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Von Pyjama-Partys, Nachtmützen und der Erfindung der Privatsphäre In dieser Folge geht es um: • Pyjama-Partys und die Frage: Braucht man einen Schlafanzug? • Schlafen ohne Privatsphäre: Wie Menschen früher nachts gekleidet waren • Nachtmützen, Schlafröcke und andere „Extras für die Nacht“ • Nachtwäsche als Statussymbol im 17. und 18. Jahrhundert • Negligé, Morning Gown, Robe de Chambre • Der Pyjama als Fußnote der Globalisierung • Kleidung, Zivilisiertheit und Gemütlichkeit • Das Bed Jacket, möglichst stilvoll im Bett sitzen

Heute trägt jede:r Sneakers. Vor 40 Jahren war das noch undenkbar. Da löste Joschka Fischer ein Skandälchen aus, als er sich als erster grüner Minister in weißen Nike-Schuhen vereidigen ließ. Seitdem ist viel passiert. Vorher aber auch. Einen kleinen Einblick gibt's hier. Links und Quellen: Joschka Fischers Schuhe im Ledermuseum in Offenbach Vogue Britain über Sneakers

Zwei Küsschen, drei Küsschen – oder lieber gar keinen? Der Begrüßungskuss ist ein Ritual voller Regeln, Missverständnisse und Geschichte. In dieser Folge geht es um die Königin des Begrüßungskusses, Hailey Bieber, römische Senatoren, christliche Friedensküsse, höfische Etikette und den wohl berühmtesten Begrüßungskuss der Weltgeschichte: den von Judas. Links & Quellen: – Karte der französischen Kusszonen – Elisabeth Binder im Tagesspiegel: „Wie geht der Wangenkuss" – What's wrong with social kissing? William Hanson – Caravaggio: Der Kuss des Judas

In dieser Folge von Ach was! geht’s ums Nachtreten: kleine verbale Schläge, antike Obszönitäten und modernes Kommentarspalten-Drama. Schon in der Antike würde zurückgekeilt, manchmal aus persönlicher Beleidigung, als politische Schmähung oder rhetorische Notlösung. Mit dabei: – Catulls berühmtes (und immer wieder indiziertes) Carmen 16 – Martin Luthers direkte Wortwahl – Arthur Schopenhauers „Kunst zu beleidigen“ – und die Herkunft der beleidigten Leberwurst

In der dritten Folge von Ach was! geht es um die Musen: Woher kommen die eigentlich? Wann hat man angefangen, bestimmte Frauen als Musen zu bezeichnen und warum wäre eine englische Malerin im 19. Jahrhundert dabei fast umgekommen? Dafür schaue ich mir Darstellungen an, wie dieses sehr amüsante Bild von Apoll und den 9 Musen, das berühmte Gemälde von Ophelia von John Everett Millais und eine Zeichnung von Elizabeth Siddal, bekannte Muse, leidenschaftliche Künstlerin. Los geht's mit einem Auszug aus der legendären Lesung von "Melusine" aus Loriot's "Pappa ante Portas".

Rülpsen ist lustig. Das wissen alle, die schon einmal in einer Grundschule waren. Aber warum eigentlich? Und wieso ist Rülpsen zwar lustig, aber vor allem dann, wenn es Jungs oder Männer machen? Das schaue ich mir in dieser Folge an. Dabei geht es um die Werner-Comics und "Bölkstoff", Barney aus "The Simpsons", Martin Luther und die Rülps-Etikette anderer Länder.

Wir haben oft persönliche Geschichten zu Farben, haben eine Lieblingsfarbe, eine gehtgarnicht-Farbe. Farben sind nie neutral, sie haben Geschichten. Persönliche Geschichten, aber auch gesellschaftliche. Farben stehen für etwas. Für Stimmungen, Emotionen, Bedeutungen und auch Ideologien. Und deshalb gucke ich mir heute mal eine Farbe an, die zwar überall ist, aber zugleich auch ein Imageproblem hat. Die Farbe braun. Dabei geht es um Höhlenmalereien, die Maler Caravaggio und Rembrandt, einen Mönchsorden und die Nazis. Die hässlichste Farbe der Welt wird besprochen, aber auch ein deutscher Möbelstil und der FC St. Pauli.

Host & Redaktion: Gunda Windmüller Produktion: Anna Scholz