
Make Economy Great Again
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Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Ja, wir sind hier versammelt und ich gucke in ein stolzes Gesicht meines Podcast Kompagnons, Weil. Und ich kenne diesen Moment und das ist so ein wunderbarer Moment.
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Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
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Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
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Make Economy Great again Deutschlands Wirtschaft wieder boomt der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschardt.
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Daniel, dein neues Buch ist da. Halte es doch noch mal in die Kamera.
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Moment, Moment, Moment, Moment, Moment. Das war jetzt gar nicht abgestimmt. Ich halte es mal in die Kamera, aber es gibt es noch gar nicht. Erst am 20.04. Aber ich habe sozusagen das erste bekommen aus der Druckerei und es fühlt sich ganz gut an. Und ansonsten machen wir keinen Podcast, um Bücherwerbung zu betreiben. Wir haben viel zu ernste Themen zu besprechen heute.
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Ja, aber ich muss ganz ehrlich sagen, da ich deine anderen Bücher kenne, freue ich mich als Leser erstmal dann natürlich als dein Kumpel und noch mehr als dein Podcast Kollege Weil. Und ich bin heute in PR Stimmung, wie ihr merkt, weil ich Daniel, selbst wenn er fremdgeht, um es mal so zu sagen, wie bei Michi Bröker in dem Table Podcast, einfach immer so viel Ehre einlegt für das, was wir hier besprechen. Ja, wir sind heute in einer für uns typischen Situation. Was heißt das? Typisch ist, dass wir von Madita eine super Vorbereitung bekommen haben für eine Hörer Innenfolge mit fantastischen Themen über mehr Arbeit, weniger Anreiz kippt das Leistungsprinzip. Ich habe von einem Unternehmer bekommen, der mit der Arbeitsagentur kämpft, wenn Arbeitskräfte fehlen, aber Einstellung blockiert wird, dann haben wir Bürokratie im Alltag, wie es jetzt gerade aussieht bei den neuen Absetzbarkeitsregeln für einen Restaurantbesuch und so weiter und so fort. Also wir haben jede Menge Themen, die von euch gekommen sind und es kommen weitere Reihen. Und Daniel und ich haben in der uns eigenen substanziellen Ernsthaftigkeit in 27 Sekunden entschieden. Wir freestylen uns heute durch und gucken mal, wie viel der Hörer Innen Themen wir hinbekommen. Einsteigen wollen wir aber vielleicht mit drei aktuellen Eindrücken aus der Tages und Realpolitik AD. Ihr habt es mitbekommen. Wolfgang Kubicki, der jährige ökonomisch unabhängige alte Haudegen des Liberalismus in Deutschland, tritt noch mal an und man muss ihm Props geben. Niemand hat sich für den Wahlkampf zwischen Christian Dürr und Herrn Höne interessiert. Kaum ist Kubicki angedeutet, treten sieht man die Diskussion überall. Zweite Thema ist die Erfolgsliste von Erfolgen von Javi Milei in Argentinien, reißt nicht ab. Und das dritte und vielleicht steigen wir damit ein, Katharina Reiche bekommt gerade richtig viel Ärger dafür, dass sie, und jetzt kommt meine vulgär politische Einschätzung, dass sie den von Grünen komplett durchsetzten Ministerialapparat, den Habeck, ja typisch, wir erinnern uns seit Rudi Dutschke Maß durch die Institutionen. Der Staat zum Beute gemacht, dass sie einfach all diese grünen Ideologen, die das Land mit an die Wand gefahren haben, beurlaubt hat und jetzt mit Beratern das Ganze macht. Ich finde es nachvollziehbar. Wie gesagt, Habeck war ja auch sehr stolz darauf, dass er die ganzen antikapitalistischen Kader dort in Stellung gebracht hat, weil wir erinnern uns, die Grünen sind keine Partei der Mitte, sondern eine linke Partei und mit Linken im Ministerialapparat kann man keine wirtschaftsfreundliche und schon gar nicht eine marktfreundliche Politik machen. Hallo Daniel, habe ich das richtig zusammengefasst?
C
Du hast es, glaube ich, ganz gut zusammengefasst. Wobei ich würde ein bisschen weitergehen. Also gehen wir erst mal an Wirtschaftsministerium generell. Es ist ja nicht so, dass vor Habeck das Wirtschaftsministerium hervorragend besetzt war. Das war ja für Herr Altmaier, wie wir uns erinnern. Herr Altmaier, der damals gesagt hat, er würde sektorspezifische Klimaziele vorgeben, Co Einsparungsziele und würde quasi auf 20 Jahre einen Plan machen mit Co Zielen und Wachstumszielen pro Sektor. Und ich habe damals scherzhaft gesagt, er sollte mal gucken, Ob es in Ost-Berlin noch ein paar ehemalige Mitarbeiter des Planungsministeriums DDR gibt, die für ihn arbeiten können. Weil genau das war der Geist. Das heißt, wir haben natürlich schon seit Jahren einen Niedergang im Wirtschaftsministerium gesehen, was die Führung betrifft, was aber auch sicherlich die Qualität der Mitarbeiter betrifft. Und du hast richtig angesprochen, unter Habeck ist es wahnsinnig aufgestockt worden. Es wurden ganz viele Leute eingestellt und die waren natürlich eher System oder sozusagen linientreu und nicht unbedingt widersprechend. Und ich habe das vor einigen Wochen selber erlebt. Ich habe in einem Regierungsrat gesprochen, der beim Wirtschaftsministerium arbeitet, sehe ich keinen Namen, auch kein Parteibuch, war kein grüner kleiner Unionsmann. Das kann man sich ausrechnen, wo er herkam. Und der war also zum Beispiel, was das Thema Atomenergie betrifft, völlig verbohrt und hat Nein, das ist teuer und alles ganz schlecht und hat da bei keinem Argument zugänglich war wirklich, ich will fast schon sagen, fast schon indoktriniert. Und ich habe jetzt mal nachgeguckt, weil ich mal neugierig war, was kann man eigentlich machen? Welche Mitarbeiter kann man versetzen, entlasten und so weiter. Das ist extrem schwer. Und das sind Mitarbeiter, die kannst du quasi nur noch in Ruhestand versetzen. Das heißt, sie müssen nicht zur Arbeit erscheinen, bekommen weiterhin von uns beiden und allen anderen Steuerzahlern das Gehalt bezahlt. Und das ist natürlich schon ein extrem großes Problem für jeden, der was machen möchte. Wenn du ein Ministerium hast, wo du unstrittig bei einigen Themen selbst kompetent bist. Ich meine, du kannst von Frau Reiche sagen, was du willst, aber sie hat Energiewirtschaft gearbeitet, Das heißt, sie versteht, was für Energie. Das macht sie im Unterschied zu den Anfeindungen der Grünen nicht zur Gaskati oder zur fossilen Kati, wie man es nennen möchte, sondern sie macht zu jemanden, der Ahnung hat. Und wenn du dann quasi es zu tun hast mit einem von Juristen, Soziologen und anderen durchsetzten Apparat, der quasi eindeutig in eine andere Richtung tickt, es sich sehr, sehr schwer, eine Veränderung herbeizuführen. Das siehst du ja auch bei dem Amt, welches für die Endlagersuche zuständig ist. Da gab es sogar mal einen Protestbrief, Mitarbeitern, ich erinnere daran, die sich beschwert haben, dass quasi die ganzen Vorgaben, die sie bekommen, so sind, dass es im Prinzip ein unmögliches Ziel ist, was ihnen vorgegeben wird nach dem Wir verhindern das Finden eines