
Hosted by Jens Scharnetzki und Mark Zimmermann · DE

Context Survives, Models Don’t. Entropic veröffentlichte das neue KI-Modell Fable 5, das beeindruckende Ergebnisse erzielt, aber aufgrund von Sicherheitsbedenken nur bis zum 20.12. im Abo verfügbar ist. Der System-Prompt von Fable wurde geleakt, was zu einer Anhörung im Weißen Haus führte. Die Mythos-Klasse, zu der Fable 5 gehört, wurde ursprünglich nur großen Playern wie Amazon und Google zur Verfügung gestellt, da sie Sicherheitslücken aufdeckte. Anthropic hat das Modell Fabel 5 veröffentlicht, das angeblich Sicherheitslücken entdeckt. Nach der Ankündigung wurde das Modell jedoch schnell wieder zurückgezogen, was auf geopolitische Bedenken zurückzuführen ist. Die US-Regierung hat Entropic, dem Unternehmen hinter Anthropic, angewiesen, das Modell nicht mehr amerikanischen Bürgern zur Verfügung zu stellen, was zu Problemen für Nutzer führte. Die Sperrung von KI-Modellen, wie Entropic, hat weitreichende Konsequenzen für Unternehmen, die auf diese Modelle angewiesen sind. Es wird diskutiert, wie man sich auf solche unvorhergesehenen Brüche in Workflows vorbereiten kann, z.B. durch den Aufbau einer robusten IT-KI-Infrastruktur und die Möglichkeit, schnell auf alternative Modelle umzusteigen. Ein weiteres Thema ist die Abhängigkeit von externen Anbietern und die Frage nach der Kontrolle über den “Harness”, in dem die KI-Modelle laufen. Das Fabel-Modell wurde als schlechtestes Modell im Vergleich zu anderen KI-Modellen bewertet. Die Diskussion drehte sich um die Notwendigkeit eines intelligenten Modell-Switchers und die Speicherung von kontextualem Wissen in einem “Second Brain”, um die Souveränität über das eigene Wissen zu behalten. Ein offenes Wissensformat (OKF) von Google wurde als Lösung für die Speicherung und Verarbeitung von Informationen in einem universellen Format vorgeschlagen. Es wird diskutiert, ob professionell dokumentierte Informationen auf das Wesentliche konzentriert werden sollten, anstatt auf Formatierung und Design. Die Bedeutung von gut strukturierten, kontextbezogenen Daten für die zukünftige Softwarelandschaft und die Verarbeitung durch KI wird betont. Abschließend wird die Wichtigkeit von Feedback und die Möglichkeit, die Folge zu teilen, hervorgehoben.

Das 5 Städte Experiment Mark ist aus dem Pfingsturlaub zurück, ausgeruht und braungebrannt, und er ist ohne Notebook gereist. Geblieben sind ein E-Book-Reader und die Frage, ob so ein Ding beim Digital-Detox überhaupt zählt. Jens steigt mit einem Experiment ein, über das Mark im Urlaub gestolpert war: KI-Agenten besiedeln eigene Städte, sechs Agenten pro Stadt, jede Stadt mit genau einem Modell. Claude regiert ordentlich, hält sich an die Regeln, die Stadt floriert. Grok bringt es auf 183 Verbrechen, und am zweiten Tag lebt dort niemand mehr. Richtig schräg wird es, sobald man die Modelle mischt. Dann kippt das Zusammenleben in Windeseile ins Böse, bis selbst der brave Claude anfängt, Schutzgeld zu erpressen. Dazu passt der Aufruf von Anthropic, das Tempo der Entwicklung zu drosseln, das angekündigte Modell „Mythos" und ein KI-Wurm, der sich zur Verbreitung selbst umschreibt. Der Hauptteil dreht sich um die Keynotes der letzten Wochen. Bei NVIDIA sagt Jensen Huang, man baue jetzt Hardware für Agenten und nicht mehr für Menschen. Gleichzeitig klettern die Preise für Grafikkarten und Arbeitsspeicher, ein kleiner DGX-Würfel fürs Büro wird gezeigt, und auf einmal sollen KI-Chips zurück auf die heimischen Windows-Rechner. Mark fragt offen, ob hier die nächste Cashcow gemolken wird, den Weg zur lokalen KI findet