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Warum Teams über Schutzziele statt über Security reden sollten 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Wir reden nicht nur über Sicherheit, wir reden über Schutzziele." - Markus Geiger Diesmal spreche ich mit Markus Geiger über ein Problem, das viele Tester kennen: Security Requirements sind oft so abstrakt formuliert, dass man damit beim Testen wenig anfangen kann. Markus zeigt, wie man über konkrete Schutzziele wie Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit spricht – und warum Teams ohne Security-Experten mit einfachen Methoden wie Threat-Modeling-Kartenspielen selbst herausfinden können, wo ihre Schwachstellen liegen. Markus Geieger ist Projektleiter, Trainer und Architekt bei der WPS - Workplace Solutions. Markus hat Nachrichtentechnik in Esslingen am Neckar und Distributed Computing Systems Engineering an der Brunel University in London studiert und hat mehr als 25 Jahre Erfahrung als Softwareentwickler, Softwarearchitekt und Coach in vielen Projekten im Umfeld von Industrie, Logistik und Handel. Neben der Software-Architektur gilt sein besonderes Interesse der IT-Security und dem Secure Development Lifecycle. Highlights: Security-Anforderungen nach CIA-Modell formulieren: Confidentiality, Integrity, Availability – nicht abstrakt über „Sicherheit" reden. Pentests sind nur Verifikation am teuersten Punkt – Security-Anforderungen müssen vorher klar sein. Threat-Modeling-Kartenspiele wie Elevation of Privilege machen Security-Diskussionen im Team niederschwellig und spielerisch. Jede Stunde finden Angriffsversuche statt – meist opportunistisch, nicht gezielt durch Hacker-Elite. Cyber Resilience Act fordert Common Sense: proaktive Kommunikation, Updates, keine verwaiste Billig-Hardware mehr. Weitere Links zur Episode: [BSI-Info zum Cyber-Resiliance-Act](https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Cyber_Resilience_Act/cyber_resilience_act_node.html und die Technische Richtlinie dazu: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/Technische-Richtlinien/TR-nach-Thema-sortiert/tr03183/TR-03183_node.html) OWASP OWASP ASVS OWASP Cornucopia (Threat-Modeling-Game) Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Warum deine AI-Agenten nur so gut sind wie deine Software-Architektur 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Wenn du schlechte Prinzipien hast und AI anwendest, dann wirst du schneller schlechter. Und wenn du gute Prinzipien hast, wirst du schneller besser." - Benedikt Stemmildt In dieser Episode spreche ich mit Benedikt Stemmildt über Agentic Engineering – und warum "Vibecoding" der falsche Begriff für das ist, was gerade wirklich passiert. Benedikt zeigt, dass es nicht um schnelleres Coden geht, sondern um Architektur, Qualitätssicherung und das Schaffen von Umgebungen, in denen KI-Agenten guten Code produzieren. Wir sprechen darüber, warum Cleanup-Crews wichtiger sind als perfekte Prompts, wie Retrospektiven mit Agenten funktionieren und warum Teams sich plötzlich auf die Füße treten, wenn alle gleichzeitig agentisch arbeiten. Als Technologe seit Kindheitstagen widmet Benedikt Stemmildt sich seit über 20 Jahren der Aufgabe, die Arbeitswelt von Entwicklern zu verbessern. Developer Experience ist seine Leidenschaft: Seine Mission ist es, Teams dabei zu unterstützen, die neue Arbeitsweise des „Agentic Software Engineering“ zu adaptieren und gewinnbringend einzusetzen. Highlights: Agentic Engineering ersetzt Vibe Coding: Es ist Architekturarbeit, keine spontane Code-Generierung mehr. Mit schlechten Prinzipien macht AI dich schneller schlechter – mit guten schneller besser. Code-Qualität entsteht durch Cleanup-Agenten, die kontinuierlich Deduplizierung und Refactoring übernehmen. Teams von fünf Entwicklern mit Agenten stehen sich auf den Füßen – kleinere Cross-Functional-Einheiten funktionieren. Konfigurationen nach Modell-Updates wegwerfen: Neue Defaults können besser sein als alte Skills. Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Warum das erste Umweltlabel für Software ein Marketinghebel ist. 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Ich war ziemlich naiv vorher, dachte so Monat sollte doch mal reichen." - Anita Schüttler In dieser Episode spreche ich mit Anita Schüttler über den Blauen Engel für Software – das weltweit erste Umweltlabel für Anwendungen. Anita erzählt aus erster Hand, wie ihr Team eine kommerzielle Software zertifizieren ließ, warum der Prozess drei Monate statt dem geplanten einen dauerte und welche Metriken überhaupt gemessen werden. Der Blaue Engel ist nicht nur ein Nachhaltigkeits-Statement, sondern wird zunehmend zum Wettbewerbsvorteil in öffentlichen Ausschreibungen. Wir sprechen darüber, was Software Testing mit Ressourceneffizienz zu tun hat und warum Nutzungsautonomie ein unterschätztes Qualitätsmerkmal ist. Anita Schüttler ist Informatikerin und Expertin für digitale Nachhaltigkeit, Green Software und Circular Economy. Als Head of IT Sustainability bei neuland, Bremen, berät und unterstützt sie Unternehmen dabei, die Umweltauswirkungen ihrer digitalen Produkte zu verstehen und zu reduzieren. Anita ist zudem Co-Vorsitzende des Bundesverband Green Software, Auditorin für den Blauen Engel für Software und ein Champion der Green Software Foundation. Highlights: Der blaue Engel ist weltweit das erste Umweltlabel für Software – nur sechs zertifiziert. Zertifizierte Software muss fünf Jahre auf alter Hardware laufen und Updates bleiben kostenlos. Drei Monate Aufwand, aber du bekommst Marketing, das keine Kampagne für das Geld bringt. Öffentliche Ausschreibungen vergeben Extrapunkte für Umweltzeichen – nur der blaue Engel existiert. Rezertifizierung jährlich Pflicht, Energieverbrauch darf maximal zehn Prozent steigen. Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Vom Prompt-Hacking bis zur Output-Filterung 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Man wird sich nie sicher sein, ob man jetzt wirklich alles gefunden hat." - Jan Jürjens In dieser Episode spreche ich mit Jan Jürjens über ein Thema, das viele beim KI-Einsatz noch unterschätzen: Security Testing. Wir klären, warum KI-basierte Systeme völlig neue Angriffspunkte bieten – vom manipulierten Training über Prompt Injection bis zum ungewollten Abfluss sensibler Daten. Jan erklärt, welche Mechanismen helfen, KI-Anwendungen abzusichern, wie man mit Tools von OWASP arbeitet und warum auch Tester ohne Security-Background hier aktiv werden müssen. Jan Jürjens verfügt über mehr als 25 Jahre praktische Erfahrung mit Softwaresicherheit. Erstes Buch (2005) ins Chinesische übersetzt. Aktuell: Director Research Projects (Fraunhofer ISST); Professor & Leiter, Institut Softwaretechnik (Uni Koblenz). Vorher: Professor für Software Engineering (TU Dortmund), Senior Member/Research Fellow (Robinson College, Uni Cambridge), Royal Society Industrial Fellow (Microsoft Research Cambridge), Postdoc (TU München), PhD Informatik (Uni Oxford) in Softwaresicherheit, Dipl.-Math. (Uni Bremen). Highlights: KI-Modelle sind eine Blackbox: Du weißt vorher nicht, wie sie sich verhalten werden. Angreifer können über clevere Prompts geschützte Daten aus KI-Systemen extrahieren. OWASP bietet Top-10-Kataloge und Security Guides speziell für KI-basierte Systeme. Filter auf Output-Ebene sind effektiver als Versuche, alle Input-Varianten abzufangen. Wer KI unternehmerisch nutzt, ist Betreiber – und trägt Verantwortung laut KI-Verordnung. Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Von der Kaffeemaschine zum Fahrzeug: Ursache-Wirkung statt AI-Halluzination 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Halluzinationen sind nicht ein Fehler von LLM, sondern es ist die Architektur, die es bringt." - Dr. Thomas Fehlmann In dieser Episode spreche ich mit Thomas Fehlmann, Six Sigma Experte und Pionier für Quality Function Deployment (QFD), über eine Methode, die Kundennutzen messbar mit Tests verbindet. Während moderne LLMs keine Ursache-Wirkung-Analysen beherrschen, zeigt Thomas, wie QFD genau diese Lücke schließt und Testern hilft, aus tausenden möglichen Tests jene herauszufiltern, die wirklich zählen. Wir sprechen darüber, warum gut getestete Autos nicht teurer verkauft werden können, wie personalisierte Tests in der Garage Realität werden könnten und warum diese japanische Methode in der Softwareentwicklung noch immer ein Schattendasein fristet. Thomas öffnet eine Tür zu kausalem Denken in einer Welt, die gerade von statistischen Modellen dominiert wird. Thomas Fehlmann ist seit 2016 offiziell im Ruhestand - theoretisch. Praktisch jedoch bleibt er ein aktiver und leidenschaftlicher Forscher. Seine Arbeit präsentiert er regelmäßig auf internationalen Konferenzen, wo er Erkenntnisse mit Fachkollegen diskutiert und seine neuesten Ergebnisse veröffentlicht. Ursprünglich prägten Themen wie Six Sigma und Prozesssteuerung seine wissenschaftliche Laufbahn. Doch seine Neugier für künstliche Intelligenz reicht viel weiter zurück: Bereits im Studium beschäftigte er sich intensiv damit – und blieb der Disziplin treu, selbst durch mehrere KI-Winter hindurch. Heute widmet sich Thomas der Frage, wie Graphmodelle der kombinatorischen Logik helfen können, das Innenleben moderner KI-Modelle nachvollziehbarer zu machen. Sein Fokus liegt darauf, besser zu verstehen, wie KI funktioniert und welchen realen Mehrwert sie für ihre Nutzer schafft. Highlights: QFD verbindet Kundennutzen mit Tests durch Ursache-Wirkung-Analyse – LLMs können das nicht. Weniger Tests, höherer Wert: Kundennutzen priorisiert, welche Tests wirklich relevant sind. QFD scheitert oft an Matrixgröße – erst seit 2014 rechnerisch machbar. Gut getestete Autos verkaufen sich nicht teurer – Tests bleiben unsichtbarer Kostenfaktor. Personalisierte Tests für einzelne User möglich – Industrie 4.0 statt Massenproduktion. Weitere Links zur Episode: Intelligente, zertifizerbare und testbare AI Systeme Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Wie ein Prozessstandard Shift Left, Kollaboration und Traceability ermöglichte 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Wenn beim Pull-Request viele Issues aufgetreten sind, dann hat ein Entwickler gar nicht getestet, ob das noch läuft." - Holger Santelmann In dieser Episode spreche ich mit Holger Santelmann darüber, wie sein Team die Norm IEC 62443-4-1 für sichere Softwareentwicklung nicht nur umgesetzt, sondern tatsächlich lieben gelernt hat. Holger zeigt, wie sie aus einem gefürchteten Papier-Monster einen lebendigen Prozess gemacht haben, der die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Software Testing verbessert statt behindert. Besonders spannend: Statt trockene Compliance-Übungen haben sie Trainings entwickelt, die jedes Security-Requirement praktisch aufschlüsseln, Test Collaboration Meetings etabliert und die Independence of Testers kreativ über Kompetenz-Center gelöst. Holger Santelmann ist Dipl.-Medieninformatiker (FH) und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung. Er hat als Senior Software Developer bei der Firma M&M Software GmbH angefangen und sich in den letzten Jahren immer mehr auf das Thema Release- bzw. Testmanagement spezialisiert. Als Leiter des Competence Centers Quality Engineering treibt er das Thema Qualitätssicherung innerhalb der Firma M&M Software GmbH weiter voran und unterstützt den Softwareentwicklungsprozess. Highlights: Norm 62443-4-1 erfüllt fast vollständig den Cyber Resilience Act – perfekter Werkzeugkasten für sichere Entwicklung. Dedizierte Security-Trainings pro Requirement sind wirksamer als abstrakte Cert-Schulungen für alle Mitarbeitenden. Test Collaboration Meetings vor jedem Feature eliminieren Überraschungen im Pull Request und schaffen echte Unabhängigkeit. Security-Features müssen geflagged, gereviewt und von qualifizierten Testern abgenommen werden – Vier-Augen-Prinzip ist Pflicht. Gap-Analyse zeigt: Bestehenden Prozess bewerten, dann Norm wählen – nicht umgekehrt, sonst wird's teuer. Weitere Links zur Episode: Cyper- & Software-Security Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Vom Flash-Entwickler zum Test Automation Engineer: Ein Werdegang zwischen Code und Qualität 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Testsoftware ist auch Software und muss genau den gleichen Prinzipien folgen wie die Applikation unter Test." - Benjamin Bischoff In dieser Episode spreche ich mit Benjamin Bischoff über seinen Weg vom Webentwickler zum Test Automation Engineer – und warum dieser Perspektivwechsel alles verändert hat. Benjamin erklärt, welchen entscheidenden Vorteil Entwickler in der Testautomatisierung haben, aber auch wo ihre blinden Flecken liegen. Wir sprechen darüber, warum Selenium trotz Playwright-Hype seine Berechtigung hat, wie man als Tester ohne Programmier-Hintergrund in die Automatisierung einsteigt und weshalb KI die Rolle des Software Testing nicht ersetzt, sondern dramatisch aufwertet. Am Ende steht eine klare These: Wenn künftig KI den Großteil des Codes schreibt, wird Testen zur kritischsten Disziplin überhaupt. Nach 15 Jahren als Softwareentwickler und Trainer wechselte Benjamin Bischoff 2016 in den Bereich der Testautomatisierung. Derzeit arbeitet er als Test Automation Engineer bei trivago N.V. in Düsseldorf und konzentriert sich dort hauptsächlich auf Backend- und Frontend-Testtechnologien und -Pipelines. Benjamin ist Autor des Buches „Writing API Tests With Karate” und betreut einige Open-Source-Projekte im Bereich Softwaretesting und Reporting. Er hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen und schreibt auf seiner Website softwaretester.blog Beiträge über Testen, Automatisierung und Software-Craftsmanship. Highlights: Testautomatisierungs-Code ist Software – Clean Code und Design Patterns sind Pflicht, nicht optional. Prinzipien lernen, nicht Tools: Wer Playwright kann, versteht nicht automatisch gute Automatisierung. KI wird massenhaft schlechte Software erzeugen – Testen wird dann erst richtig wichtig. Der ideale Test Automation Engineer kombiniert Entwicklungs-Skills mit Testmethodik, nicht nur eins davon. Selenium ist nicht uncool, sondern reif – es definiert W3C-Standards, die andere Tools nutzen. Weitere Links zur Episode: Benjamin bei GitHub Benjamins Blog Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Wie Stiftung Warentest Zahnbürsten prüft – und was Software-Tester davon lernen 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Es kommt durchaus häufiger vor, dass wir da die Überbringer der schlechten Nachricht sind." - Johannes Stiller In dieser Episode spreche ich mit Johannes Stiller von der Stiftung Warentest darüber, wie eine der bekanntesten Verbraucherorganisationen Deutschlands testet – und wo die Parallelen zu unserem Software Testing liegen. Johannes gibt Einblick, wie bereits anderthalb Jahre vor Veröffentlichung entschieden wird, welche Produkte geprüft werden, wie verdeckte Einkäufer Zahnbürsten und Laptops anonym beschaffen und warum subjektive Kriterien wie "Handlichkeit" trotzdem messbar werden. Besonders spannend: die Rolle crossfunktionaler Teams, der Verifikationsprozess kurz vor Go-Live und der Umgang mit Herstellern, die manchmal nicht gerade begeistert auf Testergebnisse reagieren. Wer wissen will, wie Objektivität, Transparenz und Unabhängigkeit in der Praxis aussehen, sollte reinhören. Johannes Stiller schloss 2016 seine Promotion im Bereich der nuklearen Kern- und Teilchenphysik in Heidelberg ab. Während dieser Zeit arbeitete er intensiv vor Ort am CERN am ALICE-Experiment. Aufgrund seiner Expertise in Tracking-Algorithmen wechselte er anschließend in die Softwareentwicklung der Automobilindustrie. Ein wesentlicher Meilenstein war seine maßgebliche Beteiligung an den Sicherheitsbremssystemen für das autonome Parkshuttle-System Parkshuttle Rivium. Nach seinem Umzug nach Berlin widmete er sich im VW-Konzern der Serienentwicklung von Fahrassistenzsystemen wie dem Emergency Assist und dem Travel Assist, inklusive der ASPICE-konformen Entwicklung, Prüfung und Freigabe. Seit August 2025 bekleidet Johannes Stiller eine leitende Funktion bei der Stiftung Warentest, wobei ihn besonders die Möglichkeit motiviert, vielseitige Themen auf wissenschaftlich fundierter Basis zu bearbeiten. Highlights: Objektive Tests brauchen Blindheit: Produktnamen abkleben, Reihenfolge wechseln, Tester nicht informieren. Stiftung Warentest plant Tests anderthalb Jahre im Voraus – Spontanität tötet Vergleichbarkeit. Subjektive Kriterien werden messbar durch geschulte, stabile Teams über Jahre hinweg. Hersteller erfahren Testergebnisse erst kurz vor Veröffentlichung – keine Chance zur Manipulation. Verdeckter Einkauf am echten Markt statt Herstellerlieferungen sichert Realitätsnähe der Prüfung. Weitere Links zur Episode: Stiftung Warentest - YouTube Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

André Köhler erzählt, wie aus einer Idee eine fokussierte Konferenz für Praktiker wurde. 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Hier stellt sich auch niemand auf die Bühne und sagt, bei uns ist alles super." - André Köhler In dieser Episode spreche ich mit André Köhler über die TACON, die Fachkonferenz für Testautomatisierung, die mittlerweile ins neunte Jahr startet und in Leipzig stattfindet. André erklärt, warum 130 Teilnehmer die perfekte Größe sind, um echten Austausch zu ermöglichen und warum die Abendveranstaltung so wertvoll ist. Wir sprechen darüber, wie die TACON bewusst Praxisberichte statt Verkaufsshows bietet, welche ungewöhnlichen Highlights es in den letzten Jahren gab und wie KI die nächsten Ausgaben prägen wird. Jetzt schon vormerken: Die TACON findet dieses Jahr am 16. und 17. September 2026 statt. André Köhler ist Gründer und Geschäftsführer von summit. Das Team von summit richtet zahlreiche Fachkonferenzen, Kongresse und Community Days rund um IT-Managementthemen aus. Dazu gehört auch die TACON (Test Automation Conference), die einmal jährlich stattfindet, und interessierte Personen aus dieser Domäne zusammenbringt. André ist darüber hinaus Professor für IT-Management an der IU Internationale Hochschule, wo er zu IT-Servicemanagement und IT-Projektmanagement lehrt und forscht. Highlights: TACON bringt 130 Praktiker zusammen, die echte Projekte zeigen – inklusive Stolpersteine und Fehlschläge. Praxisberichte aus Unternehmen schlagen Theorie: Was nicht funktionierte, ist wertvoller als Erfolgsstorys. Testautomatisierer sind oft allein auf ihrer Position – Austausch mit Gleichgesinnten ist Gold wert. Die Abendveranstaltung ist inoffiziell der wichtigste Teil: Dort wird vertraulicher und tiefer diskutiert. KI-Hype im Testing ist noch Experimentierphase – in zwei Jahren kommen messbare Resultate. Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

Keine Speaker, keine feste Agenda – und trotzdem das intensivste Event des Jahres 🚨 Testen wir manchmal eigentlich zu viel? Viele Tests heisst nicht, dass auch viele Fehler gefunden werden. So können wir das lösen: Kostenloser Online-Workshop „Whatever happens, happens. Es kann durchaus sein, dass wir eine Session anfangen und bei einem ganz anderen Thema enden." - Georg Haupt In dieser Episode spreche ich mit Georg Haupt und Christian Kram über das QS Barcamp Hamburg, das dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert. Statt klassischer Konferenzvorträge gibt es hier strukturierte Kaffeepausen mit echtem Austausch – die Themen bringen die Teilnehmer selbst mit, von HR-Profis über Embedded-Entwickler bis zu Software-Testern. Georg und Christian verraten, warum das Gesetz der Füße gilt, was am legendären Freitagabend passiert und weshalb die Community bewusst bei maximal 80 Teilnehmern bleibt. Du erfährst, wie aus spontanen Sessions Tools-Sammlungen an ganzen Wänden entstehen und warum viele sagen, dass dieser eine Tag intensiver ist als so manche dreitägige Konferenz. Christian Kram ist als als Trainer und Berater mit den Schwerpunkten Software Testing und Agilität tätig. Seit über zehn Jahren trägt er in verschiedensten Rollen dazu bei, dass Kund:innen die gewünschte Qualität erhalten – seine Erfahrung reicht dabei vom manuellen Tester in der vergleichenden Warenprüfung über den Testmanager im Automobilsektor bis hin zum Abteilungsleiter Test für ERP-Software. Georg Haupt ist Quality Evangelist und sein Motto lautet: „Aus der Praxis für die Praxis!“ Seine Mission ist es, die Wichtigkeit von Qualität in die Teams zu tragen. Seine berufliche Historie ist sehr spannend und vielfältig, vom Koch zum Test-Guru. Dadurch hat er viele Perspektiven gewonnen, die permanent in seine Arbeit einfließen. Als Test- und Qualitäts-Management-Experte blickt er auf 20 Jahre praktische Erfahrung für sowohl agile als auch klassische Soft- und Hardwaretests zurück. Highlights: Barcamps funktionieren, weil die besten Gespräche an der Kaffeemaschine stattfinden – nicht im Vortrag. Wissensvermittlung braucht keine Speaker: Teilnehmer bringen Themen mit, Slots entstehen am Morgen im Marktplatz. Kleine Events schaffen mehr Wert: 80 Teilnehmer garantieren familiäres Flair statt anonyme Masse. Das Gesetz der Füße gilt: Wer nichts beiträgt oder lernt, wechselt einfach den Raum. Community-Events überleben nur durch Sponsoring – nicht durch teure Tickets oder Firmen-Branding. Weitere Links zur Episode: STUGHH QSBarcamp Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik