
Mit Daniel Stelter und Ulf Poschardt
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Guten Tag, guten Abend, guten Morgen, guten Mittag. Ich verrate jetzt mal ein großes Geheimnis. Wir wissen immer, wie spät es ist, aber wir sagen das, damit all unsere Hörer innen das Gefühl haben, wir fangen sie in jeder erdenklichen Lebenslage und Uhrzeit. Gute Nacht vielleicht noch. Ich habe jetzt gelernt, dass es Leute gibt, die uns zum Einschlafen hören. Allerdings weiß ich nicht, welche mentalen Superkräfte die haben, wenn Sie so zwei neurodiverse Hektiker wie Daniel und mich zum Einschlafen. Hallo Daniel.
B
Ja, hallo Ulf. Also das mit dem Einschlafen höre ich auch zum ersten Mal. Also gerade bei mir wird ja oftmals zu Recht auch die Sprachgeschwindigkeit kritisiert. Du siehst, ich gebe mir zumindest jetzt noch Mühe vor dem Hintergrund. Dann kann ich nur glauben, dass die, die da einschlafen, die hören mich dann gar nicht mehr. Die hören das Rundrausch meiner Aussagen, was auch sehr schade ist, Aber trotzdem soll mir recht sein. In diesem Sinne guten Morgen, guten Abend, gute Nacht. Hier sind wir und wir wollen über spannende Themen sprechen.
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Alle wissen, dass es Veränderungen braucht und diese nötig ist.
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Deutschland muss wettbewerbsfähig sein. Mit 4 Tage Woche und Work Life Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können.
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Make Economy Great Again Wie Deutschlands Wirtschaft wieder boomt. Der Podcast mit Ökonom Daniel Stelter und Weltherausgeber Ulf Poschard.
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Wir sprechen heute über die einzige Hoffnung, die am Ende Deutschland immer hat, wenn die Vernunft in der Working Class ankommt. Wir reden über einen Brandbrief von Betriebsräten aus dem Osten. Wir reden vielleicht einen zweiten Hoffnungsschimmer, wenn in Amerika alle wieder ihre Tassen in den Schrank räumen. Unter Umständen über die Beautiful Bill im Westen. Und wir reden und da weiß ich nicht, wie es positiv verkaufen kann, geht nämlich nicht über Lars Klingbeils ersten Haushalt und über die Migrationsquoten an unseren Schulen. Und vielleicht fangen wir wirklich direkt an mit dem Brandbrief der Betriebsräte, den die geschrieben Sehr geehrter Herr Bundeskanzler. Und dann kommt in sechs bis sieben knackigen Absätzen eigentlich eine Zusammenfassung der industriepolitischen Fehlentscheidungen aus der Politik, die Daniel, wenn ich das so richtig sehe, gar nicht so weit davon entfernt ist zu dem Röntgenblick, den wir mitunter auf unsere Volkswirtschaft legen. Am schönsten fand ich eigentlich das, was du ja auch immer und immer wieder hier Podcast thematisiert, die vollkommen irregelaufene Energiepolitik und die Formulierung fand ich sehr schön. Seit 35 Jahren werden Photovoltaik und Wind gesetzlich privilegiert und gefordert. Sie leisten jedoch bis heute keinen größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit als vor drei Jahrzehnten. Dafür verursachen sie Netzkosten im dreistelligen Milliardenbereich. Das ist ein Absatz. Und ich würde sagen, das hätte, wenn wir einen Daniel Wetzel oder Daniel Stelter, also einen Doppel D Preis verleihen müssten für ökonomisch prägnante Forderungen und Formulierungen von Gewerkschaften. Ich würde die Betriebsräte aus dem Osten dafür schon mal feiern. Wie ging es dir, als du das gelesen hast? Lieber Daniel?
B
Ich fand es super. Ich dachte mir, wahrscheinlich hören die unseren Podcast an, das wäre etwas übertrieben, aber ich fand es super. Ich fand es einfach klasse. Und dann habe ich mich geärgert. Ich habe mich ein paar Faktoren geärgert. Zum Ersten habe ich mich geärgert, warum sind es nur die aus dem Osten? Warum sind es nicht die Betriebsräte von ganz Deutschland? Warum haben die Westbetriebsräte der IG Metall und der IG BCE hier nicht mitgemacht? Denn die Industrie fährt im Westen wie im Osten vor die Wand angesichts dieser Wirtschafts und vor allem auch angesichts dieser Energiepolitik. Das Zweite ist, ich ärgere mich natürlich schon darüber, dass es jetzt kommt, nach Wahl, nach Koalitionsvertrag, da hätten sie noch Einfluss nehmen können, sagen können, lasst das Thema Atomausstieg, Revision drinnen, hätte man Druck auf die SPD ausüben können, haben sie auch nicht gemacht. Aber insofern, ich will es jetzt nicht so groß kritisieren, Ich finde es gut, dass es überhaupt passiert. Nur meines Erachtens ist es ja schon 5 nach 12 vor dem Hintergrund höchste Zeit. Was war die Reaktion? Die Reaktion war natürlich sofort, ach, das sind diese Russland Versteher, die wollen wieder billiges Putingas, das steht aber gar nicht. Die sagen, die haben uns abhängig gemacht von teuren Gasimporten und unzuverlässigen Photovoltaik und Windstrom, indem wir eben Kernenergie und Kohle gleichzeitig aufgeben wollen. Und das ist die richtige Sache. Und ich finde deshalb, es ist gut, dass es angesprochen wurde. Meine Kritik geht in den Westen und sage, liebe Freunde, im Westen, glaubt ihr allen Ernstes, das geht an euch vorbei? Natürlich nicht. Wahrscheinlich ist es aber auch so, dass die im Osten, die haben das ja mal erlebt, so eine Transformation, und zwar eine ebenfalls schlecht gemachte Transformation damals aus der Planwirtschaft in die Marktwirtschaft, weiß, Einführung der Markt, völlige Überförderung. Über Nacht waren diese Betriebe nicht wettbewerbsfähig. Also völlig falsch gemacht. Übrigens, Hans Werner Sinn hat damals schon davor gewarnt, das so zu machen. Wie so oft hat er gewarnt. Vielleicht reden wir mal über Ökonomen demnächst.
A
Sag mal Daniel, darf ich eine persönliche Frage? Du warst ja Unternehmensberater, wie wir alle wissen, die wir den Podcast ja so gerne machen und hören. Warst du damals 89 90 da auch als Unternehmensberater tätig? Hast du es sozusagen an der Front erlebt, was das hieß?
