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2013 haben Moritz Kreppel und Benjamin Roth mit 25 Berliner Studios und handgeschnittenen Plastikkarten angefangen. Zwölf Jahre später verkaufen sie Urban Sports Club für rund 600 Millionen Dollar an WellHub – obwohl gar kein Verkaufsprozess lief. Dazwischen: ein gescheitertes erstes Startup, rund zehn eigene Übernahmen, eine Finanzierungsrunde, die am Freitag vor dem Lockdown unterschrieben wurde, und die Erkenntnis, dass sie bei den Margen viel zu gierig waren. In dieser Episode erzählen Moritz und Benni die komplette Geschichte: von der Faxliste im Studio über die atypische Finanzierung, bei der sie einen gescheiterten Konkurrenten samt Investoren gekauft haben, bis zum Exit. Außerdem: Wie sie Covid mit vier Stakeholder-Tafeln an der Wand gemanagt haben, warum sie Italien und die Nordics dichtmachen mussten und wie es sich anfühlt, nach dem Exit Corporate Manager zu sein. Was du lernst: Vom gescheiterten Startup zum MVP, für den man sich schämt - Warum Bennis erstes Startup rund um Fußballhallen vor die Wand gefahren ist – „die meisten Ersparnisse sind draufgegangen" – und wie ausgerechnet dessen in Indien gebaute Plattform zur ersten Urban-Sports-Club-Software wurde: Im Frontend stand Yoga-Kurs, im Backend Fußballcourt - Der Launch im Januar 2013 mit 25 Studios in Berlin: keine App, keine Investoren, Plastikkarten von Hand ausgeschnitten, Papierlisten im Studio, die am Monatsende gefaxt wurden – „Wenn man sich nicht für das Produkt schämt, mit dem man auf den Markt geht, hat man zu lange gewartet. Und wir haben uns sehr geschämt" - Warum trotz durchweg positivem Feedback niemand kam: Das Produkt hat niemand gesucht, es klang „too good to be true" – und die entscheidende Erkenntnis war Density pro Stadtteil, nicht die Gesamtzahl der Studios Pricing, Unit Economics & warum Marge nicht alles ist - Warum der Preis von 59 Euro pro Monat seit dem Start unverändert existiert und die Studios bis heute nichts dafür zahlen, auf der Plattform zu sein – wodurch die Einstiegshürde bei nahezu null liegt - Warum Moritz rückblickend sagt „Wir waren zu gierig, was Margen anbelangt": Sie starteten mit 40 bis 50 Prozent Marge und sind auf rund 20 Prozent runter, weil höhere Margen im Plattform-Ökosystem das Wachstum auf beiden Seiten abwürgen – dasselbe Muster sahen sie später bei den Startups, die sie übernommen haben - Was den Ausschlag für VC gab, obwohl sie eigentlich investorenfrei bleiben wollten: „Wenn du an dem Kunden acht, neun Euro verdienst, brauchst du schon echt verdammt viele" – das Modell funktioniert nur in extremer Größenordnung Finanzierung, Übernahmen & Hyper-Growth - Die atypische Route: 20.000 Euro Family & Friends, dann eine Angel-Runde über 430.000 Euro, die nicht sie, sondern der CEO ihres größten Firmenkunden zusammengestellt hat – der selbst investierte und sein Netzwerk mitbrachte - Wie sie Somuchmore übernommen haben, einen Rocket-Internet-Konkurrenten, der in acht bis zwölf Monaten in sechs Länder skaliert und dann kollabiert ist: Sie sprachen mit dessen Investoren, HV Capital kaufte die Angels raus und investierte frisch – „Wir kaufen die Investoren praktisch ein" - Wie sich der Board-Druck der Nullzinsphase angefühlt hat: „Ich weiß noch, wo wir uns vor unserem Board rechtfertigen mussten, dass wir in einem Monat nur 25 Leute angestellt hatten" – dazu das größte Learning: zu viele manuelle Workarounds, zu wenig Fokus auf Automatisierung Covid, Restrukturierung und der Exit an WellHub - Die Finanzierungsrunde vom Freitag, 6. März 2020: Eine Unterschrift aus dem Ausland fehlte, jemand schlug vor, es Montag zu Ende zu bringen – sie bestanden darauf, beim Notar zu warten. „Am Montag war Lockdown in Deutschland. Am Montag hätte die Finanzierungsrunde nicht mehr geklappt" - Wie sie die Krise strukturiert haben: eine Tafel pro Stakeholder-Gruppe an der Wand, dazu das Angebot an Mitglieder, jederzeit tagesaktuell zu pausieren – wer blieb, dessen Beitrag ging zu 80 Prozent an die Studios. Danach: Italien und die Nordics dicht, von 520 auf 270 Mitarbeitende, dann Break-Even und die 95-Millionen-Runde mit Verdane - Warum sie an WellHub verkauft haben, obwohl kein Prozess lief und kein Investor Druck machte: WellHub ist stark in Nord- und Südamerika und schwach in Europa, Urban Sports Club umgekehrt. Die Gründer haben praktisch alle Anteile gerollt, es gibt keinen Earn-out – „Jetzt haben wir 6 Millionen Mitglieder zusammen, aber wir sind immer noch vollkommen am Anfang" ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Moritz und Benni: LinkedIn Moritz: https://www.linkedin.com/in/moritzkreppel/ LinkedIn Benni: https://www.linkedin.com/in/rothben/ Website: https://urbansportsclub.com Kapitel: 00:00:00 Intro: Rund 600 Mio. Dollar Exit an WellHub 00:02:21 Die Ur-Idee: Bennis gescheitertes Fußballhallen-Startup 00:06:23 Timing & Megatrends: Woran erkennt man, ob der Markt bereit ist 00:11:45 Der MVP: 25 Studios, Plastikkarten und Faxlisten 00:14:22 Warum niemand kam: Market Education & Density pro Stadtteil 00:18:12 Der Durchbruch über B2B und die adidas-App 00:21:17 Pricing & Unit Economics: 59 Euro und der Weg von 50 auf 20 Prozent Marge 00:30:38 Warum am Ende doch Venture Capital? 