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Geld, Ungleichheit und Politische Bildung Jugendkonto, erste eigene Wohnung, Handyvertrag oder die Frage, ob sich Sparen überhaupt noch lohnt: Geld und der Umgang damit stellen viele junge Menschen vor Herausforderungen. Das zeigen auch aktuelle Untersuchungen: Viele Jugendliche fühlen sich nicht ausreichend auf ihre finanzielle Trotzdem ist der Wunsch nach mehr Wirtschafts- und Finanzbildung in der Schule groß. Aber was ist Finanzbildung eigentlich? Geht es darum, mit Geld umgehen zu können? Oder auch darum, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen? Genau darum geht es in dieser Folge von Richtig & Falsch: Wir sprechen darüber, wie Finanzbildung in Österreich aussieht, was junge Menschen in der Schule aktuell über Geld und Wirtschaft lernen, wie Lehrkräfte mit den Spannungen zwischen individueller Kompetenz, gesellschaftlicher Verantwortung und politischen Kontroversen umgehen. Und wir klären, warum all das auch für die Politische Bildung wichtig ist. Zu Gast in dieser Podcast Folge sind: -* Isabel BALDREICH* - Projektkoordination Finanzbildung bei der ASB Schuldnerberatungen GmbH (Dachorganisation der Schuldnerberatungen Österreich) Heidrun EDLINGER - Universität Wien, Institut für Geographie und Regionalforschung, Lehramtsausbildung für Lehrer*innen der Geographie und wirtschaftlichen Bildung. Lehrerin an einem Wiener Gymnasium, im Vorstand der Stiftung für Wirtschaftsbildung. Christian FRIDRICH - Hochschulprofessor für Geographische und Sozioökonomische Bildung (Schwerpunkt Wirtschafts- und Finanzbildung), Privatdozent an der Universität Graz. Professor an der Universität Wien, Verbundstudium. Vinzent HILBRAND - Referent für Wirtschaftsbildung bei der AK Wien. Betreut das Workshop- und Planspiel-Programm im Bereich der wirtschaftlichen Bildung. Linktipps: Unterrichtsprinzip Wirtschafts- und Verbraucher/innenbildung https://www.bmb.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/prinz/wirtschaftserziehung.html Finanzbildungsportal des Bundesministeriums für Finanzen und der Oesterreichischen Nationalbank https://finanznavi.gv.at/ Österreichische Finanzbildungsstrategie https://www.bmf.gv.at/ministerium/nationale-finanzbildungsstrategie.html Stiftung Wirtschaftsbildung https://stiftung-wirtschaftsbildung.at/ Das bundesweite Ready4Finance-Zertifikat zeichnet Schulen der Sekundarstufe I - Mittelschulen, AHS-Unterstufen sowie Sonderschulen – aus, die sich in besonderem Maße nachhaltig mit der Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung auseinandersetzen. https://www.bildung.gv.at/theme/ready4finance/page/index.php INSERT - Unterrichtsbeispiele zu Wirtschaftsthemen https://insert.schule.at/ Dok 1 - Ich krieg' eh keine Pension (ORF-Doku) https://on.orf.at/video/14323654/dok-1-ich-krieg-eh-keine-pension Wie viel Kapitalismuskritik braucht die politische Bildung? Universität Wien “Schule der Demokratie” https://rudolphina.univie.ac.at/perspektiven-fuer-die-politische-bildung Finanzbildungsportal der staatlich anerkannten Schuldenberatungen https://finanzbildungsportal.at Planspiele & Workshops der Arbeiterkammer - Handlungsorientiert wirtschaftliche & politische Zusammenhänge begreifbar zu machen, die unsere Arbeitswelt bestimmen, und spielerisch verschiedene Perspektiven einnehmen. https://www.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/schule/akundschule/Planspiele_Workshops.html YEP Jugendbericht Finanzbildung https://yep-works.org/finanzbildung/ Report: Mehr als nur Geld – Was finanzielles Wohlbefinden für Menschen bedeutet - ERSTE Stiftung https://www.erstestiftung.org/de/publications/mehr-als-nur-geld-was-finanzielles-wohlbefinden-fur-menschen-bedeutet/ Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger Richtig & Falsch ist ein Kooperation von Zentrum Polis – Politik lernen an der Schule, der Arbeiterkammer Wien und Demokratie21.

