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Grafikkarten sind für Grafik?! Diese namensgebende Weisheit stimmt heute nicht mehr, stattdessen werden Grafikkarten für alles mögliche eingesetzt, von wissenschaftlichen Simulationen von Galaxiekollisionen bis ihn zu resourcenfressenden und gesellschaftlich riskanten Anwendungen wie genAI. Doch wie kam es dazu? Wir schauen uns an, wie aktuelle Grafikhardware aufgebaut ist und warum sich diese Hardware auch für so viele andere Zwecke eignet. DE mit englischen Folien Wir machen zusammen einen Durchstich durch die Welt der Grafik(karten)programmierung: Wie funktioniert eigentlich traditionelle Grafikalgorithmen und Rasterisierung? Was sind Shader und Texturen? Wie funktioniert Vektor- und SIMT-Prozessoren? Und zuletzt was ist GPGPU und wofür wird es genutzt? Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/APCQFY/

I just wanted Zulip notifications on my phone. So I started building something myself - and fell into a rabbit hole. This talk tells the story of how I tried to solve a problem - and in doing so, understood how push notifications actually work. Why my first approach didn't scale. Why almost every app uses Firebase or APNs. Why even Signal knocks at Google's door. And why, since the Wyden letter of 2023, this is a documented privacy problem: "We kill people based on metadata." I'll show what alternatives exist with UnifiedPush and ntfy, how I built a bridge for Zulip, and why the same problem applies to your Prometheus alerts, Grafana notifications, and CI/CD pipelines. And what all of this has to do with digital sovereignty. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/38ZLSX/

Neue Regierung, neues Sondervermögen, da gibt es doch jetzt frischen Wind für die Energiewende in Deutschland, richtig? Leider ist das Gegenteil der Fall. Die politische Unterstützung auf Bundesebene für die Energiewende bricht zunehmend weg. Woher soll man da noch Mut und Hoffnung schöpfen? Wir zeigen Wege und Beispiele auf! Lokal, global, analog und digital bewegt sich viel. Brandaktuell geben wir Einblicke in die neuesten Initiativen, erfolgreiche Klagen, Bewegungen und Erfolge aus der Region und der ganzen Welt. Was ist in der ersten Hälfte von 2026 schon geschafft worden? Wo gibt es Blockaden? Wo braucht es jetzt deinen Beitrag damit es voran geht? So gibt es zum Beispiel neue Rechtsprechung und Normen für Steckersolar. Was ist da alles passiert, was muss man jetzt wissen? Wie kann man Speicher sinnvoll am Balkon nutzen und die Cloud umgehen? Was tut sich in der Forschung? Und was hat das alles mit mir zu tun? Wir wollen Mut machen und Begeistern, für die Herausforderungen die noch vor uns liegen, aber auch die Erfolge feiern die bereits da sind! Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/P7AJJB/

Kritische Infrastruktur, Notfallschutz, Datenbankenreplikation, embedded Linux, custom hardware, Umweltradioaktivität? Einmal alles bitte! Das Bundesamt für Strahlenschutz betreibt mit über 1700 Messstellen bundesweit ein Messnetz für Ortsdosisleistung. Messdatenbanken redundant an 6 Standorten, Datenaufbereitung für den Notfallschutz. Hier gibts eine ausführliche Vorstellung von Technik, Protokollen und Gerät. Und Quellcode. Um überhaupt eine Chance zu haben, zeitnah auf radiologische Notfälle zu reagieren, ist es eine sehr gute Idee, Umweltradioaktivität dauerhaft zu messen. Idealerweise prüft man diese Messwerte fortlaufend und speist sie in verständliche und bedienbare Informations- und Prognosesysteme ein. Nach Strahlenschutzgesetz ist daher die großflächige Ermittlung der Gamma-Ortsdosisleistung Zuständigkeit des Bundes, mitsamt Entwicklung und Festlegung von Probenahme-, Analyse-, Mess- und Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Umweltradioaktivität sowie die Durchführung von Vergleichsmessungen und Vergleichsanalysen. Zunächst sind es Umweltmessungen, die die Radioaktivität der natürlichen Radionuklide messen, im Notfall ist das Messnetz gleichzeitig ein Frühwarnsystem. Die Frage dabei: Wie macht man das? Welche Anforderungen ergeben sich konkret? In diesem Talk gibts den kompletten Querschnitt von der Messung bis zur Übertragung in die Informationssysteme des Bundes und dem internationalen Austausch in der EU und der internationalen Atomenergiebehörde. Erklärung und Einführung insbesondere zu: - Messhardware - Netzwerkarchitektur und -protokolle - Messdaten-Replikation und Redundanzen - Datenprüfung und Plausibilisierung - Ausblick ins integrierte Mess- und Informationssystem des Bundes - öffentliche Schnittstellen und APIs Wo es sich anbietet mit ein paar kleinen Livedemos. Und als besonderer Bonus: Quellcode, Quellcode, Quellcode. Das Bundesamt für Strahlenschutz entwickelt unter GPL. Bisher war Sourcecode vom ODL-Messnetz aber nicht veröffentlicht. Das ändert sich jetzt, dieser Talk kommt mit Code-Drop. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/8VZADC/

