
Hosted by Dr. Albert Kitzler und Jan Liepold · DE

„Das Leben hat einen Sinn und behält ihn unter allen Umständen, auch im Leiden." (Viktor Frankl) Diese Sonderfolge von Der Pudel und der Kern entsteht im Rahmen der internationalen Initiative Podcasthon, bei der Podcasts weltweit ihre Reichweite nutzen, um auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam zu machen. In dieser Episode sprechen Jan und Albert mit Magdalena Riepl, Vorstandsmitglied des Vereins NichtGenesenKids e.V., über Engagement, Resilienz und die Kraft von Gemeinschaft. Magdalena berichtet von ihrer Tochter Elli, die nach einer Corona-Infektion schwer an ME/CFS, einer besonders schweren Form von Long-Covid erkrankte und heute vollständig bettgebunden ist. Die Erkrankung stellt nicht nur das Leben eines Kindes, sondern das einer ganzen Familie auf den Kopf: Schule, Freundschaften, Alltag, vieles ist plötzlich nicht mehr möglich. Gleichzeitig schildert Magdalena eindrücklich, wie Familien oft zusätzlich mit bürokratischen Hürden kämpfen müssen, etwa bei medizinischer Versorgung, Hilfsmitteln oder Anerkennung der Erkrankung. Aus dieser Erfahrung heraus entstand der Verein NichtGenesenKids e.V. Er vernetzt betroffene Familien in ganz Deutschland, bietet Austausch, fachliche Einordnungen zu medizinischen und sozialrechtlichen Fragestellungen, Online-Veranstaltungen und Orientierung im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags. Das zentrale Anliegen: Eltern und Kinder sollen wissen, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und gemeinsam Wege finden, mit einer extrem belastenden Krankheit umzugehen. Philosophisch eingeordnet wird das Gespräch von Albert, der aufzeigt, wie antike Philosophen mit Leid, Schicksalsschlägen und menschlicher Verbundenheit umgingen. Dabei wird deutlich: Engagement für andere, Solidarität und Gemeinschaft können eine entscheidende Kraftquelle sein, gerade in Situationen, die sich nicht einfach lösen lassen. Über Podcasthon Podcasthon ist eine internationale Initiative, bei der Podcasterinnen und Podcaster weltweit ihre Plattform nutzen, um gemeinnützige Organisationen sichtbar zu machen. Ziel ist es, soziale Projekte zu unterstützen, Aufmerksamkeit zu schaffen und Menschen zum Engagement zu inspirieren. Mehr Informationen: https://podcasthon.org/de Unterstützen: NichtGenesenKids e.V. NichtGenesenKids e.V. ist eine gemeinnützige Selbsthilfeorganisation für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die an Post-Covid, Post-Vac oder ME/CFS erkrankt sind, sowie für alle, die selbst betroffen sind oder Betroffene begleiten. Der Verein bietet Vernetzung, Beratung, Informationsmaterial und Online-Formate für Betroffene und Angehörige. Der Verein ist vollständig ehrenamtlich organisiert. Unterstützen oder informieren: https://nichtgenesenkids.de Spenden helfen u. a. dabei, Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten, Online-Veranstaltungen für betroffene Familien zu finanzieren, medizinische und sozialrechtliche Fragestellungen verständlich einzuordnen, Gemeinschaft und Austausch für Eltern und Kinder zu ermöglichen. Spenden an NichtGenesenKids e.V. IBAN: DE22 7505 0000 0027 7981 56 Sparkasse Regensburg Oder über die Paypal-ID: spenden@nichtgenesenkids.de