Identität(en), Zugehörigkeit und Politische Bildung Wer gehört dazu – und wer nicht? Für viele Kinder entscheidet sich das im Schulalltag – über Sprache, Erwartungen und darüber, ob sie gehört werden. In dieser Folge sprechen wir über Identität und Zugehörigkeit im Klassenzimmer und darüber, welche Rolle Politische Bildung dabei spielt. Identität ist politisch. Und deshalb ein zentrales Thema für Politische Bildung. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft erleben viele junge Menschen Mehrfachzugehörigkeiten: Sie wachsen mit verschiedenen kulturellen Prägungen auf und bewegen sich zwischen Herkunft, Sprache und Zugehörigkeit – zu Österreich, Europa und darüber hinaus. Zugehörigkeit ist kein Gefühl, sondern eine strukturelle Frage. Und Schule ist der Ort, an dem sie täglich entschieden wird: Wo gehöre ich dazu? Welche Sprache darf ich sprechen? Und wie werde ich wahrgenommen? Gerade für Kinder mit Migrations- oder Fluchterfahrungen ist das oft mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden. Zu Gast in dieser Podcast Folge sind: Catherine Carré-Karlinger - Expertin für Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und für Demokratiebildung Sina Farahmandnia - Vorsitzender Vielmehr für alle! - Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe Kenan Dogan Güngör - Soziologe, Direktor von think.difference – Kompetenz für migrationsgeprägten Wandel Ursula Maurič - Institut für Urban Diversity Education (I:UDE), Pädagogische Hochschule Wien Arbeitsbereich: Politische Dimensionen, Bildungsnetzwerk voXmi (Bundeskoordination),Strategiegruppe Globales Lernen / Global Citizenship Education, Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG) Linktipps: - Identitäten. Informationen zur Politischen Bildung 40/2016 - Portfolio zur kulturellen und sprachlichen Identität. Wien: Edition polis, 2021 polis aktuell 5/2021: Sprachenrechte Mehrsprachigkeit – Erstsprachenunterricht – Interkulturelle Bildung (Website des Bildungsministeriums) voxmi. voneinander und miteinander Sprachen lernen und erleben https://www.voxmi.at/ PROSA. Schule für alle Identität(en) aus Sicht der Politischen Bildung. Frankfurt/M.: Wochenschau Verlag, 2015. Identitäten. Unterrichtsbeispiele des Demokratiezentrum Wien Blick zu den Nachbarn: Das deutsche Schulsystem soll Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen auf Bildung ermöglichen. Doch im Schulalltag erlebt ein Teil der Schülerinnen und Schüler rassistische Diskriminierung, wie eine neue Expertise des Mediendienst Integration zeigt. Aktuelle Forschung: Rassistische Diskriminierung in der Schule Themenverwandte Folgen von Richtig & Falsch Richtig & Falsch Folge 10 - Mehr Sprachen, mehr Potential Richtig & Falsch Folge 5 - Alltagsrassismus erkennen und diskutieren Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger Richtig & Falsch ist ein Kooperation von Zentrum Polis – Politik lernen an der Schule, der Arbeiterkammer Wien und Demokratie21.

Diskursverengung, Meinung und Politische Bildung Was darf man (noch) sagen – und was nicht? Zwischen Moralisierung, Angst vor Sanktionierung und zunehmender Polarisierung geraten offene Debatten immer öfter unter Druck. Doch gerade in der Politischen Bildung sind kontroverse Themen kein Risiko, sondern ein Lernanlass. In dieser Folge von Richtig & Falsch sprechen wir über Streitkultur im Unterricht, die Bedeutung von Beziehung, den Beutelsbacher Konsens und die Frage, wie Diskussionen begleitet werden können, ohne sie zu ersticken. Ausgehend von der 16. Jahrestagung der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) unter dem Titel „Denk- und Sprechverbote als Lernanlass in der Politischen Bildung“ sprechen wir mit Expert*innen aus Schule und Hochschule. Im Zentrum stand dabei nicht nur die Frage nach gesellschaftlichen Diskursverengungen, sondern ganz konkret der schulische Alltag: Wie reagieren Lehrkräfte, wenn Schülerinnen und Schüler extreme Positionen vertreten? Zwischen Unterrichtspraxis und theoretischer Reflexion widmet sich diese Folge einer zentralen Frage: Wie bleibt ein demokratischer Dialog lebendig, wenn Meinungen stark auseinandergehen? Zu Gast in dieser Podcast Folge sind: Alexandra Amante (Lehrerin am BRG23, Anton-Krieger-Gasse, Wien) Heike Krösche, Institut für Zeitgeschichte | Institut für Fachdidaktik, Universität Innsbruck Timo Brunnbauer, Lehrer an PTS Linz Stadt 1, Personalvertreter Wolfgang Sander, Professor (im Ruhestand) für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen Linktipps: Mittnik, Philipp; Lauss, Georg; Schmid-Heher, Stefan: Was darf Politische Bildung? Eine Handreichung für LehrerInnen für den Unterricht in Politischer Bildung. Wien: Zentrum für Politische Bildung, 2018. Beutelsbacher Konsens. Informationen auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung, Baden-Württemberg Kontroverse Themen unterrichten. Zusammenstellung von Zentrum polis - Lösungsansätze: Kurz-, mittel- und langfristige Handlungsoptionen. Blogbeitrag von Demokratiekosmos Schule (bpb, 2022) Die vulnerable Gesellschaft – Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung der Freiheit von Frauke Rostalski (Buchtipp von Wolfgang Sander) - 16. Jahrestagung der IGPB Themenverwandte Folgen von Richtig & Falsch Folge 1: Akut Politisches im Klassenzimmer Pilotfolge: Keine Angst vor Spontaneität Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger Richtig & Falsch ist ein Kooperation von Zentrum Polis – Politik lernen an der Schule, der Arbeiterkammer Wien und Demokratie21.

Politische Bildung über die Krise hinaus Klimakrise, Pandemie, Teuerung – viele Jugendliche kennen nur Dauerkrisen. Das prägt ihre Sicht auf Politik und Zukunft. Politische Bildung kann mehr sein als das Benennen von Krisen – sie kann Wege aus der Ohnmacht öffnen. Hoffnung ist mehr als ein Gefühl – sie ist eine politische Entscheidung. Wie lernen wir, in Zeiten von Krisen nach vorne zu schauen? Welche Rolle spielen Utopien, Hoffnung und Emotionen in der politischen Bildung? Und wie können Jugendliche im Unterricht Selbstwirksamkeit erfahren – trotz Ohnmacht, Angst und Wut? Zu Gast in dieser Podcast Folge sind: Astrid Schöggl (AK Wien, stv. Leiterin der Abt. Klima-/Umweltpolitik & Verkehr) Eva-Maria McCormack (Gründerin und Geschäftsführerin von Talking Hope, Berlin) Heinrich Ammerer (Arbeitsbereich Geschichts- und Politikdidaktik Uni Salzburg) Hermann Niklas (Projektleiter bei Sapere Aude, Schriftsteller) Johannes Jordan (Mittelschullehrer. Englisch, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung und Berufsorientierung) Philipp Blom (Historiker, Autor, Radiojournalist und Podcaster) Linktipps: Ammerer, H., Anglmayer-Geelhaar, M., Hummer, R., & Oppolzer, M. (Hrsg.): Utopien im Unterricht: Theoretische Verortungen – Fächerperspektiven – praktische Beispiele. Waxmann Verlag, 2024. Utopien. Zeitschrift Politikum 2/2018 Carsten Bünger, Agnieszka Czejkowsk, Ingrid Lohmann, Gerd Steffens (Red.): Zukunft – Stand jetzt. Jahrbuch für Pädagogik 2021. Weinheim Basel: Beltz Juventa, 2022 Werkzeugkasten: Making Sense of the Future. Zukünfte der digitalen Welt als Unterrichtsthema. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2022. - Träume. Aus Politik und Zeitgeschichte 15-16/2023. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2023. Die Zukunftswerkstatt – eine Methode zwischen Utopie und Realität. Blogbeitrag auf doing geo & ethics | Unterricht digital & analog entwickeln. Christian Marker: Zukunftsängste und Weltuntergangsphantasien. Mit Schüler*innen über dystopische Zukunftsvorstellungen nachdenken. In: RPI-Impulse 2/2021. Plan für den sozialen und ökologischen Umbau. Arbeiterkammer Wien Co-CreART – Transdisciplinary Lab for Transformation. Mozarteum Salzburg Eine andere Welt ist möglich – Über den Nutzen von Utopien in der politischen Jugendbildung. Bundeszentrale für politische Bildung Studie zu Gestaltungs- und Veränderungsmacht. Talking Hope Sapere Aude Projekt „Wut, Demokratie & Beteiligung“ Philipp Blom – Offizielle Website Wut. Utopie. Manifest! – Workshop und Online-Archiv. Sapere Aude Online-Buchung des Sapere Aude Workshops für Lehrkräfte. OeAD UNESCO Futures Literacy / Future Skills. UNESCO Richtig & Falsch, Folge 20: Klimaproteste im Diskurs Richtig & Falsch, Folge 28: Männlichkeitsbilder an der Schule thematisieren Richtig & Falsch, Folge 18: Radikal? Extremismusprävention im Klassenzimmer Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger Richtig & Falsch ist ein Kooperation von Zentrum Polis – Politik lernen an der Schule, der Arbeiterkammer Wien und Demokratie21.

