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Die Wall-Street-Futures treten zum Wochenstart auf der Stelle: Politikrisiken im Blick, große Quartalszahlen voraus. Trump droht Kanada mit 100%-Zoll, falls Ottawa einen China-Deal anstrebt – Carney winkt ab, doch der Zoll-Druck belastet die Stimmung. In Washington wächst die Shutdown-Sorge: Demokraten stellen das 1,2-Billionen-Dollar-Paket wegen DHS-Mitteln infrage, Republikaner halten dagegen. Gold zieht als sicherer Hafen an und markiert ein neues Allzeithoch über 5.100 Dollar je Unze. Diese Woche liefern über 90 S&P-500-Konzerne Zahlen, darunter Apple, Meta und Microsoft – bislang schlagen 76% die Erwartungen. Makro-Update: Aufträge langlebiger Güter +5,3% im November (Konsens 4,5%), Kern ohne Transport +0,5% – am Mittwoch dann Fed-Entscheid. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Werbung | 52 Wochen Handelsblatt mit 40 % Rabatt: Gedruckt oder digital - jetzt sichern unter www.handelsblatt.com/wissen2026 Die Futures treten am Freitagmorgen auf die Bremse: Nach zwei starken Tagen geben S&P-500-Futures rund 0,2% nach, Dow-Futures 0,1% und Nasdaq-100-Futures etwa 0,2%. Im Chip-Sektor bleiben die Ausschläge groß: Nvidia und AMD legen vorbörslich über 1% bzw. rund 3% zu – nach Berichten, dass CEO Jensen Huang in den nächsten Tagen nach China reisen will. Intel stürzt dagegen um rund 13% ab, nachdem der Ausblick für das erste Quartal enttäuscht hat. Die Rallye am Mittwoch und Donnerstag kam vor allem aus dem geopolitischen Bereich: Trump nahm angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder zurück und sprach von einem „Rahmen“ zu Grönland. Grönlands Premier bremst jedoch – Details seien unklar, Souveränität und territoriale Integrität müssten gewahrt bleiben, der Konflikt könnte also wieder aufflammen. Auffällig: Trotz Erholung bei Risikoassets bleibt Gold extrem stark und markiert neue Rekordstände – als Absicherung gegen Geopolitik, US-Fiskalrisiken und politischen Druck auf die Fed. Unter dem Strich: Der Dow hat die Wochenverluste nahezu aufgeholt, während S&P 500 und Nasdaq weiterhin auf eine zweite negative Woche zusteuern. Und zusätzlich steigt der Ölpreis wieder, nachdem Trump eine „Armada“ Richtung Iran erwähnt hat – Sorgen vor Lieferengpässen kehren zurück. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Die US-Aktienfutures legen am Donnerstag zu, weil sich geopolitische Sorgen beruhigt haben und die Rally vom Mittwoch nachwirkt. Im Fokus stehen heute die wichtigen Inflationsdaten: Der Dow-Future ist leicht fester, S&P 500 und Nasdaq 100 ziehen deutlicher an. Vor allem Tech stützt: Nvidia, Microsoft, Meta und Micron sind vorbörslich gefragt. Auslöser bleibt Trumps Rückzieher bei den für den 1. Februar geplanten Europa-Zöllen und seine Aussage, es gebe ein Rahmenwerk zu Grönland – das hat besonders Small Caps beflügelt. Gleichzeitig bleibt die Woche für die Indizes bisher negativ, und mit PCE-Inflation sowie Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe könnte es gleich wieder volatiler werden. Bei den Einzeltiteln fällt Procter & Gamble nach gemischten Zahlen und schwächerer Nachfrage. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Die US-Futures sind am Mittwoch wieder leicht schwächer – nach dem heftigsten Abverkauf seit Oktober. Der „Sell America“-Trade bleibt das Thema: Der Dollar gibt erneut nach, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe am Dienstag kurz über 4,3% sprang. Auslöser ist Trumps Eskalation im Grönland-Streit: Er droht bis zu 25% Zölle gegen acht NATO-Staaten, sollte Europa den Deal blockieren – und lässt offen, wie weit er gehen würde. In Davos kontert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Die Zölle seien ein Fehler, Europas Antwort werde „geschlossen und proportional“ ausfallen. Macron bringt sogar das EU-„Anti-Coercion Instrument“ ins Spiel – eine Art wirtschaftliche Bazooka gegen US-Unternehmen. Dazu kommt ein Signal aus Dänemark: Akademiker Pension steigt aus US-Treasuries aus – wegen Sorgen um US-Schulden und die politische Lage. Noch kein Crash, aber die Gemengelage bleibt toxisch – und die Märkte wirken anfällig, falls die Rhetorik weiter hochdreht. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Dow-Futures rutschen am Dienstagmorgen um fast 700 Punkte ab – der Markt preist Trumps neue Zoll-Drohung im Grönland-Streit ein. Auch S&P 500 und Nasdaq werden deutlich schwächer erwartet, während Renditen hochschießen und der Dollar nachgibt – klassische Risk-off-Reaktion. Trump will Importe aus acht NATO-Staaten ab 1. Februar mit 10% belegen, ab 1. Juni sollen es 25% sein – bis zum „Deal“ über Grönland. Zusätzlich droht er mit 200% Zöllen auf französischen Wein und Champagner und feuert weitere politische Nebenschauplätze an. Europa nennt das „inakzeptabel“ und denkt offen über Gegenmaßnahmen nach – inklusive des harten Anti-Zwangs-Instruments der EU. Da die US-Börsen am Montag wegen Martin Luther King Day geschlossen waren, trifft die Nachricht heute geballt auf die Kurse. Tech steht besonders unter Druck: Nvidia, AMD und Alphabet verlieren vorbörslich jeweils mehr als 2%, der VIX steigt über 19. Dazu kommt die Earnings-Woche mit Netflix, Schwab, Johnson & Johnson und Intel – Ausblicke werden jetzt zum entscheidenden Stimmungsanker. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Werbung | Exklusives Angebot für unsere Hörer: Testet Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleibt zu den Entwicklungen an den Finanz- und Aktienmärkten informiert. Mehr zum Vorteilsangebot der Handelsblatt-Fachmedien erfahrt ihr unter: www.handelsblatt.com/mehraktien Wir sehen eine erneut sehr zerrissene Wall Street. Die Wall Street baut die Gewinne aus, weiterhin getragen durch die soliden Aussichten von Taiwan Semiconductor. Das bedeutet aber nicht, dass alle Sektoren profitieren. Google, Microsoft und Apple konnten an der gestrigen zum Beispiel nicht teilnehmen. Die Musik spielt weiterhin bei den zyklischen Sektoren. Nebenwerte und der gleichgewichtete S&P 500 schlagen den nach Marktwert gewichteten S&P 500. Auch wenn sich die Rhetorik von Trump gegenüber Iran gemildert hat, sehen wir eine Verlagerung von US-Kriegsschiffen in die Region. Auch aus strategischen Gründen ist es aber eher unwahrscheinlich, dass die USA gegen Iran vorgehen werden. Ansonsten fallen die Reaktionen auf die seit gestern Abend gemeldeten Quartalszahlen gemischt aus, mit State Street, Regions Financial und JB Hunt unter Druck. Lediglich die Aktien von PNC Financial profitieren. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Wir sehen im Tech-Sektor vor allem dank der starken Aussichten von Taiwan Semiconductor. Die Wall Street wird stark darauf achten, ob die Kursgewinne gehalten werden können. Im Luxusgüter-Bereich hat Richemont solide Zahlen gemeldet, wobei die Aktie die Kursgewinne teils abgegeben hat. Wir haben ansonsten eine erneut eher enttäuschende Kursreaktion auf die Ergebnisse von Goldman Sachs und Morgan Stanley. Im Finanzsektor profitieren lediglich die Aktien von BlackRock auf die soliden Zahlen. Was die Wirtschaft betrifft, sehen wir weitere Zeichen zunehmenden Wachstums. Auch die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe sind überraschend stark gesunken. Zinssenkungen werden damit zunehmend unwahrscheinlich. Aufgrund der milderen Rhetorik von Donald Trump gegenüber Iran, sehen wir bei Öl und den Edelmetallen leichte Gewinnmitnahmen. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Die Kursschwäche vom Vortrag setzt sich fort, mit einer gemischten Reaktion der Banken auf im Grunde überwiegend solide Ergebnisse. Die Citigroup und Bank of America konnten die Ertragsziele schlagen. Bei den Aktien von Wells Fargo ist die Schwäche wegen der verfehlten Umsatzziele allerdings berechtigt. Aus Washington werden erneut Forderungen laut, dass die Hausbau-Branche mehr Schritte einleiten soll, den Markt zu beleben. Gleichfalls wird eine Eindämmung von Aktienrückkäufen gefordert. Die Aktien der Kreditkarten-Anbieter sehen eine Stabilisierung. Laut einer Studie der Universität von Pennsylvania Wharton seien bis zu 80 Prozent der Kreditkartenkunden bei einem festgeschriebenen Zinssatz von 10 Prozent für die Branche nicht mehr profitabel. Es bleibt unwahrscheinlich, dass der Kongress solchen Eingrenzungen nicht zustimmen wird. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Die Futures sind nach Meldung der Verbraucherpreise nur kurz ins Plus gedreht. Die Kerninflation lag im Dezember unter den Erwartungen der Wall Street. JP Morgan und Nomura gingen davon aus, dass die Ziele des Konsenses sogar überschritten werden. Das Gegenteil ist der Fall. Auch die Berichtssaison startet im Grunde solide, wobei die Reaktionen der Aktien verhalten ausfallen. Die Aktien von Delta Airlines stehen wegen leicht verfehlter Aussichten unter Druck. Die Aktien von J.P. Morgan können von den soliden Zahlen wiederum kaum profitieren. Was wir vor dem Opening sehen, sind erneut sehr viele optimistische Analystenstimmen zum Tech-Sektor. Die Aktien von AMD, Intel und Micron werden bei der KeyBanc empfohlen. Auch die Bank of America schraubt die Ziele für Micron in den Norden. TD Cowen empfiehlt Amazon und Meta. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ Der Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance. Die allgemeinen Datenschutzrichtlinien der Ad Alliance finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Die Ad Alliance verarbeitet im Zusammenhang mit dem Angebot die Podcasts-Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung

Die strafrechtliche Untersuchung der Staatsanwaltschaft des District of Columbia gegen US-FED-Chef Jerome Powell, untergräbt das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Notenbank. Die Renditen der Staatsanleihen ziehen folglich an. Gleichzeitig forderte Trump am Freitag, dass Zinsen auf Kreditkartenschulden ein Jahr lang bei maximal 10 Prozent gedeckelt werden sollten. Obwohl diese nur vom Kongress entschieden werden kann, tendiert der gesamte Banken- und Kreditkartensektor schwächer. Seit Anfang letzter Woche, sehen wir einen dramatischen Anstieg bei versuchten Eingriffen in die Privatwirtschaft. Das betrifft die Öl- und Rüstungs-Industrie, genauso wie den Hausbau- und Finanzsektor. Auch die Aktien der Krankenversicherungen dürften heute unter Druck stehen. Es wird berichtet, dass Trump versucht die Branche zu Senkungen der Krankenversicherungsprämien zu zwingen. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ Der Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance. Die allgemeinen Datenschutzrichtlinien der Ad Alliance finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Die Ad Alliance verarbeitet im Zusammenhang mit dem Angebot die Podcasts-Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung