
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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Rollt eine Wirtschaftsweise dem deutschen Faschismus den roten Teppich aus? Wie geht Migration richtig? Welche Ministerin macht uns Hoffnung und ist Werkunterricht mega oder kann das weg?
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Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
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Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
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Make Economy Great again. Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschard.
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So, guten Tag, guten Morgen, guten Abend. Hello, Bon. Wie ich vor einer Woche noch auf perfektem Italienisch gesagt habe, als ich in der Nähe der Rennstrecke von Fiorano war. Jetzt bin ich zurück in Deutschland. Was soll man sagen? Ich gucke Raus auf Kreuzberg 36, es regnet, es ist grau. Es ist einfach großartig in Deutschland. Wir haben uns heute viel vorgenommen. Aber bevor ich mal kurz durchs Programm gehe und auch erzähle, wie die Leute so finden, was wir gerade Hallo lieber Daniel.
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Hallo lieber Ulf. Ich freue mich dich zu sehen. So gut gelaunt in Berlin.
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Absolut. Die Laune könnte nicht besser sein, weil die Wirtschaft in Deutschland brummt. Nein, im Ernst, ist nicht so. Und warum das nicht so ist, darüber können wir eigentlich gleich in unserem ersten.
B
Aufreger sprechen, Der Aufreger der Woche.
A
Da geht es um einen in Deutschland ja wirklich immer brachial wirkenden Vorwurf, nämlich den Faschismusvorwurf. Der wurde in dem Fall von dem Journalistendarsteller Thilo Jung, der ist jung und naiv, so heißt seine Sendung, gegen Veronika Grimm erhoben. Warum? Weil Veronika Grimm eine liberale Ökonomin ist. Und dieser Trick der politischen und auch kulturellen Eliten Links ist ja alles, was freiheitlich ist, als rechts, rechts, außen und im Zweifelsfall dann wie immer als Nazi zu framen. Der autoritäre Libertär. Also wer für Freiheit ist, ist rechts und wer für Verbote ist, ist progressiv. Und am Ende muss so ein Wahnsinn bei rauskommen. Daniel, wie ging es dir? Wie hast du das erlebt und was hat das mit dir gemacht?
C
Ja, man muss also wie geht es mir damit? Mir geht es damit ganz schön schlecht, weil eigentlich ist ja das Gutachten des Sachverständigenrates jetzt schon eine Woche alt, insofern gar kein Thema mehr für unseren Podcast. Aber es ist doch schon bezeichnend gewesen. Wir haben also ein Gutachten gehabt, wo die Weisen Ja, der Staat soll das Geld vorsichtig ausgeben, was er jetzt bekommen hat ja, der Staat sollte ein bisschen entbürokratisieren. Vielleicht könnte der Normenkontrollrat ein bisschen aktiver werden. Das ist so das Gutachten oder dem eigentlich Der Staat sollte hier, der Staat sollte da. Und Frau Grimm hat dann dreimal ein Minderheitsvotum abgegeben und hat im Prinzip in allen drei Minderheitsvotum immer dasselbe gemacht. Sie hat Sollten wir nicht unter Umständen den Bürgern und den Unternehmen mehr zutrauen und der Staat sollte sich zurücknehmen. Also sollten wir statt über die Vereinfachung der Bürokratie vielleicht darüber nachdenken, ein paar Gesetze wegfallen zu lassen? Und da gab es einen riesen Aufschrei und der von dir bereits. Thilo Jung hat dann bereits schon in der Bundespressekonferenz, als der Sachverständigenrat das vorgestellt hat, Frau Grimm vorgeworfen, sie würde quasi bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft abschreiben und sie sei eine Lobbyistin. Und das war so im Prinzip der Einstieg. Und dann hat Frau Grimm in vielen Medien Interviews gegeben und hat dann ihre Position klar gemacht. Und dann ist mir ihm sauer aufgestoßen. Dann hat sie anlässlich eines Interviews im Deutschlandfunk hat sie dann auf X, hat sie dann geschrieben folgendes. Sie hat geschrieben, Schulden sind daraufhaft keine Lösung, man muss an die Ursachen ran. Da würde ich persönlich sagen, kein Widerspruch von mir. Wirksame Reform bei Grundsicherung und Rente, definitiv. Ich würde Gesundheit und Pflege noch ergänzen. Abbau von Regulierung, Steuersenkungen, Maßnahmen zur Stärkung des Arbeitsvolumens. Man könnte auch einen Feiertag streichen. Das war ihre Zusammenfassung. Und daraufhin hat dieser Thilo Jung geschrieben, ich Du hast die Ursachen für den Aufstieg des Faschismus erkannt und sagst, da geht noch mehr Leute. Also im Prinzip hatte er vorgeworfen, dass diese Maßnahmen im Prinzip den Aufstieg des Faschismus fördern würden. Können wir gleich noch drauf kommen. Vielleicht wirst du zwischendurch noch erklären, was eigentlich Faschismus ist. Da bin ich immer wieder erstaunt. Nur der absolute Hammer ist, dass ein gewisser Achim Truga und die, die nicht wissen, wer das ist. Achim Truga ist Professor, der auf dem, wie man so schön sagt, Ticket der Gewerkschaften ebenfalls im Sachverständigenrat sitzt. Damals gab es übrigens Diskussionen, als er da gewählt wurde, dass die meisten Ökonomen gesagt haben, wer ist das wissenschaftlich nicht gerade hervorgetreten? Und dieser Arim Truger hat diesen Tweet von Thilo Jung nicht nur geliked, er hat ihn repostet, er hat sich im Prinzip gemein gemacht. Bei der Aussage, nach dem du, liebe Frau Grimm, stießt für den Aufstieg des Faschismus. Da macht sich jemand, der auch im Sachverständigen, muss aber vorstellen, wie die Stimmung bei denen sein muss. Die sitzen zusammen und du likest so was, was wirklich ein Angriff ist. Der würde ich hinterher gerne erklären wollen, der auch inhaltlich nicht zutreffend ist, aber stilistisch da schon mal völlig, völlig daneben.