Endlagers, weil so können wir Atomkraft auch entsprechend diskreditieren in Deutschland. Das heißt, sie hat es extrem schwer. Und das ist das Erste Mitarbeiteraustauschen ist schwer. Deshalb sich Rat von außen reinzuholen, ist genau der richtige Ansatz. Das Zweite ist, das sage ich jetzt auch noch als Ex Berater, das Zweite ist natürlich noch mal dieses Wochenende, Wir haben ja gerade Osterwochenende sehr schön noch mal gesehen, was eigentlich das Problem ist, wir haben das Problem, dass die erneuerbaren Energien eben dann liefern, wenn die Natur es möchte. Das ist ja super. Und Osterwochenende. Es gab Wind, es gab Sonne, es gab viel Strom. Problem an der ganzen Sache ist, wir wussten nicht wohin damit, weil zum einen war die Industrienachfrage natürlich geringer, Folge quasi riesen Überproduktion. Wo kann man damit hin? Man kann versuchen, es quasi in Pumpsteigerwerke und anderes zu machen in Österreich, aber irgendwann ist man am Ende. Am Ende muss man einfach Anlagen abschalten. Und was passiert, wenn du Anlagen abschaltest, wenn Wind bläst und die Anlagen abschaltest, dann musst du nach dem Gesetz den Betreiber dieser Anlagen entschädigen. Das kostet erstmal viel Geld. Und dann ist aber gleichzeitig so ich bin auch kein Techniker, aber brauchst du scheinbar für Systemstabilität ja trotzdem Gas und Kohle. Vor allem musst du Kohle auch laufen lassen, selbst wenn der Wind bläst, weil Kohle kannst du nicht so einfach so und runter regeln. Im Unterschied übrigens zu Atomkraftwerken, die man in der Tat mehr regeln kann. Unterschied zu dem, was immer gerne erzählt wird. Das heißt, wir zahlen zum einen Entschädigungen für die Windkraft Anlagen, die abgeschaltet werden und wir zahlen zum anderen natürlich für das Backup, was wir brauchen, trotzdem, damit das System stabil bleibt und in der Nacht auch ausreichend erzeugt wird. Das heißt, die Zahlen gehen in die Größenordnung von 200 Millionen, die wir allein dieses Wochenende gezahlt haben. Wir Steuerzahler für die Art der Energiewende, die wir betreiben. Jetzt gibt es natürlich Möglichkeiten, das zu lösen. Eine Möglichkeit ist natürlich zu sagen, man macht Batterien ähnliches. Du weißt, Batterien speichern aber nicht so lange. Das heißt, es hilft nur temporär. Wir müssen im Prinzip andere Lösungen finden, die haben wir einfach noch nicht. Und jetzt sagt Frau Statt die erneuerbaren Energien weiter zu fördern und noch mehr zu Überkapazitäten zu führen, beizutragen im Prinzip noch mehr Kosten. An diesem Wochenende wie letztes Wochenende sollten wir eigentlich sagen, es würde nur dann genehmigt, wenn quasi der Windkraftbetreiber auch dafür sorgt, dass er immer liefern kann. Das heißt, der muss für den Speicher sorgen, der muss fürs Backup sorgen und so weiter, was sie nicht wollen, weil es teurer macht, weil die Warenkosten offensichtlich werden, die deutlich höher sind. Und darum gibt es diesen Aufstand Und das führt mich zu meinem letzten Punkt, was ich total fasziniert. Ich meine, du triffst ja keinen Linken, auch keinen Grünen, der irgendwie es gut findet, wenn Leute Geld verdienen. Die finden auch Leute, die reichen, die bösen Reichen, die müssen wir enteignen, die Milliardäre müssen wir abschaffen etc. Witzigerweise gibt es hier einen Sektor, der Überrenditen über Gewinne erwirtschaftet. Das sind nämlich die Betreiber dieser Anlagen. Die kriegen garantierte Gewinne, die haben alle möglichen Absicherungen, haben eine schöne Kapitalverzinsung und um die machen wir uns jetzt sorgen. Also dieselben, die sonst den Reichen quasi gar nicht mehr das Schwarze, sondern den Fingernägeln gönnen, die finden es aber total super, wenn da hunderte von Millionen in die Taschen fließen von Leuten, die eben nicht arm sind, sondern die Windkraftbetreiber. Nicht arme Leute, sondern Steuersparer. Andere haben andere investiert, die quasi diese Umverteilung machen, also die sonst immer von der berühmten Kassiererin beim Aldi oder Lidl sprechen. Die sind diejenigen, die sagen, die sollen auch mit ihren Abgaben, jetzt halte ich sie über Steuern, aber trotzdem, die soll mit ihren Abgaben im Prinzip den anderen diese Renditen garantieren. Das finde ich total faszinierend. Und Frau Reiche versucht es jetzt, sich sozusagen damit anzulegen. Zum einen, was ökonomisch richtig ist, Klammer auf, das ökonomisch Richtige bedeutet natürlich auch ganz offen zu sagen, dass die Energiewende, so wie die Grünen sie betreiben, eben gescheitert ist. 1. Wollen die nicht, sie reduziert die Vergütungen der Windkraftbetreiber und Solaranlagenbezieher wollen ja auch nicht, weil im Zweifelsfall die Klientel die reichen Grünen, sage ich jetzt mal, die reichen Grünen wähle. Und das ist das Problem. Und das Dritte, was sie eben hatte, sie hat es zu tun nicht nur mit einer öffentlichen Wahrnehmung, die so einseitig ihr gegenüber agiert und den Grünen, die auf x und auf LinkedIn und sonst wo große Sorten schreien oder Frau Kämpfer, die wieder irgendwelchen Blödsinn erzählt in den Tagesthemen. Nein, sie hat es immer noch zu tun mit einem Mitarbeiterstab, der eben auch so geprägt ist. Und das ist eine extrem schwierige Aufgabe. Und ich finde deshalb es sehr bedauerlich, dass sie so angegangen wird. Und ich würde mir halt wünschen, dass es da mehr Rückhalt gäbe beim Kanzler. Und das führt mich noch zu meinem letzten Punkt. Ich meine, wo ist der Aufschrei? Der Umweltminister möchte jetzt also in windarmen Gebieten mehr Windräder hinstellen, also namentlich Baden Württemberg und Bayern. Ich glaube 2000 sind geplant. Das, was wir gerade besprochen haben, als Beispiel letztes Wochenende möchte er potenzieren. Das ist wirklich, du baust Windräder, wo es windarm ist. Das heißt doch, du musst den Leuten, die diese Windräder bauen, noch mehr staatliches Geld geben, damit sie es überhaupt tun. Also Frau Reiche will Ökonomie reinbringen und Herr Schneider möchte quasi weitermachen wie bisher. Und es kostet Milliarden. Das kostet hinterher Milliarden pro Jahr, Diese Subvention für 2000 Windräder an Orten, wo der Wind nicht bläst. Das erinnert mich immer an dieses Cartoon. Es gibt dieses Cartoon, wo der deutsche Grüne auf der Leiter steht mit einem Föhn vor seinem Windrad und der Strom für den Föhn kommt aus dem Atomkraftwerk in Frankreich. Das ist das, was wir potenziell wollen. Und vor dem Hintergrund, du siehst mich einfach eigentlich fassungslos. Und ich würde mir halt wünschen, dass der Kanzler, der soll ja angeblich so ein bisschen Führungsverantwortung haben, dass der sich pass mal auf, das ist einfach so. Frau Reiche macht das Richtige und klammer auf, ich habe ja gesagt gehabt, ich Merz habe ja gesagt, Atomausstieg war ein großer Fehler, stimmt. Deshalb schaue ich mir jetzt noch mal an, ob wir noch ein paar von diesen Atomkraftwerken wieder revitalisieren können. Egal, das Thema hatten wir schon ein paar Mal. Ich will aber nur sagen, das ist die Situation, das hat mich ein bisschen aufgeregt an diesem Wochenende, als ich dann doch gelegentlich mal in den sozialen Medien unterwegs war. Immer diese einseitige Darstellung und nach dem koste es, was es wolle, Hauptsache es grün.
