
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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Guten Morgen, guten Abend, guten Mittag, gute Nacht. Hier ist der Podcast, über den Friedrich Merz lacht. Warum wissen wir das? Weil wir gerade das aktuelle Spiegel Interview von ihm gelesen haben. Und ich hatte ja immer gedacht, wir Axel Springer, dieser Podcast, meine Wenigkeit, sorgen dafür, dass er so angegriffen ist. Aber nein, die Wahrheit hat er jetzt beim Spiegel rausgelassen. Es gibt keinen Kanzler, der sowas hat aushalten müssen, wie er gemeint ist. Der Umgang auf Social Media.
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Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
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Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
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Make Economy Great again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschardt.
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Und da hat für mich das Konzept von Vogue einen neuen bürgerlichen Glanz bekommen. Also wenn man das nicht abkann, was auf Social Media an Kritik über einen drüber geschüttet wird, wenn man Fußball spielt beim 1. FC Nürnberg, wenn mit Helene Fischer in einer Talkshow auftritt oder eben der Bundeskanzler ist, dann ist er vielleicht falschen Ort gelandet.
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Vielleicht kann ich an der Stelle ganz kurz meine Frau zitieren. Das würde ich ganz gerne mal machen. Also meine Frau hat vor mit mir telefoniert und meinte zu mir Und eine Frau war ja mal Sprecherin der Bundes-CDU vor langen, langen Jahrzehnten und die meinte dann zu Wenn ich die Pressesprecherin von Herrn Merz wäre, würde ich mich ob so eines Artikels erschießen, weil sie meint das kann doch nicht wahr sein. Wer berät ihn medial? Das das kannst du doch nicht machen. Also vor dem Hintergrund herzlich Grüße an meine Frau. Ich glaube, sie ist vom Funk gebracht. Ich wäre natürlich sehr betrübt gewesen, hätte sie sich erschossen, aber ihr wäre das auch nicht passiert. Also mir tut die arme Pressebetreuung von Herrn Merz leid, weil offensichtlich zeigt er sich auch da beratungsresistent, weil das ist einfach nicht smart, solche Aussagen zu treffen in der Öffentlichkeit.
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Ja, der Regierungssprecher, ich sage jetzt nicht, mit wem ich heute Mittag zusammensaß. Jemand, der wirklich weiß, wie es geht. Das ist schon wie so vieles beispiellos in seiner Mittelmäßigkeit. Und für alle unsere Hörerinnen und Hörer, die das nicht wissen, Interviews im Spiegel wie auch in der Welt am Sonntag zum Beispiel, solche Interviews werden autorisiert. Das heißt, es gibt ja den März, dem rutscht was raus. Erleben wir ja jede Woche und dann hat das wieder nicht so gemeint, erleben wir auch jede Woche. Aber das Tolle an solchen Interviews für Politiker ist eigentlich, du kannst da schon an der einen oder anderen Stelle steil gehen und dann gibt es dann entweder Frau Stelter oder aber einen Regierungssprecher, der Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, an der Stelle würde ich die Formulierung so und so ausdifferenzieren. Wahrscheinlich sagt man manchmal auch andere Sachen. Habe ich auch schon viele, viele lustige Anekdoten erlebt mit Pressesprechern. Kurzum, wenn das so autorisiert wird, dann staunt man in der Tat, weil. Und dann steigen wir ein ins erste Thema. Wie soll jemand Deutschland aus der schwersten ökonomischen Krise der Nachkriegszeit führen, der sich von Hanni und Nanni und Hans und Franz auf Twitter und LinkedIn so erschrecken lässt? Wie soll das gehen? Und es gibt keinen anderen, der das so klug beantworten kann, wie der hoffentlich bald in allen Bestsellerlisten ganz oben stehende Daniel Stelter, dessen Buch. Und Daniel darf nicht Werbung für das Buch machen, aber ich, der es jetzt fast ganz zu Ende gelesen hat, kann es machen. Wunderbares Buch, kann es sehr empfehlen. Daniel wir sprechen heute über Katharina Reiche und ein sogenanntes Wirtschaftsmagazin. Wir reden über die Erneuerbaren Lobby. Wir reden über den neuen Fratzscher Vorstoß und habe ein sehr lustiges Ist das mega oder kann das weg? Vielleicht reden wir mal über den deutschen Journalismus und das sogenannte Manager Magazin, das ja ein Magazin für man sein soll, wenn ich den Namen richtig verstanden habe und sich mehr so anfühlt, als würde es von Louis Klamroth zusammengeschraubt werden. Wie ging es dir mit dieser Geschichte, die ja auch entsprechend von den ganz ultra linken Rot Rot Grün Freunden wie Konstantin von Notz und so weiter gefeiert wurde?
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Ja, ich war entsetzt, wenn ich mal zusagen Vielleicht müssen wir erläutern für diejenigen Hörer, die das Menschenmagazin nicht gesehen haben, nicht lesen und auf gar keinen Fall kaufen sollten Diskussionen. Sie sollten versuchen, uns irgendwie Irgendwo will ich in einer Flugzeug Lounge abzugreifen, wenn sie die Möglichkeit haben, so wie ich das getan habe. Das Manager Magazin gehört ja zu den führenden deutschen Wirtschaftsmagazinen und hat jetzt auf dem Cover eben Frau Reiche mit einem nicht so wahnsinnig vorteilhaften Foto. Darüber steht dann die fossile und von oben tropft das Öl runter. Also die Message ist klar, da müssen wir schon ein bisschen tiefer einsteigen, weil für mich ist es so, wir befinden uns, und das sagen ja alle in der tiefsten Wirtschaftskrise seit bestehenden Bundesrepublik Deutschland. Wie gesagt, wir hatten Corona, wir hatten andere Schocks, aber strukturell, so lange ging es uns noch nicht schlecht und es gibt auch keine Aussicht auf Besserung. Und wir müssten doch eigentlich in dieser Lage dankbar sein, wenn wir eine Wirtschaftsministerin haben, die Ahnung hat. Und wenn du mal zurückschaust, ich denke jetzt gar nicht mal nur an Robert Habeck, ich denke auch an Peter Altmaier, ich denke auch an Herrn Brüderle, ich denke auch an alle anderen, die da gewesen sind seit Wolfgang Klement und würde sagen, seit Wolfgang Klement ging es parteiübergreifend, sei es FDP, sei es Union, sei es SPD, Sigmar Gabriel war auch mal ein paar Jahre Wirtschaftsminister, ging es, was die wirtschaftspolitische Kompetenz betrifft, massiv bergab. Und das Wirtschaftsministerium wurde ja auch konsequent immer weiter ausgehöhlt. Schäuble hat sich ein paar Dinge rausgenommen damals als Finanzminister im Prinzip das Wirtschaftsministerium war so quasi eine Alibi Veranstaltung, man hätte es auch zuschließen können. Dann gab es den riesen Aufschwung mit Herrn Habeck, mengenmäßigen Aufschwung, weil man Klimaschutz dazugepackt hat und ganz, ganz viele Leute eingestellt hat. Und jetzt ist Frau Reiche in der unangenehmen Position, ein Land sanieren zu müssen und gleichzeitig aufzubauen auf einem Team, auf Teams, überwiegend von seinen Vorgänger direkt, aber auch davor definiert wurde. Und eigentlich bräuchten wir jemanden, der, jawohl, super, dass es jemanden gibt wie Frau Reiche im Wirtschaftsministerium, die