A
Naja, also der Faschismusvorwurf. Das Interessante ist ja, Thilo Jung gehört wie Achim Trugger ja zu dieser halbgebildeten Linken, die natürlich keinerlei Faschismustheorie gelesen haben, sondern einfach nur dieses alte, immer noch in der Bundesrepublik sehr gut funktionierendes Spiel machen. Denunziere dein diskursives Gegenüber, Da musst du nicht auf die Argumente eingehen. Also dieses Zielen auf den Absender einer und im Fall von Veronika Grimm ja extrem differenzierten Meinung. Wenn du mit der Nazi oder Faschismuskeule kommst, dann musst du dich überhaupt nicht mehr und zwar 0,0 mit irgendwelchen inhaltlichen Dingen auseinandersetzen. Und Thilo Jung, bei ihm ist es besonders lustig, weil er ja so in der Antisemitenfraktion in Deutschland so ein Vorturner ist. Der hat dieses berühmte Video gemacht mit meinen lieben Freunden von der Hamas danach. Nee, nee, war eigentlich nur witzig gemeint. Also mit den Mördern, Vergewaltigern, Erschlägern, Verbrennern von jüdischen Israelis. Das sind die Freunde. Aber warum Grimm? Und da kommt dann die ganze Abspaltungsleistung der Linken so zum vollen Tragen. Die ist natürlich Faschistin, Klammer auf, Klammer zu. Der hat auch diesen wunderbaren geschichtshistorischen Parkourritt hingelegt zu Die DDR war rechts. Warum? Weil sie eine Diktatur war. Also Diktaturen sind immer rechts. Es gibt keine linken Diktaturen. Ist auch geschichtshistorisch lustig. Und über so einen Typen könnte man sich einfach totlachen. Ich hätte noch ein paar Anekdoten, da könnte man sich noch mehr drüber totlachen, sage ich aber nicht. Der war auch sozusagen Embedded Reporter bei Fridays for Future, logischerweise auch sehr lustig so einen Typen. Wunderbar muss es geben in einer pluralistischen Gesellschaft, klar. Ich finde, Thilo sieht irre gut aus und hat eine sehr lustige Rhetorik, hat halt von wenig eine Ahnung und macht das sehr gut, dass aber jemand wie Trugger ihn retweetet. Das heißt, es wertet ihn ja extrem auf, dass jemand wie Robert Habeck bei dem sitzt und ganz viele andere Politiker aus links der Mitte, da zähle ich glaube ich auch Daniel Günther dazu, ich glaube, der war auch bei ihm. Also alle, die nicht irgendwie krass rechts sind, sondern sich zu den Guten bekennen, die irgendwie noch als links der Mitte wahrgenommen werden, die gehen zu ihm hin. Deswegen muss man sagen Chapeau, wir müssen ja auch feiern, wenn jemand was schafft. Thilo Jung hat es geschafft, eine wirklich entscheidende Größe in diesem Berliner Bubble Medienbetrieb zu sein und seine Attacken sitzen. Und was sagt das eigentlich über unsere Diskussionskultur über Ökonomie aus? Das heißt einfach, wir stehen weiterhin trotz unseres schönen Erfolgs, was mega betrifft, trotz unserer unzähligen Rückmeldungen, trotzdem der Dutzend von Leuten, auch gestern wieder war ich mit Jan Fleischhauer Mittagessen, danach gehe ich raus und dann kam ein sehr, sehr kultivierter hanseatischer Jurist, promoviert. Ich nenne jetzt nicht den Namen, ich habe gehört, Sie finden es okay, wenn man Sie anspricht. Danke, danke, danke. Ich höre nur bei uns in Hamburg gibt es ein Unternehmen, die spezialisieren sich jetzt für mit dem Unternehmen auswandern, weil es immer mehr zum Danke, dass es Sie gibt. Danke, dass Sie das so machen. Ihr Buch habe ich noch nicht gelesen, weil ich finde Shitbürgertum, das Wort Shit, das möchte ich gar nicht anfassen, mich als konservativen Juristen. Aber bitte grüßen Sie Herrn Stelter, was ich hiermit mache. Wir sind eine mini, mini mini.
C
Aber darum sollten wir Ulf und Thilo.
A
Jung und Herr Druger stehen für die Mehrheit der Deutschen und stehen für die Mehrheit, wie die Deutschen auf Ökonomie gucken, nämlich voller Neid, Ressentiment und mit einer kompletten Ignoranz. Ich finde es gespenstisch. Ich find gespenstisch, dass so jemand wie Herr Druger in diesem Expertengremium sitzt. Und es ist einmal Die deutschen Gewerkschaften sind ein Ort der Schande, wenn es darum geht, dem Wirtschaftsstandort irgendeine Zukunft zu verpassen. Sie können es nicht, Sie wollen es nicht, Sie sind der Advokat des Falschen und Sie werden diesen Standort und damit die Leute, die Sie eigentlich unterstützen müssten, mit den Bach runterschubsen. Das sind die deutschen Gewerkschaften, das sind Ihre Experten und da fehlt nur noch Herr Fratzscher und noch ein paar andere. Ich freue mich auf das Ökonomenranking, mich macht es zornig und wütend. Und besonders, wenn man jemanden wie Frau Grimm kennt, wirklich die feinsinnigste und differenzierteste, fast ganz klassisch altmodische Ordoliberale, die einfach nur sagt, was man sagen muss, wenn einem das Land wirklich am Herzen liegt.
C
Aber weißt du, alles richtig, Ulf Es gibt ja auch den Wunsch an uns immer, dass wir unseren Hörern auch helfen zu argumentieren, Argumentationshilfen an die Hand geben. Und ich glaube, es lohnt sich hier schon noch mal einzusteigen, weil die Unterstützer von Herrn Jung und Co. Würden jetzt Aber wieso? Die Wissenschaft beweist das doch dem Die Wissenschaft beweist doch, dass sobald der Staat irgendwie soziale Ausgaben kürzt, dass das zu Unzufriedenheit und zur Stärkung der radikalen Kräfte führt. Das Erstaunliche ist, es gibt solche Studien. Also die berühmteste Studie ist von Timo Fetzer, der hat im November 2019 ein Papier vorgelegt. Did Austerity cause Brexit? Also war im Prinzip die Sparpolitik der englischen Regierung daran schuld, dass die Leute für Brexit gewählt haben? Und seine Aussage Ja, es ist so. Das hat eine klare Korrelation, wo im Prinzip die Armut groß ist, hat man Brexit gewählt. Dann gibt es eine andere Studie, dann Weimarer Republik. Did Austerity and the Rise of the Nazi Party? Aussage ja, wenn man spart, ganz schwierig, nach dem Motto, man darf auf gar keinen Fall sparen. Wer spart, fördert Nazis. Das ist so ein bisschen diese Aussage. Da gibt es auch eine andere Studie, the Political Cost of Austerity. Auch da wird dann gesagt, dem Motto oh nein, alles ganz schwierig. Und da gibt es sogar so eine Simulation, das hat das Dezernat Zukunft gemacht, ist so eine Thinktank in Berlin immer offiziell politisch neutral, faktisch aber geleitet von jemandem, der für die SPD zumindest angetreten ist bei der Bundestagswahl. Ich glaube, sie hat es nicht geschafft, aber angetreten. Und die haben dann gesagt im Ja, wenn man regional öffentliche Ausgaben um einen Prozentpunkt kürzt, dann steigt der Stimmenanteil extremer Parteien um gut drei Prozentpunkt. Die Aussage ist als Staat darfst du alles tun, nur niemals die Ausgaben senken und als Staat darfst du schon gar nicht bei den Sozialausgaben sparen. Und ich finde es total spannend, weil wenn man nicht sparen kann, wie soll es eigentlich enden? Da sind wir in einer Welt, in der Staat immer mehr Geld ausgeben muss und immer mehr Sozialstaat, weil sonst haben wir praktisch die AfD an der Macht. Aber jetzt kommt nämlich der Punkt, Du musst Studien schon gründlicher lesen. Wenn du reinschaust, stellst du fest, dass es meistens eigentlich nicht die Kürzung der Sozialtransfers oder Ähnliches war. Das grundlegende Problem ist, das haben wir auch schon diskutiert, dass eben der Strukturwandel Abgehängte zurückgelassen hat, Menschen, die arbeitslos waren, Industrien, die verloren gegangen sind. Wir hatten es diskutiert mit der Wahl von Trump, dass Trump vor allem dort gewählt wird, von denen abgehängt, weshalb Trump ja jetzt auch verspricht Reindustrialisierung. Der Kern ist nämlich anders als das, was Jung und Co. Erzählen und Truger ist nicht, dass der Staat weniger subventioniert oder Sozialausgaben leistet, sondern das Kernproblem ist die darunterliegende Deindustrialisierung, das Abgehängtsein von vielen Teilen der Bevölkerung. Und da gibt es den berühmten Nobelpreisträger Angus Deaton, ein Schotter, der in den USA lehrt. Und der hat im Prinzip ein Buch geschrieben Despite a Spare, weil er im Prinzip gesagt hat, okay, im Prinzip haben wir diesen Niedergang in den USA, weil wir die Globalisierung haben, weil die auswärts nach China gelaufen sind und nicht in den USA geblieben sind. Das heißt, der Kern für das Wählen radikaler Parteien ist nicht der Mangel an Transfers, sondern der zugrundeliegende Wohlstandsverlust. Und deshalb ist das ja so völlig irre, was gemacht wird, weil Frau Grimm nämlich gesagt Liebe Freunde, der Staat kann nicht auf Dauer irgendwelche Dinge kaschieren, subventionieren, sondern wir müssen die Grundlagen dafür legen, dass der Wohlstand bei uns erhalten bleibt. Wenn ich jetzt in der Diktion von Jung würde, der wirkliche Antifaschist ist eigentlich Frau Grimm, weil sie nämlich Liebe Freunde, wir müssen unseren Wohlstand erhalten. Wenn wir den nicht erhalten, dann geht es bergab. Und der Truger und Co. Sagen dann Nein, nein, es ist ja Hauptsache, der Staat zahlt. Und das ist eben ganz, ganz falsch. Und witzigerweise kann man nämlich feststellen, dass sinkende Zufriedenheit in der Tat zu solchen Wahlergebnissen führt und Jetzt Kommen wir zur AfD. Es gibt ja auch Studien, wer wählt die AfD? Da gibt es eine Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft und da steht Folgendes drin, bzw. Was die Meinungen Die Anhänger der AfD sind keineswegs die sozial Abgehängten, sondern es sind jene, die einen Abstieg fürchten. Jetzt soziale Transfers wie das Bürgergeld unterstützen aus Sicht der AfD Anhänger die Falschen. 87 Prozent der AfD AnhäNGer lehnen das Bürgergeld ab, weil sie sagen, diese höheren Sozialleistungen führen zu einer stärkeren Migration. Das heißt in Wirklichkeit, wenn du jetzt hingehst und sie Transfers erhöhst, machst du eigentlich die afd durch die Transfers größer. Also was du machen müsstest eigentlich ist, gute Strategie ist Wohlstand schaffen, Transfers reduzieren, dann brauchst du auch weniger Transfers, weil die Wirtschaft gut funktioniert. Die schlechte Strategie ist zu deindustrialisieren, weil wir beispielsweise im Alleingang das Weltklima retten wollen, die Automobilindustrie platt machen, die Stahlindustrie platt machen, ThyssenKrupp platt machen und dann mit Sozialtransfers das zu kaschieren. Das ist die Strategie, die im Prinzip zum Aufstieg von Radikalparteien führt. Jetzt kannst du natürlich sagen, vielleicht setzt der Junge einfach darauf, dass die Linke dann an die Macht kommt, Ist ja auch eine radikale Partei und nicht die AfD. Das mag schon sein. Nur wahre Demokraten, die keine Radikalen haben, wollen, weder links noch rechts, die Wohlstand, Wohlstand, Wohlstand. Und da müssten wir Frau Grimm unterstützen. Und deshalb ist so eine Schande, was passiert ist. Vergessen wir Das Hauptproblem der AfD Anhänger ist nicht gewesen, zumindest in der Vergangenheit, die Wirtschaft, sondern natürlich die Migrationsfrage.
A
Ja, dazu kommen wir in einer Sekunde. Jetzt würde ich doch noch mal nachtragen wollen. Faschismustheorien. Da gibt es unterschiedlichste, logischerweise aus allen politischen Spielarten. Ganz klar ist, dass es in allen Faschismusdefinitionen geprägt ist durch eine autokratische, autoritäre Ideologie, der Idee eines Führers, eben nicht des mündigen Bürgers, den der Ordoliberale, und des mündigen Konsumenten, den der Ordoliberale im Blick hat, und einer starken Staatskontrolle, also Mussolini war das, der gesagt Wir brauchen den starken Staat. Und diese Verrücktheit. Und da springen wir dann gleich im Salto in die Migrations, diese Verrücktheit. Der libertäre Autoritarismus ist ja auch so ein modisches Trendbuch von sogenannten Soziologinnen, die dann also die, die radikale Freiheit wollen, sind eigentlich die Autoritäre und die, die wirklich einen starken Staat wollen. Und ich mache keinen Faschismusvorwurf an die Linke, weil ich es absurd finde, sondern einfach nur ein Etatismusvorwurf. Die, die wirklich eine autoritäre Ideologie wollen, die, die wirklich einen starken Staat haben wollen, das sind diejenigen, die mehr Umverteilung, eine Staatswirtschaft haben, mehr Subvention, mehr Transfers. Also dieses Moment von Halte den Dieb macht einen wirklich wahnsinnig. Aber ich glaube, es ist die Endmoräne einer zu Ende gehenden Hegemonie dieses linken Denkens. Aber noch Veronika Grimm hat es nicht verdient und ich möchte wissen, ob sich Herr Truger für diesen schändlichen Retweet bei ihr entschuldigt.
C
Ich muss dazu sagen, wenn ich Wirtschaftsminister wäre, ich würde ihn entlassen. Ich weiß nicht, ob ich die Möglichkeit habe, aus dem Sachverständigenrat offcycle jemanden rauszunehmen. Weißt du, man kann sich vielleicht inhaltlich zoffen, aber man darf sich nicht in der Öffentlichkeit auf dieses Niveau begeben. Das ist unter aller Kanone, so einen Vorwurf zu machen. Und wie gesagt, ich finde es sehr bedauerlich, dass der Sachverständigenrat generell so staatsgläubig ist. Aber das sieht man natürlich auch daran, dass ist der Erfolg der letzten Jahre, wo die SPD ganz gezielt daran gearbeitet hat, ihr genehmigte Persönlichkeiten voranzubringen. Heute Morgen habe ich auch in einem Medium ein Interview gehört mit der Vorsitzenden des Sachverständigenrats von Monika Stützler. Das war auch relativ so handzahm. Ja, der Staat sollte ein bisschen mehr investieren. Ja, der Staat soll ein bisschen reformieren. Ja, wir können nicht, aber so. Das war einfach, wo ich mich fragen muss nach dem Mein Gott, wenn die Politiker es eh nicht wollen, dann musst du den klaren Messages geben, dann kannst du nicht so rumeiern. Vor dem Hintergrund, Der Sachverständigenrat, so wie er jetzt ist, gehört eigentlich fast abgeschafft, weil so wie er jetzt ist, ist es im Prinzip eigentlich nur noch ein Stichwortgeber für die Politik, der hier und da ein bisschen was aufgreift. Und Frau Grimm, ich wiederhole mich jetzt mit einer eigentlich sehr, sehr grundlegend Demokratie sichernden, weil freiheitlichen Meinung ist in dem Sachverständigenrat eine Minderheitsposition. Es ist einfach nicht zum Ausdenken egal. Ulf Wir wollten über die Regierung sprechen, die will ja alles besser machen. Genau.
