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A
Alpha One Check Special Operations Tactical Podcast. Taktik, Mentalität, Einsatz. Herzlich willkommen zu Tactical Combat Concept. Mein Name ist Jens und heute haben wir einen ganz besonderen Gast hier und zwar Thorak. Thorak war Teilnehmer bei der ESA und will uns heute ein wenig darüber erzählen über seine Erfahrungen bei der ESA, wie es für ihn da war, wie er sich vorbereitet hat und alles Mögliche hört ihr jetzt. Tohak, erzähl mal was.
B
Ja, erstmal schön, dass ich hier sein kann. Gemütlich hast du es dir.
A
Cool, danke, dass du hier bist.
B
Freut mich sehr. Ja, ich kann gerne ein bisschen was dazu erzählen, wie ich das damals erlebt habe, als ich mit zu ESA gekommen bin und auf die erste Zeit. Ich glaube, ich musste auch tatsächlich ein bisschen ausholen, wie ich damit angefangen habe. Wir haben uns ja auf ein paar Treffen gesehen, als wir uns kennenlernten, hast du immer wieder von deinem Lifestyle, von dem Schießen und auch von der ESA erzählt. Du warst ja schon etliche Male dort und für mich war das immer nicht wirklich greifbar. Ich hatte tatsächlich das super spannend gefunden. Ich war ja auch bei der Bundeswehr, ich war Panzergrenadier und dieses ganze drumherum habe ich nie abgelegt. Ich fand das immer spannend und hatte aber mit dem Hobby an sich, mit Sportschütze oder sowas nichts zu tun. Für mich war das immer okay. Ich habe im Kopf den klassischen Sportschützen gehabt, wie er da steht, statisch mit der Pistole und Löcher ins Papier stand
A
noch schlimmer könnte man sagen, mit Hut und Gamsbart auf und mit Holzgewehr im Anschlag rutscht man sich das meistens immer vor. Genau, total schützenfeste.
B
Dieses 3 mehr kannte ich nicht und ich dachte auch tatsächlich, dass gar nicht viel mehr möglich ist in Deutschland. Du hast mich da tatsächlich dann ein bisschen abgeholt und hast mir das immer wieder schmackhaft gemacht. Das ist auch ein bisschen das Schuldige, dass ich dieses Hobby dann, dass es
A
in dieses Hobby eingeht, das teure Hobby. Nein, vor allen Dingen, es ist ja so, es ist nicht nur einfach ein Sport oder irgendwas. Es ist quasi ein Lifestyle, finde ich, und kein günstiger Lifestyle, muss man auch dazu sagen. Aber ich hatte damals, glaube ich, auch mit dem IPSC Schießen dir das erzählt. Das heißt, man stellt sich eigentlich immer vor, du stehst da mit einer Waffe, mit einer Sportwaffe, hast ein Auge zugeklebt, wartest fünf Minuten, bis du den ersten Schuss abgibst und dann guckst du, dass du möglichst ins Schwarze schießt. Das war ja komplett anders.
B
Genau, das war meine Vorstellung vom Sport und da hatte ich keine Lust drauf. Das war für mich nicht denkbar, da hatte ich keinen Bock drauf. Du hast mir dann erzählt von weiteren Möglichkeiten, IPSC Schießen und sowas. Das war schon viel eher mein Ding und das war total spannend. Und dann war bei mir noch so die Hürde, oh man, ich weiß, wenn ich eigene Waffen haben möchte, wenn ich in dieses Hobby eintauche, das sind große Hürden, das ist teuer. Da muss man eine lange Probezeit Anführungsstrichen machen und so weiter und so weiter. Und ich kannte dich auch überhaupt gar nicht ausziehen. Ich fand es super spannend, habe mich dann damit auseinandergesetzt und habe dann angefangen. Hab mir dann, habe ich angemeldet bei der Rival Ranch und bin dann in dieses Hobby eingekauft und hab dann gestartet. Das war ziemlich schnell auf die ESA, stand dann da immer wieder so in Diskussion. Du hast immer wieder davon erzählt und für mich war das nicht greifbar. Ich wusste, was genau ist das? Auch wenn du immer wieder davon erzählt hast, habe ich mir nicht wirklich darunter was vorstellen können. Klang extrem spannend. Ich wusste, dass du dort mit einer Gruppe Leute hinfährst, die du vorbereitest auf diese Sache. Ich habe mir natürlich auch die ESA im Internet angeguckt. Das sah schon hochprofessionell aus. Ich konnte mir aber selber nichts darunter vorstellen. Ich bin dann Sportschütze geworden, habe meine eigene Waffe gekauft, eigene Kurzwaffe gekauft und mein Ziel war es tatsächlich auch mal die ESA kennenzulernen und dort mitzufahren und zu schauen, was mich da erwartet. Habe mich dann ja auch irgendwann angemeldet für Lisa und habe jetzt gedacht, okay, jetzt muss ich mich auch vorbereiten. Mein Beruf, ich bin viel im Schichtdienst unterwegs gewesen und hatte schlecht Zeit. Ich konnte also nicht mich irgendwie im Sportverein anmelden, bei dir im Gym mich anmelden, schwierig.
A
Wie hast du denn, was hast du vorher, hast du irgendwie Kraftsport, klassischen Kraftsport betrieben oder irgendwelche Fitnesskurse gemacht oder was? Oder warst du nur für dich selber am Trainieren?
B
Genau, also ich bin sehr sportlich unterwegs gewesen, immer schon, hab immer Ausdauersport gemacht, bin viel Joggen gewesen, auch mit Gewichten. Ich hab Kraftsport gemacht, bin auch im Gym angemeldet. Das habe ich alles gemacht für mich so mein Ding gemacht und habe mich auch wirklich für fit gehalten. Also ich bin immer meine 7km Runde gejoggt, dann Kraftsport, ich habe auch viel Kampfsport gemacht, allerdings in den letzten Jahren dann nicht mehr, weil es nicht ergeben hat. Aber ich bin in dem Bereich wirklich gut unterwegs gewesen, habe mich auch für wirklich fit gehalten. Wir haben dann ja im Rahmen der Vorbereitung auch ein bisschen einmal einen Tactical Fitness Kurs gemacht. Wir haben einfach mal gesagt, komm wir treffen uns mal in deinen Gym. Tolle Möglichkeiten.
A
Und da war Mike noch dabei, da gibt es auch das Video von uns auf YouTube quasi, wo wir da am trainieren sind.
B
Genau, wo wir am Trainieren sind, wo ich aber kacken bin. Genau, das muss ich wirklich sagen, das war für mich der Eye Opener. Da war wirklich, ich bin da hingefahren und habe mich für einigermaßen fit gehalten. Ich wusste, Mike ist fitter, du bist bitter, das war mir schon klar, aber ich habe mich schon, ich habe eine gute Grundlage gehabt. Da sind wir da angefangen, haben ziemlich schnell unser Ding da durchgezogen, Du hast den Parcours da aufgebaut, das Erklär Pass auf, so und so machen wir das. Und dann ging das los.
A
Es war kurz für die Zuhörer, es war so, wir hatten irgendwie ersten Cardioteil, den wir absolviert hatten, ein bisschen Kraft noch mit drin, was natürlich aber auch auf die Pumpe gegangen ist und dann hatten wir glaube ich Sparringsrunden gegen zwei Leute mussten wir dann noch Sparring machen und am Ende dann noch eine Lok, glaube ich zusammenbauen. Das war quasi auseinandergebaut oder irgendwie sowas war das glaube ich.
B
Genau, also es war so, dass das mit einem sehr schnellen Einstieg auf das Airbike sind. Wir stiegen auf Vollgas, geben dann 20 Burpees und ich habe nach den 20 Burpees, was ja total der Anfang erst war, habe ich schon gemerkt, oh oh oh, ich kacke total ab, es wird dunkel Bambin. Also das habe ich da schon gemerkt, Pausen machen und und genau, dann waren alle wirklichen verschiedenen Stationen kamen dann und dann zum Schluss das Sparring und dann die Glock zerlegen, wieder zusammensetzen, absch. Und da habe ich wirklich Alter Schwede, du bist ein alter Mann, wirklich wahr Das hätte ich nie gedacht, aber da kann man sehen, dass wenn man trainiert, man geht joggen, man macht Kraftsport. Das ist etwas ganz anderes wie das funktionale Training, sag ich einfach. Und das habe ich da wirklich gemerkt und da wurde mir Angst und Bang, weil die ESA ja nun mal für bevorstand und ich wusste, da wird ein bisschen mehr abverlangt und ich wollte natürlich anders fit werden. Genau und ich bin dann nach Hause gefahren, ich weiß es noch, als wenn es gestern gewesen wäre. Ich bin wirklich nach Hause gefahren, geschlagen, weil ich mich meiner Meinung nach wirklich blamiert habe.
A
Da war nicht der Fall, aber er denkt es jetzt gerade.
B
Man hat ja eigene Anspruch, die wurden da, oh Gott, ich bin nach Hause gekommen, meine Frau saß da und hat noch gesagt da und hast die da schön einen abgezogen, hast überzeugt. Nein, im Gegenteil, bitte sei ruhig und ich hab versagt. So sieht's aus. Wirklich glücklich. Ich hab mich dann direkt zu Hause hingesetzt und hab mir überlegt, was kannst du machen? Ich kann mich nicht bei dir zum
A
Beispiel einschreiben, passte von der Preis hatte ich einfach nicht. Genau, das ist ja bei manchen so, wenn du im Schichtdienst bist, wenn du das hast, dann ist die Fahrerei noch sind noch ein paar Kilometer bis zu unserem Gym und genau, genau.
B
Ja, es war einfach schwierig und deswegen habe ich mir gedacht, okay, du musst dann fänden das anders gestalten. Ich muss anders trainieren und muss regelmäßiger trainieren und dann muss ich schauen, ob ich irgendwie fit werde. Das habe ich auch gemacht. Ich habe mir einen Trainingsplan selber geschrieben, obwohl ich nicht wirklich erfahren bin in dem Bereich, aber ich hatte ja schon eine Ahnung, okay, ich muss das Training anders gestalten und habe mir dann einen Trainingsplan geschrieben und ich habe mir geschworen, jedes Mal, wenn ich diesen Trainingsplan nicht erfülle, diesen Wochenplan, dann zahle ich. Das habe ich auch tatsächlich so gemacht. Ich habe mir ein System ausgedacht, dann zahle ich, dann gebe ich was in eine Spardose, das Geld ist dann weg und so habe ich das auch gemacht und habe das Dann, ich glaube 23 Wochen hatte ich Vorbereitungszeit, also tatsächlich eine recht lange Zeit und die habe ich dann voll genutzt und habe dann trainiert, anders die Workouts gestaltet, insgesamt erstmal Workouts eingebaut, vorher nie gemacht habe dein Training,
A
sagtest du, bestand quasi hauptsächlich aus Krafttraining im klassischen Fitnessstudio Style und aus Intervall oder Laufeinheiten quasi wahrscheinlich wie du sagtest, 5, 7 Kilometer sowas und in einem gleichbehandelten Tempo wahrscheinlich mehr nicht, also völlig statisch.
B
Und ja, das hat sich dann gezeigt, dass das auch ganz anders für den Körper ist. Das habe ich wirklich deutlich gemerkt. Und dann habe ich genau gegenteilig trainiert, habe dann Workouts gemacht, immer wieder Intervalltraining eingebaut, also wirklich komplett anders trainiert. Und ich habe auch gemerkt, wie mein Körper sich dann wirklich umgestellt hat. Das war wirklich auch vom Gefühl her ein ganz anderes. Ja, und tatsächlich war für mich die große Schwierigkeit in dieser langen Vorbereitungszeit, die ich hatte, ich hatte keinen Vergleich. Das hat mich total genervt und wir haben dann immer wieder über die ESA geredet. Du hast mir die Gruppe so ein bisschen vorgestellt, hast mich auch in die WhatsApp Gruppe dazugefügt. Ich wusste, ihr macht euer Training, ihr trefft euch also morgens früh um 5 Uhr und trainiert gezielt für die ESA.
A
Genau, war auch so ein bisschen dann dieses 5 Uhr Training. Natürlich kann man das auch um 20 Uhr abends machen oder um 19 Uhr. Das Ziel ist bei diesem Training, was wir da machen, muss man ganz kurz dazu sagen, das Mindset auch zu stärken. Die wenigsten stehen gerne um Uhr auf und machen ihr Workout, kriegen dann auch nicht mehr vielleicht den Tagesablauf hin. Und wenn man da so ein bisschen das Mindset hat und das macht, dann hilft das natürlich auch quasi bei anderen Sachen vielleicht. Und du hast das Mindset aber auch durch dein Training dann komplett umgestellt.
