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«Das falsche Umfeld» gibt’s nicht! Wieso? Na, das versuche ich - diesmal in Hochdeutsch, halleluja - hier durch den Äther zu schicken. Wir sind andauernd auf der Suche nach einem Gefühl. Ganz egal um was es geht. Wir brauchen «diesdas» in der Hoffnung, dass es uns DIESES Gefühl geben wird. Und wenn du dann nüchtern wirst, merkst, dass eben DAS Gefühl nichts mit dem Aussen zu tun hat. Nichts im Aussen kann dir (nachhaltig) das Gefühl geben, das du suchst. Du findest es nämlich nur in dir. Denn DU bist der Erbauer und Pfleger deines Gefühlsdingens. Nichts und niemand sonst kann dies (auf lange Dauer) für dich machen. Und wenn DAS Klick gemacht hat, dann bist du auch bei einem Schicksalsschlag besser bedient. Denn auch da weisst du, dass deine Trauer (also ein Gefühl) nicht durch etwas von Aussen besser wird. Ne, sogar dann eher schlechter. Du alleine bist dein Wirt deines ganz Körpereigenen und Seeleneigenen Gefühlshaushaltes. Bedien dich selber mit gutem Tun. <3 Du setzt die Flasche selbst an. Und an dir ist es, das Glück nicht in der Flasche (extrinsisch) sondern in dir (intrinsisch) zu finden. Und es ist da! Ich weiss es. Bei allen ist es da!

Ich bin wütend. Zum Geburtstag meines Jungen hab ich Küchlein analog «yes» gekauft. Die Jungs hatten zum Glück genügend Süsskram, sodass dieser bei mir übrig blieb und ich genüsslich in ein Küchlein reinbiss ___ da drin ist Alkohol! Nein, es ist nicht einfach so ersichtlich. Ja, man kann es - ohne Ausweis zeigen zu müssen - einfach so kaufen. Diese liegen OHNE Warnung im Laden auf und DAS ist legal? Ja, ich bin wütend. Diesmal. Sorry aber Danke fürs Aushalten!

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Morgen höre ich auf. Versprochen! Oder: Morgen zeichne ich die neue Folge Podcast auf! GANZ GANZ SICHER! Sicher nicht! Ja, das Verschieben der Pläne ist auch da verwandt. Man will ja! Aber einfach nicht heute! Den Arsch hochbekommen und es.einfach.machen!Was hat Podcasten und aufhören mit Saufen gemeinsam? Hör selber!

Lohnt sich denn eigentlich der ganze nüchternwerden-Aufwand? Lebt es sich denn wirklich besser ohne Alkohol? Oder wieso tut man sich das ganze denn eigentlich an? Ich habe solche Fragen erhalten und möchte sehr gerne meine Antwort darauf geben. Die nächste Frage kommt dann natürlich gleich - und wie siehst du das?

Ganz im Sinne von »Gesetz der Anziehung« benenne ich mich nicht als Alkoholikerin sondern - wenn überhaupt - als Nüchterne! Als Heldin! Als Überlebende! HA!Schliesslich bin ich auch keine Raucherin mehr, wenn ich aufgehört hab mit Rauchen. Oh und anonym bin ich auch nicht. Nein! Ich brauch mich nicht zu schämen oder zu verstecken - ganz im Gegenteil! ICH habe den Absprung geschafft und dafür kann ich mit geschwelter Brust stolz sein. »Anonyme Alkoholiker« impliziert für mich genau das Gegenteil. Ja, so in etwa ist meine Erklärung auf die Frage, warum ich denn nicht zu den AA gegangen bin (oder gehe).

... was Hänschen nicht lernt ... und so. Echt jetzt? Dass der Alkohol ein Gift ist, sollte doch ----- späääätestens ------ nach dem ersten Hangover alias Kater klar sein. Und man kippt ihn immer ... und immer ... und immer wieder! Na servus.

Ich wurde gefragt, wann und vor allem, wie ich gemerkt habe, dass ich abhängig bin. Der Weg, hin zum Ende einer langen Ära im Alkohol-Sumpf, ist holperig und sehr oft dann auch traurig und desaströs. Vom Leugnen, es nicht wahrhaben wollen, über zerstörte Freundschaften, Blackouts bis hin zum «Point of no return» - ein steiniger Weg mit vielen Blessuren.Hier schneide ich die Oberfläche mal an und bringe das eine oder andere Fünkchen an Merkmalen zum Vorschein. Über die Merkmale könnte man ganz eigene Podcast-Folgen füllen ... und es gibt viele, viele Zeichen, welche man in der Sucht beflissentlich übersieht. Oh ja.

Ich erzähle dir von mir, wer ich bin, woher ich komme, wer hier auch noch mit ins Mikro plaudert oder Miaut, viel eher und von meiner Absicht, meinen Weg, raus aus dem Alkohol Sumpf, mit dir zu teilen. Los geht's!