
Hosted by www.moviebreak.de · DE

Exklusive Einblicke, kuriose Hürden und die Zukunft der Filmkritik in China. Was bleibt nach dem Rausch? Was passiert, wenn Filmkritik auf das größte asiatische Festival trifft? In dieser Episode nehmen wir euch mit auf eine abenteuerliche Reise zum Shanghai International Film Festival – von der Ticket-Odyssee bis zu den überraschenden Regeln für Presse und Publikum. Wir sprechen über jugendliche Kinofans, den Einfluss von AI auf Festivaltexte und die auffällige Abwesenheit von Kontroversen und queeren Themen im Programm. Gemeinsam diskutieren wir, wie sich das Festival als glamouröses Aushängeschild Chinas inszeniert, welche Herausforderungen westliche Reporterinnen vor Ort erwarten und ob hier bereits ein Blick in die Zukunft europäischer Festivals liegt. Hört rein für ehrliche Eindrücke, persönliche Erlebnisse und kritische Beobachtungen zwischen Kinosälen, Preisverleihung und digitaler Infrastruktur.

"Mamma mia..." Diesmal öffnen sich beim Trashcast die Pforten zur Hölle...und Dinohattan. Denn todesmutig wagen sich Kühne, Carlo & Jacko tief in filmische Untiefen der 90er und präsentieren euch mit Super Mario Bros. und Spawn gleich zwei krachend gescheiterte Blockbuster, auf denen im Vorfeld große Erwartungen ruhten und heute fast schon legendär für ihren fragwürdigen Ruf sind. Zurecht? Findet es mit uns heraus im bestimmt ersten und einzigen John Leguizamo Double-Feature der Podcast-Geschichte (okay, auch wir haben es erst kurz vor der Aufnahme bemerkt).

- und täglich grüßt das Kriegsgeschehen - Vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 10. Juni, ist mit Steven Spielbergs "Disclosure Day" endlich mal wieder ein großer Science-Fiction-Film in den deutschen Kinos angelaufen. Die im Vorfeld veröffentlichten Trailer waren recht kryptisch gehalten, weshalb unsere drei Spacejockeys vermuteten, dass es sich bei Spielbergs neuestem Streich um einen Invasionsfilm handeln könnte – schließlich hat der Mann bereits "Krieg der Welten" inszeniert. Aus diesem Grund haben sich Thomas, Jacko und DingDong dazu entschlossen, sich in den kommenden Folgen mehreren filmischen Alieninvasionen zu widmen. Den Anfang macht dabei "Edge of Tomorrow", ein Film aus dem Jahr 2014, der schicksalsträchtiges Kriegsgeschehen mit Zeitreiseelementen verbindet und unter anderem mit Tom Cruise, Emily Blunt und Brendan Gleeson hochkarätig besetzt ist. Und falls ihr wissen möchtet, worum es bei "Disclosure Day" tatsächlich geht oder ob der Film etwas taugt, so sei an dieser Stelle auf die auf Moviebreak zu findende Kritik unseres werten Kollegen Stu verwiesen. So oder so: viel Spaß!

– die späte Weiterführung eines Kultklassikers – Man hört es immer wieder: Fortsetzungen reichen niemals an das Original heran. Insbesondere wenn sich die Vorlage als schier übergroß präsentiert. So gesehen dürfte ein Film wie Blade Runner 2049, der – wie es der Titel bereits impliziert – das Sequel zum 1982 erschienenen Kultklassiker Blade Runner darstellt, ziemlich schlechte Karten haben. Gerade wenn man noch bedenkt, dass es mehr als 30 Jahre gedauert hat, bis die Fortsetzung überhaupt in Angriff genommen wurde. Aber ist dem wirklich so? Und was mögen wohl Jacko, Thomas und DingDong über den Film denken? Immerhin sind zumindest zwei von ihnen große Fans des Originals, weswegen sie tendenziell eher kritisch und schwer zufriedenzustellen sein dürften. Findet es heraus!

Der Trashcast wird 60 Der Trashcast wird 60 und ihre Perlenhochzeit widmen Kühne, Carlo & Jacko einem ganz besonderen Mann: er war der Herr der Affen, der Sizilianer und es kann nur einen geben - die Rede ist natürlich von Stu. Und als Ehrengast hat er ein ganz besonderes Double-Feature mitgebracht: Christopher Lambert wird zu Prisoner Lambert, geht nicht über Los und zieht keine 200 Euro ein. Wie sich der Mann mit dem Silberblick (nein, diesmal nicht Stu) als Knastvogel schlägt, das erfahrt ihr in unserem Podacst zu Fortress - Die Festung und Mean Guns - Knast ohne Gnade. Viel Spaß und let's Mambo.