A
Ja, also vielen Dank, dem ist wenig hinzuzufügen. Mir geht es um das Grundsätzliche. Eine Partei, die die Partei der Beamten ist, wie alle Wahlumfragen zeigen, zuletzt auch in Baden Württemberg, die macht knallharte Lobbypolitik für ihre Leute. Grün ist die Partei des öffentlichen Dienstes und der Beamten idealerweise den beamten so über A A da, wo man anfängt ein Leben zu haben. Von Dr. Stelter habe ich ja gelernt, deren Pensionsansprüche machen sie allesamt zu Millionären. Und diese Welt ist eine, die so ein interessantes Opfer Täter Verständnis hat. Sie reißen sich in den vergangenen 40 Jahren mit einer Konsequenz die beispiellos ist, war mein erstes Titelthema, als ich Chefredakteur beim SZ Magazin war, wo der linke Jürgen Schreiber, der mit Joschka Fischer mal in Frankfurt zusammengelebt hat, über den grünen Filz geschrieben hat. Das war 1996. Also mit dem ersten Machttopf wird der erste Geldtopf klar gemacht, um dann ihre Leute überall unterzubringen. Und zwar in einer Konsequenz, wie kein Bürgerlicher das gemacht hat. In Stiftungen, nicht in NGOs, nicht die bürgerlichen. Die Unionisten schicken ja auch wie Daniel Günther, obwohl ob der Bürgerliche ist, who knows, dann irgendwie eine Nasenring Grüne in den Rundfunkrat. Kurzum, diese Konsequenz führt dazu, dass dann natürlich auch eine politische Monokultur entsteht. Die haben wir im öffentlich rechtlichen Rundfunk. Und dort, wo die letzte Bastion des Marktwirtschaftlichen war, nämlich in dem stolzen Wirtschaftsministerium, auch unter SPD Führung, hat man angefangen zu säubern im praktisch mild Lastenfahrer Chinesentum. Also sozusagen die Höhlenkommunisten sind dort eingezogen und in dem Moment, wo man die freisetzt, schreien die auf. Das ist genauso, wie sie jetzt sagen, Schluss mit dem Kulturkampf, nachdem sie 50 Jahre Kulturkampf entfesselt haben. Schluss damit, Weimar, hör auf mit dem Kulturkampf. Und wenn man sich wehrt, ist man der Täter, obwohl man das Opfer des Kulturkampfs war, obwohl man das Opfer war, dass ein Wirtschaftsministerium kaputt gemacht wurde mit Vorsatz von innen. So Leute wie Sven Giegold, die dort rumgetanzt sind, linksradikale Aktivisten und dasselbe in der Atomkraft, in dem Moment, wo man sagt stopp Die Zerstörung der AKWs, man ist petrofossiles oder was auch immer da an Schlagwörtern kommt. Und jetzt, wo sie kaputt sind, sagen Jetzt wird es zu teuer, sie wieder aufzubauen. Und diese Chuzpe ist beispiellos. Und wir danken mit diesem kleinen Intermezzo Katharina Reiche, dass sich die sich damit anlegt. Und um jetzt noch einen Hauch PR zu machen, in meinem Buch Bückbürgertum geht es genau Warum sind die Bürgerlichen? Warum lassen sie das alle mit sich machen? Auch die Unionisten, auch die Leute im Ministerium, auch die Wirtschaftsverbände. Why? Warum ist Friedrich Merz nicht da? Und stellt sich vor seine tolle Wirtschaftsministerin, Weil er am Ende auch in Logik der Brandmauer am Ende sich mit den Grünen nicht, sage ich mal, verscheissen darf. Das sage ich aber nicht mehr, weil ich gelernt habe, seit ich im Podcast ungefähr 15 mal das sch Wort bei Politico gesagt. Hat, gibt es dort Randale. Anderes Thema, aber vielleicht auch gar nicht anderes Thema. Wir freuen uns zu sehen, dass es immer Hoffnung gibt und manchmal ist die Hoffnung ganz weit weg. Und es gab jetzt einen Artikel in der Washington Post über Javi Milei und seine unfassbare Erfolgsgeschichte. Undenkbar in Deutschland abseits der Welt, wo Tobias Käufer so was auch schreiben darf, nach 100 Jahren Sozialismus zurückzukommen zu Marktwirtschaft und Kapitalismus. Radikales Experiment darf man in Echtzeit miterleben. Also ich kann den Artikel nur empfehlen, wer ihn lesen will. Wir machen jetzt auch noch Werbung für Havimillai de Kommentar. Das ist eine Twitter Handle, wo man eigentlich alle wichtigen Sachen über Milei lesen kann. Die nationale Armutsquote erreicht im ersten Halbjahr 2024 mit 53 Prozent ihren Höhepunkt. Und ist seitdem stark gesunken, runter auf unter 25 Prozent. Der Deregulierungsminister hat etwa Vorschriften geändert oder gestrichen, private Investitionen um Wachstum angekurbelt. Der Abbau von mehr als Stellen im öffentlichen Sektor hat zu einer höheren Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent beigetragen. Aber die Marktkräfte werden das Problem lösen, da ein expandierender privater Sektor Arbeitsplätze schafft, die diese Arbeitnehmer auffangen können. Man liest das alles und da reden wir von 100 Jahren Sozialismus. Wir wissen alle, Argentinien war mal eins der reichsten Länder der Welt und überall da, wo Wohlstand entsteht, kommt die Luxusneigung im Wohlstand die Gegner des Wohlstands gebären zu lassen. Und jetzt ist diese Luxus Erzählung an ihr Ende gekommen. Und Javimill hat gezeigt, dass es eben geht. Hat dir das auch gute Laune gemacht, als du das gelesen hast, lieber Daniel?
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Es hat mir gute Laune gemacht in jeder Hinsicht. Und das ist natürlich so. Vor allem kann man wieder sagen, ja Washington Post und jetzt ist ja der Jeff Bezos dabei und was weiß ich, Aber Washington Post ist ja eigentlich eher, kommt eher aus dem linksliberalen Lager. Und das da zu lesen ist schon mal eine ganz große Sache. Und es entspricht ja auch den Tatsachen. Und ich meine, das Witzige an der ganzen Sache ist, vor ein paar Wochen gab es auf LinkedIn einen Post von diesem Surplus Magazin. Du weißt, das ist so Leakes Wirtschaftsmagazin,
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linksradikale Antisemiten Antisemiten 1 abgezogen haben, nach
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dem Motto Milei gescheitert sei und so weiter. Und dann so Sachen gebracht haben im Also sie haben erst mal Dinge zugerechnet, für die gar nicht zuständig waren, weil die Armutsquote war ja hoch aufgrund des vorherigen Systems. Dann haben sie ihm vorgeworfen, dass am Anfang seine Maßnahmen dazu geführt haben, dass die Wirtschaft tiefer in eine Rezession gekommen ist und haben dann Naja, dass man sich davon jetzt erholt, das ist ja normal. Das sind rein technischer Effekte. Die haben sich sehr, sehr viel Mühe gegeben und haben im Prinzip Stand heute quasi festgestellt, er ist gescheitert. Das fand ich total faszinierend, weil das so eine Sanierung eine Weile dauert, ist total naheliegend. Und das sieht man ja. Und ich meine, die Inflation war bei über 211 Prozent, als angetreten ist. Es ist immer noch hoch. Zurzeit ist es bei 33 Prozent, aber es ist zurückgegangen. Wir haben Haushaltsüberschüsse. Zum ersten Mal seit 100 Jahren hat Argentinien einen Haushaltsüberschuss gehabt. Das ist sicherlich ganz, ganz toll. Dann hat er es geschafft, eben wirklich nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Die Erwartung auf einem IWF ist, dass auch in den kommenden Jahren deutlich höheres Wachstum da ist. Und das Witzige an der ganzen Sache ist, die Arbeitslosigkeit ist leicht gestiegen. Warum ist sie leicht gestiegen? Weil er ganze Ministerien geschlossen hat, weil er ganz stark im öffentlichen Dienst gespart hat, das Frauenministerium abgeschafft, Gleichstellungsministerium abgeschafft, ganz viele Dinge abgehakt und die sind jetzt quasi auf dem Markt. Und da habe ich dann einen witzigen Artikel gelesen, in dem Ja, die Auswirkung ist jetzt ein bisschen gestiegen, 7,5 Prozent. Aber diese Menschen werden sicherlich alle im Privatsektor unterkommen. Und da war ich mir nicht mehr so ganz sicher, weil es gab ja auch Diskussion, glaube ich, dass alleine im Präsidentenpalast über 100 Fahrer gab und es noch ganz viele Leute gab im öffentlichen Dienst, die noch nie in die Arbeit gegangen sind. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das funktionieren wird, dass die jetzt in die Privatwirtschaft gehen, weil da müssen sie wirklich arbeiten auf jeden Fall. Da bin ich nicht ganz sicher. Aber er hat Inflationsabbau gemacht, die Regulierung gemacht. Natürlich muss er noch einige Dinge machen. Natürlich ist der Kapitalverkehr nicht ganz frei. Natürlich sind ein paar Faktoren zu bereinigen, aber du kannst ja ein Land nach jahrzehntelanger Misswirtschaft nicht innerhalb von vier Wochen irgendwie umbauen. Und ich finde natürlich besonders toll dieses Streichen der Regelungen. Kontrastieren wir doch mal mit deinem Freund Lars. Dein Freund Lars hat er ja wieder vorgeschlagen, wir gründen eine Wohnungsbaugesellschaft, eine Bundeswohnungsbaugesellschaft,
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die jetzt voranstalt für Wohnungsbau.