00:32:40 Die atypische Finanzierung: Angel-Runde, Somuchmore & HV Capital 00:35:14 Hyper-Growth: „Ihr müsst euch ständig verdoppeln" 00:45:45 Covid: Die Runde am Freitag, der Lockdown am Montag 00:50:26 Krisenmodus: Livestreaming und 80 Prozent an die Studios 00:54:21 Nach Covid: Italien und Nordics dicht, Break-Even, 95-Mio-Runde 01:01:44 Der Exit an WellHub: Warum verkaufen, obwohl kein Prozess lief 01:08:46 „Wie fühlt ihr euch als Corporate Manager?" – die neuen Rollen

Erste Firma verkauft, direkt die nächste gegründet – und mit Theo eine ganze Branche umgebaut. Jona Schaeffer digitalisiert die Hausverwaltung, kauft bestehende Verwalter auf und integriert sie in ein einziges Tech-System. 25 Millionen Euro Series A von Insight Partners, über 150 Mitarbeiter, mehr als 25.000 Wohnungen auf der Plattform – und das Ziel heißt: Real Estate Operating System. In dieser Episode erklärt Jona, warum die Hausverwaltung der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Immobilienbranche ist, wie er M&A als GTM-Kanal nutzt und warum er Bewertungen für ein sekundäres Thema hält. Außerdem: Wie KI die Buchhaltung stärker verändert als erwartet, warum er nur profitable Unternehmen kauft und was es braucht, um von 100 Millionen auf eine Milliarde Euro Umsatz zu kommen. Was du lernst: Von der Hausverwaltung zum Real Estate Operating System Warum Immobilieneigentum sich anfühlt wie ein Teilzeitjob, den niemand wollte – Gebäude sind 100-150 Jahre alt, jedes ist ein Unikat, und die Regulierung wächst exponentiell, sodass selbst Routineentscheidungen ernsthaftes Nachdenken erfordern Was Jona zur Gründung bewegt hat: Ein Investor und Freund, der nach 19 Jahren Immobilienportfolio alles verkaufen wollte, weil die Verwaltungserfahrung „furchtbar" war – und die Erkenntnis, dass der 100-Milliarden-Euro-Markt für Real Estate Services in Deutschland komplett veraltet ist Warum die Hausverwaltung der strategische Einstiegspunkt ist: Hier werden alle Daten konsolidiert und erzeugt – wer die Verwaltung kontrolliert, hat die Datenhoheit über den gesamten Ownership-Lifecycle von Vermietung über Transaktion bis Financial Services Kapitalstrategie, Investor-Alignment & Founder Ownership Wie aus einem geplanten 4-Millionen-Seed ein 10-Millionen-Plus-Investment von Insight Partners wurde – Jona hat sich eine Woche Zeit genommen zu analysieren, ob sie das Kapital produktiv einsetzen können, und nur zugesagt, weil er überzeugt war Warum Jona Bewertungen für „total sekundär" hält und stattdessen auf Revenue, Gross Margin und Cashflows schaut – „Just focus on building a great fucking business and everything else will come" Warum Control für ihn das größte Risiko ist: Mit circa 20 Prozent Founder-Anteil hat er klare Kontrollrechte verhandelt, weil Misalignment zwischen Gründer und Investoren Wert zerstört – „Ich habe zu viele Gründer kennengelernt, die genau das gemacht haben" M&A als GTM-Kanal & Unit Economics Warum Theo Hausverwaltungen nicht als Portfolio-Companies betreibt, sondern für Kundenbeziehungen, Daten und gute Leute kauft und vollständig in ein P&L, einen Tech-Stack und eine Kultur integriert – M&A ist einfach ein weiterer Akquise-Kanal mit CAC und Payback Die Zahlen: circa 29 Euro pro Wohnung pro Monat Grundvergütung, rund 7.000 Euro ACV pro Objekt, etwa 3 Millionen Euro Revenue pro 10.000 Wohnungen – dazu bereits siebenstellig organisches Wachstum bei einem Gesamtumsatz im achtstelligen Bereich Warum Theo nur profitable Unternehmen kauft: Profitabilität signalisiert gutes Management, starke Kundenbeziehungen und ein Team, das bleiben will – nicht weil sie den Profit brauchen, sondern weil es ein Qualitätsfilter ist KI-Transformation & Leadership Warum KI die Buchhaltung stärker verändert als die Kommunikation – der GPT-3.5-Moment war die Gründungsthese, aber die überraschende Erkenntnis: Accounting hat eine dünne Schicht „Urteilsvermögen", die nie formalisiert wurde und jetzt automatisierbar ist Wie Theo traditionelle Verwalter-Rollen in fünf bis sieben Spezialteams aufteilt: Account Management bleibt