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Die Reise zur eigenen Stimme Simon T. Bailey erzählt von seinem Weg als Redner und Thought Leader. Er betont, wie wichtig es ist, die eigene Einzigartigkeit zu entdecken – statt andere Speaker zu kopieren. Authentizität ist sein Schlüsselwort: Nur wer sein „inneresFeuer“ kennt, kann sie nach aussen tragen und mit seinem Publikum echten Mehrwert schaffen. Originalität statt Nachahmung Ein zentrales Thema der Episode ist die Differenzierung: Simon warnt davor, in die Falle zu tappen, eine bereits erfolgreiche Stimme einfach zu imitieren. Stattdessen solle man seinen ganz persönlichen Stil finden. Das bedeutet, die eigenen Werte, Geschichten und Erfahrungen einzubringen und sich nicht nur über das Rampenlicht zu definieren. Forschung als Fundament für Einfluss Simon hebt hervor, wie sehr ihn eigene Forschung bei der Markenbildung vorangebracht hat. Er hat Studien und proprietäre Erkenntnisse entwickelt, die ihm nicht nur einen strategischeren Zugang zu Entscheidungsträgern ermöglichen, sondern auch seine Position als Thought Leader stärken. Seine Forschung hilft ihm, Gespräche auf einem tieferen Niveau zu führen, höhere Honorare zu rechtfertigen und langfristige Beziehungen zu Organisationen aufzubauen Nachhaltiger Einfluss durch Demut und Dienst Für Simon bedeutet Thought Leadership nicht Macht oder reines Sichtbarkeitsstreben, sondern dienende Führung. Er plädiert dafür, dass Speaker nicht nur reden, sondern anderen wirklich helfen. Er sieht es als seine Aufgabe, Menschen ihre eigene Brillanz zu zeigen und ihnen zu ermöglichen, das eigene Potenzial zu entfalten. Frage an das Publikum „Was ist dein ganz persönliches „inneres Feuer“, das du als Thought Leader entfalten kannst – und welchen ersten Schritt wagst du heute, um es nach aussen zu tragen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Ein Blick hinter die Kulissen der Meeting-Planung In dieser Episode gibt Sarah Michel, eine Insiderin aus der Welt der Veranstaltungsplanung, wertvolle Einblicke in die Perspektive von Meeting-Plannern – also jenen, die Redner für Events engagieren. Ziel ist es, Speaker dabei zu helfen, nicht nur gebucht zu werden, sondern auch Folgeaufträge zu erhalten („rebooked“). Der Fokus liegt darauf, wie man sich als professioneller Speaker in der stark umkämpften Meeting-Branche differenziert. Authentizität statt Perfektion Sarah hebt hervor, dass ungeschnittenes, authentisches Videomaterial für Planer zunehmend wichtiger wird. Im Dilemma zwischen perfekt produzierten Showreels und echter Persönlichkeit gewinnt letzteres, weil Plannern heute mehr denn je daran gelegen ist, Speaker zu buchen, die echt, nahbar und verlässlich wirken. Diese Echtheit vermittelt Vertrauen und zeigt, dass der Speaker nicht nur eine Inszenierung liefert, sondern echten Mehrwert. Thema & Inhalt gezielt anpassen Ein weiteres zentrales Thema ist die Anpassung der Keynote an die wunden Punkte (painpoints) des Publikums: Speaker sollten sich die Mühe machen, nicht nur ihre Botschaft zu transportieren, sondern genau jene Themen zu treffen, die der Veranstalter und dessen Zielgruppe wichtig sind. Wenn ein Vortrag passgenau auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Meeting Planner genau diesen Speaker wieder engagieren will. Mehrwert über den reinen Vortrag hinaus Sarah empfiehlt kreatives Denken über die eigentliche Bühneneinlage hinaus: Redner sollten zusätzliche Leistungen oder Formate anbieten, die über die reine Keynote hinausgehen. Das kann etwa ein Workshop, eine Q&A-Session, ein Follow-up-Webinar oder ein Arbeitsblatt sein. Solche Zusatzangebote erhöhen den wahrgenommenen Wert eines Speakers und zeigen Engagement über den reinen Auftritt hinaus. Beziehungen pflegen, nicht nur verkaufen Ein Kernpunkt der Episode ist der Aufbau langfristiger Beziehungen (zu Meeting Plannern): Speaker sollen nicht bloss als einmalige Dienstleister auftreten, sondern echte Partnerschaften entwickeln. Sarah betont, dass es wichtiger ist, in Vertrauen zu investieren, als schnelle Abschlüsse zu erzielen. Ein nachhaltiger Beziehungsaufbau zahlt sich aus – in Form von Wiederbuchungen, Empfehlungen und einem stabileren Geschäftsmodell. Frage an das Publikum „Welche zusätzlichen Mehrwert-Leistungen kannst Du als Speaker anbieten, um nicht nur gebucht, sondern auch immer wieder eingeladen zu werden?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