C
Ja, oder irgendwie sowas. Jetzt muss man dazu sagen, ich habe jetzt nicht mehr genau nachgeguckt, aber meines Erachtens gibt es weit über 100 Kommunale und Landes und was weiß ich. Wohnungsbaugesellschaften gibt es schon in Deutschland. Vielleicht fehlt da eine Bundeswohnungsbaugesellschaft. Aber du siehst aber den Ansatz. Ich hätte gesagt gehabt, warum wird nicht so viel gebaut? Das hat zum einen was damit zu tun, dass die Kommunen aus Bauland ausweisen, Stichwort Berlin Tempelhofer Feld. Das ist ein schönes Beispiel. Und das andere ist einfach, dass die Bauregelungen so sind. Darfst dich aufstocken. Du kannst nicht Dinge nicht machen. Ich habe ja mal erzählt, ich hatte mal eine Situation, wo jemand dann nach dem Sturm, da stand derjenige auf dem Dach oben und da hat er Mensch, ich könnte hier aufstocken Und dann hat der Architekt mal abgewogen und gemeint, bis sie Baugenehmigung kriegen, dauert zwei Jahre. Ich meine, ganz vergessen, baust du nicht vor dem. Die Antwort wäre natürlich auch hier eine massive Entschlackung der Baugesetze. Und by the way, auch dort sind die Grünen natürlich mit dabei schuld, weil wir natürlich völlig überzogene Ansprüche haben, was Klimamassnahmen betrifft, die unglaublich teuer sind und damit es Bauern teuer machen. Und wie gesagt, wir haben also Situation, dass wir Zuwanderung zulassen ohne Grenzen. Also an einem Samstag demonstrieren wir nach dem Motto, wir haben Platz, nächsten Samstag demonstrieren wir, wir wollen auf gar keinen Fall Bebauung des Trempehofer Feldes oder Verstockung oder Aufstockung und was weiß ich. Und am nächsten Samstag demonstrieren wir gegen die bösen Vermieter, wenigen Wohnungsnoten, hohe Mieten. In Wirklichkeit ist quasi das Letztere genau die Folge von A und plus noch eben die hohen Auflagen, die man alle erfüllen muss, die weit über den Auflagen liegen in anderen Ländern. Und das Ganze eben auch getragen von dem Ansatz, wenn wir Klimaschutz betreiben in Deutschland, dann bitte nur, wenn es richtig weh tut. Und es muss richtig teuer sein. Es muss richtig teuer. Weißt du, nur billige Maßnahmen für den Klimaschutz wollen wir nicht. Und ich finde es, weil du vorher Lastenfahrräder angesprochen hast, meine Frau mal zitieren, Meine Frau hat man gesagt zu Was ich nicht verstünde, ist, warum wir jetzt Fahrrad fahren müssten, weil die Chinesen jetzt nicht mehr Fahrrad fahren, weil das ist ja im Kern. Und diese Frage mal zu diskutieren, finde ich ganz logisch lohnenswert.
A
Ja, machen wir alles. Wir müssen jetzt einfach so in unserem wilden Ritt weitermachen. Also zu FDP und Kubicki, das werden wir weiterhin aufmerksam verfolgen. Ich denke mal, von Milei lernen heißt Ziegen lernen. Wir hoffen auch, dass Friedrich der Bierdeckel, Friedrich Merz, der junge marktwirtschaftliche Friedrich Merz, sich daran erinnert, dass er eigentlich der Milei der CDU war und nicht derjenige, der bei Sandra Maischberger einen frisch gewählten demokratischen pro westlichen Präsidenten, der für Ukraine und Israel ist, vom Kopf stößt, weil er damit schwarz grüne Koalitionen möglich macht, was die Energie betrifft. Was soll ich sagen? Das Allerschlimmste für mich, Du hast jetzt wieder meinen Freund Lars ins Spiel gebracht. Das ist eine Redewendung, die mir mittlerweile auch im Privaten begegnet. Vielen Dank dafür, bist selber schuld.
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Du hast es ja.
A
Ja, ich weiß, ich habe das Wort Freund nie benutzt. Aber lass mich noch mal ganz kurz Das Schlimme an der Wärmeisolierung, die die Grünen federführend betrieben haben, ist ja die Zerstörung von historischer Bausubstanz. Ich wohne im Südwesten Berlins mit sehr, sehr vielen schönen alten Häusern und dort sehe ich die Schwarz Grün well Vorturnen mit der Wärmeisolierung. Und das ist ein totaler Albtraum. Ich bin mir sicher, dass diese Dämmungen in 15 Jahren vergammelt sind. Und dann wird man es wieder runterreissen. Und das ist ja auch scheußlich. Also diese städtischen Wohnungsbaugesellschaften haben ja nicht nur zu wenig gebaut, sondern sie haben ja da, wo sie gebaut haben, Deutschland scheußlicher gemacht. Wir sind ein scheußliches Land in weiten Teilen und da, wo es schön ist, ist es alte Bausubstanz. Gelingende Neubauten machen 0,1 Prozent aus. An sich ist Deutschland auf dem Weg, noch scheußlicher zu werden. Und wer Freunde hat, die entsetzlich viel Geld verdienen und dann noch in England in Hampstead Heath, in London wohnen oder in Paris im zehnten Arrondissement in wunderbaren Altbaufluchten oder in New York in Soho.
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Gut, aber jetzt muss ich noch was dazu sagen. Okay, wir haben jetzt, wir haben ja gesagt, wir machen Free Float und unsere Hörer, entweder haben sie aufgehört zu hören oder sie sind leidensfähig, was uns betrifft. Nochmal eins hast du gesagt, mit den Häusern ist natürlich ganz furchtbar, was da passiert, dass diese alten Gebäude verschandelt werden. Aber weißt du, was das Witzigste noch ist? Erstens, wir haben hunderte von Milliarden investiert in den letzten Jahren, um im Gebäudebereich mit Dämmung und anderem den Co Ausstoß zu senken. Und Studien zeigen vom DIW zeigen ohne Effekt. Ich sage immer, vorher saßen die Leute bei 20 Grad im Wohnzimmer, jetzt freuen sie sich 1,75 Grad sind setz it. Oder sie ziehen Pullover aus. Das heißt, das Verhalten ist ein anderes. Das erste. Das zweite ist, es gibt diese Energieaus. Du weißt ja, da wird ja Energieklassen und ganz gibt es Studien, die zeigen, dass der tatsächliche Verbrauch in diesen Häusern ganz anders ist als der Energieausweis. Also mein Lieblingsbeispiel ist immer, du hast ein altes Schloss, das alte Schloss hat natürlich wahrscheinlich Energiestandard F. Ich weiß, das Schlechteste ist und dann sagen oh, das verbraucht ganz viel Energie. Die Wahrheit ist, dass das Schloss im Winter irgendwie nur noch zwei Zimmer nutzt und mit Dingpullover rumläuft und entsprechend gar nicht. Das macht aber rein formal kein schlechtes Objekt natürlich. Und das andere ist witziger. Auf der anderen Seite, diese ganz super Energieeffizienzhäuser. AA stellt man fest, in Wahrheit ist Energieverbrauch höher. Warum? Weil Leute eher Ich bin doch so sparsam, ich kann das Fenster aufstehen lassen oder was weiß ich. Das heißt, die Leute verhalten sich dann anders und das tatsächliche gemessene Energieverbrauch ist ein ganz anderer, als der theoretisch gesehen wird. Dritter Punkt. Ich habe vorhin schon gesagt, wir mögen die besonders teuren Maßnahmen und ich habe mal gesprochen mit Burkhard Drescher, das ist der Geschäftsführer damals gewesen, ich weiß nicht, ob er es noch ist, der Innovation City Management GmbH in Bottrop. Das klingt ausgesprochen katastrophal. Denkst du so Innovation und City und so weiter, was der gemacht hat, ist nichts anderes als zu Wir wollen eigentlich in Bottrop die Gebäude sanieren. Und was er gemacht hat, hat gesagt, weißt du, das Entscheidende ist, wir fördern das, was teuer ist. Und er hat gesagt, der Haupthebel ist erst einmal Fenster, Dach und Keller und damit hast du 80 Prozent. Dann brauchst du die Fassaden nicht groß darum zu machen. Das sind die Hebel, die man hat. Und das Perverse ist einfach, er hat auch gesagt damals im Gespräch mit mir im Podcast Jahre her, wir fördern das, was teuer ist, statt das zu fördern, was viel bringt. Und das ist genau das Grundproblem, was wir