A
Migration. Auch da müssen wir alles besser machen. Für all diejenigen, die den Podcast am Mittwochabend hören. Morgen gibt es einen sehr klugen Leitartikel dazu von mir, wo ich noch mal sage, dass Murray Rotbart mit seiner Wir müssen uns entscheiden, Open Borders oder Sozialstaat? Ich bin noch mal entlang des libertären Denkmodells die Entwicklung nachgegangen, wie die Migrationsdebatte in Deutschland eigentlich zum Ressentiment geführt hat. Nicht, weil die Deutschen ressentimentgeladen sind, sondern weil die Migration so falsch gelaufen ist. Anreizstruktur, Pullfuktoren, die Migrationsforscher, die immer und immer wieder mit den falschen Argumenten kommen, die sich dann nicht für wahr zeigen. Und ich habe lustigerweise und Daniel, jetzt bin ich sehr gespannt auf deinen Take nach dem Kabinettsbeschluss zur Migration. Ich hab einen Text von mir von 2006 geremixt, den habe ich damals in der Zeit geschrieben und hab eigentlich versucht, damals zu verstehen, warum die Verklärer des Multikulturalismus und die Freunde einer grenzenlosen Migration eigentlich Integration verhindern und die Dinge wirklich schlecht machen und zum Schlechteren wenden. Und Dieser Text ist 19 Jahre alt und ich habe ihn vorhin, als ich geschrieben habe, noch mal gelesen und habe so gemeint, oh wow, das ist ja wirklich jedes Wort de facto wahr und noch wahrer geworden. Und es war vor der Migrationskrise und es macht mich sozusagen noch nachdenklicher ein klein wenig stolz, kann man sagen. Selbst in der Zeit konnte ich damals schon solche Sachen sagen und die haben sich als richtig erwiesen. Aber warum die Deutschen weiterhin keine echte Lernkurve haben. Und um es ganz knapp zu Wir schieben diejenigen ab, die gemeldet sind, wo die Kinder in die Schule gehen, die einer Arbeit nachgehen, die Orchestermusikerinnen sind und wir lassen die weiterhin frei rumturnen, die als Drogendealer im Görlitzer Park zum dritten Mal erwischt werden, keinen festen Wohnsitz haben und wo man Nee, die können wir jetzt im Augenblick Nee, nee, nee, der Richter findet die und die gründe sie nicht abzuschieben. Warum sind wir so verrückt, was das Thema betrifft? Und wird das jetzt besser mit den neuesten Kabinettsbeschlüssen zur Migration? Und vielleicht eine allerletzte Wer sich die Geschichte Amerikas, der vielleicht erfolgreichsten Volkswirtschaft des Westens anguckt, das ist ausschließlich migrationsgetrieben. Aber das war eine Migration der Mutigen, der Selbstbewussten, der Freiheitsliebenden die die alte, staubige, in Teilen reaktionäre, alteuropäische Welt hinter sich lassen wollten und die was Neues erfinden wollten. Und so glaube ich, macht Migration Sinn. So wie sie bei uns leider mehrheitlich funktioniert, macht sie keinen Sinn.
C
Das ist die Kurzzusammenfassung. Ich glaube, der Punkt ist einfach, du bist in Amerika eingewandert, da gab es kein Sozialsystem, da gab es keinen, der sich um die gekümmert hat.
A
Da gab es den Wilden Westen.
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Genau, da gab es die Chance, da gab es die Opportunität Chancenpartei, da gab es die Chance, aber du warst eben nicht abgesichert. Und das ist im Prinzip der Kernaspekt, dass wir natürlich bei uns, wir aufgrund unseres zutiefst inhumanen Migrationssystems teilweise eben auch die falschen Menschen anlocken. Du kennst ja ein paar Zahlen. Ich meine, wir haben ungefähr eine Anerkennungsquote bei Asylanträgen von einem Prozent. Also ein Prozent der wirklich hier seinen Flüchtlinge sind politisch verfolgte Flüchtlinge und sind deshalb sozusagen anerkannt. Die anderen sind dann geduldet oder man nimmt es einfach hin, sie werden gut versorgt und man hat teilweise die Integration eben verhindert, indem sie erstmal lange nicht arbeiten dürfen. Aber auch hinterher kann man auch sagen, umgekehrt, die Arbeitsanreize sind nicht ausreichend, weil das, was wir diskutiert haben, was natürlich für deutsche Bürgergeldempfänger, für andere Menschen gilt, dass man nicht mehr viel arbeiten möchte, weil die Abgabenlast so hoch ist, gilt natürlich gleichermaßen da. Und auch wenn wir teilweise eben das Thema haben, dass sie nicht sonderlich qualifiziert sind, leider rechnen können die Menschen, sie wissen, ob es sich lohnt zu arbeiten oder nicht zu arbeiten. Insofern ist es relativ klar. Vielleicht muss man noch mal eins einordnen, wenn wir uns das mal anschauen. Wir haben im Prinzip nach den letzten Zahlen fast dreieinhalb Millionen Menschen als Flüchtlinge in Deutschland. Und wenn du es mal einordnest, weltweit gehören wir nach Daten der Weltbank damit zu den 10 Ländern, die am meisten Migranten beherbergen. Diese 10 Länder beherbergen übrigens 50 Prozent der weltweiten Flüchtlinge, wie es so schön heißt. Und wenn du es einfach anschaust, stellst du fest, naja, also Türkei ist sicherlich am Platz 1, aber dann folgen wir schon vielleicht gleich oft mit Kolumbien. Kolumbien hat sehr viel aus Venezuela, wie wir wissen. Und dann hast du Länder wie Pakistan, Bangladesch, Sudan, Uganda, Peru, Polen, Polen wegen der Ukraine Flüchtlinge, aber es tauchen nicht die anderen Staaten auf. Und wenn du da mal ein Deep Dive machst, guckst einfach nur mal auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien und vielleicht nochmal die USA, dann stellst du fest, dass wir mit weitem weiten Abstand am meisten Flüchtlinge. Haben. Also in Großbritannien nähert es sich gerade der halben Millionengrenze, das Daten von 22. Frankreich ist ein bisschen bei, auch die USA, wo es Riesenthema ist. Das heißt, wir haben schon einen großen Teil Last genommen der weltweiten. Und da wird immer gesagt in dem ja, es gibt keine Pull Faktoren und so weiter. Und das halte ich eben für naiv. Es gibt ja auch Studien in Dänemark, das Gegenteil beweisen. Die Dänen haben die Packages, die finanzielle Versorgung reduziert, kamen die Leute weniger, sind dann nach Deutschland gegangen.
A
Da wo Bezahlkarten sind, gehen 30 Prozent. Also da, wo wir in Deutschland Bezahlkarten haben.
