
Hosted by Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler · DE

1 Minute Mut - Folge 5 Eine Minute Mut #5: Du brauchst wahrscheinlich keine neuen Informationen Ärztinnen und Ärzte gehören zu den wissbegierigsten Menschen, die ich kenne. Podcasts. Fortbildungen. Kongresse. Bücher. Leitlinien. Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen. Und trotzdem beobachte ich bei vielen Menschen etwas Überraschendes: Nicht fehlendes Wissen hält sie zurück. Sondern fehlende Umsetzung. In dieser Folge von „Eine Minute Mut“ geht es darum, warum mehr Informationen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen führen – und warum der nächste Schritt oft wichtiger ist als das nächste Webinar. 👉 In Folge 4 ging es um Angst. 👉 Diese Folge baut darauf auf und zeigt, warum Wissen manchmal zur Ausrede werden kann, nicht ins Handeln zu kommen. Das erwartet dich in dieser Folge ● Warum Ärztinnen und Ärzte so viel Wissen sammeln ● Weshalb Wissen und Umsetzung zwei unterschiedliche Dinge sind ● Eine persönliche Beobachtung aus meiner Selbstständigkeit ● Die versteckten Kosten des ständigen Lernens ● Eine ehrliche Analyse deiner eigenen Wissens- und Umsetzungszeit Die Übung aus der Folge 👉 Schau auf die letzten vier Wochen zurück: ● Wie viele Podcasts hast du gehört? ● Wie viele Bücher gelesen? ● Wie viele Fortbildungen besucht? ● Wie viele Stunden Wissen konsumiert? Und dann frage dich: 👉 Wie viele Stunden habe ich investiert, um dieses Wissen umzusetzen? Nicht planen. Nicht recherchieren. Umsetzen. Vergleiche beide Zahlen – ganz ehrlich. Wer spricht hier? Ich bin Martin Werner. Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der Entscheidung und dem Weg in die Schweiz. Dabei erlebe ich täglich, wie schwer Veränderung sein kann – und welche Faktoren wirklich den Unterschied machen. Diese Prozesse begleite ich auch unabhängig vom Ort: hin zu klaren Entscheidungen und konkreten nächsten Schritten. Wenn du bei einer Entscheidung festhängst und das Gefühl hast, noch mehr Informationen zu brauchen: 👉 Schreib mir gerne. Kontakt & weitere Inhalte 📩 E-Mail: info@docsgoswiss.ch 🌐 Website: www.docsgoswiss.ch

Ist unser Gesundheitssystem auf extreme Hitze vorbereitet? Hitzewellen im Gesundheitswesen – Sind wir besser vorbereitet? Die Hitzewelle im Sommer 2026 hat Deutschland vor große Herausforderungen gestellt. Rekordtemperaturen, tausende hitzebedingte Todesfälle und überlastete Gesundheitseinrichtungen machen deutlich: Extremhitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr, sondern eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Doch welche Lehren lassen sich aus den vergangenen Monaten ziehen – und wie gut ist unser Gesundheitswesen heute tatsächlich vorbereitet? In dieser Folge sprechen wir erneut mit Prof. Clemens Becker über die Hitzewelle 2026 und ziehen gemeinsam mit ihm eine erste Bilanz. Im Fokus stehen die Auswirkungen auf Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste, aktuelle Entwicklungen im Hitzeschutz sowie konkrete Maßnahmen, mit denen sich vulnerable Patient:innen und Mitarbeitende im Gesundheitswesen besser schützen lassen. Eine hochaktuelle Folge mit vielen praxisnahen Impulsen für den klinischen Alltag. Themen dieser Folge Rückblick auf die Hitzewelle 2026 Wie gut war das deutsche Gesundheitswesen vorbereitet? Hitzebedingte Mortalität und außergewöhnliche Gefahrenlagen Auswirkungen auf Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste Mitarbeiterschutz bei Extremhitze Klimatisierung von Gesundheitseinrichtungen – Chancen und Grenzen Notfallregister für vulnerable Patient:innen Kommunale Hitzeschutzkonzepte und Krisenplanung