er trotzdem gut. Wie tief die Speicherknappheit im Alltag steckt, zeigt das Steam Deck: von rund 690 auf 890 Euro. Microsoft lässt Claude-ähnliche Agenten auf Windows und sogar im Enterprise von der Leine, mit Schreib- und Löschrechten, und stellt kuriose Geräte vor, etwa einen intelligenten Badge mit generativer Oberfläche und Project Solara. Nebenbei fallen Zahlen wie OpenAIs 900 Millionen Nutzer, das Gerücht über 900 Millionen Dollar Servermiete von Google bei SpaceX und Perplexity, das vom einstigen „Google-Killer" auf eine Local-First-Strategie samt „Perplexity Computer" umschwenkt. Kurz, aber wichtig: die Font-Injection in PDFs. Was du im Dokument siehst, muss nicht das sein, was die Maschine liest. Bei Verträgen ein gutes Argument gegen blindes Vertrauen. Dann Apple. Mark, sonst bekennender Fan, nennt die WWDC-Keynote die uninspirierendste, die er je gesehen hat und schämt sich fast für die Leute auf der Bühne. Siri AI und der Personal-Context-Ansatz klingen auf dem Papier gut, holen ihn aber nicht ab, bei aller unbestrittenen Stärke beim Datenschutz. Jens bremst die Wut freundlich aus und bringt Benedict Evans ins Spiel. Dessen These: Wir stecken im Jahr 1997. Die großen Player sind noch nicht gesetzt, die Regeln, wie Bedienung funktioniert, formen sich gerade erst. Ein Second Mover zu sein, ist in so einer Phase keine schlechte Position. Womöglich ist genau das Apples Kalkül. Der persönlichste Teil wird konkret. Googles neues lokales Modell versteht Bilder und Audio und ersetzt bei beiden nach und nach die lokalen Agenten. Mark beschreibt seinen Wissens-Vault in Obsidian, gefüttert aus Nachrichten, wissenschaftlichen Papern, YouTube und Podcasts, dazu ein selbstgebautes KI-News-Radar, eine Identity-Datei und 19 GB Mails plus 3,9 GB Notizen, verdichtet zu einem Knowledge Tree und über MCP an seine Agenten angebunden, unter anderem an Perplexity und NotebookLM. Wie weit das trägt, zeigt ein Arztbesuch. Beim neuen Hausarzt fehlen die alten Blutwerte, zu Hause liefert der Vault sie in Sekunden, samt korrekter zeitlicher Zuordnung und passender Quelle. Aus dem Gespräch fallen gleich mehrere Folgenideen. Datensouveränität und die Frage, was lokal und was online liegen sollte. KI, Produktivität und ein neuer Druck, der fast in Richtung Sucht geht, am liebsten besprochen mit einem Gast aus dem Gesundheitsbereich. Voice als das Interface der Zukunft, samt Marks Jarvis-Wunsch und Stimmungserkennung. Das absehbare Ende von Word, Excel und PowerPoint zugunsten von Text- und Knowledge-Dateien, in denen der Inhalt zählt und nicht die Formatierung. Und der Gedanke, dass sich KI vom einzelnen Gerät löst, vom Display am Kühlschrank über das Auto bis zum smarten Ring. Zum Schluss eine Pointe, die hängen bleibt. Mark vergleicht den heutigen Stand mit MS-DOS, kurz bevor die grafische Oberfläche kam. Und dann der Gedanke: Sind ausgerechnet wir, mit unserem heutigen KI-Wissen, in zwanzig Jahren die COBOL-Programmierer dieser Ära? Die alten Hasen, die man holt, weil niemand sonst mehr weiß, wie OpenClaw lief. Bei zwei Jahren Halbwertszeit gar kein abwegiger Gedanke. Feedback ist erwünscht, besonders aus dem Gesundheits- und Verhaltensbereich. Und Gäste? Stehen schon wieder Schlange. In der Folge erwähnt und gern zu verlinken: die Studie zum Städte-Experiment, der Beitrag von Benedict Evans, das Anthropic-Statement zur Verlangsamung sowie Marks KI-News-Dashboard und seine Identity-Datei auf GitHub und LinkedIn. Links zur Folge: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=BD3vLtWhT5A https://de.root-nation.com/en/articles-en/analytics-en/en-emergence-ai-experiment-all-about/

