosten durch 25 Jahre Subventionen ([28:50]–[31:41]).
Zitat Stelter [30:17]:
„Framing, wir große Subventionsempfänger, wir haben seit 25 Jahren Subventionen für erneuerbare Energien … Riesenaufschrei, wenn man das zur Disposition stellt.“
Medien und Lobbyismus:
Medien verbreiteten„Falschinformationen“ über die Energiewende, unterstützen Lobbys und betreiben Agenda-Journalismus.
Lufthansa-Streiks als Symptom:
Die Streikfreudigkeit bei Lufthansa zum 100. Geburtstag steht als Symbol für verschärfte Verteilungskämpfe und verloren gegangenen Standortstolz ([41:14]–[44:38]).
Warnung vor Deindustrialisierung und neuer „Rust Belt“-Regionsbildung:
Sinkende wirtschaftliche Chancen regional führen politisch zur Radikalisierung à la Rust Belt in den USA – mit Blick auf Deutschland eine dramatische Parallele ([47:58]–[49:16]).
Die Episode kritisiert die deutsche Wirtschaftspolitik als strategielos und den Reformstillstand als selbstgemachtes Problem, das auch von den Medien und einer ideologisch getriebenen Umverteilungsdebatte verdeckt wird. Ein entschlackter, strategischer Staat, bürgerliche Aufstiegs- und Eigentumschancen sowie ein neuer Realismus in der Politik werden als überfällig eingefordert.
Ton und Stil: Scharfzüngig, sarkastisch, pointiert – mit klaren Meinungen und reichlich Seitenhieben auf Politik und Medien.
Diese Zusammenfassung gibt die pointierten, teils polemischen Sichtweisen der Gastgeber und ihres Gesprächsverlaufs wieder.