Die neue CALOR-Liste für hitzekritische Medikamente Die "Klimavisite": Welche Parameter sollten vor und während einer Hitzewelle kontrolliert werden? Was Deutschland von anderen Ländern im Hitzeschutz lernen kann Take-Home Messages Extremhitze ist eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen und erfordert strukturierte Vorbereitungsmaßnahmen. Hitzeschutz umfasst weit mehr als Klimaanlagen – gefragt sind intelligente Konzepte für Infrastruktur, Personal und Versorgung. Besonders gefährdete Patient:innen sollten frühzeitig identifiziert und individuell auf Hitzewellen vorbereitet werden. Die neue CALOR-Liste unterstützt bei der Bewertung hitzekritischer Medikamente. Eine strukturierte "Klimavisite" mit Kontrolle von Medikamentenplan, Körpergewicht, Blutdruck und Körpertemperatur kann helfen, hitzebedingte Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Erfolgreicher Hitzeschutz gelingt nur durch die enge Zusammenarbeit von Gesundheitswesen, Kommunen, Politik und Bevölkerung. Hörenswert für Hausärzt:innen Geriater:innen Internist:innen Notfallmediziner:innen Pflegefachpersonen Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen Rettungsdienstmitarbeitende Verantwortliche im Krankenhaus- und Krisenmanagement Alle Healthcare Professionals mit Interesse an Klimawandel und Gesundheit Weiterführende Informationen Klinisch Relevant Notfallregister.eu Deutscher Wetterdienst – Hitzewarnungen https://allgemeinmedizin.uk-koeln.de/forschung/projekte/ Eine hochaktuelle Folge über die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und die Frage, wie sich das Gesundheitswesen auf zukünftige Hitzewellen vorbereiten kann. Praxisnah, interdisziplinär und mit konkreten Handlungsempfehlungen für den klinischen Alltag. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Reine Nervensache x Klinisch Relevant Zerebrale Mikroangiopathien – Mehr als nur ein Zufallsbefund im MRT? Weiße Marklagerläsionen, Mikroblutungen oder kortikale Siderosen werden im klinischen Alltag häufig als unspezifische Begleitbefunde eingeordnet. Doch zerebrale Mikroangiopathien sind weit mehr als ein radiologischer Zufallsbefund: Sie gehören zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle, kognitive Beeinträchtigungen und intrazerebrale Blutungen. Welche Formen gibt es, welche diagnostischen Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung und welche neuen therapeutischen Ansätze zeichnen sich ab? In dieser Kooperationsfolge von Klinisch Relevant und Reine Nervensache sprechen PD Dr. Marc Pawlitzki, Dietrich Sturm und Kai Gruhn mit Prof. Dr. Stefanie Schreiber (Universitätsmedizin Magdeburg) über den aktuellen Stand der Forschung zu zerebralen Small Vessel Diseases und der zerebralen Amyloidangiopathie (CAA). Dabei geht es um moderne Bildgebung, innovative Biomarker, neue Erkenntnisse zur inflammatorischen Komponente der Erkrankung und die Perspektiven zukünftiger Therapien. Gleichzeitig gibt Prof. Schreiber wertvolle Tipps zur Prävention vaskulärer Hirnerkrankungen und spricht über ihren persönlichen Weg in die wissenschaftliche Neurologie. Themen dieser Folge Was sind zerebrale Mikroangiopathien (Small Vessel Disease)? Die zerebrale Amyloidangiopathie (CAA): Klinik und Diagnostik Moderne MRT-Verfahren und die Bedeutung der Black-Blood-Sequenz Liquor-Biomarker und neue diagnostische Entwicklungen Die Rolle von Entzündungsprozessen bei der CAA Kortisontherapie bei inflammatorischen Krankheitsverläufen Aktuelle Forschungsansätze und zukünftige Therapieoptionen Prävention vaskulärer Hirnerkrankungen: Blutdruck, Ernährung, Bewegung und Schlaf Wissenschaft, Nachwuchsförderung und