menschlich, aber viele Aufgaben werden nicht einmal mehr „Human in the Loop" sein – „Man braucht viel Fantasie zu sagen, in zehn Jahren haben wir noch Buchhalter" Wie Jona ein „Personal Board" aus einem ehemaligen Google-Maps-Produktchef und dem Ex-CEO von BCGX aufgebaut hat – und warum er obsessiv von Leuten lernt, die es mehrfach gemacht haben ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Jona: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jona-schaeffer-12590a151/ Website: https://hallotheo.de Kapitel: (00:00:00) Intro: Jona Schaeffer, Theo & die digitale Hausverwaltung (00:02:08) Vision: Vom Verwaltungsmarkt zum Real Estate Operating System (00:06:35) Warum Immobilieneigentum so kompliziert ist (00:10:06) Gründungsthesen: Datenhoheit & der GPT-3.5-Moment (00:14:27) Greenfield vs. M&A: Wie Theo wächst (00:18:58) Kapitalstrategie: Wie Insight Partners reinkam (00:26:20) Bewertung, Control & Founder Ownership (00:29:28) M&A als GTM-Kanal: Volle Integration statt Portfolio (00:38:50) Unit Economics: 29 EUR pro Wohnung pro Monat (00:44:35) Expansion über die Verwaltung hinaus (00:56:13) Product-Market Fit: CSAT, Churn & Gross Margin (00:58:42) Der Weg zu 100 Millionen und einer Milliarde Umsatz (01:01:20) KI-Transformation: Welche Jobs bleiben, welche verschwinden (01:12:47) Leadership, Management-Systeme & Founder Growth

4,5 Milliarden Dollar Bewertung, über eine Milliarde eingesammelt – und dann ist bei WeFox nicht alles so gelaufen. Julian Teicke hat eine der größten europäischen Startup-Geschichten erlebt, von der Spitze bis zum Absturz. Jetzt baut er mit The Delta ein Venture Studio mit radikal anderem Leadership-Ansatz. In dieser Episode spricht Julian offen über seine größten Fehler bei WeFox, warum gesunde Gründer größere Firmen bauen als traumagetriebene und warum KI-native Dienstleister die nächste große Welle sind. Was du lernst: Leadership-Transformation: Vom Rocket-Internet-Approach zum bewussten Führen Warum Julian früher die wunden Punkte seiner Mitarbeiter schonungslos aufdeckte – Schocktherapie, die Beziehungen zerstörte Was Whole Brain Thinking bedeutet: vier Quadranten – Vision, Beziehung, Planung, Datenanalyse – und warum Gründer in allen stark sein müssen Wie er heute coacht: Vertrauen aufbauen, Blockaden an der Wurzel lösen – mit Therapeuten und Coaches auf dem Delta-Campus Dirty Fuel vs. Clean Fuel: Warum Trauma kein guter Antrieb ist Warum das VC-Paradigma „chip on the shoulder" dazu führt, dass Traumata mit der Firma skalieren – Social Media als Beispiel Wie Julians Wunde funktioniert: Rejection löst Todesängste aus, er akzeptiert kein Nein – über eine Milliarde geraced, aber auf Dirty Fuel Warum der Heilungsprozess den Drive nicht zerstört, sondern dieselbe Energie aus einem gesünderen Ort freisetzt WeFox: Was schiefgelaufen ist Warum er bei Hires auf sein Bauchgefühl hätte hören sollen – 8/10 Datenpunkte vs. 2/10 beim rationalen Denken Wie 2x Liquidation Preferences bei 4,5 Mrd. Bewertung die Cap-Table-Interessen verschoben haben – Investoren bevorzugten Fire Sale Warum der eigene Versicherungsträger statt MGA-Modell die strategische Fehlentscheidung war KI-native Dienstleister: Deltas These Warum KI den TAM vergrößert: statt Legal-SaaS (6 Mrd.) den gesamten Services-Markt (300+ Mrd.) adressieren – mit Cashflow ab Tag eins Wie das Modell funktioniert: erstes Mandat 90% manuell, dann schrittweise auf 70-80% Automatisierung – jede Optimierung erhöht die Marge Wie The Delta Gründer auswählt: bis zu 3 Monate Trial, Support-System aus Coaches und Therapeuten, 95% dreht sich um den Founder ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Julian: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julianteicke/ Website: https://www.thedelta.io Kapitel: (00:00:00) Intro: Von 4,5 Mrd. WeFox-Bewertung zu Delta Venture Studio (00:02:42) Whole Brain Thinking: Die vier Quadranten (00:05:56) Vom Change Agent zum Coach (00:10:18) Wie Julian heute Gründer durch Blockaden coacht (00:13:00) Rocket Internet: Die Klippe-Methode (00:18:04) Trauma, Nervensystem und vier Schritte zur Heilung (00:24:18) Dirty Fuel vs. Clean Fuel (00:33:21) Verliert man seinen Drive, wenn man heilt? (00:39:21) WeFox: Was ist schiefgelaufen? (00:51:50) Strategische Fehler bei WeFox (00:58:33) Zu viel Geld: Die richtige Finanzierungsstrategie (01:06:06) KI-native Dienstleister: Deltas Geschäftsmodell (01:17:31) Berlin, Europa und die Chance für Gründer (01:23:36) Öffentlich scheitern und wieder aufstehen