Kommunikation ist für Menschen mindestens genauso schwierig wie für Computer. Wir reisen von `ASCII` bis `UTF` und betrachten dabei (fast) alles dazwischen und *daneben*. Historische Anforderungen an unterschiedliche Methoden für Encoding bis hin zu aktuellen Missverständnissen. Dieser Talk ist *einstiegsfreundlich*, bietet aber auch für Expert:innen unterhaltsame und unerwartete Einblicke. Dieser Vortrag ist Teil meiner Serie über grundlegende Technologien welche bereit diese Themen umfasst: - Emoji - Schriften und Typography - Datenkompression - USB (2 Vorträge) - Backups - HTTP/2 - Email Systems - Unterschiedliche Shell tools, unter anderem `ssh` und `tmux` Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/DELCDS/

Can art be a catalyst for change in times of war and conflict? What role can creative acts of counter-memorialization, interventionist practices, play, and participatory art take to change how we perceive and act upon issues of contemporary and historical violence and in the broader politics of memory? Over four decades, media artist and activist Joseph DeLappe has forged a distinctive artistic practice involving the creative and critical use of games, public intervention, sculpture, performance, and activism. In this talk, the artist will share documentation from a diversity of creative projects and actions developed over the past several decades that utilize digital and analogue processes to creatively address such questions. A lineage of works, including video games, public actions (online and IRL), participatory making, performance, play, protest and memorialization will illuminate upon his critical and interrogative strategies engaging the intersections of art, technology, and social engagement. Joseph DeLappe is Professor of Games and Tactical Media at Abertay University in Dundee, Scotland. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/97LFTV/

Rust-GPU compiles (embedded) Rust to GPU shaders. You can then use these shaders in the bevy game engine, your custom wgpu render or whatever else needs shaders. We'll look at how it compares to DSLs for GPU programming, such as glsl, wgsl or burn. And why are we targetting SPIR-V, yet can compile to wgsl and run on the web. And if we really can compile ordinary rust, what could we run on graphics cards? Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/8ZN9MC/

After one week of research and 15 CVEs later we want to share some insights! Most of us have probably already encountered the term bossware - software used by employers to monitor employees. While some of this software is almost indistinguishable from malware in terms of surveillance and functionality, there is still significant market demand for it. Employers might not care much about privacy concerns or efficiency beyond certain metrics, but what about the security risks that could put the company itself at risk? After one week of research and 15 CVEs later we want to share some insights! Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/M3QHL3/