C
Genau. Und ich bin der Auffassung, und jetzt kommt zu dem Punkt, ich bin einer Meinung, dass Abschieben von Leuten, die sich integrieren wollen oder integriert haben, völlig irre ist. Wir sollten eigentlich ein anderes System haben. Wir sollten ein System haben, wo, wenn du schon hier bist und wir schon nicht in der Lage sind, dich wieder abzuschieben, dann sollst du sofort arbeiten dürfen bei deutlich reduzierten Leistungen vom Staat. Deutlich reduzierten Leistungen vom Staat und du sollst arbeiten und durch Arbeit erfolgt auch Integration. Ich habe damals, du Hast diesen Artikel 2006 zitiert, ich habe damals 2015 zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise Streitgespräche gehabt mit Master Fratscher im Spiegel. Oh Gott, ja, ich weiß nicht, ob es schon mal erzählt hat. Wenn ich schon mal erzählt habe, hoffe ich, dass mir die Hörerinnen das verzeihen. Und es war ein Streitgespräch, weil er hat damals eine Studie vorgelegt nach dem Motto, die Flüchtlinge zahlen mal unsere Renten und es ist ein Riesengewinn und wirtschaftlich und was weiß ich. Und wenn man die Studie angeschaut hat, dann war sie ein Excel Sheet, in dem einige, wie man sagen würde, heroische Annahmen drin waren. Also er hat systematisch die Kosten unterschätzt und den Nutzen überschätzt. Und zum Beispiel hat er angenommen, dass die Zuwanderer, die Flüchtlinge alle so viel verdienen würden, wie die schon hier lebenden Menschen in Deutschland. Und das ist natürlich fernab jeglicher empirischer Evidenz Es war damals schon klar, dass du im Prinzip damit rechnen musst, dass die Erwerbsbeteiligung und die Gehälter deutlich tiefer sind. Und es hat sich auch so herausgestellt. Dann wird immer gesagt nach dem Ja, aber die zahlen Sozialabgaben, einige sozialversicherungspflichtig beschäftigt, Du weißt, dazu genügt es ein paar Stunden zu arbeiten. Du musst gar nicht jetzt hier fulltime arbeiten. Plus die, die arbeiten, arbeiten auch meistens in einfachen Shops wie Lagerarbeiter, Amazon Fahrer und so weiter. Gibt es die Ausnahmen, die erste sind? Selbstverständlich gibt es die nicht missverstehen. Nur wir haben offensichtlich gehofft, unser demografisches Problem lösen zu können über Migration. Jetzt müssen wir einfach eins Wir lösen es durch Migration nicht, weil unsere Art der Migration eben auch Raffelhüschen rechnet es auch immer vor netto kostet und nichts bringt. Deshalb ist es gut, dass wir einen Kurswechsel bekommen. Das heißt jetzt nicht, dass wir die, die hier sind, rausschmeißen, sondern ich im Gegenteil, so ein Quatsch würde ich niemals machen, sondern ich würde liebe Freunde, viel mehr Chancen für euch, viel Möglichkeiten, viel mehr Anreize zu arbeiten. Über Arbeit erfolgt Integration. Und ich weiß auch dieses Thema mit dem Nachzug, Familiennachzug, ich meine, da heißt ja, es war jetzt schon beschränkt, es dürfen in Nordhausen sein, aber du weißt ja, du musst, wenn du das beantragst, musst du weder Einkommen nachweisen noch einen ausreichenden Wohnraum. Das heißt, du hast quasi, wenn jemand im Sozialsystem ist, kann er den Nachzug haben und erhöht sich die Anzahl der Menschen im Sozialsystem. In der Schweiz völlig undenkbar. Da könntest du es nur machen, wenn du in der Lage bist, die Nachgezogenen auch zu ernähren. Und ich finde, das ist alles nicht inhuman, unmenschlich in diese Richtung zu gehen und das einfach auszublenden und jetzt uns beiden wahrscheinlich oder mir jetzt in der Kommentarzeile dann zu sagen, ich werde irgendwie auseinanderfallen, sonst was, was absoluter Blödsinn ist.
A
Ne, im Gegenteil. Ich glaube, Daniel, das ist auch der Grund, warum ich das geschrieben habe, weil ich so viele Rückmeldungen jetzt auch mit dem Buch und über den Podcast, über meine Kommentare, Diese klassische Situation beim Signieren ist immer ö Kannst du mir deinen Vornamen buchstabieren? Warum? Weil es eben nicht Hans, Franz, Gerd und Rudi sind, sondern erkennbar Namen aus Kulturen und Sprachräumen wo ich mich erst vorsichtig rantasten muss. Und die sind am zornigsten darüber, dass man sie a immer in die gleiche migrantische Schublade stellt mit denjenigen, mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben wollen, weil die ihnen das alles kaputt machen, was sie hier mit Fleiß in den Gymnasien aufbauen. Noch der Streberzweig des Gymnasiums, wo meine Söhne sind, da ist der Migrationsanteil höher, nicht geringer als in anderen Gymnasien, weil es die bildungswilligen, hochqualifizierten migrantischen Familien sind, die stolz auf ihre Bildungserfolge sind, die stolz sind, obwohl sie vielleicht noch nicht den Beruf haben, den künftig ihre Kinder. Die gehen allen, ich sehe das, die gehen strahlenden Karrieren entgegen und die haben es so satt nach all diesen Vorfällen, gerade auch bei muslimischen Migranten, gut integrierte Afghaninnen, gut integrierte Tschetschenen, gut integrierte Kolumbianer, gut integrierte türkisch persische, aserbaidschanische, you name it. Und die sind, die als ersten den Druck bekommen, wenn es wieder heiß Diese Migration ist gescheitert. Das ist alles falsch. Dann kommt das rechte Ressentiment auf der einen Seite, was denen nicht hilft. Und dann kommt für die mittlerweile noch schlimmer die linke Überheblichkeit und das Paternalisieren und das Instrumentalisieren deren Migrationshintergrund, wo sie sagen, ehrlich gesagt, ich habe das mal erlebt bei meinem Freund Joe Challo, beide Eltern afrikanisch, wo die dann so eine mittelmäßige protestantische Kartoffel, würde ich mal sagen, so in so herablassen, Ja, wir freuen uns ja mit jemandem, wo er sagt, jemand wie Joe Challo braucht keinen migrationstheoretischen Hintergrund, um seine Brillanz irgendwie auszuleuchten. Kurzum, wir müssen aufhören, wenn man diese jetzige Migrationspolitik kritisiert, das als Fremdenfeindlichkeit zuzulassen, als gelabelt wird, sondern diese Art von wir scheren alles, wir unterscheiden nicht von Asyl, Migration, Wirtschaftsmigration, es wird alles in einen Topf geworfen und wer auch nur an irgendeiner Stelle sagt, no, wie heißt es, no human is illegal, open borders. Und dieser Unsinn, es geht nur, und da bin ich sehr zu haben dafür libertär, dann schaffen wir den Sozialstaat ab, da machen wir es so, dann geht's open borders, wunderbar. Aber dann kommt nur noch derjenige, der in der Lage ist, beim Survival of the fittest dabei zu sein.
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Es gilt übrigens auch, Ulf, es gilt ja nicht nur für die, die schon da sind, es gilt auch für Zuwanderer. Wir wollen ja Fachkräfte anlocken und die Fachkräfte, die wir anlocken wollen, die schauen natürlich auf Gehälter, die schauen natürlich auf Sozialabgaben und Steuern ist nicht so gut. Die gucken aber natürlich aufs gesellschaftliche Klima, die gucken auch auf die Qualität der Schulen und so weiter. Und da kann man natürlich sagen, da haben wir quasi uns eigentlich massiv ins Knie geschossen, weil wir auf diese Art und Weise noch innovativer werden für qualifizierte Zuwanderer, als wir es ohnehin schon sind.
A
Ja, also dieses Katrin Göring Eckardt Zitat und wir freuen uns drauf. Oder Merkel, jetzt sind Sie schon mal da. Oder Merkel auch Die empfangende Gesellschaft hat eine Integrationspflicht den Migranten gegenüber. Alles verrückt, Anti Common Sense wird so nicht weitergehen. Wenn wir das nicht regeln und einen kontrollierten Umgang dafür finden mit der Migration, dann fliegt uns das um die Ohren mit Ansage. Aber warum haben wir darüber gesprochen? Nicht nur wegen des Kabinettsbeschlusses, sondern auch wegen der beiden Helden von Hamburg, ein Syrer, wenn ich es richtig weiß, und ein Tschetschene, die diese Frau mit dem Messer dort entwaffnet haben und solche Leute. Also die Staatsangehörigkeit, Den deutschen Pass muss es wie einen Orden geben für so jemand. Ihr habt hier Menschen gerettet, Hier ist euer Pass. Danke. Wir waren gerade bei Katrin Göring Eckardt und springen vielleicht zu einem anderen grünen Fantasieprojekt. Wahrscheinlich ähnlich realistisch wie Migration und Multikultur ist einfach nur supi. Mir hat mal Franz Alt Herr Poschardt, Solarenergie ist so gut. Warum? Die Sonne schickt keine Rechnung, habe ich. Ah, OK, dann lösen wir das Problem. Wir hatten heute eine Studentengruppe der FU, da kamen Dann auch so YouTube Experten der Energiewende, haben Kernkraft rechnet sich gar nicht mehr und wir sind auf dem richtigen Weg mit unserer Energiewende. Warum wollen wir darüber reden? Bei ThyssenKrupp könnte das dazu führen, dass ThyssenKrupp nach wie viel Jahren? 214 Jahren als Stahlunternehmen praktisch komplett zerschlagen wird. Wie hast du auf diese Nachricht ist ja eines der großen, großen deutschen Unternehmen. Wie hast du darauf reagiert?
C
Ja, also man muss sagen, eigentlich ist es nur konsequent. Die Aktienmärkte haben positiv reagiert Es ist nur konsequent. Wenn du ThyssenKrupp anschaust, dann hast du natürlich im Prinzip einen jahrelangen Niedergang. Und das ist natürlich eine Kombination aus Managementfehlern, Strategiefehlern, aber natürlich auch Umfeldbedingungen. Ich meine, wir erinnern uns, nachdem Thyssen und Krupp fusioniert haben, gab es dieses große Projekt. Wir bauen quasi in Brasilien, machen wir eine Fabrikation für den Rohstahl. Also ich bin jetzt nicht der Fachmann mit den Begriffen, insofern korrigiert mich bitte, liebe Hören. Der Rohstahl Brasilien wird nach USA verschippert und dort dann weiterverarbeitet zu hochwertigen Stahlen. Und wie das halt so ist mit Projekten, wenn du halt ein Projekt zum ersten Mal machst in einem Land, in dem du noch nie was gemacht hast, noch dazu im Sumpf hinein, Es endete einfach in einem Desaster. Es war ein totales Desaster und das hat sicherlich das Unternehmen massiv angeschossen. Ansonsten wissen wir auch von der anderen Seite her, dass auch in anderen Bereichen, ich denke mal, als sie noch die Aufzüge hatten, das war auch phänomenal, die hatten eine sehr gute Marktstellung, waren trotzdem weniger profitabler als kleinere Unternehmen. Also offensichtlich gab es da auch ein paar Management Themen sozusagen operativ in anderen Bereichen. Und das Ganze muss ich einordnen in ein Umfeld, wo Stahl einfach weltweit ein brutaler Verdrängungswettbewerb ist. Die Chinesen kommen rein und dumpen aber natürlich auch, wo man sagen muss, naja, die Standortbedingungen in Deutschland selber wurden auch nicht immer besser. Man konnte im Prinzip okay, wir machen hochwertigere Stahle, die können wir dann an unsere Automobilindustrie verkaufen. Damit konnte man sich so ein bisschen selbst vielleicht noch in die Tasche lügen. Aber im Prinzip war das System schon massiv unter Druck. Also Stahl am Standort Deutschland ist sehr, sehr schwer. Und darum habe ich mich eigentlich immer gewundert gehabt, dass dann gerade dieses Unternehmen sich auch noch zur Speerspitze machen wollte für diesen sogenannten grünen Umbau. Du weißt, es gibt also einen Klimavertrag, den Herr Habeck mit Thyssen abgeschlossen hat, wo im Prinzip gesagt wird, wir zahlen euch im Prinzip die Differenz der Kosten, wenn ihr umstellt auf wasserstoffbetriebenes Verfahren, was es in der Form noch nicht richtig gibt, da wird dran gearbeitet. Also im Prinzip hat ein Unternehmen, welches im Kerngeschäft Stahl schon ohnehin massiv unter Druck ist, dann versucht sich quasi, würde ich jetzt mal positiv sagen, zu flüchten unter den Deckmantel der grünen Subventionspolitik quasi als staatlich. Also ich war VEB, Grüner Stahl quasi. Und da muss man einfach ganz klar sagen, das hat sich ja vor ein paar Wochen, Monaten schon gezeigt, daraus wird halt nichts und jetzt sehen wir da, wo wir sind. Und insofern ist dann die Zerschlagung nur oder keine Zerschlagung, dass man erstmal diese Finanzholding und dann im Prinzip die einzelnen Teilunternehmen, an denen sich dann alle möglichen Leute beteiligen können, was letztlich auf eine Verschlagung hinausläuft, ist natürlich dann der konsequente nächste Schritt. Und jetzt würde ich einen Schritt zurückgehen und sagen, als Ökonom kannst du sagen, naja gut, wir müssen ja nicht mehr alles in Deutschland machen. Das ist schon richtig. Auf der anderen Seite passt natürlich schon leider so ein Bild. VW entlässt, schließt Fabriken, die Chemie baut ab, BASF verlagert die ganzen Schlagzeilen. Da passt es schon in ein Bild von dem Standort, der gerade so richtig massiv vor die Hunde fährt. Und wenn Tin Jung Angst hat vor AfD Wählern. Ich meine ganz ehrlich, wenn ThyssenKrupp wirklich die Stahlproduktion einstellt und dann da zigtausende ihren Job verlieren, dann glaube ich nicht, dass die wählen aufgrund von mangelnden Sozialtransfers. Selbst wenn die Sozialtransfers da sind, werden die wählen, weil einen Job zu haben, ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Lebens. Selbstachtung. Viele Faktoren hängen davon ab und einfach zu ach, da kommt der Scheck von der reichen Steuer finanziert oder von Vermögensabgaben, wie Herr Jung sich das gerne wünschen würde, dürfte das nicht stabilisieren. Vor dem Hintergrund ist das für mich so weiteres Fanal einer fehlgeleiteten Politik hierzulande und ich würde mir wünschen, es gäbe eine Änderung, aber ich fürchte, dass da die aktuelle Regierung dann doch nicht so richtig an einem Strang zieht.
A
Naja, der Bruch mit der fatalen grünen Politik auf allen Fächern. Fehlt ja. Wir können ja vielleicht bei einem der nächsten Sitzungen mal über dieses mögliche Super Millionengrab Northvolt auch so eine Sache wollten wir unbedingt einsteigen, jetzt komplett pleite, zeigt einfach mehr Staatswirtschaft, wenn sie gemacht wird von Leuten, die einfach am evangelischen Kirchentag und in irgendwelchen grünen NGO ihr ökonomisches Rüstzeug erarbeitet haben. Wie sollen die den globalisierten Kapitalismus verstehen? Der ist schnell, der ist intelligent, der ist böse. Der ist zynisch, der ist brillant.
C
Es gab aber doch ein Gutachten, Ulf, es gab doch irgendein Gutachten, das gesagt hat, das ist nicht so ganz risikofrei, das zu machen.