60 Millionen Dollar Seed-Finanzierung bei 300 Millionen Bewertung, von 3 auf 40 Mitarbeiter in unter einem Jahr und 400 KI-Agenten, die das Team multiplizieren – Thomas Dohmke, ehemaliger CEO von GitHub, baut mit Entire die nächste Entwicklerplattform für die Ära der KI-Agenten. In dieser Episode erklärt Thomas, was es bedeutet, AI-Native zu gründen, warum er maximal acht Wochen plant, wie sein Team mit Hunderten Agenten arbeitet und warum Technologie allein kein Startup erfolgreich macht. Was du lernst: AI-Native gründen: Was das wirklich bedeutet Was es heißt, jeden Prozess durch die KI-Linse neu zu denken – nicht für heute, sondern für die Generation, die in 16 Jahren aus der Schule kommt Warum OpenAI nur acht Wochen plant und Product Manager mit Sechs-Monats-Roadmaps zurückgeschickt werden Wie Entire von 3 auf 40 Mitarbeiter wuchs und 40 Menschen mit 400 Agenten eine Firma bauen, die viel größer wirkt Softwareentwicklung mit Agenten Warum der Durchbruch ist, dass Agenten Developer-Tools auf der lokalen Codebase nutzen – grep, search, Tests schreiben, Bugs fixen Wie RAV Loops funktionieren – Agenten bekommen Aufgaben mit Evaluationskriterium und loopen bis zum Ziel Warum Agent-Code die Qualität des durchschnittlichen Entwicklers übertrifft und die neue Kompetenz in der richtigen Evaluation liegt Differenzierung, Brand und Marketing Warum Technologie Table Stakes ist und Brand, Positionierung und Netzwerkeffekte entscheiden – GitHubs Code konnte jeder schreiben, den Octocat kennt die Welt Warum ein Produkt 10x besser sein muss, um Nutzergewohnheiten zu brechen – Tesla schaffte das Tachometer ab, das iPhone hatte kein Copy-Paste Warum der gefährlichste Fehler ein Klon ist, der nur über den Preis konkurriert Fundraising und die 10-Jahres-Vision Wie Thomas die 60M-Seed-Runde mit Reputation und Vision schloss – und warum AI-Startups mindestens 10 Mio. brauchen Warum es drei Budget-Kategorien gibt: Personal, Marketing und Tokens – und Token-Kosten schnell Millionen verschlingen Warum Entire ein unendliches Spiel spielt: Launches sind Minigames, Gewinnen heißt in 10 Jahren noch relevant sein ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Thomas: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ashtom/ Website: https://entire.io Kapitel: (00:00:00) Intro: Was bedeutet es, AI-Native zu gründen? (00:05:50) Planungshorizonte: 8 Wochen vs. langfristige Vision (00:09:49) Von 3 auf 40 Mitarbeiter – Agenten als Team-Multiplikator (00:13:05) Transparenz und Koordination im AI-Native-Team (00:17:30) Onboarding und geteiltes Wissen mit KI (00:27:42) MVP-Speed: Wie schnell entsteht ein Produkt heute? (00:30:38) Programmiersprachen im Zeitalter der Agenten (00:40:42) Der erste Prompt: Von der Idee zum Prototyp (00:45:55) Was macht Startups wirklich erfolgreich? (00:54:54) Warum ein 10x-Produkt nicht reicht – Brand und Marketing (00:58:00) Wie viel Kapital braucht ein AI-Startup? (01:08:07) Mehrere KI-Modelle gegeneinander spielen (01:22:01) RAV Loops: Die neue Engineering-Kompetenz (01:30:56) Die 10-Jahres-Vision für Entire

15 Milliarden Euro Assets under Management, vier Länder und eine frische Akquisition in Luxemburg – Levent Altunel, Co-Founder und CEO von Bunch, baut das Betriebssystem für Private Markets und hat Fund Administration von Excel-Tabellen in ein AI-natives Produkt verwandelt. In dieser Episode erklärt Levent, warum die Operations im PE- und VC-Markt in den 80ern steckengeblieben sind, wie Bunch mit SPVs gestartet ist und heute Full-Service Fund Admin für große Fondsmanager anbietet. Was du lernst: Von SPVs zur Full-Service Fund Admin Warum Private Markets operativ in den 80ern steckengeblieben sind – bei Trade Republic kostet ein Investment 1 Euro, ein Private-Market-Investment Zehntausende Wie Bunch mit SPVs als einfachstem Vehikel startete und heute Investor Onboarding, Capital Calls, Accounting und Regulatory Filings abdeckt Warum Luxemburg Europas Fonds-Hauptstadt ist und die Akquisition dort Bunch eine weltweit einsetzbare Plattform gibt Wie KI den adressierbaren Markt verändert hat Wie AI Zehntausende Dokumente in einer Stunde verarbeitet und bestehende Fonds migrierbar macht – statt nur neue Fonds zu gewinnen Warum Fund Admin extrem sticky ist (10–15 Jahre Retention), KI aber erstmals die Migration der Installed Base ermöglicht Warum Bunch ein AI-natives ERP-System für Fondsdaten baut und MCP-Schnittstellen eine zentrale Rolle spielen Fundraising, Pricing und der Weg zu 100 Mio. Umsatz Warum Bunch bei jeder Runde Spezialisten wählte – Motiv, Cherry Ventures, Fintech Collective, Portage (LP-Erfahrung, 40–50 Mrd. AUM) Wie AUM-basiertes Pricing First-Time-Fondsmanager ermöglicht und mit Großkunden skaliert Warum ein durchschnittlicher Fondsmanager fast 1 Mio. EUR Jahresumsatz generiert Founder