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Einstieg – Warum virtuelle Präsentationen heute mehr Aufmerksamkeit verlangen Kassy[Kässi] LaBorie, eine ausgewiesene Expertin für virtuelle Trainings- und Präsentationsformate, erläutert zu Beginn, wie sich mit der zunehmenden Digitalisierung das Spielfeld für Rednerinnen und Redner verändert hat. Nicht mehr allein die Live-Bühne zählt, sondern auch die Online-Rolle – ob Webinar, Hybrid-Event oder Live-Stream. In dieser Umgebung gilt: Technik allein reicht nicht. Es geht darum, Verbindung herzustellen, Einbindung zu ermöglichen und das Publikum aktiv mitzunehmen. LaBorie stellt klar: Jede Online-Präsentation wird dann wirksam, wenn sich der Fokus vom „Ich spreche und zeige Folien“ hin zum „Publikum erlebt mit und wirkt mit“ verschiebt. Die Grundlagen der virtuellen Engagement-Strategie Sie erläutert einige zentrale Prinzipien für erfolgreiche virtuelle Präsentationen: • Publikum im Mittelpunkt: Nicht nur Inhalte liefern, sondern Interaktion ermöglichen. Fragen stellen, Umfragen einbauen, Teilnehmende sichtbar machen. • Sichtbare Struktur & Klarheit: In virtuellen Formaten braucht es besonders klare Orientierung – die Agenda, die Rahmenbedingungen (z. B. wie man Fragen stellt), klare Übergänge. • Technik als Mittel, nicht als Selbstzweck: LaBorie warnt davor, sich in Tools zu verzetteln und dabei das Ziel – die Verbindung mit dem Publikum – aus den Augen zu verlieren. Viel wichtiger: Einfach starten, testen und nachjustieren. Diese Grundlagen bilden das Fundament – ohne sie lässt sich kaum echtes Engagement erzeugen. Tools & Methoden – Welche Hilfsmittel helfen konkret? Im Podcast nennt LaBorie verschiedene Tools und Methoden, mit denen Online-Präsentationen dynamischer gestaltet werden können – ohne dass Technik zum Selbstzweck wird. Einige davon: • Interaktive Tools wie z. B. Live-Chats, virtuelle Whiteboards oder Umfragen (sie verweist auf Anwendungen, die auch in ihren Trainings eingesetzt werden). • Visuelle und technische Aufwertung: Kamera- bzw. Bildausschnitt bewusst wählen, Hintergrundgestaltung beachten, Blickkontakt zur Kamera einüben – all das erzeugt Nähe. • Regelmässige Engagement-Impulse: LaBorie empfiehlt, alle 3–5 Minuten eine Aktivität einzubauen – z. B. Frage-Prompt, Breakout-Session, Chatreaktion –, damit die Aufmerksamkeit nicht absinkt. • Vorbereitung & Backup-Plan: Technische Störungen, Internetprobleme: Sie rät dazu, vorab alles zu testen, einen Plan B zu haben (z. B. Telefon-Fallback) und Teilnehmende zu Beginn klar zu orientieren. Diese Tools und Methoden sind nicht extravagant – vielmehr intelligent eingesetzt, können sie den Unterschied machen zwischen einem passiven Webinar und einem aktiv teilnehmenden Publikum. Besondere Herausforderungen & Chancen virtueller Formate LaBorie spricht auch darüber, was virtuelle Formate anders machen und worauf man als Speaker besonders achten muss: • Mangel an nonverbalen Rückmeldungen: Im Raum erkennt man sofort, wenn das Publikum abschaltet; online ist das schwieriger. Daher braucht es zusätzliche Signale – z. B. Live-Umfragen, Chatreaktionen, sichtbare Teilnehmende. • Ablenkungspotenzial: Zuhörer sind zuhause, am Rechner mit vielen Fenstern – die Aufmerksamkeit ist fragiler. Daher: Kürzere Abschnitte, klarere Struktur, sichtbare Ansprache direkt zur Kamera. • Globale Reichweite, aber unterschiedliche Technikausstattung: Manche Teilnehmende haben schwaches Internet, kleine Bildschirme – Präsentationen müssen darauf Rücksicht nehmen (z. B. grosse Schrift, simplere Grafiken). Auf der positiven Seite hebt sie hervor: Virtuelle Formate bieten enorme Chancen – z. B. grösserer Zugang, geringere Reisekosten, Flexibilität. Wenn man die Form bringt, kann man genauso – wenn nicht sogar wirkungsvoller – auftreten als in einem klassischen Präsenzraum. Umsetzungstipps für Speaker – Ihr Fahrplan zur dynamischen Online-Präsentation Zum Abschluss gibt LaBorie einen konkreten kleinen Fahrplan: Bestimmen Sie vorab Ihre drei bis fünf Engagement-Momente: Wann genau im Vortrag sollen Teilnehmende aktiv werden? (z. B. Einstieg, mittlerer Impuls, Abschluss) Gestalten Sie Ihre Folien und Ihren visuellen Rahmen nach dem „Weniger ist mehr“-Prinzip: Grosse Bildschirme, klarer Hintergrund, Beschränkung auf den Kerninhalt. Üben Sie den Blickkontakt und die Präsenz zur Kamera: Blick in die Linse, kurze Sätze, Variation in Stimme und Tempo – damit der Online-Auftritt lebendig bleibt. Testen Sie Ihre Technik inkl. Ton, Licht, Internetverbindung – am besten mit einem Testpublikum, das Feedback gibt. Planen Sie ein Interaktions-Backup: Falls technische Probleme auftreten, haben Sie eine analoge Alternative (z. B. Chat-Frage, Umfrage) bereit. Wenn