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Kaye Mortley ist eine ungewöhnliche Radiopoetin. Sie verwendet Originaltöne und Geräusche aus ihrer Umwelt – und doch wirken ihre Stücke wie Fiktionen. Ein Portrait der französisch-australischen Radiomacherin von Dörte Fiedler.

Ein schlafwandlerisches Stück., ein „Theater der Stille“ ... Eine Rückkehr in die Heimat Australien, auf der Suche nach den eigenen Wurzeln. Was sie findet: Grosse Einsamkeiten, enorme Dürren. Und die eigene Geschichte, das eigene Leben: stellt sich als großer Zufall heraus. Von Kaye Mortley

Stjepan rettet Malena, ein verletztes Storchenweibchen. Jedes Jahr besucht sie der Storchenmann Klepetan. Die romantische Storchenliebe wird weltweit bekannt. Gewinnerstück des Prix Europa 2021. Von Marta Medvešek

Ze’ev ist ein freundlicher, älterer Herr, der täglich im Schwimmbad seine Runden zieht. Auf seinem Arm eine Tätowierung: 176615… Wie kann man seine Geschichte erzählen? Vielleicht rückwärts? Gegen den Strom? Auf die Wunde zu? Von Fabiana Blasco

Als Jugendliche hat die Autorin mit ihrer Familie Litauen verlassen. Jetzt kehrt sie mit dem Aufnahmegerät zurück. Und hört vier Frauen zu, die dortgeblieben sind: Dalia, Violeta, Jurga und Alexandra. Von Jūratė Braginaitė

KI revolutioniert unsere Arbeitswelt. Der Prozess ist in vollem Gange. Aber was heißt das für die Kreativen? Werden Radio-Features demnächst von einer KI gemacht? Jörn Klare will es wissen. Von Jörn Klare

Magdalena ist Mitte 30 und Mutter dreier Kinder, als sie an der Einsicht nicht mehr vorbeikommt, dass es Frauen sind, die sie begehrt - und keine Männer. Allerdings: Seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr ist sie Mitglied einer christlich-evangelikalen Freikirche. Wie wird sie diese Ideologie los? Und bekommt Herz und Kopf frei? Von Monika Kursawe