Journey, Team und Leadership Wie sich Levents Rolle in 3 Jahren vom Executor zum Manager von Managern verändert hat – bei VW dauert das 20 Jahre Warum Attitude und Aptitude wichtiger sind als Branchenexpertise – und wie die Co-Founder-Dynamik funktioniert Levents Framework: Delegiere alles, aber wenn Probleme auftauchen, geh tief rein und geh schnell ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Levent: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/levent-altunel/ Website: https://bunch.capital Kapitel: (00:00:00) Intro: Bunchs Evolution vom SPV-Tool zur Fund-Admin-Plattform (00:02:13) Private Markets Operations: In den 80ern stecken geblieben (00:04:52) Der strategische Einstieg über SPVs (00:07:04) Full-Service Fund Admin in vier Ländern plus Luxemburg (00:08:08) Warum Luxemburg Europas Fonds-Hauptstadt ist (00:12:13) Wie KI Produkt und adressierbaren Markt transformiert (00:18:02) Founding Team und frühe Mitarbeiter (00:22:30) Series B, Wachstum und M&A-Strategie (00:27:14) AUM-basiertes Pricing als disruptiver Ansatz (00:30:32) Vom Executor zum Manager von Managern (00:35:42) Der Weg zu 100 Mio. Euro Umsatz (00:39:04) Konsolidierer sein, nicht konsolidiert werden (00:46:16) Co-Founder-Dynamik: Levent und Enrico (00:49:48) Strategische Investorenwahl über alle Runden (01:00:03) Fuck-ups, Learnings und Resilienz (01:12:58) Hypothesen und Gründer-Rat

Von der Musikpromo-Agentur zum Creator-Marktplatz mit über 500.000 Kollaborationen – Markus Cremer, Co-Founder von WePush (ehemals SongPush), hat eine Plattform gebaut, die Marken und Creator zusammenbringt und Kampagnen mit 50 bis 100 Creatorn ermöglicht. In dieser Episode erklärt Markus, warum SongPush in der Musik-Nische gestartet ist und jetzt als WePush den Brand-Markt angreift, wie ein Creator-Video die App über Nacht auf Platz 1 katapultiert hat und warum das Brief der größte Make-or-Break-Faktor ist. Was du lernst: Von SongPush zu WePush: Der Weg über die Nische Warum Markus bewusst in der Musikindustrie startete – wo er Kontakte, Probleme und den Markt kannte – und erst nach Traktion breiter expandierte Wie ein Video von Creator Cengo die App über Nacht auf Platz 1 im App Store brachte – 30.000 Downloads in einer Nacht, Server 30 Minuten offline Warum der Pivot von Twitch zu TikTok nötig war – nur 200 deutsche Streamer hatten über 100 Live-Zuschauer, zu kleiner Markt Creator-Marketing: Warum 50 Videos mehr wert sind als 3 Influencer Warum WePush auf die Power-Law setzt – 10 von 300 Videos treiben 70–80% der Performance, kreative Briefs erhöhen Viral-Ausreißer Warum Sharing- und Saving-Raten wichtiger sind als Views – der Algorithmus belohnt aktiv geteilten und gespeicherten Content Warum ein AI-Briefing-Generator pro Branche auf Trends trainiert wird – Creatorn werden Konzepte als Inspiration gegeben UK-Expansion und Marktplatz-Dynamik Warum die UK-Expansion als Generalprobe für die USA diente – Advertiser-Seite lief sofort, Creator-Akquise war deutlich schwerer Warum in Deutschland fast jedes Video viral ging, in UK aber 7–8 bezahlte Videos nötig waren, bevor 1–2 zündeten Warum Netzwerkeffekte entscheidend sind – jeder neue Creator macht die Plattform für Advertiser wertvoller Hiring, Leadership und Gründer-Learnings Warum falsche Hires zum teuersten Fehler wurden – zu seniorige Mitarbeiter brachten Corporate-Politik ins Startup Warum bezahlte Trial-Phasen vor der Festanstellung die Hiring-Erfolgsrate massiv verbessert haben Warum die wichtigsten Ratschläge lauten: Talk to users, launch fast, don't run out of money ALLES ZU UNICORN BAKERY:https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Markus: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markus-cremer-63480b74/ Website: https://wepush.com Kapitel: (00:00:00) Teaser: Von SongPush zu WePush (00:02:36) Warum ein Rebrand zwei Jahre dauert (00:04:43) Vom Wirtschaftsingenieur zum Musikmanager (00:07:42) Fake Streams und KI-basierte Erkennung (00:09:56) Von der Agentur zum Produkt: Twitch und der TikTok-Pivot (00:15:38) Fundraising: Angels statt VCs (00:19:06) UK-Expansion: Was funktioniert hat und was nicht (00:24:06) Der Cengo-Moment: Platz 1 im App Store über Nacht (00:28:00) Product-Market-Fit: Wann hat man ihn wirklich? (00:30:19) B2B-Sales und Founder-Led Sales (00:35:04) Von Musik zu Brands: Die Business-Logik (00:37:14) Pricing, Attribution und die Power-Law (00:44:42) Das Brief als Make-or-Break jeder Kampagne (00:52:43) Content-Trends 2026: Sharing, Saving und zeitlose Säulen (00:57:56) Hiring-Fehler, High Agency und Trial-Phasen (01:03:19) Talk to users, launch fast, don't run out of money