B
Total. Also vielleicht, vielleicht war das genau richtig, dass man diesen Tactical Fitness Kurs vorher gemacht hat, um mich erst mal ganz wieder zu runterzufahren, auf Boden zu bringen. Und dadurch war natürlich meine Anforderung an mich selbst extrem hoch. Also ich habe tatsächlich auch in dieser ganzen Vorbereitungszeit, habe ich nicht einmal ein Fail gehabt in meiner Wochen, in meinen Wochen abhaken.
A
Das heißt, du musst es nicht einmal in die Kasse zahlen. Sehr gut. Also das ist eine Motivation, die sollte man sich vielleicht merken. Das ist nicht schlecht.
B
Also das war tatsächlich, ich war schon hochmotiviert, weil ich mich einfach nicht blamieren wollte, wenn ich mehrere. Das wäre für mich wirklich schön gewesen. Ich wusste, da sind gute Leute, die sind wirklich fit, die kommen damit, da sind Leute, die sind viel jünger als ich und ich wollte mich nicht blamieren. Das wäre schlimm gewesen tatsächlich. Ja. Und ich hatte keinen Vergleich. Ihr habt bei euch im GIN trainiert und ich wusste nicht, wo stehe ich bis zum Tag der ESA wusste ich das nicht. Das war schon ein Problem. Und ich wusste ja auch insgesamt nicht, was erwartet mich jetzt letztendlich bei der ESA. Ja, und so habe ich mich vorbereitet und dann kam irgendwann der Tag, wo wir losgefahren sind.
A
Tag X. Ja, Tag X.
B
Genau. So hat es sich auch wirklich angefühlt. Ich wurde immer nervöser, immer nervöser. Und als wir dann losgefahren sind, war ein, zwei Nächte vorher schon relativ schlecht geschlafen, weil man wirklich nervös war. Was erwartet einen da? Wir sind dann da losgefahren, um das vielleicht auch noch mal so zu erzählen. Man fährt los, es sind 700 Kilometer circa.
A
Ja, ist kein Katzensprung.
B
Genau. Schon ganz ordentlich dann in Polen, immer weiter nach Polen rein und die ESA selber liegt ja abgeschnitten.
A
Genau, genau. Richtig. Schön in Wäldern. Hattest du da zu dem Zeitpunkt eigentlich schon deine eigene Sportschützenwaffe mit?
B
Ja, also eine Kurve
A
hattest du da.
B
Genau, eine Glock 19X, die habe ich da gehabt, die habe ich weggenommen.
A
Also das heißt, ich konnte da gleich den harten Sandboden spüren von der Esel
B
Dorf hat sie gespürt. Das hat sie in allen Lagen gespürt. Genau. Ja, tatsächlich war natürlich für mich dann auch toll mit der Eierwaffe dahin zu fahren mit der Frostwappe.
A
Es ist was anderes.
B
Genau. Das war schon wirklich ganz Gut.
A
Ja, die 800 Kilometer waren knapp 800 sind es dann. Okay. Ja, das ist schon eine Überwindung auch, sage ich mal, da mit dem eigenen Auto dann hinzufahren.
B
Ja, von den Kosten her und so. Es kostet natürlich was. Dadurch wird es immer besonderer halt auch. Ja, genau. Und man kommt dann immer der ESA immer näher. Man fährt durch Wälder, durch kleinere Dörfer und dann kommt man zur ESA. Wir haben ja so kleine Walkie Talk mit gehabt.
A
In Kontakt bleibt beim Autofahren, falls wir uns mal verlieren oder so, dass wir
B
da eh gemerkt Du bist ja mit dem eigenen Fahrzeug gefahren, weil du deinen Hund Malinois dabei hattest und genau, ich hinten dran und dann sagte zu Wir sind gleich da, die kleinen Dorfschaften, wo soll das denn hier sein? Schräg und dann fährt man durch das Tor oder vor dem Tor dann durch dieses Portal der ESA und ab diesem Moment, es ist tatsächlich so, man kann es schwer beschreiben, das werde ich bestimmt auch noch öfters sagen, fängt dich dieser besondere Spirit der ESA in dieser Akademie ein.
A
Schön gesagt.
B
Es ist wirklich so, du fährst dann durch dieses Portal, was extrem schön gestaltet ist mit einem Schlag. Es ist alles sehr edel gestaltet, sehr aufwendig, sehr teuer. Stimmt, das macht wirklich was her. Du hast das ja in dem vorherigen Podcast ganz gut auch mit Bildern zeigen können.
A
Ich habe es versucht zu beschreiben, aber ehrlich gesagt, es ist nicht, Also man muss es selber erlebt haben. Das ist einfach tatsächlich ist das so.
B
Also wir sind dann auf dem Hof gefahren und man war wirklich beeindruckt. Die Gebäude sehen sehr ehrenhaft aus, überall haben die wirklich nicht gespart damit sich auch selbst zu zeigen. Der ganze Ort trieft vor Testung von Männern in Anführungsstrichen. Sie ehren ihren Gründer auf einer ganz besonderen Art und Weise mit großen Inschriften und Tafeln und es macht wirklich was aus. Schon, wenn du draußen auf dem Campus stehst, ist sie wirklich was Besonderes. Man war tief beeindruckt mit dem ganzen Geländewagen, mit dem ESA Logo drauf.
A
Genau, es kam uns glaube ich, auch ein PMC entgegen, also so ein Private Military Contractor, der da seine Ausbildung gemacht hat. Wenn wir morgens um unterwegs waren, haben unsere ersten Sporteinheiten gemacht, kamen die dann irgendwann um 6 Uhr dann und dachten, das sind doch Bekloppte da. Aber wie würdest du beschreiben? Die kamen an und man ist vor das Gespräch gekommen. Ich meine, ich weiß gar nicht, aus welchem Land der kam, Die kommen ja aus aller Herren Länder.
B
Genau, das war tatsächlich auch, als man da angekommen ist, man hat sich sofort willkommen gefühlt, aufgenommen gefühlt in dieser besonderen Mannschaft da. Also das war schon alles super kameradschaftlich und das waren ja auch wirklich Typen, die da auf einen zukamen. Man hat gerade auch bei den Ausbildern der ESA und so, konntest du Einsatzerfahrungen sehen. Da waren wirklich Leute, die waren schon wirklich erfahren, die haben schon einiges mitgemacht Und auch die PMCs und so, das waren alles richtige Typen.
A
Ja, stimmt.
B
Aber es herrschte immer und überall eine wahnsinnige Freundlichkeit, einen großen Respekt dem anderen gegenüber. Und das hat man deutlich gemerkt, als
A
wir dann unsere, ich weiß gar nicht
B
wie ich es nennen soll, unsere Stuben, unsere kleinen Wohnungen bezogen haben. Auch da wieder, man ist durch die Flure gelaufen, alles extrem edel mit Marmor und die Bilder in den Fluren, alles auf höchstem Niveau, sehr modern alles. Die Bilder haben halt immer verschiedene Einsätze, Scharfschützen, die in Stellung lagen, super schön gestaltet, definitiv.
A
Dann haben die zwischendurch, glaube ich, auch, sieht man da dann die ganzen Einheiten, die da trainiert haben. Die haben doch alle, glaube ich, ihr Logo da auch hinterlassen.
B
Es ist gerade im Portal, wo man reinkommt, in diesen großen, dort hat man ja eine Patch Galerie gehabt und Coingalerie und die ganzen Zeichen, die man der ESA geschenkt hat. Irre viele Spezialeinheiten aus allen Ländern der Welt. Also das hat mich tief beeindruckt. Wirklich aus allen Ländern der Welt schicken die ihre Leute, ihre militärischen und polizeilichen Einheiten, Spezialeinheiten zur ESA, um dort zu trainieren. Das sagt ja schon was aus.
A
Ich wollte gerade sagen, ich habe zum Beispiel auch in dem vorherigen Podcast erwähnt, dass diese Spezialeinheiten könnten ja auch woanders trainieren. Die haben vielleicht ihre eigenen, das KSK zum Beispiel hat eine wahnsinnige Ausstattung und trotzdem ist es so, dass sie sich austauschen und das wahnsinnig krasse daran finde, es ist eine private Sicherheitsfirma. Also das heißt, die haben ganz klein angefangen, die haben irgendwo mal draußen auf einer Wiese geschossen und trainiert da in Polen und sind so gewachsen. Das ist schon gewaltig. Das ist wirklich cool.
B
Genau, sind wahnsinnig gewachsen und haben dabei immer den Fokus auf das Äthere gelegt. Das muss man wirklich sagen. Und das sieht man da in jeder Ecke, in jedem Bereich sieht man das.
A
Da meine Frage, hättest du gedacht, hättest du dir das jetzt so edel, sage ich mal, ich würde es jetzt edel nennen. Es ist edel halt da, dieses ganze Design passt einfach perfekt zueinander. Es ist nicht irgendwie nur was zusammengewürfeltes und ein paar Urkunden dahin geschmissen, sondern es sieht wirklich fantastisch aus. Hättest du dir das so ähnlich vorgestellt oder hättest du eher gedacht, vielleicht ist es ein bisschen rustikaler oder kaum was drin oder hättest du vielleicht sogar gedacht, das ist noch mehr Hotelstyle, noch mehr Kommerz?
B
Also ich habe mir das tatsächlich anders vorgestellt. Ich habe mir das eher rustikaler vorgestellt, eher so Kasernen like, wie man das ein bisschen aus den alten Kasernen gewohnt war Tatsächlich habe ich mir so vorgestellt, sehr rustikal, sehr zweckmäßig, Spinnenbett und das auch eher so die Gebäude im Kasernenstil, so kennt man das. Und das wäre ja auch völlig ausreichend theoretisch gewesen. Und das hat mich wirklich überrascht, dass dort extrem viel Wert auf etwas Edles ist. Es war wie ein 5 Sterne Hotel,
A
kann man so sagen.
B
Sofort Ehrfurcht und man hat sich als etwas Besonderes gefühlt, weil man dort echt toll aufgenommen wurde. Ja, das war wirklich so, dass man da was Besonderes war.
A
Ja, stimmt.
B
Genau. Wir sind dann hier angekommen und haben dann noch ein bisschen auf die anderen Leute gewartet, die kamen ein bisschen nach und haben uns dann ja noch so ein bisschen die Fahrt aus den Knochen geschlagen, indem wir noch einmal ins Gymnasium gegangen sind.
A
Das darf nicht fehlen.
B
Das darf nicht fehlen. Das hat auch echt gut getan. Das war schon ganz gut. Genau, sind unten ins eigene Gym von der ESA gegangen auch total.
A
Ich wollte gerade sagen, da geht es schon wieder weiter dann allein wenn du runterkommst, da haben sie, glaube ich, was haben sie da einmal ein AR, glaube ich, ein riesen AR Logo da irgendwie und irgendwie zum Gym zeigt das dann so und dann irgendwie wie so eine Safe Tür quasi und ja im Gym.
B
Ja genau, wir gehen ja runter in den Keller dort in den Gym und das Gym ist klein, aber fein, muss man sagen. Richtig gut gemacht überall mit Motivationsstrüchen und so, nicht zu viel, nicht zu wenig. Richtig gut gemacht.
A
Das stimmt.
B
Genau, wir haben da ein bisschen trainiert, hat auch wirklich ganz gut getan und im Grunde war der Tag dann ja schon fast zu Ende. Naja, generell Leute kamen, ich habe mein Zimmer bezogen mit zwei Kameraden.
A
Dann wie gesagt, sind wir an dem Tag eigentlich noch ums Gelände gelaufen, Ich sag mal da zu der Old Facility und diesen ganzen Bereich oder war das erst einen Tag später dann, glaube ich?
B
Ich weiß nicht mehr ganz genau.
A
Ich meine, bin mir auch nicht mehr sicher.
B
Du hast mir ein bisschen den Campus gezeigt dort direkt. Genau, aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob du mich da rumgeführt hattest. Ein bisschen mit Max rumgelaufen. Ich meine wohl aber also Max, dein Ruhe mal hinaus, aber ich weiß es gar nicht mehr genau.
A
Ich kann mich auch nicht mehr genau erinnern.
B
Genau, der Tag war dann immer beendet.