Mobilität ist ein Grundbedürfnis – sei es der Weg zum Supermarkt, zu Freunden oder in ein Café. Gleichzeitig besteht breiter Konsens, dass Mobilität nachhaltiger gestaltet werden muss. Doch wie lässt sich Mobilität so messen und bewerten, dass sowohl individuelle Bedürfnisse als auch Nachhaltigkeitsziele berücksichtigt werden? Dieser Beitrag stellt mobi.mapr und das zugrunde liegende Modell vor. Im Zentrum steht ein aktivitätsbasierter Ansatz, der nicht Verkehr oder Infrastruktur, sondern Menschen, ihre alltäglichen Aktivitäten sowie ihre subjektiven Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt. Auf Basis offener Daten entsteht so ein transparenter Ansatz zur Bewertung von Mobilitätsqualität – nachvollziehbar, reproduzierbar und unabhängig von proprietären Plattformen oder KI-Slop. Das Ergebnis ist ein offenes Dashboard, das Mobilität sichtbar und vergleichbar macht. Es ermöglicht, Mobilitätsräume zu erkunden, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen und Menschen dabei zu unterstützen, ihre Mobilität selbstbestimmt zu gestalten. Sämtliche Daten sind zusätzlich über eine offene API unter CC BY 4.0 zugänglich. Dieser Talk legt einen besonderen Fokus auf den ÖPNV, sowie auf die Region Karlsruhe. Welche Effekte hat das Karlsruher Modell? Kann der KVV die Pfalz retten? All diese Fragen werden beantwortet! Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/LU8TCX/

Im selben Gebäude, in dem die GPN stattfindet, war 2025 die Ausstellung “Choose Your Filter!” zu sehen. Gezeigt wurden künstlerische Webbrowser aus drei Jahrzehnten, also Software, die selbst Kunstwerk und Anzeigeumgebung in einem ist. Der Ausstellung ging ein mehrjähriges Forschungsprojekt am KIT voraus, in dem solche Browser als eigenständige künstlerische Form untersucht wurden. Sie sind als Remix-Programme interpretierbar, sie situieren Nutzer*innen und formen mit, wie das Web durch sie hindurch wahrgenommen wird. Browser bestimmen, was sichtbar wird, in welcher Geschwindigkeit, Reihenfolge und Hierarchie. Damit sind sie Filter im wörtlichen Sinn, und Gegenstand sozio-politischer, ökonomischer und kultureller Fragen. Wenn solche softwarebasierten Werke überhaupt in den Blick genommen werden, beschränkt sich die Auseinandersetzung im akademischen Rahmen üblicherweise auf ihre Dokumentation, Beschreibung und Kontextualisierung der Arbeiten. Eine Ausstellung, die den Anspruch hegt, nicht (nur) Relikte zu zeigen, verlangt mehr: Dort sollen die Arbeiten wieder live erfahrbar sein, also tatsächlich laufen, in einem Raum, vor Publikum, über Monate hinweg — ohne Wartung im laufenden Betrieb und ohne technisches Personal, das im Zweifel eingreift. Damit verschiebt sich die Aufgabe grundsätzlich hin zu Reparatur und robuste Stabilisierung. Werke, die für eine bestimmte historische Konfiguration aus Browser, Plugin, Betriebssystem und Serverlandschaft geschrieben wurden, müssen in einer Gegenwart funktionieren, in der diese Konfiguration nicht mehr existiert, und sie müssen es selbständig tun: Crashes überstehen, Zustände zurücksetzen, mit unterschiedlichsten Besucher*inneninteraktion umgehen, fehlende Server kompensieren — alles ohne Hand am Gerät. Was im Forschungsprojekt eine Frage des Verstehens war, wird im Ausstellungsbetrieb eine Frage der Rekonstruktion und der autonomen Lauffähigkeit — konzeptuell, technisch und konservatorisch zugleich. Der Vortrag berichtet aus erster Hand davon, wie aus einem Forschungsvorhaben eine Ausstellung wurde: welche Entscheidungen kuratorisch fallen mussten, wie einzelne Werke wieder zum Laufen gebracht wurden, und welche Infrastruktur dabei entstanden ist, um Netzkunst aus mehreren Jahrzehnten parallel und stabil zu betreiben. Wir sprechen aus zwei Perspektiven — kunsthistorisch und museumstechnisch — über dasselbe Problem: was es heißt, Software, die selbst Kunstwerk ist, nicht nur zu beschreiben, sondern zu zeigen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://cfp.gulas.ch/gpn24/talk/JQYNPX/