B
Jein. Also ich habe damals 1990 angefangen bei BCG in der Tat. Und in der Tat führte mich mein zweites Projekt nach Ost Berlin. Aber ich war nicht bei der Treuhand. Also bevor ich jetzt Drohbriefe bekomme. Ich habe also mit diesen ganzen Abwicklungen nichts zu tun gehabt. Ich hatte zu tun mit der Deutschen Handelsbank, das war Die Außenhandelsbank von Schalke Godkowski, die war privatisiert worden, verkauft worden an die BfG Bank für Gemeinwirtschaft, die gibt es auch nicht mehr. Und damals sind auch Beteiligungen, Industriebeteiligungen, ich würde mal sagen, aus Versehen oder Absicht, weil sie mitverkauft worden. Und ich habe mich damals mit diesem Industriebeteiligungsportfolio beschäftigt. Das waren aber überwiegend Geschäfte aus dem Stasi Umfeld, würde ich wahrscheinlich schon sagen. Da waren schon Geschäfte dabei, die eben sowas gemacht haben, wie harmlos war, Zigaretten herzustellen für den Westen, weniger harmlos waren unter Umständen eben auch Medikamente zu testen im Osten. Ob nur mit und ohne Wissen der Betroffenen, weiß ich nicht so richtig. Ich habe mal einen Einblick damals gehabt, aber nicht in dieser Art und Weise. Mehr möchte ich auch nicht sagen, weil wie gesagt, lange her, aber irgendwie möchte ich über meine Kunden ja dann auch nicht mehr sprechen. Ich habe auf jeden Fall das damals ein bisschen miterlebt für eine wilde Zeit. Ich glaube auch, dass damals natürlich vieles auch falsch gelaufen ist. Können wir mal andermal besprechen. Aber kommen wir mal zurück jetzt hier auf diesen Brandbrief. Die haben es damals erlebt, die haben vielleicht nicht persönlich, aber Familien und haben überhaupt noch was gerettet. Und die sehen jetzt, dass eine Transformation kommt, wie Klammer auf, diesmal übrigens politisch motiviert, anders politisch motiviert, deshalb nicht weniger gefährlich. Und deshalb gibt es diesen Aufschrei und ich möchte dem mal was spiegeln. Wir haben letztes Mal gesprochen über die Stahlindustrie vorletztes Mal, dass da Arsenal Mittal eben nicht mehr in Deutschland diese grünen Projekte versuchen möchte, weil sie sich nicht rechnen. Und dann gab es jetzt passend dazu ein Interview mit dem Chef von Sarstahl, mit Stefan Rauber in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Samstag. Muss ich es ganz kurz mal ansprechen, Herr Ulf Weil Titel Der Abgesang auf die Stahlindustrie ist falsch. Lies den Artikel durch und sagst so, da steht Auf lange Sicht wird Wasserstoff zu teuer sein, wir müssen es mit Gas machen. Da steht Wir brauchen massive Subventionen, um es zu machen und wir brauchen massive Subventionen, um es zu betreiben. Also genau exakt das, was wir auch gesagt haben. Und im Prinzip sagt Wir können nur wettbewerbsfähig sein, wenn wir dauerhaft Subventionen haben, wenn Billigimporte verhindert werden, Klammer auf Protektionismus à la Donald Trump. Und jetzt kommt, wenn wir wettbewerbsfähige Strompreise haben und dann sagt naja, die Politik ist ja daran schuld an diesen Strompreisen, Die Industrie und die privaten Verbraucher, die hätten das ja nicht entschieden. Mit dem Kohleausstieg und dem Atomausstieg habe ich mir gedacht Moment mal, klar, ihr wart alle ruhig. Und da habe ich mir gedacht, jetzt gucke ich doch mal, wer ist eigentlich Stefan Rauber? Interessanterweise ist wenn du den CV googeln möchtest, den findest du nirgendwo. Also viel Mühe habe ich herausgefunden. Stefan Rauber hat Karriere gemacht in der SAPD, ganz eng mit Heiko Maas und ist, also eigentlich ist er ein Vertreter dieser Politik und er hatte sich ja damals auch kritisch gegenüber Herr Lindner geäußert Und jetzt setzt er sich hin und Ja, es ist die Politik. Dabei ist er Vertreter der Partei, die es mitgemacht haben. Er ist mit dabei und er setzt ganz offen in seinem Gespräch auf Subvention und Protektionismus, also sozialistische Mottenkiste. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, da sind mir die ostdeutschen Betriebsräte, die mich Folgendes gesagt haben, die haben gesagt in ihrem Brief, wir brauchen Innovationen und Investitionen für gute Arbeit und für lebenswerte Regionen. Wir wollen keine Subventionen nach Gutsherrenart, sondern vernünftige Rahmenbedingungen, damit gute Arbeit und Wertschöpfung deutscher Wirtschaft. Das ist der Kontrast. Die ostdeutschen Betriebsräte sagen, wir wollen Bedingungen, davon spricht der Herr Rauber auch, aber er möchte im Prinzip, dass der Staat mit unseren Steuergeldern die Strompreise subventioniert, die seiner Partei maßgeblich mit teuer gemacht hat. Und das wird alles nicht thematisiert. Ich würde sagen Spiegelbild. Und da hast du das Musterbeispiel für die Manager, die im Prinzip quasi sich danach ausrichten, wo es Geld gibt vom Staat und nicht langfristig denken. Wir haben es rausgearbeitet, wir können uns auf Dauer Subventionen jahrzehntelang nicht leisten, irgendwann ist dann Schluss und dann sind die Arbeitsplätze weg. Und das zu propagieren, das ist nicht sozial.
A
Das ist dumm natürlich. Also wenn ich mir überlege, ich sitze ja an meinem Ferrari Buch, kommt Ende nächsten Jahres, aber eigentlich müsste man jetzt schreiben und ich werde es auch danach schreiben, Nieten in Nadelstreifen Teil 2 in dem Sinne, dass das so der Typ und so ein Typus verkörpert eigentlich so neue Formen von Management, die anders als Unternehmer in der Lage sind, einfach ausschließlich gute Beziehungen zum Staat zu haben, wie dieser Typ, wenn er in der SPD ist, dann wird er schon wissen, an wen er seine Korrektions und Subventionsanfragen stellen wird. Ich bin aber deshalb anders als du, weniger ärgerlich über die Betriebsräte. Natürlich hast du mit all deinen Einsprüchen recht, aber ich glaube, der ostdeutsche Betriebsrat hat vielleicht mal abwarten wollen, was passiert bei den Wahlen und dann sagen, jetzt warten wir es erst mal ab. Und dann kann man sagen, politisch strategisch zu kurz gesprungen. Vielleicht ist es teilweise eines Kulturwandels, von dem ich glaube, dass er auch in der Working Class viel weiter fortgeschritten. Ist, als er medial abgebildet wird. Also ich kriege auch sehr viele Rückmeldungen von nicht akademischen Zuhörerinnen und Zuhörern und nicht akademischen Lesern. Bei meinem Buch bin ich immer wieder bei den Lesungen und Vorträgen überrascht, wer, Stichwort Handwerk, Stichwort politisch interessierte Handwerker, nicht Akademiker, was für einen klugen Blick die auf die Politik haben. Und ich glaube, die SPD kann sich jetzt Fragen bei 13 Prozent in den Umfragen, ob sie zurückkehrt zu einer realistischen Industriepolitik und einer Interessenvertretung der fleißigen Arbeitnehmer oder ob sie eine Partei wird in der Oberschicht von Genossen, die es irgendwie wie auch immer zum CEO geschafft haben und und von Transferempfangenden. Und die SPD muss sich fragen, ob sie nicht früher besser beraten war, als sie sich nämlich auf solche sehr vernünftigen Betriebsräte immer berufen hat. Ich erinnere noch an den IG Metall Chef Steinkühler, Porsche 928 fahrend, Tennis spielend, mit solchen Leuten sich umgeben haben, um für das Greater Good in der Gesellschaft dafür zu sorgen, dass Unternehmer wie Arbeitnehmer im Wachstum wechselseitig voneinander profitieren. Und insofern sehe ich das eigentlich, weil es ein bemerkenswert lauter Brandbrief ist, in der richtigen Analyse möglicherweise ein Wake up Call für die Sozialdemokraten. Und da kommt jetzt mein, ich würde mal sagen, Realismus, nicht Pessimismus. Ich glaube auch dieser Wake up Call Call wird an der SPD vorbei marschieren. Und wenn man jetzt schon weiß, wie viel Arbeiter, also klassische Arbeiter und Arbeiterinnen AfD wählen, ich fürchte, das geht dann am Ende wieder mit denen nach Hause, voller Konsens.
B
Das ist meines Erachtens, Wer immer Sorge hat vor rechts oder Radikalisierung der Gesellschaft und vor allem am Ende der Demokratie warnt, der muss alles tun, um die Demokratie zu bewahren. Das heißt Wohlstand zu bewahren. Und das passiert genau nicht. Und weil du sagst, ich habe jetzt kein großes Medienecho gehört, der Brief ist geschickt worden, man hat es wahrscheinlich gar nicht zur Kenntnis genommen. Die machen weiter wie bisher. Ich meine, wir kommen auf den Bundeshaushalt. Also ich würde mal sagen, die machen weiter wie bisher.
A
Ja, sie haben es kulturell nicht verstanden. Ich sitze gerade an einem Leitartikel für Ende der Woche, auch zu ihrer Business Verfassungsgerichtskandidatin und so deren Wording. Und das ist ja ein Kulturkampf von links, von der aller härtesten Sorte. Und wer die Dame dann auch habituell erlebt, jedem Arbeiter, jeder Arbeiterin, die die fünf Minuten in einer Talkshow erlebt, weiß, dass es eine Frau, die mit ihnen nichts anfangen kann. Und die lebensweltlich sozusagen konträr zu all dem, was der normale bodenständige Deutsche so denkt, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, wirklich, du merkst immer wieder, wenn es zur SPD kommt und wir sprechen ja gleich über Klingbeiles Haushalt, ich kapiere es einfach nicht. Ich bin in einer sozialdemokratischen Familie aufgewachsen, in dem der Common Sense genauso wichtig war. Wie die Loyalität zu SPD und FCN. Und jetzt muss ich immer, immer, immer wieder lernen, dass Common Sense und SPD nichts mehr miteinander zu tun haben. Aber wir kommen vielleicht.
B
Liebe Hörer, wir haben es ja versucht Struktur zu geben und so weiter. Das hat aber Ulf was zu der Kandidatin gesagt. Da muss ich noch ganz kurz was dazu sagen zu der Kandidatin zum Thema Bundesverfassungsgericht. Also zum einen freue ich mich natürlich, dass bei dir die Erkenntnis sich durchsetzt. Ulf, ich hatte es schon ein bisschen früher, was die SPD betrifft. Spaß beiseite. Wir hatten ja gesprochen über die Möglichkeit, Frauen zu fördern in einem früheren Podcast, wo ich auch gesagt habe, ich bin, es war eine Frage, glaube ich, wo ich gesagt habe, ich bin für die Mütterquote, weil Mütter eigentlich diejenigen sind, die benachteiligt sind im Berufsleben, weil sie eben Jahre aussetzen. Und hier die Kandidatin tritt ja an und sagt, sie ist für feste Geschlechterquoten in den Parlamenten. Und da habe ich dann schon Störgefühl, weil ich sagen muss, schon mal sie zum Beispiel, sie ist kinderlos, sie wurde in ihrer Karriere überhaupt nicht benachteiligt. Dadurch, dass sie eine Frau ist, ist es nicht nötig. Also es wäre ein bisschen Störgefühl. Jetzt kann man sagen, ist ja völlig egal, was ein Störgefühl ist. Darin stimmt auch das Bundesverfassungsgericht, ist aber ziemlich wichtig. Und ich möchte ganz kurz erinnern an das sogenannte Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021. Damals hat das Bundesverfassungsgericht im Prinzip gesagt, wir haben ein bestimmtes Budget an Co, sonst gibt es den Klimawandel und ihr tut nicht genug zum Einsparen, weil dann schränkt ihr die zukünftige Generation ein und deshalb müsst ihr mehr machen. Und dieses Urteil hat damals für große Überraschungen gesorgt. Nach dem hat keiner erwartet. Wie kann das eigentlich sein, wenn man reinschaut. Es gab auch Kritik von Norbert Lammer, dem ehemaligen Bundestagspräsidenten, bis hin zu Verfassungsrichtern. Die haben sich da was eigentlich herausgenommen, was in verschiedener Hinsicht einfach nicht richtig war. Sie haben so getan, als würde Deutschland alleine den Klimawandel stoppen können. Sie haben die Kosten der Klimawandelpolitik höher gehängt als die Kosten Klimawandel selber. Und sie haben im Prinzip faktisch den Klimaschutz als Verfassungsziel über die anderen Grundrechte gehängt. Und das ist ziemlich interessant. Da sieht man einfach nur, was passieren kann, wenn ein Gericht vielleicht dann ein bisschen zu sehr zu den Extremen neigt. Und das ist meine große Sorge jetzt mit dieser Berufung. Wer weiß, was in Zukunft für Klagen kommen, Klammer auf. Wir wissen, wir hatten ja im Zusammenhang mit dem Sondervermögen, mit der Abstimmung, wo die Grünen da mitstimmen mussten, mit SPD und Union, hatten wir diesen Zusatz nach dem Motto Klimaneutralität 2045 so als Ziel, aber doch nicht als Ziel und so weiter und so fort. Ich bin halt gespannt, wenn sie da im Amt und Würden ist und dann jemand kommt und sich darauf beruft und daraus ableitet, irgendwelche Einschränkungen der Freiheitsgrade, wie das dann gehen wird. Und deshalb ist das schon Diskussion, die man grundlegend führen muss, wer ins Bundesverfassungsgericht kommt. Was wir nicht haben wollen, glaube ich, ist US Verhältnisse.
A
Bevor wir gleich wieder zu der SPD und Lars Klingbeil kommen, wir halten uns hier an unsere Manuskripte und Vorbereitungen. Donald Trump, der übrigens vorgemacht hat, welche Bedeutung die Richter am Supreme Court haben können, um künftige politische, weltanschauliche Trassen zu legen, egal wer Präsident ist. Ein mahnendes Beispiel dafür will die Mittelschicht entlasten. Und ich frage mich, ob die Steuersätze ganz nach unten und gleichzeitig mehr Kindergeld für Kinder, das Steuerfreiheit für Trinkgelder und Überstunden und so weiter. Also er hat ganz viele, wie ich finde, tolle Vorschläge. Die Frage an dich, den Ökonomen ist, geht das am Ende auf?