A
Man ist, das ist die Ankunft quasi. Also man hat dann quasi, man kommt da an, registriert sich kurz und im Prinzip kann man Sport machen oder man lässt es sein, man kann Spaziergang machen, man kann runterfahren, man kriegt dann noch ein Essen dann, wenn man rechtzeitig kommt.
B
Das wird noch ein Thema werden. Wird noch ein Thema.
A
Das ist ein großes Thema.
B
War da natürlich noch nicht so im Fokus bei Nils.
A
Das musst du erst kennenlernen. Ja, das stimmt. Aber genau. Und dann hat man gegessen oder was? Ist aufs Zimmer gegangen und hat dann auf den nächsten Tag gewartet.
B
Genau, hat sich schon mal so ein bisschen vorbereitet, denn 4 Uhr der Bäckeröglich. Oh, 4 Uhr hat der Wecker geklingelt, war antreten auf dem Basketball Court war es, glaube ich. Genau, da haben wir uns getroffen und da ging das Spiel dann los. Wir waren ziemlich schlagartig und auf geht's. Das war dann die Sporteinheit. Wir haben das ja immer so gemacht, dass man vor dem Frühstück die Sporteinheit legt.
A
Hello. Genau, sogar vorm Kaffee, muss man dazu sagen, denn ich bin ja auch ein ganz großer Kaffee Fan und der Kaffee bei der ESA ist übrigens gut, nur mal um das nebenbei zu erwähnen. Schön stark, aber genau. Und dann bevor du die erste Tasse Kaffee hast, ist man dann quasi mit dem Sport erstmal zugange.
B
Das ist schon komplett auf nüchternen Lagen. Genau, lange Zeit vor dem Frühstück, Uhr, wie gesagt, wir waren ja auch immer die einzigen, die dort dann trainiert haben Und ja, da morgens war der Fokus auf dem körperlichen Training und das hat es in sich gehabt. Mir war es ja klar, deswegen habe ich mich ja so vorbereitet. Genau, und trotzdem war ich erst so ein bisschen erschrocken. Das fing mit dem Aufwärmen an. Das hat es schon wirklich in sich gehabt. Man war nach dem Aufwärmen schon gut dabei am Kunden und dann sind wir, wenn ich mich recht erinnere, im Laufschritt nach Little Mogadischu gelaufen, das aufgemacht haben. Das ist ja dort dieses Übdorf, kann man sagen.
A
Genau, das ist das Dorf und das liegt so ein bisschen. Was würdest du einschätzen, wie weit liegt das weg vom Campus jetzt genau, nicht
B
weit, aber man joggt so, ich weiß nicht, zehn Jugend.
A
Ja.
B
Und in der Regel, also auch eine schöne Warmachkunde.
A
Ich wollte gerade sagen, ist schon mal warm dann, je nachdem wie schnell man läuft auch. Und genau, morgen Steigung ein bisschen richtig
B
das war ganz gut. Im Dittelburger Dischu angekommen, ging dann das Programm los.
A
Und ja, ich glaube, wir haben uns am Hangar dann getroffen, in Little Mogadischu, der Hangar sind ja dicht beieinander und wir waren im Hangar dann, glaube ich,
B
ich meine auch, ich weiß nicht mehr genau, wie die einzelnen Sporttage aussahen, die waren verschieden auch, komme ich gleich nochmal zu, Aber ich meine auch, dass wir uns am Hangar erst getroffen haben, vor dem Hangar und dort dann im Sonnenaufgang unsere ersten Übungen gemacht haben.
A
Ein mega hammerhaftes Panorama, dieser Sonnenaufgang da. Du siehst das über dem Hangar, du glaubst, du bist in einer anderen Welt. Das ist der Wahnsinn, das muss man wirklich sagen.
B
Insgesamt liegt die ESA, der ganze Campus mitten in tiefen Wäldern, in See in der Nähe, ist wirklich wunderschön. Du hast eine Ruhe da. Und wenn man dann da so früh morgens in Mogadischu vor dieser großen Flak Kanone trainiert, im Hintergrund die Übhäuser, der Hangar vor einem und dann geht die Sonne langsam auf. Das ist schon was Besonderes. Das ist schon wirklich was Besonderes. Ja, und dann ging das mit den Übungen los und die waren wirklich fordernd, muss man wirklich sagen, mit sehr vielen Burpees, sehr vielen Liegestützen. Ich habe damals in meinem Tagebuch, was ich so ein bisschen geschrieben habe, so stichpunktartig, habe ich mir die einzelnen Tage aufgeschrieben, habe ich dann ja auch notiert, Das waren teilweise 300 Liegestützen, die man gemacht hat, natürlich immer mit Pausen Dazwischen, verschiedene Übungen, 50 Liegestützen, dann wieder Squads oder sowas, dann wieder 50 Liegestützen, aber insgesamt an einem Morgen kamen dann immer wieder 300 Liegestützen zusammen, etliche Squads, Crunches, alles mögliche. Also wirklich eine sehr fordernde Sporteinheit. Und man war wirklich fertig danach.
A
Genau, und man muss ja noch die Kraft für die Waffen später haben.
B
Das war ja der Beginn des Tages, alles vor dem Frühstück und man war da körperlich schon echt zerstört jetzt mal. Also das war sehr fordernd. Ich war ganz froh, dass ich tatsächlich gemerkt habe, okay, ich kann mithalten, auch gut mithalten. Ich war gut im Saft und das hat gut funktioniert. Dann sind wir zurückgejoggt zum Frühstück, also erst kurz frisch machen zum Frühstück. Und da habe ich das erste Mal tatsächlich schon kurz vorm Frühstück gedacht, wird Zeit fürs Frühstück durch die Zahl aus Frühstück Da war der Ort schön grob.
A
Ganz genau.
B
Ja. Tatsächlich ist man dann in diese auch sehr schöne, ich weiß nicht wie es nennen soll, Mensa Kantine eingerückt und hat dann das Frühstück geholt. Sehr reichhaltiges Buffet. Ich fand es richtig gut. War sehr reichhaltig. Man hat eine gute Auswahl, gab aber für jeden was dabei, die super Kohlenhydrate. Also war richtig, richtig gut. Man konnte sich da satt essen, hat ja auch jeder gemacht und haben reingehauen wie irgendwas. Genau.
A
Ich glaube, wenn ich hier zu Hause bin, irgendwann ist bei zwei, drei Eiern dann Feierabend. Aber ich glaube, da ich weiß nicht, wie viele Eier man da saß
B
tatsächlich schon, Da hat man ordentlich reingehauen.
A
Aber man muss dazu sagen, man hat natürlich auch im Laufe des Tages viel mehr Kalorien verbrannt, als man sich da überhaupt jemals zuführen kann, wenn man da so intensiv trainiert und arbeitet.
B
Da kann ich nachher noch mal was zu sagen. Tatsächlich war das so. Man hat da schon ordentlich reingehauen. Insgesamt super Flair auch dort in dieser Mensa. Wahnsinnig toll gemacht. Man saß mit allen zusammen, also auch mit den ganzen PMCs, die dort waren oder den militärischen Einheiten. Ich weiß, zu unserer Zeit haben hatten wir dänische militärische Einheit über Nalibuti, Kendall. Genau, die haben ja auch dort trainiert. Man sitzt also zusammen dort, kann sich auch austauschen. Im Hintergrund sind große Monitore, wo Wärmevideos
A
der ESA laufen, Trailer, Teaser, sowas.
B
Also das macht auch schon eine Menge her. Nach dem Frühstück sind wir dann ausgerückt in den Konferenzraum bzw. In die Unterrichtsräume.
A
Stimmt.
B
Dann gab es erst mal die Sicherheitsunterweisung und dort haben wir dann die Grundlagen, erstmal Sicherheitsregeln noch mal durchgegangen in aller Ausführlichkeit und die Grundlagen Was erwartet uns jetzt in dieser einen Woche? Wir waren ja eine komplette Woche dort von Sonntag bis Sonntag und haben das alles erstmal gelernt und erfahren und da dämmerte einen schon, was da jetzt kommen wird.
A
Also genau, viele würden jetzt vielleicht ja gut, ihr fahrt dahin, macht irgendwelchen militärischen Kram innerhalb von ein paar Tagen, was normalerweise Spezialeinheiten machen und trainieren da. Und die Frage jetzt mal ganz kurz so nebenbei eingeworfen, Kannst ja gleich noch was zu sagen. Aber sicherheitstechnisch hattest du den Eindruck, es ist da hart an der Grenze, was die Sicherheit angeht, oder war immer Alles safe, dass man sagt, hey, egal wie hart der Drill war, wir haben immer wirklich die Sicherheit stand im Fokus bei der Sache.
B
Das muss ich wirklich sagen. Die Sicherheit war immer im Fokus. Und also manchmal, wenn man auf irgendeiner Schießbahn ist, mit irgendwelchen Leuten zusammen ist, sieht man krassere, schlechtere Dinge als da, muss ich wirklich sagen. Da waren ja auch immer die Leute von der ESA im Hintergrund, haben über die Schulter geschaut und das war schon wirklich perfekt. Die Sicherheit war immer an oberster Stelle. Es wurde lieber mal vorher abgebrochen, wenn irgendwas war, seltsam war oder so, wurde lieber zweimal hingeschaut und abgebrochen.
A
Man passt die Übungen wahrscheinlich auch meistens an, an den Teilnehmer. Das heißt, haben wir einen, der einen hohen Level hat und einen, der einen niedrigen Level hat. Meistens versucht man natürlich die Level gleichzuhalten, aber ist nicht immer so. Dann wird man auch wirklich den mit dem niedrigeren Level anpassen, dass der vielleicht nicht ganz so extremen Drill macht und nimmt da so ein bisschen den Dampf raus und dass die Sicherheit wieder gewährleistet ist.
B
Das muss ich wirklich sagen, das hast du auch super gemacht. Das war immer ganz oben war das. Und da hat man sich auch wirklich super abgeholt gefühlt.
A
Also nicht, dass man da ein komisches Gefühl hatte und dachte, oh man, bei dem Drill kommst du mir jetzt komisch vor oder so, sondern vielleicht eigene Grenzen, aber halt nicht so, dass man gedacht, der Nachbar schießt mir gleich den Schädel weg oder sowas.
B
Überhaupt keine, überhaupt keine. Das war ja auch immer sofort kommuniziert, wenn irgendwelche Fragen sind, lieber zwei, dreimal fragen, wenn irgendwas ist, wenn irgendwas komisch vorkommt, wenn du den Drill nicht richtig verstanden hast und barken nach.
A
Wir haben wirklich, manchmal hat man es zehnmal erklärt, einfach zur Sicherheit, wenn irgendwelche kleinen Ungewissheiten da waren, hat man gesagt, komm, zehnmal die Zeit haben wir absolut
B
Und dann genau, ja, das war wirklich gut. Und ich fand insgesamt war das jetzt gut aufgebaut. Wie gesagt, wir haben uns dort erst für die Sicherheit, für den Sicherheitscheck theoretisch erstmal alles durchgesprochen.
A
Genau, die Theoriestunde, wie lange war das ungefähr die Theorie überhaupt?
B
Ich meine, der ganze Vormittag, wir haben bei euch den Vormittag, den ganzen Vormittag haben wir erstmal theoretisch alles besprochen, was erwartet uns die Woche? Sicherheitsregeln, Sicherheitsregeln des Campus, wo kann ich Waffen tragen, wo nicht, ist das mit einer Schießbahn? Das war mal nicht der ganze Vormittag. Der Vormittag. Dann gab es das Mittagessen, was wir wieder mal verschlungen haben und danach sind wir, meine ich, raus und haben die ersten Trockenübungen gemacht. Der erste Tag bestand nur aus Trockenübungen und genau da haben wir wifi Training,
A
war dann auf dem Basketballchord wieder, ne?
B
Ja, ich meine, das war auf dem Basketballkorb alles auf dem Campus. Ich hab immer das kleine Tagebuch hier aufgemacht, was wir da gemacht haben, was ich da stichwortartig zusammengesetzt habe.
A
Ja, gerne.
B
Genau, ja, nach dem Frühstück Theorie und Sicherheitseinweisung und ja, da habe ich schon noch aufgeschrieben, ich hatte tatsächlich nicht gedacht, dass wir so ein hohes Niveau schießen. Werden die Übungen schon erklärt, die wir vorhaben. Feuer in der Bewegung, schnelle Wechsel mit dem Partner, Feuerkampf um das Fahrzeug in verschiedene Richtungen, Feuerkampf mit Barrikaden Einzel und zwei Mann CQB, alles das, was uns da in der Woche erwartet. Da dämmerte einen schon, das wird eine gute Woche. Genau, Der Nachmittag bestand aus Trockenübungen den ganzen Tag. Wir hatten da ja super Glück mit dem Wetter, den ganzen Tag bei 30 Grad.