Speaker diese Elemente berücksichtigen, stehen die Chancen gut, dass ihre virtuelle Präsentation nicht nur akzeptiert wird – sondern begeistert. Frage an das Publikum „Welche eine Interaktion würden Sie in Ihrer nächsten Online-Präsentation einbauen – und welches Tool benötigen Sie dafür heute noch, um sie umzusetzen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Warum digitale Präsenz für Speaker heute zählt Die Episode beginnt mit dem Hinweis, dass eine starke digitale Präsenz für Speaker / Redner nicht mehr optional, sondern Pflicht ist. In Zeiten, in denen Veranstalter, Kunden und mögliche Auftraggeber sich online orientieren, entscheidet der erste Eindruck im Netz oft über Chancen. Der Gast Carolyn K. Cummins erklärt, dass es nicht darum geht, einfach „irgendwie“ online präsent zu sein – sondern strategisch, fokussiert und mit Wiedererkennungswert. Die Content Pillars – Ihr Fundament der Inhalte Carolyn führt den Begriff „Content Pillars“ ein – also in etwa drei bis fünf tragende Säulen, auf denen Ihre Inhalte ruhen. Diese Säulen helfen Ihnen, thematisch fokussiert zu bleiben, konsistent aufzutreten und Ihre Zielgruppe anzusprechen. • Ein Content Pillar könnte beispielsweise sein: „Leadership und Veränderung“ – eine andere: „Digitale Transformation“ – eine dritte: „Menschliche Kompetenzen“. • Wichtig: Pro Pillar überlegen, wer damit angesprochen wird, welches Problem gelöst wird und welcher Wert vermittelt wird. • Mit diesen Säulen vermeiden Sie, dass Ihre Inhalte beliebig wirken, und schaffen stattdessen wiedererkennbare Themenräume. Carolyn betont, dass dies nicht starr gemeint ist – aber die Struktur bringt Klarheit: Wann poste ich was? Welches Thema kommt gerade dran? Wo bleibe ich konsistent? Das „VisibilityTriangle“ – Wie Sie Ihre Sichtbarkeit messen und steigern Ein zentrales Modell der Episode ist das sogenannte „VisibilityTriangle“ (Sichtbarkeits-Dreieck). Carolyn erläutert, dass Sichtbarkeit nicht nur heisst: möglichst viele Inhalte veröffentlichen, sondern drei Dimensionen ausgewogen zu betrachten: Distribution – Wie verbreite ich meine Inhalte? (Social Media, Newsletter, Website usw.) Engagement – Wie reagiert das Publikum? Wird kommentiert, geteilt, rückgefragt? Relevanz / Resonanz – Trifft meine Message wirklich beim Publikum ein? Versteht man, wer ich bin, was mein Thema ist? Wenn eine Seite des Dreiecks schwächelt – z. B. viele Inhalte, aber kaum Engagement – dann ist der Hebel nicht einfach noch mehr Posts, sondern gezielte Verbesserung: etwa bessere Ansprache, stärkere Einbindung, gezielte Kanäle. Carolyn empfiehlt, das Sichtbarkeits-Dreieck regelmässig durchzugehen: Welche Inhalte haben gut funktioniert? Wo wurde wenig reagiert? Welche Themen haben Resonanz erzeugt? Auf dieser Basis lässt sich die digitale Präsenz systematisch weiterentwickeln. Umsetzungsschritte – So gestaltest du deine digitale Präsenz Im weiteren Verlauf gibt Carolyn konkrete Umsetzungstipps: • Website / Bio / Profilpflege: Ihre Online-Visitenkarte muss klar definieren, wer Sie sind, worüber Sie sprechen und was der Nutzen ist. • Inhalte regelmässig veröffentlichen, aber nicht ins Blaue hinein: Nutzen Sie Ihre Content Pillars als Leitlinie, damit Klarheit und Themenfokus bleiben. • Call to Action (CTA): Jede Veröffentlichung sollte idealerweise eine Handlung auslösen – etwa Anmelden für Newsletter, Teilen eines Beitrags, Kontakt aufnehmen. • Authentizität und Persönlichkeit zeigen: Gerade im digitalen Raum zählt, dass Sie „menschlich“ wirken – nicht nur eine Marke, sondern eine Person mit erreich- und spürbarem Mehrwert. • Analysemessung: Nutzen Sie Tools oder einfachere Kennzahlen, um die drei Aspekte des VisibilityTriangle zu beobachten – z. B. Likes/Kommentare (Engagement), Reichweite (Distribution), Direktnachrichten oder Anfragen (Resonanz). • Kanalwahl bewusst treffen: Nicht jeder Kanal ist geeignet – je nach Zielgruppe und Stil. Es macht mehr Sinn, zwei bis drei Kanäle gut zu bedienen, als auf allen Plattformen halbherzig präsent zu sein. Warum dieser strukturierte Ansatz wirkt Carolyn macht deutlich: Viele Speaker verfallen in „Content-Chaos“ – sie posten hier etwas, folgen dort einer Trendidee – aber es fehlt an Wiedererkennbarkeit, an Strategie. Mit dem Ansatz der Content Pillars + VisibilityTriangle entsteht ein Rahmen, der hilft: effizienter Inhalte produzieren, zielgerichteter wirken, sichtbar bleiben. Darüber hinaus hebt sie hervor, dass Sichtbarkeit heute nicht mehr nur bedeutet: „Ich mache ein schönes Video und warte auf Anfragen.