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Viel sieht man von außen nicht. Vielleicht sind die Steinplatten auf den Gräbern leicht verschoben, vielleicht liegen ein paar Steinbrösel an der Seite. Und trotzdem wurde hier eindeutig eingebrochen: Seit vergangenem April sind mindestens 180 Gräber in Niederösterreich geöffnet worden. Von den Tätern bisher noch keine Spur. Aber wer steckt dahinter? Worum geht es den Tätern und welche Muster lassen sich erkennen? Im Podcast sprechen „Presse“-Redakteurinnen Christine Mayrhofer und Sissy Rabl über eine makabre Kriminalitätsserie, die niederösterreichische Behörden derweil noch ratlos zurücklässt. Gast: Sissy Rabl Moderation: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger >>> Zum Digital-Premium-Abo Alle Presse-Podcasts gibt es jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts)) Abonnieren Sie uns dort. Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes))

Gast: Oliver Pink, Die Presse Moderation: Anna Wallner, Head of New Media Schnitt: Audiofunnel Mehr zum Thema: >>> "Was wichtig ist" mit Manfred Seeh zum Urteil gegen Wöginger zum Nachhören >>> Die vergebene Chance des Christian Stocker / von Philipp Aichinger Leitartikel von Oliver Pink ](https://www.diepresse.com/21986252/die-causa-woeginger-ein-letztlich-doch-recht-klarer-fall)) Alle Presse-Podcasts gibt es jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts)) Abonnieren Sie uns dort. Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes))

**Anzeige** Ein Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien im Jahr 1974 ist maßgeblich für die Einführung des Petro-Dollar-Systems: Nach dem Ende der Goldbindung des Dollars 1971 verpflichteten sich die Saudis, ihr Öl nur noch in US-Dollar zu verkaufen und die Einnahmen in US-Staatsanleihen zu „recyceln”. Die Gegenleistung besteht in Sicherheitsleistungen und militärischem Schutz durch die USA. Die Weltleitwährung US-Dollar ist fortan durch „schwarzes Gold“ gedeckt. Denn alle Länder müssen große Reserven der US-Währung halten, um ihre Energierechnungen zu begleichen. Auch mehr als 50 Jahre nach dem Abkommen wird der globale Ölhandel immer noch zu rund 80 Prozent in US-Dollar abgerechnet. Der Petro-Dollar hat sich seit den 1970er-Jahren als strategisches System etabliert, in dem Energiehandel, Kapitalströme und Sicherheitsstrukturen miteinander eng verflochten sind. Jüngste geo- und energiepolitische Entwicklungen, allen voran der Irankrieg und der Kampf um die Straße von Hormus, stellen die Dominanz des Petrodollars jedoch in Frage. Die Rede ist von einer schleichenden „Entdollarisierung“ - mit potentiell gravierenden Konsequenzen für internationale Kapitalströme und die Stärke der US-amerikanischen Wirtschaft. Im Presse-Podcast spricht Jürgen Lukasser, Deputy Chief Investment Officer der LGT Private Bank, über die Entstehung, strategische Bedeutung und zukünftige Entwicklung eines globalen Macht- und Währungssystems. Das Gespräch für die „Presse“ führt Christian Lenoble. Zur LGT Die LGT Bank Österreich ist eine familiengeführte Privatbank für vermögende Familien, Stiftungen und institutionelle Kunden aus Österreich sowie Ost- und Zentraleuropa. Private-Banking- und Asset-Management-Experten beraten und unterstützen Kunden aus aller Welt. Die LGT Bank Österreich ist mit zwei Niederlassungen in Salzburg und Wien vertreten. Die LGT Group ist ein international tätiges Finanzdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein. Die Private Banking und Asset Management Gruppe ist im Besitz des Fürstenhauses von Liechtenstein.

Von Christine Mayrhofer. Das am Montag in Linz verkündete Urteil des sogenannten „Postenschacher“-Prozesses ist nicht ohne politische Folgen geblieben. August Wöginger ist nach seiner Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs als ÖVP-Klubchef zurückgetreten, sein Nationalratsmandat behält er bei. Gemeinsam mit zwei Finanzbeamten soll er im Jahr 2017 einem ÖVP-Bürgermeister und Parteifreund zu einem Job im Finanzamt verholfen haben – zu Ungunsten einer besser qualifizierten Kandidatin. „Natürlich wäre theoretisch auch ein Freispruch möglich gewesen“, analysiert Manfred Seeh in dieser Folge das Urteil, "aber nachdem eine Diversion davor gekippt wurde, hätte mir dafür die Fantasie gefehlt, wie das möglich wäre." Er erklärt, warum die Causa auch mit diesem Urteil nicht nicht erledigt ist, welche Konsequenzen der Prozess für den Kronzeugen der Nation, Thomas Schmid, haben könnte und wie viel politischen Schaden die Causa für die ÖVP hinterlassen hat. Gast: Manfred Seeh, „Die Presse“ Host: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Mehr zum Thema: >>> Nach Verurteilung: Wöginger kämpft weiter >>> Fall "Wöginger": Wie das Institut der Diversion gelitten hat >>> Causa Wöginger: Ein letztlich doch recht klarer Fall Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/player] (https://www.diepresse.com/player/?utmsource=podigee&utmmedium=podcastshownotes)) Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.