wenigsten endlich mal Ahnung hat. Und sie sagt ja all die unangenehmen Dinge. Sie sagt, wir müssen länger arbeiten, sie sagt, der Tankrabatt ist Quatsch, sollte man nicht machen. Sie Übergewinnsteuerung ist verfassungswidrig, sie sagt alle die richtigen Dinge, sie hat im Prinzip wirklich das marktwirtschaftliche Gewissen. Und dann sage ich natürlich, wenn ich ein Wirtschaftsmagazin bin, gibt auch noch Kapital, gibt die Wirtschaftswoche, so viel gibt es ja gar nicht mehr und sowieso schon siegende Absatzzahlen habe und so weiter. Wenn ich aber trotzdem Wirtschaftsmagazin bin, dann müsste ich doch eigentlich was für die Wirtschaft tun und müsste mich freuen, wenn ein Wirtschaftsminister oder eine Ministerin Ahnung hat und die richtigen Hebel hat und die dann aber so in die Pfanne zu hauen, finde ich ausgesprochen problematisch. Selbst wenn es begründet wäre, wenn man sagen würde, die sorry, stimmt. Selbst dann würde ich sagen, so gegeben die Lage der Wirtschaft, fahren wir wirklich besser, wenn wir den Rezepten von Bärbel Bas und Lars Klingeloff, die kommen noch folgen. So als erstes, ich hätte diesen Titel nicht gemacht, obwohl ich muss dazu sagen, ich habe früher auch geschrieben für Manager Magazin online auch gute Artikel gehabt, waren andere Zeiten, da habe ich auch kritische Artikel geschrieben, die auch veröffentlicht wurden. Wie gesagt, ich war dahingehend einfach enttäuscht, weil ich finde es schlecht, wenn Wirtschaftszeitungen die einzige mit wirtschaftlichen Fähigkeiten in der Regierung in die Pfanne hauen. Das zweite ist, jetzt kommen wir in den Inhalt hinein und der Artikel, der erweckte so einen Eindruck, die Frau Reiche möchte quasi die fossilen Lobbyisten bedienen und so weiter. Also das, was im Prinzip du von der taz hörst und von der Süddeutschen Zeitung, was da so gerne geschrieben wird, was der Kampagne entspricht. Du hast wahrscheinlich auch gesehen in der Zeit den Artikel über Patrick Reichen, wie er da seine Kampagne eigentlich wirklich hasserfüllte Kampagne gegen Frau Reiche orchestriert. Wie gesagt, wenn du einen Artikel liest, stellst du fest so ja, da gibt es Leute, die jammern, das stimmt, Da gibt es Leute, die Frau Reiche macht nicht das Richtige. Und dann schaut man rein und wer ist das eigentlich? Das sind diejenigen, die in den letzten 25 Jahren Subventionen kassiert. Haben und gleichzeitig erzählt haben, Wind und Sonne schicken keine Rechnung. Es ist wirklich ein Aufschrei der Lobbyisten, kann man fast schon sagen. Und das ist sehr schade. Und dann gibt es zwar so zwischendurch mal so einen naja, es gibt ein paar Speicherprobleme, naja, Netz ist vielleicht nicht richtig ausgebaut, aber es wird nicht die Sache aufgewor, Wer zahlt eigentlich dafür? Im Prinzip wird einfach die Geschichte erzählt, wir müssten nur mehr ausbauen. Dann wird gesagt, die Energiewende wäre ein Riesenerfolg, weil man ganz viel aus erneuerbaren Energien herstellt. Da wird im Prinzip ein Produktionsziel gefeiert. Das ist so, wie Wenn früher die Trabi Fabrik gesagt hat, wir haben es geschafft, in diesem Monat 100 Trabis zu fertigen, ein Produktionsziel, Ob die hinterher auch fahren und ob die auch wirklich tolle Produkte sind. Andere Frage. Und genauso wird da argumentiert, überhaupt nicht zu Wort kommt einer Stelle überhaupt die andere Seite der Medaille, nämlich die, die Subvention bezahlen müssen, die Industrie, die und den hohen Strompreisen ächzt. Das Thema wird gar nicht anders.
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Es sind ja ganz viele schon gegangen und alle, die noch nicht gegangen sind, wenn man sie fragt, das ist so das, was ich am meisten hörte. Würdest du heute noch mal dein Unternehmen in Deutschland gründen mit dieser Energieinfrastruktur? Dann sagen die garantiert nicht. Also wir haben Unternehmen, die aufgrund der Energiepreise noch da sind und wir haben aber auch schon ganz viele Standortverlegungen. Warum? Weil die Jürgen Trittin es kostet uns alle eine Kugel Eis und wenn du ein großes Unternehmen bist, einfach ein Wagen voller Eis. Diese Nummer, ja wie soll man sagen, das ist eigentlich Fake News. Das ist eigentlich das, gegen das die Grünen ja sonst an allen Ecken und Enden mit ihren Proxys entschieden zu Felde ziehen. Aber das wollte ich einschieben.
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Lieber Daniel, du hast ja recht. Was sind die Vorwürfe? Platz 1 ist, oder der erste Vorwurf ist, sie betreibt Politik für Gas und Fossilkonzerne und dazu sagen alle Leute, die Energiewende betreiben, betreiben eine Politik für Fossilkonzerne, weil du brauchst immer ein Backup und der Backup ist nun mal fossil. Ganz banal. Das zweite ist, und das musste auch Herbeck wollte auch Gaskraftwerke bauen, das sind nicht sie alleine. Das zweite ist die Behauptung, sie würde die Energiewende ökonomisch zugrunde richten. Ich finde, nach 25 Jahren die Subventionen in Frage zu stellen, ist schon ein ziemlich starkes Stück zu sagen ökonomisch zugrunde richten, weil dann hast du nämlich keine Ökonomie. Und der ganze Artikel, wenn du ihn liest, der trieft auch wirklich von Planwirtschaft. Hier muss der Staat oh, es lohnt sich nicht Offshore Windkraft, Da muss der Staat uns aber die Einnahmen garantieren. Oh ja. Wenn jetzt aber in Regionen, wo drei Prozent des Stroms abgeregelt wird, wird aus Windkraft keine weiteren Windkrafträder mehr subventioniert werden. Das ist ganz schlecht. Man muss sie doch weiter subventionieren. Also es wird nur gerufen. Subvention würde ich sagen, ganz schwierig. Vor allem, wenn auch argumentiert wird mit Arbeitsplätzen. Wenn du mal umlegst, wie viel hunderte Milliarden wir ausgegeben haben für die Energiewende und was für Arbeitsplätze wir geschaffen haben, sind die Arbeitsplätze ziemlich teuer. Da waren die Subventionen für die Steinkohle richtig billig. Dritter Vorwurf in der Manager Magazin, die Wirtschaft, es wird zumindest der Eindruck erweckt, sei geschlossen gegen Frau Reiche. Das stimmt aber gar nicht, weil es werden ja nur Kritiker zitiert, wie gesagt, die Kunden werden nicht zitiert, es wird überhaupt nichts zitiert, das vielleicht in anderen Bereichen Frau Reiche große Unterstützung findet. Das heißt, es wird hier einseitig quasi so eine Position gemacht. Die Wirtschaft ist gleichzusetzen mit der Erneuerbaren Energien Lobby. Und dann wird auch gesagt, sie wäre an allen Problemen schuld. Die Tatsache ist doch, sie ist doch nicht schuld an den Problemen, die wir haben. Die Schuld ist in den letzten Jahren entstanden. Der Netzausbau war nicht da, wir haben die erneuerbaren Energien übersubventioniert. Das heißt, der Artikel ist alles, aber er ist eben kein ausgewogener Artikel, es war ein Kampfartikel. Und die wenigsten Leute werden das Manager Magazin abonnieren und lesen, nur weil dieser Artikel erschienen ist mit dem Cover. Man freut sich drüber. Aber ich glaube, meine persönliche Perspektive wäre es ist nicht das Heft, welches dem Manager Magazine hilft, den seit Jahren andauernden Rückgang der Auflagen zu stoppen.
