
Hosted by Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung · DE

Unter podcast.wzb.eu finden Sie ab sofort alle Audiobeiträge des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Sie haben auf der neuen Seite einerseits die Möglichkeit, die Reihen einzeln zu abonnieren. Im WZB Podcast werden zusätzlich alle Beiträge gesammelt werden. So verpassen Sie in Zukunft keine Audiobeiträge des WZB mehr. Natürlich finden Sie den Podcast auch auf der Plattform Ihrer Wahl, darunter Spotify. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Geringe Jahrgangsstärken, steigende Bildungsaspirationen seitens der Jugendlichen, unbesetzte Ausbildungsplätze: Daraus könnte man schlussfolgern, dass die berufliche Ausbildung an Attraktivität verloren hat und dass wir es zunehmend mit einem Markt zu tun haben, den weniger die Betriebe bestimmen als die Jugendlichen. Dieses Fazit ist so jedoch nicht richtig, denn dabei wird eine Gruppe ignoriert: die Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung. Seit mehreren Jahrzehnten liegt deren Anteil bei ca. 15 Prozent der 20- bis 34-Jährigen, das betrifft also jeden sechsten bis siebten jungen Menschen! In dem Vortrag wird aufgezeigt, welche kognitiven Potenziale diese Jugendlichen haben, ob es Unterschiede in Persönlichkeitseigenschaften gibt, und an welcher Stelle sie dem Ausbildungssystem verloren gehen. Die präsentierten Befunde sollen die Teilnehmenden anregen, über Rekrutierungsprozesse und Anforderungen nachzudenken und so die Diskussion um die Attraktivität beruflicher Ausbildung nicht nur im Lichte der Konkurrenz zwischen Ausbildung und Studium zu führen. Heike Solga ist Direktorin der WZB-Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Two decades ago, we were still reflecting on the „democratization of democracy“. Times have changed. Now we are thinking about the resilience of democracy. Times are changing. The long and global trend of democratization, which accelerated once again after 1990, reached its peak in 2008. Since then, liberal democracies are now in the 15th year of a continuous and significant decline. This is true even for the best constitutional liberal democracies of the Northern hemisphere. An extraordinary simultaneous accumulation of external crises has challenged democracy in the last 15 years: financial and euro crises, migration and refugee crises, climate crisis, pandemic and finally the Russian war against Ukraine and its economic repercussions on Western democracies. How can democracies arm themselves against this, how do they strengthen their resilience? What actually is resilience of democracy? Do we have sufficient theoretically inspired concepts that we can use in empirical studies? The Talk aims to present such an analytical concept of democratic resilience in order to finally answer the action-theoretical question: How can democracies strengthen their resilience in the current decade of crisis? Wolfgang Merkel is Professor Emeritus at the WZB. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Ein Blick auf die Schlagzeilen der letzten Monate lässt vermuten, dass die Lösung der Klimakrise zunehmend an ihren politischen Voraussetzungen scheitert. Die Menschen scheinen zunehmend gespalten über den richtigen Umgang mit der Klimafrage. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir folgende Fragen: Wie polarisiert ist die deutsche Gesellschaft in Klimafragen? Wie sind die Konflikte um das Klimathema in den politischen Wettbewerbsraum eingebettet? Liegen sie quer zur klassischen ökonomischen Links-rechts-Achse und sind eng verknüpft mit Positionen zur Einwanderungs- und Europapolitik? Und welche Rolle spielen Protestbewegungen in der gesellschaftlichen Polarisierung? Leisten die Aktionen von Gruppen wie die Letzte Generation mit ihren Straßenblockaden und anderen konfrontativen Protestformen dem Klimaschutz tatsächlich einen Bärendienst? Swen Hutter ist Direktor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung im WZB. Jérémie Gagné ist Senior Projektmanager und Studienautor bei der gemeinnützigen Initiative More in Common.Es moderiert Harald Wilkoszewski, Abteilungsleiter Kommunikation. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

When Corona hit, many social scientists turned their attention to trying to understand the social and political correlates of the spread of the disease, the socioeconomic impacts of the crisis, and social explanations for the effectiveness of different responses to the disease. Social sciences, however, largely study normal times and the utility and validity of their model tools can get stretched when turned to address a crisis. How well did these models and tools perform in this crisis and what can be done to ready social sciences for the next one? Macartan Humphreys is Director of the Research Unit Institutions and Political Inequality. This session is moderated by Harald Wilkoszewski, Head of Communications at WZB.The slides used in this session can be accessed here. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

