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Über Liebe, Verbundenheit und die Kunst, das Ego hinter sich zu lassen. „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“ (Rumi) Kaum ein Mystiker wurde über Jahrhunderte hinweg so gelesen und zitiert wie Dschalal ad-Din Rumi. Seine Gedichte handeln von Liebe, Sehnsucht, innerer Freiheit und der Erfahrung, Teil eines größeren Ganzen zu sein. Im Zentrum seines Denkens steht die Überzeugung, dass der Mensch erst dann zu sich selbst findet, wenn er die ständige Identifikation mit seinem Ego, seinen Ängsten und seinem Kontrollbedürfnis loslässt. Albert und Jan sprechen darüber, warum Rumi Liebe nicht als romantisches Gefühl, sondern als philosophische und spirituelle Kraft versteht, weshalb Krisen oft der Beginn innerer Entwicklung sein können und was es bedeutet, sich dem Leben mit mehr Gelassenheit und Offenheit zuzuwenden. Sie diskutieren über die Parallelen zwischen Rumis Mystik und den Weisheitslehren der Antike, über die Bedeutung von Stille und innerer Leere sowie über die Frage, warum seine Gedanken gerade in einer Zeit von Selbstoptimierung, Dauerbeschleunigung und Orientierungslosigkeit erstaunlich aktuell wirken. Eine Folge über die Freiheit, loszulassen und dadurch dem eigenen Wesen näherzukommen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Rumi, Meister Eckhart, Platon, Konfuzius, Patanjali, Thich Nhat Hanh, Aischylos, Johann Wolfgang von Goethe Weiterführende Links: „In Harmonie mit sich selbst und dem Universum." Der Deutschlandfunk-Beitrag porträtiert den persischen Mystiker Rumi (1207–1273) als bedeutenden Sufi-Gelehrten, dessen Werk auf universelle Liebe und innere Harmonie fokussiert. Als Begründer des Mevlevi-Ordens (tanzende Derwische) inspirieren seine zeitlosen Botschaften bis heute weltweit. „Alles, was dazwischenliegt“ Der Spektrum der Wissenschaft-Artikel thematisiert auf der Basis des berühmten Rumi-Zitats die menschliche Herausforderung, Ambiguitäten und innere Widersprüche im Alltag konstruktiv zu bewältigen. Der Text beleuchtet, wie wichtig es ist, Mehrdeutigkeiten jenseits starrer Richtig-Falsch-Muster auszuhalten.

Interview mit dem Politikwissenschaftler und Autor Pierrot Raschdorff über sein Buch „Die neue Höflichkeit“. „Die Fähigkeit, auch im Streit die Würde des anderen anzuerkennen, ist vielleicht die wichtigste Form der Höflichkeit.“ (Pierrot Raschdorff) Unsere Gesellschaft wirkt zunehmend gereizt. Politische Debatten verhärten sich, soziale Medien belohnen Zuspitzung und viele Menschen haben das Gefühl, schwierigen Gesprächen lieber aus dem Weg zu gehen. Doch wie können wir miteinander im Gespräch bleiben, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind? Und welche Rolle spielt die alte Tugend der Höflichkeit dabei? Erst recht, wen wir sie nicht als starre Etikette, sondern als innere Haltung verstehen? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit dem Politikwissenschaftler und Autor Pierrot Raschdorff über sein neues Buch „Die neue Höflichkeit“. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum eine respektvolle Streitkultur für Demokratie und Zusammenleben unverzichtbar ist, weshalb Zuhören oft wichtiger ist als Überzeugen und wie Rituale, Smalltalk und echte Begegnungen Brücken zwischen Menschen schlagen können. Dabei wird deutlich: Höflichkeit bedeutet nicht Anpassung oder Konfliktvermeidung, sondern die Fähigkeit, auch im Dissens die Würde des anderen zu achten und im Dialog zu bleiben. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Aristoteles, Seneca, Konfuzius, Jean-Jacques Rousseau, Goethe Weiterführende Links: „Höflichkeit: Warum es uns selbst so glücklich macht, höflich zu anderen zu sein“. Beitrag des Bayerischen Rundfunks über die psychologischen und sozialen Wirkungen von Höflichkeit. Der Artikel zeigt, warum freundliches Verhalten Vertrauen schafft, Konflikte entschärfen kann und nicht nur dem Gegenüber, sondern auch uns selbst guttut. „Mehr Höflichkeit und Taktgefühl“: Beitrag auf Ethik heute über die Bedeutung von Takt, Rücksicht und respektvoller Distanz im Umgang miteinander. Ausgehend von den Gedanken des Philosophen Martin Scherer zeigt der Artikel, warum Höflichkeit weit mehr ist als gute Manieren: Sie hilft dabei, Grenzen zu achten, Verletzungen zu vermeiden und in einer zunehmend egozentrischen Gesellschaft respektvolle Beziehungen zu gestalten. „Die neue Höflichkeit“ Pierrot Raschdorffs‘ aktuelles Buch. Website von Pierrot Raschdorff.

Über Verantwortung, Freiheit und die Frage, wofür es sich zu leben lohnt. „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Freiheit.“ (Viktor Frankl) Diese Folge ist einer der beeindruckendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gewidmet: dem Neurologen, Psychiater und Begründer der Logotherapie Viktor Frankl. Geprägt von den Erfahrungen der Konzentrationslager entwickelte Frankl eine Philosophie, die den Menschen nicht als Opfer seiner Umstände versteht, sondern als Wesen, das selbst unter schwierigsten Bedingungen die Freiheit besitzt, Haltung zu wählen und Verantwortung zu übernehmen. Im Zentrum seines Denkens steht dabei nicht das Streben nach Glück, Erfolg oder Lust, sondern die Frage nach dem Sinn. Albert und Jan sprechen darüber, warum Sinn für Frankl wichtiger ist als Glück, weshalb Freiheit immer auch Verantwortung bedeutet und wie Menschen selbst in Leid und Krisen Orientierung finden können. Sie diskutieren, ob wir heute eher unter Sinnlosigkeit oder unter einer Überfülle an Möglichkeiten leiden, warum Wohlstand allein kein erfülltes Leben garantiert und was Frankls Denken für eine Zeit von Social Media, Selbstoptimierung und Dauervergleich bedeuten kann. Eine Folge über Freiheit, Verantwortung und die vielleicht wichtigste Frage unseres Lebens: Wofür lohnt es sich zu leben? Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Viktor Frankl, Goethe, Konfuzius, Seneca, Musonius Rufus, Epiktet, Immanuel Kant, Sigmund Freud, Alfred Adler Weiterführende Links: Viktor Frankl Zentrum Wien: Das Viktor Frankl Zentrum Wien vermittelt Leben und Werk des österreichischen Psychiaters Viktor Frankl. Im Mittelpunkt seiner Logotherapie steht die Überzeugung, dass der Mensch selbst unter schwierigen Bedingungen Sinn finden und Verantwortung für sein Leben übernehmen kann. Die Sinnsuche versteht Frankl als zentrale menschliche Motivation. Roland Kipke, „Viktor Frankl und die gegenwärtige philosophische Sinndiskussion“::Der Philosoph Roland Kipke ordnet Viktor Frankls Sinnlehre in die moderne Debatte über das gelingende Leben ein. Er zeigt, wie Frankls Gedanken zu Sinn, Verantwortung und Selbsttranszendenz wichtige Impulse für die praktische Philosophie liefern und bis heute aktuell geblieben sind.

Über Selbstwert, soziale Anerkennung und die Suche nach Ansehen. „Wer nach Ruhm strebt, macht sich zum Sklaven der Meinung anderer.“ (Seneca) Status ist unsichtbar und doch allgegenwärtig. Er zeigt sich in Titeln, Autos, Followerzahlen, Kleidung oder der Art zu sprechen. Viele Menschen würden von sich behaupten, dass ihnen Status nicht besonders wichtig sei. Und dennoch beeinflusst er häufig unbewusst Entscheidungen, Selbstbild und Lebensziele stärker, als wir zugeben möchten. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophische Bedeutung von Status, Anerkennung und sozialem Ansehen. Warum ist es uns so wichtig, wie andere über uns denken? Weshalb kann Lob von außen so befriedigend sein und gleichzeitig abhängig machen? Albert erklärt, warum das Streben nach Status oft Ausdruck eines tieferen Bedürfnisses nach Wertschätzung und Verbundenheit ist. Philosophen von Seneca bis Laotse warnte jedoch vor der Jagd nach Ruhm weil sie abhängig macht. Sie fragten danach, wie es gelingen kann, Selbstwert stärker aus sich selbst als aus der Anerkennung anderer zu schöpfen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Seneca, Epiktet, Laotse, Epikur, Erich Fromm Weiterführende Links: „Die Suche nach der eigenen Identität“ Deutschlandfunk-Beitrag über die Frage, wie Menschen ihr Selbstbild entwickeln und warum Identität heute zunehmend zwischen individueller Freiheit, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Wunsch nach Anerkennung entsteht. „Auf der Suche nach Status“ Psychologie-Heute-Artikel über das menschliche Bedürfnis nach Anerkennung und sozialem Ansehen. Der Beitrag zeigt, warum Statusstreben eng mit unserem Selbstwertgefühl verbunden ist und weshalb die Suche nach äußerer Bestätigung oft keine dauerhafte Zufriedenheit schafft.

