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Andreas Vojta – einer der erfolgreichsten österreichischen Leichtathleten mit über 50 Staatsmeistertiteln auf Bahn- und Straßenstrecken. Er zählt zu den schnellsten Marathonläufern des Landes, ist international erfahren und betreibt gemeinsam mit Partnern den WeMove Running Store. Neben seiner Profilaufbahn öffnet er sich zunehmend neuen Formaten wie Trail- und Bergläufen. Zugspitz Ultratrail & Rennchaos durch Wetter Wir sprechen über die zahlreichen Distanzänderungen beim Zugspitz Ultratrail, ausgelöst durch schwierige Wetterbedingungen. Mehrere Bewerbe wurden gekürzt oder zusammengelegt, was zu Verwirrung bei Startzeiten und Cut-Offs führte. Trotz der Umstände gab es starke Leistungen, unter anderem Siege von Tobias Fritz und Johanna Dallmann sowie beeindruckende Platzierungen vieler Athletinnen und Athleten aus der DACH‑Region. Broken Arrow Skyrace – internationale Elite & extreme Bedingungen Das Broken Arrow Skyrace in den USA bot erneut ein hochkarätiges Starterfeld. Neben etablierten Trailgrößen waren auch Athletinnen aus anderen Sportarten vertreten, etwa Langlauf-Olympiasiegerin Jessie Diggins. Die Rennen waren geprägt von schnellen Zeiten und extrem wechselhaftem Wetter. Besonders die 23‑Kilometer‑Distanz zeigte eine enorme Leistungsdichte mit Siegen von Philemon Kiriago und Madalina Florea. Test der Insta360 GO Ultra Wir haben die neue Insta360 GO Ultra getestet – eine kompakte 4K‑Actioncam mit magnetischem Zubehör, vielseitigen Befestigungsmöglichkeiten und stark stabilisierten Aufnahmen. Besonders positiv aufgefallen sind die einfache Bedienung, die schnelle Synchronisation über die App und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten bei Track Night und Outdoor‑Aktivitäten. Die Kamera ist wasserdicht, schnell ladbar und eignet sich gut für Lauf- und Trailaufnahmen. Track Night Vienna – Andi über 5000 Meter Andreas berichtet von seinem Start im schnellsten Lauf der Vienna Track Night. Mit einem 2:44er‑Kilometerschnitt lief er eine starke 13:43 und zeigt damit, dass seine Grundschnelligkeit weiterhin auf höchstem Niveau liegt. Er erklärt, wie sich die Pace im Spitzenfeld anfühlt und warum die 800‑Meter‑Läufer noch einmal eine andere Dimension darstellen. Karriere, Marathonfrust & Zukunftspläne Wir sprechen über Andis bisherige Marathonerfahrungen, die trotz starker Vorleistungen noch nicht seinen Erwartungen entsprechen. Er erklärt, warum die 42 Kilometer für ihn bisher so herausfordernd waren, welche Rolle Energiebereitstellung und Gruppendynamik spielen und weshalb er weiterhin an einer deutlichen Verbesserung arbeitet. Auch seine Lieblingsrennen, Trainingsphilosophie und der Unterschied zwischen Bahn-, Straßen- und Trailbewerben kommen zur Sprache. Andis Trail-Debüt beim Marathon du Mont-Blanc Überraschend startet Andi beim 10‑Kilometer‑Trailbewerb in Chamonix im Rahmen eines Händler-Events. Er erzählt, wie es dazu kam, welche Erwartungen er an die Strecke mit rund 300 Höhenmetern hat und warum Trailrunning für ihn ein spannendes neues Erlebnis darstellt. Dabei spricht er über technische Passagen, seine Stärken auf flacheren Abschnitten und die Faszination des Trail-Sports. This or That – schnelle Entscheidungsrunde Zum Abschluss beantwortet Andi spontane Entweder‑Oder‑Fragen zu Training, Distanzen, Medienkonsum und Laufvorlieben. Dabei zeigt sich, dass er strukturiertes Training bevorzugt, lieber Rad fährt als schwimmt und aktuell eher 50 Kilometer als 5 Kilometer wählen würde. Fotocredits: ÖLV Erwähnte Links Insta360 GO Ultra – Summer Sale Rabattcode: LEP WeMove Running Store Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#369 – Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Österreichische Meisterschaften am Ötscher Am Ötscher fanden die österreichischen Meisterschaften im Speedtrail und Skyrace statt. Im Speedtrail (16,7 km, knapp 1000 Höhenmeter) gewann bei den Herren Thomas Pöllabauer, bei den Damen sicherte sich Julia Mayer den Titel – mit über 20 Minuten Vorsprung und einem dritten Platz im Overall-Ergebnis, obwohl Trailrunning nicht ihr angestammtes Terrain ist. Im Skyrace (ca. 20 km, 2000 Höhenmeter) holte Paul Krondorfer den Sieg bei den Herren, bei den Damen gewann Sabrina Papst. Beide Rennen fanden bei schwierigen Wetterbedingungen mit Regen statt. 30 Jahre Katrin Berglauf in Bad Ischl Der traditionsreiche Katrin Berglauf feierte sein 30-jähriges Jubiläum. Die 4,4 Kilometer mit 943 Höhenmetern gehen ausschließlich bergauf. Bei den Herren gewann Mathias Gwechenberger, der erst eine Woche zuvor bei der Europameisterschaft in Kamnik am Start war. Bei den Damen siegte Andrea Mayr, die nach einer Verletzungspause wieder eingestiegen ist. Amelie Muss, ebenfalls direkt aus Kamnik kommend, wurde Zweite, Sarah Löcker Dritte. UTMB Andorra – Erfolge aus dem DACH-Raum Beim UTMB-Trailwochenende in Andorra mit fünf Distanzen zwischen 10 und 105 Kilometern gab es mehrere Erfolge aus dem DACH-Raum. Wendelin Mörtendorfer gewann die 21-Kilometer-Distanz (1750 Höhenmeter) gegen über 500 Starter. Die Deutsche Juliane Rössler siegte auf der 80-Kilometer-Strecke. Auf der 105-Kilometer-Distanz gewann Martina Valmassoi bei den Damen, Mélanie Delasoie wurde Zweite. Weißensee-Ungetüm – Premiere in Kärnten Am Weißensee in Kärnten fand das erste Weißensee-Ungetüm statt. Die Veranstaltung mit Distanzen über 50 und 20 Kilometer entstand mit Unterstützung des lokalen Tourismus. Die Strecke führt rund um den See, der teilweise nur zu Fuß erreichbar ist. Die Organisation setzt auf markierte Wanderwege und musste kurzfristige Streckenanpassungen wegen Almauftrieben und Forstarbeiten vornehmen. Die Finisherquote war hoch, die Teilnehmenden zeigten sich diszipliniert. Das Start-Ziel-Gelände bot Duschen, befestigte WCs und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Persönlicher Rennbericht vom Weißensee-Ungetüm Endlich war es so weit: Endlich war ich nicht nur dabei, sondern mittendrin in einem Ungetüm-Wettkampf. Nach einer gemütlichen Anreise mit der ÖBB wurde ganz gechillt eingecheckt, die Pflichtausrüstung genau kontrolliert und geprüft, ob der Track auf der Uhr ist. Noch ein paar Fotos zur Erinnerung und ein selbst zusammengestelltes Starter-Sackerl später konnte es nach dem Abendessen in die letzte Nacht vor dem Start gehen. 05:30 Uhr – GPS-Tracker abgeholt, Race-Outfit geprüft und ab in die Startaufstellung. Gefühl: Könnte ein guter Tag werden. Ab dafür! Links neben mir an der Startlinie: Thorben Rahlves, Heidi Annemarie Reichl, Demeter Dick, Wolfgang Gans, Andreas Hutter, Petra Rucker, Romana Horatschek und noch viele, viele andere aus der feinen österreichischen Trail-Community. Punkt 06:00 Uhr der Startschuss. Die Ungetüm-Gehörnten peitschen uns Läufer durch den Torbogen. Eine geschmeidige Vierer-Pace im leichten Downhill und nach einem Kilometer geht es in einen zwölf Kilometer langen Uphill, der schon vielen ein Fragezeichen ins Gesicht zaubert. Erstens: Soll ich die erste Labe nach fünf Kilometern überhaupt anlaufen oder durchlaufen, mir ein paar Meter sparen und darauf vertrauen, dass die eingepackten mehr als 1,5 Liter Flüssigkeit reichen? Beinahe alle sind durchgelaufen und nur wenige haben diese Labe in Anspruch genommen. Weiter geht’s stetig bergauf, meist in einer Grenzgeschwindigkeit zwischen Gehen und Laufen. Ich wollte mich nicht verbrennen und dachte mir: kontrolliert ist gut. Auf der Uhr sah ich aber die ganze Zeit einen Puls von 150 bis 160 aufblitzen. Ein langer Tag an der Schwelle könnte hinten raus bitter werden. Dennoch einigermaßen zügig nach oben. Das Wetter herrlich zum Laufen, ab und zu leichter Nieselregen, aber der Untergrund trocken und die Lufttemperatur nicht zu heiß. Das erste Highlight ist die Eckwand, die technisch durchaus herausfordernd ist und Fehler nicht wirklich verzeiht. Direkt danach folgt der erste knackige, lange Downhill mit über acht oder neun Kilometern Länge und wirklich steilen Passagen von 20 bis 30 Prozent Gefälle. Das erste Mal bietet die Strecke auch für die Downhill-Fans etwas Feines. Diese Kilometer waren richtig lässig. Tja, und der Rest vom Wettkampf war sehr, sehr, sehr mühsam. Zweite Labe am Ostufer. Die Stimmung ist gut, die Beine schwer, der Puls immer noch zu hoch. Und dann kam die zweite Hälfte – das Team hatte es schon als „Wadlbeißer“ angekündigt und alle davor gewarnt, sich auf der ersten Hälfte zu verausgaben. Dann kam der zweite Anstieg auf den L...

Live-Berichterstattung von der EM Peter berichtet direkt aus Slowenien von der Berg- und Trail-Running-EM in Kamnik. Von der Last-Minute-Buchung im Eco-Resort bis hin zu eisigen Bedingungen am Berg – alle Eindrücke aus erster Hand. Wettkampfergebnisse im Detail Umfassende Analyse aller Rennen von U20 bis Senioren: Vom spektakulären Fotofinish bei den U20-Damen bis zu den dominanten Schweizer Teams. Österreichische Highlights mit Manuel Innerhofer (8. Platz), Isabel Speer (Top 20) und dem dramatischen Ausfall von Anna Plattner. Schweizer Dominanz Die Eidgenossen beeindrucken mit geschlossenen Teamleistungen in fast allen Disziplinen. Analyse der verschiedenen Teamwertungen und was andere Nationen von der Schweizer Herangehensweise lernen können. Extreme Wetterbedingungen Dramatische Schilderungen der Bedingungen beim Uphill Race mit Nebel, Kälte und Regen. Peters eigene Erfahrungen als unterausgerüsteter Reporter am Berg und die Rettung durch österreichische Eltern. Exklusive Interviews Zahlreiche Originalinterviews mit Athleten direkt nach den Rennen, darunter Laura Hottenrott, Daniel Pattis, Judith Wyder und viele österreichische Teilnehmer. Produkttests Test des Hoka Kawana 3 als vielseitiger Alltagsschuh sowie ausführlicher Erfahrungsbericht zur Coros Pace 4 mit HRM-Pulsmesser und Pod 2 im Langzeittest. Erwähnte Links Kitzbühler Horn Mountain Street Run Eco-Resort Kamnik (Unterkunft zwischen den Startorten) European Athletics (offizielle EM-Ergebnisse) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#367 – Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO) erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Schneeberg-Lauf