- sie sind das erbarmungslose Gesetz der Zukunft - Sie sind die Polizeieinheit der Zukunft. Sie sind es, die dafür Sorge tragen, dass die millioneneinwohnergroßen Megacities nicht komplett im Chaos versinken. Sie sind Richter, Geschworene und Henker in einer Person. Sie... sind die Judges. Aber dieses Mal sind es nicht die Judges, die ein Urteil fällen, sondern Thomas, Jacko und DingDong. Was haben die drei wohl über Judge Dredd von 1995 sowie Dredd aus dem Jahr 2012 zu sagen? Und noch wichtiger: werden sie sich dieses Mal vielleicht sogar einig sein? Findet es heraus. In diesem Sinne: Die Sitzung ist eröffnet!

Das erste Mal mit dem Grauen des Krieges Die Diskussion, ob ein Kriegsfilm überhaupt als Anti-Kriegsfilm funktionieren kann, ist so alt wie das Kino selbst. Kaum ein Genre ringt so konsequent mit der Frage, wie sich Gewalt, Trauma und Menschlichkeit überhaupt darstellen lassen, ohne sie zu verharmlosen. Ein Werk, auf das sich viele in dieser Debatte einigen würden, ist Komm und sieh! von Regisseur Elem Klimov. Das brachiale Meisterwerk von 1985 gilt bis heute als ungeschöntes Mahnmal gegen den Krieg und den vollständigen Verlust von Menschlichkeit. Komm und sieh! erzählt die Geschichte des jungen Fljora, der im von deutschen Truppen besetzten Belarus während des Zweiten Weltkriegs zu den Partisanen stößt. Was als naive Hoffnung auf Abenteuer beginnt, verwandelt sich schnell in einen Albtraum aus Gewalt, Zerstörung und seelischer Auslöschung. Je tiefer Fljora in die Kriegsrealität gezogen wird, desto deutlicher zerfällt jede Form von Unschuld – bis am Ende kaum noch etwas von dem Jungen übrig ist, der einst voller Erwartungen in den Krieg zog. Im Unterschied zu anderen berühmten Kriegsfilmen wie Apocalypse Now (1979) oder Der Soldat James Ryan (1988) wird Komm und sieh! im öffentlichen Diskurs jedoch vergleichsweise selten genannt, obwohl seine Wirkung in ihrer Konsequenz kaum zu übertreffen ist. Genau das führte auch dazu, dass Filmfan Sandro vom Podcast Steven Spoilberg jahrelang einen Bogen um den Film machte. Gemeinsam mit Kühne, der den Film ebenfalls erstmals gesehen hat, diskutiert er nun, ob Klimovs Werk seinen Ruf als kompromissloses Meisterstück wirklich verdient – oder ob es sich um einen überhöhten Titel einer längst vergangenen Kinoära handelt.

- dystopisch, rebellisch und visuell schön - In der vergangenen Folge ging es um den Kultklassiker "Blade Runner", dieses Mal um einen japanischen Zeichentrickfilm, der deutlich von diesem beeinflusst wurde und selbst zahlreiche Werke beeinflusst hat. Die Rede ist von dem auf einem Manga basierenden Anime "Akira". Macht euch gefasst auf dystopische Zustände, Motorradaction und jugendliches Aufbegehren. In diesem Sinne: let's rock!

- modernes Grindhouse-Erlebnis mit jeder Menge Kunstblut - Für diese Folge haben sich Thomas und DingDong einen Film herausgesucht, der einem Stück amerikanischer Kinogeschichte huldigt. Die Rede ist von Robert Rodriguez' "Planet Terror" und die inhaltliche wie auch visuelle Verbeugung gilt dem sogenannten Exploitationfilm. Freut euch also auf verlotterte, schmutzig-schäbige Unterhaltung.

Das erste Mal mit Kevin Costner im Westen unterwegs Wenn es ein Genre gibt, welches Kühne meistens umgeht, dann ist es der Western. Wie schön das seine Kollegin Theresia vom Thekencast eben genau einen großen Klassiker des Westerngenres ausgewählt hat. Eines sei gesagt: Heute ist es eine Doppel-Virgin, denn diesmal hat nicht nur Theresia ihre Erstsichtung, sondern auch Kühne. Erfahrt wie Der mit dem Wolf tanzt als großer Klassiker an beiden irgendwie vorbeigegangen ist, wie beide den Film fanden und warum man manche Filme nicht auf YouTube schauen sollte.