“ Sondern: Sie müssen aktiv Ihre Inhalte verbreiten, Beziehungen pflegen, Daten überprüfen und nachjustieren – damit Ihre digitale Präsenz im Markt wirkt und Sie als Speaker gefunden werden. Frage an das Publikum Zum Schluss fordert Carolyn K. Cummins das Publikum auf mit folgender Frage: „WelchenContent-Pillar würden Sie heute festlegen – und welchen konkreten Schritt machen Sie noch diese Woche, um das Sichtbarkeits-Dreieck Ihrer digitalen Präsenz zu stärken?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Der Kontext: Mehr Wirkung mit wenig Technik Jason LeVasseur, CSP, spricht in dieser Episode über die Kunst, auch in Zeiten hoher Technik-Erwartungen mit einfachen Mittelngrosse Wirkung zu erzielen. Der Anlass ist das Online-Format der Konferenz Activate Conference – und damit ein Appell: Statt sich in komplexen Tools zu verlieren, lohnt es sich, auf menschliche Verbindung und klare, einfache Formate zu setzen. Fokus auf menschliche Verbindung – Geschichten statt Folien Ein zentraler Punkt ist, dass Inhalte stärker durch Erzählung und Bezug zum Publikum wirken als überladene technische Präsentationen. LeVasseur betont, dass Slides und Tools nicht der Kern sind. Vielmehr zählt: • Eine Geschichte, die Relevanz erzeugt. • Eine Einladung zur Teilnahme – nicht nur passives Konsumieren. • Sichtbare menschliche Aspekte: Stimme, Ausdruck, Fragen Seine Devise: „Low Tech, High Engagement“ – also möglichst wenige technische Barrieren, dafür maximale Verbindung zum Publikum. Praxistipps: Einfach umsetzbare Strategien Jason gibt mehrere konkrete Tipps, wie Speakerinnen und Speaker ihre Online- oder Hybrid-Vorträge mit einfachen Mitteln aufladen können: • Requisiten nutzen: Ein physisches Objekt im Bild erzeugt Aufmerksamkeit und kann als Metapher dienen. • Publikumsinteraktion ohne viele Tools: Einfach Fragen stellen, Umfragen via Chat, kleine Aktionen ins Publikum richten. Kein aufwändiges Tool-Setup notwendig. • Authentizität zeigen: Nicht perfekt schummeln. Zeige deine Person, deine Umgebung – das schafft Nähe. • Geschichten mit Externem verbinden: Nicht nur eigene Erfahrung – auch Beispiele von aussen einbringen, damit Zuhörer sich verorten können. • Vorbereitung auf Technikstress: Auch wenn Technik minimal ist – teste dein Setup, sei bereit für Ausfälle, plane Alternativen. Diese Strategien sind bewusst „lowtech“, also keine komplexen Plattformen oder Spezialsoftware. Ziel: Fokus auf Publikum statt auf Technik. Warum dieser Ansatz gerade heute zählt LeVasseur argumentiert, dass wir in einer Zeit leben, in der Technik erwartet wird – aber oft nicht optimal eingesetzt wird. Wenn Technik scheitert oder überfrachtet ist, verliert das Publikum eher das Interesse. Stattdessen bringt ein klarer, menschlicher Ansatz Vorteile: • Mehr Ruhe im Vortrag, weil weniger Technik-Stress. • Höhere Transparenz und Verbindung: Das Publikum sieht den Menschen, nicht nur die Maschinerie. • Bessere Erinnerung: Wenn eine Interaktion oder eine Geschichte bleibt – nicht eine animierte Folienflut. Damit stellt LeVasseur heraus: Es geht nicht darum, möglichst viele Tools zu haben, sondern die richtigen einfach zu nutzen – und das Publikum ins Zentrum zu rücken. Anwendung im Konferenz-Setting Im Kontext einer Konferenz wie „Activate“ gelten weitere Besonderheiten: • Viele Teilnehmende sind remote verbunden – daher gilt: Blickkontakt zur Kamera, klare Ansprache und Orientierung. • Die Zeitfenster sind oft kürzer – deshalb: Weniger Inhalte, klarere Botschaft. • Unterschiedliche Bandbreite bei Teilnehmenden – niedriger technischer Anspruch erleichtert den Zugang. LeVasseur empfiehlt, im Vorfeld mit dem Technikteam die minimalen Anforderungen zu klären (z. B. Webcam, Mikrofon, Chatfunktion) und dafür die Inhalte auf maximale Wirkung hin zu kürzen. Frage an das Publikum Zum Schluss fordert Jason LeVasseur die Zuhörerinnen und Zuhörer auf mit folgender Frage: „Welche eine Interaktion würden Sie heute in Ihrer nächsten Präsentation einbauen – ganz ohne neue Technik –, um Ihr Publikum aktiver einzubinden?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Vom Technologen zum Redner Trevor Perry, ursprünglich mit technischem Hintergrund, spricht darüber, wie er die Brücke geschlagen hat vom Entwickler/Technologen hin zum professionellen Speaker. Er erklärt, dass sein technisches Verständnis ihm geholfen hat, visuelle Kommunikation und Präsentationsformate zu verstehen – aber dass das Sprechen vor Publikum andere Voraussetzungen stellt: nicht nur die Fakten zu kennen, sondern sie so zu vermitteln, dass sie beim Publikum hängen bleiben. In diesem Umfeld stellt er den Fokus auf die Slide Decks (Präsentationsfolien) – und zeigt auf, warum sie oft mehr stören als helfen, wenn sie nicht gut gestaltet sind. Warum Folien keine Bühne sind – Folien als Werkzeug Ein zentraler Punkt: Folien sind nicht die Präsentation – sie sind Werkzeuge, um die Präsentation zu unterstützen. Trevor weist darauf hin, dass viele Redner denken: „Ich zeige meine Folien, dann passiert die Wirkung“ – aber in Wirklichkeit: Die Folien dürfen nicht von der Botschaft ablenken. Er nennt typische Fehler: Zu viele Texte auf einer Folie („Text-Wüste“) Inkonsistente Gestaltung (z. B. wechselnde Schriftarten, Farben) Übertriebene Animationen und Übergänge, die vom eigentlichen Inhalt wegführen Diese Fehler machen die Folien zur Konkurrenz zur Rede – statt zur Unterstützung. Die drei Leitprinzipien für exzellente Folien Trevor formuliert drei zentrale Prinzipien, an denen sich jede gute Präsentation orientieren sollte: Klarheit – Jede Folie muss eine klare Leitidee haben. Wenn ein Zuhörer nach wenigen Sekunden nicht versteht, worum es geht, ist die Wirkung verfehlt. Konsistenz – Visueller Aufbau, Schrift, Farben, Bild-Schriften-Verhältnis: alles sollte einheitlich sein, damit das Gehirn sich nicht mit Design-Chaos beschäftigt, sondern mit der Botschaft. Reduktion auf das Wesentliche – Weniger ist mehr. Jede Folie sollte nur so viel beinhalten, wie nötig ist, um den Punkt zu vermitteln. Unnötige Elemente stören. Trevor betont, dass diese Prinzipien nicht nur „nice tohave“ sind – sie erhöhen Messwerte der Aufnahme beim Publikum: Aufmerksamkeit, Verständnis, Erinnerung. Technik trifft Bühne – Nutzung digitaler Tools mit Bedacht Aus seinem Hintergrund als Technologe kennt Trevor verschiedene Tools und Effekte – aber er rät zur Zurückhaltung: Nur weil etwas technisch möglich ist, heisst das nicht, dass es sinnvoll ist. Er spricht darüber: Animationen: Sie können Aufmerksamkeit erzeugen, aber wenn sie übertrieben sind, ziehen sie vom Inhalt ab. Präsentationsprogramme: Manche Features sind spassig, aber bringen keinen Mehrwert im Sinne der Verständlichkeit. Online-Präsentationen (z. B. Zoom, Teams): Hier ist zusätzliche Vorsicht geboten, da eine digitale Präsentation anders wahrgenommen wird – Bildschirmfarben, Remote-Publikum, Konzentrationsverlust. Sein Rat: Testen Sie Folien im Live-Setting, mit realem Publikum oder zumindest einem Probe-Publikum – und achten Sie auf, was funktioniert: Welche Folien lösen Rückfragen aus? Welche bringen Aha-Momente? Wirkung über Design hinaus – wie Folien zur Marke und zum Geschäft beitragen Ein weiterer Aspekt von Trevor: Folien sind nicht nur Mittel zur Vermittlung, sondern auch Teil der Marken- und Geschäftsstrategie eines Speakers. Wenn dein Slide-Deck professionell wirkt, reflektiert es deine Marke: Deine Expertise, deinen Stil, deine Qualität. Er spricht darüber, wie man durch gute Folien „Differenzierung“ erreicht: In einem Meer von Standard-PowerPoint-Vorträgen fällt heraus, wer sauber, klar und visuell überzeugend präsentiert. Das hilft, Aufträge zu bekommen – und Wiederbuchungen zu sichern. Zudem erwähnt er: Wenn du Folien hast, die leicht wiederverwendbar sind, kannst du sie als Content-Asset nutzen – für Social-Media-Clips, für Lead-Magneten, als Teil deiner Speaker-Website. Konkrete Tipps zur Umsetzung Trevor gibt einige sehr konkrete Hinweise: Starte mit der Story: Erarbeite zuerst, was du erzählen willst – dann überlege, ob überhaupt eine Folie nötig ist. Manche Momente brauchen keine Folie, sondern nur dich und deine Stimme. Verwende hochwertige Bilder – aber sinnvoll eingesetzt (z. B. ein grossflächiges Bild mit einem einzigen prägnanten Satz statt zehn Sätzen). Halte die Schriftgrössengross genug, damit auch Zuhörer im hinteren Teil des Saals noch lesen können. Vermeide Standard-Aufzählungslisten: Aufzählungszeichen haben selten Wirkung, ausser sie sind visuell clever umgesetzt. Teste deinen Foliensatz: Zeige ihn jemandem, der nicht mit dem Thema vertraut ist – und frage: „Was war dein Eindruck nach 30 Sekunden?“ Wenn unklar, zurück ans Layout. Erstelle eine Master-Folien-Vorlage: Damit stellst du sicher, dass Design und Format über alle Folien hinweg einheitlich sind. Frage an das Publikum Zum Abschluss fordert Trevor Perry das Publikum auf mit folgender Frage: „Wenn du deine nächste Präsentation hältst – welche eine Folie würdest du heute verändern, um sie klarer, konsistenter oder reduzierter zu machen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einführung & Anlass der Episode Diese Episode ist ein Tribut an Kenneth „Shark“ Kinney, einen geschätzten Sprecher, Mentor und Mitgestalter der Speakernomics-Community, der kürzlich verstorben ist. Die Folge würdigt sein Lebenswerk, seinen Einfluss auf das Netzwerk der Speaker und seine persönlichen Beziehungen. Die Gastgeber und Gäste teilen Erinnerungen, Eindrücke und Lehren, die Shark hinterlassen hat. 1. Gemeinschaft als Fundament Ein zentrales Thema: Shark hat nie nur sich selbst ins Zentrum gerückt, sondern stets die Gemeinschaft—die Speakernomics-Familie, die National Speakers Association (NSA) und befreundete Speaker—gefördert. Er verstand, wie wichtig langfristige Beziehungen sind, nicht nur Geschäftsbeziehungen, sondern echte Freundschaften, Netzwerke, gegenseitige Unterstützung bei Wachstum und in Krisen. Mehrfach wird betont, dass Shark Menschen zusammengebracht hat, Impulse gab und Räume geöffnet hat, damit andere sich ausdrücken konnten – er war ein Netzwerker aus Leidenschaft. 2. Freundschaft & Persönlichkeit Die geäusserten Erinnerungen zeichnen Shark als emphatischen, grosszügigen, zugleich humorvollen und tiefgründigen Menschen: • Bei Gesprächen nahm er sich Zeit, stellte Fragen, hörte zu. • Er war jemand, der oft das Spotlight anderen liess und selbst eher im Hintergrund wirkte. • Seine Art, Menschen zu inspirieren, war subtil: durch Präsenz, Aufmerksamkeit und Anteilnahme. • Viele Beiträge erwähnen Momente, in denen Shark persönliche Unterstützung bot – in schwierigen Zeiten, bei Projekten, bei der Planung oder beim Mutmachen. Diese Facetten machen deutlich: Sein Einfluss war nicht nur das, was er auf Bühnen tat, sondern wie er Menschen berührte und begleitete. 3. Vermächtnis & Wirkung Was bleibt von Shark, laut den Stimmen in der Folge? • Seine Botschaften, Impulse und Ideen rund um Leadership, Wirkung und Kommunikation werden fortgetragen. • Sein Vorbild, wie man zugleich kompetent, verbindlich und dienstbereit sein kann, inspiriert neue Generationen von Speakern. • Verschiedene Stimmen betonen, dass sein Erbe nicht nur im Namen, sondern in fortgeführten Werten und in Gemeinschaft weiterlebt. • Auch die idea, Unterstützung für seine Familie zu leisten (z. B. Spendenaktion) zeigt, dass sein Einfluss über die berufliche Sphäre hinaus wirkt. Die Episode legt nahe: Vermächtnis entsteht nicht durch Grösse allein, sondern durch Konsistenz, Charakter und die Spur, die jemand im Leben anderer hinterlässt. 4. Inspirierende Lehren für Sprecher & Leader Aus den Erinnerungen lassen sich mehrere Lehren ableiten, die über das spezifische Beispiel hinaus Bedeutung für viele Speaker haben: • Diene zuerst, bevor du forderst: Shark setzte häufig dort an, wo andere unterstützt werden konnten, bevor er selbst im Rampenlicht stand. • Menschlichkeit zählt: Respekt, Empathie und echtes Interesse am Gegenüber sind oft nachhaltiger als rein strategische Kalküle. • Investiere in Beziehungen, nicht nur in Auftritte: Ein guter Ruf als verlässlicher Partner, Freund und Unterstützer ergibt langfristig mehr als kurzfristige Erfolge. • Wirkung statt Aufmerksamkeit: Statt spektakulärer Show ging es ihm um Substanz, Tiefe und bleibende Impulse. • Fortführung des Erbes: Jeder in der Community ist eingeladen, die Werte weiterzutragen – im eigenen Verhalten, in der Unterstützung anderer und im Bewusstsein, wie man gemeinwohlorientiert wirken kann. Schluss & Frage an das Publikum „Welche Erinnerung oder welcher Aspekt von Shark berührt dich am stärksten — und wie wirst du die Erkenntnis daraus in deinem eigenen Wirken oder in deiner Community sichtbar machen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

In dieser etwa 24 Minuten langen Episode kommen mehrere erfahrene Sprecher, Hall-of-Famers und Insider der Speaking-Branche zu Wort. Sie teilen ihre wichtigsten Erkenntnisse darüber, was sie gerne schon früher gewusst hätten, als sie noch am Anfang ihrer Sprecherkarriere standen. Der Fokus liegt weniger auf Technik oder einzelnen Tools, sondern auf mentalen, relationalen und strategischen Einsichten, mit denen man langfristig nachhaltig erfolgreich als Speaker sein kann. 1. Das langfristige Spiel verstehen Ein Leitgedanke, der mehrfach betont wird: Verfolge keinen schnellen Erfolg auf Kosten von langfristiger Stabilität. Viele der Gäste reflektieren, dass sie am Beginn zu stark darauf sahen, möglichst rasch viele Auftritte zu erzielen, statt Beziehungen zu pflegen und Werte aufzubauen. Stattdessen empfiehlt sich ein strategischer Blick: Welche Reputation möchtest du über Jahre hinweg aufbauen? Welche Beziehungen willst du pflegen? Diese Haltung hilft, Schwankungen in der Nachfrage besser auszuhalten. 2. Authentische Verbindung mit dem Publikum Einer der stärksten Ratschläge: Arbeite daran, echte Beziehung zum Publikum herzustellen. • Persönliche Geschichten mit Rücksicht auf Relevanz einsetzen • Auf die Sprache, Erfahrungen und Bedürfnisse der Zuhörer eingehen • Empathie zeigen, statt bloss spektakuläre Inhalte zu liefern Diese Haltung erzeugt Bindung, Vertrauen und damit Wiederholungsbuchungen sowie Empfehlungen. 3. Egofallen & Fokus auf Service Mehrere Expert warnen vor Egofallen, die gerade in der Speaker-Welt häufig lauern: • Sich mit anderen vergleichen • Bühne, Status oder Awards als Hauptmotiv sehen • Aufmerksamkeit statt Wirkung priorisieren Stattdessen sollte der Ansatz sein: Was dient dem Publikum? Wenn du deine Bühne als Dienstleistung verstehst – mit dem Anspruch, wirklich zu helfen – verschieben sich Entscheidungen (z. B. Themenwahl, Stil, Preise) in eine nachhaltigere Richtung. 4. „Easy toworkwith“ sein Ein Aspekt, der oft zu wenig beachtet wird, wird hier stark hervorgehoben: Die Bereitschaft, einfach und angenehm mit Eventplaner, Agenturen oder Firmenkunden zusammenzuarbeiten. Tipps dazu: • Professionelle Kommunikation (pünktlich, klar, transparent) • Flexibilität bei logistischen Details • Verlässlichkeit bei Deadlines • Serviceorientierte Haltung im Vorfeld und Nachklang Ein guter Ruf als „einfache Zusammenarbeit“ kann in der Speakerbranche einen Wettbewerbsvorteil bringen. 5. Kleine Strategien zur Differenzierung Abseits der grossen Prinzipien nennen die Speaker auch konkrete, schlichte Strategien, mit denen man aus der Masse herausstechen kann. Einige Beispiele: • Eine klar erkennbare Nische oder Spezialisierung wählen • Markenkern und Botschaft schärfen, statt alles anbieten zu wollen • Regelmässige Pflege der eigenen Inhalte (Website, Social Media, Follow-up mit Publikum) • Beziehungen zu „Türöffnern“ und Multiplikatoren aktiv pflegen Diese Hebel wirken oft unterschätzt, aber mit grosser Wirkung im mittleren und langfristigen Bereich. Reflexion & Kernbotschaften • Erfolg als Unternehmer und Speaker ist kein Sprint, sondern ein Marathon • Wirkung entsteht durch Beziehung, nicht nur durch Show • Eine dienende Haltung überwindet Egofallen • Reputation als angenehmer Partner ist ein strategischer Vorteil • Klarheit, Fokus und Beständigkeit schlagen Effekthascherei Diese Perspektiven liefern eine gute Orientierung für Speaker in allen Entwicklungsphasen – von Newcomern bis zu erfahrenen Profis. Abschlussfrage an das Publikum „Welche eine Erkenntnis oder Einsicht aus dieser Episode spricht dich am stärksten an — und wie willst du sie in deinem aktuellen Alltag anwenden?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

1. Digitalisierung trifft Unternehmens-Reichweite Die Episode beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Art verändert, wie Unternehmer und Speaker gefunden, bewertet und gebucht werden. Lethia Owens zeigt auf, dass Veranstalter und Agenturen zunehmend auf KI-basierte Tools wie ChatGPT und Perplexity zurückgreifen, um passende Unternehmen und Redner zu identifizieren. 2. KI-freundliche Inhalte aufbauen Um von diesen Systemen gefunden zu werden, müssen Speaker ihre digitale Präsenz gezielt optimieren: Hochwertige Inhalte bereitstellen:Videos, Whitepapers und umfassende Guideserhöhen die Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit gegenüber KI-Algorithmen. Autoritative Inhalte etablieren: Expertenwissen in einer Nische hilft, als relevante Stimme erkannt zu werden. 3. Konsistente Content-Strategie Eine regelmässige, gezielte Content-Erstellung ist entscheidend: Stetige Updates auf Website und Social-Media-Plattformen stärken sowohl menschliches als auch KI-Vertrauen Ein Audit der digitalen Marke hilft, Schwachstellen zu erkennen und gezielt zu optimieren 4. KI-Fokussierung Lethia Owens betont die Bedeutung eines proaktiven Ansatzes: Speaker, die ihren digitalen Auftritt bewusst für KI gestalten, positionieren sich als zukunftssicher und wettbewerbsstark Dadurch erhöhen sie ihre Chancen, von KI-gestützten Systemen entdeckt und gebucht zu werden. 5. Handlungsempfehlungen im Überblick Content mit Mehrwert schaffen: Definierte Leitartikel, Videos oder Whitepapers, die Fachwissen klar transportieren. Nischenexpertise zeigen: Spezialisierung zahlt sich aus – KI-Engines erkennen klare Zielgruppen und Themen. Digitale Präsenz prüfen: Website, Social Media und SEO regelmässig auditieren und optimieren. Kontinuität wahren: Regelmässige Inhalte signalisieren Relevanz und Verlässlichkeit. Auf KI-Erkennung ausrichten: Inhalte sollten strukturiert, thematisch fokussiert und zugänglich sein – auch für KI erreichbar. 6. Fazit: Werde sichtbar im KI-Zeitalter Die Episode macht deutlich, dass das Speaker-Business heute mehr denn je auf digitale Strategien angewiesen ist. Ein stimmiger digitaler Auftritt, der sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme attraktiv ist, wird zur Schlüsselkompetenz für nachhaltigen Erfolg im Speaker-Markt. Frage an das Publikum „Welche eine gezielte Massnahme wirst du heute ergreifen, um deine digitale Präsenz KI-freundlicher und somit sichtbarer für Buchende und Systeme zu machen?“