B
Die kurze Antwort ist nein. Ich muss dazu sagen, er hat ja die steuern damals schon 2017 in der ersten Amtszeit eingeführt und macht jetzt im Prinzip, sagt er, verlängert sie dauerhaft und die Reise ist einfach ein Riesenloch in den Haushalt. Er hat auf der Gegenseite auch gespart im Sozialetat bei Gesundheitsleistungen für Ältere, Klammer auf, das klingt immer so unsozial. Aber generell im Sozialstaat zu sparen, gilt übrigens auch für Deutschland, ist nicht unbedingt immer schlecht. Man muss wissen, dass da die Bundesstaaten so ein bisschen einen Trick gefunden haben, wie sie mehr Geld vom Bund bekommen und diesen Trick begrenzt er jetzt und solche Maßnahmen, also das muss nicht unbedingt bei den Bürger schlechter ankommen. Es ist eine Verteidigungsfrage zwischen Zentralstaaten und Bundesstaaten teilweise. Aber generell zu sagen, ich gehe auch in die Sozialausgaben hinein, ist schon vernünftig. Du musst aber 1 Doge, so interessant der Ansatz auch ist, so wenig radikal war er, Klammer auf, genau deshalb, weil eben Sozialstaat ausgeklammert wurde oder da nicht ran durfte. Der Elon Musk reißt das Ganze natürlich in ein enormes Loch in den Haushalt. Das zweite ist, es ist immer so, die Charts kennst du, bei Steuersenkungen profitieren immer diejenigen, die Steuern zahlen. Das ist eine Ungerechtigkeitsfrage. Kann man schon die Frage aufwerfen, ob ein anderes System, wie zum Beispiel mehr Steuerfreiheit im unteren Bereich unter Umständen besser gewesen wäre. Also ich bin ja nicht gerade bekannt als der große Fan der Umverteilung, aber ich glaube, in den USA könnte man durchaus im Unterschied zu uns ein bisschen mehr in Richtung Umverteilung gehen. Und das große Problem einfach ist, ist, dass Im Unterschied zu 2017 die Staatsfinanzen der USA aufgrund von Corona, aufgrund von Joe Bidens Inflation Reduction Act, Klammer auf, subventioniertes protektionistisches Reindustrialisierungsprogramm für die USA, eigentlich mit dem Ziel Donald Trump zu verhindern, was ja nicht ganz geklappt hat, Klammer zu, die Staatsfinanzen sind schon sehr zerrüttet, befinden sich auf französischem Niveau staatsschuldenmässig und laufen weiter außer Kontrolle. Wir sehen es ja auch, das haben wir hier schon diskutiert, die Bondmärkte, die Kapitalmärkte reagieren nervös, der Dollar wird schwächer, was natürlich Donald Trump ganz gut findet, aber man kann es eigentlich nur kritisch sehen. Es ist ein Programm, welches einfach Probleme in den US Staatsfinanzen beschleunigt. Die wird das umgehen? Wie geht man damit um? Die Amerikaner werden wahrscheinlich pragmatisch damit umgehen, trotzdem wird es nicht ohne negative Folgen bleiben und daran ändert auch nichts, dass er jetzt die Zölle wieder anhebt und die Zollturbulenzen erhöht, weil ja die Zölle, wenn das bei zehn Prozent bleibt, haben wir auch schon mal diskutiert, dann kriegt er 400 Milliarden Dollar pro Jahr Einnahmen. Mittlerweile haben sich, glaube ich, alle mit 10 Prozent abgefunden. Heute Morgen habe ich ein Interview gehört mit Mod Schulerek, Deutschlandfunk, war ja vom Kiel Institut für Weltwirtschaft, der meinte auch nach dem Motto, 10 Prozent wird es wohl bleiben, Da hat er schon mal 400 Milliarden. Und da hat er gesagt, ja, das zahlen die amerikanischen Konsumenten. Und da habe ich mir gedacht, da bin ich eigentlich gar nicht so sicher, weil Du bist der Däne und du weißt wahrscheinlich, Ferraris fahren in Dänemark relativ wenige um. Ich will nicht ausschließen, dass es welche gibt. Woran liegt das? Das liegt nicht daran, dass die Dänen so arm wären oder dass sie keinen Autogeschmack hätten, bevor du das sagst, sondern es liegt einfach daran, dass Autos in Dänemark unglaublich hoch besteuert werden, weshalb die sogenannten EU Reimporte immer so schön billig waren. Du kaufst dir also einen VW Golf oder was weiß ich, kaufst du dir in Dänemark, importierst nach Deutsch und da stellst du fest, ohne Mehrwertsteuer ist das Auto in Dänemark deutlich günstiger als in anderen Ländern der EU. Warum? Weil die Automobilhersteller bzw. Die Aktionäre dieser Automobilhersteller dort quasi auf Marge verzichten. Vor dem Hintergrund, bei so einem Niveau von 10, 15 Prozent mag es sogar so sein, dass es gar nicht mal so schlecht ausgeht für Donald Trump. Das heißt, das könnte am Ende so ein Szenario sein, verbunden mit anderen Handelsspielen, die haben wir schon mal diskutiert. Vielleicht gibt es ja doch eine vernünftige Lösung auf europäischer Seite, indem wir eben ein paar Regulatorien abbauen und davon selber auch profitieren. Nur selbst wenn das kommt und selbst wenn der Zölleinnahmen hat und es gibt keine weiteren Gegenmaßnahmen der anderen, werden diese Einnahmen das Loch nicht schließen. Und damit kann man einfach nur sagen, das Big Beautiful Bill ist nichts anderes als der beschleunigte Weg in den Staatsbankrott. Wie der dann abläuft, können wir auch noch mal diskutieren. Das Witzige an der ganzen Sache ist, um die Brücke mal zu uns zu schlagen, es heißt ja bei uns, wir stehen so viel besser da, das stimmt noch, aber wir gehen ja mit Riesenschritten in eine ähnliche Verschuldungssituation hinein. Es wird sofort der Ausschrei kommen, stimmt doch gar nicht, wir sind erst bei 80 Prozent hinterher nicht auf USA. Ja, aber vergessen wir nicht, die USA haben strukturell immer noch ein höheres Wirtschaftswachstum, trotz oder dank oder wie immer sehen wir es Donald Trump. Bei uns hingegen, Wir haben seit 10 Jahren, wie die OECD gerade mal gemeldet hat, seit 10 Jahren faktisch Stagnation. Wir haben den demografischen Wandel, wir haben keine richtigen Reformen, Das heißt, bei uns ist kein Wachstum in Sicht und und wenn du die Staatsschulden massiv erhöhst ohne wirkliches nachhaltiges Wachstum zu erzielen, dann bist du sehr, sehr schnell in französischen, italienischen Dimensionen. Und dann muss ich einfach sagen, naja, so gesehen können die USA nach wie vor eher Schulden machen als die Europäer.