Wenn wir an den Krieg in der Ukraine denken, denken wir an Drohnen, Front und Diplomatie – aber nicht an Clubs. Die ukrainische DJ Katia Curie über Kiews Underground-Szene als Ort des Widerstands, der Community und der Freiheit. Dazu: eine Sprachnachricht aus Sofia zu Bulgariens neuem starken Mann Rumen Radev – und der Frage, ob er der nächste Viktor Orbán wird. Wie tanzt es sich im vierten Kriegsjahr? Wie sehen die Tage in Kiew aus, wenn die nächtliche Ausgangssperre Partys nur untertags möglich macht? Und was bedeuten Clubs wie das K41 – das „Berghain von Kiew“ – für junge Menschen, die zwischen Luftalarm und kollektivem Trauma einen Funken Normalität, Freiheit und europäischer Identität verteidigen? In dieser Folge spricht Thomas Seifert mit der ukrainischen DJ Katia Curie. In Kiew geboren, lebt sie heute in Wien und legt regelmäßig in ihrer Heimatstadt auf – zuletzt im K41 und bei einem Festival im Club Closer in Kiew. Sie erzählt von der Müdigkeit nach einem harten Winter und trotzdem ungebrochener Energie, von Safer Spaces für queere Menschen und Geflüchtete aus den besetzten Gebieten, von freiem Eintritt für Soldaten und von den „Fundraiser Jars“ – jenen digitalen Spendenboxen, über die Clubgänger direkt die ukrainische Armee unterstützen. Kultur, so wird in dem Gespräch deutlich, ist im Krieg kein Luxus. Sie ist Teil dessen, wofür dieser Krieg geführt wird. Und eine Sprachnachricht aus Sofia: Angel Petrov, außenpolitischer Redakteur der bulgarischen Tageszeitung Dnevnik.bg, analysiert die jüngste Parlamentswahl in Bulgarien – die achte in nur fünf Jahren. Erstmals seit Langem gibt es wieder eine absolute Mehrheit: Ex-Präsident Rumen Radev und sein Bündnis „Progressives Bulgarien“ haben gewonnen. Doch Radev gilt als russlandfreundlich und euroskeptisch. Petrov sieht Parallelen zu Robert Fico in der Slowakei und warnt vor neuen Risiken für die Demokratie – auch wenn Radev umsichtiger agieren dürfte als sein Vorbild Viktor Orbán. East Side Stories - der Podcast zu Politik und Wirtschaft in Osteuropa vom Team der "European Voices". Einmal im Monat sprechen Martyna Czarnowska und Thomas Seifert über die drängendsten Themen und Debatten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Dazu laden sie sich vielseitige Gäste zum Gespräch ein und bekommen jeweils eine Voice Message aus einer Stadt der Region. Seifert und Czarnowska leiten das englischsprachige Magazin "European Voices", das "Die Presse" seit 2024 gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik und die Vereinten Nationen herausbringt. Mehr Infos unter: europeanvoices.eu Dieser Podcast wird unterstützt von Erste Group und Vienna Insurance Group Hosts: Martyna Czarnowska, Thomas Seifert Redaktion: Anna Wallner, Christine Mayrhofer Produktion: Georg Gferer/audio-funnel.com Grafik: "Die Presse"/Hanseli Foto: Jana Madzigon

Zuletzt war es gefühlt ruhig geworden im Iran-Krieg. Gescheiterte Verhandlungen, Blockaden auf beiden Seiten. Keinerlei Fortschritt. Doch plötzlich steigen die Ölpreise wieder und Medienberichten zufolge lässt sich US-Präsident Donald Trump über Pläne für eine neue Angriffswelle gegen den Iran unterrichten. Jeder Versuch, eine US-Seeblockade iranischer Häfen einzurichten, sei „zum Scheitern verurteilt“, sagte wiederum der iranische Präsident Masoud Pezeshkian am Donnerstag. Stehen wir also vor einer neuen Eskalation im Iran-Krieg? Stefan Riecher, USA-Korrespondent der „Presse“, spricht bei seinem Wien-Besuch im Podcast darüber, welche Strategie die US-Administration im Iran fährt bzw. ob die Kritik des deutschen Kanzlers Friedrich Merz gerechtfertigt ist, dass die USA „ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen“ seien. Dafür setzte es wiederum Drohungen Trumps, die USA würden Soldaten aus Deutschland abziehen. Wie sieht es um die US-deutschen Beziehungen aus? Und hat der Besuch des britischen Königs Charles im Weißen Haus in den USA ebenso viel Aufmerksamkeit erregt wie in Europa? Gast: Stefan Riecher, US-Korrespondent der „Presse“, normalerweise in New York, derzeit in Wien Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: Trumps Zorn auf Merz: Wie realistisch ist ein US-Truppenabzug aus Deutschland? Gleichstellung von Minderheiten bei Wahlen: Supreme Court erklärt Wahlkreiszuschnitt in Louisiana für verfassungswidrig Bericht: Trump prüft neue Angriffe auf den Iran King Charming in action: Charles und die hohe Kunst der Diplomatie