Männlichkeitsbilder an der Schule thematisieren Was tun, wenn Schüler Lehrerinnen keine Autorität zugestehen – weil sie Frauen sind? Wenn Gewalt als Lösung gilt und Schwäche als Makel? In Folge 28 von Richtig & Falsch geht es um Männlichkeitsbilder in der Schule. Zwischen Coolness-Druck, Abwertung und Unsicherheit fragen wir: Was kann Politische Bildung leisten – und was braucht sie dafür? Derzeit gibt es mehrere parallel verlaufende Entwicklungen: Einerseits junge Männer, die Partnerschaftlichkeit und Sorgearbeit wichtig finden. Andererseits jene, die eine Retraditionalisierung einfordern und die gewaltverherrlichende Männlichkeit gut heißen. - Ganz unter dem Motto: Ein echter Mann muss sich durchsetzen und darf keine körperliche Auseinandersetzung scheuen. Wir fragen uns: Wer kann dabei helfen, diese toxische Männlichkeit im Klassenverband in den Griff zu bekommen? Wie kann die emotionale Bildung von Burschen und jungen Männern im Unterricht Platz finden? Warum internalisieren Jugendliche toxische Inhalte über Männlichkeit? Und: Wie kann man alternative, neue Vorbilder wie jenes des fürsorglichen Mannes anbieten? Zu Gast in dieser Folge sind: Dieter Breitwieser-Ebster - Kindergartenpädagoge, studierter Sozialarbeiter und Geschäftsleiter im Verein Papa Info Simon Březina - Sozialarbeiter in der Gewaltprävention und Männerarbeit bei White Ribbon Österreich, Vorstandsmitglied vom Dachverband Männer-, Väter-, Burschenarbeit Österreich **Alexander Grohs **- Leiter von NEUSTART Niederösterreich und Burgenland, Sozialarbeiter mit Schwerpunkt Bewährungshilfe. Elli Scambor - Geschäftsleitung Institut für Männer- und Geschlechterforschung, stellvertretende Vorsitzende im Dachverband Männerarbeit Österreich. Linktipps zum Weiterlesen & Weiterarbeiten Unterrichtsmaterialien & Praxishilfen polis aktuell 2021/08: Moderne Männlichkeit. Der österreichische Boys' Day Moderne Männlichkeiten – kein Platz für Rollenklischees. Stundenbild, erstellt vom Demokratiezentrum Wien (PDF) polis aktuell 2021/09: Tatort Familie. Gewalt gegen Frauen und Kinder Toxische Männlichkeit als Quelle von sexualisierter Gewalt? (Jetzt mal konkret! – Anregungen für den Unterricht #7, ufuq, 2023) Hintergrund & Fachdebatten Übergreifendes Thema und Grundsatzerlass Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung Caring Masculinities - Bundeszentrale für politische Bildung Die White Ribbon Kampagne ist die international größte Bewegung von Männern, die sich für die Beendigung der Männergewalt in Beziehungen einsetzt. Die Kampagne wurde im Jahr 1991 in Kanada ins Leben gerufen. Experiment: Darum brauchen Kinder Aufmerksamkeit – Quarks/WDR Dossier zum Still Face Experiment „Stärke bedeutet für sich und für andere zu sorgen”: Ein Gespräch über Männlichkeit und die Psyche - Zimt Magazin Beratung, Forschung & Anlaufstellen Abteilung Schulpsychologie des Bildungsministeriums Gewaltprävention: https://www.schulpsychologie.at/gesundheitsfoerderung/gewaltpraevention-1 - Kinderschutz - Schutz vor Gewalt und Missbrauch in der Schule - NEUSTART arbeitet seit 1957 im Bereich der justiznahen Sozialarbeit, der Straffälligenhilfe (Bewährungshilfe, Haftentlassenenhilfe), Opferhilfe und Prävention. - Verein Papa Info – Infos und Begleitung von (werdenden) Vätern und Bezugspersonen VMG-Steiermark - Institut für Männer- und Geschlechterforschung. Außeruniversitäres interdisziplinäres Sozialforschungsinstitut mit Schwerpunkt Männlichkeitsforschung, Intersektionale Analysen und Genderanalyse. (Direktlink zu im Podcast angesprochener Studie, PDF) - Fachstelle Burschenarbeit Steiermark Mehr hören bei Richtig & Falsch Richtig & Falsch Folge 3: Genderkompetenz im Klassenzimmer Richtig & Falsch Folge 27: Handyverbot