A
Absolut. Vielen Dank. Du hast ja den Ball schon wieder in den Er gelegt, dass wir direkt über Lars Klingbeils ersten Haushalt reden, eine Art Schuldenperversion der Extraklasse. Aber zwei Bemerkungen noch zu Donald Trump. Kann mich dem nur in deiner Einschätzung einschließen, bleibe aber weiterhin staunend über die unternehmerische Kraft in dem Land und all das, was da passiert. Stichwort AI, Stichwort Tech. Ich finde es auch so süß und lustig, wie die deutschen Feuilletonisten auch von der sogenannten Frankfurter Allgemeinen, die ja in weiten Teilen auch sozusagen eine linke Medienmarke geworden ist, über Thiel und Karp und Musk schreiben. Das ist wirklich sehr, sehr lustig. Da erschrecken die Habeck Fan Ära dann einfach immer ganz furchtbar. Das Interessante an Trump ist, dass er sozial konservativer ist, als viele Deutschlehrer, die ihn nicht ausstehen können, wahrscheinlich wahrnehmen. Das heißt, er hat seinen Ziehsohn, seinen sehr genialischen Elon Musk im Grunde genommen geopfert, weil er da nicht ran wollte mit Doge. Und insofern bin ich sehr gespannt, wie dieses Shakespeare Drama zwischen dem genialisch crazy US Präsidenten und seinem genialisch noch crazieren Elon Musk weitergeht, Weil Elon Musk, glaube ich, er mochte Javi Milei nicht so, wie man sehen konnte auf den Videos. Milei ist da immer auf ihn zugepoltert, schreiend begeistert, wie er so ist. Und Musk war mehr als reserviert. Also gewissermaßen so ein halb autistischer, introvertierter. Musk kann mit so einem extrovertierten Tantra Sex Rock' n Roller und libertär schwer umgehen. Aber ich glaube, diese Amerikapartei, wenn sie irgendwie irgendwo einen Platz finden müsste in der Politiklandschaft, dann wäre das sicherlich da, wo Milei Unglaubliches geschafft hat in Argentinien. Vielleicht ist Milei ja auch einer. Jetzt mache ich Cliffhanger zu unserer Ökonomen Ranking Podcast Nummer, den wir mal als Podcast im Ökonomen Ranking uns genauer angucken sollten. Ich halte ihn für den größten Visionär. Das waren meine dreieinhalb Cent zu Amerika und Trump. Am Ende mehr sozial konservativ, als es uns liberalen libertären Recht sein könnte. Aber natürlich verglichen mit dem, was Lars Klingbeil gerade zu bieten hat als Finanzminister mit seinem ersten Haushalt, natürlich eine Fackel der Vernunft ist, fiskalpolitisch. Wir werden ab nächstes Jahr eine Staatsquote haben von, glaube ich, hat das iw ausgerechnet von 51,6 Prozent. Das ist Stichwort Union und ihre Tradition in den Worten von Helmut Kohl, Sozialismus. Wir sehen, dass die Reformversprechen, die ja echt mini, mini, mini, mini, mini. Mini waren, von der Union nichts davon kommt. Weder werden die Steuern gesenkt, noch der Sozialstaat, noch das Bürgergeld an irgendeiner Stelle eingeschränkt. Also es ist einfach ein totales Desaster. Wären da nicht Veronika Grimm und Clemens Fuest und bei uns in der Redaktion die wunderbare Dorothea Siems, die das finde ich, bei uns auf den Punkt gebracht hat, man würde verzweifeln, aber ich glaube, das ist die Endmoräne dieser Art von sozialistischen Finanzpolitik oder ist es die Zukunft des Landes? Daniel, sag jetzt irgendwas, das ich nicht.
B
Komplett verzweifle heute, damit du nicht komplett verzweifelt. Die gute Nachricht, ich bin kein Hellseher, das war jetzt der beste Teil der Nachricht, die hätte geben können. Also erstmal ist es natürlich schon so, wir werden über die Ökonomen sprechen. Clemens Fuest, dem Recht kritisiere ich natürlich schon, er hat mit diese Steilvorlage geliefert für dieses Schuldenpaket. Er hat mitgemacht bei den anderen dreien, hat gesagt, mach das. Und ich weiß, ich habe mich hier geäußert auf Veranstaltungen.
A
Sag mal, die anderen drei, Schulark, Südek.
B
Und von Weizsäcker, also SPD, Frau Weizsäcker, Südekum ist ja Berater jetzt von Klingbeil und eben den ich sehr schätze ich logischerweise alle auch Herr Schulerik schätze ich sehr, der grün ist und dann eben Herr Fues, Herr Fuß hat auch mitgemacht. Und ich glaube halt, wir haben darüber gesprochen, ich habe dir erklärt, warum ich aus welchen Gründen schon für Schulden bin, aber ich habe immer gesagt, zwei Voraussetzungen, drei Voraussetzungen. Erstens, erst reformieren, Staatshaushalt bereinigen, dann Schulden machen. Zweitens, wenn man Schulden macht, dann die inoffizielle Verschuldung des Staates, die erheblich ist. Reduzieren, also die verdeckten Lasten in Pflege, Krankheit und Gesundheit endlich angehen. Und drittens das Geld nicht von Politikern ausgeben lassen, sondern von Profis. Sondertöpfe von Profis verwendet. Alle drei Voraussetzungen sind nicht erfüllt. Wir haben jetzt plötzlich festgestellt, wir können nicht sparen. Ich habe Podcast schon mehrmals vorgerechnet. Zum einen ist es so, Wir hatten bis 2019 bis zu Corona, hatten wir volle Kassen, richtig Geld. Der Staat hätte investieren können. Die Politiker haben das Geld freiwillig für andere Dinge ausgegeben, vor allem für Soziales. Wir haben dann jetzt im Haushalt immer noch erhebliche Einsparpotenziale. Alleine wenn du subventionen anschaust, locker 60 Milliarden. Wenn du auf ein Niveau gehst von vor drei Jahren, wenn du auf ein NIVEAU gehst von vor fünf Jahren, acht Jahren, bist du bei über 100 Milliarden, Klammer auf immer relativ zum Bruttoinlandsprodukt. Das heißt, es ist keine Kürzung. Absolut. Nur auf das relativ Leistung. Du kannst es durch den Sozialstaat 2019 auf das Niveau gehen, würdest du 20 Milliarden sparen. Wenn man es zu geben würde weitere 20 Milliarden sparen. Es gibt ganz viele Hebel und die Politik macht es nicht. Du hast mich ja nicht gefragt, wie es in der Vergangenheit war. Du hast mich gefragt, ist das jetzt das neue Normale und wer der Einsatz hat. Das neue Normale ist noch viel schlimmer, als du gerade gesagt hast. Die Politik hat bei den Verteidigungsausgaben gesagt, über ein Prozent, obwohl sie schon anderthalb Prozent im Haushalt hatte, das sind 20 Milliarden, die sie schon mal so ausgeben kann. Die Politik hat gesagt, wir wollen mehr investieren. In Wahrheit hat übrigens Frau Siems auch geschrieben, in