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Der «Täggelibock» ist ein 117-jähriges Schiff auf dem Brienzersee Nicole de Weck erklärt, wie sie dessen Holzrumpf kalfatert Es werden viele faszinierende Geschichten um den Täggelibock erzählt Kalfatern ist eine uralte Technik, um Fugen zwischen Holzplanken abzudichten. Heute wird sie kaum noch angewendet. In der Werft in Interlaken allerdings wird damit der Rumpf des 117-jährigen Lastschiffs «Täggelibock» erneuert. Eine der wenigen Menschen, die noch kalfatern können, ist Nicole de Weck. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie sie die Fugen zwischen den Holzplanken mit Hanf abdichtet, wo sie das Handwerk gelernt hat und warum sie hören kann, ob ihre Arbeit gelungen ist. Der «Täggelibock» ist ein Lastschiff mit flachem Rumpf, das direkt ans Ufer fahren und dort aufgebockt werden kann. Ab 1906 wurde es auf dem Brienzersee für Holztransporte eingesetzt. Der eigentliche Star an Bord ist jedoch der Zweitakt-Dieselmotor von 1926: Er «täggelet» – und gab dem Schiff damit seinen Spitznamen. Offiziell heisst das Schiff allerdings «Lord Baden Powell», benannt nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung. Getauft wurde es einst von Sänger Fredy Quinn. Mit welchem Trick es gelang, den berühmten Musiker nach Interlaken zu holen und welche Rolle die Pfadi dabei spielte, erklärt Nicole im Schiffspodcast. Wer mit dem «Täggelibock» fahren möchte, kann das Schiff mieten oder an einem öffentlichen Anlass mitfahren. Gelegenheit dazu gibt es zum Beispiel am 12. Juni bei einer Konzertfahrt mit Gion Stump oder am 8. August an der Feier zum 100-jährigen Jubiläum des «Täggeli»-Motors. Links Konzert mit Gion Stump am 12.6.2026https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches Können. Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen. Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt. Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand. Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft. Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp. Link https://www.karmas-kreatelier.ch Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Wie fühlt es sich an, am Steuer des eigenen Schiffs zu stehen? Für Marc von Dach ist es längst mehr als ein Traum. Es ist Alltag geworden. Und doch steckt hinter diesem Alltag eine besondere Geschichte: die eines Jungen, der am 18. Geburtstag, dem frühesten möglichen Termin, seinen Motorbootausweis gemacht hat und heute nicht nur sein Schiff über den Thunersee steuert, sondern auch Züge auf den Gornergrat fährt. Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees. Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss. Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache. Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden. Linkswww.Schiffsdienstleistungen.ch Inhaltsverzeichnis 1:40 Begrüssung 2:10 MS Jolimont 4:15 Der Weg zum Kapitän 6:10 Dani steuert die «Jolimont» 9:55 Wie alles begann 12:05 Umzug 15:40 10 Jahre «Jolimont» 22:25 Lokführer vs. Kapitän 28:25 Zukunft Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Die Schifffahrt erfindet sich gerade neu: Auf den Schweizer Seen werden verschiedene Angebote getestet. Auf den Schiffen wird gespielt und gestrickt, es werden Bücher vorgestellt, Mode vorgezeigt oder die Natur erklärt. Besonders fällt ein Angebot auf dem Zugersee auf: Dort muss im Stil eines Escape-Rooms eine Bombe entschärft werden. «Wir müssen den Leuten einen Grund geben, auch bei schlechtem Wetter auf das Schiff zu kommen», erklärt Philipp Hofmann von der Zugersee Schifffahrt im Schiffspodcast. Das