1. Warum Diversifikation entscheidend ist LaShaundra McCarty betont, dass professionelle Redner nicht allein auf bezahlte Bühnenauftritte setzen sollten, sondern ihre Einnahmen breit streuen müssen. Indem sie verschiedene Einkommensquellen schaffen, reduzieren sie das Risiko, wenn ein Bereich einmal weniger stabil ist. Für sie als Speakerin ist es ein strategischer Schritt, nicht nur live zu sprechen, sondern auch digitale Angebote zu entwickeln. 2. Die Bedeutung von Zahlen im Blick Ein zentraler Punkt in der Episode ist das Tracken – also das genaue Verfolgen von finanziellen Kennzahlen. McCarty argumentiert, dass Speaker ihre Einnahmen, ihre Ausgaben und ihre Zielgruppenkennzahlen systematisch messen müssen. Nur so können sie fundierte Entscheidungen treffen, finanzielle Engpässe erkennen und Wachstumschancen identifizieren. Dieses Finanzverständnis schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. 3. Passive Einkommensquellen erschliessen McCarty stellt mehrere passive Einkommensmodelle vor, die besonders gut zu Speakern passen: Online-Kurse, Workbooks, Podcasts und Newsletter. Sie erklärt, wie man Wissen nicht nur live vermittelt, sondern in Produkte umwandelt, die auch ohne ständige Anwesenheit Geld generieren. Das erlaubt Rednern, ihr Business zu skalieren und gleichzeitig flexibel zu bleiben. 4. Monetarisierung von Medieninhalten Ein weiterer Schwerpunkt ist, wie man vorhandene Inhalte – insbesondere Podcasts oder geschriebene Texte – monetarisieren kann. McCarty gibt praktische Tipps, etwa wie man bei Podcasts Sponsoren findet oder Episoden clever strukturiert, damit sie einen echten Mehrwert bieten. Bei schriftlichen Materialien empfiehlt sie, zusätzliche Ressourcen wie Workbooks zu verkaufen oder E-Mail-Abonnements aufzubauen, um die Zielgruppe langfristig zu binden. 5. Langfristige Perspektive durch Zielgruppenverständnis Schliesslich hebt McCarty hervor, dass es nicht reicht, nur die finanziellen Zahlen zu kennen: Auch das Verständnis der eigenen Zielgruppe ist essenziell. Wer demografische Daten kennt, weiss besser, wie Angebote gestaltet werden müssen, welche Themen relevant sind und wie man Marketing-Strategien ausrichtet. Ein solides Wissen über die Zielgruppe ist ein wichtiger Hebel für nachhaltiges Wachstum und profitables Redner-Business. Frage an das Publikum „Welche Einkommensquelle wirst Du als Speaker heute als nächstes aufbauen und warum?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Warum virtuelle Präsentationen heute mehr Aufmerksamkeit verlangen Kassy[Kässi] LaBorie, eine ausgewiesene Expertin für virtuelle Trainings- und Präsentationsformate, erläutert zu Beginn, wie sich mit der zunehmenden Digitalisierung das Spielfeld für Rednerinnen und Redner verändert hat. Nicht mehr allein die Live-Bühne zählt, sondern auch die Online-Rolle – ob Webinar, Hybrid-Event oder Live-Stream. In dieser Umgebung gilt: Technik allein reicht nicht. Es geht darum, Verbindung herzustellen, Einbindung zu ermöglichen und das Publikum aktiv mitzunehmen. LaBorie stellt klar: Jede Online-Präsentation wird dann wirksam, wenn sich der Fokus vom „Ich spreche und zeige Folien“ hin zum „Publikum erlebt mit und wirkt mit“ verschiebt. Die Grundlagen der virtuellen Engagement-Strategie Sie erläutert einige zentrale Prinzipien für erfolgreiche virtuelle Präsentationen: • Publikum im Mittelpunkt: Nicht nur Inhalte liefern, sondern Interaktion ermöglichen. Fragen stellen, Umfragen einbauen, Teilnehmende sichtbar machen. • Sichtbare Struktur & Klarheit: In virtuellen Formaten braucht es besonders klare Orientierung – die Agenda, die Rahmenbedingungen (z. B. wie man Fragen stellt), klare Übergänge. • Technik als Mittel, nicht als Selbstzweck: LaBorie warnt davor, sich in Tools zu verzetteln und dabei das Ziel – die Verbindung mit dem Publikum – aus den Augen zu verlieren. Viel wichtiger: Einfach starten, testen und nachjustieren. Diese Grundlagen bilden das Fundament – ohne sie lässt sich kaum echtes Engagement erzeugen. Tools & Methoden – Welche Hilfsmittel helfen konkret? Im Podcast nennt LaBorie verschiedene Tools und Methoden, mit denen Online-Präsentationen dynamischer gestaltet werden können – ohne dass Technik zum Selbstzweck wird. Einige davon: • Interaktive Tools wie z. B. Live-Chats, virtuelle Whiteboards oder Umfragen (sie verweist auf Anwendungen, die auch in ihren Trainings eingesetzt werden). • Visuelle und technische Aufwertung: Kamera- bzw. Bildausschnitt bewusst wählen, Hintergrundgestaltung beachten, Blickkontakt zur Kamera einüben – all das erzeugt Nähe. • Regelmässige Engagement-Impulse: LaBorie empfiehlt, alle 3–5 Minuten eine Aktivität einzubauen – z. B. Frage-Prompt, Breakout-Session, Chatreaktion –, damit die Aufmerksamkeit nicht absinkt. • Vorbereitung & Backup-Plan: Technische Störungen, Internetprobleme: Sie rät dazu, vorab alles zu testen, einen Plan B zu haben (z. B. Telefon-Fallback) und Teilnehmende zu Beginn klar zu orientieren. Diese Tools und Methoden sind nicht extravagant – vielmehr intelligent eingesetzt, können sie den Unterschied machen zwischen einem passiven Webinar und einem aktiv teilnehmenden Publikum. Besondere Herausforderungen & Chancen virtueller Formate LaBorie spricht auch darüber, was virtuelle Formate anders machen und worauf man als Speaker besonders achten muss: • Mangel an nonverbalen Rückmeldungen: Im Raum erkennt man sofort, wenn das Publikum abschaltet; online ist das schwieriger. Daher braucht es zusätzliche Signale – z. B. Live-Umfragen, Chatreaktionen, sichtbare Teilnehmende. • Ablenkungspotenzial: Zuhörer sind zuhause, am Rechner mit vielen Fenstern – die Aufmerksamkeit ist fragiler. Daher: Kürzere Abschnitte, klarere Struktur, sichtbare Ansprache direkt zur Kamera. • Globale Reichweite, aber unterschiedliche Technikausstattung: Manche Teilnehmende haben schwaches Internet, kleine Bildschirme – Präsentationen müssen darauf Rücksicht nehmen (z. B. grosse Schrift, simplere Grafiken). Auf der positiven Seite hebt sie hervor: Virtuelle Formate bieten enorme Chancen – z. B. grösserer Zugang, geringere Reisekosten, Flexibilität. Wenn man die Form bringt, kann man genauso – wenn nicht sogar wirkungsvoller – auftreten als in einem klassischen Präsenzraum. Umsetzungstipps für Speaker – Ihr Fahrplan zur dynamischen Online-Präsentation Zum Abschluss gibt LaBorie einen konkreten kleinen Fahrplan: Bestimmen Sie vorab Ihre drei bis fünf Engagement-Momente: Wann genau im Vortrag sollen Teilnehmende aktiv werden? (z. B. Einstieg, mittlerer Impuls, Abschluss) Gestalten Sie Ihre Folien und Ihren visuellen Rahmen nach dem „Weniger ist mehr“-Prinzip: Grosse Bildschirme, klarer Hintergrund, Beschränkung auf den Kerninhalt. Üben Sie den Blickkontakt und die Präsenz zur Kamera: Blick in die Linse, kurze Sätze, Variation in Stimme und Tempo – damit der Online-Auftritt lebendig bleibt. Testen Sie Ihre Technik inkl. Ton, Licht, Internetverbindung – am besten mit einem Testpublikum, das Feedback gibt. Planen Sie ein Interaktions-Backup: Falls technische Probleme auftreten, haben Sie eine analoge Alternative (z. B. Chat-Frage, Umfrage) bereit. Wenn Speaker diese Elemente berücksichtigen, stehen die Chancen gut, dass ihre virtuelle Präsentation nicht nur akzeptiert wird – sondern begeistert. Frage an das Publikum „Welche eine Interaktion würden Sie in Ihrer nächsten Online-Präsentation einbauen – und welches Tool benötigen Sie dafür heute noch, um sie umzusetzen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Warum digitale Präsenz für Speaker heute zählt Die Episode beginnt mit dem Hinweis, dass eine starke digitale Präsenz für Speaker / Redner nicht mehr optional, sondern Pflicht ist. In Zeiten, in denen Veranstalter, Kunden und mögliche Auftraggeber sich online orientieren, entscheidet der erste Eindruck im Netz oft über Chancen. Der Gast Carolyn K. Cummins erklärt, dass es nicht darum geht, einfach „irgendwie“ online präsent zu sein – sondern strategisch, fokussiert und mit Wiedererkennungswert. Die Content Pillars – Ihr Fundament der Inhalte Carolyn führt den Begriff „Content Pillars“ ein – also in etwa drei bis fünf tragende Säulen, auf denen Ihre Inhalte ruhen. Diese Säulen helfen Ihnen, thematisch fokussiert zu bleiben, konsistent aufzutreten und Ihre Zielgruppe anzusprechen. • Ein Content Pillar könnte beispielsweise sein: „Leadership und Veränderung“ – eine andere: „Digitale Transformation“ – eine dritte: „Menschliche Kompetenzen“. • Wichtig: Pro Pillar überlegen, wer damit angesprochen wird, welches Problem gelöst wird und welcher Wert vermittelt wird. • Mit diesen Säulen vermeiden Sie, dass Ihre Inhalte beliebig wirken, und schaffen stattdessen wiedererkennbare Themenräume. Carolyn betont, dass dies nicht starr gemeint ist – aber die Struktur bringt Klarheit: Wann poste ich was? Welches Thema kommt gerade dran? Wo bleibe ich konsistent? Das „VisibilityTriangle“ – Wie Sie Ihre Sichtbarkeit messen und steigern Ein zentrales Modell der Episode ist das sogenannte „VisibilityTriangle“ (Sichtbarkeits-Dreieck). Carolyn erläutert, dass Sichtbarkeit nicht nur heisst: möglichst viele Inhalte veröffentlichen, sondern drei Dimensionen ausgewogen zu betrachten: Distribution – Wie verbreite ich meine Inhalte? (Social Media, Newsletter, Website usw.) Engagement – Wie reagiert das Publikum? Wird kommentiert, geteilt, rückgefragt? Relevanz / Resonanz – Trifft meine Message wirklich beim Publikum ein? Versteht man, wer ich bin, was mein Thema ist? Wenn eine Seite des Dreiecks schwächelt – z. B. viele Inhalte, aber kaum Engagement – dann ist der Hebel nicht einfach noch mehr Posts, sondern gezielte Verbesserung: etwa bessere Ansprache, stärkere Einbindung, gezielte Kanäle. Carolyn empfiehlt, das Sichtbarkeits-Dreieck regelmässig durchzugehen: Welche Inhalte haben gut funktioniert? Wo wurde wenig reagiert? Welche Themen haben Resonanz erzeugt? Auf dieser Basis lässt sich die digitale Präsenz systematisch weiterentwickeln. Umsetzungsschritte – So gestaltest du deine digitale Präsenz Im weiteren Verlauf gibt Carolyn konkrete Umsetzungstipps: • Website / Bio / Profilpflege: Ihre Online-Visitenkarte muss klar definieren, wer Sie sind, worüber Sie sprechen und was der Nutzen ist. • Inhalte regelmässig veröffentlichen, aber nicht ins Blaue hinein: Nutzen Sie Ihre Content Pillars als Leitlinie, damit Klarheit und Themenfokus bleiben. • Call to Action (CTA): Jede Veröffentlichung sollte idealerweise eine Handlung auslösen – etwa Anmelden für Newsletter, Teilen eines Beitrags, Kontakt aufnehmen. • Authentizität und Persönlichkeit zeigen: Gerade im digitalen Raum zählt, dass Sie „menschlich“ wirken – nicht nur eine Marke, sondern eine Person mit erreich- und spürbarem Mehrwert. • Analysemessung: Nutzen Sie Tools oder einfachere Kennzahlen, um die drei Aspekte des VisibilityTriangle zu beobachten – z. B. Likes/Kommentare (Engagement), Reichweite (Distribution), Direktnachrichten oder Anfragen (Resonanz). • Kanalwahl bewusst treffen: Nicht jeder Kanal ist geeignet – je nach Zielgruppe und Stil. Es macht mehr Sinn, zwei bis drei Kanäle gut zu bedienen, als auf allen Plattformen halbherzig präsent zu sein. Warum dieser strukturierte Ansatz wirkt Carolyn macht deutlich: Viele Speaker verfallen in „Content-Chaos“ – sie posten hier etwas, folgen dort einer Trendidee – aber es fehlt an Wiedererkennbarkeit, an Strategie. Mit dem Ansatz der Content Pillars + VisibilityTriangle entsteht ein Rahmen, der hilft: effizienter Inhalte produzieren, zielgerichteter wirken, sichtbar bleiben. Darüber hinaus hebt sie hervor, dass Sichtbarkeit heute nicht mehr nur bedeutet: „Ich mache ein schönes Video und warte auf Anfragen.“ Sondern: Sie müssen aktiv Ihre Inhalte verbreiten, Beziehungen pflegen, Daten überprüfen und nachjustieren – damit Ihre digitale Präsenz im Markt wirkt und Sie als Speaker gefunden werden. Frage an das Publikum Zum Schluss fordert Carolyn K. Cummins das Publikum auf mit folgender Frage: „WelchenContent-Pillar würden Sie heute festlegen – und welchen konkreten Schritt machen Sie noch diese Woche, um das Sichtbarkeits-Dreieck Ihrer digitalen Präsenz zu stärken?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Der Kontext: Mehr Wirkung mit wenig Technik Jason LeVasseur, CSP, spricht in dieser Episode über die Kunst, auch in Zeiten hoher Technik-Erwartungen mit einfachen Mittelngrosse Wirkung zu erzielen. Der Anlass ist das Online-Format der Konferenz Activate Conference – und damit ein Appell: Statt sich in komplexen Tools zu verlieren, lohnt es sich, auf menschliche Verbindung und klare, einfache Formate zu setzen. Fokus auf menschliche Verbindung – Geschichten statt Folien Ein zentraler Punkt ist, dass Inhalte stärker durch Erzählung und Bezug zum Publikum wirken als überladene technische Präsentationen. LeVasseur betont, dass Slides und Tools nicht der Kern sind. Vielmehr zählt: • Eine Geschichte, die Relevanz erzeugt. • Eine Einladung zur Teilnahme – nicht nur passives Konsumieren. • Sichtbare menschliche Aspekte: Stimme, Ausdruck, Fragen Seine Devise: „Low Tech, High Engagement“ – also möglichst wenige technische Barrieren, dafür maximale Verbindung zum Publikum. Praxistipps: Einfach umsetzbare Strategien Jason gibt mehrere konkrete Tipps, wie Speakerinnen und Speaker ihre Online- oder Hybrid-Vorträge mit einfachen Mitteln aufladen können: • Requisiten nutzen: Ein physisches Objekt im Bild erzeugt Aufmerksamkeit und kann als Metapher dienen. • Publikumsinteraktion ohne viele Tools: Einfach Fragen stellen, Umfragen via Chat, kleine Aktionen ins Publikum richten. Kein aufwändiges Tool-Setup notwendig. • Authentizität zeigen: Nicht perfekt schummeln. Zeige deine Person, deine Umgebung – das schafft Nähe. • Geschichten mit Externem verbinden: Nicht nur eigene Erfahrung – auch Beispiele von aussen einbringen, damit Zuhörer sich verorten können. • Vorbereitung auf Technikstress: Auch wenn Technik minimal ist – teste dein Setup, sei bereit für Ausfälle, plane Alternativen. Diese Strategien sind bewusst „lowtech“, also keine komplexen Plattformen oder Spezialsoftware. Ziel: Fokus auf Publikum statt auf Technik. Warum dieser Ansatz gerade heute zählt LeVasseur argumentiert, dass wir in einer Zeit leben, in der Technik erwartet wird – aber oft nicht optimal eingesetzt wird. Wenn Technik scheitert oder überfrachtet ist, verliert das Publikum eher das Interesse. Stattdessen bringt ein klarer, menschlicher Ansatz Vorteile: • Mehr Ruhe im Vortrag, weil weniger Technik-Stress. • Höhere Transparenz und Verbindung: Das Publikum sieht den Menschen, nicht nur die Maschinerie. • Bessere Erinnerung: Wenn eine Interaktion oder eine Geschichte bleibt – nicht eine animierte Folienflut. Damit stellt LeVasseur heraus: Es geht nicht darum, möglichst viele Tools zu haben, sondern die richtigen einfach zu nutzen – und das Publikum ins Zentrum zu rücken. Anwendung im Konferenz-Setting Im Kontext einer Konferenz wie „Activate“ gelten weitere Besonderheiten: • Viele Teilnehmende sind remote verbunden – daher gilt: Blickkontakt zur Kamera, klare Ansprache und Orientierung. • Die Zeitfenster sind oft kürzer – deshalb: Weniger Inhalte, klarere Botschaft. • Unterschiedliche Bandbreite bei Teilnehmenden – niedriger technischer Anspruch erleichtert den Zugang. LeVasseur empfiehlt, im Vorfeld mit dem Technikteam die minimalen Anforderungen zu klären (z. B. Webcam, Mikrofon, Chatfunktion) und dafür die Inhalte auf maximale Wirkung hin zu kürzen. Frage an das Publikum Zum Schluss fordert Jason LeVasseur die Zuhörerinnen und Zuhörer auf mit folgender Frage: „Welche eine Interaktion würden Sie heute in Ihrer nächsten Präsentation einbauen – ganz ohne neue Technik –, um Ihr Publikum aktiver einzubinden?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einstieg – Vom Technologen zum Redner Trevor Perry, ursprünglich mit technischem Hintergrund, spricht darüber, wie er die Brücke geschlagen hat vom Entwickler/Technologen hin zum professionellen Speaker. Er erklärt, dass sein technisches Verständnis ihm geholfen hat, visuelle Kommunikation und Präsentationsformate zu verstehen – aber dass das Sprechen vor Publikum andere Voraussetzungen stellt: nicht nur die Fakten zu kennen, sondern sie so zu vermitteln, dass sie beim Publikum hängen bleiben. In diesem Umfeld stellt er den Fokus auf die Slide Decks (Präsentationsfolien) – und zeigt auf, warum sie oft mehr stören als helfen, wenn sie nicht gut gestaltet sind. Warum Folien keine Bühne sind – Folien als Werkzeug Ein zentraler Punkt: Folien sind nicht die Präsentation – sie sind Werkzeuge, um die Präsentation zu unterstützen. Trevor weist darauf hin, dass viele Redner denken: „Ich zeige meine Folien, dann passiert die Wirkung“ – aber in Wirklichkeit: Die Folien dürfen nicht von der Botschaft ablenken. Er nennt typische Fehler: Zu viele Texte auf einer Folie („Text-Wüste“) Inkonsistente Gestaltung (z. B. wechselnde Schriftarten, Farben) Übertriebene Animationen und Übergänge, die vom eigentlichen Inhalt wegführen Diese Fehler machen die Folien zur Konkurrenz zur Rede – statt zur Unterstützung. Die drei Leitprinzipien für exzellente Folien Trevor formuliert drei zentrale Prinzipien, an denen sich jede gute Präsentation orientieren sollte: Klarheit – Jede Folie muss eine klare Leitidee haben. Wenn ein Zuhörer nach wenigen Sekunden nicht versteht, worum es geht, ist die Wirkung verfehlt. Konsistenz – Visueller Aufbau, Schrift, Farben, Bild-Schriften-Verhältnis: alles sollte einheitlich sein, damit das Gehirn sich nicht mit Design-Chaos beschäftigt, sondern mit der Botschaft. Reduktion auf das Wesentliche – Weniger ist mehr. Jede Folie sollte nur so viel beinhalten, wie nötig ist, um den Punkt zu vermitteln. Unnötige Elemente stören. Trevor betont, dass diese Prinzipien nicht nur „nice tohave“ sind – sie erhöhen Messwerte der Aufnahme beim Publikum: Aufmerksamkeit, Verständnis, Erinnerung. Technik trifft Bühne – Nutzung digitaler Tools mit Bedacht Aus seinem Hintergrund als Technologe kennt Trevor verschiedene Tools und Effekte – aber er rät zur Zurückhaltung: Nur weil etwas technisch möglich ist, heisst das nicht, dass es sinnvoll ist. Er spricht darüber: Animationen: Sie können Aufmerksamkeit erzeugen, aber wenn sie übertrieben sind, ziehen sie vom Inhalt ab. Präsentationsprogramme: Manche Features sind spassig, aber bringen keinen Mehrwert im Sinne der Verständlichkeit. Online-Präsentationen (z. B. Zoom, Teams): Hier ist zusätzliche Vorsicht geboten, da eine digitale Präsentation anders wahrgenommen wird – Bildschirmfarben, Remote-Publikum, Konzentrationsverlust. Sein Rat: Testen Sie Folien im Live-Setting, mit realem Publikum oder zumindest einem Probe-Publikum – und achten Sie auf, was funktioniert: Welche Folien lösen Rückfragen aus? Welche bringen Aha-Momente? Wirkung über Design hinaus – wie Folien zur Marke und zum Geschäft beitragen Ein weiterer Aspekt von Trevor: Folien sind nicht nur Mittel zur Vermittlung, sondern auch Teil der Marken- und Geschäftsstrategie eines Speakers. Wenn dein Slide-Deck professionell wirkt, reflektiert es deine Marke: Deine Expertise, deinen Stil, deine Qualität. Er spricht darüber, wie man durch gute Folien „Differenzierung“ erreicht: In einem Meer von Standard-PowerPoint-Vorträgen fällt heraus, wer sauber, klar und visuell überzeugend präsentiert. Das hilft, Aufträge zu bekommen – und Wiederbuchungen zu sichern. Zudem erwähnt er: Wenn du Folien hast, die leicht wiederverwendbar sind, kannst du sie als Content-Asset nutzen – für Social-Media-Clips, für Lead-Magneten, als Teil deiner Speaker-Website. Konkrete Tipps zur Umsetzung Trevor gibt einige sehr konkrete Hinweise: Starte mit der Story: Erarbeite zuerst, was du erzählen willst – dann überlege, ob überhaupt eine Folie nötig ist. Manche Momente brauchen keine Folie, sondern nur dich und deine Stimme. Verwende hochwertige Bilder – aber sinnvoll eingesetzt (z. B. ein grossflächiges Bild mit einem einzigen prägnanten Satz statt zehn Sätzen). Halte die Schriftgrössengross genug, damit auch Zuhörer im hinteren Teil des Saals noch lesen können. Vermeide Standard-Aufzählungslisten: Aufzählungszeichen haben selten Wirkung, ausser sie sind visuell clever umgesetzt. Teste deinen Foliensatz: Zeige ihn jemandem, der nicht mit dem Thema vertraut ist – und frage: „Was war dein Eindruck nach 30 Sekunden?“ Wenn unklar, zurück ans Layout. Erstelle eine Master-Folien-Vorlage: Damit stellst du sicher, dass Design und Format über alle Folien hinweg einheitlich sind. Frage an das Publikum Zum Abschluss fordert Trevor Perry das Publikum auf mit folgender Frage: „Wenn du deine nächste Präsentation hältst – welche eine Folie würdest du heute verändern, um sie klarer, konsistenter oder reduzierter zu machen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

Einführung & Anlass der Episode Diese Episode ist ein Tribut an Kenneth „Shark“ Kinney, einen geschätzten Sprecher, Mentor und Mitgestalter der Speakernomics-Community, der kürzlich verstorben ist. Die Folge würdigt sein Lebenswerk, seinen Einfluss auf das Netzwerk der Speaker und seine persönlichen Beziehungen. Die Gastgeber und Gäste teilen Erinnerungen, Eindrücke und Lehren, die Shark hinterlassen hat. 1. Gemeinschaft als Fundament Ein zentrales Thema: Shark hat nie nur sich selbst ins Zentrum gerückt, sondern stets die Gemeinschaft—die Speakernomics-Familie, die National Speakers Association (NSA) und befreundete Speaker—gefördert. Er verstand, wie wichtig langfristige Beziehungen sind, nicht nur Geschäftsbeziehungen, sondern echte Freundschaften, Netzwerke, gegenseitige Unterstützung bei Wachstum und in Krisen. Mehrfach wird betont, dass Shark Menschen zusammengebracht hat, Impulse gab und Räume geöffnet hat, damit andere sich ausdrücken konnten – er war ein Netzwerker aus Leidenschaft. 2. Freundschaft & Persönlichkeit Die geäusserten Erinnerungen zeichnen Shark als emphatischen, grosszügigen, zugleich humorvollen und tiefgründigen Menschen: • Bei Gesprächen nahm er sich Zeit, stellte Fragen, hörte zu. • Er war jemand, der oft das Spotlight anderen liess und selbst eher im Hintergrund wirkte. • Seine Art, Menschen zu inspirieren, war subtil: durch Präsenz, Aufmerksamkeit und Anteilnahme. • Viele Beiträge erwähnen Momente, in denen Shark persönliche Unterstützung bot – in schwierigen Zeiten, bei Projekten, bei der Planung oder beim Mutmachen. Diese Facetten machen deutlich: Sein Einfluss war nicht nur das, was er auf Bühnen tat, sondern wie er Menschen berührte und begleitete. 3. Vermächtnis & Wirkung Was bleibt von Shark, laut den Stimmen in der Folge? • Seine Botschaften, Impulse und Ideen rund um Leadership, Wirkung und Kommunikation werden fortgetragen. • Sein Vorbild, wie man zugleich kompetent, verbindlich und dienstbereit sein kann, inspiriert neue Generationen von Speakern. • Verschiedene Stimmen betonen, dass sein Erbe nicht nur im Namen, sondern in fortgeführten Werten und in Gemeinschaft weiterlebt. • Auch die idea, Unterstützung für seine Familie zu leisten (z. B. Spendenaktion) zeigt, dass sein Einfluss über die berufliche Sphäre hinaus wirkt. Die Episode legt nahe: Vermächtnis entsteht nicht durch Grösse allein, sondern durch Konsistenz, Charakter und die Spur, die jemand im Leben anderer hinterlässt. 4. Inspirierende Lehren für Sprecher & Leader Aus den Erinnerungen lassen sich mehrere Lehren ableiten, die über das spezifische Beispiel hinaus Bedeutung für viele Speaker haben: • Diene zuerst, bevor du forderst: Shark setzte häufig dort an, wo andere unterstützt werden konnten, bevor er selbst im Rampenlicht stand. • Menschlichkeit zählt: Respekt, Empathie und echtes Interesse am Gegenüber sind oft nachhaltiger als rein strategische Kalküle. • Investiere in Beziehungen, nicht nur in Auftritte: Ein guter Ruf als verlässlicher Partner, Freund und Unterstützer ergibt langfristig mehr als kurzfristige Erfolge. • Wirkung statt Aufmerksamkeit: Statt spektakulärer Show ging es ihm um Substanz, Tiefe und bleibende Impulse. • Fortführung des Erbes: Jeder in der Community ist eingeladen, die Werte weiterzutragen – im eigenen Verhalten, in der Unterstützung anderer und im Bewusstsein, wie man gemeinwohlorientiert wirken kann. Schluss & Frage an das Publikum „Welche Erinnerung oder welcher Aspekt von Shark berührt dich am stärksten — und wie wirst du die Erkenntnis daraus in deinem eigenen Wirken oder in deiner Community sichtbar machen?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

In dieser etwa 24 Minuten langen Episode kommen mehrere erfahrene Sprecher, Hall-of-Famers und Insider der Speaking-Branche zu Wort. Sie teilen ihre wichtigsten Erkenntnisse darüber, was sie gerne schon früher gewusst hätten, als sie noch am Anfang ihrer Sprecherkarriere standen. Der Fokus liegt weniger auf Technik oder einzelnen Tools, sondern auf mentalen, relationalen und strategischen Einsichten, mit denen man langfristig nachhaltig erfolgreich als Speaker sein kann. 1. Das langfristige Spiel verstehen Ein Leitgedanke, der mehrfach betont wird: Verfolge keinen schnellen Erfolg auf Kosten von langfristiger Stabilität. Viele der Gäste reflektieren, dass sie am Beginn zu stark darauf sahen, möglichst rasch viele Auftritte zu erzielen, statt Beziehungen zu pflegen und Werte aufzubauen. Stattdessen empfiehlt sich ein strategischer Blick: Welche Reputation möchtest du über Jahre hinweg aufbauen? Welche Beziehungen willst du pflegen? Diese Haltung hilft, Schwankungen in der Nachfrage besser auszuhalten. 2. Authentische Verbindung mit dem Publikum Einer der stärksten Ratschläge: Arbeite daran, echte Beziehung zum Publikum herzustellen. • Persönliche Geschichten mit Rücksicht auf Relevanz einsetzen • Auf die Sprache, Erfahrungen und Bedürfnisse der Zuhörer eingehen • Empathie zeigen, statt bloss spektakuläre Inhalte zu liefern Diese Haltung erzeugt Bindung, Vertrauen und damit Wiederholungsbuchungen sowie Empfehlungen. 3. Egofallen & Fokus auf Service Mehrere Expert warnen vor Egofallen, die gerade in der Speaker-Welt häufig lauern: • Sich mit anderen vergleichen • Bühne, Status oder Awards als Hauptmotiv sehen • Aufmerksamkeit statt Wirkung priorisieren Stattdessen sollte der Ansatz sein: Was dient dem Publikum? Wenn du deine Bühne als Dienstleistung verstehst – mit dem Anspruch, wirklich zu helfen – verschieben sich Entscheidungen (z. B. Themenwahl, Stil, Preise) in eine nachhaltigere Richtung. 4. „Easy toworkwith“ sein Ein Aspekt, der oft zu wenig beachtet wird, wird hier stark hervorgehoben: Die Bereitschaft, einfach und angenehm mit Eventplaner, Agenturen oder Firmenkunden zusammenzuarbeiten. Tipps dazu: • Professionelle Kommunikation (pünktlich, klar, transparent) • Flexibilität bei logistischen Details • Verlässlichkeit bei Deadlines • Serviceorientierte Haltung im Vorfeld und Nachklang Ein guter Ruf als „einfache Zusammenarbeit“ kann in der Speakerbranche einen Wettbewerbsvorteil bringen. 5. Kleine Strategien zur Differenzierung Abseits der grossen Prinzipien nennen die Speaker auch konkrete, schlichte Strategien, mit denen man aus der Masse herausstechen kann. Einige Beispiele: • Eine klar erkennbare Nische oder Spezialisierung wählen • Markenkern und Botschaft schärfen, statt alles anbieten zu wollen • Regelmässige Pflege der eigenen Inhalte (Website, Social Media, Follow-up mit Publikum) • Beziehungen zu „Türöffnern“ und Multiplikatoren aktiv pflegen Diese Hebel wirken oft unterschätzt, aber mit grosser Wirkung im mittleren und langfristigen Bereich. Reflexion & Kernbotschaften • Erfolg als Unternehmer und Speaker ist kein Sprint, sondern ein Marathon • Wirkung entsteht durch Beziehung, nicht nur durch Show • Eine dienende Haltung überwindet Egofallen • Reputation als angenehmer Partner ist ein strategischer Vorteil • Klarheit, Fokus und Beständigkeit schlagen Effekthascherei Diese Perspektiven liefern eine gute Orientierung für Speaker in allen Entwicklungsphasen – von Newcomern bis zu erfahrenen Profis. Abschlussfrage an das Publikum „Welche eine Erkenntnis oder Einsicht aus dieser Episode spricht dich am stärksten an — und wie willst du sie in deinem aktuellen Alltag anwenden?“ Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch

1. Digitalisierung trifft Unternehmens-Reichweite Die Episode beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Art verändert, wie Unternehmer und Speaker gefunden, bewertet und gebucht werden. Lethia Owens zeigt auf, dass Veranstalter und Agenturen zunehmend auf KI-basierte Tools wie ChatGPT und Perplexity zurückgreifen, um passende Unternehmen und Redner zu identifizieren. 2. KI-freundliche Inhalte aufbauen Um von diesen Systemen gefunden zu werden, müssen Speaker ihre digitale Präsenz gezielt optimieren: Hochwertige Inhalte bereitstellen:Videos, Whitepapers und umfassende Guideserhöhen die Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit gegenüber KI-Algorithmen. Autoritative Inhalte etablieren: Expertenwissen in einer Nische hilft, als relevante Stimme erkannt zu werden. 3. Konsistente Content-Strategie Eine regelmässige, gezielte Content-Erstellung ist entscheidend: Stetige Updates auf Website und Social-Media-Plattformen stärken sowohl menschliches als auch KI-Vertrauen Ein Audit der digitalen Marke hilft, Schwachstellen zu erkennen und gezielt zu optimieren 4. KI-Fokussierung Lethia Owens betont die Bedeutung eines proaktiven Ansatzes: Speaker, die ihren digitalen Auftritt bewusst für KI gestalten, positionieren sich als zukunftssicher und wettbewerbsstark Dadurch erhöhen sie ihre Chancen, von KI-gestützten Systemen entdeckt und gebucht zu werden. 5. Handlungsempfehlungen im Überblick Content mit Mehrwert schaffen: Definierte Leitartikel, Videos oder Whitepapers, die Fachwissen klar transportieren. Nischenexpertise zeigen: Spezialisierung zahlt sich aus – KI-Engines erkennen klare Zielgruppen und Themen. Digitale Präsenz prüfen: Website, Social Media und SEO regelmässig auditieren und optimieren. Kontinuität wahren: Regelmässige Inhalte signalisieren Relevanz und Verlässlichkeit. Auf KI-Erkennung ausrichten: Inhalte sollten strukturiert, thematisch fokussiert und zugänglich sein – auch für KI erreichbar. 6. Fazit: Werde sichtbar im KI-Zeitalter Die Episode macht deutlich, dass das Speaker-Business heute mehr denn je auf digitale Strategien angewiesen ist. Ein stimmiger digitaler Auftritt, der sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme attraktiv ist, wird zur Schlüsselkompetenz für nachhaltigen Erfolg im Speaker-Markt. Frage an das Publikum „Welche eine gezielte Massnahme wirst du heute ergreifen, um deine digitale Präsenz KI-freundlicher und somit sichtbarer für Buchende und Systeme zu machen?“