Wahrheit sinkt im Kernhaushalt die Investitionsquote, weil man alles in Sondertöpfe hinausschiebt. Das heißt, die Wahrheit ist ganz Die Politik macht Schulden für Soziales. Das gilt vor allem auch für die Bundesländer. Und warum machen die das? Weil nämlich bei denen die Pensionslasten, die verdeckten, jetzt langsam schlagend werden und sie ohne Schulden das gar nicht bezahlen können. Das heißt, das ist die Zukunft. Jetzt geht es weiter. Herr Klingbeil rühmt sich so, dass so viel noch nie investiert wurde in dem Rest des Jahres, da werden die über 100 Milliarden Investitionsvolumen eh nicht abgerufen. Das heißt, sie stellen Geld ins Schaufenster, Sie können es gar nicht investieren, die Rahmenbedingungen nicht schaffen, weil die Infrastruktur gar nicht da ist. Die Infrastruktur, Planungsinfrastruktur, Genehmigungsprozesse, all das ist nicht da. Das heißt, am Ende wirst du sehen, es wird viel weniger abfließen in die berühmten Schultoiletten und Strassenlöcher, die Herr Klingemann seinen Reden nennt. Es wird vieles hängen bleiben. Was aber wegfliessen wird, ist das Geld für Soziales. Parallel dazu hat man oh nein, Rente fassen wir nicht an. Oh, Krankenversicherung, ich habe ein Loch. Ach, wir leihen euch mal ein bisschen Geld. Schauen wir, ob wir demnächst die Beiträge erhöhen und Reformen trauen wir uns nicht. Pflege setzt meine Kommission ein. Das heißt, nichts davon gemacht und das Geld wird ausgegeben von Politikern und nicht von Profis. Das heißt, was sie jetzt machen, ist, Donald Trump kann man extrem und muss man extrem kritisieren für seine bewusste Schuldenpolitik, weil die Amerikaner, die USA brauchen diesen Schub eigentlich nicht. Eine hochinnovative Wirtschaft mit guter demografischer Entwicklung, die brauchen diesen Wachstumsschub nicht. Wir hingegen bräuchten ihn. Und stattdessen bekommen wir eine Politik, die erzählt hat, sie würde ins Land investieren wollen und in Wirklichkeit die Taschen sich voll gemacht hat, um Klientelpolitik zu betreiben. Stichwort Mütterrente, Gastronomie, Mehrwertsteuersenkung. Ansonsten einfach nur damit Löcher stopfen möchte, Wohltaten möchte und die Schmerzen für die irrsinnige Wirtschaftspolitik, Stichwort Energiepolitik, einfach zu kaschieren. Darum tut mir herzlich leid. Ich kann dir das nicht vorhersagen. Meine Einsicht wäre skeptisch, aber ich bin ja kein Hellseher. Vielleicht geschieht dir ein Wunder und es wird alles ganz anders. Meine Hoffnung ist gering, weil ich immer sagen Wenn Politiker Geld haben in der Tasche, dann geben sie es auch aus. Es ist so wie so ein Kind im Süssigkeitenladen. Du darfst denen kein Geld geben. Darum haben wir darüber gesprochen gehabt über das Thema Bargeld versus Bargeldlos. Du musst einfach spüren, es müssen schmerzhafte Geld. Das ist nicht der Fall. Es ist ein absolutes Desaster, was da passiert. Aber es kauft Zeit. Es kauft Zeit. Nur am Ende. Irgendwann langt das Geld nämlich nicht mehr und spätestens Dann gibt es zwei Profiteure dieser Entwicklung drei vielleicht die AfD, Linkspartei oder sollte es sie bis dahin geben? Die Chancenpartei.
A
Ja, die Chancenpartei. Wie oft werde ich danach gefragt? Also ich bleibe weiter Journalist und muss mal sehen, wer sich das annimmt. Die FDP ist einfach tot. Anders kann man es im Augenblick nicht sagen. Ich sehe es genauso und ich bin immer noch bei dieser Verfassungsrichterin und was sie da gesagt hat, darauf komme ich nicht klar, Weil wir gerade bei so einer demografischen Entwicklung könnte man alles im Grunde genommen ganz humanistisch aufgeklärt aus der Logik des noch nicht geborenen Kindes Anreize schaffen, dass man sagen kann, das ist was Schönes, bist hier hineingeboren in eine schöne Welt und der Staat hilft dir, du kriegst hier den Sozialstaat, um hier reingeboren zu werden. Du kriegst gute Kitas und Grundschulen und Gymnasien und Lehren, weil wir brauchen dich, wir brauchen junge Menschen. Aber egal, das ein andermal. Ihr merkt mich hier sehr emotional, so eine Formulierung. Das muss einem sprachlich erstmal über die Lippen kommen, was sie sonst so gesagt hat, Spottet auch jeder Beschreibung. Und die andere Kandidatin der SPD sind ja zwei durchgewunken von der Union. Einmal mehr Schande, dass die Union wirklich alles mitmacht. Bemerkenswert. Apropos die Union und wenn sie mal einen hellen Moment hat, Karin Prien, die Bildungsministerin, hat ja angeregt. Migrantenquote an Schulen. Ab einem gewissen Level, muss man sagen, muss man die Schulen, Basing, muss man alles Mögliche machen. So geht es nicht weiter. Der Aufschrei erwartbar derjenigen. Und wenn ich gemein wäre, die kenne ich gut aus Zehlendorf, die dort aufschreien oder ich kenne sie aus ihrer früheren Existenz in Kreuzberg und Neukölln, bevor dann das Erbe der Eltern und Großeltern angetastet worden ist, um sich dann doch das Haus in Zehlendorf zu kaufen, Weil so sehr man für Integration und Migration ist doch überhaupt kein Problem. 80 Prozent, ja, ja, bereichern uns dann in dem Mom, wo die Kinder 6 Jahre alt sind. Und in die Schule gehen. Ja, weißt du, Ulf, wir wollten immer einen Garten, das war eigentlich immer unser Ziel und so weiter. Dieses Milieu, klar bekämpft es und gleichzeitig lässt man die Migranten, die einfach dort eine Bildungskarriere anstreben, alleine mit dem Wahnsinn, der in den Schulen dort los ist. Wir haben eine Diskussion über Deutschkenntnisse. Wir haben eine Diskussion. Ich sehe immer wieder Arbeiten, die irgendwelche Lehrerinnen und Lehrern aus der vierten Klasse auf Facebook oder so posten, anonymisiert natürlich. Da gibt es Klassen, da wissen die so gut wie gar nichts, was Deutsch betrifft und Mathematik und wir können so nicht weitermachen. Und jetzt hat Frau Prien über die Obergrenze, dass sie denkbar ist, einen Vorstoß gemacht. Und die Lehrerverbände sind natürlich strikt dagegen. Das sind sozusagen die Betriebsräte der Lehrer. Und wo die weltanschaulich sind, glaube ich, muss ich nicht sagen. Darüber habe ich gerade ein super Buch geschrieben. Daniel, wie hast du die Diskussion bis dahin wahrgenommen?