sei besonders wichtig, weil bloss wenige Touristen nach Zug kämen. Und der See liegt eingeklemmt zwischen dem Zürichsee und dem Vierwaldstättersee, die beide mit grossartigen Flotten locken. Das Escape-Spiel wurde eigens für den Zugersee entwickelt. Während einer Sonderfahrt übernimmt ein Hacker die Steuerung des Schiffes. Zudem tickt eine Bombe an Bord. Die Passagiere müssen auf dem Schiff Hinweise suchen und Rätsel lösen, um sie zu entschärfen. «Es geht darum, miteinander etwas zu erleben», sagt Hofmann und ergänzt, dass heutzutage viele Leute allein seien. Auf dem Schiff sei es einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen, zum Beispiel beim Spielen, Basteln oder Tanzen. Er sieht in der Schifffahrt mit echten Menschen und realer Natur ein wichtiges Gegenstück zu einer immer virtuelleren und künstlicheren Welt. Am Ende verrät Philipp, wann und warum er selber eine Schifffahrt macht. Diese Folge des Schiffspodcasts entstand in Zusammenarbeit mit den Zuger See-Geschichten, dem Podcast der Zugersee Schifffahrt. So beantwortet Dani im ersten Teil die Fragen von Philipp, dann werden die Rollen getauscht. Links Zugersee Schifffahrt: https://www.zugersee-schifffahrt.ch/ Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Ein Stand-up-Paddler treibt gefährlich nahe an die Schleuse Port, ein Motorboot springt nicht mehr an oder eine Nähmaschine fällt über Bord: In solchen Fällen rücken die Seeretter aus. Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen. Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast. Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen. Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren. Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor. Links Seerettung Bielerseehttps://www.rdb-sslb.ch Video Seerettung Bielerseehttps://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s Baderegeln der SLRGhttps://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln Podcasthonhttps://podcasthon.org Inhalt 0:10 Einleitung 1:30 Rettungsdienst Bielersee 4:35 Einsatzboote 5:45 Flaggschiff Milan 8:20 Notfälle auf dem Bielersee 9:25 Der Bielersee 12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee 18:00 Nachwuchs 20:55 Peter Frick persönlich 23:05 Prävention 25:10 Zukunft Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind. Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen 😉 Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen. In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen. Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria. Inhaltsverzeichnis 0:00 Dampfschiff Blümlisalp 0:20 Schiffsnamen 1:20 Die Murtenschlacht 3:00 Adrian von Bubenberg 3:30 Warum Schiffe Namen haben 4:40 Namenstypologie 5:00 Berner Oberland 6:00 Innerschweiz 7:20 Westschweiz 9:30 Bourbaki- und Thunpanorama 10:30 Juraseen 10:50 Nordwestschweiz 11:50 Bodensee und Rhein 12:20 Tessin 12:25 Fazit Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

«Tschou, mein Name ist Dani, ich fahre gerne Schiff.» So beginnen die mittlerweile fünfzig Folgen des Schiffspodcasts. In der Jubiläumsfolge jedoch geht es anders weiter: Dani übergibt das Mikrofon an die befreundete Journalistin, Podcasterin und Storytellerin Claudia Salzmann und beantwortet ihre Fragen zum Schiffspodcast.Was fasziniert Dani an Schiffen? Wie (peinlich) finden das seine Kinder? Wie tickt die Schifffanszene? Und was hat eigentlich das Dampfblatt mit allem zu tun? All das erfährst du auf einer Schifffahrt von Thun nach Spiez, bei der du den Schiffspodcast besser kennenlernen kannst.Dani spricht über seine Motivation fürs Podcasten. Ihm geht es um Inhalte, um Menschen und ihre Geschichten. Entsprechend führt er die Interviews unaufgeregt, neugierig und aus echtem Interesse. Seine Gäste sind leidenschaftlich bei der Sache, kommunikativ und offen. Die Schifffahrt bringt Menschen zusammen, die gerne erzählen – und sich freuen, wenn ihr Wissen gehört wird.«Besonders mag ich die Folgen, bei denen ich selbst aktiv werden kann, sei es, ein Dampfboot zu heizen oder eine Führung durch ein Museum zu machen», sagt Dani. Er findet es spannend, das Thema Schifffahrt möglichst weit zu fassen. So geht es im Schiffspodcast auch mal um Musik, Theater oder Gummiboote. Dani produziert den Podcast ehrenamtlich und ohne kommerziellen Druck.Auf dem Thunersee fühlt sich Dani zu Hause. Die Ruhe, das Licht und die bekannten Berge vermitteln ein Gefühl von Gelassenheit. Gleichzeitig reizt ihn die Vielfalt der anderen Schweizer Seen, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.Zum Jubiläum nutzt Dani die Gelegenheit, Danke zu sagen: allen Menschen, die den Podcast möglich machen, vor dem Mikrofon mit ihren Geschichten und hinter dem Mikrofon mit Ideen, Tipps und Hinweisen. Ein Dank geht auch an alle, die zuhören, Folgen weiterempfehlen und so dafür sorgen, dass die Begeisterung für Schiffe, Seen und ihre Geschichten weitergetragen wird. Dieser Podcast lebt von Neugier, Austausch und Unterstützung.So kannst Du den Schiffspodcast hörenWebsite: Schiffspodcast.chApple PodcastsSpotifyAmazon MusicDu findest den Schiffspodcast auch bei Instagram und Facebook.Storytellerin Claudia Salzmann: diestorytellerin.ch Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Eine Fahrt mit der Basler Fähre ist eine Auszeit von der Hektik der Stadt.Fährifrau Rosi Tiefenthal gibt im Schiffpodcast einen Einblick in ihren Alltag auf dem Rhein.Die Fähren sind auch heute noch wichtig für Mobilität und Identität in Basel.In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren. Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.LinksFähri-Verein Baselhttps://www.faehri.ch/faehrenFähre Wild Maahttps://www.wild-maa-faehri.ch/Schiffsradarhttps://schiffsradar.orgLogbuch eines Fährmannshttps://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/ Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Im Dampfzentrum Winterthur sind rund 30 Dampfmaschinen ausgestellt.Ein Highlight ist die oszillierende Dampfmaschine der «Giessbach» vom Brienzersee.Das Zentrum wird ehrenamtlich betrieben.Maschinen zischen, Schwungräder drehen sich, und der Duft von Schmieröl liegt in der Luft. Das Dampfzentrum in Winterthur stellt rund 30 Dampfmaschinen aus in einer Fabrikhalle, wo Sulzer einst Dampfmaschinen gebaut hat. Darunter befindet sich die Maschine des Dampfschiffs Lützelau, eine Dampfturbine des Dampfschiffs Lötschberg, eine Sulzer-Tandemmaschine fürs Tram Basel sowie eine Dreifach-Expansionsmaschine, die für die Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde.Ein Highlight ist die oszillierende Maschine des Dampfschiffs Giessbach vom Brienzersee. Bei dieser Bauart befinden sich die Zylinder unterhalb der Kurbelwelle und schwingen während des Betriebs hin und her. Wer heute in der Schweiz mit einem Dampfschiff fährt, findet dort fest montierte Zylinder vor, die über eine schräg liegende Kolbenstange mit Gelenk die Kurbelwelle antreiben. Dampfmaschinen machten die Schweiz vom Agrar- zum Industriestaat: Sie ermöglichten den Betrieb von Fabriken fernab von Flüssen, trieben Schiffe und Bahnen an und versorgten die Bevölkerung mit Strom. Heutige Technik baut darauf auf, zum Beispiel die Dampfturbine im Atomkraftwerk. Durch das Zentrum führt uns