einfach haben. Und vor dem Hintergrund bin ich abgekommen. Diese ganzen Häuser einzupacken ist ein Drama. Ich persönlich glaube ja, wir werden irgendwann dazu kommen, dass wir so viel das ist völlig egal, das ein bisschen nach außen geheizt wird. Stell dir mal vor, wir haben wirklich die Kernfusion, okay, da kriege ich böse Zuschriften nach dem Motto, das ist alles Zukunftsmusik. Andersrum nehmen wir an, wir hätten nicht aus dem Atomkraft ausgestiegen, hätten wie Frankreich jetzt ganz viel Strom nachts, dann würden wir nachts speichern, ähnlichem heizen. Dann wäre das völlig egal, dass die Häuser nicht so isoliert sind, dass die Fenster nicht so dicht sind, weil wir CO freien Strom, Co freie Energie dafür verwenden würden zu heizen. So muss man halt denken. Man muss nicht immer denken, jedem einzelnen Punkt. Weißt du, die effizienteste Klimaschutzpolitik ist, dass du global denkst. Globaler Emissionshandel, würden Ökonomen sagen, ist das ideale Modell, weil dann würdest du dort, wo es am günstigsten ist, CO sparen. Das nächste ist, du sagst Regionen, Europa noch schlechter ist, du gehst auf Land, Deutschland noch schlechter ist, du gehst auf Stadt, Hamburg als Beispiel, noch schlechter ist, du gehst dann auf bestimmte Dinge und am Schluss bist du bei dem einen Objekt und da bist du automatisch bei Maßnahmen, die ineffizient sind, ineffektiv sind, viel kosten, wenig bringen und die höchstens denjenigen freuen, der das verkaufen kann, das Dämmmaterial oder die Handwerker oder eben wo die Grün Seele sich entweder freut, wir tun was Gutes oder B haben wir es den Reichen aber gezeigt, weil sie Geld in die Hand nehmen müssen, um ihre Häuser zu sanieren und können damit quasi so ein bisschen eine andere Agenda durchsetzen. Das ist die Situation, die wir haben. Und wir sind völlig abgekommen vom Thema. Ulf, ich gebe zurück an dich.
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Nee, aber wir sind gar nicht, wir fließen jetzt so sinnfrei mit liberalen Menschen. Also ich finde ja auch das Statussymbol der Dämmung ist gleichzeitig Beschämung des Stilempfinden des Bürgerlichen. Diese bürgerlichen Viertel der Gründerzeit sind ja dadurch entstanden, dass der demokratisch liberale Selbstanspruch eben auch eine Ästhetik des Aufbruchs hatte. Diese Ästhetik der Energieeffizienz ist eine abschreckende, scheußliche. Und ich freue mich dann so, wenn ich vor diesen Häusern dann auch noch den Tesla mit dem I bought this before Elon Wen crazy sehe, sind erkennbar sehr wohlhabende, gutverdienende Menschen oder vielleicht haben sie auch geerbt. Alles an ihnen ist eine moralische, selbstheilig Erklärung. Ich habe den wunderbaren Karl Heinz Bora viel gelesen am Wochenende, der sprach von den guten Hirten über diese Menschen. Sehr lustig. Bevor wir zu zumindest zwei Punkten unserer Hörer kommen, vielleicht noch eine Zusammenfassung eines Welttextes. Ich vermute mal entweder Daniel Wetzel oder Bojanowski. Wäre Deutschland 2000 bei der Atomenergie geblieben, statt auf Erneuerbare zu setzen, hätte dies mindestens 600 Milliarden Euro gespart und das Land könnte dennoch mehr CO freien Strom produzieren. Hätte Deutschland ab 2000 zusätzlich in Kernkraft investiert, könnte seine Stromversorgung heute CO frei sein. Wir sehen ja, in Schweden tut sich was, in Japan tut sich was, auch in Deutschland tut sich was. Markus Söder hat ja deutlich gemacht. Über Atomkraft müssen wir noch mal reden. Aber noch Trittin, der eine Kugel Eis Lügner und Märchenerzähler und seinen Zorn auf den Kapitalismus, der ihn ja auch zur Freude über RAF-Attentate geführt hat.
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In.
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Göttingen, so wie man hört, das ist der Kern. Diese Zerstörung der AKW ist die Zerstörung der Hauptschlagader des Wachstums.
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Wobei, Ulf, es gibt gute Nachrichten dazu. Zum einen die Studie, die du gerade zitiert, stammt von einem Norweger. Ich glaube, die heißt Embles Wack. Ich kann es richtig aussprechen. Ich habe mit ihm einen Podcast gemacht vor mehreren Jahren. Und die Studie ist in der Tat sehr interessant, weil er aufzeigt, wir hätten deutlich Geld gespart und hätten eine co freie Stromversorgung. Das Interessante war die Reaktion drauf. Die Reaktion drauf der Energiewende Befürworter auch stark. Stichwort hier Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme. Du weißt, mein Lieblingsinstitut von Fraunhofer, ja
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Aber die rücken mittlerweile ab.
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Die haben jetzt auf X offiziell erklärt, dass sie von Atomkraft keine Ahnung haben, aber sie äußern sich trotzdem dazu. Ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall. Sie haben es anders formuliert. Sie haben unsere Expertise ist Solar im Prinzip. Wir haben von Wind wenig Ahnung, aber Atomkraft haben sie nicht gesagt, aber sie äußern sich trotzdem, haben aber keine Ahnung. Ist egal. Der Punkt, den ich eigentlich mache, ist, die stürzten sich auf diesen armen Norweger und sagten, Seine Kostenschätzung von 450 Millionen, die hat Milliarden. Da wären Doppelrechnungen drin, viel zu hoch. Darauf haben sie sich gestürzt. Er würde die Kosten der Energiewende überzeichnen. Ich persönlich glaube, du kannst die Kostenenergiewende gar nicht hoch genug ansetzen. Der Witz war aber, selbst wenn du mit 300 Millionen rechnest, sonst wo, es hätte sich immer noch gelohnt, einen anderen Weg zu gehen. Und diese Frage wurde im Prinzip gar nicht beantwortet. Also man hat quasi versucht, ihn zu diskreditieren, indem man seine Kostenschätzung für die Energiewende in Frage gestellt hat, aber man hat damit eigentlich daneben geschossen, weil wenn die Energiewende nur 100 Milliarden gekostet hätte, wäre es trotzdem wahrscheinlich besser gewesen, auf Atomkraft zu setzen. Und das ist ganz witzig. Aber so wurde Diskussion platt gemacht. Überall wurde sofort geschrieben. Und das finde ich immer ganz interessant, diese allgemeine Reaktion. Übrigens, weil du den Podcast mit Bröker angesprochen hast, da habe ich mich auch ein bisschen über Atomkraft geäußert, weil er danach gefragt hat. Da gab es auf Reddit auch eine Diskussion, habe ich nur gesehen, manchmal googelt mich ja selber, habe ich es gesehen, dachte ich, mache ich das nicht mit, wo dann irgendwelche Leute, das ist alles falsch und sondern da wird immer so viel emotional diskutiert. Und es ist wirklich ein Thema, wo ich einfach sagen muss, ich bin beeindruckt ob des Mobilisierungsgrades dieses Thema, weil das so identitätsstiftend ist für die Grünen, dass das so mobilisiert wird, sobald irgendwo eine Diskussion aufkommt. Und das finde ich schon ausgesprochen faszinierend. Und das eben auch vor dem Hintergrund, dass es nicht gelingt, durchzudringen mit ganz normalen Fakten. Und wenn die Energieagentur etwas sagt, dann wird es trotzdem in Frage gestellt. Und das finde ich einfach das große Faszinierende. Vor allem, du hast vorhin gesagt, Grün Wähler sind alle Beamte, und öffentlicher Dienst wahrscheinlich nicht so ganz stimmen, aber noch die Hauptprofiteure dieser Politik. Das sind Leute, die richtig reich werden mit diesem Ding. Und ich finde es immer erstaunlich, dass dieser Reichtum gut ist und anderer Reichtum Schlechtes. Das finde ich irgendwie faszinierend.