und Frauenlauf Peter moderierte den 29. Schneeberg-Lauf mit dem 14. Schneebergtrail am vergangenen Samstag. Bei perfekten Bedingungen gewann die Zahnradbahn “Zaki” in 54:29, während Benjamin Riviere den Lauf der Menschen in 1:05 gewann – 13 Minuten langsamer als der Streckenrekord von Jonathan Wyatt. Beim Wiener Frauenlauf am Samstag gab es gleich zwei neue Streckenrekorde: Purity Kajuju Gitonga bei den 5 Kilometern und Julia Mayer bei den 10 Kilometern, trotz warmer Bedingungen. Internationale Laufszene Bei der Youth Skyrunning World Championship in Kroatien wurde Maximilian Meusburger starker Vierter im Vertical. Beim Sierre-Zinal dominierte erneut Elisid Elisau, während Tove Alexanderson bei den Damen einen Streckenrekord in 4:08 aufstellte. Nina Engelhardt aus Deutschland wurde beim Ledro Sky Trail Vierte und bestätigte ihre starke Form. Enhanced Games – Das umstrittene Doping-Event Die ersten Enhanced Games fanden in Las Vegas statt, mit nur 42 Athleten und einem einzigen Weltrekord beim 50m-Schwimmen. Interessant: Vier dopingfreie Athleten gewannen drei Events. Hinter dem Event steht Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal und Chairman von Palantir, was Fragen zur eigentlichen Zielsetzung aufwirft. Salomon Gravel-Schuhe im Test Wir testeten zwei Modelle der Gravel-Serie: Den Aeroglide 4 Gravel (276g, 160€) mit neuem Quick Lace Neo System für einhändiges Anziehen – ideal für gemischte Untergründe von Straße bis leichtes Gelände. Der Gravel Concept (262g, 250€) mit Carbonplatte ist weicher und schneller, aber weniger stabil in technischem Terrain. Gemeinsamer Schneeberg-Trail Der Grafensteig als 23km-Umrundung des Schneebergs auf 1500-1600m Höhe erwies sich als technisch anspruchsvolle “Runde für Genießer” mit ständigem Quergang, was sich deutlich in der Laufanalyse zeigte. Wettkampfberichte Peter berichtete vom City & Trail Bad Reichenhall, wo trotz Alternativstrecke wegen schlechten Wetters ein technischer und rutschiger Downhill für Spannung sorgte. Der geplante neutralisierte Start funktionierte nicht wie geplant – statt 6er-Schnitt wurde in 4:30 gestartet. Erwähnte Links Schneebergberglauf Frauenlauf Wien Enhanced Games Trainingslab Track Night Vienna Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#366 – Enhanced Talk erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Österreichische EM-Mannschaft für Berglauf und Trail Die österreichische Auswahl für die Europameisterschaften im Berglauf und Trail in Slowenien wurde bekannt gegeben. Bei den Trails starten Anna Plattner (791 ITRA-Punkte) bei den Damen und Felix Bleier (852 Punkte) bei den Herren. Im Nachwuchsbereich zeigt sich mit Ben Balik, Matteo Ragonese und Christoph Müller ein starkes U20-Feld mit beeindruckenden ITRA-Punktezahlen. Bei den Damen im Berglauf sind Isabel Speer und Amelie Muss am Start, die beide internationale Erfahrung mitbringen. Interview: Christoph Sander und die Track Night Vienna Christoph Sander erzählt die Entstehungsgeschichte der Track Night Vienna, die 2017 als Midsummer Track Night begann. Was als kleine Vereinsveranstaltung mit einem Kuchenbuffet und DJ startete, entwickelte sich zu einem der spektakulärsten Laufereignisse Österreichs. Ursprünglich als Mehrkampfveranstaltung konzipiert, fokussiert sich das Event heute ausschließlich auf Laufdisziplinen mit innovativen Features wie dem Wave Light System und Zuschauertunneln. Von der Idee zum Premium-Event Die Transformation der Track Night zeigt Sanders Vision: Bahnleichtathletik für alle zugänglich zu machen. Durch neue Partnerschaften wurde das Event Teil einer weltweiten Serie und erhielt ein deutlich höheres Budget. Das ermöglichte spektakuläre Neuerungen wie die Zuschauer-Brücke ins Stadion-Innenfeld, Festival-Area und professionelle Pacing-Systeme. Heute starten über 600 Athleten in verschiedenen Leistungsgruppen von 21-Minuten-Läufern bis hin zur österreichischen Elite. Komplexität der Leichtathletik-Qualifikation Sander erklärt das komplizierte System aus direkten Limits und Weltranglisten-Punkten für internationale Meisterschaften. Je höher ein Meeting klassifiziert ist, desto mehr Punkte gibt es für dieselbe Leistung. Österreichische Staatsmeisterschaften bringen besonders wertvolle Punkte, weshalb die Track Night Vienna diese austrägt. Die direkten Qualifikationszeiten sind in den letzten Jahren drastisch verschärft worden. Erwähnte Links Track Night Vienna Episode 363 – Laufend Entdecken Podcast Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#365 – 10 Jahre Track Night Vienna erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Lemuela Wutz, eine vielversprechende österreichische Marathonläuferin und Interior Designerin, die erst vor einem Jahr den Sprung zum Marathon gewagt hat. Nach einem erfolgreichen Triathlon-Hintergrund fokussiert sie sich nun vollständig auf das Laufen und wurde kürzlich beste Österreicherin beim Wings for Life World Run mit 46 Kilometern. Vom Triathlon zum Marathon Lemuela erzählt von ihrem Wechsel vom Dreikampf zum reinen Laufen. Ursprünglich in der Leichtathletik gestartet, führte sie ein Schwimmtrainer zum Triathlon. Während ihres Studiums in Amerika lief sie im Universitätsteam, kehrte aber in den Sommerpausen zum Triathlon zurück. Die Entscheidung für das Laufen fiel schließlich aufgrund der Zeiteffizienz und ihrer besonderen Vorliebe für längere Distanzen. Marathondebüt und Ziele Ihr erster offizieller Marathon in Graz endete mit einem beeindruckenden Sieg in 2:44. Diese Zeit etablierte sie sofort in der österreichischen Spitze. Ihr nächstes großes Ziel ist eine Zeit um 2:37, langfristig träumt sie von einer Zeit um 2:30. Als nächster großer Wettkampf steht der Valencia Marathon im Fokus. Training und Aufbau Bei Spitzenform trainiert Lemuela bis zu 17 Stunden pro Woche mit einem Umfang von 180-200 Kilometern. Sie bevorzugt flache Strecken für das hohe Volumen, um die Regeneration zu optimieren. Aktuell arbeitet sie mit einem neuen Schweizer Coach zusammen, nachdem sie sich längere Zeit selbst trainiert hatte. Wettkampfernährung Ihre bewährte Strategie umfasst bis zu drei Gels pro Stunde (je 25g Kohlenhydrate) plus Wasser von den Verpflegungsstationen. Diese Herangehensweise testete sie ausführlich im Training und verzichtet dabei bewusst auf komplexere Ernährungsstrategien mit Flüssigkohlenhydraten. Atmosphäre und Events Lemuela schätzt besonders Events mit großer Atmosphäre wie die Track Night Vienna. Die professionelle Ausstattung und die Möglichkeit, gemeinsam mit Spitzenathleten zu starten, machen solche Veranstaltungen zu besonderen Erlebnissen. Nach ihrer Marathon-Fokussierung plant sie nun wieder verstärkt kürzere Distanzen zu laufen. Balance zwischen Beruf und Sport Als Interior Designerin und Trainerin balanciert sie zwischen ihrem Hauptberuf und dem Leistungssport. Zusätzlich gibt sie Lauftraining und schreibt Trainingspläne für Athleten. Der Sport bleibt für sie ein wichtiger Ausgleich, auch wenn das Trainingsvolumen beträchtlich ist. Erwähnte Links Wings for Life World Run Vienna Calling Halbmarathonserie Track Night Vienna Graz Marathon Valencia Marathon Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#364 – Ein Gespräch mit Lemuela Wutz erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Österreichische Berglauf-Staatsmeisterschaft Die österreichische Berglauf-Staatsmeisterschaft am Schafberg brachte bekannte Gesichter auf die Podestplätze. Bei den Damen dominierte Andrea Mayr mit ihrem 19. Berglauf-Staatsmeistertitel seit 2002 – bereits der 15. in Serie. Sie gewann in 57:14 vor Isabel Speer (1:02:05) und Amelie Muss (1:02:53). Bei den Herren sicherte sich Manuel Innerhofer den österreichischen Titel in 48:37, während Julius Ott als schnellster Mann overall in 47:39 ins Ziel kam, aber für Deutschland startete. Der Staatsmeisterschafts-Sieg war gleichzeitig Qualifikation für die EM in Kamnik. Deutsche Ultra-Trail-Meisterschaft Beim Mountain Man in Nesselwang fand die deutsche Ultra-Trail-Meisterschaft über 70 Kilometer und knapp 4000 Höhenmeter statt. Lisa Wimmer gewann bei den Damen vor Sophia Reuss und Evi Gudelius. Johannes Wingenfeld, der eine Woche zuvor beim IATF den K35 gewonnen hatte, triumphierte bei den Herren vor Pierre Emmanuel Alexandre und Marcel Höche. Bemerkenswert war das enge Damenfeld: zwischen Platz zwei und vier lagen nur 34 Sekunden, während eine halbe Stunde zur Siegerin fehlte. Transvulcania La Palma Auf La Palma beeindruckten verschiedene Distanzen mit starken internationalen Feldern. David Sinclair gewann den Ultramarathon vor Petter Engdahl, bei den Damen siegte Blandine L’Hirondel vor Lucy Bartholomew und Emelie Forsberg. Besonders das kenianische Team von Run Together dominierte die kürzeren Distanzen – Philemon Kiriago, Anthony Felber und Richard Omaya Atuya, die auch beim IRTF in Innsbruck gestartet waren, teilten sich die Podestplätze auf. Cocodona 250 und Wings for Life World Run Rachel Entrekin gewann den 250-Meilen-Lauf Cocodona zum dritten Mal und stellte einen neuen Streckenrekord in 56:09 auf. Beim Wings for Life World Run triumphierte zum vierten Mal Jo Fukuda aus Japan mit einer neuen Rekorddistanz von fast 79 Kilometern. Andreas Vojta wurde erneut Dritter overall und bestätigte seine starke Form auf Ultra-Distanzen, während bei den Damen Mikky Keetels aus den Niederlanden mit 62 Kilometern gewann. Erwähnte Links I Want to Run Trail Cup Kärnten Karawanken Löwentrail Startplatz-Verlosung Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#363 – Racing Again erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Interview mit Alex Pittl – Head of Organization IATF Wir sprechen mit dem Hauptorganisator über die Geschichte des Festivals, das von einem kleinen Erlebnislauf mit 50 Teilnehmern im Jahr 2001 zu Österreichs größtem Trailrun-Festival mit fast 9000 Startern gewachsen ist. Alex erzählt über die Herausforderungen während Corona, die erfolgreiche Durchführung trotz Pandemie-Beschränkungen und die Vision für die Zukunft des Events. Neues Elite-Format: Trailhunt Erstmals gab es ein zweitägiges Verfolgungsrennen mit 30.000 Euro Gesamtpreisgeld (7.000 Euro für den Sieger). Am ersten Tag ein Vertical mit 7,4 Kilometern und 1330 Höhenmetern zur Seegrube, am zweiten Tag 23,9 Kilometer mit den Rückstandszeiten als Startabstand. Das Format kombiniert gezielt Bergläufer und Trailrunner und soll eine Alternative zu kleineren Preisgeldern schaffen. Frühjahrs-Herausforderungen Das Festival findet bewusst früh im Jahr statt, was den Auftakt in die Trailsaison markiert. Allerdings bringen späte Schneefälle regelmäßig Herausforderungen mit sich – heuer musste der Zirbenweg wieder abgekürzt werden. Ein eigenes Unternehmen mit Lawinenkommissions-Mitgliedern bewertet die Streckensicherheit, und Wegebauer schaufeln Wege frei. Wachstumsschmerzen und Lösungen Bei fast 9000 Startern entstehen logistische Herausforderungen: Zeitversetztes Starten in Wellen, Sperrungen bei Versorgungsstellen wegen Überfüllung, und neue Shuttle-Services für Zuschauer. Für die Zukunft ist geplant, Bewerbe auf den Freitag zu verlegen, um die Masse am Samstag zu entzerren. Die besondere Atmosphäre Das Start- und Zielgelände vor dem Landestheater in der Innsbrucker Altstadt bietet eine einzigartige Kulisse mit direktem Blick auf die Nordkette. Von dort kann man direkt mit den Bergbahnen zu Versorgungsstellen fahren und hat die historische Altstadt als Laufstrecke. Vision IATF 2030 Das Ziel ist ein einwöchiges Festival ähnlich dem UTMB, wo Menschen ganze Wochen verbringen. Geplant sind mehr Elite-Rennen, Workshops, Symposien und ein umfassendes Programm für die gesamte Trailrunning-Community. Die wirtschaftliche Bedeutung für Innsbruck liegt bereits bei 3,6 Millionen Euro Wertschöpfung. Einblicke von Jakob Spuller (Projektleiter) Als Projektleiter seit 2022 berichtet Jakob über die organisatorischen Herausforderungen, das 20-25 köpfige Kernteam plus 500 Helfer, und die Vision, nicht nur für Läufer, sondern auch für Zuschauer ein umfassendes Erlebnis zu schaffen. Erwähnte Links IATF Anmeldung 2027 – Anmeldung öffnet am 9.9. um 9:09 Uhr Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#362 – Die Entwicklung des IATF erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

Nachgereichte Einspieler Wir liefern einen Einspieler nach, der in der letzten Folge dem Schnitt zum Opfer gefallen ist. Und zwar von Michi Geisler vom Naturns Ötzi-Trail-Run. Und dann haben wir noch einen Streckencheck von Manuel Innerhofer zur Trail-Running-EM in Kamnik (5.-7. Juni). ÖBB Projekt Leistungssport Die ÖBB bietet eine neue Möglichkeit für aktive Leistungssportler: eine zweijährige Ausbildung zum Fahrdienstleister in 22 Wochenstunden an vier Tagen. Die Ausbildung findet in Wien und St. Pölten statt und richtet sich an Sportler aus anerkannten Bundessportfachverbänden. European Trailrunning Championships 2028 In Villars, Schweiz, finden 2028 erstmals die “European Trailrunning Championships” statt – eine symbolische Umbenennung der früheren “European Athletics Offroad Championships”, die das Zusammenwachsen von Trail- und Berglauf demonstriert. Marathon-Weltrekorde in London Beim London Marathon wurden gleich mehrere Weltrekorde pulverisiert: Sabastian Sawe lief mit 1:59:30 den schnellsten Marathon aller Zeiten, während drei Läufer unter der vorherigen Weltrekordzeit blieben. Bei den Damen