Muster brechen, gelassener leben. „Die Menschen sagen alle: Ich weiß und handeln doch anders.“ (Li Ji, Buch der Riten) Viele Menschen wissen genau, was ihnen guttun würde. Sie kennen die Gedanken der Stoiker über Gelassenheit, die Empfehlungen des Buddhismus zum Umgang mit Leid oder die philosophische Idee eines maßvollen Lebens. Und trotzdem reagieren sie im Stress impulsiv, sagen zu oft Ja, übernehmen zu viele Aufgaben oder verlieren sich immer wieder in denselben Mustern. In dieser Folge sprechen Albert und Jan über die vielleicht größte Herausforderung der praktischen Philosophie: die Umsetzung. Warum reicht Einsicht allein oft nicht aus? Weshalb sind Gewohnheiten stärker als gute Vorsätze? Und wie gelingt es, zwischen Reiz und Reaktion den berühmten Moment der Freiheit zu finden? Es geht um Selbstbeobachtung, Persönlichkeitsentwicklung, Selbststeuerung, Nein-Sagen und die Macht eingeübter Muster. Albert erklärt, warum Veränderung Geduld braucht, weshalb kleine Schritte oft wirksamer sind als große Vorsätze und warum die wichtigste Aufgabe darin besteht, immer wieder zum eigentlichen Ziel zurückzukehren: ein gutes und gelingendes Leben zu führen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Sokrates, Aristoteles, Platon, Seneca, Epiktet, Konfuzius, Buddha, Johann Wolfgang von Goethe, Viktor Frankl Weiterführende Links: „Fünf Dinge, die gelassene Menschen anders machen“ GEO-Artikel über die Frage, warum manche Menschen auch in stressigen Situationen ihre innere Ruhe bewahren. Unter anderem geht es um einen entspannteren Umgang mit Perfektionismus, die Konzentration auf das Wesentliche und die Fähigkeit, Belastungen mit mehr Abstand zu betrachten. „Wie Philosophie uns helfen kann, ein gutes Leben zu führen“ Artikel von The School of Life über die ursprüngliche Aufgabe der Philosophie als praktische Lebenshilfe. Warum wurde Philosophie über Jahrtausende weniger als akademische Disziplin, sondern als Orientierung für zentrale Fragen des Lebens verstanden: Wie finden wir Sinn, Gelassenheit, gute Beziehungen und ein erfülltes Leben?

Warum Perfektion uns die Authentizität raubt. „Es gibt einen Riss in allen Dingen. Nur so kommt das Licht hinein.“ (Leonard Cohen) In einer Welt der Selbstoptimierung wirkt die japanische Philosophie des Wabi Sabi fast wie ein Gegenentwurf. Statt Perfektion, Kontrolle und ständiger Steigerung betont sie das Unfertige, Vergängliche und Unvollkommene. Schönheit entsteht nicht trotz der Risse und Falten, sondern oft gerade durch sie. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Wabi Sabi weit mehr ist als eine ästhetische Stilrichtung aus Japan. Es geht um eine Haltung zum Leben: um den würdevollen Umgang mit Brüchen, um Einfachheit statt Daueroptimierung und um die Frage, warum Menschen oft dann authentisch werden, wenn sie aufhören, perfekt wirken zu wollen. Dabei zeigt sich, dass gerade Vergänglichkeit und Unvollkommenheit dem Leben Tiefe und Bedeutung verleihen können. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Platon, Epikur, Karl Jaspers, Konfuzius, Zen-Buddhismus, Daoismus Weiterführende Links: „Wabi-Sabi – Bedeutung, Philosophie & die stille Schönheit des Unvollkommenen“ Japanwelt-Beitrag über die die Idee, Schönheit nicht im Perfekten, sondern im Vergänglichen, Unfertigen und Gealterten zu finden. „Wabi-Sabi“ Erklärung von Treffpunkt Philosophie zu Wabi Sabi als Haltung, Schönheit in Einfachheit, Vergänglichkeit und Unvollkommenheit zu entdecken. „Wabi-Sabi: Wie die japanische Philosophie helfen kann, glücklicher zu werden“ Online-Artikel von VOGUE Germany über Wabi Sabi als Einladung, Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Einfachheit bewusster anzunehmen – und gerade darin mehr Gelassenheit und Lebenszufriedenheit zu finden.

Wie du zwischen Krisen und Nachrichten bei dir bleibst. „Das höchste Glück des Menschen liegt in der Seelenruhe.“ (Epikur) Krisen, Konflikte, schlechte Nachrichten: Vieles in unserer Zeit bindet unsere Aufmerksamkeit und zerrt an unserer inneren Ruhe. Umso aktueller wirkt ein antiker griechischer Begriff: Ataraxia. Gemeint ist eine Haltung der Seelenruhe, Unerschütterlichkeit und heiteren Gelassenheit, wie sie Stoiker und Epikureer als Voraussetzung und Zeichen für ein glückliches Leben verstanden haben. In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Ataraxia nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat, weshalb wir lernen müssen, zwischen dem Beeinflussbaren und dem Unverfügbaren zu unterscheiden und wie man auch in schwierigen Zeiten bei sich selbst bleiben kann. Es geht um innere Stabilität, den Umgang mit Sorgen und Ängsten und die Frage, warum die wahre Stärke vielleicht gerade darin liegt, nicht alles erzwingen zu wollen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Epikur, Sokrates, Seneca, Epiktet, Demokrit, Buddha, Viktor Frankl, Konfuzius Weiterführende Links: „Auf der Suche nach Gelassenheit“ Deutschlandfunk-Kultur-Beitrag über Reizüberflutung, innere Unruhe und die Frage, warum Gelassenheit in einer beschleunigten und digitalisierten Welt zu einer immer wichtigeren Fähigkeit wird. Der Artikel beleuchtet außerdem, wie permanente Erreichbarkeit, Aktivismus und Selbstoptimierung unsere innere Balance beeinflussen können. „Gelassen und sicher im Stress“ Spektrum-Leseprobe zum Thema Resilienz und Stresskompetenz. Der Psychotherapeut Gert Kaluza beschreibt darin, wie Menschen lernen können, mit Belastungen gelassener umzugehen, ihre innere Widerstandskraft zu stärken und im Alltag bewusster zwischen Anspannung und Regeneration zu balancieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Selbstreflexion, mentale Haltung und praktische Strategien für mehr innere Stabilität. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.

Über Gelassenheit, Perspektivwechsel und die Kunst, das Ungeplante anzunehmen. „Zufälle sind unvorhergesehene Ereignisse, die einen Sinn haben.“ (Diogenes von Sinope) Wir planen, organisieren und versuchen, unser Leben möglichst gut im Griff zu haben. Und doch passiert vieles gerade dann, wenn wir nicht damit rechnen: Eine verpasste Fähre führt zu einer unerwarteten Begegnung, ein Umweg verändert einen ganzen Tag, ein scheinbares Unglück eröffnet plötzlich neue Möglichkeiten. Der Zufall begleitet unser Leben ständig. Mal als glückliche Fügung, mal als schmerzhafte Vereitelung unserer Pläne. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum gerade das Unverfügbare eine wichtige Rolle für ein gelingendes Leben spielt. Dabei geht es um die philosophische Frage, ob der Zufall eher Bedrohung oder Bereicherung ist und warum viele antike Philosophen davor warnten, äußere Ereignisse vorschnell als Glück oder Unglück zu bewerten. Denn oft zeigt sich erst später, was ein Ereignis wirklich bedeutet. Die Folge kreist um Themen wie Gelassenheit, Perspektivwechsel und die Kunst, aus allem etwas Gutes zu machen. Oder wie die Daoisten sagen würden: nicht gegen den natürlichen Gang der Dinge kämpfen, sondern lernen mitzuschwingen. Vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis für das Leben: offen zu bleiben für das, was ungeplant geschieht. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Epikur, Sokrates, Epiktet, Seneca, Konfuzius, Laotse, Hartmut Rosa, Hans Erich Nossack, Buddha, Cicero, Viktor Frankl, Johann Wolfgang von Goethe Weiterführende Links: „Faktor Glück“ Psychologie Heute-Artikel über die Rolle von Zufall, Haltung und äußeren Umständen für unser Glücksempfinden – und warum erfülltes Leben oft weniger planbar ist, als wir glauben. Der Beitrag beleuchtet außerdem, weshalb Beziehungen, Sinn und persönliche Einstellungen langfristig wichtiger für Zufriedenheit sind als bloßer Erfolg oder Kontrolle. „Unverfügbarkeit“ Buch von Hartmut Rosa über die These, dass sich die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, Resonanz, Beziehung, Lebendigkeit oder Glück, nicht vollständig planen oder kontrollieren lassen. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.

Interview mit dem ehemaligen McKinsey-Berater und Philosophen Dr. Carsten Lotz. „Der andere ist kein Konkurrent, die Zeit ist nicht knapp, und die Welt ist kein Business Case.“ (Dr. Carsten Lotz) Wirtschaft durchdringt unser gesamtes Leben. Sie strukturiert unsere Arbeit, unsere Städte und längst auch unser Denken. Wir rechnen, vergleichen, optimieren. Wir fragen nach Nutzen, Effizienz und Rendite. Selbst Freundschaft wird zur „Beziehungsinvestition“, Freizeit zur „Quality Time“. Doch was passiert, wenn wir uns dieser Logik zumindest hin und wieder entziehen? In dieser Folge sprechen Albert und Jan mit dem Philosophen, Theologen und ehemaligen McKinsey-Partner Carsten Lotz über die Ökonomisierung unserer Lebenswelt. Über ein Denken, das uns Wohlstand gebracht hat und gleichzeitig droht, unsere Sicht auf das Leben zu verengen. Carsten Lotz kennt beide Seiten: 17 Jahre lang arbeitete er bei der weltgrößten Unternehmensberatung in der „Herzkammer der Wirtschaft“, bevor er sich bewusst entschied, auszusteigen und sich wieder ganz dem Nachdenken zu widmen. Seine These: Wirtschaft ist ein mächtiges Werkzeug, aber kein geeignetes Weltbild für alle Bereiche des Lebens. Denn sie vernachlässigt die Dimensionen eines gelingenden Lebens: Muße, Beziehung und Sinn. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Aristoteles, Laotse, Niklas Luhmann, John Stuart Mill, Hartmut Rosa Weiterführende Links: „Wir müssen effizient sein“ Beitrag in Psychologie Heute über die These der Soziologin Vera King, dass sich der gesellschaftliche Effizienzdruck längst auf nahezu alle Lebensbereiche ausgedehnt hat und unser Denken, Fühlen und Handeln zunehmend prägt. „Ökonomische Psychologie“ Eintrag im Spektrum Lexikon der Psychologie über ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das untersucht, wie Menschen wirtschaftliche Situationen wahrnehmen, bewerten und entscheiden und warum sie dabei oft nicht rein rational handeln. „Wirtschaft als erste Philosophie“ Carsten Lotz‘ aktuelles Buch. Website von Carsten Lotz.

„Das Werk zu tun sei dein Beruf, nicht kümmre dich’s, ob es gelang, begehre nie der Taten Frucht.“ (Bhagavadgita) Diese Pudelkern-Folge widmet sich einem der bedeutendsten Weisheitstexte der indischen Antike, dem zentralen Lehrgedicht des Hinduismus: der Bhagavadgita. Entstanden im alten Indien, erzählt sie kein fernes Märchen, sondern ein zutiefst menschliches Drama: Arjuna steht vor einer Entscheidung, zweifelt, verzweifelt fast und sucht Orientierung. Mitten auf dem Schlachtfeld des Lebens beginnt ein Gespräch mit dem Gott Krishna über Verantwortung, Angst, Sinn und inneren Frieden. Albert und Jan sprechen darüber, warum die Bhagavadgita bis heute so aktuell ist: Wie kann man handeln, ohne sich vom Erfolg abhängig zu machen? Wie findet man den eigenen Weg, statt ständig andere zu kopieren? Was hilft gegen Überforderung, Druck und Entscheidungsangst? Und warum liegt wahre Freiheit vielleicht nicht darin, alles kontrollieren zu wollen, sondern das Richtige zu tun und dann loszulassen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Buddha, Konfuzius, Seneca, Mark Aurel, Demokrit, Zhuangzi, Sokrates, Goethe, Albert Schweitzer, Paramahansa Yogananda Weiterführende Links: „The Bhagavad Gita and The Stoics: 5 Key Timeless Lessons“. Artikel bei Daily Stoic über die Parallelen zwischen Bhagavad Gita und stoischer Philosophie, etwa Gelassenheit, Pflichtbewusstsein, Selbstführung und die Konzentration auf den eigenen Handlungsbereich. „Bhagavadgītā. Das Lied der Gottheit“ Das ist die in der Folge von Albert empfohlene Reclam-Ausgabe zum Originaltext übersetzt von Robert Boxberger mit Erläuterungen zum Text und einem Nachwort zur Wirkungsgeschichte der Gita. „Die Philosophie der Bhagavad Gita – Der Geist der wahren Entsagung“ Artikel bei Yoga Vidya über die zentrale Lehre der Bhagavad Gita: inneres Loslassen, Gleichgewicht im Handeln und die Verbindung von Pflicht, Gelassenheit und spiritueller Entwicklung mitten im Leben.