internationale Forschung Warum Netzwerke und Teamarbeit entscheidend für erfolgreiche Forschung sind Take-Home Messages Zerebrale Mikroangiopathien sind eine häufige und klinisch relevante Ursache für Schlaganfälle, Hirnblutungen und kognitive Einschränkungen. Moderne MRT-Techniken und Liquoranalysen ermöglichen eine immer präzisere Diagnostik. Entzündliche Prozesse könnten bei der zerebralen Amyloidangiopathie eine größere Rolle spielen als bisher angenommen und neue therapeutische Möglichkeiten eröffnen. Konsequente Behandlung vaskulärer Risikofaktoren sowie ein gesunder Lebensstil bleiben die wichtigste Präventionsstrategie. Wissenschaftlicher Fortschritt entsteht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, internationale Netzwerke und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Hörenswert für Neurolog:innen Neuroradiolog:innen Internist:innen Hausärzt:innen Ärzt:innen in Weiterbildung Medizinstudierende Wissenschaftlich interessierte Healthcare Professionals Alle, die sich für Schlaganfallmedizin, Demenzforschung und vaskuläre Neurologie interessieren Weiterführende Informationen Klinisch Relevant Reine Nervensache Podcast Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) Eine spannende Folge über ein Krankheitsbild, das in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Prof. Stefanie Schreiber zeigt eindrucksvoll, wie moderne Bildgebung, innovative Biomarker und translational ausgerichtete Forschung dazu beitragen können, zerebrale Mikroangiopathien besser zu verstehen – und künftig gezielter zu behandeln. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Notfallguru x Klinisch Relevant Ketogene Ernährung bei Kindern mit Epilepsie – Was ist im Notfall zu beachten? Die ketogene Diät ist eine etablierte Therapieoption für Kinder mit schwer behandelbaren Epilepsien. Doch was bedeutet diese besondere Ernährungsform für die Versorgung in Notaufnahme, Rettungsdienst oder Klinik? Welche Fallstricke gibt es – und warum können gut gemeinte Standardmaßnahmen im Ernstfall sogar problematisch sein? In dieser Folge der Reihe Klinisch Relevant x NotfallGuru spricht Kai Gruhn mit der Notfallmedizinerin Dr. Isabel Lück über die wichtigsten Besonderheiten im Umgang mit Kindern unter ketogener Ernährung. Anhand praxisnaher Beispiele erläutert sie, worauf Healthcare Professionals bei Diagnostik, Medikation und perioperativem Management achten sollten und warum eine gute Anamnese häufig der wichtigste Schritt ist. Themen dieser Folge Ketogene Ernährung als Therapie bei kindlicher Epilepsie Besonderheiten in der Notaufnahme und im Rettungsdienst Diagnostik bei Erbrechen, Dehydratation und Stoffwechselentgleisungen Blutgasanalyse, Blutzucker und Ketonmessung Zuckerhaltige Medikamente als häufiger Fallstrick Besonderheiten bei Nüchternheit, Sedierung und Anästhesie Warum Eltern die wichtigste Informationsquelle sind Hypoglykämie unter ketogener Diät – wann ist sie physiologisch? Praktische Tipps für den klinischen Alltag Take-Home Messages Kinder unter ketogener Ernährung benötigen im Notfall ein angepasstes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen. Zuckerhaltige Medikamente oder Glukoseinfusionen können die Ketose unterbrechen und sollten nur nach sorgfältiger Indikationsstellung eingesetzt werden. Die Anamnese und das Gespräch mit den Eltern sind entscheidend für eine sichere Versorgung. Bei Unsicherheiten sollte frühzeitig Rücksprache mit dem betreuenden neuropädiatrischen Zentrum gehalten werden. Auch organisatorische Aspekte – etwa lange Wartezeiten oder verlängerte Nüchternphasen – können für diese Patient:innen relevant sein und sollten