A
Diese Art von Shitwissenschaft ist einfach so etwas. Das hat diese Regierung, Dieser Kulturzug seit 1968, der Marsch durch die Industrie. Am Ende steht einfach eine totale Ignoranz der Gegenwart gegenüber. Und um es vielleicht ein bisschen positiver zum Ende hin, wir sollen ja Zuversicht spenden. Ich habe mich sehr gefreut. Warum? Weil ich Daniel Wetzel und Daniel Stelter, meine Lieblings Daniels sicherlich habe jubeln hören, als unsere neue Wirtschaftsministerin Offenheit gezeigt hat für kleine AKWs, Small Modular Reactors, SMA Technologien. Und das ist ja etwas, da haben wir schon immer wieder mal leicht drüber gesprochen, Rolls Royce, glaube ich, baut welche. Ich habe mal, so habe ich das im Guardian lustigerweise gelesen, passend auf dem Fußballplatz ist ein Kraftwerk, was sozusagen eine mittelgroße Community sehr gut versorgen kann. Und Katharina Reiche hat gesagt, ja, darüber sollten wir nachdenken, an den Lockerungen des deutschen Abhunkt Kurses auf EU Ebene angekündigt. Daraufhin gab es natürlich und dummerweise von der Sozialdemokratie, die sich längst von den Grünen hat da über den Tisch ziehen lassen, Proteste. Aber diese Tür hat sie doch spürbar aufgemacht, oder wie hast du es wahrgenommen?
C
Ja, mir ging es genauso. Ich habe mich gefreut und es war ja wirklich so nach dem Motto, wir stellen uns auch auf EU Ebene nicht mehr dagegen, dass Atomkraft in der EU Gefahr wird. Aber weißt du, wir sind sowieso ganz komisch, wir beschweren uns, dass die Belgier ihre Laufzeit der Kraftwerke verlängern. Gleichzeitig freuen wir uns, wenn der Atomstrom aus Belgien uns rettet, wenn bei uns die Sonne nicht scheint und der Wind nicht bläst. Also insofern, ich habe mich gefreut und ich war dann eigentlich von Carsten Schneider massiv enttäuscht. Und ich will sagen, warum. Carsten Schneider, ist ja SPD neuer Umweltminister, hätte im Prinzip undogmatisch reagieren können. Und das hat er nicht getan. Er hat zum einen das Märchen weitererzählt, dass die Atomkraft so teuer wäre, was eben, wie gesagt, haben wir schon ein paar Mal, Leute, wiederhole ich jetzt nicht mehr, was eben so nicht stimmt. Und ich habe Carsten Schneider mal kennengelernt, auch ungefähr vor zehn Jahren. Und du erinnerst dich, damals gab es ein Buch von Thomas Piketty, Kapital im 21. Jahrhundert. Der wurde überall gehypt, weil er im Prinzip über die große Ungleichheitsfrage, die wir ja noch mal vertiefen wollen, auch nochmal im Podcast gesprochen. Da wurde groß gehypt und ich habe damals ein kleines Büchlein geschrieben, was ungefähr so dick ist wie dein Schüttbürgertum und das hieß damals die Schulden im 21. Jahrhundert. Um es kurz zu fassen, habe ich darin das Buch von Piketty zusammengefasst, kritisiert und ergänzt. Und meine wichtige Ergänzung war eben, dass ich gesagt habe, die Vermögen sind nur gewachsen, weil die Schulden so stark gewachsen sind aufgrund von tiefen Zinsen und so weiter und so fort. Und daraufhin hat Carsten Stahl, hat mich eingeladen und hat dann mit mir darüber diskutiert. Und ein paar Wochen später hat der damalige Wirtschaftsminister Gabriel Herrn Piketty eingeladen ins Ministerium zu einer großen Konferenz. Da hatte Piketty seine Berlin Tour Und dann hat Carsten Schneider gefragt, hat gesagt dem ja, wie ist das eigentlich? Da gibt es auch eine Theorie oder eine Überlegung zu sagen, es hat eigentlich was zu tun mit Schulden und mit Leverage und was weiß ich. Die Frage hat dann Piketty nicht beantwortet, aber ich habe mir gedacht, so ja, weil Schneider hat es verstanden. Schneider ist ja auch Bankkaufmann, der hat genau verstanden, wie das funktioniert. Er hat verstanden, wie die Tatsache, dass die Sparkasse in Leipzig, dass die Geld schaffen kann, wenn jemand eine Wohnung kaufen möchte und dass die Preise steigen, hat er verstanden. Und darum habe ich mir gedacht, wer so offen ist, wer so offen einfach mal sagt, ich höre mal andere Meinungen an, ich versuche anderes zu verstehen, dass der auch den Mut hätte haben können und sollen offen zu sein bezüglich dieses Themas Atomkraft. Vielleicht zwei Hypothesen. Eine Hypothese ist natürlich im Umweltministerium, wo er natürlich eingemauert sein dürfte von Leuten, die ihm all das selber erzählen. Nach dem Wort der Sonne steht keine Rechnung und wir sind hier die Vorbild der Energiewende, hat er wieder gesagt, was objektiv nicht stimmt bzw. Höchstens abschreckendes Beispiel stimmt. Oder aber er hat sich aufgrund von Parteireson nicht gewagt. Ansonsten würde ich sagen, wenn ihr unseren Podcast hört, ruhig ruft mich an, ich komme mal vorbei und wir reden gründlich über das ganze Thema, denn wir brauchen hier einfach einen Kurswechsel. Das, was wir zurzeit machen, wird nicht funktionieren. Und die NZZ hat übrigens in diesen Tagen sehr geschrieben, es wäre im Prinzip grüner Nationalismus, den wir da durchpeitschen würden, zu Lasten nicht nur Deutschland, sondern zu Lasten ganz Europas. Also wie gesagt, kurze Zeit der Hoffnung, Frau Reiche, bleiben Sie standhaft und Herr Schneider, wenn Sie noch mal sich nicht damit beschäftigen wollen, da gibt es viele Leute, die ihn bestimmt gerne erklären, wie Frau Wendler zum Beispiel, wie man eigentlich rechnen muss, um auf die Atomkosten zu kommen und nicht das, was Ihnen so alles erzählt wird.
A
Ja, Christina Schröter, unsere Kolumnistin, hat ja auch einen Kongress besucht, wo es darum geht, wie man die AKWs in Deutschland wieder ans Netz bringen könnte und wie überschaubar das weiterhin möglich wäre, dass die Grünen da heulen. Man hat das ja eigentlich nur für die alten Brockdorf Kämpfer um Jürgen Trittin herum gemacht wieder alles kann ja kein.
C
Wir können doch nicht an Land demonstrationalisieren, nur damit die Alten Brockdorf. Doch.
A
Genau. Und das sind die Leute, die Guten. Und dabei ist es einfach nur eine narzisstische Kränkung von ehemaligen Linksradikalen und RAF Verstehern wie Jürgen Trittin, die ihr Lebenswerk darin sehen, sozusagen Martin Heidegger, den alten Super Nazi Philosophen, in die Wirklichkeit übersetzt.
C
Aber da könnte man der Thilo Jung nochmal entgegenhalten, wer da wirklich besorgt ist vom Aufstieg des Faschismus, dann sollte er dringend dafür sorgen, dass wir die Energiewende wenden und zu günstigen Energiekosten kommen.