25 Jahre bei einer der größten Investmentfirmen der Welt, über 750 Milliarden Dollar Assets under Management und ein Blick auf die Zukunft von Private Equity – Philipp Freise, Partner und Co-Head of European Private Equity bei KKR, erklärt, wie KI die gesamte Branche transformiert. In dieser Episode zeigt Philipp, warum organisches und inorganisches Wachstum durch KI verschmelzen, warum deutsche Pensionskassen nur 0,1% in VC investieren vs. 10% in den USA und warum Substanz heute schwieriger ist als Momentum. Sponsoren Hier geht es zu Jamie, dem Notetaker für die Financial Services Industry: https://www.meetjamie.ai/ Hier geht es zu 6 Monaten Wolt+ umsonst für dein Team: https://www.wo.lt/unicornbakery Was du lernst: KI verändert Private Equity Warum KI die PE-Wertschöpfungskette komprimiert – Due Diligence geht schneller, der Fokus verschiebt sich auf organisches Wachstum Warum Roll-Ups durch KI eine neue Dimension bekommen und Serviceunternehmen schneller zusammengeführt werden Warum Gründer-Due-Diligence wichtiger wird – KI ermöglicht kleinere Teams, die Person an der Spitze entscheidet über alles Kapitalmarkt im Umbruch Warum deutsche Pensionskassen nur 0,1% in VC investieren vs. 10% in den USA – aber der Anstieg zuletzt bei über 50% liegt Warum PE sich für Privatanleger öffnet – über Co-Investment-Vehicles kann jeder in PE-Strategien investieren Warum die IPO-Fenster mit SpaceX und Anthropic getestet werden und ein Erfolg den Liquiditätsstau auflösen könnte Europa und Deutschlands Chance Warum Europa durch geopolitische Diversifizierung attraktiver wird – Investoren verschieben Allokationen zugunsten Europas Warum Industrial AI und Robotics Deutschlands große Chance sind – Helsing und Neuro Robotics als Leuchtturmprojekte Warum Defensibility an proprietären Daten hängt – Software ohne Daten-Moat ist schnell ersetzbar Gründer-Mindset: Substanz statt Momentum Warum 10 Mio. ARR heute leichter erreichbar sind, die Skalierung danach aber brutaler ist als je zuvor Warum die besten Investoren eine Handvoll sind und Signaleffekte über den gesamten Funding-Pfad entscheiden Warum die wichtigste Lektion lautet: Nicht jammern, weitermachen – die Leute, die machen, bewegen am Ende auch was ALLES ZU UNICORN BAKERY:https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Philipp: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/phfreise/ Website: https://www.kkr.com Kapitel: (00:00:00) Intro: KKR von Startup zu 750 Milliarden AuM (00:01:23) Private Equity vs. Venture Capital (00:04:13) Wie KI die PE-Wertschöpfungskette verändert (00:07:21) Führungsteams: Warum Gründer-Due-Diligence wichtiger wird (00:11:31) Haltedauer im PE: Zyklisch statt strukturell (00:13:27) Pensionskassen: Deutschland 100x hinter den USA (00:16:40) Privatanleger und Co-Investment-Vehicles (00:19:24) Von Dotcom über Corona bis zur KI-Revolution (00:23:37) Industrial AI, Robotics und Deutschlands Chance (00:26:35) Kapitalbedarf und IPO-Fenster (00:31:31) Die richtige Investorenwahl (00:36:14) Momentum vs. Substanz (00:39:21) Defensibility: Proprietäre Daten als Burggraben (00:42:51) Unternehmertum in Deutschland zelebrieren (00:47:12) Rückschläge, Resilienz und die BMG-Story (00:51:00) Nie aufgeben, weitermachen

360 Millionen Euro neuer Fonds, fünf General Partner und ein Generationenwechsel nach fast 30 Jahren – Andre Retterath, General Partner bei Earlybird, erklärt, wie Europas bekanntester Tech-VC den Übergang zur nächsten Generation gestaltet hat. In dieser Episode zeigt Andre, warum False Negatives der teuerste Fehler im VC sind, wie Earlybird mit anonymen Post-IC-Umfragen Biases reduziert und warum Agency der wichtigste Skill der nächsten Jahre wird. Außerdem: Warum Aleph Alpha ein erfolgreiches Investment ist, wie Earlybird in drei Ebenen investiert und warum man aufhören sollte, News zu konsumieren – und stattdessen einfach anfangen. Was du lernst: Generationenwechsel: Wie Earlybird nach 30 Jahren den Übergang schafft Warum proaktive Nachfolgeplanung entscheidend ist – und die neue Generation bereits 8–9 Jahre gemeinsam investiert hat Warum eine Meritocracy-Struktur die besten Investoren hält und Einzelpersonenabhängigkeit durch Prozesse ersetzt wird Warum der Aufbau einer Investmentfirma über 17 Fonds-Generationen ein größeres Achievement ist als ein einzelner Fonds Investmententscheidungen: Datengetrieben und trotzdem nuanciert Warum False Negatives der teuerste Fehler im VC sind – und das Lovable-Beispiel zeigt, wann strukturelle Regeln im Weg stehen Wie Earlybird mit anonymen IC-Umfragen und der Regel „die jüngste Person spricht zuerst" kognitive Biases reduziert Warum subjektive Signale wie Universität, Arbeitgeber