A
Na gut, Das sind unsere LinkedIn Freunde, die uns die am schärfsten kritisieren. Ich weiß nicht warum, aber ich wäre ja irre, häufig kritisiert und das macht mich auch ganz, ganz traurig. Und dann gucke ich immer bei LinkedIn, was sie so machen. Und es sind alles Subventionssurfer. Ich würde mal sagen 94 Prozent, die profitieren von dem. Und dann nehme ich zurück, das sind Beamte, öffentlicher Dienst, die NGOs ör Kirchen und dann natürlich die Subventions Surfer, die in der freien Marktwirtschaft nichts verloren hätten. Zwei Hörer Innenthemen. Und diese Hörer Innen Themen machen den Spread unserer Hörerschaft deutlich, auf die wir sehr stolz sind. Die erste Hörermail kommt von einer Krankenpflegerin in Vollzeit, mittleres Einkommen, Schichtdienst. Sie überlegt ernsthaft auf 30 Stunden zu reduzieren. Sie Wenn ich mehr Dienste übernehme, bleibt netto oft erstaunlich wenig übrig wegen Steuern und Abgaben. Kolleginnen gehen bewusst in Teilzeit, weil sich der Mehraufwand kaum lohnt. Und das ist ja eigentlich ein Begriff, den wir Liberale sehr schätzen, aber früher auch die Sozialdemokraten. Leistungsgerechtigkeit. Wer sich anstrengt, muss mehr haben als der Faule oder der, der nicht kann. Und diese tolle Hörerin, also liebe Grüße an die Krankenpflegerin in Vollzeit, hat einfach in Rechenschieber angeworfen. Und sie hat deutlich gemacht, in bestimmten Einkommensbereichen ergibt sich eine effektive Grenzbelastung zwischen 80 und 100 Prozent, in Extremfallen sogar darüber aus mehr Brutto folgt dann weniger Netto. Und an solchen Themen, glaube ich, nagt man am Wertefundament einer liberalen Gesellschaft, an dem Wertefundament eines Common Sense. Und besonders, und da meine ich unsere SPD wählende Zuhörerschaft, das ist unverträglich mit dem Ethos einer Arbeiterpartei. Das ist, und ich habe es mir noch mal angeguckt, weil es ja immer wieder in den Diskussionen auftritt, die Geschichte der Sozialdemokratie, bevor sie Vogue wurde nach Gerhard Schröder. Ich habe am Wochenende auch alte Gerhard Schröder Reden, Das ist die Verblödung der SPD, dass sie das nicht mal zu ihrem Thema machen kann.
C
Also erstmal würde ich sagen, ich grüße die Hörerin sehr herzlich und machen sie Teilzeit und machen Sie keine Vollzeit, weil ich finde, sie verhält sich vollkommen rational. Es ist nämlich Menschen denken ökonomisch und unsere Politiker vergessen das immer. Und witzigerweise vor allem linke Politiker, Linke Politiker denken ja, Menschen arbeiten immer gerne, aber gerne viel und man kann ihn auch ruppe steuern. Das ist im Prinzip das, was die sagen. Und das ist aber nicht das Menschenbild, was ich habe. Ich glaube, Menschen funktionieren wahnsinnig gut. Ökonomische Anreize. Und gerade hier haben wir einen negativen Anreiz. Du stellst dich einfach schlechter, du kannst ja weitermachen, du arbeitest Vollzeit, dann hast du als Familieneinkommen bestimmten Betrag überschritten, dann musst du den Höchstbeitrag zahlen beim Kindergarten zum Beispiel oder bekommst eine Stimme Vergünstigung nicht mehr, bekommst kein Wohngeld mehr in anderes. Das heißt genau diesen Effekt. Und was wir in den letzten Jahren gemacht haben, ist, wir haben den Punkt, ab dem es sich lohnt zu arbeiten, immer weiter nach oben verschoben mit dem Bürgergeld, mit dem Wohngeld, mit dem Kindergeld. Es hat sich alles, die ganzen Leistungen, die hinzukommen. Ich habe mit Professor Peichel vom IFO Institut, der hat ja diese Studie gemacht, über 500 Leistungen. Der hat in Bayern oder in einem bestimmten Bundesland, da gibt es noch irgendwelche Siege vom Land, da gibt es noch was von der Stadt, dann haben sie so viel Pakete, dass wenn du anfängst zu arbeiten, so viel verlierst, dass du so viel gleich verdienen musst, damit es sich lohnt. Das zieht sich weiter durch. Und ich finde, die Antwort der Politik darauf ist dann zu oh, wir schaffen Ehegattensplitting ab, also noch höhere Belastung oder wir schaffen, wir sagen Beitrittsbei mit Versicherung. Das heißt, du gehst über Bestrafung und höhere Abgaben, statt Anreize zu setzen. Wir brauchen einen grundlegenden Neustart bei unserem Sozialstaat. Und ich hatte mal eine Folge gemacht, es gibt eine Megafolge, da war ich alleine mich einsam gefühlt, Da konnte Ulf nicht, Das war letztes Jahr im Sommer, da habe ich eine gemacht über die negative Einkommensteuer, vielleicht verlinken wir die noch mal mit rein, wo ich versuche zu erklären. Und ich glaube nach wie vor brauchen einen ganz radikalen Reformwechsel, sodass bei jedem Menschen in Deutschland, der arbeitet, immer mindestens 50, 50 Prozent von mir zuverdienten Geld in der Tasche bleibst. Kannst du als Berater sagen, noch mehr, aber ich will mal sagen 50 ganz einfach. Ich würde diese Regel aufstellen. Es darf niemals der Fall eintreten, wo du von dem Euro, den du verdienst, nicht die Hälfte behalten darfst. Und dann siehst du plö oh, wir haben uns aber in Bereiche entwickelt, wo wir quasi so hohes eine Art Grundeinkommen haben, wo man die Frage schon aufwerfen Wie kann man das wieder runterdampfen? Und da bleibe ich eben bei meiner Aussage, die ich auch damals getroffen habe. Ich finde zum Beispiel, dass eben erwerbsfähige Bürgergeldempfänger, wenn sie dann nicht erwerben, erwerbstätig sind, dann antreten sollten, um bestimmte Tätigkeiten zu vollziehen. Das hilft erst einmal, um sich daran zu gewöhnen, dass man morgens aufstehen muss und dass eine bestimmte Zeit da ist. Und zum Zweiten würde es meines Erachtens im Nebenbereich auch eben das Thema Schwarzarbeit und ähnliche Dinge mit adressieren. Aber wie gesagt, wir brauchen dringend mehr Anreiz. Und das Traurige ist bei uns, dass die Politiker eben so nicht denken. Vielleicht liegt es daran, dass sie so viel Einkommen haben und bei ihnen sind die Einkommen ja relativ leistungslos, würde ich jetzt mal sagen. Das heißt, sie verstehen gar nicht dieses ganze Problem. Vor allem verstehen sie auch nicht die Risiken, die Leute eingehen, weil ich meine, wenn du als Politiker erst mal Politiker bist und im Bundestag sitzt, dann ist eigentlich sozusagen der Rest des Lebens einigermaßen abgesichert. Das ist schon eine andere Welt.
