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Der Schrei einer Möwe durchbricht die Stille der Schifffahrtshalle. Noch ist das Verkehrshaus geschlossen. Doch die Möwe weist schon den Weg zur neuen Ausstellung über die Rheinhäfen. Auf dem Weg dorthin erklärt Kurator und Projektleiter Jean-Luc Rickenbacher, wie das Museum am Morgen geöffnet und für die rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr vorbereitet wird. Im Schiffspodcast stellt Jean-Luc Rickenbacher die sechs Themeninseln der neuen Ausstellung vor. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Rheinhäfen sowie Tourismus, Berufe und Menschen, die dort arbeiten. Ein Höhepunkt ist das seit Jahren beliebte Modell der Schleuse Birsfelden, das mit Bildschirmen und Videos aus der echten Schleuse ergänzt wurde. Praktisches Erleben und anschauliche Präsentationen stehen im Vordergrund. Man kann versuchen, mit einem Tau einen Poller zu treffen, im Simulator ein Schiff durch Basel steuern oder die Kabine eines Kreuzfahrtschiffes besichtigen. Laut Rickenbacher ist das ein Grund, warum das Verkehrshaus so beliebt ist: «Man kann bei uns etwas machen, spielend lernen und muss nicht lange Texte lesen.» Zum Abschluss des Podcasts führt Jean-Luc Rickenbacher zu seinem Lieblingsobjekt in der Schifffahrtshalle: dem «Mésoscaphe», gebaut von Jacques Piccard. Das ehemalige Touristen-U-Boot der Expo 64 wurde später zu einem Forschungs-U-Boot umgebaut. 1984 wurde das Boot stillgelegt. An der Landesausstellung 2002 war es stark verrostet in Murten zu sehen. Im Verkehrshaus wurde es danach aufwändig restauriert. Anhand dieses Exponats wird nicht nur Technikgeschichte erzählt, sondern auch der Umgang mit historischem Kulturgut. Eine Bonusfolge des Schiffspodcasts widmet sich (ab dem 10. August) dem «Mésoscaphe» und führt noch tiefer in die Ausstellung und die Geschichte des Verkehrshauses ein. LinksVerkehrshaus der SchweizSchiffspodcast aus dem Hafenmuseum BaselVerkehrsdrehscheibe Schweiz Inhaltsverzeichnis 0:00 Begrüssungspfiff DS Uri 0:05 Einleitung 0:55 Lieblingsobjekte 4:25 Schifffahrtshalle 9:10 Ausstellung Rheinhäfen 12:00 Schleusenmodell 14:45 Hafenmuseum Basel 17:10 Meilensteine der Rheinschifffahrt 21:35 Berufe 29:00 Tourismus 32:25 U-Boote Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

In dieser Folge erfährst Du: Warum Lukas neben seiner Ausbildung zum Binnenschiffer historische Schiffe rekonstruiert Wie aus einem einfachen Würfel ein realistisches 3D-Schiff entsteht Weshalb er das Dampfschiff Bellevue gleich mehrfach neu gebaut hat Warum historische Fotos oft wichtiger sind als Baupläne Welche Schiffe bereits entstanden sind und welche Projekte als nächstes folgen Lukas baut seine Modelle nicht einfach aus dem Bauch heraus. Er recherchiert historische Unterlagen, vergleicht Fotos und investiert oft mehrere Wochen in ein einziges Schiff. Seine Arbeit ist digitale Denkmalpflege - und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Schifffahrtgeschichte. Lukas bei Instagramhttps://www.instagram.com/schiffs.geschichten_modelle?igsh=MTJ3bzlqd3pxZTFpNg== Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Lukas absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dabei lernt er alles, was zum Arbeiten auf einem Schiff gehört. Zeitweise darf er auch ein Schiff steuern. Eine solche Ausbildung wird in der Schweiz nicht angeboten. Hier startet die Laufbahn auf einem Passagierschiff meist mit einer handwerklichen Lehre. Die nautischen Fähigkeiten erwirbt man später bei der Arbeit für eine Schifffahrtsgesellschaft. Deshalb arbeitet Lukas für die deutsche Bodensee Schifffahrt BSB, oft auf den Schiffen Überlingen und Stuttgart. Jeweils Anfang Jahr fährt er nach Duisburg, wo er während mehrerer Wochen zur Binnenschiffer-Schule geht. Da es nur noch wenige solcher Schulen gibt, trifft Lukas dort angehende Binnenschiffer aus ganz Europa. Sein Arbeitstag auf dem Bodensee beginnt mit den Vorbereitungen an Bord, bevor er Passagiere betreut und beim An- und Ablegen hilft. Im Schiffspodcast erzählt er von den vielfältigen Aufgaben an Bord. Viele Passagiere bemerken es kaum. Doch das Festmachen eines Schiffes verlangt Übung und Teamarbeit. Lukas berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit Tau und Dalben, von Wind und Wetter und warum ihn gerade diese Arbeit zu Beginn der Ausbildung gefordert hat. Obwohl Lukas auf dem Land aufgewachsen ist, interessieren ihn Schiffe schon seit seiner Kindheit. Oft war er mit seinen Grosseltern auf dem Thunersee, insbesondere auf dem Dampfschiff Blümlisalp. Es sind denn auch die historischen Schiffe, die ihn besonders faszinieren. So träumt er davon, einmal auf einem Dampfschiff zu arbeiten. Den Bodensee hat Lukas aus einer Perspektive kennengelernt, die nur wenige erleben. Er gibt Tipps für die schönsten Strecken, Schiffe und Häfen. Zum Schluss verrät Lukas sein ungewöhnliches Hobby: Am Computer rekonstruiert er historische Schiffe als 3D-Modelle. Mehr dazu erfährst Du in einer Bonusfolge ab dem 13. Juni. Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

• Wie Gion seine Auftritte auf Fähren und Schiffen erlebt – inklusive meterhoher Wellen • Wie aus Schiffreisen, Begegnungen und Geschichten neue Lieder entstehen • Warum Gion trotz aller Leidenschaft für Musik Historiker und Geisterbahn-Erschrecker bleibt In dieser Folge des Schiffspodcasts ist Musiker Gion Stump zu Gast – und bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch jede Menge Geschichten mit. Vom Spielen auf Fähren im Mittelmeer über Konzerte bei meterhohen Wellen bis hin zu seinem kommenden Auftritt auf dem «Täggelibock» auf dem Brienzersee. Gion erzählt, wie ihn Schiffe, Menschen und Reisen zu neuen Songs inspirieren, warum ihn alte Maschinenklänge faszinieren und weshalb er versucht, den Rhythmus des Schiffsmotors in seine Musik einzubauen. Gleichzeitig spricht er über Lampenfieber, die Herausforderungen des Musikerlebens und seinen ungewöhnlichen Alltag zwischen Bühne, Geschichtsunterricht und Geisterbahn. Eine Folge voller Fernweh, Musik, Leidenschaft und besonderer Begegnungen – perfekt für alle, die Schiffe, Geschichten und ehrliche Musik lieben. Links Konzert mit Gion Stump auf dem «Täggelibock» am 21.6.2026https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor Weiter Auftritte von Gion Stumphttps://www.gionstump.ch Schiffspodcasts über die Musik der Seefahrer:https://schiffspodcast.ch/episodes/musik-an-bord-vom-arbeitslied-zum-tiktok-hit Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Der «Täggelibock» ist ein 117-jähriges Schiff auf dem Brienzersee Nicole de Weck erklärt, wie sie dessen Holzrumpf kalfatert Es werden viele faszinierende Geschichten um den Täggelibock erzählt Kalfatern ist eine uralte Technik, um Fugen zwischen Holzplanken abzudichten. Heute wird sie kaum noch angewendet. In der Werft in Interlaken allerdings wird damit der Rumpf des 117-jährigen Lastschiffs «Täggelibock» erneuert. Eine der wenigen Menschen, die noch kalfatern können, ist Nicole de Weck. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie sie die Fugen zwischen den Holzplanken mit Hanf abdichtet, wo sie das Handwerk gelernt hat und warum sie hören kann, ob ihre Arbeit gelungen ist. Der «Täggelibock» ist ein Lastschiff mit flachem Rumpf, das direkt ans Ufer fahren und dort aufgebockt werden kann. Ab 1906 wurde es auf dem Brienzersee für Holztransporte eingesetzt. Der eigentliche Star an Bord ist jedoch der Zweizylinder-Dieselmotor von 1926: Er «täggelet» – und gab dem Schiff damit seinen Spitznamen. Offiziell heisst das Schiff allerdings «Lord Baden Powell», benannt nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung. Getauft wurde es einst von Sänger Fredy Quinn. Mit welchem Trick es gelang, den berühmten Musiker nach Interlaken zu holen und welche Rolle die Pfadi dabei spielte, erklärt Nicole im Schiffspodcast. Wer mit dem «Täggelibock» fahren möchte, kann das Schiff mieten oder an einem öffentlichen Anlass mitfahren. Gelegenheit dazu gibt es zum Beispiel am 21. Juni bei einer Konzertfahrt mit Gion Stump oder am 8. August an der Feier zum 100-jährigen Jubiläum des «Täggeli»-Motors. Links Konzert mit Gion Stump am 21.6.2026https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches Können. Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen. Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt. Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand. Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft. Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp. Link https://www.karmas-kreatelier.ch Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Wie fühlt es sich an, am Steuer des eigenen Schiffs zu stehen? Für Marc von Dach ist es längst mehr als ein Traum. Es ist Alltag geworden. Und doch steckt hinter diesem Alltag eine besondere Geschichte: die eines Jungen, der am 18. Geburtstag, dem frühesten möglichen Termin, seinen Motorbootausweis gemacht hat und heute nicht nur sein Schiff über den Thunersee steuert, sondern auch Züge auf den Gornergrat fährt. Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees. Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss. Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache. Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden. Linkswww.Schiffsdienstleistungen.ch Inhaltsverzeichnis 1:40 Begrüssung 2:10 MS Jolimont 4:15 Der Weg zum Kapitän 6:10 Dani steuert die «Jolimont» 9:55 Wie alles begann 12:05 Umzug 15:40 10 Jahre «Jolimont» 22:25 Lokführer vs. Kapitän 28:25 Zukunft Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Die Schifffahrt erfindet sich gerade neu: Auf den Schweizer Seen werden verschiedene Angebote getestet. Auf den Schiffen wird gespielt und gestrickt, es werden Bücher vorgestellt, Mode vorgezeigt oder die Natur erklärt. Besonders fällt ein Angebot auf dem Zugersee auf: Dort muss im Stil eines Escape-Rooms eine Bombe entschärft werden. «Wir müssen den Leuten einen Grund geben, auch bei schlechtem Wetter auf das Schiff zu kommen», erklärt Philipp Hofmann von der Zugersee Schifffahrt im Schiffspodcast. Das sei besonders wichtig, weil bloss wenige Touristen nach Zug kämen. Und der See liegt eingeklemmt zwischen dem Zürichsee und dem Vierwaldstättersee, die beide mit grossartigen Flotten locken. Das Escape-Spiel wurde eigens für den Zugersee entwickelt. Während einer Sonderfahrt übernimmt ein Hacker die Steuerung des Schiffes. Zudem tickt eine Bombe an Bord. Die Passagiere müssen auf dem Schiff Hinweise suchen und Rätsel lösen, um sie zu entschärfen. «Es geht darum, miteinander etwas zu erleben», sagt Hofmann und ergänzt, dass heutzutage viele Leute allein seien. Auf dem Schiff sei es einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen, zum Beispiel beim Spielen, Basteln oder Tanzen. Er sieht in der Schifffahrt mit echten Menschen und realer Natur ein wichtiges Gegenstück zu einer immer virtuelleren und künstlicheren Welt. Am Ende verrät Philipp, wann und warum er selber eine Schifffahrt macht. Diese Folge des Schiffspodcasts entstand in Zusammenarbeit mit den Zuger See-Geschichten, dem Podcast der Zugersee Schifffahrt. So beantwortet Dani im ersten Teil die Fragen von Philipp, dann werden die Rollen getauscht. Links Zugersee Schifffahrt: https://www.zugersee-schifffahrt.ch/ Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Ein Stand-up-Paddler treibt gefährlich nahe an die Schleuse Port, ein Motorboot springt nicht mehr an oder eine Nähmaschine fällt über Bord: In solchen Fällen rücken die Seeretter aus. Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen. Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast. Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen. Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren. Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor. Links Seerettung Bielerseehttps://www.rdb-sslb.ch Video Seerettung Bielerseehttps://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s Baderegeln der SLRGhttps://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln Podcasthonhttps://podcasthon.org Inhalt 0:10 Einleitung 1:30 Rettungsdienst Bielersee 4:35 Einsatzboote 5:45 Flaggschiff Milan 8:20 Notfälle auf dem Bielersee 9:25 Der Bielersee 12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee 18:00 Nachwuchs 20:55 Peter Frick persönlich 23:05 Prävention 25:10 Zukunft Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.

Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind. Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen 😉 Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen. In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen. Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria. Inhaltsverzeichnis 0:00 Dampfschiff Blümlisalp 0:20 Schiffsnamen 1:20 Die Murtenschlacht 3:00 Adrian von Bubenberg 3:30 Warum Schiffe Namen haben 4:40 Namenstypologie 5:00 Berner Oberland 6:00 Innerschweiz 7:20 Westschweiz 9:30 Bourbaki- und Thunpanorama 10:30 Juraseen 10:50 Nordwestschweiz 11:50 Bodensee und Rhein 12:20 Tessin 12:25 Fazit Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnierenDer Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.