oder Medienkompetenz? Gewaltprävention an Schulen Bundesministerium für Bildung - Gewaltprävention Bildungsdirektion Wien - "Starke Kinder – Sichere Schule“: Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen Politiklexikon für junge Leute: Gewaltschutzgesetz | Gewaltprävention | Gewalt 2.0/Gewalt im Internet | Gewaltmonopol Materialien für die Bearbeitung des Themas Gewalt (www.feel-ok.at,Verein Styria vitalis): Gewalt im Überblick Arbeitsblätter zum Thema Gewalt für die Arbeit mit Schulklassen Projekt "Participation for Protection": Trainingsunterlagen für Erwachsene Materialien für Kinder und Jugendliche Medien & Gesprächshilfen zum Amoklauf in Graz Das Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark und die Bildungsdirektion hielten ein Webinar ab, welches als Orientierung für all jene dienen soll, die mit Schüler:innen über die Ereignisse vom 10. Juni 2025 (BORG Dreierschützengasse) sprechen wollen bzw. müssen. Die Aufzeichnung des Webinars "Drüber sprechen - wie mit Schülerinnen und Schülern über den Grazer Amoklauf reden? ZIB Zack Mini - Wie erklärt man Kindern die tragischen Ereignisse in Graz? der Standard - Amoklauf an Grazer Schule: Das hilft Kindern beim Umgang mit dem Thema Falter: Kinderfragen zum Amoklauf: „Es hilft nicht, wenn Ereignisse beschönigt werden.“ Wie rede ich mit Kindern darüber, was am BORG Dreierschützengasse passiert ist? Die Leiterin der Möwe Kinderschutzzentren Hedwig Wölfl im Gespräch. Akute Hilfsangebote & Hotlines - Rat auf Draht Elternseite.at Gesellschaft zur Förderung der seelischen Gesundheit https://www.gfsg.at/ Erste Hilfe für die Seele (pro mente Austria) Telefonseelsorge Männernotruf Männerinfo – Krisenberatung Frauenhelpline Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger

Wie Jugendliche Demokratie erleben Was bedeutet es, in einer Demokratie zu leben? Welche Erfahrungen machen junge Menschen mit politischer Teilhabe – besonders dann, wenn ihnen das Wahlrecht fehlt? Und wie lässt sich Demokratie so vermitteln, dass sie nicht abstrakt bleibt, sondern im Alltag spürbar wird? Die neue Folge von Richtig & Falsch geht diesen Fragen nach und beleuchtet, welche Rolle politische Bildung dabei spielt. Bei der Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl 2025 darf etwa jede dritte in Wien lebende Person im Wahlalter aufgrund der Staatsbürgerschaft entweder gar nicht wählen oder ihre Stimme nur bei den Bezirksvertretungswahlen abgeben. In Wien sind das rund 600.000 Menschen. Ein demokratiepolitisches Problem – und ein potentieller Motivationskiller für Kinder und Jugendliche, deren Eltern vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Wie demokratische Teilhabe und Wahlen im Klassenzimmer besprochen werden – und was Schülerinnen und Schüler unter Demokratie verstehen – schauen wir uns in der aktuellen Folge von Richtig & Falsch an. Zu Gast in dieser Folge sind: Daniela Ingruber – Institut für Strategieanalysen, im Vorstand der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) Karlheinz Boss – Zentrum für Information und Partizipation, Verein KUS Matthias Kampl – Sozialarbeiter an der BS Mollardgasse, Verein KUS Maria Lettner – Referentin für Kinder- und Jugendpolitik bei der Bundesjugendvertretung (BJV) Marion Wisinger – Historikerin und Autorin, Vorstandsvorsitzende Wiener Forum für Demokratie & Menschenrechte, Chefredakteurin Liga Magazin für Menschenrechte, Präsidentin PEN Austria Linktipps Dossier Wahlen (Zentrum polis) Dossier Wahlen (Demokratiewebstatt) Dossier Wahlen (Portal Politische Bildung) Wahlkabine zur Wien-Wahl - Wahlchecker zur Wien-Wahl in einfacher Sprache Wahlrechner zur Wien-Wahl Pass Egal Wahl Jugendchecks der Bundesjugendvertretung Partizipation von Kindern