B
Also ich finde gut, dass sie geführt wird. Gehen wir noch mal einen Schritt zurück, weil das ganze Thema ist ja eigentlich jetzt falsch aufgezogen, weil wir haben ja jetzt ein Problem, ganz offensichtlich. Das Problem mit der Integration von Schülern in die Schule. Das beginnt aber schon damit, dass es uns nicht gelungen ist, die Eltern dieser Kinder zu integrieren. Das klingt jetzt ein bisschen komisch, ich versuche es ein bisschen zu erklären. Also ist es schon so, wenn du Klassen hast, wo die deutschen Kinder die Minderheit sind, dann lernt keiner richtig Deutsch oder die Deutschen nicht mehr. Das heißt, es ist total logisch, dass du eigentlich eine Begrenzung haben musst, einen Anteil haben musst von unter einem Drittel, würde ich fast sagen, von Kinder mit Migrationshintergrund. Dann kann der Rest der Klasse sie.
A
Integrieren, Damit ich das ganz kurz unterbrechen darf. Und es klingt jetzt ironisch, ist es aber nicht. Es findet ja eine Integration statt, nämlich die deutschen Kinder integrieren sich in die vorherrschenden migrantischen Kulturen. Die ziehen sich so an, die übernehmen bis hin zu religiösen Riten, Feiertage und so weiter. Die machen, was Kinder machen, weil Kinder sich immer an ihren Peers orientieren, wichtiger als die Eltern, die integrieren sich in die migrantische Kultur. Und die ist ja auch zum Teil lustiger und attraktiver als die Kartoffelkultur, die dann vor allem von den Lehrern verkörpert wird. Das ist ja nicht nur nicht so, dass die anderen sich nicht in das Deutsche integrieren, sondern wir haben es ja damit zu tun. Das geht ja viel, viel weiter. Sorry, das musste auch sein.
B
Es ist auch so. Das Problem, was du hast, ist, dass wir scheinbar nach letzten Zahlen schon über 40 Prozent aller Schüler in Deutschland mit Migrationshintergrund haben. Das heißt, wenn die komplett gleich verteilt wäre, hätte jede Glei eine Anteil von 40 Prozent mit Migrationshintergrund. Ich glaube dann selbst dann ist es schwer. Ich bin jetzt kein Lehrer, aber ich könnte mir vorstellen, das ist noch machbar. So, jetzt hast du natürlich die Situation, dass die Eltern quasi, die jetzt noch Schulen, Klassen haben, relativ homogen sind. Das nicht wollen wir folgendes Zum einen hast du die Kinder, die du gerade geschildert hast, die in Klassen sind, wo sie die Minderheit sind und sich dann quasi in die Migrationskultur integrieren. Aber nicht alle Kinder sind da, weil da gibt es eben Eltern, die zum einen motiviert sind und es sich leisten oder irgendwie machen können, dass das Kind in einer anderen Stadtteil zur Schule geht. Das ist der erste Schritt. Im ersten Schritt flüchten ja schon welche. Das nächste ist, was du hast, ist, dass sobald Leute in einer Stadtteile geflüchtet sind, wenn das nicht mehr ausreicht, dann flüchten sie in kirchliche Schulen, Privatschulen, ähnliches. Und du kannst die Flucht weitergehen, bis am Ende im Internat im Ausland sind, je nachdem wie engagiert man ist und was man sich leisten kann. Meine persönliche these ist also nicht jeder, der international ins Ausland geht oder smarter als andere. Früher war es ja umgekehrt. Früher waren es in Privatschulen ja eher diejenigen, die es in der normalen Schule geschafft haben. Jetzt persönlich würde ich sagen, es sind zumindest die Kinder von engagierten Eltern, die es sich leisten können. Jeder sein leisten können ist schon eigentlich eine Sozialdiskriminierung, die wir nicht haben sollten, gerade nicht bei der Bildung. Und dann hast du die Flucht aus dem System wahrscheinlich im Schnitt von denjenigen Kindern, die eher einen wichtigen Beitrag geleistet hätten für die Integration und für das Leistungsniveau der ganzen Klasse. Und dann verstehe ich die Lehrer schon, dass sie nicht alles haben wollen, weil das Problem kriegt man nicht mehr im Griff. Und das führt mich eigentlich zurück zu einer erstmal grundlegenden Aussage. Als Frau Merkel gesagt wir schaffen das, dann hätte sie sagen müssen, wir brauchen dafür zwei Dinge. Wir brauchen zum einen Wohnraum. Das heißt, wir machen eine Bauinitiative. Kam nicht. Das Ergebnis sehen wir heute, Wenn du siehst, wenn du eine Wohnung in Berlin oder anders suchst, dass du dich schwer tust und dass zu Recht geklagt wird über die Hohe. Das zweite ist, sie hätte sagen sollen, das deutsche Schulsystem ist seit Jahrzehnten dafür bekannt, dass es nicht geeignet ist dafür Kinder aus bildungsfernen Schichten wie es so schön heißt, oder sozial ökonomisch benachteiligten Schichten zu fördern. Jetzt kriegen wir eine Zuwanderung überwiegend in diese Klasse hinein. Das heißt, wir müssen das ändern. Beides ist nicht Erfolg. Und das Ergebnis, und das nochmal ganz kurz zu sagen, das Ergebnis ist brutal. Du hast gerade eben die vierte Klasse angesprochen. Ich möchte mich daran erinnern, es gab einen Iglu Test vor ein paar Jahren, 2023 sogenannte, das Iglu Mint Nachwuchsbarometer. Ein Viertel der Viertklässler hat nur rudimentäre Lesekompetenz. 22 Prozent gelten im Fach Mathematik als gefährdet. Und die haben gesagt, die Kinder mit diesen Werten haben jetzt schon keine Chance auf einen erfolgreichen Abschluss der Schulkarriere. Und das ist das Desaster. Und darum ist es zumindest mal richtig, dass Frau Prien hier was auf den Tisch gelegt hat. Die Antwort muss eine andere sein. Wir brauchen viel mehr Ressourcen dort. Wir müssen mehr tun. Vergiss nicht, Ulf, wir haben drei Millionen junge Menschen ohne Berufsausbildung. Und wenn wir schon dabei sind, möchte ich auf anderes hinweisen. Wir haben ja zum einen diese totale Inflation der Intelligenz in Deutschland. Es gibt immer mehr Einser Abiturienten. Wenn du dir aber die PISA Studie anschaust, dann stellst du verdammt noch mal, im PISA stürzen wir ab und dann guckst du genauer rein. Und jetzt zitiere ich mal Die OECD in Mathematik. Bedruckte Leistungsvorschläge der deutschen Schüler. 2022 letzte Studie ohne Migrationshintergrund 59 Punkte, wie gesagt 59 Punkte bei 475 Punkte im Schnitt für alle, was laut der OECD einer, ich zitiere, signifikanten Differenz entspricht. Bei der Lesekompetenz betrug der Vorsprung sogar 67 Punkte. Und zusammenfassend haben sie Der Unterschied zwischen den Mathematikergebnissen für Schüler im oberen und unteren sozioökonomischen Quartil liegt in Deutschland bei 111 Punkten. Das heißt, die guten Schüler halten weltweit noch mit, die Maße ist okay, Migrationshintergrund gar nicht. Das ist ein eklandes Versagen. Das beginnt damit, die Kinder müssen frühzeitig Deutsch lernen. Deutschtest. Als Herr Lindemann das vorgerufen hat, wurde sofort Rassismus geschrieben. Jetzt ist es bei Frau Prien auch wieder Nur Rassismusrufe nützen uns halt nichts, wenn wir wirklich sagen, wir haben die Migration auch mit Blick auf wirtschaftlichen Nutzen für uns, dann müssen diese Kinder Sprache lernen. Die Kinder müssen möglichst früh von zu Hause raus in den Kindergärten, müssen Spracherwerb haben, Klammer auf, das ist sogar noch Kulturerwerb, wie ich gebe einer Lehrerin die Hand. Übrigens, die Eltern sollten auch nicht die Sprache nicht lernen können. Ich finde, wir haben darüber gesprochen, die Idee, das Bürgergeld, die Höhe des Bürgergeldes an das Sprachniveau zu knüpfen in objektiven Tests, das finde ich gut, weil sobald Leute die Sprache kennen können, haben sie viel mehr Interesse, was zu verdienen und zu arbeiten zu gehen. Wir brauchen hier ein komplettes, dringendes Umdenken. Kommen wir zur SPD. Die SPD davon ist weit entfernt, leider Gottes, die Union aber auch.