und Gründerhistorie systematisch ausgewertet werden Defensibility im KI-Zeitalter: Earlybirds Drei-Ebenen-Stack Wie Earlybird in Deep Tech/Hardware, Software-Infrastruktur/Frontier Models und Applikationen investiert – mit unterschiedlichen Moats pro Ebene Warum im Application-Layer KI die Gründungsbarriere senkt und Earlybird statt 20 jetzt 200 ähnliche Startups sieht Warum das ideale Founding-Team einen AI-Native-Gründer und einen Domain-Experten kombiniert Fundraising-Tipps und Agency als wichtigster Skill Warum Gründer zuerst Lead-Investoren suchen sollten und die Rundengröße erst nach Angeboten hochverhandeln Warum Agency – die Fähigkeit, unabhängig Wege zu finden und Agenten zu orchestrieren – der wichtigste Skill wird Warum man aufhören sollte, News zu konsumieren, und stattdessen mit 2–3 Leuten einfach anfangen sollte, KI-Tools zu nutzen ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Andre: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreretterath/ Website: https://earlybird.com Kapitel: (00:00:00) Intro: Earlybirds 360-Mio.-Fonds und der Generationenwechsel (00:05:04) Warum Generationenwechsel in europäischen VCs so selten gelingen (00:10:23) VC-Grundlagen: Fondsstruktur, LPs, Carry und Management Fee erklärt (00:16:12) Investmentwissen institutionalisieren: False Positives vs. False Negatives (00:22:06) Kognitive Biases und Earlybirds IC-Prozess (00:26:50) Dataset Bias und die UiPath-Story aus Rumänien (00:33:59) Fundraising-Tipps: Lead-Investoren, Rundengröße und Timing (00:38:53) Investor-Founder-Beziehung: Warum VC ein People Business ist (00:48:03) Portfolio: Aleph Alpha, Black Forest Labs, Isar Aerospace (00:54:12) Defensibility im KI-Zeitalter: Earlybirds Drei-Ebenen-Stack (00:59:51) Application Layer: Vibe Coding, AI-Native Teams und Founder-Volumen (01:11:33) Generalisten vs. Spezialisten und Agency als wichtigster Skill (01:17:29) Aufhören zu lesen, anfangen zu bauen (01:25:22) Abschluss

Am 9. Mai gekündigt, am 10. Mai gegründet – Kevin Wu, Founder von Leaping AI (YC W25), baut eine selbstlernende Plattform für Voice Agents, die Callcenter optimiert und Kundenanfragen in Sekunden beantwortet. Mit siebenstelligem Umsatz, Kunden wie Eurowings und bis zu 300.000 KI-Anrufen pro Tag hat Leaping AI in Deutschland und den USA Traktion aufgebaut. In dieser Episode erklärt Kevin, warum er in den USA auf Home Remodeling vertikalisiert, in Deutschland aber horizontal bleibt, und warum San Francisco das Gravitationszentrum für KI-Startups ist. Was du lernst: Voice AI: Wie KI Callcenter und Vertrieb transformiert Wie Leaping AI die täglichen Termine eines Kunden innerhalb einer Woche um 50% steigern konnte – durch KI-Rückrufe in 10 Sekunden statt Stunden Warum Revenue-Generating statt Cost-Saving der entscheidende Sales-Pitch ist Warum Data Labeling als zweites Standbein funktioniert und Anthropic 30 Mrd. Dollar für Datenkauf ausgeben will Deutschland vs. USA: Zwei Märkte, komplett andere Strategie Warum Leaping AI in den USA zu 100% auf Home Remodeling vertikalisiert, in Deutschland aber horizontal verkauft Warum SF das Gravitationszentrum ist – mit Foundation-Model-Labs und Beispielen wie Afterquery (0 auf 100 Mio. Run Rate in einem Jahr) Warum deutsche Unternehmen auf Bewahrung fokussiert sind – und US-Firmen offener für KI-Adoption Fundraising: Warum die Series A so schwer ist wie nie Warum selbst Firmen mit 4–6 Mio. ARR Schwierigkeiten haben – weil jeder Fonds den nächsten Fund Returner sucht Warum irrationale Bewertungen in den USA temporär sind, getrieben durch Erfolge wie Anthropic und Lovable Warum Story mindestens so wichtig ist wie Umsatz fürs Fundraising Gründer-Mindset: Warum der perfekte Zeitpunkt nicht existiert Warum Kevin mit 19 gründete, aus Fehlern lernte und nach BCG sofort die nächste Firma startete Warum Unternehmertum die emotionale Achterbahn verändert und man lernt, weder extrem happy noch extrem sad zu sein Warum Go-to-Market die unterschätzteste Fähigkeit für technische Gründer ist ALLES ZU UNICORN BAKERY:https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Kevin: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kevin-wu-452a6393/ Website: https://leaping.ai Kapitel: (00:00:00) Teaser: Voice AI, 300.000 Anrufe pro Tag und der Sprung nach San Francisco (00:02:42) Was lernt man als BCG-Berater für die Gründung? (00:04:39) Erster Gründungsversuch mit 19 – und warum der perfekte Zeitpunkt nicht existiert (00:06:35) Wie ein Weinhandel-Prototyp zu Leaping AI wurde (00:11:56) Zwei Märkte, ein Produkt: USA vertikal vs. Deutschland horizontal (00:17:18) YC und die Ambitionskultur im Valley (00:29:01) Data Labeling, Datenschutz und Revenue Generating vs. Cost Saving (00:40:00) Teamaufbau, Wettbewerber und irrationale Bewertungen (00:54:08) Series-A-Realitäten und warum Story so wichtig ist wie Umsatz (01:01:20) Die emotionale Achterbahn als Founder (01:07:10) Kevins drei Botschaften: Demo, Hiring und Mut zur Gründung (01:11:01) Abschluss