und Jugendlichen (polis aktuell 4/2021) Österreichischer Demokratiemonitor https://www.demokratiemonitor.at/ Beteiligungsprojekte der Stadt Wien (z.B. Jugendmillion) Heiße Themen – cool verpackt!ber den Umgang mit Politik im Unterricht Zentrum für Information & Partizipation Folge 6: Demokratie in der Schule – Vom Lernen auf Augenhöhe Folge 8: Jugend ohne Wahl – zwischen Politikverdrossenheit und Partizipation Was bedeutet Demokratie für mich? – Ein CLLD Dolomiti Live Interreg-Projekt zwischen Österreich und Italien Der Standard: Mehr als ein Drittel der Wienerinnen und Wiener sind nicht wahlberechtigt Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger

Wie Schulen digitale Mündigkeit fördern können Desinformation, Filterblasen, Datenschutz – digitale Themen prägen unseren Alltag und damit auch den Unterricht. Doch wie vermitteln wir Schüler*innen die notwendigen Kompetenzen, um sich sicher und kritisch im Netz zu bewegen? Demokratisches Handeln findet zunehmend auch digital statt. Egal, ob es um politische Meinungsäußerungen auf Social Media, partizipative Bürger*innen-Budgets oder das Beantragen der Wahlkarte geht, ohne digitale Kompetenzen sind viele politische Handlungen nicht mehr möglich. Gleichzeitig findet ein technologischer Umbruch statt. Künstliche Intelligenz, die Parteiprogramme auf Knopfdruck schreibt, Algorithmen, die uns gezielt Informationen, die zu unserem Profil passen, in die Timeline spülen. Es wird immer schwieriger, Herkunft und Glaubwürdigkeit von Informationen zu überprüfen. In diesem Zusammenhang sprechen wir von digitaler Mündigkeit oder von digitaler Bürger*innenschaft. Welchen Beitrag kann die Politische Bildung zu dieser netzpolitischen Mündigkeit leisten? Es scheint klar, dass es ein Zusammenspiel von digitaler Bildung, Politischer Bildung und Medienbildung braucht. In dieser Folge von Richtig & Falsch sprechen wir mit Expertinnen über netzpolitische Mündigkeit, digitale Selbstverteidigung und die Rolle der Politischen Bildung. Wie können Lehrkräfte digitale Kompetenzen fördern? Welche digitalen Rechte haben Schülerinnen? Und sollte das Handy aus dem Klassenzimmer verbannt werden – oder braucht es mehr digitale Bildung? Zu Gast in dieser Folge sind: Barbara Buchegger – Pädagogische Leiterin von saferinternet.at Daniel Lohninger – Geschäftsführer und Trainer bei der Epicenter Academy, dem Bildungszweig der NGO Epicenter.works Lorenz Prager – Mitarbeiter bei Zentrum polis, zuständig für die monatlichen Dossiers zum Europäischen Jahr der Digital Citizenship Education 2025 Andre Wolf - Sprecher und Zuständiger für Medienbildung beim Verein Mimikama Linktipps E-Learning zur digitalen Selbstverteidigung (Digitales Lernmaterial von epicenter.works). Zentrum polis begleitet das DCE-Jahr mit Monatsdossiers, die sich an den zehn Dimensionen des Digital Citizenship Education Handbuchs orientieren. - Mimikama – Deine erste Adresse gegen Desinformation: Klarheit, Fakten, Sicherheit. Saferinternet.at unterstützt vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Was sehen junge Menschen aus Österreich wirklich, wenn sie TikTok erstmals öffnen? Tiktok-Video statt Frontalunterricht. Die Idee dahinter: Die Kinder sollen lernen, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu gestalten. - Lehrende und STANDARD entlarven Desinformation und Fakes Der Faktencheck-Kanal für Jugendliche auf TikTok Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger

Menschenverachtende Haltungen im Unterricht Antimuslimischer Rassismus ist ein tief verwurzeltes Problem in unserer Gesellschaft. Doch wie können wir aktiv dagegen vorgehen und ein inklusives Umfeld schaffen? In Österreich bekennen sich etwa neun Prozent der Bevölkerung zum Islam. Muslim*innen sind also eine relativ große Minderheit und die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in unserem Land. Es gibt eine lange Geschichte des Islam in Österreich. Eigentlich gehört er inzwischen „dazu“. Trotzdem gibt es nach wie vor und in steigendem Ausmaß Ablehnung. Rassismus gehört zum Alltag von Menschen mit Migrationsgeschichte – jede und jeder macht Erfahrungen mit Vorurteilen, Hass und Ablehnung. Besonders ausgeprägt ist diese abwertende Haltung, wenn zur Migrationsbiografie noch die Religion – und hier besonders der Islam – als Merkmal dazu kommt. Eingebettet ist der antimuslimische Rassismus in den Diskurs um Islamismus und Radikalisierung. Natürlich spielt auch der politische Diskurs eine Rolle, der immer häufiger alle Ausländer und Ausländerinnen pauschal als Feindbild und Gefährdung darstellt. Auch die sogenannte Wertedebatte spielt eine große Rolle – also Themen wie das konservative Frauenbild, die Ablehnung von gleichgeschlechtlicher Liebe etc. Wenn diese emotional aufgeladenen Diskurs-Stränge nicht reflektiert und bearbeitet werden, entwickeln sich schnell abwertende und pauschalisierende Haltungen. Genau das wollen wir uns in dieser Folge anschauen: Was genau versteht man unter antimuslimischem Rassismus? Wie verbreitet ist Islamfeindlichkeit und wie äußert sie sich? Welche Aussagen kommen von den Schüler*innen? Welche Konflikte entstehen durch Islamfeindlichkeit in der Klasse? Wie reagieren die betroffenen Schüler*innen, wenn sie abgewertet oder angegriffen werden? Wie gehe ich als Lehrkraft mit islamfeindlichen Haltungen, Einstellungen oder Handlungen um? Das ist Teil zwei unserer Doppelfolge zu menschenverachtenden Haltungen im Unterricht. In der ersten Folge ging es um den steigenden Antisemitismus und dass Juden und Jüdinnen weltweit derzeit vermehrt Ausgrenzung, Hass und Gewalt erfahren. Gemeinsam mit unseren Gesprächspartnerinnen, allesamt Lehrerinnen mit Migrationsgeschichte, schauen wir uns in dieser Folge den tiefsitzenden Alltagsrassismus gegenüber Muslim*innen in der sogenannten Mehrheitsgesellschaft an. Zu Gast in dieser Folge sind: Ajla Salihovic – Englisch und Geschichte Lehrerin an einer Grazer AHS Nora Hassan – ÖH-Vorsitzende an der Uni Wien, Primarstufenpädagogin an einer Volksschule in Wien Ümmü Türe – Mitbegründerin und stv. Vorstandsvorsitzende der Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus. Linktipps: Bericht „Rechtsextremismus in Österreich 2023“ des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) - Antimuslimischer Rassismus in der Politik (SOS Mitmensch) Antimuslimischer Rassismus Report - Antimuslimischer Rassismus und Islamfeindlichkeit - Serie: Antimuslimischer Rassismus - Beratungsstelle Extremismus Dokustelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus #WirAlleSindWien: Pädagogische Handreichung zum Thema Antisemitismus und Antimuslimischer Rassismus, 2024. Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus (Digitale Ausstellung, Deutschland) Kostenfreie Schulworkshops: Extremismusprävention macht Schulen

Menschenverachtende Haltungen im Unterricht “Setzt die Kopfbedeckung lieber nicht auf. Schaut, wohin ihr geht. Schaut nach links, nach rechts. Zieht keine Aufmerksamkeit auf euch.” Mit diesen Worten beschreibt Olivia Yan, Lehrerin an der Zwi Perez Chajes Schule in Wien, den Alltag jüdischer Kinder in Österreich. Antisemitismus hat viele Gesichter – es gibt den Antisemitismus von links, von rechts, den muslimischen Antisemitismus, den Alltagsantisemitismus – und jede dieser Ausprägungen ist in den letzten Jahren in Österreich, in Europa und weltweit angestiegen. In dieser ersten Folge unserer Doppelfolge „Menschenverachtende Haltungen im Unterricht“ beschäftigen wir uns mit Antisemitismus. In der kommenden Folge beleuchten wir antimuslimischen Rassismus. Zu Gast in dieser Folge sind: Klaus DAVIDOWICZ, Universitätsprofessor für Jüdische Studien und Lehrer für jüdische Geschichte an der Zwi Perez Chajes Schule Gabriel DREIER, Begleitteam der Israel-Seminarreisen von erinnern.at und Mittelschul-Lehrer in Wien, www.erinnern.at Kai SCHUBERT, Politikwissenschaftler, Doktorand im Bereich Didaktik der politischen Bildung an der Justus Liebig Universität in Gießen. Derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für öffentliche und private Sicherheit an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Olivia YAN, Lehrerin für jüdische Geschichte an der Zwi Perez Chajes Schule **Linktipps: ** Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) - ZARA – Zivilcourage und Antirassismus-Arbeit Lernheft: „Ein Mensch ist ein Mensch“. Rassismus, Antisemitismus und sonst noch was… Mit Bildung gegen Antisemitismus – aber wie? Strategien und Herausforderungen der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit Beratungsstelle Extremismus DERAD Workshop 4: Antisemitismus, Antijudaismus (antimuslimische Ressentiments, Rassismus) und muslimisch-jüdischer Dialog Krisenspuren - Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit (Video und Tookit, Sapere Aude, 2023) Israelbezogener Antisemitismus, der Nahostkonflikt und Bildung. Analysen und didaktische Impulse, Opladen: Budrich Verlag 2024 (Kai Schubert, Elizaveta Firsova-Eckert) [verfügbar im Open Access]. Das ESRA-Team zum Umgang mit antisemitischen Vorfällen Comic “Mehr als zwei Seiten”

Kindeswohl, Partizipation und Schutz Hungersnot, Zwangsheirat, Gewalt – das sind oft die ersten Assoziationen, die einem in den Sinn kommen, wenn es um Kinderrechte geht. Doch tatsächlich beginnen die Rechte von Kindern bereits im Alltag, in kleinen und grundlegenden Dingen wie dem Recht auf Spiel und Freizeit oder dem Recht auf Bildung. In der aktuellen Folge von „Richtig und Falsch“ sprechen wir genau darüber: Kinderrechte im Schulalltag. Von der Theorie der Menschenrechtsbildung über alltagsnahe Beispiele im Klassenzimmer schauen wir uns an, wie Kinder lernen, ihre Rechte zu verstehen und diese zu leben. Welche Kinderrechte sind im schulischen Alltag besonders wichtig? Wo spießt es sich mit der Schulkultur, welche Lösungen finden Lehrkräfte für schwierige Situationen? Und was wollen eigentlich die Kinder? Zu Gast in dieser Folge sind: Corinna Geißler – UNICEF Österreich, Bereichsleitung Advocacy & Kinderrechte Eva Neureiter – Volksschullehrerin in Wien in einer integrativen Mehrstufenklasse, Mitglied der Personalvertretung, OVS Zennerstraße, 1140 Wien Richard Pregler – Schulleiter am Bildungscampus Donaufeld, 1210 Wien Elisabeth Schaffelhofer-Garcia-Marquez – Koordinatorin des Netzwerks Kinderrechte, Kinderrechte-Trainerin bei Zentrum polis Linktipps: Das Netzwerk Kinderrechte Österreich – National Coalition (NC) – ist ein unabhängiges Netzwerk von 55 Organisationen und Institutionen zur Förderung der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Österreich. Zentrum polis Dossier Kinderrechte. Das Dossier bietet Anregungen, wie das Thema im Unterricht aufgegriffen werden kann. Unter dem Motto „Wir leben Kinderrechte“ unterstützt UNICEF Schulen dabei, die UN-Kinderrechtskonvention im Unterricht und im Schulalltag zu verankern. Richtig & Falsch Folge 9: Inklusion in der Schule – So gelingt Bildung für alle polis-Thema des Monats im November 2024: Demokratie und Kinderrechte Kinderschutzkonzept für Schulen. Informationen des Bildungsministeriums Redaktion: Patricia Hladschik, Nina Schnider, Karl Schönswetter und Johanna Hirzberger Moderation: Johanna Hirzberger