The threat of nuclear war between the United States, Russia or China is greater today than at any time in the past 60 years. The talk will analyze the nature of the threat and argue that the deterrent of mutually assured destruction (MAD), though continuing to impose a disciplining effect, is an unreliable safeguard against nuclear escalation, generally and particularly in today’s strategic landscape. A radical focus on strengthening and building a legal and political infrastructure aimed at avoiding and ultimately, precluding, great power conflict is necessary. Mattias Kumm is Research Professor „Global Constitutionalism“ at the WZB Berlin Social Science Center and Professor „Rule of Law in the Age of Globalization“ at Humboldt University Berlin.The event is moderated by Harald Wilkoszewski, Head of the Communication Department. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Wie steht es in Deutschland um die Chancen, einen Kindergartenplatz und den gewünschten Schul- oder Studienplatz zu erhalten? Und wie wichtig ist es überhaupt, dass ein Kind in den Kindergarten geht und welche Schule es besucht? Inwiefern werden die Lebenschancen durch einen Kindergartenplatz, den Platz an der Wunschschule oder -universität beeinflusst? Wir sprechen über Zulassungsverfahren, Zulassungskriterien und die Frage, ob sie fair und effektiv sind. Felix Weinhardt ist Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin und Professor für „Public Economics“ an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Dorothea Kübler ist Direktorin der Abteilung Verhalten auf Märkten. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

In vielen Bereichen der Gesellschaft haben die nationalen Grenzen ihre einstige Bedeutung als Barriere für soziale Interaktionen verloren. So entstehen grenzüberschreitende Probleme, oft mit globalen Auswirkungen, die nur von internationalen Institutionen wirksam angegangen werden können. In diesem Rahmen delegieren demokratische Nationalstaaten Entscheidungsbefugnisse an die internationalen Gremien, ohne sicherzustellen, dass diese delegierten Entscheidungen auf demokratische Weise zustande kommen. Gleichzeitig gewinnen auch nichtmajoritäre Institutionen innerhalb der Nationalstaaten an Bedeutung. Zusammengenommen führt dies zu einer Verringerung des Einflusses der nationalen Parlamente und politischen Parteien, den Eckpfeilern der Mehrheitsdemokratie. Die Bedeutung von Mehrheiten bei Wahlen und die Stimmabgabe an der Wahlurne sind daher im Schwinden begriffen. Diese Entwicklungen haben zu einer Verschärfung der Auseinandersetzungen innerhalb der liberalen Demokratien geführt. Aufwind haben Parteien, die sich gegen den vermeintlichen Einfluss angeblich korrupter liberal-kosmopolitischer Eliten wehren, die mit Unterstützung internationaler Organisationen und nicht-majoritärer Institutionen scheinbar Politik gegen die einfachen Leute machen. Michael Zürn ist Direktor der Abteilung Global Governance. Es moderiert Harald Wilkoszewski, Abteilungsleiter Kommunikation. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

Welche Rolle spielen Einkommensunterschiede und soziale Ungleichheit für die Unterstützung einer rechtspopulistischen Partei? Welche Rolle spielen wahrgenommener sozialer Abstieg und finanzielle sowie allgemeine Unzufriedenheit? Maja Adena und Steffen Huck diskutieren ihre Forschung aus vier Wellen repräesentativer Surveys mit deutschen Wählern und Wählerinnen und werden dabei auch weniger erwartbare Ergebnisse präsentieren. Steffen Huck ist Direktor der Abteilung Ökonomik des Wandels. Maja Adena ist stellvertretende Direktorin der Abteilung Ökonomik des Wandels. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

The European asylum system has become a lottery: Geographical location, money, fitness, and sheer luck on the dangerous land and sea routes determine who makes it to the border, can apply for asylum, and immigrate. This is not the way to help those most in need, and it creates numerous problems for Europe in terms of integration. The complex web of restrictions and regulations around the right to asylum is a symptom of a refugee policy that rewards people who make it to Europe’s borders. Those who don’t make it are left behind. But Europe is not doing itself any favors with this system. In his talk, Ruud Koopmans uses concrete cases and statistical data to describe why the current system makes integration more difficult, threatens internal security, strengthens right-wing populism, divides Europe, and makes it dependent on autocrats who open or close their borders to Europe according to their own whims. The so-called refugee crisis of 2015 is proving to be a home-grown crisis of asylum policy. Koopman’s review, based on several years of research, concludes with a pragmatic proposal on how we can regain control through generous humanitarian admissions combined with curbing irregular immigration – so that asylum policy does not remain a life-threatening lottery game. Ruud Koopmans is Director of the Research Unit Migration, Integration, Transnationalization. Transkript Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.