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Im Interview erzählt Mascha Illich von ihren Erfahrungen als Künstlerin, Professorin und als Teil von künstlerischen Communities in Linz. Sie teilt auch Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit und berichtet, wie sie als Teenagerin die Kunst liebte, aber von ihrer Familie eher in die Mathematik gelenkt wurde und sich erst später der Kunst widmen konnte. Zudem stellt sie im Gespäch eine Installation mit ihrer Kollegin von Postdigital Lutherie, Zosia Holubowska, vor, in der sie gemeinsam Musikinstrumente, genauer gesagt einen Synthesizer, entwickeln. Es erzeugt zwölf verschiedene Klangvorlagen und leitet diese durch diverse Wandler, wodurch Schall im Raum erzeugt wird. Diese Kunstinstallation trägt den Namen „Mycelium Circuit“ und symbolisiert eine Organisation ohne Hierarchie. Das Gespräch mit Mascha Illich wurde von Arina Zinchuk in ukrainischer bzw. russischer Sprache aufgezeichnet. Beim Eröffnungsabend des FMR Festivals präsentierte Mascha Illich gemeinsam mit Rhizomaniacs mit dem Projekt „Face Shift“ eine Arbeit, die erforscht, wie wir uns in Echtzeit fühlen. Die Performance bewegt sich zwischen DJing, Noise, gebrochenen Rhythmen, Klang und analoger Live-Synthese und spürt der instabilen Verbindung zwischen Geist und Körper nach. Sie schwankt zwischen Tanz und Manie und treibt an den Rand des Bruchs: Klangfragmente und Frequenzen kollidieren, bauen sich auf, verzerren und durchdringen den Körper und halten ihn in Bewegung. Live auf der Bühne: I-ID, Mascha Illich, Muri Anda und Vahid Qaderi. Die Performance wurde im Rahmen von FROlive auf Radio FRO am 5.6. ausgestrahlt. FMR Festival Mascha Illich

Jens Vetter hat bei der AMRO 2026 Nightline am 16. Mai in der Stadtwerkstatt für eine Proto-Techno-Set gesorgt. Alles zur verwendeten inklusiven Software Welle erzählt Jens vor seinem Auftritt im FRO-Studio. https://jensvetter.de/ welle.live https://radical-openness.org/

Am 17.12. ging der TAM Club, die Veranstaltungsreihe von Tangible Music Lab in Kooperation mit der Stadtwerkstatt, in die neunte Runde. Auf der Bühne: Yuri Landman und Obi Blanche. Wir senden ein Gespräch mit den beiden und die Konzertmitschnitte. Obi Blanche Obi Blanche (FI) ist ein experimenteller Gitarrist, Instrumentenbauer und Musikproduzent, der für seine Mischung aus brutalistischer „Béton brut“-Ästhetik, somatischen Performance-Praktiken und zukunftsweisenden Klangforschungen bekannt ist. Mit einem kreativen Ansatz, der tief in präparierten, modifizierten und erweiterten Gitarren verwurzelt ist, verbindet seine Praxis DIY-inspirierte Bauweisen und technologische Innovationen unter #postdigitalpunk mit seiner Forscherkollegin und Mitstreiterin Kristina Tica. Seine vielfältige musikalische Reise umfasst über 500 Auftritte an Veranstaltungsorten und Festivals wie All Tomorrow’s Parties London, Berghain, Boiler Room Berlin, Istanbul Jazz Festival und Lowlands sowie Kooperationen mit Künstlern wie Thomas Azier, Anika, Isabelle Wenzel und Yuri Landman. Er hatte Residencies bei Amplify Berlin, Callies Berlin und WORM Rotterdam. Derzeit absolviert er einen Masterstudiengang am Tangible Music Lab (Kunstuniversität Linz). Sein Forschungsprojekt „From Prepared Guitar to Post-Digital Guitar” befasst sich mit gestengesteuerten Instrumenten, Bewegungssensoren und innovativer Klangmanipulation. Yuri Landman Yuri Landman (1973) ist Musiker und Erfinder von Musikinstrumenten. Er wurde in den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhunderts durch die Entwicklung einzigartiger Instrumente für Sonic Youth, Liars, Half Japanese, Einstürzende Neubauten, Micachu und viele andere experimentelle Popmusiker bekannt. Ab 2009 erweiterte er sein Tätigkeitsfeld und wurde hauptsächlich Gastdozent an Dutzenden von Akademien in ganz Europa in den Bereichen Instrumentenbau, Sounddesign, Mikrotonalität und Geschichte moderner Instrumente. Neben seiner Karriere als Instrumentendesigner spielt er auch live mit seiner Sammlung von Saiteninstrumenten, Kalimbas, Fundstücken, Telefonmikrofonen, verstärkten Colaflaschen und Noise-Synthesizern. Rhythmische Drone-Noise-Musik: A la Sonic Youth trifft BBC Radiophonic Workshop. https://tamlab.kunstuni-linz.at/events/tangible-music-club-9/

Ferris MC hat am 1.11. mit DJ Stylewarz im Zuge der Mortal Comeback Tour in der Stadtwerkstatt ein ausverkauftes Konzert gespielt. Vor dem Gig war Ferris im FROlive-Studio zu Gast.