berücksichtigt werden. Hörenswert für Notfallmediziner:innen Kinder- und Jugendärzt:innen Notfallsanitäter:innen Pflegefachpersonen in Notaufnahme und Pädiatrie Anästhesist:innen Medizinstudierende Ärzt:innen in Weiterbildung Alle Healthcare Professionals, die Kinder im Akutsetting versorgen Weiterführende Informationen Klinisch Relevant NotfallGuru Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) Eine praxisnahe Folge über ein seltenes, aber wichtiges Thema der pädiatrischen Notfallmedizin. Ideal für alle, die Kinder mit Epilepsie sicher versorgen möchten und wissen wollen, warum bei einer ketogenen Ernährung manchmal andere Regeln gelten als im klinischen Standard. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Bullöse Dermatosen – Autoimmunerkrankungen mit Blasenbildung verstehen Blasenbildende Hauterkrankungen gehören zu den wichtigsten Differenzialdiagnosen in der Dermatologie. Doch welche Autoimmunmechanismen liegen ihnen zugrunde? Wie unterscheiden sich die verschiedenen bullösen Dermatosen – und woran lässt sich insbesondere das bullöse Pemphigoid erkennen? In dieser Folge von dermanostik gibt Dr. Alice Martin einen kompakten Überblick über die blasenbildenden Autoimmundermatosen. Im Fokus stehen die Pemphigoid-Erkrankungen mit ihrer Pathophysiologie, den charakteristischen klinischen Befunden sowie den wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Prinzipien. Eine ideale Einführung für alle, die ihr dermatologisches Grundlagenwissen auffrischen oder vertiefen möchten. Themen dieser Folge Überblick über die bullösen Autoimmundermatosen Pemphigoid- und Pemphigus-Erkrankungen im Vergleich Pathophysiologie des bullösen Pemphigoids Autoantikörper gegen BP180 und BP230 Klinische Symptome und typische Hautbefunde Diagnostik mit Histologie, Immunhistopathologie und Serologie Nikolsky-Zeichen und ihre Bedeutung Therapie des bullösen Pemphigoids Vernarbendes Schleimhaut-Pemphigoid Pemphigoid gestationis als Sonderform der Schwangerschaftsdermatosen Take-Home Messages Bullöse Dermatosen sind Autoimmunerkrankungen, bei denen Autoantikörper strukturelle Bestandteile der Haut angreifen. Das bullöse Pemphigoid ist die häufigste blasenbildende Autoimmundermatose des höheren Lebensalters. Die Kombination aus klinischem Bild, Histologie, Immunfluoreszenz und Serologie ist entscheidend für die Diagnosestellung. Das vernarbende Schleimhaut-Pemphigoid betrifft überwiegend die Schleimhäute und kann zu erheblichen funktionellen Einschränkungen führen. Eine frühzeitige Diagnose und konsequente Therapie sind wichtig, um Komplikationen und Langzeitschäden zu vermeiden. Hörenswert für Dermatolog:innen Ärzt:innen in Weiterbildung Hausärzt:innen Patholog:innen Medizinstudierende Pflegefachpersonen in der Dermatologie Alle Healthcare Professionals mit Interesse an dermatologischen Autoimmunerkrankungen Weiterführende Informationen Klinisch Relevant mediLogin Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) Diese Folge vermittelt praxisnah die wichtigsten Grundlagen zu den bullösen Dermatosen und hilft dabei, häufige Krankheitsbilder wie das bullöse Pemphigoid sicher einzuordnen. Ein kompakter Überblick für alle, die dermatologische Autoimmunerkrankungen besser verstehen möchten. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