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Ehrlich gesagt, den Vorwurf würde ich der Chefredakteurin in dem Fall gar nicht machen wollen, weil manchmal ist es ja auch ehrenwert, Dinge zu tun, wo man nicht auf den Abverkauf im Kiosk schielt, sondern man macht das einfach, weil man glaubt, das ist ein hervorragendes Stück Journalismus. Ich verstehe nicht so viel von Wirtschaft wie du, Daniel, deine Kritik an der Geschichte teile ich. Und das wirklich Fatale ist ja immer die politische Rolle von Journalismus und Medien. Und es gibt gewisse Medien, die stehen exemplarisch und symbolisch, die repräsentieren etwas. Und das sogenannte Manager Magazin, ich kenne den Vorvorgänger in der Chefredaktion und auch den Verleger und das war ja einfach ein komplett anderes Magazin mit einem komplett anderen Angang an Journalismus, an Wirtschaftsstandards. Journalismus. Ich habe es wirklich sehr gerne gelesen, aber wie so viele in diesem zunehmend zeitgeistig verwucherten Journalismus hat sich eben auch das Manager Magazin in diese Ecke begeben, wo man gewissermaßen, wenn man sowas Es ist ja faktisch und ich muss den Kollegen erstmal ein Riesenkompliment machen. Es ist ein gelungenes Cover. Warum? Weil es echten Punch hat. Also wenn du Reiche fertig machen willst, dann machst du sie so fertig. Wähl ja auch grafisch mit dem Öl, das darunter fließt. Also sagen wir mal so, es hat von der aktivistischen Demonstrationszugs Plakatästhetik wirklich viel übernommen. Also das hätten meine neuen Freunde, bitte tausche aus, mein Freund Lars, meine neuen Freunde von der neuen Generation zum Beispiel, wahrscheinlich gar nicht viel anders gemacht. Und das Interessante ist, wenn dann ein Magazin es so heißt, wie dieses Magazin genau so eine Geschichte macht, dann darf es nicht überrascht sein, wenn es gewissermaßen für all die Marktwirtschaft, Kapitalismus, Wettbewerb, Fortschritt, Reichtum, Wohlstand, hassenden NGOs und Politikdarsteller innen zu einer Art Vorzeigeware wird. Also so viele Linke, die dieses Heft in die Höhe gehoben haben, auf allen sozialen Netzwerken, kann ich mich nicht daran erinnern. Und da wird dann abseits der genauen Textanalyse, die Daniel vorgelegt hat und dann könnte man auch sagen, manche Bus und so gut ist ein Handwerk. Das ist ein Artikel mit einer ganz klaren Stoßrichtung. Diese Stoßrichtung ist angesichts dessen, was die deutsche Wirtschaft gerade erlebt und welche Rolle dabei die Energiepreise und die Energieversorgung spielen und das sagen alle, ist natürlich kontrafaktisch in weiten Teilen, aber für das Manager Magazin, den Punkt muss man ihnen auch noch Aufmerksamkeitsökonomisch haben alle über das Cover geredet. Man hat sozusagen zwar auf Kosten des Wirtschaftsstandorts, wahrscheinlich auch on the long run auf Kosten einer wirtschaftsinteressierten Leserschaft, die alle Tassen im Schrank hat, möglicherweise gar nicht so klug diesen Sieg errungen. Aber die Aufmerksamkeit war da und ich glaube, du hast Patrick Greiching angesprochen und diesen Artikel in der Zeit, ich auch sehr aufmerksam gelesen. Die Verbitterung in diesen öko autoritären Arroganz Milieus ist unfassbar groß. Das Scheitern wird immer klarer. Die Unternehmen stimmen mit den Füßen ab, die verlegen ihre Produktionsorte, die meiden das Land, die sehen in Reiche. Und insofern ist der Artikel schon echt gewagt. Jeder, der einen LinkedIn Account hat, kann sehen, welche Unternehmen, wie viele Unternehmer, wie viele Ökonomen, Unternehmensverbände, Frau Reiche genau für das feiern, was sie macht. Also das ist schon wild. Aber dieses Milieu, zu dem ich auch die Journalisten dieser Geschichte zähle, können ihren irrtum nicht eingestehen. Eigentlich muss man sagen, seit der verschärfung der Energiewende 2011, seit dem Opportunismus gegenüber der Klimademonstrationsbewegung nach all den Sachen und alle haben mitgemacht, also bis auf Daniel und mich fast alle. Und die sind noch nicht so weit und ihnen fehlt die größe und ich hatte ja das große Vergnügen, dass Herr Greichen mich persönlich angegriffen hat vergangene Woche mit einer irrsinnigen Dummheit. Kann jeder nachlesen, der will die Verbitterung über all diejenigen, die sie kritisiert haben, ist noch nicht abgeklungen und die wollen sich gerne rächen. Und eine Rache sieht halt dann bei Greichen so aus, dass er mit seiner ökologisch angehauchten Pseudowirtschaftsrabulistik jemanden wie Frau Reiche zu Recht erkennt als jemand, der sein Tagewerk das katastrophale Folgen für den Standort hatte, aber noch katastrophalere Folgen eigentlich für die gesellschaftliche Stimmung. Dieses Gefühl, wenn ich ein Haus irgendwo in Ostdeutschland habe, was vielleicht nur wert ist und ich muss das jetzt umrüsten, weil die Heizung den Geist aufgibt und dann kommt ein Heizungsunternehmer und sagt, das kostet, dann hat man so das Gefühl, ich glaube, das ist nicht gut. Jetzt haben wir aber genug über Manager Magazin geredet und den wunderbaren Patrick Greichen. Lieber Herr Greichen, wenn Sie das jetzt hören und sich wieder irre. Ä Ich freue mich schon, wie Sie mich und meine afrikanische Familie das nächste Mal auf Twitter attackieren. Die sind jetzt pleite.
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Das musst du schon erklären. Ich meine ganz ehrlich, weil die Leute nicht, Leute sollten nicht auf Twitter sein. Leute, unsere Hörer Arbeit haben keine Zeit für sowas. Ich habe es auch gesehen. Also Patrick Reichen hat getwittert in meinen Worten, wie er bei WhatsApp angeworben wurde, dass er 10 Euro bekommt, wenn er Ulf Poschut auf Instagram folgt. Ich glaube sowas. Und das wäre ganz wichtig, ein Like, 10 Euro. Und er hat es dann auch getötet nach dem Motto, der Herr Ulf Poschet ist so desperate für Followers, der macht sowas. Nicht erkennen, dass in der Tat wahrscheinlich der Prinz von Samunda war, der da irgendwelche zehn Euro von ihm gefunden hat für irgendwelche Daten. Aber du hast ja gehört, ich meine, unsere Bundesregierung, die klicken auch auf sowas. Bei Signal habe ich jetzt gelernt, da ist so ein Linker klicken sie hier ihre Daten sind sicherer und wundern sich dann, die Daten woanders landen. Also insofern, Herr Greichen ist sozusagen vielleicht
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noch symptomatisch für unsere Politiker Witze ist, das sind Witzfiguren und wir haben sie wie in dem Kaisers neue Kleider, wie tief gebückt der deutsche Journalismus den Grünen, der Kanzlerin, der möglichen Baerbock, dem möglichen Kanzler Habeck. Das wird rückblickend eine der dunkelsten Stunden des deutschen Journalismus im 21. Jahrhundert sein. Die gute Nachricht für diese Kolleg innen, die sowas lieben, die haben ja Bärbel Bas jetzt als neue Heroin, die hat ja in einer wirklich grandiosen Rede, die ich de facto schon wieder amüsant fand, gesagt, dass jemand, der seine eigene Partei kaputt macht, also nicht mal den Kapitalismus kaputt macht, sondern einfach die SPD, dann sagt, wir brauchen einen großen Plan. Und dann kommt mit einer wirklich, als hätte es Hayek nie gegeben, mit einer Euphorie, dass der allwissende Staat wirklich, sie hat es wirklich. Wir müssen uns überlegen, wir Frau Barr, eine Politikerin, die wirklich, wenn die ein Schulzeugnis bekäme, sie müsste eigentlich nach jedem Schuljahr irgendwo anders hinwechseln, weil man sagt, nee, das geht so nicht. Was in 20 bis 30 Jahren innovativ sein wird und welche Standorte. Also nicht nur, dass man und das passt auch zu Greichen, es passt auch zu dieser erneuerbaren Lobby Bullshit, staatswirtschaftssozialistisch autoritären Blase. Das ist das, was mich am meisten fre frustriert, dass es und das habe ich, glaube ich, hier schon 500 mal gesagt, es gibt keine Lernkurven, wir sehen gerade und seit Jahren, es haut nicht hin, es funktioniert nicht. Das einzige, was funktioniert hat, war eine Deregulierung und eine Abgabensenkung unter Fischer und Schröder. Rot Grün, Das hat was gebracht. Alle anderen Subventionsinterventionismen, Corona Hilfen, also all diese symphonischen Eingriffe des Staates und der Regierung in das, was in Deutschland noch ein bisschen von der Marktwirtschaft übrig geblieben ist in dem Wettbewerb, sind de facto gescheitert. Und dann steht so eine Frau da, die Bundesministerin ist und versucht jemanden wie Katharina Reiche, die in der Wirtschaft gearbeitet hat, eigentlich so als Gegenspielerin aufzutreten mit einem komplett aus der Zeit gefallenen nostalgischen Klugscheißer Sozialismus, an dessen Ende am Ende immer Koalitionen stehen, in denen Enteignungen, die werden ja überall diskutiert, augenblicklich auf breiter Flur. Und ich sehe einfach Leute, die das richtig fighten, die werden wann abgeführt. Und da sind wir. Und das wäre für mich total hoffnungslos, wenn ich nicht. Und da Props an meine linken Kolleginnen von der taz. Ich hatte einen super Samstag bei der taz, habe mit ganz vielen jungen Linken, engagierten Linken, mit ganz vielen Andersdenkenden gesprochen. Und da muss man sagen, es gibt auch bei dem Milieu durchaus Leute, die kapiert haben, dass wir so nicht weitermachen. Wir werden wahrscheinlich nicht die gemeinsamen machen Maßnahmen finden und da einen Common Ground finden. Aber die Offenheit und Neugier, unseren Argumenten zuzuhören und dem, was man zu sagen hat, angesichts des Scheiterns jedweder Reform und Veränderung, die habe ich da angetroffen. Und insofern bin ich heute entspannter und gelöster als sonst.
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Ich bin auch gespannt und gelöster. Ich meine, ich habe ja auch ein Thema, was ich noch bringen wollte, weil wahrscheinlich denken die Hörer jetzt nutzen diese Plattform immer nur noch, um uns sozusagen gegenseitig zu erzählen von unseren Ausflügen. Ich meine, ich war ja bei Welt TV im Talk Meinungsfreiheit, dann gab es eine nette Diskussion, die übrigens auch dann wirklich viral gegangen ist, sowohl auf Instagram wie auch auf X zum Thema Atomenergie. Das war ich gar nicht darauf vorbereitet. Aber die Dame, die ich gesprochen habe von der Frau Lehmann von der taz, brachte also die Fraunhofer Studie, die ich ja besonders gerne mag. Und dann habe ich halt Dein Gesichtsdruck war super. Ja, da habe ich kurz aus dem Kopf mal, habe ich dann kurz aus dem Kopf mal kurz gesagt, warum diese Studie eigentlich einfach hinterfragt werden muss, wie alle mal eine Wirtschaftlichkeitsrechnung muss man mal gucken. Garbage in, Garbage out. Wenn du natürlich komische Annahmen triffst, kommt komisches bei raus. Und ich an Fraunhofer Stelle, wird er die Studie dezent verschwinden lassen, aber nicht so. Also die Kollegen von Fraunhofer konkret Frau Hanisch, die ich jetzt auch sonnig zurückgrüsse, sowie sie sonnig gegrüßt hat an die Redaktion der Welt, hat also geschrieben eine E-Mail mit dem Titel Falsche Aussagen von Ökonomen Stelter in der Meinungsfreiheitssendung vom 20. April und wenn ich da sowas weitergeleitet bekomme, dann denke ich mir natürlich okay Daniel, was hast du da falsch gemacht? Du willst dich auch korrigieren, Ich bin ja auch sicherlich nicht perfekt. Und da habe ich mir das durchgelesen, dachte ich mir, liebe Freunde, was habe ich eigentlich alles falsch gesagt? Und da haben sie gesagt, ja, zum Ersten hätte ich die Windkraftanlagen und die atomkraftwerke würden beide 45 jahre laufen. Da sagen sie das stimmt nicht, die Windkraftanlagen nur 25 Jahre. Stimmt, haben Sie recht, habe ich mich versprochen. Der eigentliche Punkt, den ich gemacht habe in der Sendung, war ein anderer Ulf, war nämlich, dass die Atomkraftanlagen in Fraunhofer Rechnung nur 45 Jahre laufen. Die Wahrheit aber ist, dass wir generell schon Richtung 80 Jahre unterwegs sind. Ich habe auch nachgeschaut, beispielsweise die US amerikanische Nuclear Regulatory Commission hat bereits mehrere Genehmigungen erteilt für 80 Jahre. Die internationale Atomenergieorganisation arbeitet bereits konkret AN Konzepten für Long Term Operation 100, also 100 Jahre Betrieb. Genau das, was ich gesagt habe. Wenn man die Nutzungsdauer kürzlich verkürzt, ist das natürlich schlecht ü Es gibt bereits weltweit über 50 Reaktoren, die schon 41 Jahre oder länger, aber Netz sind und die Wirkung, Ulf ich will dich jetzt nicht langweilen damit, aber das ist Wenn du nur 45 Jahre ansetzt, statt die realistischeren Zeiten von 60 Jahre beispielsweise, führt es bereits zu einer Kostensteigerung bei Atomkraft um 15 bis 20 Prozent, wenn du 80 Jahre ansetzt. Wenn du es verglichen mit 80 Jahren hättest, die 45 Jahre, dann bedeutet die Rechnung von Fraunhofer, dass man die Kosten um 25 bis 30 Prozent erhöht. Also sie haben erst mal gesagt nach dem Du hast Windkraft falsch gesagt, aber mir ging es ja um Atomkraft. Aber damit nicht genug. Der zweite Punkt war Kapitalverzinsung. Ich habe damals gesagt in Der Wind muss 5 Prozent bringen, Atomkraft muss 10 Prozent bringen. Also erstmal ganz prä Es sind bei Atomkraft nicht 10, sondern 9,6 Ich habe also gerundet und bei Wind sind es dann eben 5,8 insofern habe ich da falsch gerundet. Also nicht 10 zu 5, sondern 10 zu 6, wenn du sozusagen gerundet machen möchtest. Da habe ich mir gedacht, schau dir doch noch mal die Rechnung genauer an. Das finde ich ganz spannend. Also Fremdkapital für Kernkraft kostet 8 Prozent, Fremdkapital für Wind kostet 5,5 Prozent. Jetzt musst du mir erklären, wo liegt der Unterschied? Warum muss ich so viel mehr Zinsen zahlen, wenn ich Atomkraft finanziere? Das nächste, was interessant ist, ist die Eigenkapitalrendite. 12 Prozent bei Kernkraft, bei Windkraft nur 7 Prozent. Auch das ist nicht begründbar. Und jetzt kommt der Was für eine Eigenkapitalquote musst du eigentlich haben? Und da wird bei Windkraft genügt 20 Prozent Eigenkapital und bei Atomkraft brauchst du 40 Prozent EigenkAPITAL. Und habe ich mir mal angeschaut, dachte ich mir, total spannend. EDF, bekanntlich ein großer Konzern, französischer Konzern mit atomkraft, hat ungefähr 20 Prozent Eigenkapital. Und das ist auch klar, so ein Asset, weißt du, wenn du nicht eine Regierung hast, die dir verbietet, morgen ist das ein super Asset. Ein Atomkraftwerk ist eine Cash Druckmaschine. Du weißt, die abgeschalteten Atomkraftwerke haben Strom hergestellt zwischen 2 und 14 Kilowattstunden. Die Stadt München hat sich jedes Jahr über mehrere hundert Millionen Dividende gefreut, die jetzt fehlen bitte nicht im Haushalt. Das heißt, sobald du es hast, druckt das Geld und Gelddruckmaschinen leveragst du einfach hoch. Das ist Financial Engineering. Also wenn ich was hochleverage, dann leverage doch Atomkraft hoch angesichts der Nutzungsdauer, vor allem, weil ich es langfristig finanzieren kann. Das lohnt sich total. Wenn du natürlich eine andere Quote nehmen würdest, hättest du wieder andere Kosten. Allein dieser Mischung 20 Prozent versus 40 Prozent, führt dazu, dass Atomkraft ungefähr 20 bis 25 Prozent teurer ist. Wie gesagt, ich entschuldige beim Fraunhofer zu Ich hätte 9,6 Prozent sagen sollen und nicht 10 Prozent. Ich finde aber Falschaussage ziemlich stark. Und dann kommen die Volllaststunden. Da haben sie ja aktuell rechnet, das Institut mit 72 Prozent, haben Sie gesagt. Und dann habe ich mir das angeguckt, da gibt es auf Seite 16 Tabelle und da sieht man in der Tat jetzt heute im heutigen Zustand rechnen Sie in der Spitze Spitze mit 20 Prozent, ansonsten niedrig rechnen Sie bereits heute nur mit 49 Prozent. Wir wissen, historisch war es immer über 90 Prozent und im Jahr 2045 rechnen Sie im Höchstfall noch mit Stunden und im niedrigsten Fall mit Stunden. Wenn du die Mittel machst zwischen Stunden und Stunden, kommst du auf Stunden und Das sind ungefähr 30 Prozent, es waren 32,1 Prozent, glaube ich. Also ich habe mich um zwei Prozentpunkte vertan.
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Okay, du hast den, finde ich zu viel der Ehre eigentlich zuteil werden lassen. Also wir folgen dir da. Ich finde sowieso, und auch diese Dialektik kenne ich als Problem seit zehn Jahren. In dem Moment, wo dieses Follow the Science oder Listen to the Science gewissermaßen zu einem aktivistischen Claim wurde und es auch solche bekennen aktivistischen Wissenschaftler gab und da war es bei der taz voll davon, da sitzt dann Herr Rahmstorf und wie sie alle heißen, ich finde es auch aller Ehren wert. Also es gab ja auch große Philosophen, die sich linksradikal, Foucault hat immer demonstriert, Jean Paul Sartre hat das getan und so weiter, alles okay. Aber die Dialektik dieser Entscheidung zu sagen, ich will nicht nur in Anführungszeichen neutrale Wissenschaft, die gibt es meines Erachtens nicht, sondern ich will ganz bewusst Teil einer politischen Bewegung sein, die das, was ich als Forschungssubjekt habe, dann auch mit verändern und prägen kann und dass daraus natürlich eine Angreifbarkeit erwächst zu dem eigentlichen Konzept. Wieso kann man sagen, ihr merkt, ich bin heute der Metaebenen Poschi, dass du im Grunde genommen die Wissenschaft und ihre Unbestechlichkeit und das quasi objektive, man sagt ja nicht Listen to the Science in Klammer auf, weil sie unserer Meinung ist, sondern Klammer auf, weil die Wissenschaft hat ja immer recht, Klammer auf, Klammer zu. Das ist übrigens auch wissenschaftshistorisch kompletter Bullshit. Aber es führt logischerweise dazu, wenn man zum x ten Mal, und ich erinnere noch die klimaklebenden Wissenschaftler, die sich erkennbar gegeben haben als Wissenschaftler mit was jeder kennt sie Wissenschaftler haben immer einen weißen Kittel an, die saßen dann, haben sich in der Autostadt in Wolfsburg in so ein Showroom angeklebt und ich weiß gar nicht, welcher CEO das damals war, ich glaube, es war in einem Porsche Park und dann gab es da wohl ein paar Telefonate und dann hat man einfach weißt du was, eh geschlossen, lass sie doch einfach da, mach Licht aus, lauf mal mit der Security einmal, zweimal die Nacht durch, sind fest angeklebt. Danach haben sich die Wissenschaftler for Future am nächsten Tag beschwert dass ihnen nichts zu essen gebracht wurde und dass sie auch nicht auf Toilette gehen konnten, weil sie angeklebt waren. Shit happens. Also ich will damit nur sagen, die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft hat in den vergangenen zehn Jahren überall da so sehr gelitten, wie die Glaubwürdigkeit der Medien. Stichwort Manager Magazin, wo sich Wissenschaft und Journalismus, das könnte ich die Intellektuellen noch mit einer Sache gemein gemacht haben, gibt dieses wunderbare Hans Joachim Friedrichs Zitat, egal wie gut eine Sache sein mag, man sollte sich nie mit ihr gemein machen. Speaking of refugee welcome und so weiter. So diese Wissenschaft, dieser Wissenschaft, der glaube ich gar nichts. Und da gilt eigentlich das skeptische Prinzip, dass das Urprinzip der Aufklärung, du bist nämlich der ungläubige Thomas, du zweifelst an allem, der universelle Zweifel von René Descartes, da müssen wir wieder hinkommen. Diese Wissenschaftler, die so einen aktivistischen Kram machen, ich habe jetzt bewusst nichts anderes gesagt, die müssen damit rechnen, dass Leute wie wir das auseinanderflöhen. Schlimm genug nur, dass diese Fraunhofer Stimmen Studio Jahre, Jahre, jahrelang von allen möglichen Leuten so heilig gesprochen wurde. Und es ist einmal mehr bezeichnend, dass die Grünen, die auch sagen, ja alle Migrationsforscher sagen, es gibt keinen Pullfaktor. All dieser Unsinn, all auch der genderwissenschaftliche Unsinn, die 9000 Geschlechter, all dieser von Wissenschaftlern mitangerührte Volk in den Wahnsinn treibende Unsinn muss halt hinterfragt werden. Und das ist vielleicht eine gemeine, aber vielleicht sogar lustige Überleitung zu unserem nächsten Thema. Es führt uns auch zur Ökonomie, die ja voller interessanter Vögel ist, liebenswerte, bunte, heitere Gestalten. Und ich habe mich nur gefragt, ob unser Lieblingsökonom und ist wirklich der beste Kontraindikator der Welt, da finde ich ihn fast schon objektiv, der fordert nicht nur ein Tempolimit, was ich ihm natürlich persönlich nachtragen werde, aus den naheliegenden Iran Gründen, nicht nur 130 sondern 100 also er ist auch da noch mal krasser als Greta Thunberg, erfordert es aber noch viel besser. Wir haben ja im Augenblick auch wieder eine Diskussion in einer Regierung, die erkennbar reformunfähig ist und dass immer mehr Publizisten auch aus der ganz, ganz liebenswerten politischen Mitte auffällt und je weniger ihnen der große Wurf gelingt und das Herumstolpern, so wie mit der Benzinprämie, dieser Unsinn, man darf nur einmal am Tag Preise erhöhen. Ich habe da bei irgendeinem Ökonomen, ich weiß nicht welcher, sehr spieltheoretisch nachgewiesen, was ist das Ergebnis? Man setzt den Preis immer höher an. Also es hat alles teurer, nicht billiger gemacht. Alle diese unsinnigen aktionistischen Interventionspyramiden führen zu was? Das wird für die Bürger teurer. Die Umfragen sind katastrophal. AfD 5 Prozent vor der Union, März, der unbeliebteste aller Spitzenpolitiker, der heult natürlich rum, dass alle irre ungerecht sind. Wir haben keine Reformen und dann sagt der Fraktionsvorsitzende SPD, kein Problem, wir machen neue Schulden. Da reicht es dann auch den Leuten in der Union. Dann gibt es natürlich jetzt auch die Steuerreformdiskussion und da sind Daniel und ich zum ersten Mal, glaube ich, anderer Meinung. Da haben wir schon immer wieder gesprochen. Also die Union bückt sich jetzt dem Sozialpopulismus. Daniel und ich und so Leute wie wir finanzieren das Ganze hier und zwar in einem Ausmaß. Es ist unvorstellbar und es ist ungerecht und leistungsfeindlich. Und jetzt wird man sich darauf verständigen, dass unten und in der Mitte gibt es so ein paar Entlastungen, wo man sagen muss, wer diese Pyramiden, wer wie viel bezahlt, weiß, dass es auf den Schultern von Daniel und mir liegt schon genug. Aber man wird einen reichen Balkon noch zügiger ausbauen. Man wird die Steuerabgaben für die Bestverdiener und die sogenannten Reichen nach Louis Klamroth, jeder der ein Zehntel von dem verdient, was er verdient und wir werden da weiter belastet werden. Warum finde ich es hochproblematisch? Nicht, weil ich jetzt heulsusig über meinem Sparplan liege und wie soll ich das jetzt nur alles zu Ende kriegen, ne, sondern ich kann ja von meiner eigenen ökonomischen Lage absehen. Also wie gesagt, ich finde, ich bräuchte krasse Steuererleichterungen, Daniel logischerweise auch und all unsere Hörerinnen und Hörer, die da betroffen sind. Und wir haben ja das Publikum schlechthin, wo die absoluten Spitzenverdiener und die künftigen absoluten Spitzenverdiener sind. Und warum sehe ich das so? Weil ich glaube, dass wir eine Wachstumszukunft nur dann haben, wenn Leute Lust aufs Arbeiten haben, wenn Leute Lust haben, die Meile mehr zu gehen, wenn Leute Lust haben, neben ihrem krassen Job, neben Familienleben auch noch Bücher zu schreiben an den Wochenenden und nachts, die noch Lust haben, Vorträge zu machen, die all diese extra Meilen gehen. Das zeichnet das Bürgertum auch. Da wird man auch irgendwann, wenn man nicht total bescheuert ist, eher wohlhabender als andere. Und diesen Leuten sagt mir du, wir nehmen euch noch mehr