Im Sommer 2024 platzte für viele Taylor-Swift-Fans hier in Wien ein Traum: Sie wollten ihr Idol endlich live sehen und ein Mann mit perfiden Anschlagsplänen verhinderte das. Am Dienstag begann der Prozess rund um den 21-jährigen Tatverdächtigen Beran A. und den Mitangeklagten Arda K im Landesgericht Wiener Neustadt. Bereits am ersten Tag des Prozesses legte Beran A. ein Teilgeständnis ab: Er sei entschlossen gewesen, am 9. August 2024 im Namen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) eine Attacke mit Sprengstoff oder mit Stichwaffen zu verüben. Wer aber waren seine Helfer? Was hatten sie sonst noch geplant? Und welche Strafe erwartet die Angeklagten? Darüber spricht Manfred Seeh in dieser Folge des Podcasts. Gast: Manfred Seeh Host: Sissy Rabl Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

Der Doppelbudget-Plan der Regierung für die nächsten zwei Jahre sieht auch eine Senkung der Lohnnebenkosten vor – eine langjährige Forderung von ÖVP, Neos und Wirtschaftsvertretern. Zwei Milliarden soll diese Senkung kosten, bzw. den Unternehmen bringen. Einen Großteil davon soll ausgerechnet über Konzernsteuern wieder in die Staatskasse zurückfließen. Jakob Zirm, Leiter des Wirtschaftsressorts der „Presse“ erklärt, inwiefern diese Maßnahme Sinn ergibt und welchen Teil der Lohnnebenkosten genau die Regierung senken will. In dieser Podcast-Folge von „Was wichtig ist“ geht es auch darum, was genau Lohnnebenkosten sind, was davon auf einem Gehaltszettel aufscheint und inwiefern eine Senkung der Lohnnebenkosten dem Arbeitnehmer selbst auch finanziell Vorteile bringen könnte. Wie bewerten Ökonominnen und Ökonomen generell die bekannten Pläne zum Budget? Jakob Zirm hält jedenfalls fest: „Es ist kein Sparpaket, es ist ein Konsolidierungspaket.“ Gast: Jakob Zirm, Ressortleiter Economist, „Die Presse“ Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: Wifo-Chef Felbermayr zum Budget: „Die Flickschusterei bei der Unternehmensbesteuerung ist beunruhigend“ Alle reden über den „Flaf“– aber was ist das überhaupt? Pensionen sind nicht zum Umverteilen da

Von Christine Mayrhofer. Bei den laufenden Budgetverhandlungen scheint ein erster Etappensieg gelungen; die Grundpfeiler des Doppelbudgets für die beiden kommenden Jahre dürften feststehen. Keine leichte Aufgabe, die die politisch doch unterschiedlich gelagerten Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und Neos da zu bewältigen hatten: Erneut muss eine Budgetkonsolidierung in Milliardenhöhe gelingen. Wo plant Türkis-Rot-Pink zu sparen? Wofür wird es weniger und wofür sogar mehr Geld geben? Klaus Knittelfelder aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ spricht in dieser Folge darüber, was er aus Verhandlungskreisen erfahren hat. Gast: Klaus Knittelfelder, „Die Presse“ Host: Christine Mayrhofer Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer **Mehr zum Thema: ** >>> Lohnabgaben runter, Sparen bei Pensionen: Budget-Einigung steht kurz bevor

Im Nordosten keine 30 Kilometer von der Grenze Russlands liegt die zweitgrößte Stadt der Ukraine: Charkiw. Auch heute steht die Stadt noch täglich unter Beschuss russischer Drohnen. Und trotzdem hat sich dort zwischen Ruinen und sauberen Straßen ein Alltag etabliert, der zum Teil in den Untergrund ausgewichen ist, zum Teil aber auch im Stadtzentrum überirdisch stattfindet. Eine lebendige, widerständige Kulturszene hält an ihrer Stadt fest und will sie dem russischen Belagerer nicht überlassen. „Presse“-Korrespondentin Jutta Sommerbauer teilt im Podcast ihre Eindrücke von ihrem Besuch in Charkiw vor knapp zwei Wochen.