Einleitung: Vom Mangeldenken zum Wohlstand In dieser Folge des Speakernomics-Podcasts spricht Joyce Marder darüber, wie professionelle Speaker mentale Blockaden, insbesondere ein Mangeldenken („Scarcity Mindset“), überwinden können. Ziel ist es, ein (finanzielles) Denken in Fülle („Abundance Mindset“) zu entwickeln – als Grundlage für nachhaltigen Erfolg und Resilienz. Erkennen der Denkblockaden und Geldgeschichte Joyce erklärt, wie sehr persönliche „Money Stories“ – unsere inneren Glaubenssätze über Geld – das eigene Handeln beeinflussen. Häufig begrenzen uns Überzeugungen wie „Geld ist schwer zu verdienen“ oder „ich verdiene es nicht“. Ein erster Schritt ist, diese Glaubenssätze zu identifizieren und bewusst umzuformulieren: weg von Mangel, hin zu Wert und Selbstwirksamkeit. Strategien zur Stärkung des Selbstwertgefühls Eine der Kernaussagen ist: finanzieller Erfolg beginnt mit Selbstwert. Joyce betont, dass Unternehmer und Speaker lernen müssen, ihren eigenen Wert zu erkennen – und entsprechend zu kommunizieren. Vertrauen in sich selbst hilft, mutiger Preise zu verhandeln und lohnende Aufträge zu gewinnen. Gemeinschaft und Verletzlichkeit als Ressource Marder hebt hervor, wie wichtig es ist, sich in der Speaker-Community zu öffnen: durch Austausch über Herausforderungen und Misserfolge entsteht Vertrauen und Unterstützung. Solche Netzwerke helfen, das eigene Mindset zu stärken und Perspektiven zu weiten. Mehrere Einkommensströme für finanzielle Sicherheit Ein zentrales Thema sind kreative Wege zur Diversifizierung von Einkommensquellen: nicht nur durch Vorträge, sondern auch durch Workshops, Online-Kurse, Bücher oder Coaching. Diese Vielfalt mindert finanzielle Risiken und gibt Sicherheit, auch in unsicheren Zeiten. Praktische Tagesgewohnheiten für ein Wohlstands-Mindset Joyce gibt konkrete Alltagstipps zur Entwicklung eines Abundance-Mindsets. Dazu gehören z. B. tägliches Visualisieren von Zielen, Affirmationen, Reflexionsübungen – alles mit dem Ziel, sich konsequent auf Wachstum und Möglichkeiten zu fokussieren. Fazit: Fülle beginnt im Kopf – und entfaltet Wirkung Die Episode fasst zusammen: Ein Abundance-Mindset ist kein Luxus, sondern eine bewusste Haltung, die sich auf Erwerbe, Preise, Beziehungen und innere Haltung auswirkt. Sie fordert Unternehmer und Speaker auf, aktiv Selbstwert, Glaubenssätze und Strategien zu reflektieren und zu transformieren – hin zu finanzieller Stabilität, Nachhaltigkeit und persönlichem Wachstum. Frage an das Publikum „Was wäre möglich, wenn du in deinem Speaker-Business plötzlich in Fülle statt in Mangel denken würdest?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Sam Demmalegt dar, wie er es geschafft hat, über 750 bezahlte Redner-Gigs (Stand bis 2025) zu buchen und zugleich zum jüngsten Certified Speaking Professional (CSP) der National Speakers Association aufzusteigen. Sein Fokus liegt auf aktiven Outreach-Strategien – also darauf, wie man nicht passiv wartet, bis jemand einen bucht, sondern selbst proaktiv Angebote macht und Termine gewinnt. Hier sind die zentralen Strategien, die Sam Demma in der Episode vorstellt, zusammen mit konkreten Beispielen, wie er sie selbst angewendet hat: Strategie / Phase Idee / Prinzip Beispiel, das Sam nennt Marktauswahl & Nische Fokussiere dich zuerst auf einen Bereich, um Referenzen aufzubauen, bevor du dich ausweitest Sam begann mit lokalen Schulen in Ontario (Kanada) und baute dann seine Reichweite auf ganz Kanada und die USA aus. Outreach mit Video-E-Mails Persönliche Videos in E-Mails erzeugen Aufmerksamkeit und Differenzierung Er nutzt kurze Video-Mails an potenzielle Veranstaltungsplaner, um sich vorzustellen und Mehrwert zu bieten. Drei-Phasen-Sales-Playbook 1. Vorbereitung (Pre-Call) 2. Im Gespräch (During-Call) 3. Nachbereitung (Post-Call) Sam nennt konkret, dass er im Pre-Call bereits Erwartungen setzt und in der Nachbereitung nachfasst, auch bei einem „Nein“, um Beziehungen aufzubauen. Umwandeln von „Nein“ in Chancen Aus einem abgelehnten Angebot kann man weitere Gelegenheiten machen Wenn ein Veranstalter „Nein“ sagt, fragt Sam oft: „Was ist Ihr größtes Bedürfnis gerade?