weg. Das ist entmutigend und deprimierend. Das kann man sich gar nicht ausmalen. Es ist so beschissen. Und gleichzeitig schiebt man es Leuten sonst wohin, die erkennbar faul, faul und dumm oder faul, dumm und gegen unser System agieren, auf Demonstrationen, auf NGO Tagungen und so weiter. So und gleichzeitig, und da kommt es dann auf so eine lustige Art eigentlich auch ganz schön deutschnational daher. Unsere Abgab ist ein deutschnationaler Sonderweg. Das ist die Alternative für Deutschland, weil kein anderes Land der Welt hat so eine Abgabenlast. Nicht mal meine echt geschröpften dänischen Verwandten drücken so viel ab wie wir. Das war mal komplett anders. Und es geht immer weiter raus. Und die Union stimmt jetzt auch zu. Der Markus Söder hat das jetzt schon angedeutet und in der Union haben die eigentlich alle ihren Frieden gemacht. Söder sagt mehr haben wir als. Und dann sagt man, wir brauchen aber genau die Leute, die im Zweifelsfall in Spitzenpositionen die besten Forscher. Wir brauchen ehrlich gesagt meines Erachtens auch an KI Universitäten ein guter KI forschender Wissenschaftler, der verdient über K und zu Recht, weil er kann sich aussuchen, ob er in Dubai eine Professur für K nimmt, in der Schweiz für 700 oder in Google Lab in Buenos Aires. Für Und wir machen mit dieser Steuerdebatte einmal mehr pseudo sozialen Frieden für die absolut unerträgliche egalitäre Kultur in diesem Land. Wir vertreiben die Guten, die wir haben oder sagen weißt du was, leck mich am Arsch, dann mache ich halt mit 63 Schluss, viel Spaß damit. Meine Kohle reicht für meine Kinder auch noch, für meine Enkel auch Tschüss. Und das macht mich wahnsinnig. Aber jetzt habe ich vor lauter Randneigung meinen Lieblingsökonom vergessen, bevor wir auf den
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kommen, weil du gerade Wir hätten Widerspruch. Wir haben gar keinen Widerspruch. Ich habe also einen sehr schönen Spruch gelesen auf X, der Wir kriegen höhere Zuckersteuer wenn wir weniger Zucker verbrauchen. Wir kriegen höhere Tabaksteuer, damit wir weniger Tabak verbrauchen. Wir kriegen höhere Einkommensteuer, damit wir weniger arbeiten. Das ist doch auch eine Logik, oder? Das passt doch alles zusammen, sofern die Anreize funktionieren. Ich ich glaube, man kann das Steuersystem umbauen, wenn du die Steuernabgabenquote gesamthaft betrachtest. Da gibt es in der Tat Länder, die noch schlimmer sind als wir, Frankreich und andere. Aber wir haben eine unglaublich hohe Belastung des Faktors Arbeit und das schlägt sich natürlich entsprechend nieder mit diesen Steuern. Gleich ganz kurz, weil du gemeint hast, Herr Miersch möchte noch mehr Schulden machen. Es ist ja nicht so, dass wir keine Schulden machen. Das nochmal ganz kurz nochmal zu erklären. Wir haben ja die Finanzplanung des Bundes jetzt gesehen und das nochmal ganz kurz nochmal zahlen die Hausnummer nach. Wir planen ja In den Jahren 27 bis 30, also 27 28, 29 30 4 Jahre, planen wir neben den ganzen Steuereinnahmen, die hier kommen, im Kernhaushalt 535 Milliarden neue Schulden im Kernhaushalt. Hinzu kommen nochmal 255 Milliarden in die Sondervermögen. Also in Summe werden 87 Milliarden neue Schuldent geplant und das ist das, was zulässig ist auf der Schuldenbremse, die normalen Schulden. Das langt ihm aber nicht. Und was wir sehen, Klingball hat ja dein Freund Lars hat ja gar nichts gemacht. Er hatte so Pauschalkürzungen vorgenommen, damit er irgendwie hinkommt. Nennt sich Globalposition. Nichts davon ist hinterlegt. Also das heißt, in Wirklichkeit sind die Schulden noch viel größer. Und trotz dieser Globalkürzungen hat er oder Position hat er bereits 2028 noch eine Lücke von weiteren 30 Milliarden. Also wenn du jetzt mal die Globalkürzungen dazu rechnest, ich habe nicht genau gesehen, was sie 2028 geplant haben. Nehmen wir mal an, weitere 30 Milliarden bis über 60 Milliarden, die nicht gedeckt sind. Daher kommt das. Die haben gar keinen Willen, ihren Staatshaushalt in den Griff zu bekommen. Deshalb schreien sie nach noch über diese 780 Milliarden hinausgehende Verschuldung. Das finden die Linken deshalb so Super, weil hohe Schulden erstmal viel Geldausgaben ermöglicht und natürlich auch ermöglicht, dass du nicht kürzen musst, sondern soziale Wohltaten verteilen kannst. Gleichzeitig steigt natürlich die Zinslast. Die Zinslast steigt schon jetzt nach jetziger Planung auf 80 Milliarden rund von ungefähr 42 Milliarden heute übrigens zur 80 Milliarden
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sind jedes Jahr
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weg für Zinsen. Genau, wir müssen alle härter arbeiten, für diese Zinsen nochmal noch mehr Steuern zahlen. Und du musst wissen, 2021 da waren wir am Tiefpunkt, da waren wir ungefähr 4 Milliarden der Stadt, der weniger Schulden. Zinsniveau war auch ein anderes. Nur wenn du jetzt sozusagen noch mehr Schulden machst, dann bleibst du nicht bei den 80 Milliarden Zinsen, dann geht Zinsen noch weiter nach oben und dann kannst du dich als Politiker noch mehr hinstellen, kannst sagen, der Staat braucht aber mehr Geld und kann dann noch mehr Steuererhöhungen begründen. Das heißt, was wir zurzeit haben, ist eine Steuererhöhung, erste Runde gepapelt hoher Verschuldung, die dazu zwingen wird, die Steuern noch mehr anzuheben. Und da bin ich bei dir. Das führt in den Abgrund. Und das ist das, wo ich sagen muss, dein Freund Lars ist ein Totalausfall als Finanzminister. Ich habe noch mal geguckt nach dem Motto, selbst Friedrich der Große hat ja schon erkannt, dass der Staat sparsam sein sollte, weil er von dem Schweiß und Blut seiner Bürger leben würde. Heutzutage ist es ja nicht mehr so viel Blut, Gott sei Dank, aber schweiß doch durchaus aus und vor dem Hintergrund wäre es nicht richtig gegenzusteuern und er steuert jetzt nicht dagegen. Das heißt, das habe ich immer wieder gesagt, wir gehen Richtung französische Verhältnisse, dass wir gar nicht mehr reformierbar sein werden im Haushalt und wir werden noch im Parlament entsprechende Verhältnisse haben. Und da können wir natürlich jetzt zu unserem Ökonomen kommen, Lieblingsökonomen, wenn Löcher irgendwo sind, die gestopft werden müssen, kann sicher sein, dass er eine höhere Steuer fordert. Kannst du sicher sein, dass er 100 Tempolimit fördert. Aber das war schon was Neues, mal neue Innovation von ihm. Er will jetzt Gold verkaufen, er wollte es will das Gold verkaufen der Bundesbank. Natürlich kann man das nicht direkt, weil die Bundesbank entscheidet ja autonom klammer auf Herr Nage ist auf SPD Zicke dort, wie wir wissen, hat sich ja bereits für Eurobonds ausgesprochen. Warum sollte er nicht auch nach zwei, drei Anrufen und Mittagessen mit Lars und einer Pizza abends mal vielleicht zum Schluss, ach wir verkaufen doch mal ein bisschen Gold und schwuppdiwupp gibt es einen großen Notenbankgewinn, Bundesbankgewinn, den schütten wir aus. Und der Lars hat ein paar Löcher gestopft für ein Jahr und ist ja auch nicht schlecht, weil was hat Fratzschei gesagt? Es wäre ja gut, weil könnte das Geld ja ausgeben für Bildung. Das kommt übrigens immer. Bildung kommt immer. Also wir haben immer, geben wir Geld. Wenn wir so viel Geld für Bildung ausgeben würden, wir Politiker letzten zehn Jahre versprochen hätten, würden wir heute mehr als das BIP Deutschlands für Bildung ausgeben. Machen wir aber komischerweise nicht.
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Aber jetzt hast du den Namen doch genannt. Ich finde ja irgendwie, du hast dich
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für eine Einführung schon verraten, come on,
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ich habe nur angedeutet, wer es gewesen sein könnte und ich finde finde das erstaunlich. Guck mal, wenn Leute was sagen oder tun und das ist so richtig crazy für unsere einen, dann finde ich immer so interessant Profile von Profilern, die sagen dann, ja bei der Tat, die gucken wir uns an und wir können angesichts der Tat sagen, es ist nicht seine erste Tat, sondern der hat scheinbar eine lange Geschichte von Deviationen. So jetzt will ich das nicht pathologisieren, aber einfach so ein Ding nach dem anderen gewissermaßen rauszuhauen, ohne jede Verantwortung zu übernehmen für dieses Zeug, das ist ja einfach. Also alles funktioniert nicht, wir brauchen Reformen, wir müssen was verändern. Selbst in der SPD gibt es den einen oder anderen sagt, wir können so nicht weitermachen. Die Rede von Klingbeil, glaube ich, bei Bertelsmann war ja zumindest mal für eine Minute so eine Rhetorik. Ich sehe es ja mittlerweile auch anders. Das war einfach reine Show, ich will nur sagen und dann einfach zu sagen, oder aber wir verkaufen Haus und Hof. Also das ist ja einfach so, das ist ja nicht nur ein Unter, es ist ja nicht nur ein Niveaulimbo, sondern es ist ja im Grunde genommen die krasseste Form von Populismus. Man nimmt es von den Reichen, man nimmt das Gold und macht Schulden, die erstmal als Wohltat geframed werden, eine Art Sondervermögen abgeben mit diesem Horror. Und das ist Ja auch ich glaube, der gilt ja irgendwie als Wissenschaftler oder ich weiß es gar nicht, ob er,
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wir haben schon drüber gesprochen gehabt, also
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wenn er noch als Wissenschaftler gilt, also ich finde ihn als Entertainer super, wobei man sagt, die Gags sind so wie bei Böhmermann oder Titanic. So man kennt jetzt schon diese Art von Humor und es kommt halt, es geht immer weiter. Ich bin gespannt, was da noch kommt, das muss ich sagen. Aber diese Art von Wissenschaft, die Komplizenschaft macht beim Zerstören des Landes, des Wirtschaftsstandorts, der Gesellschaft, der Kultur, der Aufklärung, all das, wie soll man sie ernst nehmen? Ich denke mal, das Beste daran ist, wenn das Gold dann mal weg ist, dann ist es weg. Da wird man nichts Neues mehr. Wenn man mal die Reichsten erreichen, auch vertrieben hat diese Vermögenssteuer, gut, dann enteignt man, macht einen Hebel zehn Prozent und so weiter, Dann gehen die auch. Die Frage ist ja nur, und ich finde diese Frage taucht jetzt schon in meinem Horizont, was macht er denn mit denen? Die sagen, nee, das geht so nicht mehr. Werden die einfach an den Haaren aus ihren Willen gezogen und so, weil das ist ja schon so Endspiel, das sind ja so die letzten Patronen, die man hat. Was kommt denn da? Da kann doch nur ein autoritäres System kommen.
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Aber Linkspartei in Berlin möchte ja eine extra Steuer haben für Villen und ähnliches. Aber kommen wir ganz normal auf das Gold zurück. Also ist es so, Ich finde es aus verschiedenen Gründen ganz interessant. Zum einen haben Notenbanken früher schon mal Gold verkauft. Die Briten haben verkauft, die Schweizer hat ein bisschen was verkauft, die Schweiz viel wenig. Die Briten haben einen großen Teil des Bestandes verkauft, bedauern das zutiefst gut, sie haben zu schlechten Preisen verkauft, sie bedauern es zutiefst. Wenn du jetzt weltweit anschaust, was du gesehen hast in den letzten paar Jahren, ist Notenbanken kaufen wie wild Gold auf. Ein wichtiger Grund dafür, warum Goldpreis gestiegen ist, ist eben das Notenbank verkauft haben. Jetzt ist die Wieso eigentlich? Ich finde es interessant, ganz kurzer Blick nach Italien. Italien ist ja hoch verschuldet, höher verschuldet als wir. Die Italiener haben bis jetzt nie im Traum daran gedacht, ihre Goldreserven zu verkaufen. Im Gegenteil, Frau Beloni arbeitet sogar daran, irgendwie so ein Gesetz zu machen, wonach klar ist, dass das Geld den Italienern gehört und nicht irgendwie im EZB Topf landet. Sehr interessant, weil ich aber bereitet man sich darauf vor? Ich will keine Verschwörungstheorien verbreiten, aber bereitet man sich, sagen wir so macht man, stellt man da sicher, dass man im Falle, dass man mit einer Lira neu anfangen muss, Gold hat. Und ich weiß nicht, ich will jetzt nicht sagen, dass es so ist, aber ich würde mal sagen, auf Deutschland betrachtet, wenn man Gold hat, ist es ein ganz, ganz wichtiger Faktor, Notenbankbilanz. Denn du musst es ja so sehen, der Geldschein, den du in der Tasche hast, ist ja nichts anderes als eine Forderung gegen die EZB oder wenn du die D Mark früher hattest, gegen die Bundesbank. Und die Bundesbank hat, hat eine normale Bank hat also passiv, auf der Passivseite sind die Geldscheine, sind die Einlagen der Banken, sind irgendwelche Kreditgeschäfte, auf der Aktivseite hat sie Gold, hat dann darüber hinaus eben Forderungen gegen Staaten, also gegen Deutschland zum Beispiel Staatsanleihen oder eben auch gegen USA Staatsanleihen, ähnliches. Das heißt aber im Falle von monetären Schwierigkeiten, zum Beispiel starker Inflation oder ähnlichem, dann kommt es darauf an, dass quasi du in der Bilanz werthaltige Assets hast. Da gibt es den Professor Ingo Sauer aus Frankfurt, der da sehr viel geforscht dazu und der ganz klar Du brauchst im Prinzip als Garant gegen Inflation und so weiter. Und auch gerade wenn du mal das Szenario hättest, es gäbe den Euro nicht mehr, brauchst du für einen Neustart, brauchst du einfach erhebliche Goldreserven. Das hilft jeder Währung an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Jetzt haben wir dieses Gold, Wenn wir die 440 Milliarden, die so ungefähr wert ist, jetzt realisieren und einfach auf den Kopf hauen, ich meine bei Lars haben wir gerade gesehen 800 Milliarden, 100 Schulden in vier Jahren, kann man sagen, das deckt bei Lars so zwei Jahre ab. Wenn wir das Gold verkaufen, dann ist der Lars wieder mit leeren Taschen da. Dann würde ich sagen, das ist ein großer strategischer Fehler, weil wir wissen nicht, in welche Richtung sich das währungsmässig entwickeln wird. Wir sind in geopolitisch unsicheren Zeiten, vor allem mit dem Hintergrund würde ich sagen, nicht jetzt unbedingt viel Gold kaufen sollen. Nein, aber ich würde sagen, wir sollten auf gar keinen Fall Gold verkaufen und ich gehöre zu den Leuten, die sagen, wir sollten dafür sorgen, dass ein größerer Teil des deutschen Goldes auch in Deutschland lagert und nicht mehr so viel in den USA lagert, weil wir sehen es jetzt mit Donald Trump. Wir werden es vielleicht bei anderen Präsidenten noch sehen. Die Zeiten sind unsicher. Gold ist eine Versicherung und diese Versicherung verkauft man sicherlich nicht, um unter der Überschrift Wir machen damit Bildung oder investieren in Infrastruktur weiter irgendwelche Löcher zu stopfen im Haushalt. Das ist sozusagen, weshalb ich diesen Vorschlag schlecht finde, schlimm finde, will aber nicht ausschließen, dass die Notenbanken Ach, wir machen zur Bilanzoptimierung, Verkaufen wir mal 50 Milliarden oder gibt es einen schönen Gewinn? Lieber Lars, du hast ein Problem weniger für dieses Jahr. Ich kann nur sagen, sehr, sehr schlec Idee, gerade in diesen unsicheren Zeiten. Das ist ja nun mal Wir haben die Infrastruktur verfallen lassen. Wir haben unser Privatvermögen nicht richtig entwickelt. Wir haben Verbindlichkeiten eingegangen, sind Verbindlichkeiten eingegangen, der Staat für zukünftige Leistungen ja gar nicht erbringen kann. Und wie gesagt, ich habe an der Stelle hier mal Vermögens und Erbschaftssteuern sind nichts anderes als letzte Runde vor der Pleite, weil du in die Substanz hinein besteuerst. Und genauso würde ich Verkauf von Gold ist quasi die nächste Runde in die Pleite. Passt aber ins Bild einer Politik, die statt die Notbremse zu ziehen bei Staatsfinanzen all in geht und nicht die geringste Bereitschaft zeigt, überhaupt ansatzweise den Staatshaushalt ein bisschen in den Griff zu bekommen.