A
Ich wollte sagen, das war hart an
B
der Grenze, das war schon nicht ohne. Ich habe es mir auch aufgeschrieben, den ganzen tag bei über 30 Grad mit Plattenpräger und vollem Geraffel immer wieder verschiedene Drills durchgehen, sich im staubigen Sand werfen und wieder hoch und so weiter und so weiter. Tatsächlich, dass wir nach BL gegangen sind und dort auch die Delphine auch stimmen. Genau das an dem Nachmittag nicht besetzt war und wir da und unsere Trockenübungen machen.
A
Stimmt, stimmt.
B
Da haben wir wirklich immer bei 30 Grad immer wieder in den Sand hoch sämtliche Übungen so oft durchgesprochen und durchtrainiert, bis man es drauf hatte, man sich
A
sicher war eine kleine Gruppe.
B
Zu dem Zeitpunkt war es noch eine kleine Gruppe und da muss ich auch wirklich sagen, wir haben das so harmoniert, wir waren sehr schnell auf dem gleichen Stand und konnten das so schön gemeinsam durchziehen. Das war wirklich gut. Genau. Ja, das war unser erster Tag und dann auch der Nachmittag. Dann haben wir ja, ich habe es mir auch wieder geschrieben, der Feierabend ist nach 15 Stunden wohlverdient und irgendwie hat man trotz reichhaltigem Essen immer Hunger. Hunger. Morgen geht es an den scharpen Schuss. Da sieht man schon in meinem Tagebuch, da fie ich das erste Mal. Seltsam. Irgendwie hat man immer Hunger. Komm beim ersten Tag, da hat man das wirklich gemerkt beim Kum Mittagessen, legt seinen Plattenträger an, macht sich fertig und hat schon wieder Hunger. Völlig schräg, wo man toll gegessen hat. Ja, tatsächlich war es so. Und ich habe es Ja geschrieben, 15 Stunden, 14 Stunden Tag.
A
15 Stunden Tag ist heftig.
B
Das war anspruchsvoll. Ja, man muss ja auch konzentriert bleiben. Was aber gut funktioniert hat, weil durch die verschiedenen Übungen es immer wieder gebrochen wurde, der Tag. Es war wirklich, wirklich gut gemacht. Genau, 15 Stunden und dann war der Tag beendet und man ist ins Bett gegangen, aber auch wirklich fertig und hat sich dann auf den zweiten Tag gefreut. Genau, ich kann dann ja mal den zweiten Tag vorlesen, was ich da geschrieben habe. Zweiter Tag, der Wecker klingelt, der Körper schmerzt und man bereitet sich wieder auf die Sporteinheit vor. Die Sporteinheit, da war auch, dass wir auf dem Bachelipercord uns getroffen haben und dort dann auch ordentlich gepumpt haben, gemacht haben, war eine normale Sporteinheit mit viel Liegestützen, vielen Squats, viel exklusives Training, dann wieder in die Ausdauer, fand ich auch richtig gut und man konnte das auch ganz gut leisten. Genau, dann das Frühstück, wieder mal tolles Frühstück gehabt, was wir uns da zu uns genommen haben, dann fertig machen für die Shooting Area.
A
Das heißt, da war dann das erste Mal der scharfe Schuss. Kam auf uns zu.
B
Genau, da war dann das erste Mal der scharfe Schuss und man musste ja, oder es ist bei der ESA so, dass man den Campus hat und wenn man zur Shooting Area fährt, wird man in Geländewagen von denen reingesetzt und dann fährt Man zu dieser Shooting Area, die, ich weiß nicht, 20 Minuten Fahrt ungefähr.
A
Ja, genau. Shuttlebus ist dann quasi so ein Geländewagen von denen, so ein.
B
Genau, Safari Jeep. Ziemlich cool, finde ich stylisch und regeln sie auch toll. Muss sagen, wirklich toll geregelt und genau,
A
erst die ganzen Klamotten auch von der Waffenkammer einpacken für die Leute, die keine Waffen hatten. Da wurde erst mal da die Munition und das alles eingepackt in den Wagen dran.
B
Man empfängt da seine Waffen.
A
Genau in den Wagen da hattest du glaube ich das AR musstest du mir da noch leihen. Du hattest deine Glock zwar, aber das AR H hattest du dir geliehen.
B
Genau die Langwaffe habe ich wieder geliehen. Wir haben da auch wirklich gute Waffen, tolle Waffen.
A
Wir werden auch regelmäßig gewartet von den Instructoren und nach jedem Training geputzt.
B
ARS ist wirklich tip top, fand ich auch gut, weil wir alle mit einem AR System dort train haben. Fand ich auch ganz gut, dass das nicht so gemischt war und so Das war wirklich super geregelt. Genau dann zur Shooting Area und genau was wir gestern im Dry Fire Training trainiert haben, wird heute im scharfen Schuss umgesetzt den kompletten Tag bei 30 Grad.
A
Da haben wir wieder Glück mit dem Wetter gehabt.
B
Das war tatsächlich nicht ganz so der eine nennt es Glück, andere Erfahrungen, denn klar mein Mann kennt es auf der Shooting Area, da hast du keinen Schatten, da stehst du die ganze Zeit in
A
dem Sand in der prallen Sonne aber man kommt sich da wirklich vor als wenn man irgendwo in der Wüste ist durch diesen Sand, diesen Staub der dann da noch hochkommt ist schon heftig extrem limitiert.
B
Aller Vater auf der Griso mussten viel trinken und man war komplett nass geschwitzt aber nichtsdestotrotz alle waren hochkonzentriert, das muss man wirklich sagen. Alle waren total fokussiert, so wie es sein muss und das Schreibe geht gut. Immer wieder verschiedene Drills, Magazinwechsel, Störungsbeseitigung, Schießen aus allen Positionen, Wechsel der Primär und Sekundärwaffe. Also da haben wir dann schon mit dem scharfen Schuss die ganzen Grundlagen, die ganzen Basics sind wir da immer wieder durchgegangen bis die Übung saß immer von leicht nach schwer langsam Man wurde immer schneller, man wurde immer sicherer. Du hast ja auch sofort gestoppt, wenn jemand wenn du gemerkt hast, der kommt nicht so schnell mit, hast ihn so ein bisschen an die Hand genommen wieder nach oben. Das war wirklich gut. Also die kleine Gruppe war immer ungefähr auf dem gleichen Level und hat dann den Bogen dadurch gezogen.
A
Dadurch sind natürlich die Fortschritte dann auch viel schneller da, als wenn man da 30 40 Leute dann denkt Ja toll.
B
Absolut ne das war wirklich gut und ja ich habe hier auch geschrieben, der Wasserspender ist unser bester Freund bitterweise wird getrunken, der Schweiß ziesst unter den Plattenträger. Das war tatsächlich schon nicht ganz ohne. Das war fordernd. Man muss sich ja vorstellen, wir haben ja vorher schon die Sporteinheit gehabt, wo du wirklich, wirklich schon an die körperliche Grenze gegangen. Dann kurz das Frühstück mit dem kurzen Break erholen, raus und dann bei 30 Grad da stehen und den ganzen Tag hoch konzentriert sein. Die Übung, das war wirklich nicht ohne. Hier habe ich dann auch schon immer wieder kommt es einem so vor, als würde sich die Zeit dehnen, dass wir erst den zweiten Tag hier sind, ist für uns alle kaum zu fassen. Man dauert schönes Spö. Das war tatsächlich ganz schrecklich. Man hat das Gefühl gehabt, dass wir schon viel länger da sind. Es mag daran gelegen haben, dass der Tag so strukturiert war und so vollgepackt war. Da kam einem das vielleicht so vor, dass man tatsächlich schon sehr lange dort
A
war, wie in einer Zeitschleife. Und als wenn der Tag mehr Stunden hatte. Ist wirklich so. Aber wahrscheinlich wirklich auch, man ist sehr früh raus und hatte dann auch natürlich einen extrem langen Tag vor sich und eine recht kurze Nacht. Und der zweite Tag kam einem schon vor, als wenn man schon, ich sag mal, nach einer Woche glaube ich manchmal, man ist da einen Monat oder länger gewesen. Das ist krass, wie da die Zeit
B
irgendwie langsamer liegt wahrscheinlich an ganz vielen Kleinigkeiten. Idrison sagt, man steht früh auf, man trainiert den ganzen Tag, es ist vollgepackt und man hat gar nichts anderes um sich herum. Die Probleme, die man zu Hause hat, Abkrungste Decke, muss das noch machen, ich muss jenes noch machen. Ist total strukturiert. Frühstück Training, Mittagessen Training. Es ist total strukturiert. Es wird einem gesagt, was du da zu tun hast und so. Ja, das war tatsächlich schon was ganz Besonderes. Deswegen habe ich es aus meinem Tagebuch explizit aufgeführt, das auch alle gesagt haben. Serie Schreck.
A
Hast du denn das Tagebuch? War das für dich von vornherein klar, dass du ein Tagebuch schreibst oder ist dir das da kurzfristig Vorspann dran gemacht?
B
Habe ich tatsächlich am ersten Abend habe ich mir so gedacht, Ich merke ja, dass das was Besonderes ist. Du liegst was Besonderes und das muss irgendwie festgehalten werden. Stichwortartig schreibe ich mir das auch so, damit man später noch mal drüber lesen kann.
A
Genau.
B
Und auch einfach, um das abzuspeichern für mich so. Ja cool. Ja, genau. Ja, dann habe ich Kinder aufgeschrieben, in der Pause kommt ein PMC aus Nigeria auf mich zu. Da war diese kleine Situation. Pause gemacht, haben den Wasserspender umarmt. Genau, Kaffee getrunken und Dann kamen die PMCs da auf uns zu. Wie gesagt, aus allen Ländern, teilweise südlich erfahren. Man hat es gesehen. Viele waren vernarbt aus Einsätzen und sowas. Und da kam ja dieser eine PMC auf uns zu tough guy und wollte Fotos mit uns machen und hat da verschiedene Fotos mit uns gemacht, mit dir, mit Max, mit dem Mainois. Und da konnte man wieder sehen, dieses Gemeinschaft. Alle waren gleich. Man hat dort die Kamera. Schau da total.
A
Ich wollte gerade sagen, da war es egal. Hast du 100 Einsätze oder nicht einen vor dir oder hinter dir. Die Leute waren wirklich alle auf einem Niveau. Zumindest haben sie sich wirklich kameradschaftlich so verhalten. Da war keiner mit einem riesen Ego, der gesagt Hey, ich bin cooler als du, sondern wirklich diese Kameradschaft, die ist schon ziemlich cool. Das ist was Feines, hat man von
B
der ersten Sekunde gemerkt. Ja, genau. Und damit war der erste Park dann auch beendet. Man ist wieder ins Bett gefallen, ziemlich zerschlagen. Seltsamerweise habe ich da in der Nacht wirklich schlecht geschlafen. Man war total fertig, man war übermüdet, aber ich habe da in der Nacht wirklich schlecht geschlafen. Ich habe es mir dann auch Hier wieder aufgeschrieben. 0, 404 Uhr, der Wecker klingelt. Ich bin aber schon seit einer Stunde wach. Die Nacht war übel und viel zu kurz. Der Körper schmerzt vor Muskelkater und ich habe Kopfschmerzen aufgrund der Übermüdung. Das erste Mal denke ich Alter, was mache ich hier? Ich pfosten. Das war wirklich so.
A
Man könnte sagen, du hast schlecht geschlafen, weil vielleicht dein Körper so geschrieben.
B
Ich lag um 3 Uhr im Bett und hab Alter, das war scheiße. Was mache ich jetzt, wenn ich abbrechen muss? Wie es so ist, wenn man da
A
liegt noch die Stelle ist Oh, das wäre ärgerlich. Einen Fall kenne ich, der musste einmal abbrechen. Das war noch zu der Corona Zeit. Und er hatte dann positiv getestet auf Corona und musste dann abreisen. Das war auch, glaube ich, nach dem ersten oder zweiten Tag. Du kannst dir vorstellen, wie man sich dann fühlt. Deswegen Ich kann es dir nachempfinden, der Gedankengang dann ist, also da hatte man
B
totalen Respekt vor und ich habe gemerkt, man liegt da im Bett, der ganze Körper schmerzt wirklich, weil er nach zwei
A
Tagen, das heißt, wenn du denkst, nach zwei Tagen ist es so, wie wird es dann nach einer Woche sein?