HORSE LORDS wurden beim music unlimited im Alten Schlachthof Wels als musikalische Erfrischung angekündigt und es wurde nicht zu viel versprochen. Im Programm heißt es: „Das Instrumental-Quartett aus Baltimore generiert durch ihr Zusammenspiel nämlich ziemlich erquickende Musik und überrascht stets aufs Neue mit ihrem typisch kühnen und anziehenden Mix aus traditionellen afrikanischen, asiatischen sowie westlichen Musiken, darunter Gamelan, Krautrock, Appalachian, Free Jazz, Minimalismus, Punk.“ Die Horse Lords sind Owen Gardner, E-Gitarre, Elektronik | Andrew Bernstein, Saxophon, Perkussion, Elektronik | Max Eilbacher, E-Bass, Elektronik | Sam Haberman, Schlagzeug. Marina Wetzlmaier hat die Band zu einem Backstage-Gespräch getroffen.

Zur Lage – ein literarisch-politischer Abend der GAV OÖ, die Aufzeichnung vom 12.3.2022 im Theater Tribüne in Linz. Teilnehmende: Rene Bauer, Rudolf Habringer, Peter Hodina, Erich Klinger, Ludwig Laher, Christine Mack, Till Mairhofer, Martin Menzinger, Kurt Mitterndorfer, Lisa Viktoria Niederberger, Stephan Roiss, Leopold Spoliti, Elisabeth Strasser und Richard Wall http://www.gav-ooe.mur.at/

Gesellschaftspolitische Statements von Autorinnen und Autoren der GAV Regionalgruppe OÖ. Nach Texte gegen Rechts und der Erstausgabe von ZUR LAGE 2018 fand am 25.02.2020 die dritte Veranstaltung mit gesellschaftspolitischen Statements von Autorinnen und Autoren der GAV Regionalgruppe OÖ statt. Sowohl inhaltlich als auch stilistisch wiederum eine überaus große Bandbreite seitens der Lesenden, teils auch Performenden. Veranstaltungsort: Beisl im Linzer Theater Phönix. Zu hören in der Reihenfolge ihrer Auftritte: Kurt Mitterndorfer als Organisator und Moderator mit seiner Begrüßung Rene Bauer Judith Gruber-Rizy Erich Klinger Walter Kohl Ludwig Laher Till Mairhofer Dominika Meindl Dominika Meindl gemeinsam mit Kurt Mitterndorfer Helmut Rizy Renate Silberer Richard Wall Vielen Dank an Erich Klinger, der sich um die Aufzeichnung und die Aufbereitung der Aufnahme gekümmert hat. https://www.gav.at/

Ist es erlaubt, unschuldige Menschen zur Rettung anderer unschuldiger Menschen zu töten? Diese Frage stellt sich das Publikum von „Terror“. „Terror“ von Ferdinand von Schirach wir am 10. Mai erstmals in Österreich aufgeführt, bis 1. Juli kann man dann das Stück im Landesgericht Linz sehen. Heidelinde Leutgöb, Regisseurin, spricht über die Theaterproduktion und moralische, juristische Entscheidungen. Mehr Infos: www. theateratwork.at

Die Niederländerin MC Melodee war im Februar live im Linzer Raumschiff, im Rahmen der Finissage von „Signs of life“, zu sehen. Ein Gespräch vor ihrem Auftritt über die holländische Hip Hop Szene und ihre aktuelle EP „In my zone“. Free Download EP „In my zone“: https://soundcloud.com/mcmelodee http://www.mcmelodee.com/ http://raum-schiff.at/kalender/veranstaltung/signs-of-life Played Tracks: Extince – Spraakwater MC Melodee – Do My Thang (prod. Chuck Inglish) Interview: Petra Moser Overvoice: Kerstin Horner (MC Melodee) und Petra Moser (Petra Moser)

Textor, vermutlich bekannt als Teil der Kinderzimmer Poductions, hat am 24. April 2014 die Linzer Stadtwerkstatt (und das FRO-Studio) besucht. Bei schummrigem Licht hat er das Album „Schwarz Gold Blau“ (Trikont) live präsentiert. Als eine Affäre des deutschen Kunstliedes mit dem amerikanischen Song bezeichnet der Rolling Stone das Soloalbum. Ein Gespräch über Farben, Stimmungen und Genres vs. Qualitäten. Dieser Beitrag wurde vor der Konzertaufzeichnung in der Sendung „FROlive“ gesendet. http://www.textor-musik.de/