A
Die Energiewende, der Atomausstieg ist Rainer Martin Heidegger, nicht mehr der Nazi Martin Heidegger, aber der stockkonservative, erzreaktionäre und doch revolutionäre Martin Heidegger der Nachkriegszeit. Jetzt kommen wir zum Ende zu einer Rubrik, die wir uns ausgedacht haben, nachdem wir unseren Podcast in die zweite Umlaufbahn geschossen haben. Und zwar Ist das mega oder kann das weg? Da haben mich besonders viele Rückmeldungen erreicht, die haben gesagt, das fand ich irre gut und Ulf, wie immer, Daniel war viel lustiger als du, das finde ich natürlich frech.
B
Ist das mega oder kann das weg?
A
Heute geht es um eine Hörermail, liebe Megamänner. Ist Werkunterricht mega oder kann das weg? Das hat uns Volker aus Braunschweig geschrieben, der war selbst Werk und Physiklehrer und beobachtet, dass das Fachwerken zu seiner Jugend auch auf dem Gymnasiumstandard bis zur 8. Klasse langsam verschwindet, vor allem auf Gymnasium in höheren Klassenstufen. Er fragt Bin ich ein altmodischer Boomer und kann ich auch weg? Und ich möchte natürlich ihm Nein, im Gegenteil, ich finde den Werkunterricht auch gut. Warum? Ich muss es dialektisch ex negativo gut finden. Ich war, glaube ich, in der Geschichte bayerischer humanistischer Gymnasien das unbegabteste Kind ever im Werkunterricht. Und schon in der Grundschule war eigentlich in der zweiten bis dritten Klasse klar, dass ich für alles eine Eignung besitzen möge, nur nicht irgendwas, was mit praktischer Arbeit zu tun hat. Und dass man mir als Linkshänder gesagt Also sorry, ich musste ganz ehrlich sagen, du hast ja nicht nur zwei linke Hände. Bei dir geht ja überhaupt nichts. So sagt man das in Franken, wenn ein liebevoller Lehrer sich auf das wirklich scheußliche Ding, was sich da zusammengeraspelt und genagelt hat, blickte. Ich finde den Werkunterricht gut, weil ich gemerkt habe, dass ich für praktische Arbeit nicht tauglich bin. Und ich habe mich dann ins Reich der Ideale, Ideen, Texte, Ästhetiken und der Kunst geflüchtet. Ich danke für diesen Reality Check. Das war schon in jungen Jahren für mich eine prägende Erfahrung und mir hat es sehr Spaß gemacht. Und die Lehrer, die ich dort hatte, deren Geduld auch als ich Marionettenpuppen mit Patek so zusammengeklebt hat, dass die Haare auf den Jacken, die Hände an den Füßen klebte. Kurzum, es war mir ein wunderbares Vergnügen. Daniel, wie siehst du es?
C
Also ich habe übrigens auch gewerkelt. Ich habe so einen Teller, einen Holzteller gedrechselt, der dann auch noch jahrzehntelang irgendwo ein relativ scheußliches Exemplar irgendwie irgendwo rumstand. Meine Frau hat dann irgendwann weggeworfen und hinterher hat sich dann überrascht, dass es von mir gewesen sei. Auf jeden Fall, wir haben eine Eulenverteilung hier. Ich bin also contra. Eigentlich bin ich nicht richtig kontra, aber ich bin deshalb ein bisschen kontra zurzeit. Ganz kurz gefasst. Die Maße der Viertklässler kann in Deutschland nicht lesen und nicht schreiben und nicht rechnen. Und deshalb, wenn ich ehrlich bin, ich gebe jetzt hier Volker recht, aber ich würde sagen, die erste Priorität ist schreiben, lesen, rechnen. Wir sollten dringend da jetzt dafür sorgen, dass nicht ein Viertel der Viertklässler genau das nicht mehr kann. Das muss die Priorität sein in der heutigen Zeit.
A
Gut, mit dieser klugen Bemerkung von Daniel. Ich könnte mir vorstellen, es gibt ja auch sehr bemerkenswert brillante Handwerker, wenn man ein altes Haus hat restaurieren lassen, Leute, die drechseln, die Fenster modernisieren, natürlich wärmetechnisch alte Jugendstilfenster und es sind keine Akademiker und und vielleicht hätte so jemand in der vierten Klasse merken müssen, ich muss nicht weiterhin Deutsch lernen, aber vielleicht bin ich einfach nur ein guter Handwerker.
C
Ja, sag mal so, du musst schon Flächen berechnen können. Also ich bin mit dir einer Meinung. Ich glaube, jedem Jugendlichen kann man nur empfehlen, Handwerk zu lernen in diesen Zeiten. Aber du musst schon auch als Handwerker rechnen können und schreiben solltest du auch noch ein bisschen können. Also in der vierten Klasse würde ich das noch nicht sagen. Kannst du dich davon verabschieden.
A
Gut, du hast ja vollkommen recht, ich wollte nur versöhnlich klingen. Vielen Dank. Danke für eure Rückmeldungen. Und wenn ihr bei der Kategorie Uns ist das mega oder kann das weg Fragen, stellt bitte nicht so große Fragen wie das deutsche Rentensystem oder der westliche Kapitalismus oder die Energiewende, sondern je konkreter umso besser. Vielen Dank. Danke für eure vielen, vielen Rückmeldungen. Danke auch an den freundlichen, promovierten, unglaublich kultivierten Herren aus Hamburg, der sich so euphorisch für den Podcast bedankt hat. Wir machen weiter und wir freuen uns sehr, dass wir euch an so vielen Ecken und Enden motivieren. Eine schöne Woche.
C
Eine schöne Woche.
A
Ciao.
B
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Podcast: Make Economy Great Again
Episode: "Warum Veronika Grimm die letzte aufrechte Ökonomin ist"
Date: May 28, 2025
Hosts: Daniel Stelter (Ökonom), Ulf Poschardt (WELT-Herausgeber)
In dieser Episode diskutieren Daniel Stelter und Ulf Poschardt den aktuellen Zustand der deutschen Wirtschaft, den Umgang mit Reformvorschlägen, insbesondere den Fall Veronika Grimm, die innenpolitische Diskurskultur, Migration, die deutsche Industrie im Niedergang und mögliche Auswege aus der Krise. Ein zentrales Thema ist die Denunziation wirtschaftsliberaler Stimmen und der Mangel an echten, mutigen Reformen im Wirtschafts- und Migrationsbereich. Abschließend gehen sie auf Hörerpost zum Werkunterricht ein.
[01:35–17:57]
[19:14–31:29]
[33:22–39:19]
[39:19–43:16]
[43:59–47:25]
Der Podcast ist geprägt von einer Mischung aus analytischer Schärfe, pointierter Polemik und ironischer Zuspitzung, besonders im Umgang mit linken Diskursstrategien und wirtschaftspolitischer Stagnation in Deutschland. Die Hosts kritisieren schroff den Status quo sowie die Etablierung wirtschaftsfeindlicher Rahmenbedingungen – stets mit Rückgriff auf Zahlen, Studien, persönliche Erfahrungen und kulturkritische Einordnung. Auch für Hörer ohne Vorwissen zeichnen sie ein klares Bild, warum mutige Reformen (wie die von Veronika Grimm) unter schwerem politischem und medialem Beschuss stehen und wie dem Wirtschaftsstandort wirklich geholfen werden könnte – mehr Eigenverantwortung, Bürokratieabbau und eine erwachsenere Migrations- wie auch Industriepolitik.