"Es gibt eine Musik ohne Töne, das ist die Freude." (Konfuzius) Im Rahmen der internationalen Initiative Podcasthon widmet sich diese Pudelkern-Sonderfolge den Themen Musik, Engagement und der Kraft der Verbundenheit. Zu Gast sind Rüdiger Linhof, Bassist der Band Sportfreunde Stiller, und Carmen Höfflin, ehemalige Bundesliga-Fußballerin u.a. beim SC Freiburg. Gemeinsam engagieren sie sich im Kultur.Konvoi, einer Initiative, die humanitäre Hilfe für die Ukraine mit kulturellen Begegnungen verbindet. Was als spontane Reaktion auf den russischen Angriffskrieg begann, ist inzwischen zu einem Netzwerk aus Hilfstransporten, Solidaritätsaktionen und kulturellen Projekten geworden. Besonders eindrucksvoll sind musikalische Live-Schaltungen aus der Ukraine: Musiker spielen aus Studios oder Schutzräumen und ihre Songs werden gleichzeitig in deutsche Stadien oder auf Festivals übertragen. Für einen Moment entsteht eine Verbindung über tausende Kilometer hinweg. Musik wird zu einer gemeinsamen Sprache der Hoffnung. Im Gespräch zeigt sich, dass Engagement nicht nur Hilfe für andere bedeutet, sondern auch dem eigenen Leben Sinn und Richtung geben kann. Albert greift diese Erfahrung philosophisch auf und erinnert daran, dass schon Platon, Aristoteles und Konfuzius Musik als eine Kraft verstanden, die Menschen verbindet und Harmonie stiftet: in der Seele des Einzelnen ebenso wie in der Gemeinschaft. So wird diese Folge zu einer Einladung: die verbindende Kraft von Musik neu zu entdecken und vielleicht selbst einen kleinen Schritt zu gehen, um für andere da zu sein. Über Podcasthon Podcasthon ist eine internationale Initiative, bei der Podcasts weltweit ihre Reichweite nutzen, um gemeinnützige Organisationen sichtbar zu machen und Menschen zum Engagement zu inspirieren. Mehr Informationen: https://podcasthon.org/de Kultur.Konvoi unterstützen: Der Kultur.Konvoi verbindet humanitäre Hilfe mit kulturellen Begegnungen. Neben Hilfstransporten organisiert die Initiative Projekte, die Menschen in der Ukraine sichtbar machen und ihnen eine Stimme geben, etwa durch musikalische Live-Schaltungen zu Festivals, Sportveranstaltungen oder Konzerten. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung: https://www.kulturkonvoi.com/ Spendenkonto des Kultur.Konvoi bei der GLS Bank: European Utopia e.V. IBAN: DE02 4306 0967 1112 6290 00 BIC: GENODEM1GLS

„Du hast Macht über deinen Geist, nicht über die äußeren Ereignisse." (Marc Aurel) Wir leben in Westeuropa in Zeiten relativer Sicherheit. Trotzdem kennen viele Menschen das Gefühl der Existenzangst. Die Sorge, die eigene wirtschaftliche Grundlage zu verlieren oder durch eine Fehlentscheidung plötzlich vor dem Nichts zu stehen, kann tief verunsichern. Oft geht es dabei nicht nur um Geld, sondern um etwas Grundsätzlicheres: um das Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und Selbstvertrauen. Und nicht selten mischen sich zur Angst auch Schuldgefühle, wenn wir glauben, durch eigene Fehler in eine schwierige Lage geraten zu können. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophische Perspektive auf Existenz- und Verlustangst sowie die damit verbundene Unsicherheit. Sie zeigen, warum äußere Sicherheiten immer brüchig bleiben und weshalb viele Philosophen raten, das Fundament eines guten Lebens nicht im Besitz oder in einer vermeintlichen Sicherheit, sondern in der inneren Haltung zu suchen. Es geht darum, wie man mit Verlusten umgehen kann, warum Selbstvergebung so wichtig ist und weshalb gerade Krisen manchmal helfen können, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Epiktet, Seneca, Karneades, Konfuzius, Buddha, Hans-Erich Nossack, Janis Joplin Weiterführende Links: „Die Ängste der Deutschen – Grafiken und Zahlen im Überblick“ Themenseite des R+V-Infocenters mit aktuellen Grafiken und Daten zur Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“, die zeigt, welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sorgen die Bevölkerung besonders beschäftigen und wie sich diese Ängste über mehr als 30 Jahre entwickelt haben. „Existenzangst: Ursachen, Symptome und was dagegen hilft“ Artikel auf Karrierebibel.de darüber, warum Existenzangst häufig aus Sorgen um Job, Sicherheit oder Zukunft entsteht, wie sie psychologisch wirkt und welche Strategien helfen können, mit diesen Ängsten konstruktiv umzugehen. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.

„Wahre Freude ist eine ernste Sache." (Seneca) Freude gilt als etwas Leichtes, fast Selbstverständliches: ein Lächeln, ein schöner Moment, ein kurzer Höhenflug. Und doch ist sie im Alltag vieler Menschen erstaunlich selten geworden. Zwischen Pflichtgefühl, To-do-Listen und dem ständigen Blick auf das, was noch fehlt, gerät sie aus dem Fokus. Dabei ist Freude kein oberflächlicher Luxus, sondern eine Grunddimension eines gelingenden Lebens. Sie zeigt sich nicht nur im Genuss, sondern oft gerade dort, wo wir ganz bei einer Sache sind, uns verbunden fühlen oder in einer Aufgabe aufgehen. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, was Freude philosophisch eigentlich ist: Ist sie Zufall oder Übung? Warum sabotieren wir freudvolle Momente durch Grübeln, Multitasking und Leistungsdenken? Und weshalb vertieft sich Freude häufig dort, wo Sinn, Mühe und Zugehörigkeit zusammenkommen? Eine Folge über die Kunst, Freude zu kultivieren, ohne ihr krampfhaft hinterherzulaufen. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Sokrates, Seneca, I Ging, Kaibara Ekiken, Demokrit, Goethe Weiterführende Links: „Die Kunst des Loslassens – Wege zu einem glücklichen Leben“ Interview mit Albert auf ndr.de über unser Buch, in dem er über die Bedeutung von Loslassen, Akzeptanz und innerer Freiheit spricht und erklärt, wie diese Haltung zu mehr Lebensfreude führen kann. „Freude“ Artikel auf Pal Verlag über das Phänomen Freude, was sie aus psychologischer und lebenspraktischer Sicht ausmacht, wie sie im Alltag kultiviert werden kann und warum sie eine zentrale Rolle für ein erfülltes Leben spielt. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.

„Schmerz ist unvermeidlich. Leiden ist optional." (Haruki Murakami) Schmerz ist eine der unmittelbarsten Erfahrungen des Menschseins und doch sprechen wir selten offen darüber. Was geschieht, wenn er nicht mehr vergeht, wenn er sich in den Alltag einschleicht und zur dauerhaften Belastung wird? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit Jürgen Krauß, der seit vielen Jahren mit chronischen Schmerzen lebt, über das Aushalten, das Annehmen und die Suche nach einem guten Leben unter veränderten Bedingungen. Seine Geschichte erzählt von Brüchen, von Verzweiflung und davon, wie sich mit der Zeit ein anderer, tragfähiger Blick auf das Leben öffnen kann. Im Gespräch geht es um die feine Linie zwischen Schmerz und Leiden, um die Frage, was wir tragen müssen und wo wir Gestaltungsspielräume behalten. Die praktische Philosophie liefert dabei Orientierung: von der stoischen Unterscheidung zwischen dem, was wir beeinflussen können und dem, was wir tragen müssen, über Epikurs Gedanken zum Schmerz bis hin zu buddhistischen Einsichten über Krankheit und Vergänglichkeit. Eine Folge darüber, wie wir lernen können, auch unter schwierigen Bedingungen ein gutes Leben zu führen und warum gerade im Leiden oft Wachstum liegt. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Sokrates, Epiktet, Seneca, Epikur, Heraklit, Konfuzius, Buddha, Thich Nhat Hanh, Aischylos, Homer Weiterführende Links: „Chronische Schmerzen: Die Suche nach neuen Therapien“ Spektrum der Wissenschaft-Artikel über aktuelle Ansätze in der Schmerzforschung, personalisierte Behandlungen und die Herausforderung, chronische Schmerzen wirksamer und ganzheitlicher zu therapieren. „Meine Schmerzen und ich“ Artikel in Psychologie heute über psychologische Strategien im Umgang mit chronischen Schmerzen und darüber, wie Einstellungen und Selbstwahrnehmung beeinflussen, wie wir Schmerz erleben und bewältigen. „Schmerzenssache“ Der Podcast Jürgen Krauß zu Erfahrungen und dem Umgang mit chronischen Schmerzen.

„Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.“ (Groucho Marx) Glaubenssätze wirken leise, aber nachhaltig. Sie bestimmen, wie wir Entscheidungen treffen, wie wir Beziehungen gestalten – und wie frei wir uns innerlich fühlen. Oft übernehmen wir sie früh im Leben, ohne sie je bewusst zu prüfen. Manche schützen uns, andere engen uns ein. Besonders wirksam sind jene inneren Überzeugungen, die mit Anpassung, Leistung und Selbstwert verknüpft sind. In dieser Folge schauen wir auf zwei verbreitete negative und zwei stärkende Glaubenssätze und fragen: Welche Haltung zum Leben steckt dahinter? Wo helfen sie uns, wo begrenzen sie uns? Und wie können wir lernen, unsere inneren Überzeugungen beweglicher und lebensdienlicher zu gestalten? Andere wissen besser, was gut für mich ist. Wenn ich Nein sage, enttäusche ich andere. Ich bin mehr als meine Leistung. Ich kann meine Meinung ändern. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Carl Rogers, Viktor Frankl, Konfuzius, Sokrates, Sartre, Simone de Beauvoir Weiterführende Links: „Persönlichkeit: Wir können uns aktiv verändern — ein Leben lang“ Spektrum der Wissenschaft-Artikel, der darlegt, dass Persönlichkeit nicht starr ist, sondern sich durch Erfahrung, Lernen und Selbstreflexion lebenslang entwickeln kann. Mit Blick auf psychologische Forschung, neurobiologische Mechanismen und praktische Alltagsperspektiven. Das „Pudelkern-Buch“ bei Amazon bestellen und gerne bewerten.

„Halte dich nicht für mehr, als du bist; aber schätze, was du bist." (Epiktet) Stolz ist ein Gefühl, das zwischen Selbstachtung und Überheblichkeit pendelt. Er kann uns stärken, wenn wir uns über das freuen, was uns gelungen ist, wenn wir Verantwortung übernehmen und zu uns stehen. Gleichzeitig ist Stolz ambivalent: Er kann kippen in Eitelkeit, Hochmut oder Kränkbarkeit und dann Beziehungen belasten, Lernen verhindern und Konflikte verschärfen. Kaum ein Gefühl ist so schillernd und zugleich so missverständlich. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über Stolz als emotionale, moralische und soziale Kraft. Sie fragen, wann Stolz Ausdruck eines gesunden Selbstwertgefühls ist und wann er uns blind macht. Ausgehend von antiken Denkern zeigen sie, warum Stolz Maß und Reflexion braucht, wie er mit Demut zusammengedacht werden kann. Eine Folge über Selbstachtung, Integrität und die Kunst, sich zu freuen, ohne abzuheben. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Aristoteles, Seneca, Plutarch, Goethe, König Salomo Weiterführende Links: „Ein angeborenes menschliches Gefühl?“ Artikel im Wissen-Ressort von Deutschlandfunk Kultur darüber, wie Stolz als universelles Gefühl zwar angeborene Wurzeln haben kann, aber zugleich stark kulturell geprägt und unterschiedlich interpretiert wird. „Stolz. Das Chef-Gefühl?“ Text aus dem Wissen-Ressort der Süddeutschen Zeitung darüber, wie Stolz als zentrales menschliches Gefühl wirkt, welche Funktionen er in sozialen und beruflichen Kontexten hat und warum er sowohl motivieren als auch problematisch sein kann, mit Blick auf psychologische Forschung und gesellschaftliche Bedeutungen. „Ist Bescheidenheit positiv?“ Studienzusammenfassung der Psychologie Heute darüber, wie Bescheidenheit als Persönlichkeitseigenschaft wahrgenommen wird, welche psychologischen Vor- und Nachteile sie hat und wie sie sich von Selbstwert und Stolz abgrenzt.

„Wenn man der Langeweile Beachtung schenkt, wird es unglaublich interessant." (Jon Kabat-Zinn) Langeweile gilt oft als belangloses Gefühl oder als persönliches Versagen. Doch was, wenn sie ein ernstzunehmendes Signal ist? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit der Soziologin und Langeweile-Forscherin **Dr. Silke Ohlmeier **über ein Gefühl, das unangenehm ist und gerade deshalb viel über unser Leben verrät. Silke erklärt, warum Langeweile nicht einfach „nichts zu tun haben“ bedeutet, sondern entsteht, wenn wir tätig sein wollen, es aber nicht können: wenn Sinn, Selbstwirksamkeit und innere Stimmigkeit fehlen. Im Gespräch geht es um situative und chronische Langeweile, um ihre psychologischen und gesellschaftlichen Ursachen und um die Frage, warum Langeweile ungleich verteilt ist. Die Philosophie liefert dabei Tiefenschärfe: von der existenziellen Leere bei Kierkegaard und Heidegger bis zur stoischen Kunst, Unvermeidliches auszuhalten. Eine Folge über Sinnverlust und Sinnsuche, über Muße und Überforderung und darüber, warum Langeweile kein Makel ist, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas Wesentliches fehlt. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Søren Kierkegaard, Immanuel Kant, Blaise Pascal, Friedrich Nietzsche, Johann Wolfgang von Goethe, Karls Jaspers, Martin Heidegger, Albert Camus, John Eastwood, Andreas L. Elpidorou Weiterführende Links: „Langeweile ist ein sehr kostbarer Zustand“ Beitrag bei Deutschlandfunk darüber, warum Langeweile nicht nur ein unangenehmes Gefühl ist, sondern ein wertvoller, reflexiver Zustand, der uns helfen kann, über Sinn, Aufmerksamkeit und Lebensgestaltung nachzudenken. „Hallo, Langeweile!“ Artikel aus Psychologie Heute über die verschiedenen Facetten von Langeweile, ihre Bedeutung für Aufmerksamkeit, Kreativität und Lebensbalance sowie darüber, warum Langeweile mehr ist als einfach nur „nichts zu tun haben“. „Lageweile ist politisch.“ Silke Ohlmeiers aktuelles Buch darüber, was ein verkanntes Gefühl über unsere Gesellschaft verrät.

„Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben." (Cicero) Longevity ist einer der meist gehypten Gesundheitstrends unserer Zeit: Biohacking, Schlaftracking, Kältetherapie, Nahrungsergänzung und die Hoffnung auf ein möglichst langes, gesundes Leben. Doch hinter dem Trend steckt eine tiefere Frage: Geht es wirklich um Lebensverlängerung oder um die Angst vor Vergänglichkeit? Zwischen sinnvoller Selbstfürsorge und krampfhafter Optimierung verläuft eine schmale Linie, auf der sich entscheidet, ob Longevity Lebenskunst oder Lebensangst wird. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über Maß und Mitte im Umgang mit dem eigenen Körper. Sie blicken auf antike Weisheiten von Epikur, Seneca und den Stoikern und fragen, was ein gutes Leben jenseits von Kontrollillusionen ausmacht. Es geht um Akzeptanz der Endlichkeit, um Gelassenheit gegenüber Krankheit und Alter und um die Einsicht, dass nicht die Länge des Lebens entscheidend ist, sondern seine Qualität und Sinnhaftigkeit. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Bias von Priene, Epikur, Seneca, Epiktet, Marc Aurel, Aristoteles, Viktor E. Frankl Weiterführende Links: „Longevity: Langlebigkeit, Gesundheit und ewiges Leben“ Onlineartikel bei Deutschlandfunk Kultur über Trends und Debatten rund um Longevity, regenerative Medizin, Biotech-Innovationen und Vorstellungen von Gesundheit sowie ein längeres Leben. „Was du heute tun kannst, um 20 Jahre länger und gesünder zu leben“ Strive Magazine-Artikel über praktische Lebensgewohnheiten und wissenschaftlich unterstützte Strategien zur Förderung von Gesundheit und Langlebigkeit. „Bryan Johnson: Wie ein Milliardär das Altern besiegen will“ BR-Artikel über den Tech-Unternehmer Bryan Johnson und seine ambitionierten Versuche, das Altern zu verlangsamen oder zu überwinden, inklusive seiner wissenschaftlichen und technologischen Ansätze.

„Durch Leiden lernen wir." (Aischylos) Abschiede gehören zum Leben und doch sind wir selten wirklich auf sie vorbereitet. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan mit dem Journalisten und Autor Klaus Brinkbäumer über das Loslassen: vom Abschied aus identitätsstiftenden beruflichen Positionen – in seinem Fall als Spiegel-Chefredakteur, vom Ende von Zugehörigkeit und vom Tod der eigenen Eltern. Ausgangspunkt ist Brinkbäumers Buch „Zeit der Abschiede“, in dem er sieben Jahre beschreibt, die sein Leben grundlegend verändert haben. Schmerzhaft, klärend und in manchen Fällen befreiend zugleich. Im Gespräch geht es um Trauer jenseits von Zeitplänen, um Identität nach dem Bruch und um die Frage, was wir aus Verlusten lernen können. Die Philosophie liefert dabei Orientierung: von der Vergänglichkeit bei Seneca und Epiktet bis zur Idee der Grenzerfahrung bei Karl Jaspers. Eine Folge über Trauer als Teil des Lebens und darüber, wie Abschiede schmerzen und trotzdem neue Freiräume öffnen können. Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge: Solon von Athen, Epikur, Epiktet, Seneca, Heraklit, Sokrates, Konfuzius, Aischylos, Buddha, Thich Nhat Hanh, Karl Jaspers Weiterführende Links: „Aufhören, Loslassen, Neustart“ Deutschlandfunk Kultur-Onlineartikel über das Abschiednehmen und darüber, wie Loslassen, Reflexion und Neustart miteinander verknüpft sind. „Zeit der Abschiede Sieben Jahre des Loslassens und Wiederfindens.“ Klaus Brinkbäumers aktuelles Buch über die Umbruchphase seines Lebens. „Das kluge, lustige, gesunde, ungebremste, glückliche, sehr lange Leben“ – Buch von Klaus Brinkbäumer und Samiha Shafy über Wege zu einem erfüllten, langen Leben und die Haltung, mit der wir Lebenszeit sinnvoll gestalten und nutzen.