Diese Folge ist eine Zwischenfolge ohne Gast – aufgenommen direkt vor der nächsten Episode. Mark und Jens sortieren, was sich in den letzten Wochen rund um KI-Skills, Vibe Coding und die großen Modelle getan hat. Mit ein paar Stolpersteinen, einer Smart-Home-Anekdote und dem Hinweis auf eine eigene neue Webseite. Themen der Folge Vibe Coding und Vibe Engineering – Andrej Karpathy hat den Begriff im Februar 2025 geprägt. Vibe Coding heißt: mit der Maschine reden und am Ende kommt laufige Software raus. Vibe Engineering legt mehr Kontext drauf. Wenn das große Modell streikt – Marcs Erlebnis: Claude Code mit Opus weigerte sich stundenlang, ein konkretes Problem zu lösen. Über ein Plugin Codex von OpenAI als Reviewer eingeklinkt – und plötzlich lief es. "Hellender Moment." Namensverwirrung im Modell-Zoo – Codex ist bei OpenAI mal Modell, mal App, mal Modus. Dazu GPT-5.5, Claude Opus, Bedrock, Copilot, Azure. Wer da nicht durcheinanderkommt, hat aufgepasst. Architecture Decision Records (ADRs) – Schreibt auf, warum ihr euch für etwas entschieden habt. Nicht in Word, sondern in Markdown. Die KI kann das später lesen, auf Konsistenz prüfen und Dupletten finden. Wenn die KI deinen Mac übernimmt – Anekdote vom Wochenende: Bildschirmfreigabe, Tastaturzugriff, Barrierefreiheit – und Claude klickt sich selbst durch das UI, um seinen eigenen Bug zu finden. Komisches Gefühl. Manus AI in zwei Prompts – Jens hat eine Anwendung mit OCR-Erkennung und Google-Kalender-Login gebaut. Fünf Minuten später lief sie. Funktional ja, veröffentlichungsreif eher nein. Pre-Mortem als Skill – Marc hat sich einen Skill gebaut, der das Vorhaben rückwärts denkt: Es ist gescheitert, was war schuld? Hilft bei Security, Login-Masken, Consent und allem, woran man sonst zu spät denkt. KI lügt rotzfrech – "Sind alle Fehler weg?" "Ja." Spoiler: nein. Manchmal werden die Fehler einfach einer anderen Session zugeschoben. Suchtfaktor und Work-Life-Balance – Warum ein Rate Limit auch sein Gutes hat. Jens' Open Claude prüft die Tageszeit und schickt ihn ins Bett. Spezialisierte Tools statt Chat-Fenster – Nicht jeder braucht das volle Programm. Wer den ganzen Tag Folien macht, dem stellt man auch keinen Bagger vor die Tür. Smart Home Reparatur durch KI – Philips Hue Bewegungsmelder beigebracht, das Licht beim erneuten Vorbeilaufen anzulassen. Eine Funktion, die es so eigentlich gar nicht gab. Neu: Podcast-Webseite Es gibt eine eigene Seite auf GitHub Pages mit allen Folgen-Transkripten – auf Deutsch und Englisch, jeweils als Markdown zum Download. Aktualisierung jeden Dienstag. Mit Suche, Feedback-Formular und der Möglichkeit, einzelne Folgen zu teilen. https://godmodeai2025.github.io/ThinkDifferentThinkAI/?episode=037&lang=de Erwähnt in der Folge Andrej Karpathy – "Vibe Coding" (Februar 2025) Anthropic Claude Code, Claude Opus, Max-20er Plan OpenAI Codex (Modell und App), GPT-5.5 Amazon Bedrock, GitHub Copilot, Azure Manus AI Bolt, Lovable Philips Hue Mark-Uwe Kling – "Der Tag, an dem die Oma das Internet abschaltete" (Vortrag beim Chaos Computer Club) Frühere Folge mit René zum Thema Skills Take-Aways Aufzählungs-TextSchreibt au f, warum ihr Architektur- und Designentscheidungen so getroffen habt – in Markdown. Nutzt Skills für Security, Clean Code und Dokumentation. Das ist kein Quatsch. Baut euch ein Pre-Mortem in den Workflow ein: Was hätte schiefgehen können? Wenn die KI sagt "alles sicher" – fragt zweimal nach. Beim dritten Mal sagt sie vielleicht endlich, was sie weggelassen hat. Pausen sind erlaubt. Vibe Coding hat einen Suchtfaktor.