stellte Tigst Assefa mit 2:15:41 ebenfalls einen neuen Weltrekord auf. UTMB Performance Index Update Die Ironman Group hat ihren UTMB-Performance-Index überarbeitet und einen detaillierten Artikel zu dessen Berechnung veröffentlicht. Dies wirft Fragen zur zukünftigen Koexistenz mit dem etablierten ITRA-Score auf. Peters Triathlon-Ausflug Peter berichtet von seinem zehntägigen Triathlon-Trainingslager in der Toskana und seinem ersten Duathlon-Wettkampf in Maisau, inklusive Wechselzonen-Chaos und Windschatten-Regelverwirrung. Erwähnte Links Kamnik Trail Running EM 2025 (Rabatt mit Code “KAMNIK20”) ÖBB Projekt Leistungssport Informationen UTMB Performance Index Details Canyons Endurance Runs Grand Raid du Ventoux Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#361 – Trainingslager & Laktat erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

ÖLV Trailrunning Team und EM-Qualifikation Das österreichische Trailrunning Team absolvierte ein Trainingswochenende in Werfenweng mit Boxenstopp beim Minimalist von Jakob Hermann. Bei der EM-Qualifikation beim Ötzi Trail Run in Naturns zeigten die Athletinnen und Athleten starke Leistungen gegen internationale Konkurrenz. Die ersten fünf Männer liefen die 30 Kilometer mit 2100 Höhenmetern unter drei Stunden, darunter Andi Reiterer und Julius Ott. Trail-EM in Slowenien mit Open Races Vom 5. bis 7. Juni findet in Kamnik die Europameisterschaft statt. Parallel gibt es Open Races über 9, 25 und 52 Kilometer, bei denen Hobby-Läufer auf denselben Strecken wie die Elite antreten können. Der Veranstalter bietet aktuell 20 Prozent Rabatt mit dem Code “Kamnik20”. IATF Innsbruck: Das größte österreichische Trail-Festival Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival bietet vom 29. April bis 2. Mai Strecken von 7,4 bis 112,6 Kilometern für jeden Anspruch. Neu ist der zweitägige Elite-Bewerb “Trail Hunt” mit 30.000 Euro Preisgeld, bestehend aus einem Vertical (7,4 km, 1330 Hm) und einem 25-Kilometer-Verfolgungsrennen. Hochkarätige internationale Athleten wie die Kenianer Richard Artuja und Philemon Kiriago sind am Start. Race Magazine Pflichtausrüstung und Vorbereitung Für alle IATF-Teilnehmer ist ein Handy mit SOS EU Alps App, Bergeversicherung, Rettungsdecke, Trinkgefäß, geschlossene Trailschuhe und Regenjacke Pflicht. Bei längeren Distanzen kommen Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set und Essen dazu. Bei schlechtem Wetter kann zusätzliche Kalt- und Schlechtwetterausrüstung vorgeschrieben werden. Neuer Trail Cup Kärnten Ein neuer regionaler Trail Cup startet mit drei einsteigerfreundlichen Bewerben: Wörthersee Trail (14 km, 320 Hm) am 9. Mai, Weißensee Easy Trail (20 km, 1400 Hm) am 13. Juni und Karawanken-Löwen-Trail (33 km, 1900 Hm) am 5. September. Barfußlaufschuhe von Xero im Test Wir testeten den Scrambler Low EV und Mesa Trail 2 – beide mit 0mm Sprengung und minimaler Dämpfung. Der Scrambler mit Michelin-Sohle eignet sich für Trailläufe bis 15-20 Kilometer, verlangt aber Eingewöhnung wegen der Wadenbelastung. Der Mesa Trail 2 ist eher für urbanes Joggen und Wandern geeignet. Beide Modelle bieten 5000 Meilen Sohlengarantie. Erwähnte Links Trail Cup Kärnten Kamnik EM Open Races (mit Code “Kamnik20” für 20% Rabatt) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#360 – Road to IATF 2026 erschien zuerst auf Laufend Entdecken.