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Ist das mega oder kann das weg?
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Hörer Jonas aus Berlin, die Frage Die Regulierung des Tech Bereichs durch die EU, Ist das mega oder kann das weg?
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Lieber Daniel, es hätte nie da sein dürfen.
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Es gibt bei Regulierung nur ein Mega und das ist die Regulierung aller antisemitischen Ausschreitungen. Da können die, die das machen, die können gehen. Und wenn ich sachfremd enden darf in diesem Podcast, ich habe gehört, was diese aus erster Quelle, was diese diese Kill all jews, nur tote Juden sind gute Juden mit jüdischen Familien, mach deren Kinder das auf Social Media sehen. Mama, sollen wir sterben? Möchte man als Mutter ungern beantworten müssen. Und dieser ganze antisemitische Dreck hängt ja auch zusammen mit dem antikapitalistischen Dreck. Und in diesem Sinne auch mehr Marktwirtschaft. Diese Leute haben uns nichts anzubieten. Sie können gerne gehen. Und in diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Abend. Daniel, bis zum nächsten Mal. Ciao.
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Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht, schönen Tag, gute Fahrt.
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Was ihr auch macht, das war make economy great Again. Hast du Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreib uns an megaelt DE und hinterlasse eine Bewertung in deiner Podcast App. Das hilft uns, mehr Menschen zu erreichen.
Host: WELT
Gäste: Daniel Stelter (Ökonom) & Ulf Poschardt (WELT-Herausgeber)
Date: April 29, 2026
In dieser Folge beschäftigen sich Daniel Stelter und Ulf Poschardt mit Deutschlands ökonomischer Misere: die Wirtschaft stagniert, Investoren meiden das Land, die politische Führung wirkt orientierungslos. Die beiden diskutieren, an welchen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellschrauben angesetzt werden müsste, um einen neuen Aufschwung („Wirtschaftswunder 2.0“) möglich zu machen. Im Zentrum steht die Frage nach Führung, der Rolle der Medien im Wirtschaftsdiskurs, den Folgen der Energiewende, Steuer- und Schuldenpolitik und gesellschaftlichen Fehlanreizen.
[02:08]
Kritik am Umgang von Spitzenpolitikern wie Friedrich Merz mit öffentlicher Kritik.
Zitat Ulf Poschardt:
„Wie soll jemand Deutschland aus der schwersten ökonomischen Krise der Nachkriegszeit führen, der sich von Hanni und Nanni und Hans und Franz auf Twitter und LinkedIn so erschrecken lässt?“ [02:08]
Die Bedeutung von Leadership und Resilienz angesichts öffentlicher Anfeindungen, insbesondere auf Social Media.
Medienautorisierte Politikerinterviews: Die Gastgeber erläutern, dass Interviews in großen deutschen Medien i.d.R. autorisiert werden, also die Aussagen politisch gewichtet und abgenickt sind – ein Resultat immer gleichtöniger und wenig belastbarer politischer Kommunikation.
[04:40 - 12:23]
„Wenn ich ein Wirtschaftsmagazin bin, dann müsste ich doch eigentlich was für die Wirtschaft tun und müsste mich freuen, wenn ein Wirtschaftsminister oder eine Ministerin Ahnung hat… Und die dann aber so in die Pfanne zu hauen, finde ich ausgesprochen problematisch.“ [06:38]
[09:25]
„Die Unternehmen stimmen mit den Füßen ab, die verlegen ihre Produktionsorte, die meiden das Land...“ [15:29]
[22:56 - 28:25]
„Wenn du nur 45 Jahre ansetzt, statt die realistischeren Zeiten von 60 oder 80 Jahren, führt das zu einer Kostensteigerung bei Atomkraft um 15 bis 30 Prozent.“ [26:20]
„Diese Wissenschaft, dieser Wissenschaft, der glaube ich gar nichts. Und da gilt eigentlich das skeptische Prinzip, das Urprinzip der Aufklärung: universeller Zweifel.“ [29:35]
[34:00 - 42:56]
„Wir kriegen höhere Zuckersteuer, damit wir weniger Zucker verbrauchen. Wir kriegen höhere Einkommensteuer, damit wir weniger arbeiten. Das ist doch auch eine Logik, oder?“ [38:30]
„Wir gehen Richtung französische Verhältnisse, dass wir gar nicht mehr reformierbar sein werden im Haushalt.“ [41:40]
[43:03 - 50:14]
„Gold ist eine Versicherung und diese Versicherung verkauft man sicherlich nicht, … um unter der Überschrift Bildung weiter irgendwelche Löcher zu stopfen im Haushalt.“ [47:33]
[50:14 – Schluss]
„Und dieser ganze antisemitische Dreck hängt ja auch zusammen mit dem antikapitalistischen Dreck.“ [50:31]
Daniel Stelter (zu Medienumgang mit Reiche):
„Ich war dahingehend einfach enttäuscht, weil ich finde es schlecht, wenn Wirtschaftszeitungen die einzige mit wirtschaftlichen Fähigkeiten in der Regierung in die Pfanne hauen.“ [06:57]
Ulf Poschardt (über Wissenschaftsaktivismus):
„Diese Wissenschaftler, die so einen aktivistischen Kram machen … die müssen damit rechnen, dass Leute wie wir das auseinanderflöhen.“ [29:08]
Ulf Poschardt (Abrechnung mit Steuerpolitik):
„Und wir machen mit dieser Steuerdebatte einmal mehr pseudo-sozialen Frieden für die absolut unerträgliche egalitäre Kultur in diesem Land.“ [36:40]
Daniel Stelter (Staatsverschuldung):
„Wir planen für die Jahre 27-30 … 535 Milliarden neue Schulden im Kernhaushalt… In Summe werden 780 Milliarden neue Schulden geplant.“ [39:10]
Abschließender Kommentar von Ulf Poschardt:
„Und in diesem Sinne auch mehr Marktwirtschaft. Diese Leute haben uns nichts anzubieten. Sie können gerne gehen.“ [51:10]
Mit spitzer Feder und gewohnt polemischem Witz rechnen Stelter und Poschardt mit der ökonomischen Misere Deutschlands, populistischer Politik, Medien- und Wissenschaftsversagen sowie gesellschaftlichen Fehlanreizen ab. Ihr Plädoyer: weniger Staat, mehr Marktwirtschaft, weniger Ideologie – und mehr ökonomische Vernunft auf allen Ebenen. Das Gespräch schwankt zwischen analytischer Kritik, bissigem Humor und pointiertem Kulturpessimismus, bleibt aber stets faktenreich und meinungsstark.