Andreas Faust, ein gelernter Maschinenmechaniker, der für die Koordination der Führungen verantwortlich ist.LinksDampfzentrum Winterthur: https://www.dampfzentrum.chVideo über das Dampfzentrum: https://www.dampfzentrum.ch/dzw/virtueller-besuchKempton Steam Museum: https://kemptonsteam.org/collection/triple-expansion-enginesInhaltsverzeichnis0:00 Maschinen im Dampfzentrum Winterthur0:15 Einleitung1:10 Das Dampfzentrum Winterthur4:15 Geschichte des Dampfzentrums6:00 Bedeutung der Dampfmaschine7:50 Dampfmaschinen heute10:10 Pflege und Unterhalt13:15 Nachwuchs16:10 Organisation Dampfzentrum17:35 Andreas persönlich20:10 Giessbach-Maschine23:50 Lützelau-Maschine24:50 Tandemmaschine Tram Basel26:40 Lichtmaschine Dampfschiff Beatus28:15 Maschine für die Weltausstellung in Paris31:15 Verabschiedung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Wir lernen die grössten Schiffe der Welt kennen. Dario Fahrni führt in die Kreuzschifffahrt ein – ein Gebiet, auf dem er sich auskennt. 20 Kreuzfahrten hat er bereits gemacht und gibt einen Podcast dazu heraus.Kreuzfahrten bieten für Dario Fahrni eine bequeme, erholsame Auszeit – selbst auf riesigen Schiffen wirken die Menschenmassen kaum spürbar.Moderne Schiffe sind schwimmende Freizeitparks; sein Favorit ist die Costa Firenze.Im Podcast gibt er Tipps zu Buchung, Kabinen und Preisen und erzählt von seiner eigenen Kreuzfahrt-Leidenschaft.Für Dario Fahrni ist eine Kreuzfahrt vor allem eines: Ein perfekter Ausstieg aus dem Alltag. «Es ist eine bequeme Art zu Reisen, weil man das Bett und die Bar immer dabeihat», sagt er im Schiffspodcast. Nirgendwo sonst findet er so schnell Erholung wie an Bord eines Schiffes. Und doch sei jede Reise ein kleines Abenteuer.Die Schiffe, die heute über die Meere fahren, sind riesige schwimmende Städte. Die MSC World Europa zum Beispiel bietet Platz für 7000 Passagiere. Dennoch spüre man von den Menschenmassen erstaunlich wenig, sagt Dario Fahrni – und räumt damit mit einem verbreiteten Vorurteil auf.An Bord der Schiffe findet man Rutschbahnen, Kletterparks oder sogar Achterbahnen. Dario Fahrnis Lieblingsschiff ist die Costa Firenze. Im Schiffspodcast erklärt er, warum sie für ihn das schönste Schiff der Welt ist.Im Schiffspodcast gibt Dario Fahrni Tipps, wie man die passende Kreuzfahrt findet, wo man am besten bucht, welche Unterschiede es bei den Kabinen gibt und mit welchem Preis man rechnen muss. «Das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt mich immer wieder», sagt er und erzählt von einer einwöchigen Kreuzfahrt, die ihn nur 150 Franken gekostet hat - Essen und Trinken inklusive.Um seine Leidenschaft für Kreuzfahrten zu teilen, produziert Dario Fahrni zusammen mit seinem Kollegen Martin Bähler den Podcast Faszination Kreuzfahrt. «Die grosse Resonanz hat mich überrascht», sagt er – und gibt Einblicke, wie eine Folge entsteht.«Entweder packt einen das Kreuzfahrtfieber nach der ersten oder zweiten Reise – oder gar nicht», sagt Dario Fahrni. Und er erzählt, welche Rolle der Film Titanic in seiner eigenen Begeisterung gespielt hat.LinksPodcast Faszination Kreuzfahrtwelcomeaboard1990.ch/podcast-faszination-kreuzfahrtMSC-Kreuzfahrtenmsccruises.chCosta Kreuzfahrtencostakreuzfahrten.chReisebüro Cruise-Expert Joel Lendenmanncruise-expert.chInhaltsverzeichnis0:00 Schiffshorn Costa Fierenze0:05 Begrüssung1:15 Dario Fahrni1:50 Faszination Kreuzfahrt2:40 Die Kreuzfahrtschiffe8:50 Die Reedereien10:20 Tipps für die erste Kreuzfahrt20:10 Podcast Faszination Kreuzfahrt27:25 Dario beruflich31:00 Titanic35:30 Verabschiedung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.