“ – daraus ergeben sich andere Themen oder Veranstaltungen, die er anbieten kann. (Beispiel in der Episode) Wert statt Preis argumentieren Bei Budget-Einwänden: zeige den langfristigen Nutzen und ROI eines Vortrags, nicht den Aufwand Sam erklärt, dass er lieber den Wert kommuniziert (“Was bekommt der Veranstalter zurück?”) als den Preis zu rechtfertigen. Konsistenz & Pipelinepflege Selbst wenn gerade keine Gigs gebucht sind, bleibe aktiv in der Akquise Er hält stets einen „Lead-Funnel“ offen mit Kontakten, Nachfassaktionen etc. So hat er konstant neue Chancen. (Er spricht davon, dass er etwa 30–40 % seiner Leads abschliesst.) Sam verdeutlicht einige dieser Prinzipien durch Geschichten aus seiner eigenen Karriere. Hier ein paar besonders illustrative: • Leere Aula, später doch Buchung In einer frühen Schulveranstaltung sollte er vor etwa 200 Leuten sprechen. Als er kam: leerer Raum. Erst 35 Minuten vor Beginn kamen ein Dutzend Leute. Sam gab sein Bestes, sprach, als wäre es ein grosser Saal. Am Ende war der Organisator so überzeugt, dass er Sam nicht das Honorar streichen wollte – und ihn erneut buchte. Dieses Erlebnis lehrte ihn, dass jedes Setting zählt, und man nie weiss, wann sich unerwartet Wert erweisen kann. • Journal-Eintrag und Zielsetzung In seinem Tagebuch schrieb er: „I will betheyoungest CSP … Time just hasn’tcaughtupyet.“ – also: er formulierte das Ziel schon bevor es Wirklichkeit war. Dieser Glaube half ihm, konsistent zu handeln und Herausforderungen zu überwinden. • PickWaste-Bewegung & kleine Schritte Sam gründete mit der Bewegung PickWaste – begann damit, täglich Müllbeutel auf Spaziergängen aufzuheben. Aus dieser kleinen, konsistenten Handlung wurde eine Gemeinschaftsbewegung mit über 3.000 gesammelten Müllsäcken. Dieses Prinzip („kleine, konsistente Aktionen“) zieht sich durch sein ganzes Denken über Wachstum. Aus der Episode und Sam Demmas Beispielen lassen sich einige wichtige Erkenntnisse ableiten, die du für deine eigene Speaker-/Vortrags- oder Outreach-Strategie nutzen kannst: 1. Aktiv statt reaktiv: Warte nicht darauf, dass Anfragen kommen – kontaktiere systematisch potenzielle Kunden mit durchdachtem Mehrwert. 2. Strukturiertes Vorgehen zahlt sich aus: Ein klarer Ablauf (Pre-, During-, Post-Call) hilft, Leads zu systematisieren und mehr Abschlüsse zu erzielen. 3. Wertkommunikation statt Preisargument: Menschen kaufen, wenn sie sehen, was sie gewinnen (Impact, Ergebnis), nicht, was etwas kostet. 4. Beziehungen vor Transaktionen: Auch bei „Nein“ kann durch Nachfassen, Fragen und Zuhören eine Beziehung entstehen, die später zu einem „Ja“ führt. 5. Klein anfangen, gross wachsen: Mit einer klaren Nische starten, dort Erfolge generieren, dann skalieren. 6. Disziplin & Glaube: Kontinuität und innerer Antrieb sind entscheidend – es reicht nicht, nur gute Ideen zu haben, man muss sie täglich umsetzen. Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

1. Authentisch erzählen – ohne ins Oversharing abzugleiten In dieser Episode teilt Dr. Kevin Snyder wertvolle Einblicke zur Kunst des Storytellings auf der Bühne. Der Fokus liegt darauf, wie persönliche Geschichten wirkungsvoll eingesetzt werden können, ohne dabei zu privat oder gar unangemessen zu wirken. 2. Storytelling mit Strategie – die richtigen Details betonen Dr. Snyder hebt hervor, dass es bei Geschichten nicht – wie geglaubt – um uns selbst, sondern um unsere Zielgruppe geht. Persönliches sollte immer relevant für das Publikum sein. Transparente Geschichten bauen Brücken, wenn sie authentisch platziert sind. 3. Storytelling als Karrierebooster: Brücke zur Berufung Die Episode bietet Einblicke, wie persönliche Narrative professionell genutzt werden können, um die Karriereplanung zu unterstützen – insbesondere den Übergang in eine Vollzeit-Sprecherkarriere. Dr. Snyder erläutert, wie man Storytelling gezielt einsetzen kann, um legitime Buchungsanfragen und langfristige Kontakte aufzubauen. 4. Publikum segmentieren – passende Ansprache für verschiedene Zielgruppen Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem bewussten Differenzieren zwischen Hochschul-, Verbands- und Unternehmenszielgruppen. Jede Gruppe erfordert unterschiedliche Geschichten und Anspracheweisen – sinnvoll personalisierte Inhaltswahl fördert sowohl Verbindung als auch Glaubwürdigkeit. 5. Wachstum durch Resonanz – nachhaltige Wirkung erzielen Dr. Snyder zeigt auf, wie man über gezieltes Erzählen einen Kontinuitätsfaktor in der Leadgenerierung schafft – und so eine bleibende Wirkung bei Zuhörenden und Meetingplanern erzielt, die über den Auftritt hinaus Bestand hat. 6. Warum diese Episode Speaker weiterbringt Feinsinniger Ansatz: Storytelling muss nicht laut oder dramatisch sein – es soll bedeutsam und angemessen sein. Beruflicher Mehrwert: Persönliche Geschichten dienen nicht der Selbstdarstellung, sondern der Verbindungsspur zu neuen Aufträgen. Zielgerichtete Kommunikation: Zuhörerspezifische Geschichten erhöhen Authentizität und Wirkungskraft. 7. Abschlussfrage des Gastes an die Zuhörenden „Welche persönliche Geschichte hast du geteilt – und wie hast du dabei eine Verbindung geschaffen, ohne das Publikum zu überfordern oder zu nah an dein Innerstes heranzulassen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch