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Wie tickt Josef Grünwidl, wie legt er sein Amt an, welches Verständnis von Kirche hat er, welche Reformen möchte er in der Erzdiözese Wien umsetzen, hätte er gerne den Karfreitag als Feiertag für alle und was unterscheidet den Glauben an die Wiedergeburt vom christlichen österlichen Glauben an die Auferstehung? – Ein vorösterliches Gespräch mit dem neuen Wiener Erzbischof.

Antisemitische Vorfälle nehmen in Österreich seit Jahren zu – doch seit dem 7. Oktober 2023 ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Internationale Ereignisse haben unmittelbare Auswirkungen auf jüdisches Leben hierzulande. Antisemitismus tritt dabei nicht immer offen auf, sondern oft subtil, codiert oder indirekt – und bleibt dadurch häufig unerkannt oder wird relativiert.In dieser Folge spreche ich mit Johannan Edelman, dem Leiter der Antisemitismusstelle der IKG Wien, über die Gründe für diese Entwicklung. Wir sprechen über die verschiedenen Kategorien von Antisemitismus, darüber, wie sie sich seit dem 7. Oktober verstärkt zeigen – und warum es so wichtig ist, diese Formen klar zu benennen und voneinander zu unterscheiden.

Gehört. Geschützt. Gestärkt. Kinderrechte sichtbar machen - Das war der Titel einer Podiumsdiskussion des Katholischen Familienverbandes, die ich am 23. Oktober moderieren durfte. Sie hören hier einen Mitschnitt der Diskussion.

Seit September 2024 leitet Michael Simmer als Superintendent die Evangelische Kirche in Niederösterreich. Er erzählt über seine Arbeit und über das evangelische Gemeindeleben in Niederösterreich, warum ihm der Religionsunterricht so am Herzen liegt und warum es inzwischen aber auch nötig ist, dass die Evangelischen eine erste Kirche in Niederösterreich verkaufen. Auch über die Beziehungen zur Katholischen Kirche und zur niederösterreichischen Landespolitik gibt Simmer Auskunft. Und er will junge Leute ermutigen, Pfarrerin bzw. Pfarrer zu werden.

Vom Sturz in ein offenes Grab als Kind bis hin zum Liegen im geschlossenen Sarg in ihrem Kabarettprogramm "Ehrengrab" – die Wiener Liedermacherin Lisa Schmid erzählt in dieser Folge über ihre "dunkle Leidenschaft" für Friedhöfe, den Tod in Wien und die Erinnerungen an ihre Großmutter. Sie spricht über ihr aktuelles Album, wie makaberer Humor bei der Trauerverarbeitung hilft, Zukunftsprojekte, in denen sie mit dem Tod "verbandelt" bleibt, und über ihren Glauben an ein Leben nach dem Tod. (Website von Lisa Schmid)

Mein heutiger Gast ist die österreichische Autorin Eva Lugbauer. In ihrem neuen Roman Schwimmen im Glas erzählt sie auf zwei Zeitebenen – aus der Perspektive der Protagonistin als Kind und als Erwachsene. Außerdem sprechen wir unter anderem über das Schreiben im Dialekt und ihre Zeit in der Katholischen Medien Akademie. Infos zum Verlag gibt es hier.Das Buch könnt ihr unter anderem bei Amazon kaufen. Infos zu Eva Lugbauer findet ihr hier.Foto © weinfranz FOTOGRAFIE

"72 Stunden ohne Kompromiss" ist Österreichs größte Jugendsozialaktion und wird seit 2002 alle zwei Jahre von der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3 organisiert. Im Podcast berichten Magdalena Weigl und Klemens Lesigang über ihre persönlichen Erfahrungen und spüren dem Geheimnis des Erfolges der Aktion nach, die heuer wieder vom 22. bis 25. Oktober österreichweit stattfindet.

Der neue Abt des Benediktinerstifts Kremsmünster im Podcast über das Leben im Kloster, seine Aufgaben als Abt, Höhen und Tiefen in der Geschichte des oberösterreichischen Stifts und warum er viele junge Menschen zum Theologiestudium ermutigen will.

Die Täuferbewegung, der dritte Flügel der Reformation neben der Lutherischen und der Reformierten Kirche, begeht in diesem Jahr das 500-Jahr-Jubiläum. Alles begann 1525 in Zürich, aber schon kurz darauf gab es auch auf dem Gebiet des heutigen Österreich viele Menschen, die sich zum Täufertum bekannten. Die Geschichte der Täufer ist vor allem in Österreich dabei auch eine Geschichte der Verfolgung, von Tod und Vertreibung. Kaum jemand weiß darüber so gut Bescheid wie Reinhold Eichinger. Tauchen Sie mit ihm ein in die Welt der Täufer, eine bis heute viel zu wenig bekannte Episode der Geschichte Österreichs.

Michael Landau, Präsident der Caritas Europa, hat dieser Tage einmal mehr die Ukraine besucht, um den Menschen nahe zu sein, und um bei einer Caritas-Konferenz in Iwano-Frankiwsk internationale Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Im Podcast berichtet er vom unvorstellbaren Leid der ukrainischen Bevölkerung, aber auch von ihrem unbändigen Willen, nicht aufzugeben. Landau appelliert eindringlich an Österreich, auf die Ukraine und ihre Menschen in Not nicht zu vergessen. Die Hilfe muss weitergehen!