A
Also ich habe ja vollen Migrationshintergrund. Das heißt, ich wäre in all diesen Umfragen als klassisches Kind mit Migrationshintergrund sicherlich eher bei den Besseren gewesen.
B
Diese Differenzierung nach EU Ausländer, europäisch und so weiter wäre es da schon in einer ziemlich relativ nahen Kategorie gewesen. EU Ausländer in Deutschland verdienen im Schnitt mehr als Homegrown, aber bist du wahrscheinlich das beste Beispiel dafür. Insofern würde ich jetzt mal sagen, du bist zwar Migrationshintergrund, aber die kulturelle Nähe ist doch nicht so fern. Vor allem habe ich gerade gelesen, dass Herr Habecke nach Kopenhagen zieht. Also da ist ein enger Austausch zwischen Deutschland und Dänemark.
A
Ja, da könnte er sich mal angucken, was eine sozialdemokratische Partei leisten kann, wenn sie wirklich sozialdemokratisch ist und nicht eine vergrünte Partei ist. Also insofern wunderbar. Wir sparen uns heute Ist das mega oder kann das weg? Warum? Weil wir gelernt haben, alles über 45 Minuten ist für euch unzumutbar. Aber damit das mega oder kann das weg nicht ganz weg ist, bitte ich euch bis zum nächsten Mal wieder jede Menge Vorschläge zu schicken. Der lustigste Vorschlag, und das ist nur was, was ich mit meinen Auto Nerd Freunden besprechen kann. Ferrari Schelt, ist das mega oder kann das weg? Das ist für alle, die schon mal Ferrari gesehen haben, dieses Wappen von Ferrari am Kotflügel am vorderen auf beiden Seiten. Meine Meinung kommt auf den Ferrari drauf an, aber da machen wir kein Pro oder Contra. Ich fand nur den Vorschlag, der mich via Insta erreichte, sehr lustig. Vielen, vielen Dank. Und wir werden auch noch am Freitag wird ja entschieden, glaube ich die Verfassungsrichterin und so weiter, wie das so weitergeht. Vielleicht müssen wir auch mal über wirtschaftlichen Fortschritt und Verfassungsgericht sprechen. Öffentlich rechtlicher Rundfunk gab es ja auch erstaunliche Urteile und was es da früher an klugen Leuten gab und was es da jetzt gab. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Daniel, wie fandst du uns so heute?
B
Ich überlasse die Kritik den Hörern, wünsche allen Hörern einen schönen Abend, eine gute Nacht mit uns eingeschlafen zu sein. Was kann man sich besser vorstellen und einen schönen Tag und ich freue mich aufs Wiederhören kommende Woche. Bis dann.
A
Ciao, ciao.
C
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Podcast: Make Economy Great Again
Host: WELT (Ulf Poschardt & Daniel Stelter)
Date: July 8, 2025
Diese Folge widmet sich dem Bedeutungsverlust der SPD für die deutsche Arbeiterschaft, Problemen der stagnierenden deutschen Wirtschaft, fehlender Innovationskraft und der Kritik an aktuellen industrie-, energie- und migrationspolitischen Konzepten. Daniel Stelter (Ökonom) und Ulf Poschardt (WELT-Herausgeber) besprechen, wie eine politische und wirtschaftliche Trendwende gelingen könnte – ausgehend von einem Brandbrief ostdeutscher Betriebsräte, dem desolaten Zustand der Industrie, kulturpolitischem Wandel und Haushaltsfragen der neuen Regierung. Ebenso werfen sie Vergleiche mit internationalen Entwicklungen auf – etwa die US-amerikanische Politik unter Donald Trump.
[01:29–05:23]
[05:23–09:51]
[09:51–13:10]
[13:37–14:55]
[14:55–17:34]
[17:34–23:22]
[23:22–32:10]
[32:10–41:53]
[36:47–41:53]
Stelter zur Energiepolitik:
„Seit 35 Jahren werden Photovoltaik und Wind gesetzlich privilegiert und gefordert. Sie leisten jedoch bis heute keinen größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit als vor drei Jahrzehnten. Dafür verursachen sie Netzkosten im dreistelligen Milliardenbereich.“ [02:31]
Poschardt zur SPD:
„Die SPD muss sich fragen, ob sie nicht früher besser beraten war, als sie auf solche sehr vernünftigen Betriebsräte... gesetzt hat... für das Greater Good in der Gesellschaft.“ [11:25]
Stelter zu Subventionspolitik:
„Am Ende, wenn die Subventionen wegbrechen, sind die Arbeitsplätze weg... Das zu propagieren, das ist nicht sozial.“ [09:44]
Poschardt zum Kulturkampf:
„Ich muss immer wieder lernen, dass Common Sense und SPD nichts mehr miteinander zu tun haben.“ [14:45]
Stelter zum Bundeshaushalt:
„Das, was sie jetzt machen, ist... eine Politik, die erzählt hat, sie würde ins Land investieren wollen und in Wirklichkeit die Taschen sich voll gemacht hat, um Klientelpolitik zu betreiben... Es ist ein absolutes Desaster.“ [31:00]
Zur Bildungskrise:
„Ein Viertel der Viertklässler hat nur rudimentäre Lesekompetenz. 22 Prozent gelten im Fach Mathematik als gefährdet.... Das Ergebnis ist brutal.“ [38:03]
Die Episode bietet einen schonungslos kritischen Vergleich zwischen Anspruch und Wirklichkeit aktueller Wirtschafts-, Sozial- und Bildungspolitik in Deutschland – inklusive Seitenblick auf die USA. Der Ton bleibt zugespitzt, oft ironisch, gelegentlich polemisch, aber immer faktenorientiert und mit prägnanten Argumenten.
Stelter und Poschardt analysieren die innere Erosion der großen Parteien, insbesondere der SPD, und sehen in der derzeitigen Politik keine echten Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft, sondern bloß „Zeitkauf“ und fehlgeleitete Klientelpolitik – mit gefährlichen Folgen für Demokratie, Standort, Integration und Wohlstand.
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