Mehr als 15 Akquisitionen, davon eine im dreistelligen Millionenbereich nahe der eigenen Marktkapitalisierung – Patrick Andrae, Co-Founder und CEO von HomeToGo, hat das börsennotierte Unternehmen in den letzten zwei Jahren radikal transformiert. Mit der Interhome-Übernahme hat HomeToGo Umsatz, Mitarbeiter und Profitabilität nahezu verdoppelt und den Wandel vom Ferienwohnungs-Metasucher zum Full-Stack-B2B-Plattformunternehmen vollzogen. In dieser Episode erklärt Patrick, wie HomeToGo über mehr als 1,5 Jahre Conviction für die größte Akquisition der Firmengeschichte aufgebaut hat, warum „Property Lifetime Value" wichtiger ist als Customer Lifetime Value und wie eine interne AI University Mitarbeiter zu „halben Techies" macht. Außerdem: Warum physische Geschäftsmodelle gerade ein Comeback bei Investoren erleben – und warum keine Entscheidung zu treffen das Dümmste ist, was man als Gründer machen kann. Was du lernst M&A-Strategie: Wie HomeToGo mit mehr als 15 Akquisitionen gewachsen ist Warum HomeToGo einen nicht-dogmatischen Buy-or-Build-Ansatz verfolgt und bestehende Partnerbeziehungen als implizite Due Diligence über Jahre nutzt Wie die Interhome-Akquisition im kompetitiven Bieterverfahren gemeinsam mit DER Touristik (Rewe) strukturiert wurde – und der gesamte Prozess über 1,5 Jahre dauerte Warum Conviction für große Deals systematisch aufgebaut wird: erst kleiner Test an der Ostsee, dann Validierung, dann Skalierung auf neunstellige Summen Geschäftsmodell-Evolution: Von Metasuche zu Full-Stack B2B Wie HomeToGo sich vom Metasucher zum Marktplatz und dann zum B2B-Anbieter entwickelt hat – und HomeToGo Pro heute 66 % des Umsatzes ausmacht Warum „Property Lifetime Value" statt Customer Lifetime Value die zentrale Metrik ist – weil das Ferienhaus im Ökosystem bleibt, auch wenn der Eigentümer wechselt Wie die Kombination aus Smoobu (Self-Service-Software) und Interhome (Full-Service) die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt und Churn in Migration statt Verlust verwandelt Post-Merger-Integration und Organisationsdesign Warum radikale Software-Migration Prinzip ist – das Interhome-Frontend wurde innerhalb von zwei Monaten nach Closing durch HomeToGo-Technologie ersetzt Wie die Organisation als schlanke Holding mit eigenständigen Business Units funktioniert, jeweils mit eigenem CTO aber einem übergreifenden Global CTO in einer Matrix-Struktur Warum autonome Teams schneller sind als zentrale Priorisierung – und jede Business Unit eigene Produktteams bekommt statt um gemeinsame Ressourcen zu konkurrieren KI-Strategie und Gründer-Ratschläge Warum HomeToGo eine interne AI University aufgebaut hat, die Mitarbeiter über reines Prompting hinaus zu „halben Techies" macht – und warum man Adoption nicht erzwingen kann Warum physische und Service-Geschäfte einen natürlichen Schutz vor KI-Disruption bieten und von Investoren inzwischen höher bewertet werden als noch vor zwei bis drei Jahren Warum Gründer eine Nische finden sollten, die für Frontier-Labs zu klein ist, aber groß genug für ein Unternehmen – und warum keine Entscheidung zu treffen das Dümmste ist, was man machen kann Links Alles zu Unicorn Bakery:https://zez.am/unicornbakery Mehr zu Patrick: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/patrickandrae/ Website: https://hometogo.de Kapitel 00:00:00 – Teaser: HomeToGos Transformation – Akquisitionen, B2B-Shift und Interhome-Übernahme 00:04:56 – Mehr als 15 Akquisitionen: Buy or Build als opportunitätsgetriebene Entscheidung 00:07:56 – Von der Metasuche zum Marktplatz: HomeToGos Ursprung und Evolution 00:11:31 – HomeToGo Pro, Smoobu und die gesamte Wertschöpfungskette 00:17:58 – Property Lifetime Value: Warum das Ferienhaus die zentrale Metrik ist 00:24:09 – Die Interhome-Akquisition: Conviction über 1,5 Jahre aufbauen 00:31:26 – Bieterverfahren und Deal-Struktur mit DER Touristik (Rewe) 00:37:09 – Post-Merger-Integration: Radikale Migration und autonome Business Units 00:43:15 – Organisationsdesign: Holding, Matrix und Meeting-freie Mittwoche 00:56:11 – KI bei HomeToGo: AI University, AI Mode und interne Transformation 01:07:57 – Persönliche Produktivität: Themen-Tage, Blocker und wie Patrick KI nutzt 01:15:18 – Gründer-Ratschläge: Nischen, physische Moats und warum Nicht-Entscheiden das Dümmste ist 01:20:51 – Abschluss