B
Der Wecker klingelt gleich in einer halben Stunde klingelt der Wecker, du bist total übermüdet, du merkst, dass du am Limit bist. Der Körper ist wirklich, der hat sich hart gemacht, Muskelkater, überall, Kopfschmerzen, die waren da nicht ohne. Und dann klingelte der Wecker um vier Uhr raus und ab auf den Court Gass, denn da ging es ja wirklich sofort los und da war es raus zum Sport, habe ich geschrieben, dreimal über die Hindernisbahn.
A
Dazu muss man sagen, stimmt, die Hindernisbahn, die habe ich fast vergessen. Genau, es gibt bei der ESA eine
B
Hindernisbahn tatsächlich, wie man es auch aus Kasernen kennt, eine ganz gute Hindernisbahn, wo wir dann da dreimal drüber gescheucht wurden von. Genau, ich fand es ganz spannend, weil ich die Möglichkeit ja nicht hatte, zu Hause irgendwie sowas zu trainieren, wie ich das so meistere. Und dann gerade mit dieser, Du kommst aus dem Bett, du fühlst dich scheiße raus, jetzt musst du trotzdem performen, Gas geben. Ja, und dann war es wirklich so, dreimal über die Hindernisbahn und dann war es, ich hole mir aus dem Team die beste Zeit. Genau, Zeit genommen und hast mir dann zugerufen, die und die Zeit jetzt gerade beste aus dem Team und dann bist du wieder ganz oben. Gar nicht vergessen, das motivieren total, das
A
pusht einen so richtig Adrenalin.
B
In dieser Sekunde weiß man dann ja auch, okay, du hast alles richtig gemacht, die ganze Vorbereitung, es hat funktioniert. Genau, da warst du wieder ganz oben. Da kann man dann auch wieder so sehen, wie das oft bei Sportlern so ist, diese Achterbahnfahrt, noch vor zwei Stunden liegst du auf deiner Stube und bist echt unten, bist in einem Down, zwei Stunden später, du ballerst und bist ganz oben, du hast Spaß und bis wirklich,
A
man sieht daran auch ganz gut, denke ich, dass es nicht immer so, dass die Motivation vielleicht hilft oder dass die Motivation da ist, denn die Motivation geht manchmal flöten oder ihr Mindset geht plötzlich ein bisschen runter. Und wenn du da aber so deine Routine hast, die kann dann schon mal viel wegmachen. Die Routine bestand darin, die Hindernisbahn zu laufen.
B
Ja, genau. Also die Hindernisbahn war da tatsächlich richtig
A
gut, auch mit diesem Holzbalken, wo man sich festhalten muss und so. Das ist ja auch nicht ohne. Da haben viele dann auch ein bisschen Lesmund davon getragen an den Stellen.
B
Also eine klassische Hindernisbahn mit Überwinden einer Mauer durch den Tunnel kriechen, unter den Hindernissen drunter her, keine Ahnung. Also eine klassische Hindernisse, wie man es kennt. Genau. Und wir haben die Niris Bahn ja ein bisschen erweitert, indem man noch einmal so ein bisschen durch Mokadischu gelaufen ist, dann diesen Stein den Berg hoch, der ist richtig übel.
A
Das ist dieser Todeshügel und der ist wirklich, der kann einen schon killen, wenn man den so ein paar Mal hochläuft.
B
Der ist nicht ohne, komme ich später noch zu. Der ist natürlich auch dann so ein bisschen gepackt, der ist nicht ohne. Das ist dann so der Abschlussrun und das ist schon eine Ansage. Genau. Ja, schnellste Zeit. Ich war natürlich geflasht und war richtig cool, einfach weil da viel von mir abgefallen ist, weil man wirklich gesagt hat, okay, du bist vorbereitet, du hast es richtig gemacht, du hast anders trainiert, du hast offensichtlich besser trainiert für diesen Fall. Genau. Ja, dann haben wir verwundeten Bergung trainiert.
A
Stimmt, das war auch am Hubschrauber.
B
Am Hubschrauber, genau. Vom Helikopter schreibe ich auch. Vom Helikopter rüber in den Bus, dreimal das Ganze war schon nicht ohne. Vom Helikopter raus, einziehen, in den Bus hineinziehen, Da wurde dann die Zeit wieder gestoppt. Also immer auf Zeit, immer auf Druck. Genau. Dreimal das Ganze, danach in den Hangar. Hier schreibe ich es wieder, danach in den Hangar 300 Liegestützen. Also und dann in täglichen Intervallen. Also du hast es ja wirklich, der Körper hat das zu spüren bekommen, das musste man erstmal leisten ohne Vorbereitung.
A
Ich wollte gerade sagen, also du denkst, wenn du die alte Vorbereitung weitergefahren hättest, was du sagtest, mit normalem Krafttraining und deinen Laufeinheiten, du denkst, dass das dann nicht so geklappt hätte oder vielleicht sogar, dass du aufgegeben hättest.
B
Das hätte niemals funktioniert. Ja, hätte niemals funktioniert. Also konditionell wäre es schwierig gewesen, da hätte man vielleicht sich noch irgendwie durchmogeln können halt mit schlechteren Zeiten, aber ich glaube, ich hätte die Belastung nicht weggesteckt.
A
Das ist es ja.
B
Ich schreibe das später auf noch. Die Belastungen kommen dann ja irgendwann so dass man merkt, jetzt wird es arg Und das wäre dann viel früher schon nach dem ersten Tag wäre das schon eingesetzt und ich glaube, dann hätte ich echt ein Problem gehabt. Also man muss sich da speziell vorbereiten. Das ist halt auch so. Genau, dann Frühstück und nach dem Frühstück haben wir da das erste mal so einen 7 Kilometer Marsch mit Plattenträger gemacht und 20 Kilo Gepäck. Das Ganze wieder bei sengender Sonne.
A
Ich weiß noch, die PMCs waren, wir waren schon wieder fertig und bereit zum ausmarschieren und die PMCs waren da gerade mit Liegestützen beschäftigt und gucken nur uns ganz skeptisch hinterher so nach dem, was sind das denn für Bekleidung gezogen, mit Max los, also mit dem Mali nur und mit Rucksackplattenklebern. Da sind wir da quasi los marschieren gegangen.
B
Man muss sich auch vorstellen, es war ja so, dass wir aus Little Mogadischu zurückgejoggt, kam, völlig fertig, völlig im Schweiß gebadet, alle ernste Gesichter zurückgejoggt auf den Campus und da kamen uns die PMCs entgegen, übertrieben gesagt, mit Morgenmantel verschlafen in den Augen, guckten uns an, was ist denn mit euch los?
A
Man muss dazu sagen, die sind ja nun nicht spät aufgestanden. Also die Jungs, die ziehen ja auch schon früh ihren Sport durch, aber wir waren trotzdem noch vor den Zwei Stunden Pol.
B
Genau, also wir sind wirklich wiedergekommen, als die angefangen sind, so in der. Ja, es war schon tatsächlich wirklich gut und ja genau, dann Frühstück Und dann diesen 7 Kilometer Marsch mit Plattenträger, 20 Kilo Gepäck, so ein kleiner, wie soll man es denn, Eingewöhnungsmarsch, wie auch immer. Für mich super entspannt, weil das kann
A
ich tatsächlich gut viel unterwegs, auch in der Natur oder wandertechnisch mit Rucksack und so ein bisschen taktisch.
B
Ja, genau, das mache ich immer ziemlich oft und sehr gerne, dass ich mir mit Rucksack, mit viel Gepäck größere Strecken marschiere und laufe, teilweise dann auch nachts im Wald schlafe und sowas. Deswegen war das so ein bisschen Erholung für mich schon tatsächlich.
A
Ja, das war ein kleiner Spaziergang Das
B
war ein Spaziergang, war nicht total schön, weil man da wirklich durch eine tolle Natur läuft.
A
Das war wirklich traumhaft. Das stimmt, wirklich schön. Also Naturwissenschaft, soweit man gucken kann. Die Route hatten wir von jemandem planen lassen, von Kameraden planen lassen. Genau, hat er super gemacht.
B
Total gut. Richtig durch so Urwälder durch, an so einem See vorbei und wirklich, ja genau, circa sieben Kilometer. Und ja, dann zum Schluss dieses Marsches, den Sprint mit vollem Gepäck wieder diesen Todeshügel hoch. Ja, und da war es tatsächlich bei mir. Ich schreibe es zum Schluss den Sprint über den Steinhügel. Ich merke, wie es in der Wade knackt und sie zumacht. Egal, Zähne zusammenbeißen und weiter. Hab mir aber schon hoffentlich gibt mich das die nächsten Tage nicht.
A
Das kann einen ganz schön ausbremsen, so eine Verletzung.
B
Das war tatsächlich, ich weiß nicht was es war, ich bin ja nicht zum Arzt gegangen oder Witz, ob es ein Krampf war, ein massiver Krampf oder ob es ein Muskelfaserriss war, ich weiß es nicht. Es war ein Gefühl. Ich beschreibe es auch später noch, als hätte Max mich gebissen in die Wand. Oh, also es war massiv. Es hat auch richtig geknackt. Ich meine es auch wirklich knacken gehört, peitschen und knacken und das war fies. Das war wirklich fies. Bin dann den Hügel hoch, hab auch schon das kann jetzt böse sein, hoffentlich muss ich nicht abbrechen. Egal und weiter. Das war Mickey Healer Mindset. Und ich glaube, dass man auch durch sowas mit Disziplin, statt man einfach die Zähne zu Anweisungen komm, solange es wirklich geht, ziehst du das auch weiter durch
A
Disziplin, Kills, Motivation, das ist wirklich so.
B
Und man hat es dann auch gemacht, man hat weiter durchgezogen. Okay, mal schauen, wie es sich entwickelt. Und nachmittags werden wir wieder zur Shooting Area gefahren. Viele Drills unter Stress und in der Bewegung Feuer durch und mit Hindernissen und den Barrikaden. Da schreibe ich es auch. Meine Wade fühlt sich an, als hätte mich der Mali Max gebissen. Wieder einmal Zähnes zusammenbeißen und durch. Das war schon nicht ganz ohne. Die haben dann ja Barrikaden aufgebaut auf der Shooting Area und dann mit den Barrikaden durch die Barrikaden hindurchschießen, an den Barrikaden vorbei in verschiedenen Stellungen. Das mach mal mit einem, ich weiß nicht, Muskelfaderis, wie auch immer, also mit dieser Schmerzen, der schmerzenden Wade, dass man einen Titan Squats schießt, Zelle hält Problematik.
A
Genau, du musstest tief runter, du musstest wieder hoch und runter und hoch mit einer angerissenen Wade oder halt einer verletzten Wade. Ist kein Zuckerschlecken.
B
Genau, und dann nicht ein oder zweimal, sondern den ganzen Nachmittag. Also es war schon nicht ohne, aber ich habe es mir anmerken lassen und habe da auch nichts groß zugesagt. So ein Leben durchgezogen ging ja auch dann tatsächlich ganz gut. Es hat zumindest funktioniert.
A
Das heißt, wir haben jetzt schon mal das Schießen an und um Barrikaden geübt und somit auch Sicherheitsregeln, wie weit kann ich mit dem Lauf eigentlich an die Barrikade dran, ohne dass das Ding da mir ins Gesicht splittert und solche Sachen halt alles auch. Waren ja auch quasi die typischen Barrikaden mit auch, wie nennt man das, Ausschnitten da drin, Löchern und so weiter, länglichen Kreisen, ovalen Dinger oder was auch immer. Und da musste man dann halt dran arbeiten oder durchschießen eventuell auch dann.
B
Genau, wir haben die verschiedensten Drills gemacht, haben uns auch wieder langsam reingetastet. Irgendwann hast du auf Zuruf uns die Stellungen genannt, wo wir durchschießen sollten, Stellung heraus liegen, Linksanschlag, Rechtsanschlag, dies, das, auf verschiedene Ziele. Genau, das volle Programm den ganzen Nachmittag. Genau, ja. Und ich schreibe es dann auch wieder auf der schuldigen Area und unter dem Plattenträger sind es gefühlt 40 Grad. Ich trinke bestimmt acht Liter am Tag und das war tatsächlich so. Man ist immer gependelt.
A
Man muss auch schon mal überlegen, was man da auch ausschwitzt an Flüssigkeit und was man da an Gewicht verliert. Nur durch die Flüssigkeit, die man verliert, Das ist wirklich so. Und wenn du da nicht genug zuführst, da hast du echt ein Problem.
B
Da geht es auf die Konzentration.
A
Genau, wie du schon sagtest, eventuell Kopfschmerzen könnten entstehen und Konzentration geht dann ganz schnell flöten Und gerade mit Waffen und scharfen Waffen, wenn die Konzentration flöten geht, dann wird es gefährlich.
B
Ja, also das war schon nicht ganz ohne. Genau, dann nach dem Schießen verlegen wir wieder zum Campus, Abendessen, Tag ausklingen lassen, schlapp Abendessen wieder.
A
Hattest du noch das gefühl Also wir haben da ja bei der ESA zum Beispiel keinen Monitor, keinen Fernseher, wir können da nicht Netflix gucken.
B
Jemand auch gibt eigentlich. Genau.
A
Hast du das Verlangen gehabt, da irgendwie mal dir noch eine schöne Serie reinzuknallten oder
B
Spax? Nicht ernsthaft. Nein, tatsächlich, das war ganz weit weg.
A
Ja, gar nichts. Man ist roh, wenn man da wirklich dann seine Ruhe kriegt.
B
Also was du ganz schön fand tatsächlich mit meinen beiden Kameraden auf dem Stube, man hat sich noch mal kurz ausgetauscht über den Tag, Das war ja total angenehm. Man hat seine Waffe gereinigt und hat dann noch mal alles so ein bisschen Revue passieren lassen. Es stand ja auch erst im Mensch, wir können uns abends noch im Gym treffen hier lieber nicht. Man war gefrorene genug. Der Körper war dicht. Genau, man hat das wirklich zur Erholung genutzt. Er hat dann ein, zwei Stunden noch geredet, wie gesagt gereinigt und so weiter und ist dann weggegangen. Ich habe meine paar Sätze geschrieben vom Tagebuch und dann hat man sehr schnell geschlafen. Man war am Limit. Also man hat wirklich, man war ausgereizt. Ja Genau. Dann Tag 4, die erste Nacht, in der ich ganz gut geschlafen habe. Diese verdammte Wade nervt bei bestimmten Bewegungen und Berührungen zieht es komplett durch den Muskel. Aber wie heißt es so schön? Nicht klagen, kämpfen. Und das habe ich damals tatsächlich. Also man hat gemerkt, der Schmerz hat sich ein bisschen verlagert, aber wenn man die Bade angefasst hat, verschiedene Bewegungen gemacht hat, war schon an Durch den ganzen
A
Körper zog das Der alte Kampfschwimmerspruch, Lerne leiden ohne zu plagen, kam da wieder zum Tragen.
B
Ja, man war tatsächlich, man wollte Gas geben.
A
Ja. Du hast es einfach runtergeschluckt in Schmerz und hast dann geguckt, dass es geht. Hattest du irgendwelche Mittel mit die du da nehmen konntest, Eisanwendungen gemacht, Wärmeanlendungen aus der Küche, dir irgendwas geholt?
B
Also als das ganz akut war, habe ich es ein bisschen gekühlt. Wir hatten ja verschiedene Sachen bei Kühlpacks, Eisspray und sowas. Und dann hatte ich, was war das? Ich glaube so eine ganz einfache Pferdesalbe, Menthol und sowas. Und die habe ich mir tatsächlich immer da drauf geschmiert. Ich habe auch gemerkt, dass mir das gut tat und eingebildet habe ich weiß es nicht. Ich glaube, ich habe dort die ganze Woche wie so ein Mentholbon gerochen,
A
sowieso die verschiedenen Düfte gehabt.
B
Das habe ich drauf gemacht. Es hat zumindest soweit geholfen, dass sie es durch.
A
Man muss dazu sagen, Thorak ist unser Medical da gewesen. Du hast jeden mit irgendetwas versorgt. Der eine hatte Kopfschmerzen, du hattest Kopfschmerztabletten mit, Der nächste hatte eine Blase, du hast ein Blasenpflaster mit. Es war für jeden war etwas da, wenn der irgendwelche Verletzungen hatte.
B
Ja, was du gerade sagtest mit der Blase am Fuß, da war ja der eine Kollege, der tatsächlich den ganzen Fuß drauf hatte.
A
Das sah übel aus, aber den 7
B
km Marsch falsch gemacht.
A
Ich hatte mir doch hier bei dem, wir hatten da so ein blödes Blechstück liegen auf dem Gelände, wo wir da die Bökis und das alles gemacht hatten. Das war bei dem Hangar. Genau. Und da war irgendwie so ein dämliches Blechstück und ich reiße mir da so einen richtigen Winkel ins Schienbein rein. Oh, das sah übel aus. Also ich hatte schon den Eindruck, man könnte jetzt langsam schon das Schienbein sehen, war schon recht tief der Mist. Und ich habe es nicht nähen lassen. Ich habe es dann einfach mal ein bisschen einfach offen gelassen und es ging dann irgendwann nach sechs bis acht Wochen. Aber die Blase von dem Kollegen sah wirklich ziemlich übel aus. Das schon rohes Fleisch.
B
Ja, tatsächlich. Ja, genau. So und dann, wie gesagt, war wieder so ein bisschen verarztet, was man so machen konnte und dann ja, wieder raus haben die Post. Genau, du sagst es. Ja, ich hab dann auch tatsächlich dazu geschrieben, geht es mit der Zerstörung des Körpers los, denn da an dem Tag war es arg gut gesagt, Jumping Jacks, Sealjacks, Squats, Ausfallschritte und so weiter. Dann im Laufschritt nach Diddl, Mogadischu, dort dreimal über die Hindernisbahn, es regnet, die Bahn ist nass und rutschig, da hat das Wetter ein bisschen umgeschlagen. Wir haben leichten Regen gehabt und dadurch war es super rutschig und der grobe Sand, der da war, hat die Haut aufgeschürft. Genau, ja. Danach in den Hangar. Jetzt beginnt das härteste Workout seit Beginn dieser Woche. 5 Ziel Crushes, 5 Push Ups, 5 Crushes, 5 Trizeps Push Ups, 5 Leg Lifts, 5 Dive Bomber Push Ups. Das ganze 20 mal, also jede einzelne Übung hundertmal in einem so schnellen Tempo, dass man kaum die Körperposition rechtzeitig wechseln konnte.
A
Stimmt, das war gigantisch.
B
Das war hart. Da ist jeder komplett ans Limit gekommen. Das war wahrscheinlich auch das Ziel, um wirklich Gas zu geben, Aber das war richtig arg. Da waren wir richtig am Gas geben. Ich sehe aus, als käme ich aus dem Pool. So nass geschwitzt bin ich. Kurze Pause, dann immer wieder Verwundetenbergung, bis die Lunge brennt. Die Verwundeten Bergung haben wir damals im Hangar gemacht. Stimmt, genau. In so einem Rundlauf immer wieder. Der eine, der Verwundete war, ist dann aufgestanden, dann der nächste und dann immer wieder bis die Lungen komplett am Brett waren.
A
Also gerade so ein Verwundetransport mit diesem Abschleppen, was wir da gemacht haben, das geht unwahrscheinlich auf die Kondition. Das glaubt man nicht, wenn man es nicht selber mal gemacht hat.
B
Da wird noch nicht genug. Da waren wir alle schon am Limit, wurde gar nicht mehr gesprochen. Wir waren nur noch am Stöhnen und am Pumpen. Genau. Dann hiernach geht es raus aus dem Hangar und an den Baumstamm. Zweimal müssen wir das schwere Teil durch Mokadischu tragen, immer wieder unterbrochen durch das mehrmalige Stemmen über den Kopf. Große Ponys dann ertragen, wie man das
A
so von den Navy Seals her kennt, wenn die da ihren Baumstamm oder ihr Boot haben, das wieder hochstemmen müssen über Kopf und man das Gefühl hat, man hat sowieso keine Kraft mehr, keine Ausdauer und dann muss man wieder hochstemmen. Ja, genau.
B
Vielleicht kannst du da mal ein paar Bilder einspielen. Genau, Hiernach geht es raus an den Baumstamm. Genau. Dann danach kommt ein gewaltiger Treckerreifen dran, ebenfalls zweimal über unsere Schulter und die große Runde drehen. Auch das. Und da war es ja schon so, dass wir komplett brennende Muskeln hatten. Das war ein Zittern und dann noch diese schweren Übungen. Also da wurde man wirklich an die Grenze gebracht. Genau, völlig fertig joggen wir zurück zum Camp. Nach dem Frühstück bekommen wir Theorieunterricht in Sachen Two Person CQB, also der Feuerkampf mit einem 2 Mann Team in Räumen. Also da wirklich wieder in den Unterrichtsraum, bevor man irgendwas macht.
A
Erstmal wieder die Theorie war aus man da erst.
B
Genau. War wirklich gut, umfangreich. Du hattest da was Gutes vorbereitet, was tolles vorbereitet, war leicht verständlich, sodass wir da richtig gut aufgegleist wurden.
A
War interessant auch, oder? Du hattest schon mal sowas gesehen, Wahrscheinlich irgendwann mal auf YouTube oder was. Aber man hat sogar Open For selber auch schon mal ausprobiert, oder? Bis dato noch nicht wirklich ein bisschen
B
was in der Theorie ein bisschen was ausprobiert, aber bis dato zumindest noch nicht so. Genau. Ja, das war wirklich absolut schlüssig, gut aufgebaut von ganz klein an, bis es ein bisschen umfangreicher wurde. Es war super schlüssig. Hat ja auch jeder gut verstanden. Konnte man hat genug Zeit und Nachfrage gehabt und war wirklich gut. Es war ja auch der ganze Vormittag komplett, wo man nur die Theorie gemacht hat, bevor man überhaupt irgendwas gemacht hat. Danach sind wir dann zum Mittagessen gegangen. Wirklich komplett nur Theorie gehabt.
A
Genau, das Ganze mit Projektor quasi an der Leinwand dann.
B
Ganz genau. Mit tollen Vorlagen, die wir da gesehen haben. War super, super einfach erklärt und war richtig gut. Jeder verschlingt hungrig sein Mittagessen und dann schreibe ich auch schon in Hier ist man eigentlich fast immer hungrig und ständig fragt jemand, wann es eigentlich wieder Essen gibt.
A
Wann vergisst die Zeit? 8 Uhr oder wann war das Uhr Jeden Tag? Fragt immer wieder. Wer weiß nochmal das? Vergiss es.
B
Warte, du hast es die ganze Zeit gehabt. Auch dieses Hungergefühl. Du bist nach dem Mittagessen rausgegangen, hast die erste Übung gemacht, Stunde nach Mittagessen und dann guckte Jetzt könnten wir auch schon wieder was essen gehen. Was gibt es denn jetzt noch? Gibt es Essen? Man hat immer Hunger gehabt. Da konnte man sehen, wie man so voller Wut gegeben hat.
A
Man hat wahrscheinlich auch okay, 18 Uhr ist jetzt Abendbrotzeit, aber das kann nicht sein. Irgendwas stimmt da nicht. Ich habe ja schon um 15 Uhr so einen wahnsinnigen Hunger. Aber vielleicht sagt mir der Kollege, wenn ich den Wann gibt es denn Essen, dass er satt um 17 Uhr?
B
Wir die Sehnen der Zeit. Das war verrückter wirklich. Ja, genau. Dann haben wir uns fertig gemacht für das Dry Fire Training, welches dann bis zum Abendessen ging. Also nach der Theorie rein. Dry Fire Training.
A
Dry Fire Training von CQB.
B
Genau. Haben wir ja in Lidl Mogadischu gemacht. Da kann man das ja toll üben. Ist ja wirklich sehr aufwendig da alles aufgebaut. Genau. Da haben wir dann den ganzen Nachmittag Dry Fire Training gemacht und haben das dann verinnerlicht. War auch wirklich gut aufgebaut, waren tolle Übungen.
A
Lenkgranaten sind auch geflogen.
B
Genau, wir hatten ja die Möglichkeit auch mit Übungsgranaten und sowas da die verschiedenen Übungen zu machen. Genau, bis zum Abendessen. Genau. Fazit des Selbst mit Schmerzen kann ich eine sehr gute Leistung bringen. Der Wille steht über den Körper, habe ich mir da noch so aufgeschrieben und da hat man das wirklich gemerkt. Der Wille macht wahnsinnig viel aus. Also ich glaube, in manchen Situationen, wenn man zur Ruhe kommt, denkt man dann, das tut aber weh und so. Aber machen weitermachen. Der Wille bringt dich noch mal ein ganzes Stück weiter voraus. Also der treibt dich weiter, auch wenn der Körper eigentlich schon sagt, Feierabend geht nicht mehr. Man kann mehr leisten, so wie man es auch immer wieder von Sportlern und so hört oder von Kriegern. Der Wille steht über den Körper, das habe ich da auch gemerkt. Wirklich. Tag 5 Heute gibt es keine Sporteinheit, da wir für den scharfen Schuss heute Nachmittag hochkonzentriert und fokussiert sein müssen. Dafür steht nach dem Frühstück der Gewaltmarsch mit Plattenträger und 25 Kilo Gepäck an. Unser Instructor Jens hat mich gebeten, Max mitzunehmen, da er noch einen Nachzügler einweisen muss. 10 Kilometer in sehr zügigem Marsch dreimal den Mogadischu Berg, den Killerberg hoch im
A
Sprint mit deiner Wade, also mit meiner
B
Wade schreibe ich hier auf welchen ich wegen meiner Wade immer auf Zehenspitzen hochgesprungen bin. Es ging irgendwas. Also ich musste in Zehenspitzen die sprinten, das ging nicht anders. Genau. Insgesamt hat sich die Lage mit der Wade aber verbessert, schreibe ich hier schon. Also tatsächlich habe ich da schon gemerkt, okay, das funktioniert. Ich kann weiter.
A
Wahnsinn. Auch der Marsch, den ihr da hattet. Genau, ich war verhindert. Ich musste quasi noch einen, der einen Tag später kam, dann noch einweisen, müssen wir noch drei Feiern machen, damit er wieder auf den Stand gebracht wurde. Und dann hatte ich Thorak, wie sieht es aus? Nimmst du Max mit? Und Max kennt dich ja auch. Und dann bist du mit ihm dann quasi erst den Marsch gemacht. Er war gut zufrieden.
B
Absolut.
A
Und es lief.
B
Ja genau.
A
Und deine Wade wurde auch besser zu hören.
B
Ja, Gott sei Dank. Also da habe ich wirklich gemerkt, okay,
A
hätte natürlich auch sein können, dass dir dieser Marsch den Rest gibt.
B
Ja, liebe Farbe, stand jederzeit, zu jeder Zeit. Aber Gott sei Dank, ich habe gemerkt, okay, ich kann auf jeden Fall weiter durchziehen und es ging auch mit 10 Stützen den Berg. Hoch. Es funktioniert halt. Genau. Ja, dann gehe ich noch mal drauf ein. Ich schreibe es hier in meinem kleinen Tagebuch. Ich muss einfach noch mal versuchen zu erklären, welcher Civit hier herrscht. Der Campus der ESA ist unglaublich stilvoll, edel und wahnsinnig aufwendig gestaltet. Man hat hier auf jedes noch so kleine Detail geachtet. Man merkt auch in jeder kleinen Ecke den Stolz der ESA, dass sie die Besten aus aller Welt ausbilden. Unglaublich viele Militäreinheiten, Einheiten der Polizei, des Militärs haben sich hier ausbilden lassen. Man trifft hier auf dem Campus extrem durchtrainierte und harte Krieger, von denen viele schon in zahlreichen Kampfeinsätzen waren und alle begegnen sich mit großem Respekt und Freundlichkeit. Es ist einfach, ich glaube, jeder, der das so ein bisschen mal kennengelernt hat, man kann es nicht in Worten erklären.
A
Es ist so, wir erzählen das immer wieder den Leuten, die Ja, gut und schön, kann ich mir toll vorstellen, aber kann man nicht wiedergeben, wie das dieser Spirit da ist.
B
Das ist wirklich da was Besonderes. Diese Ruhe, die da herrscht, mit der Angespanntheit, mit der Fokussierung, mit der Konzentration, gepaart mit dem Edlen, mit dem wirklich hohen Niveau, die Ausbilder der ESA, die wirklich ehemalige Special Forces sind und so was. Diese ganze Kameradschaft, den Respekt, den man den anderen gegenüber bringt, das ist schon eine Nummer.
A
Die Freundlichkeit auch der Instruktoren teilweise, wenn die da irgendwie Du hast mal irgendein Problem, du gehst da hin, die sind sofort höflich, freundlich, da ist keiner angepisst oder dass er da noch mal wieder irgendwas machen muss. Also wirklich schön.
B
Ja, ist wirklich was anderes. Also man sieht es ja auch, ich habe es extra noch mal im Tagebuch so erwähnt, Das fühlte man in jeder Minute da. Genau. Den kompletten Nachmittag verbrachten wir in der Shooting Area. Feuer in der Bewegung, Magazinwechsel unter Feuerschutz des Partners, Stellungswechsel unter Feuerschutz. Und da ging es dann schon ein bisschen ins Eingemacht. Das erklärt Feuer in der Bewegung und wirklich verschiedenste Übungen, die wir da gemacht haben. Dafür war die Shooting Area auch toll ausgelegt. Da hat man schon wirklich tolle Sachen machen können.
A
Ich wollte gerade sagen, die ganzen Bereiche da auf dieser Shooting Area und auch die Gegend wieder muss man erwähnen, an einem see gelegen, diese Shooting Area mit 300 Meter Schießbahn, mit mehreren Schießplätzen, die eigentlich für verschiedene Zwecke designt wurden und Namen haben wie Kabul oder Falludscha und dementsprechend dann da. Also es ist wirklich total cool, die Idee dahinter und wie die das alles gemacht haben. Das ist schon sehr cool. Das stimmt. Und man fährt dann da auch quasi mal runter. Das heißt, nach diesen Sachen, wo der Puls hochgeht mit den ganzen Schießtrainings, ist es ja wirklich so, dass man dann auch wirklich sich an den See legen kann oder sich irgendwo Mittagszeichen legt irgendwo und so. Ich fahre jetzt runter eine halbe Stunde. Also das ist wirklich ziemlich cool, dass man da keine Ablenkung erfährt in dem Bereich.
B
Ja, total. Also das ist wirklich wirklich richtig gut gemacht eigentlich auch, muss man wirklich sagen. Ja, dann das Abendessen ist mal wieder richtig lecker, Auch das muss ich lobend erwähnen. Das Essen hier ist der Hammer. Man kann sagen, man merkt es, man redet immer wieder.
A
Man kann jetzt auch sagen, gut, das Essen, das hier, da, wenn ihr so einen Hunger habt, dann könnt ihr den letzten Farce wahrscheinlich findet ihr toll. Aber ich sag mal so, man findet das Essen da einfach geil. Es schmeckt einfach. Wer sagt, das Essen schmeckt da nicht, weiß ich nicht, von wo der kommt, der nur Kaviar ist, kann Nagel, ne, war richtig gut. Ich finde auch, das ist köstlich. Ich freue mich jedes Jahr darauf.
B
Also das kostet ja alles ein bisschen was, aber man bekommt da extrem viel für, muss man wirklich sagen. Wenn man da sich einen Kurs gönnt, dann bekommst du auch was.
A
Also das ist wirklich, du hast mal eine gute Sache gesagt, fand ich. Und zwar sagtest du, das ist ja kein Abenteuerspielplatz oder ein Actionkurs, den wir da buchen, sondern das ist Training. Es ist eine Weiterbildung sozusagen. Und das ist, finde ich, gut erwähnt, weil es ist nicht so, dass man sagt, ich bezahle da jetzt meine Summe XY für irgendeinen Blödsinn den, sondern es ist quasi ja schon was, was man mitnehmen soll.
B
Das ist das Gegenteil von einem, das so sagen, es ist das der Teil davon, gerade weil da der Fokus auf Sicherheit und so extrem liegt. Es ist wirklich das Gegenteil von einem Schuko. Ja, das ist richtig gut. Es kostet was, aber du bekommst da extrem viel für. Also das ist wirklich was Besonderes, das nimmt man mit fürs Leben, aber so geht es mir zumindest. Absolut. Genau. Morgen geht es dann den kompletten Tag zur Shooting Area, das erste Mal Feuerkampf im um und mit dem Fahrzeug, VCQB Training, ganz klar, darauf wurden wir vorbereitet und der nächste Tag stand das dann.
A
Genau, das heißt, wir haben die Ballistik besprochen an dem Auto, wo man sich am besten schützt. Also erwähnte ich letztens schon mal nicht an der Tür, wenn da durchgeschossen wird, sondern am besten an anderen Stellen des Autos. Und wie sind die Scheiben, wie ist die Krümmung der Scheibe und wie geht die Kugel oder die Patrone dadurch, wenn man jetzt schießt durch die Scheibe von innen nach außen oder von außen nach innen. Und das fand ich auch zum Beispiel damals eine super interessante Sache, dass man da quasi die A Säule, die B Säule besprochen hat und wo sind die Sachen am sichersten, Wie geht die Kugel da durch, welches Kaliber geht wodurch das wie viel. Das ist schon eine Information, die denke ich kennt nicht jeder und die ist sehr spannend irgendwo auch.
B
Ja, total. Also da hat man wirklich Sachen besprochen, die Hand und Fuß hatten. Man sieht es immer in Filmen totaler Schwachsinn und da ist man sehr gut reingegangen. Auch auf die Gefahren wurde immer wieder darauf hingewiesen, passt auf, seid euch sicher, wo ihr hinschiesst. Genau, Schrapnell, nicht, dass du ins Fahrzeug direkt vor dir schießt, weil auch gelegten Schuss oder sowas, da können Schrapnellen fliegen und sowas. Ich glaube, das erwähne ich hier auch noch. Genau, also Tagebuch geht so weiter, aufstehen, ab ins Gym und ich merke mittlerweile eine Überbelastung im linken Arm ist zwar unangenehm und störend, sollte aber für die Ausbildung weiterhin kein Problem sein, Aber man merkt, der ganze Körper hat nach und nach so zugemacht, weil es tatsächlich eine lange Belastung war bei Tag 6 jetzt.
A
Ja klar, 6 Tage. Genau, es ist safety.
B
Heute sind wir wieder den ganzen Tag auf der Shooting Ranch. VCQB steht an, was ein sehr anspruchsvolles schießen ist, Nachdem noch einige verschiedene Drills durchgeführt wurden, wird das Auto auf die dreidimensionale Shooting Area gefahren. Nun wird der Feuerkampf mit dem Fahrzeug trainiert. Es ist schon ein sehr besonderes Gefühl, eine Waffe in einem Auto, in einem geschlossenen Auto durch die Frontscheibe abzufeuern. Auch das Abfeuern von Waffen im Auto, am Auto ist nicht ganz ohne. Schießt man in die Karosserie, können Schrapnellen umherfliegen und einen verletzen. Ja, da habe ich es dann auch schon aufgeschrieben. Genau. Und das ist ja dabei.
A
Man kann dazu sagen, du hast gut aufgepasst.
B
Ja, also es ist tatsächlich schon was anderes, wenn man in einem beschlossenen Auto so eine Waffe abfeuert. Der Druck, der entsteht, ist schon unheimlicher Druck. Stimmt.
A
Also ohne Gehörschutz wäre es schon mal. Aber man muss sagen, es ist gut, wenn die Leute wirklich auch so fokussiert sind, solche Sachen sich merken und wirklich zuhören. Weil bei solchen Sachen, wenn Briefings sind, dann ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn derjenige in der Luft rumguckt und hinterher dann irgendeinen Blödsinn macht. Das darf einfach nicht passieren.
B
Absolut.
A
Es ist nicht nur eine Sporteinheit, die du da planst oder kleines Workout, sondern das ist schon eine andere Nummer.
B
Da muss man jede Sekunde. Total.
A
Genau.
B
Das ist wirklich super.
A
Man merkte, glaube ich auch, ich weiß nicht, hast du auch so ein bisschen in dem Moment, wo du im Auto saßt, kurz bevor es losging, bevor du das Kommando gekriegt hast, jetzt geht's los, ist schon so ein bisschen der Puls hochgefahren.
B
Klar, total. Man ist extrem aufgeregt, man ist angespannt, fokussiert. Absolut.
A
Geht noch mal kurz vielleicht mental die Sachen durch, die man da gerade Was wird erwartet?
B
Wir haben gerade der Drill jetzt noch. Genau, was hast du zu tun? Und dann immer wieder die Sicherheit. Du bist da mit einem Partner im Auto. Genau, passen die Sicherheitsregeln. Pass auf, wo du mit der Waffe hinzeigst und da bist du extrem angespannt. Ganz klar, ganz klar. Hat super funktioniert, keine Zwischenfälle. Es hat hervorragend funktioniert. War ganz toll und eine super spannende Erfahrung. Genau, da sind wir alles Mögliche durchgegangen. Wir haben alles Mögliche versucht. Wir haben auch mal getestet, wie ist das, Wie du schon sagtest, verschiedene Kaliber in die Säule, Säulen schießt, ist Ola, wie verhält sich das Genau verschiedene Dritts gemacht. Super spannend. Ich hätte zum Beispiel auch nie gedacht, wenn man durch die geschlossene Scheibe schießt, egal ob man aus dem Fahrzeug rausschiesst oder Fahrzeug reinschiesst, wie doch die das Projektil abgelenkt wird. Ja genau, hätte ich gar nicht so gedacht und ja super spannende Erfahrung. Genau. Ja am Ende fahren wir völlig Platz, aber auch total begeistert zum Campus und zum dringenden Abend natürlich. Genau, die letzte Nacht bricht an Tag 7, der letzte Tag und nach dem Frühstück machen wir uns mit den Ram Waffen auf nach Mogadischu. Das CQB steht an, Roomcleaning in 2 Mann Team, auch Handgranaten kommen bei uns
A
so da sagst du das ja genau,
B
da war es ja tatsächlich, dass wir Little Mogadischu ausgenutzt haben für den Orts und Häuserkampf und haben da die verschiedensten Übungen gemacht, Brüll gemacht in dem Fall nicht mit scharfen Waffen, klar, sondern da mit RAM-Waffen und verschiedensten Feinddarstellungen. Und so.
A
Genau, man kann kurz noch mal erklären, Little Mogadischu ist quasi ja dieses komplette Dorf, wo man die Möglichkeit hat mit FX oder RAM Waffen zu trainieren und gleich daneben ist dann quasi das Shoothouse, wo man quasi mit scharfer ballistischer Munition trainieren kann und das gibt es halt erst seit paar Jahren da und das ist auch nicht ganz günstig, muss man ganz ehrlich sagen, ist nächstes Jahr geplant und dann schauen wir mal. Bei Mogadischu ist es halt so, dass man da keine Ballistik hat in den Räumen und da muss man dann so machen. Wir haben dann quasi auch Pappsilhouetten aufgestellt, hatten die RAM Waffen und wie gesagt die eine oder andere Trainingsgranate dann da. Jetzt weiß ich auch wieder der erste Tag, den du gesagt hast mit CQB, das waren glaube ich so Grundlagen, die wir dann da in Mogadischu gemacht haben und um die Ecke den Transfer der Waffe.
B
Genau, das war das ja genau. Ja, da haben wir ausgelassen. Genau und noch vor dem Mittagessen kehren wir zum Campus zurück und nach kurzem Frischmachen rücken wir in den Conference. Wir erhalten unsere Zertifikate und ich muss wirklich sagen, dass ich es voller Stolz entgegengenommen habe.
A
Natürlich.
B
Das war natürlich was Besonderes. Man hat es trotz der ganzen Widrigkeiten mit einer extrem langen Vorbereitungsphase absolut für mich immer wieder. Ich muss es wirklich sagen, ich hatte keine Ahnung, wo ich stehe. Er wusste ja, bin ich gut, halte ich das durch, kann ich mithalten. Jetzt habe ich da wirklich richtig gut abgeliefert, Gott sei Dank. Und war natürlich da echt stolz, als man das zeigt.
A
Man muss auch dazu sagen, wenn man abbricht vorher, dann kriegt man halt kein Zertifikat. Das ist wirklich auch schon pass. Wir haben sogar schon mal einen Fall gehabt, der musste schon einen Tag vorher auch abweisen, weil irgendwas war, wie gesagt, der von der Corona Geschichte Betroffene. Ja, das oder der andere, da war noch einer, der hatte was. Oh, einer hatte sich mal am zweiten Tag, glaube ich, sehr stark verletzt, hatte sich einem Bänderriss zugezogen, ganz üblen oder eine Weba Fraktur war es, glaube ich sogar. Der musste dann auffahren und das ist dann super bitter, wenn du dann das Geld bezahlt hast und dich dann da ausbremst oder nicht mehr mitmachen kannst. Ja, aber so ist das Leben.
B
Absolut. Du wirst da stark belastet. Das kann natürlich passieren.
A
David Goggins hat auch seine Zielausbildung zum dritten Mal gemacht und hat es erst beim dritten Mal bestanden, weil er immer irgendwelche Verletzungen hatte. Also ja, das ist so.
B
Ja, es muss einen weiterpushen dann.
A
Ja, genau.
B
Absolut. Ja, wie gesagt, da war ich wirklich stolz und das war ja auch wieder sowas. Besonders dieser Conferenzoom. Das ist alles wieder erhaben und eine besondere Art und Weise. Ich fand es total schön Rick Dirk gemacht.
A
Das war eine richtig coole, ich sag mal, Erfahrung, die du da gemacht hast.
B
Absolut, absolut. Hast du Ja, ich schreibe es dir auch. Alle meine Ziele, die ich mir im Geiste vorher gesteckt habe, habe ich erreicht. Da war ich total froh. Der Kurs hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Unser Instructor Jens hat den Kurs hervorragend aufgebaut, umgesetzt, rübergebracht, das Kompliment noch mal, weil Karlskörper wirklich gut gemacht. In keiner Minute hat man sich irgendwie überfordert gefühlt, was ja auch wichtig ist, dass man da nicht unsicher wird, sondern das war wirklich für dich gut gemacht. Ich schreibe es ja nochmal. Ich bin sehr dankbar, dass ich das auch so erleben durfte, das da mitzumachen. Noch einmal das tolle Mittagessen genießen, bevor es dann gut die 700 Kilometer zurück in die Heimat geht.
A
Das muss auch mal erwähnt werden, muss mitgenommen werden.
B
Die Königin auch mitgenommen, das wirklich auch toll gemacht. Also die mussten ja auch ganz schön liefern. Man hatte einen Nachschlag nach dem anderen. Genau, der war wirklich gut.
A
Normalerweise ist das auch Voraussetzung ja quasi bei uns, dass wir sagen, wir müssen erst diesen Basic Kurs machen, dass wir überhaupt gucken, kommt das überhaupt in Frage. Manch einer muss drei, vier Basic Kurse machen. Jeder nimmt gleich viel auf. Das ist auch so.
B
Also ich habe es ja auch gemacht. Ich habe die Basics Kurse auch alle bei dir belegt und habe das als Grundkurs genommen und habe dann zu Hause gerade immer wieder die Trockenübung immer wieder durchgeführt, damit man sicher wird im Umgang.
A
Und das sollte man dann kommt die Routine dann irgendwann.
B
Das sollte man machen. Das merkt man. Und das liegt ja auch an uns auch vorzusortieren, was, wenn da jemand kommt, der gerne mit möchte und wir sehen, boah da da fehlen immer noch Grundlagen dann machen.
A
Genau, wir haben jetzt neuerdings ja auch den Standardtest, den wir machen. Der ist ein leichter, ich sag mal, das sind Schiessgrundlagen, die wir dann erfüllen müssen und in bestimmten Zeiten irgendwas schießen, aber auch verschiedene Übungen, die wir da machen. Das ist quasi unser Standardtest und dann halt eine gewisse Fitness. Da kann man jetzt nicht großartig irgendwas zu sagen. Da muss jeder selber für sehen oder bei uns trainieren. Das geht auch, aber nicht jeder wohnt um die Ecke, dass er das machen kann und irgendwie muss er dann in diesen Bereich reingehen. Aber genau da sollte man schon fit sein und ansonsten könnte er sich gerne bei uns bewerben, wenn irgendwie sowas mal stattfinden soll. Gerade auch vielleicht Leute von der Polizei oder vom Militär, die da Bock drauf haben, so was mal auszuprobieren. Ich will das dann gerne testen.
B
Es ist natürlich eine super Weiterbildung, weil es dort wirklich auf einem vernünftigen Niveau ist. Es ist nicht einfach eine eine Range, die man ja auch oft kennt in Polen, Tschechien und so, wo man irgendwo
A
ist, weißt du, ganz komische Gefühle und denkst, das könnte ja genau günstiger, aber dafür auch gefährlich.
B
Ganz anderes Ding. Dort trainieren nun mal nur Profis, oder? Also da sind militärische Einheiten, du sagst es selber, die BOA ist regelmäßig da, du hast da ein irres Niveau, tolle Möglichkeiten. Also für Behörden ist das eine super Weiterbildung.
A
Genau, teilweise kriegen die das sogar bezahlt. Also ich weiß nicht wie. Es ist auch immer von Bundesland zu Bundesland verschieden, aber der eine oder andere könnte das sogar als Fortbildung ansetzen und von daher ist das vielleicht wirklich für Behörden oder so auch eine ganz interessante Sache.
B
Ich kann es nur empfehlen. Das ist eine Herausforderung, es ist ein irres Erlebnis, das nimmt man mit viele Jahre, das bleibt und es ist wirklich was sehr Besonderes.
A
Ich würde sagen, wir sind jetzt auch schon am Ende des Podcast. Ich muss sagen, Thorak, das war super interessant mit dir zu quatschen darüber alleine schon. Ich bin da richtig jetzt noch mal wieder versunken drin. Das war total spannend, das Ganze noch mal wieder zu erleben. Und ich war quasi jetzt noch mal direkt bei der ESA mit diesem Gespräch. Toll. Und ja, ich hoffe, wir haben noch ein paar weitere Themen, die wir demnächst mal durchgehen.
B
Mit Sicherheit.
A
Dann würde ich danke für dein Kommen. Hoffentlich. Bis zum nächsten Mal.
B
Bis zum nächsten Mal.
A
OK, viel Spaß.
B
Das war der Special Operations Podcast. Bleib fokussiert, bleib bereit.
Podcast: Special Operations - The Tactical Podcast
Host: Jens (Tactical Combat Concept)
Guest: Thorak (ESA-Teilnehmer, Ex-Panzergrenadier, Sportschütze)
Date: 14. November 2025
Episode Theme: Ausführlicher Erfahrungsbericht eines Teilnehmers über das Training bei der European Security Academy (ESA). Schwerpunkte: Vorbereitung, Tagesabläufe, Training, Mindset, körperliche Herausforderungen, besondere Momente und Lerneffekte.
In dieser Episode gewährt Thorak einen tiefen Einblick in seine persönlichen Erfahrungen beim ESA-Trainingskurs – von der Vorbereitungsphase über den Ablauf vor Ort, die physischen und mentalen Herausforderungen bis hin zu der Gruppenatmosphäre. Der Podcast vermittelt gezielt, mit welchen Erwartungen Teilnehmer zur ESA kommen und wie diese durch intensive, realitätsnahe Ausbildung übertroffen werden.
"Ich hatte wirklich gedacht, das ist halt statisch, Loch in Papier – aber ESA war dann eine ganz andere Liga." – Thorak, [02:01]
"Ich dachte, ich bin fit – aber nach den ersten 20 Burpees war ich schon komplett im Eimer." – Thorak, [06:24]
"Ich habe 23 Wochen Vorbereitungszeit voll genutzt – und kein einziges Mal meinen Wochenplan ausfallen lassen." – Thorak, [11:13]
"Ab dem Moment, in dem man durch das Portal fährt, hat dich dieser Spirit der ESA – das kann man kaum beschreiben." – Thorak, [14:14]
"Man wurde sofort aufgenommen, es herrschte große Kameradschaft – und alle waren einfach Typen." – Thorak, [15:45]
"Nach 300 Liegestützen am Morgen bist du eigentlich schon fertig … dabei geht der Tag dann erst richtig los!" – Thorak, [25:16]
"Die Sicherheit war immer an oberster Stelle – lieber einmal mehr abbrechen!" – Thorak, [28:29]
"Es ist etwas völlig anderes, im Auto durch die Scheibe zu schießen – der Druck ist enorm." – Thorak, [72:37]
"Es war egal, ob jemand 100 Einsätze hatte oder zum ersten Mal da war – die Kameradschaft war alles." – Jens, [41:01]
"Nicht klagen, kämpfen – lernen zu leiden, ohne zu klagen." – Jens, [55:09]
"Das nimmt man viele Jahre mit – das bleibt. Es ist wirklich was sehr Besonderes." – Thorak, [81:29]
Originalton, präzise, respektvoll, ehrlich – für alle, die wissen wollen, wie echte taktische Ausbildung und persönliche Weiterentwicklung im Kontext moderner Special Operations Trainings aussieht.