Fasttrack Podcast x Klinisch Relevant 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert: 👉 Lust auf berufliche Abwechslung? Die Hire a Doctor Group vermittelt Sie als Notfallpfleger:in oder Pflegefachkraft für Anästhesie und Intensivpflege für befristete Einsätze in verschiedene Krankenhäuser und Kliniken. Sie bestimmen, wann, wo und wie lange Sie eingesetzt werden. Sie erhalten neue Einblicke und eine attraktive Bezahlung. Auch wenn Sie Ihre Weiterbildung erst planen oder sich noch in Weiterbildung befinden, haben wir interessante Jobangebote für Sie. Kontaktieren Sie uns! Emergency Severity Index (ESI): Triage in der Notaufnahme einfach und sicher gestalten Wie lassen sich Patient:innen in der Notaufnahme schnell, strukturiert und zuverlässig nach ihrer Behandlungsdringlichkeit einordnen? In dieser Feature-Folge des Notfallpodcasts Fasttrack sprechen Sebastian Schiffer und Andreas Müller mit Florian Großmann über den Emergency Severity Index (ESI) – ein international etabliertes, fünfstufiges Triageinstrument. Florian Großmann arbeitet seit vielen Jahren am Universitätsspital Basel und begleitete dort bereits 2008 die Einführung des ESI. Im Gespräch erläutert er den Aufbau des ESI-Algorithmus, die Einordnung in die fünf Dringlichkeitsstufen und die wesentlichen Neuerungen der fünften Version. Themen dieser Folge Entstehung und Verbreitung des Emergency Severity Index Unterschiede zwischen ESI und Manchester-Triage-System Vorteile eines einheitlichen, leitsymptomunabhängigen Algorithmus Die vier Entscheidungspunkte des ESI: A: Sind sofortige lebensrettende Maßnahmen erforderlich? B: Liegt eine Hochrisikosituation vor, besteht eine akute Bewusstseinsveränderung oder starkes Leid? C: Wie viele diagnostische oder therapeutische Ressourcen werden voraussichtlich benötigt? D: Geben auffällige Vitalparameter Anlass zu einer erneuten Bewertung? Abgrenzung von ESI 1 und ESI 2 Einordnung starker Schmerzen und großen psychischen oder körperlichen Leids Besonderheiten bei akut verwirrten oder dementiell erkrankten Patient:innen Bedeutung der Ressourcenprognose für die Stufen ESI 3 bis 5 Warum sich die Ressourcenabschätzung am Vorgehen eines erfahrenen Behandlungsteams orientiert Unterschied zwischen Behandlungsdringlichkeit und organisatorischer Wartezeit Bedeutung der Vitalparameter als zusätzlicher Sicherheitsmechanismus Neuerungen der fünften ESI-Version: stärkere Berücksichtigung der Vitalparameter Vitalzeichenkontrolle auch vor der Einstufung in ESI 4 oder 5 erneute vollständige Dringlichkeitseinschätzung bei auffälligen Werten differenziertere Altersgruppen bei Kindern Risiken von Untertriage und Bedeutung qualifizierter Triagefachpersonen Perspektiven für digitale und KI-gestützte Triageverfahren Zu Gast Florian Großmann arbeitet am Universitätsspital Basel und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der klinischen Ersteinschätzung und dem Emergency Severity Index. Er war an der Einführung des ESI in Basel sowie an seiner deutschsprachigen Übersetzung und Verbreitung beteiligt. Über Fasttrack Fasttrack ist der Podcast von Sebastian Schiffer und Andreas Müller rund um Notfallpflege und Notfallmedizin. Diese Episode erscheint als Feature-Folge bei Klinisch Relevant. Weitere Fachbeiträge, Podcasts und Fortbildungen findet ihr unter klinischrelevant.de. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Schmerzmanagement in der Palliativmedizin In dieser Episode diskutieren wir mit Dr. Katja Vogelsang, Chefärztin einer Schmerzklinik, die wichtigsten Strategien für eine effektive und patientenorientierte Schmerztherapie in der Palliativmedizin. Sie teilt wertvolle klinische Tipps, aktuelle Medikamente und die Bedeutung der Beziehungsarbeit im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Hauptthemen: Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Schmerztherapie bei palliativ und kurativen Patienten Klinische Prinzipien für eine vorsichtige Dosisfindung und Vermeidung von Nebenwirkungen