A
Ja, absolut. Also wir werden dranbleiben. Und nochmal, wir haben mehrere, weil das heiß ja Ulf, du und deinen Bonzen Podcast und es sind ja nur die Probleme der Wohlhabenden. Ne, das ist es nicht. Und ich freue mich ganz besonders und ohne jede Ironisierung, weil da ist Daniel auch wirklich gemein mit mir. Ich freue mich wirklich über die Gewerkschafter. Ich habe Jusos, die mir schreiben und sagen, ja, sind dann eher die Seehammer, vielen Dank. Und für die machen wir diesen Podcast auch. Und jetzt komme ich aber vielleicht zum anderen Spektrum unserer Hörer innen. Es gibt einen Unternehmer, der heißt Christoph S. Und er schreibt mir schon seit sehr langer Zeit und der hat Ein mittelständisches Unternehmen, 200 Mitarbeiter, traditionsreiches Unternehmen, berichtet von massiven Problemen in der Personal, insbesondere in der Logistik. Ausgangslage seit Jahren kaum Vermittlungen durch die Arbeitsagentur, also die Behörde, die das leisten sollte. Er hat offene Stellen im Lager, Dreischichtbetrieb, übliche Einstiegsgehälter zwischen Brutto. Was macht der Unternehmer? Eigeninitiative. Rekrutierung von Auszubildenden aus dem Ausland inklusive Finanzierung von Flug, Sprachkurse, Unterkunft. Bürokratie hat einen konkreten Ausländische Auszubildende wird nach erfolgreichem Abschluss übernommen. Für die notwendige Arbeitserlaubnis muss die Arbeitsagentur aber zustimmen in Deutschland. Diese lehnt das vereinbarte Einstiegsgehalt in etwa als zu niedrig ab. Deutlich höheres Gehalt über dem Niveau vergleichbarer Mitarbeiter im Unternehmen. Unternehmen verweist auf interne Gleichungen. Branchenübliches Einstiegsgehalt. Behörde argumentiert mit ortsüblichen Lohntarifverträgen. Eskalation, Warnung vor rechtlichen Konsequenzen. Zollprüfung bei Weiterbeschäftigung. Mitarbeiterin wird zwischenzeitlich entlassen. Nachträglich wird ein leicht niedriger, aber weiterhin höherer Lohn akzeptiert. Weitereinstellung erfolgt zu neuen Bedingungen. Und der Unternehmer, der hat mir das wirklich mal Detail 1000 Zeilen mal geschildert und du liest es und du denkst einfach, die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ein Unternehmer scheitert an den Behörden, Arbeitsagentur liefert nicht, kann nichts. Faule Beamte, faule Mitarbeitende dort. Und dann macht er selber, kümmert sich drum, bezahlt es, macht das alles und dann kriegt er diese Drohungen und Grundproblem. So hat es. Und also das sind jetzt meine Worte. Also Christoph hat es so viel vornehmer und ohne jeden Groll formuliert, wie halt vernünftige Unternehmer sind. Der Staat vermittelt kaum Arbeitskräfte, greift aber stark in Einstellungsbedingungen an. Extrem hoher bürokratischer Aufwand bei gleichzeitiger Intransparenz der Entscheidungslogik, Wahrnehmung von fehlender Wertschätzung für einfache Tätigkeiten, steigende Komplexität von einfach eigenen einfachen Vorgängen und Vorschriften entfernen sich, so Christoph, zunehmend von den betrieblichen Realitäten. Bürokratie entsteht durch Detailanforderungen statt durch Missbrauchsfälle. Zeit wird in Formalien gebunden statt in produktive Arbeit. Und das ist etwas, das haben mir auch viele, viele andere Mittelständler geschrieben. Das ist etwas, was nicht nur Common Sense kritisch ist, sondern weil sie Unternehmer sind und vielleicht ADH Essig und lieben es auch am Sonntagmorgen noch Entscheidungen zu Die finden den Slowdown Horror und empfinden diese Art von, dass da Pfeifen sitzen, die keine Ahnung von Unternehmertum und der Realität in Betrieben haben, die sie runter und fertig machen können. Das frustriert die, glaube ich, wie nichts anderes. Also diese Art von Bürokratie, Wahnsinn. Und ich habe Dutzende von solchen Fällen zugeschickt bekommen, die ey, Steuerlast, ich verstehe euch wirklich, ich bin total dafür, ich hätte auch niedrige Unternehmenssteuer. Aber was mich emotional wirklich wahnsinnig macht und komplett frustriert, ist diese Art von Regulierung, diese Art von Bürokratie und die Leute, die nichts hinkriegen, aber da die Macht haben zum erfolgreichen Unternehmer des Lebens schwer zu machen.
C
Ja, aber weißt du, Ulf, die zuständige Ministerin hat doch da sitzt der Feind oder war das die Wortwahl von Bärbel Bars? Das ist der Feind. Und so agieren die auch. Ich meine, ich habe am Wochenende, sind wir nicht gesundheitlich, Ich hab glaube ich gestern Ostermontag in dem Dienstag auf Ostermontag, Deutschlandfunk so selektiv, da war so eine Soziologin, die hat dann geklagt über die Ausbeutung und dass wir nicht mehr in Klassen denken. Wir müssten mehr in Klassen denken. 10 Prozent würden 90 Prozent ausbeuten. Und da dachte ich mir, wow, das sind Denke, das ist die Denke, die die halt da vorherrscht. Und wenn es der Feind ist, dann wird gesagt, okay, wir müssen diesem Feind Knüpfe zwischen die Beine werfen, verkennen, dass dieser, ich sage mal in Anführungsstrichen, wirklich Feind letztlich dazu beiträgt, überhaupt, dass diese ganzen Gehälter überhaupt erwirtschaftet werden können im öffentlichen Dienst woanders. Also ist es schon ganz problematisch. Und die fühlen sich einfach wohl. Und ich glaube in der Tat auch das ganze Thema, diese Entbürokratisierung, das kriegst du nur hin, indem du einfach massiv Gesetze streichst, weil sonst macht die Behörde dann nicht mit. Die Behörde wird immer reagieren mit weiteren Auflagen und Gesetzen. Und wie gesagt, wir haben alle unsere persönlichen Erfahrungen gemacht mit dem öffentlichen Dienst. Es gibt Ausnahmen, aber im Prinzip kann man schon Es gibt hier einfach sicherlich das falsche Denken. Die Unternehmen sollten, der öffentliche Dienst sollte ein Dienstleister sein. Dienst heißt Dienstleister sein für die Bürger und für Unternehmen und nicht eine Last. Und da denke ich immer gerne an meine Schweizer Freunde, wenn die zum Steueramt gehen dort, dann ist es teilweise so, dass die Steuerbeamten dann sagen, wir beraten sie mal, wir helfen ihnen mal, wie sie es richtig machen müssen. So und so ein bisschen weniger Steuern zahlen. Das ist die Haltung in der Schweiz. In Deutschland würde ich sagen, würde das Finanzamt sich freuen, wenn du ein paar Fehler machst zu deren Gunsten. Und hihi, da haben wir ein bisschen mehr Geld eingestellt. Wenn er sich drauf kommt, umso besser.
A
Ja, ich würde gerne, weil ich bin ja ein Beamtenkind, auch noch mal verteidigen. Wir haben übrigens, Daniel, ich hoffe nicht, dass das Verfassungsschutz ist, der dich jetzt verhaftet in deinem Berliner Domizil.
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Nein, ich habe Bademantel. Bademantel liegt immer bereit.
A
Sehr gut, ist bei mir auch so. Es gibt auch Beamtinnen und Beamten, nur dass hier kein falscher Zungenschlag entsteht, die uns gerne hören. Und es gibt auch die Beamten und den Behördenangestellten, der das ganz anders sieht und unter dem Bürokratiewahn leidet, der das nicht passiv aggressiv ausleben mag, sondern der uns, der mir auch schreibt, es ist fürchterlich und es zwingt uns, Dinge zu kontrollieren, wo wir Jahre und Jahrzehnte, die er Erfahrung gemacht habe. Stichwort, da hatte sich jemand gemeldet nach der Metzgers Folge, der gesagt, das stimmt, wir haben diese neuen Auflagen und ich kenne den Metzger seit 30 Jahren und jetzt muss ich das machen und ich weiß, dass das, ich gehe dort selber einkaufen und also ich will nur sagen, ich weiß, dass es auch im öffentlichen Dienst ganz viele gibt, möglicherweise sogar eine leise gequälte Mehrheit, die sagt, wir müssen es einfach machen, weil die Gesetzgebung so ist. Wir freuen uns, dass der Sturzenegger hat einen sehr deutschen Namen, der das in Argentinien, dieser Schweizer, Schweizer stämmig, schweizerstämmig, aber deutschsprachiger Name, wie die Schweizer eben so auch Teil unserer Sprachkultur sind. Und wir hoffen sehr, dass das eine Chance hat. Und ich will jetzt an einer Stelle noch mal meinen realpolitischen Optimismus ausleben. Der einzige in Deutschland, der einzige Politiker, der irgendwo war, genommen wird, das in dieser Klarheit sagt, jetzt wirst du, oh Gott, jetzt kommt Ulf mit seinem anderen Kumpel Boris Palmer. Boris Palmer berichtet von genau solchen Fällen der Mittelständler in Tübingen, wo er sagt, wenn ihr so weitermachen, gehen die so Gott nicht weiter. Und jetzt muss man mal sehen, ob Boris dann noch ein Säng bekommt, wenn Grün Schwarz passiert. Ich will nur Es gibt auch Leute, die das so sehen, die überraschenderweise vielleicht im politisch falschen Lager sind. Wir müssen das angehen. Liebe Hörerinnen und Hörer, wir sind ans Ende unserer Zeit gekommen, aber nicht ohne,
C
dass ich ganz gut sagen könnte, ich unterschreibe 100 Prozent im öffentlichen Dienst. Es war eine etwas zu pauschale Aussage. Ich sehe das genauso wie du. Es gibt ganz große Bandbreiten. Es gibt auch ganz viele. Gut, vor allem sollen wir die Lehrer nicht vergessen. Da haben wir auch viele Zuschriften bekommen von Lehrern, die wirklich jeden Tag Versuch das Beste zu machen.
A
Ja, ein Mega haben wir auch von dem Megahörer Daniel. Direkte Demokratie, ist das mega oder kann das weg?
B
Ist das mega oder kann das weg?
C
In der Schweiz finde ich, ist es mega. Aber die Schweiz ist natürlich auch so organisiert, dass es auch eine sehr, sehr starke Autonomie gibt auf kommunaler Ebene und dann auf Kantonsebene. Und die haben wirklich Subsidiaritätsprinzip at as best. Also ich würde sagen, wenn viele Entscheidungen lokal getroffen werden können, finde ich direkte Demokratie sehr gut. Also ich erinnere mich daran, ich war da mal im Urlaub da im Tessin und dann war ich war schlechtes Wetter, war in einer Schwimmhalle und die war sehr schick und ganz schön. Und dann habe ich einen Schweizer getroffen, der hat das haben wir doch hier schön gebaut. Dann habe ich so hat er das gebaut? Nee, nee, aber er fühlte sich mitverantwortlich, weil er gemeinsam mit den anderen Stimmbürgern dieser gemeindenregion quasi für den Bau gestimmt hat und ihn quasi finanziert hat. Darum fühlte er sich quasi selber als Miteigentümer dieses ganzen Dings. Und das finde ich natürlich genau das Richtige. Insofern glaube ich nicht Fan davon. Setzt aber voraus, dass wir auch Entscheidungen nach unten delegieren. Wenn du auf Bundesebene das siehst, muss man natürlich sehen. Die Frage ist, wie diskutiert das? Also gerade wenn die Schweiz Volksabstimmungen hat, finde ich immer interessant. Da gibt es in den Schweizer Nachrichten dann regelmäßig Wochen vorher, Monate vorher wird dann das Thema vorbereitet. Da gibt es Diskussionsrunden, da wird auch, wie ich wahrgenommen habe, sehr neutral über Themen berichtet. Und da wäre halt meine Sorge ein bisschen bei uns, wenn dann so eine Kampagne gefahren wird, dass dann unter Umständen eben Dinge rauskommen, die nicht so gut sind. Und wir haben ja in Berlin demnächst auch eine Volksabstimmung nach dem Motto Autofreies Berlin und ähnliches Dinge. Da muss ich sagen, ist die Gefahr auch sehr groß, dass das eben dann sozusagen kampagnenmässig missbraucht wird. Ich glaube, ich würde erst mal probieren wollen auf kommunaler Ebene, Landesebene, bevor ich auf Bundesebene das mache.
A
Ja, wunderbar, Dann haben wir so Ergebnisse wie in Hamburg. Ich bin dagegen.
C
Warum?
A
Weil eine direkte Demokratie von einer Art ausgeglichenen vorpolitischen Raum, medialen Umgebung, die deutlich deutsche politische Kultur ist zunehmend seit 40, 50 Jahren in geisselhaft linker grüner Umerziehungsagenturen. Und wir haben kein Klima, das bürgermündig macht. Wir haben die Bürger durch den Marsch, durch die Institution, durch das Shitbürgertum und das Bürgertum unmündig gemacht. Und unmündige Bürger können keine direkte Demokratie exekutieren. Wir müssen erstmal den Bürger wieder mündig machen. Wir müssen alles entstaatlichen, wir müssen die Freiheit zurückgewinnen. Und mit diesem Zitat die Rede von Wolfgang Kubicki, die er hoffentlich halten wird,
C
verabschieden wir uns das überziehen das total. Aber ich muss eins dazu Ja, ich bin bei der Frage. Aber weißt du, Ulf, die Frage, die ich mir immer stelle, wir haben nicht die direkte Demokratie. Das heißt, unsere Abgeordneten müssten entsprechend handeln. Wir müssten die dafür hinbekommen, dass sie die richtigen Dinge tun. Und wir machen jetzt hier seit fast zwei Jahren diesen Podcast. Die Themen, die wir diskutieren, keine Rocket Science. Eigentlich wissen wir die alle und die Bevölkerung ist, glaube ich, gar nicht mal so weit davon entfernt. Klar, ich glaube, wir sind wahrscheinlich schon auf unserer Sicht der Dinge, aber im Parlament passiert das nicht. Also die Frage ist, wie kriegst du da einen Wandel hin? Und die Frage werde ich heute gleich diskutieren. Können wir nächstes Mal diskutieren, aber das ist eine Frage, die mich immer umtreibt. Wie schaffen wir, dass dort der Wandel da ist? Was nützt denn nichts, wenn wir alles erkennen, aber dort im Prinzip quasi Realitätsleugnung, wie soll ich es formulieren? Stattfindet zu unser aller Schaden?
A
Ja, es wird alles gut, indem Konstantin Kuhle, Johannes Vogel gehen zur SPD, unterstützen dort die Seeheimer, die Linksliberalen gehen zu den Grünen, unterstützen Daniel Barjas und Boris Palmer bei Reformen. In der CDU wird nach dem Aufdruck von Kubicki und den 7 Prozent in den Umfragen Linnemann, Reiche, Wildberger, Weimar und Merz entschieden reformieren. Jetzt wird alles gut und mit diesem österlichen Geist bis zum nächsten Mal. Einen schönen Tag.
C
Ciao.
B
Das war Make Economy Great Again. Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Host: WELT (Ulf Poschardt)
Guest: Daniel Stelter (Ökonom)
Date: April 7, 2026
In dieser Episode diskutieren Daniel Stelter und Ulf Poschardt über die anhaltende Wirtschaftsstagnation in Deutschland, über bürokratische Hürden und politische Fehlanreize, die den Wirtschaftstandort schwächen. Die Sendung wirft einen kritischen Blick auf die aktuelle Regierung, ideologisierte Ministerien, parteipolitische Kämpfe und den Stand der Energiewende. Durch Zuhöreranfragen rücken auch die Themen Arbeitsanreize, Bürokratielast im Mittelstand und die Zukunft der Demokratie in Deutschland in den Fokus.
Personalpolitik im Wirtschaftsministerium:
Stelter schildert die langjährige Fehlbesetzung und linientreue Apparatschiks unter Habeck; Austausch von Personal sei de facto unmöglich ("man kann sie nur noch in Ruhestand versetzen", 06:30).
Energiewende: Die Kosten der Überförderung
Zitat:
"Wir zahlen zum einen Entschädigungen für die Windkraft-Anlagen, die abgeschaltet werden, und wir zahlen zum anderen für das Backup – das kostet Milliarden."
– Daniel Stelter (08:37)
Politische Einseitigkeit und Kanzlerkritik:
Mileis Politik & Erfolge:
Vergleich mit Deutschland:
Die Folge bietet einen wilden, aber engagierten Ritt durch die Schwächen des deutschen Modells, von Bürokratie und Überregulierung über ideologisierte Ministerien bis hin zu Fehlanreizen in der Sozial- und Energiepolitik. Sie appelliert an Pragmatismus, Marktwirtschaft und gesunden Menschenverstand – mit viel Ironie, Frust und Hoffnung auf echten Wandel.