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125.000 Euro bei „Wer wird Millionär?“ und plötzlich steht das Leben von Aaron Troschke Kopf. Heute gehört er zu den erfolgreichsten Creatorn Deutschlands, produziert Millionenreichweiten, baut Unternehmen auf und kennt TV- und Social-Media-Welt in und auswendig. 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz allein mit seinem YouTube-Kanal, mehrere Firmen und rund 40 Mitarbeitende – entstanden aus einer spontanen Bewerbung bei „Wer wird Millionär?“. Zwischen Reichweiten und Creator-Business erzählt Aaron, wie er sich damals „im Suff“ beworben hat, warum der Social-Media-Algorithmus mittlerweile „wie ein alter Fußballtrainer“ funktioniert, wieso er Günther Jauch sofort eine Niere spenden würde und von der zentralen Erkenntnis: „Hätte ich die Million gewonnen, wär die Sympathie weg gewesen.“

Als Tochter amerikanischer Einwanderer ist Judith Williams zwischen Opernbühnen und mit einem großen Traum aufgewachsen: Menschen mit ihrer Stimme zu bewegen. Doch als sie ihre Stimme durch eine Erkrankung verliert, verliert sie zunächst auch ihre Identität. Aufgeben ist für sie trotzdem keine Option. Bei WOLTER TALKS erzählt sie von ihrem Weg von der Entdeckung ihres Verkaufstalents am Empfang eines Fitnessstudios über Teleshopping bis hin zur Unternehmerin und Investorin bei „Die Höhle der Löwen“. Im Gespräch mit Marcus Wolter geht es um Resilienz, warum ein „Nein“ für sie nur ein „noch nicht“ ist, über Disziplin statt Talent und um ihren größten Herzenswunsch: Encourage people to believe in themselves.

Nelson Müller ist Sternekoch, TV-Koch und Unternehmer, versteht sich aber vor allem als eines: Gastgeber. Bei Wolter Talks spricht er über sein größtes Projekt, die Diepeschrather Mühle. Mit dem Ensemble aus Sternerestaurant, Brasserie und Boutiquehotel geht er bewusst einen Neustart ohne Michelin-Stern ein und zeigt, wie viel Risiko und Business wirklich in der Sterneküche steckt. Dabei geht es um den Druck, jeden Abend abzuliefern, die Rolle von Musik in seinem Leben und darum, dass Heimat mehr ist als ein Ort – sondern auch etwas, das man über Geschmack erleben kann.

Max Schradin weiß, wie man stundenlang live unterhält: Damals im Interaktionsfernsehen bei 9Live, heute an der Spitze der deutschen Twitch-Bubble. Doch wie funktioniert das „Schradin-Imperium“? Bei Wolter Talks erklärt er sein Geschäftsmodell: Einnahmen über Subs, Werbung und Donations, dazu YouTube als Zweitverwertung, TikTok für Reichweite und langfristige Partnerschaften. Mit Marcus Wolter spricht er darüber, wie er als ‚ der Rentner‘ auf Twitch seine eigene Nische gefunden hat, über die Professionalisierung im Live-Streaming und warum eine Verbindung zwischen TV und Social Media nur dann erfolgreich ist, wenn sie organisch zusammenkommt.

Bevor Matthias Opdenhövel zu einem der prägenden Live-Gesichter im deutschen Fernsehen wurde, begann alles mit einem Kindheitstraum: Sportreporter zu werden. Über ein Radio-Volontariat in Detmold führte ihn sein Weg in die wilde VIVA-Zeit, weiter in die große Samstagabendunterhaltung – bis zu dem Moment, der seine Laufbahn krönte: 2014 im Maracanã das WM-Finale für die ARD zu moderieren. Auf diesem Weg lernte er, warum Vorbereitung seine stärkste Waffe ist, Live-Fernsehen ohne Teamarbeit nicht funktioniert, Bodenständigkeit ihn trägt und Gelassenheit oft den Unterschied macht. Genau das prägt auch seine Arbeit in der Sportschau, bei Formaten wie The Masked Singer oder Schlag den Star – das nun seine 100. Ausgabe feiert.

Er ist der Erfinder von Stromberg – und damit einer der prägenden Köpfe der deutschen Comedy-Fiction. Als Autor und Showrunner hat Ralf Husmann ein preisgekröntes Format geschaffen, das Kultstatus genießt und mit dem neuen Kinofilm von einer neuen Generation wiederentdeckt wird. Doch bevor Husmann TV-Geschichte schrieb, begann alles mit einer Schreibmaschine, einem Kinderbuch und dem klaren Wunsch, Autor zu werden. Auf seinem Weg prägte er die deutsche Late-Night, setzte mit seinen Serienfiguren eigene Maßstäbe im deutschen TV und lernte vor allem eines: Kreativität ist Handwerk – und das echte Leben liefert den Stoff dafür.

Vom ersten Pitch bis zur fertigen Serie vergingen nur zwölf Monate. Herausgekommen ist etwas ganz Besonderes: In „Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage“, der neuesten Produktion aus dem Hause Banijay, spielt Annette Frier eine Version von sich – mitten in den Wechseljahren, zwischen Familie, Karriere und der Frage, wie man weitermacht, wenn alles anders wird. Als Schauspielerin und Co-Produzentin bringt sie mit Humor und Tiefgang einen Lebensabschnitt auf den Bildschirm, über den selten offen gesprochen wird. In dieser Folge Wolter Talks spricht sie mit Marcus genau darüber: über das Älterwerden und die Wechseljahre, die sie als zweite Pubertät beschreibt, über die enge Zusammenarbeit mit ihren Schwestern und darüber, was sie als Künstlerin antreibt. Denn Stillstand ist für sie keine Option – oder, wie sie selbst sagt: „Mein Bock was zu machen, ist größer als die Angst vorm Scheitern.“

Zwei Ruhrpottler, zwei Wege auf die Comedy-Bühne: Atze Schröder, einer der meistausgezeichneten Comedy-Stars des Landes, hat mit seiner Kunstfigur eine Marke geschaffen. Tony Bauer, frisch gekürter Deutscher Comedypreis-Gewinner 2024 und Shootingstar der Szene, erzählt seine Geschichte ohne Maske. Im Gespräch mit Marcus blicken beide auf ihre unterschiedlichen Wege auf die Comedy-Bühne und zeigen zugleich, was sie eint: Echtes Lachen entsteht da, wo Herz und Humor zusammenkommen.

In der Sommer-Ausgabe von WOLTER TALKS trifft Marcus auf Sansibar Gründer Herbert Seckler – direkt an Tisch 13, Secklers berühmten Stammtisch mitten in den Dünen. Mit dabei: Laura Wontorra. Für sie ist die Sansibar längst mehr als ein Restaurant. Sie ist ein Lebensgefühl. Denn aus einem Kiosk wurde Kult. Doch Seckler blieb sich immer treu: keine Namen, keine Show, kein Medienrummel. Wer kommt, bekommt Frieden – nicht Publicity. Ein Gespräch über Bauchgefühl statt Businesspläne. Über Herz statt Hype. Warum Seckler nie verrät, mit wem seine Gäste zu Abend essen. Und weshalb bei ihm kein Platz für große Egos ist – aber immer für ehrliche Gastfreundschaft.

Es war ein mutiger Deal mit sich selbst: Alles oder nichts. So beginnt die Reise von Verona Pooth – zur ersten Influencerin, lange bevor Social Media überhaupt ein Begriff war. Mit ihrem Talent für packende Geschichten hat sie ihre eigene Marke geschaffen und der Werbebranche ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Von Misswahlen bis zu ihrer neuen Moderatorenrolle bei Villa der Versuchung: Verona kennt die Bühne – und liebt sie. Sie verrät Marcus, wie das „Ja“-Prinzip sie zur Sängerin, Moderatorin und Unternehmerin machte. Und warum ein Plan B schädlicher ist als gar keiner - denn manchmal reicht ein einziger Satz, um alles ins Rollen zu bringen.