Bedeutung der Patient-Beziehung, Individualisierung der Therapie und Vertrauen aufbauen Einsatz spezifischer Medikamente: Opioide, Buprenorphin, Fentanyl, Coanalgetika Tipps fürs Arzneimittelmanagement und die - - Zusammenarbeit mit Hausärzten Umgang mit Patientenängsten vor Medikamenten, insbesondere Opioiden Einführung von digitalen Tools und Apps für die Dosierungshilfe Timestamps 00:00 - Begrüßung und Vorstellung von Dr. Katja Vogelsang 01:28 - Unterschiedliche Anforderungen in der Schmerztherapie bei palliativ vs. kurativen Patienten 02:39 - Prinzipien für eine gute Schmerztherapie: schrittweise Dosisfindung und Geduld 03:50 - Bedeutung der individuellen Anamnese und Situationsanalyse 05:21 - Ursachen der Schmerzen und Bedeutung der Genese für Therapieauswahl 07:20 - Umgang mit Ängsten älterer Patienten vor Schmerzmedikamenten 08:19 - Vertrauensaufbau und Beziehungspflege im Therapiemanagement 10:44 - Wichtige Schmerzmedikamente und deren Einordnung (z. B. Tildin, Morphin, Fentanyl) 11:55 - Einsatz von Tildin bei opioid-naiven Patienten und Besonderheiten 15:10 - Hydromorphon: Vorteile, Einsatzbereiche und Umrechnungsfaktoren 16:24 - Bedeutung der Morphindosierung und verschiedene Darreichungsformen 20:27 - Einsatz des Fentanyl-Pflasters – Potenz und Richtlinien 23:39 - Überprüfung alter Medikamente und Vermeidung unnötiger Polypharmazie 25:36 - Buprenorphin: Low-Dose-Therapie und Hautreaktionen 29:16 - L-Polamidon bei neuropathischen Schmerzen 31:51 - Anwendung von Dosis-Apps für die Opioid-Titration 32:14 - Wann Coanalgetika im palliativen Setting sinnvoll sind 33:07 - Einsatz von Antidepressiva und Antikonvulsiva bei neuropathischen Schmerzen 35:29 - Konsensfindung mit Patientinnen und Patienten bei der Medikamentenwahl 36:39 - Abschluss, Ausblick auf weitere Themen und Verabschiedung Ressourcen & Links Wenn du mehr von Dr. Vogelsang hören möchtest, schau dir auch die vorherige Folge zum Thema Symptomkontrolle an. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
Klinisch Relevant x NotfallGuru 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert. 👉 Lust auf berufliche Abwechslung? Die Hire a Doctor Group vermittelt Sie als Notfallsanitäter:in, Notfallmediziner:in oder Notfallpfleger:in für befristete Einsätze in Notaufnahmen oder Rettungsdienste. Sie bestimmen, wann, wo und wie lange Sie eingesetzt werden. Sie erhalten neue Einblicke und eine attraktive Bezahlung. 👉 Zeit für den nächsten Karriereschritt? Die Hire a Doctor Group besetzt ärztliche und pflegerische Fach- und Führungspositionen in Gesundheitseinrichtungen. Wir begleiten und beraten Sie im Bewerbungsprozess. Nutzen Sie unser Netzwerk, um ihre neue Stelle zu finden – auch wenn Sie derzeit noch nicht suchen! Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um! Beta-Blocker-Intoxikation – Der unterschätzte internistische Notfall Beta-Blocker gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten überhaupt. Doch was passiert bei einer Überdosierung? Welche Symptome sind typisch, welche Wirkstoffe sind besonders gefährlich und wie sieht eine moderne Notfalltherapie aus? In dieser Folge der Reihe Klinisch Relevant x NotfallGuru sprechen wir mit der Notfallmedizinerin Dr. Isabel Lück über die Versorgung von Patient:innen mit Beta-Blocker-Intoxikationen. Gemeinsam beleuchten sie die pathophysiologischen Grundlagen, typische klinische Verläufe und die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen – von Atropin und Glukagon bis hin zur High-Dose-Insulin-Therapie und Lipidrescue. Eine praxisnahe Folge für alle, die in der Akut- und Notfallmedizin tätig sind. Themen dieser Folge Beta-Blocker-Intoxikation: Epidemiologie und Ursachen Pharmakologie und Unterschiede zwischen den einzelnen Beta-Blockern Typische Symptome und klinische Warnzeichen Diagnostik in Notaufnahme und Rettungsdienst Bradykardie, Hypotonie und kardiogener Schock Die Rolle von Glukagon, Katecholaminen und Atropin High-Dose-Insulin-Euglykämie-Therapie (HIET) Lipidrescue bei lipophilen Beta-Blockern Extrakorporale Verfahren und temporäres Pacing Praktische Tipps für die Versorgung kritisch kranker Patient:innen Take-Home Messages Schwere Beta-Blocker-Intoxikationen können rasch zu Bradykardie, Hypotonie und kardiogenem Schock führen. Die Therapie erfordert ein strukturiertes Vorgehen und häufig den frühzeitigen Einsatz spezifischer Antidote und intensivmedizinischer Maßnahmen. Glukagon ist ein wichtiger Baustein der Akuttherapie, seine Wirksamkeit ist jedoch individuell unterschiedlich. Die High-Dose-Insulin-Therapie hat sich als effektive Behandlungsoption bei schweren Vergiftungen etabliert. Eine frühzeitige Rücksprache mit einem Giftinformationszentrum kann das therapeutische Vorgehen wesentlich unterstützen. Bei schweren Verläufen ist eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Notaufnahme, Intensivmedizin und klinischer Toxikologie entscheidend. Hörenswert für Notfallmediziner:innen Intensivmediziner:innen Anästhesist:innen Internist:innen Notfallsanitäter:innen Pflegefachpersonen in Notaufnahme und Intensivmedizin Medizinstudierende Ärzt:innen in Weiterbildung Weiterführende Informationen Klinisch Relevant NotfallGuru ToxInfo Eine kompakte und praxisorientierte Folge über einen seltenen, aber potenziell lebensbedrohlichen Notfall. Ideal für alle Healthcare Professionals, die Patient:innen mit Intoxikationen sicher diagnostizieren und leitliniengerecht behandeln möchten. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

[Kennst Du schon die Forbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um!](https://klinischrelevant.de/fortbildungen/)) Rechtsmedizin zwischen Wissenschaft und Wirklichkeit – Im Gespräch mit Prof. Michael Tsokos Die Rechtsmedizin fasziniert viele Menschen – nicht zuletzt durch True-Crime-Formate und Krimiserien. Doch wie sieht der Alltag eines Rechtsmediziners wirklich aus? Was macht dieses Fach so besonders, welche Herausforderungen bringt es mit sich und was können wir aus der täglichen Konfrontation mit Tod und Gewalt über das Leben lernen? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Tsokos, einem der bekanntesten Rechtsmediziner Deutschlands. Es geht um bewegende Erfahrungen aus dem Berufsalltag, den Umgang mit belastenden Fällen, die Unterschiede zwischen Realität und Fiktion sowie die Zukunft der Rechtsmedizin im Zeitalter von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Ein eindrucksvolles Gespräch über ein Fachgebiet, das weit mehr ist als Kriminalistik. Themen dieser Folge Der Alltag in der Rechtsmedizin und der Umgang mit Gewalt und Tod Wie die Arbeit den Blick auf das Leben verändert Warum Rechtsmediziner:innen anders mit belastenden Situationen umgehen Psychische Belastung und Resilienz in der Rechtsmedizin True Crime: Was stimmt – und was ist reine Fiktion? Häufige Irrtümer über die Arbeit im Sektionssaal Nachwuchsmangel in der Rechtsmedizin Welche Rolle spielen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz? Warum die Rechtsmedizin auch in Zukunft ein unverzichtbares medizinisches Fach bleiben wird Take-Home Messages Die Realität der Rechtsmedizin ist häufig deutlich komplexer und belastender als ihre Darstellung in Film und Fernsehen. Die tägliche Auseinandersetzung mit außergewöhnlichen Todesfällen verändert den Blick auf das Leben und dessen Endlichkeit. Rechtsmedizin ist hochspezialisierte medizinische und wissenschaftliche Arbeit – keine kriminalistische Detektivarbeit. Der Nachwuchsmangel stellt auch die Rechtsmedizin vor große Herausforderungen. Trotz technischer Fortschritte bleibt die Erfahrung und klinische Expertise von Rechtsmediziner:innen auf absehbare Zeit unersetzlich. Hörenswert für Ärzt:innen aller Fachrichtungen Medizinstudierende Rechtsmediziner:innen und Patholog:innen Notfallmediziner:innen Pflegefachpersonen Rettungsdienstmitarbeitende Alle Healthcare Professionals mit Interesse an Forensik und Medizinethik Weiterführende Informationen Klinisch Relevant Michael Tsokos Eine außergewöhnliche Folge über die Schnittstelle von Medizin, Wissenschaft und Justiz. Prof. Michael Tsokos gibt einen seltenen Einblick in ein Fachgebiet, das den Tod untersucht – und dabei viel über das Leben lehrt. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Hereditäre Epidermolysen – Wenn die Haut so fragil wie ein Schmetterlingsflügel wird Hereditäre Epidermolysen, auch als „Schmetterlingskrankheit“ bekannt, gehören zu den seltenen genetischen Hauterkrankungen. Bereits geringe mechanische Belastungen können bei den Betroffenen zu schmerzhaften Blasen, Erosionen und teilweise schweren Hautschäden führen. Doch welche Formen der Erkrankung gibt es, welche genetischen Veränderungen liegen zugrunde und welche therapeutischen Möglichkeiten stehen zur Verfügung? In dieser Folge der Reihe Klinisch Relevant x mediLogin geben wir einen kompakten Überblick über die hereditären Epidermolysen. Dabei werden die wichtigsten Krankheitsformen, ihre genetischen Ursachen, klinischen Besonderheiten und diagnostischen Verfahren vorgestellt. Außerdem wird erläutert, warum ein konsequentes Wundmanagement und eine interdisziplinäre Betreuung für die Betroffenen von zentraler Bedeutung sind. Themen dieser Folge Hereditäre Epidermolysen („Schmetterlingskrankheit“) Die drei Hauptgruppen: Epidermolysis bullosa simplex, junktionalis und dystrophica Genetische Ursachen und Vererbungsmuster Unterschiede in der Lokalisation der Blasenbildung Klinische Verläufe von milden bis schwersten Formen Haut-, Schleimhaut-, Nagel- und Zahnbeteiligung Immunhistochemische und molekulargenetische Diagnostik Symptomatische Therapie und modernes Wundmanagement Psychologische Unterstützung für Betroffene und Angehörige fileciteturn18file0L508-L510 Take-Home Messages Hereditäre Epidermolysen umfassen mehr als 20 genetisch bedingte Erkrankungsformen. Die genaue Lokalisation der Gewebetrennung bestimmt Klinik und Prognose. Während Epidermolysis bullosa simplex meist ohne Narbenbildung abheilt, führen dystrophe Formen häufig zu ausgeprägten Narbenbildungen. Die Diagnostik basiert auf klinischer Beurteilung, Immunhistochemie und molekulargenetischer Analyse. Da bislang keine kausale Therapie verfügbar ist, stehen Prävention von Hautschäden, Wundversorgung und symptomatische Behandlung im Vordergrund. Die psychosoziale Begleitung von Patient:innen und Familien ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Hörenswert für Dermatolog:innen Pädiater:innen Humangenetiker:innen Pflegefachpersonen in der Wundversorgung Medizinstudierende Ärzt:innen in Weiterbildung Alle Healthcare Professionals mit Interesse an seltenen Erkrankungen Weiterführende Informationen Klinisch Relevant mediLogin Eine kompakte Folge über eine seltene, aber eindrucksvolle Erkrankungsgruppe, die zeigt, wie eng Genetik, Dermatologie und interdisziplinäre Versorgung miteinander verbunden sind. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de