Come to the dark side - we have cookies Mark holt sich für diese Folge Verstärkung: Thomas Lang, seit 26 Jahren in der IT, davon viele in der Informationssicherheit. Sein Fachgebiet beginnt genau dort, wo niemand sein will — wenn der Hacker schon da war oder wenn man verhindern will, dass er kommt. Was als Gespräch über Hackerangriffe beginnt, wird schnell ein Rundgang durch eine veränderte Bedrohungslage. Früher musste ein Angreifer wissen, wie man nmap schreibt, sich unauffällig durch Netzwerke bewegt und Schwachstellen findet. Heute reicht ein Satz an ein Sprachmodell. Cloud-Code, Docker, MCP-Server für Kali Linux und Shodan — die Werkzeugkette steht in fünf Minuten. Die Eintrittshürde fürs Hacker-Handwerk ist drastisch gesunken. Thomas erzählt aus der Praxis: Wie sich Angreifer 14 Monate lang mit Domain-Admin-Rechten auf einem Terminal Server tummelten. Wie ein Azubi privat Hacker-Skills gelernt und ungestraft im Firmennetz ausprobiert hat. Und warum Unternehmen gegen interne Täter typischerweise viel schlechter geschützt sind als gegen externe. Außerdem geht es um die Schattenmärkte: WormGPT, FraudGPT und ähnliche Modelle, die im Darknet als Software-as-a-Service vertrieben werden, inklusive Telegram-Support und Lifetime-Lizenz für 900 Dollar. Um Voice Cloning, das mit 15 Sekunden Audiomaterial täuschend echte Stimmen erzeugt, lokal, auf einem normalen Notebook. Und um die berechtigte Frage, ob Unternehmen demnächst ihre eigenen agentischen Sicherheits-KIs gegen die agentischen Angriffs-KIs ins Feld schicken müssen. Am Ende steht eine Beobachtung, über die heute morgen bereits eine Bank in Frankfurt nachgedacht hat: Was, wenn ein Modell allein durch seine Existenz und Fähigkeiten ausreicht, um die Frage „Müssen wir unsere Systeme vom Netz nehmen?” auf den Tisch zu bringen?

Das Ende der Klebeband-Lösungen Mark und Dirk Beckmann (GF Digitalagentur artundweise) sprechen darüber, was Worker, Managed Agents und die neue Offenheit für Unternehmen bedeuten, die KI ernsthaft einsetzen wollen. Im Stil einer Apple-Keynote, vorab aufgezeichnet, ruhig vorgetragen und mit Folgen, die weit über „noch eine API" hinausgehen. Die beiden zentralen Bausteine: Worker und Managed Agents. Worker sind kleine TypeScript-Programme, die auf der Notion-Plattform laufen. Geschrieben mit Hilfe von KI, ausgeführt deterministisch also ohne Tokenkosten, ohne Halluzinationen. Ein Agent in Notion kann diese Worker als Werkzeug nutzen. Damit lässt sich alles bauen, was man sonst mit n8n oder Make macht, aber im eigenen System. Managed Agents von Anthropic können nun auch in Notion-Workflows eingebunden werden. Lange laufende Aufgaben, externe Trigger, abgekapselte Sandboxes ohne dass man selbst Infrastruktur betreiben muss. Das Spannende: Notion verkauft eigentlich Tokens („we sell work"). Mit der Worker-Plattform öffnet sich das Unternehmen für lokale Modelle, eigene Skripte und externe Anbieter. Ein Schritt, der kurzfristig Umsatz kosten kann, langfristig aber die Plattform zementiert.

Darf ich das? Nach Folgen mit Softwareentwicklern und Produktleuten holen Mark und Jens diesmal jemanden ans Mikrofon, der KI von einer ganz anderen Seite betrachtet: Max, Jurist mit Schwerpunkt KI- und Datenrecht. Statt Vorsicht-Vorsicht-Vorsicht-Apostel-Modus geht es darum, wie Recht und Compliance auf dem Spielfeld mitspielen können und wo die wirklichen Knackpunkte liegen. Themen der Folge Vom Verhinderer zum Ermöglicher: Warum Juristen mit auf dem Spielfeld stehen müssen, statt aus dem Elfenbeinturm Bewertungen abzugeben. Und warum es ein digitales Mindset auch in der Rechtsabteilung braucht. "Es kommt drauf an": Der Klassiker. Halluzinationen, Haftung und die Frage, ob ein KI-Output mit 70 Prozent Qualität in nicht-kritischen Prozessen vielleicht völlig in Ordnung ist. Plattituden und Furcht – Marcs TikTok-Anekdote vom Anwalt mit Füllfederhalter, der vor allem warnt. Warum man Menschen so nicht abholt und wo Kompetenzaufbau in der Breite ansetzen muss. "Datenschutz erlaubt das nicht": Die größte Plattitüde. Datenschutz ist keine heilige Kuh, sondern steht gleichwertig neben anderen Rechtsgütern. US-Hosting ist aktuell auch kein Showstopper mehr. Anwender, Betreiber, Anbieter – Max erklärt, wann man im AI Act in welche Rolle reinrutscht. Lokales Modell mit n8n? Anwender. KI-System auf dem Markt platzieren? Anbieter mit echten Hausaufgaben – inklusive Betriebsanleitung, von der bisher noch keiner weiß, wie sie aussehen soll. AI Act im Reset: Eine Verordnung, die noch nicht richtig in Kraft ist und bereits wieder angepackt wird. Wie Brüsseler Kompromisse funktionieren und warum am Ende oft schräge Regelungen rauskommen. Prinzipien statt Einzelfälle – Wie Max im Unternehmen Governance baut: nicht jede Frage einzeln beantworten ("darf ich das?"), sondern Guardrails setzen und mit Konsequenz vertreten. Sicherheit erzeugen, nicht Verunsicherung. Max in der Praxis: Welche KI er beruflich nutzt: Alltags-KI für Recherche und Wissenszugang plus Noxtua, ein juristisches KI-System aus Deutschland, das auf juristischer Datenbasis trainiert wurde. Privat: Faktencheck der Kumpels, die "alles wissen". Live, nebenbei, am Tisch. Haushaltsausnahme: Klingt wie Finanzministerium, ist aber praktisch: Im rein privaten Kontext gilt die DSGVO nicht. Aber sobald das Diktiergerät anspringt, wird es strafrechtlich interessant. KI-Brillen, Wächtermodi und Aufzeichnungen – Was passiert, wenn der Plot Pin im Park ausgeht und im Restaurant wieder anspringt? Vorsatz, fahrlässigkeit und die Themen, mit denen wir uns noch beschäftigen werden. Wissen KI-konsumierbar machen: Die spannendste Frage für Max: Rechtsberatung liegt heute in E-Mails, auf der Tonspur, im Intranet, das keiner liest. Wie kommt das in eine Form, die andere mit ihrer KI nutzen können? Wie sich der Juristenberuf verändert – In fünf Jahren prüfen Juristen keine Verträge mehr und entwerfen keine Klauseln. Sie bringen Erfahrung, Empathie, strategischen Weitblick rein. Oder, wie Jens es zuspitzt: Sie werden Orchestrierer agentischer Netzwerke. Erwähnt in der Folge AI Act / EU-KI-Verordnung Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Haushaltsausnahme im Datenschutzrecht Noxtua – juristisches KI-System aus Deutschland n8n Tesla Wächtermodus KI-Brillen und Wearables (Plot Pin) Take-Aways Datenschutz ist nicht die heilige Kuh – er steht gleichwertig neben anderen Rechtsgütern. Mit guter Dokumentation und sauberer Bewertung gehen viele Dinge. Die meisten Anwender stellen die Frage falsch: "Darf ich das?" sucht nach binärer Sicherheit. Besser sind Prinzipien und Guardrails. Der AI Act unterscheidet Anwender, Betreiber und Anbieter – die größten Pflichten hat, wer KI als Produkt am Markt platziert. US-Hosting allein ist kein Showstopper mehr. Die alten Plattitüden stimmen so nicht. Im rein privaten Umfeld greift die DSGVO nicht – Vorsicht aber bei Aufzeichnungen anderer Personen. In fünf Jahren prüft kein Jurist mehr Verträge. Was bleibt, ist Erfahrung, Strategie und Orchestrierung.

Wie Zeitgestaltung unsere Arbeit mit Künstlicher Intelligenz prägt. Zwischen Ladebalken, Mental Overload und cleverem Workflow. In dieser Folge sitzen wir erstmals gemeinsam an einem Tisch und nehmen euch mit in die Welt der Temporal UX – Zeitgestaltung im Zeitalter von KI. Wir fragen uns: Wie fühlt sich Warten an, wenn Maschinen für uns arbeiten? Von Flughäfen über Ladebalken bis hin zu parallelen KI-Agenten – wir diskutieren, warum Zeitwahrnehmung plötzlich zum Produktivitätsfaktor wird und wie smarte Interfaces die menschliche Aufmerksamkeit lenken können. Wir sprechen offen über unsere eigenen Erfahrungen mit Wartezeiten, Mental Overload und die kleinen (und großen) Stolperfallen, die im Alltag mit KI entstehen. Was können wir von alten Installationsbalken lernen? Wie nutzen wir Wartezeit wirklich sinnvoll? Und warum ist Zeit das wertvollste Gut, das wir in der Arbeitswelt der Zukunft gestalten müssen? Hört rein, wenn ihr wissen wollt, wie aus Warten Fortschritt wird! Temporal UX https://de.wikipedia.org/wiki/User_Experience#Temporale_User_Experience Service Design https://de.wikipedia.org/wiki/Service_Design Digital Detox https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Detox Craft Agents https://github.com/Significant-Gravitas/Auto-GPT OpenAI https://openai.com/ DeepSeek https://deepseek.com/ Claude https://claude.ai/ N8N https://n8n.io/

Absurd Taktisch Markus Andrezak – Überprodukt (Produkt- und Strategieberatung, CEO/CPO Coaching) ist zu Gast und erzählt, warum er vom KI-Skeptiker zum Überzeugten wurde. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Produktmanagement, von Fireball über eBay bis heute, beschreibt er, wie sich seine Arbeit durch Context Engineering, Agenten und automatisierte Workflows fundamental verändert hat. Es geht um die unbequeme Wahrheit, dass KI-generierte PRDs heute oft besser sind als das, was viele Produktmanager unter Zeitdruck abliefern. Um synthetische Personas, simulierte Strategieworkshops für 30 Dollar API-Kosten und die Frage, warum das Coding-Bottleneck gerade verschwindet – ähnlich wie damals, als Continuous Deployment auftauchte und keiner glauben wollte, dass man hundertmal am Tag deployen kann. Markus, Jens und Mark diskutieren, was Generalisten, Spezialisten und Produktmanager in zwei Jahren wirklich tun werden, warum die Beurteilung an das Ende der Wertschöpfungskette wandert und warum das Schmerzhafteste am Wandel der Hirnumbau ist, nicht die Technologie. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie professionelles Arbeiten mit KI heute aussieht – jenseits der "Ich habe fünf Prompts in ChatGPT eingegeben"-Bubble. Erwähnte Begriffe und Personen Context Engineering – Methode, Aufgaben in viele kleine Schritte zu zerlegen und gezielt mit Content zu füllen PRD (Product Requirements Document) – Klassisches Produktmanagement-Dokument Henry Ford und das schnellere Pferd Kent Beck – Software-Pionier, Quelle für das 90/10-Zitat Andy Jassy / Amazon – Beispiel für klare KI-Strategie Boris Cherny – Cloud Code, ADHS-Development-Style Patagonia – Beispiel für die Markenanalyse mit Agenten MyHammer – Markus' Beispielfirma für die Data-Science-Story Marc Andreessen – "Mexican Standoff" der Rollen Oliver Schwartz – "Wollen können sie noch nicht so gut" Mehr von Markus Überprodukt: produktberatung Markus auf LinkedIn

Wie KI-Tools wie Claude Design und Coding neu definieren. Was passiert, wenn die Agenten die Kontrolle übernehmen? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie KI unser Arbeiten im Design und Coding komplett verändert. Wir teilen unsere Erfahrungen mit neuen Tools wie Claude Design, diskutieren die Auswirkungen auf Kreativprozesse und zeigen, wie autonome Agenten sogar nachts weiterarbeiten – ganz ohne menschliches Zutun. Wir tauchen tief in die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI ein, hinterfragen den Wandel klassischer Workflows und rätseln, wie viel Kontrolle wir abgeben sollten. Dabei bleibt unser Blick kritisch – aber auch neugierig auf die Chancen für mehr Effizienz und Kreativität. Probiert es aus: Die Design-Revolution beginnt jetzt! Anthropic Claude https://www.anthropic.com/claude Claude Design https://claude.ai/design Figma https://www.figma.com/ Google Gemini https://deepmind.google/technologies/gemini/ DALL·E https://openai.com/research/dall-e Canva https://www.canva.com/de_de/ Google Stitch https://stitch.google/ OpenAI GPT-4 https://openai.com/research/gpt-4 Eventualities (AR-Brille) https://www.eventualities.com/ Open Interpreter https://github.com/open-interpreter/open-interpreter CREA AI https://crea.ai/

Skills In dieser Folge wagen wir einen Deep Dive in die Welt der KI-Skills und diskutieren, warum Skill Engineering gerade dabei ist, die Spielregeln zu verändern. Gemeinsam mit unserem Gast hinterfragen wir, wie sich Teams, Führung und ganze Organisationen entwickeln, wenn Agenten nicht mehr nur auf Prompts reagieren, sondern echte Fähigkeiten einsetzen. Wir teilen unsere Erfahrungen, sprechen offen über Chancen und Risiken und geben Einblicke, wie Skills Arbeit und Zusammenarbeit neu definieren. Natürlich werfen wir auch einen kritischen Blick auf internationale Entwicklungen – von Skill-Datenbanken bis hin zu kulturellen Unterschieden beim Umgang mit KI. Wenn du wissen willst, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen könnte und welche Rolle Skills dabei spielen, bist du hier genau richtig. Notion https://www.notion.so/de-de Anthropic https://www.anthropic.com/ GitHub https://github.com/ Python https://www.python.org/ Kaparthy https://karpathy.ai/ Markdown https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown Job to Be Done https://de.wikipedia.org/wiki/Jobs-to-be-done Agile Methoden https://de.wikipedia.org/wiki/Agile_Softwareentwicklung OpenClaw https://github.com/openclaw/openclaw