
Hosted by Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler · DE

Klinisch. Relevant. Gemeinsam. In dieser Sonderreihe mit dem Kohlhammer-Verlag interviewen wir hochkarätige medizinische Experten, die zuletzt Bücher bei Kohlhammer veröffentlicht haben. Entdecke in diesem Podcast, warum Hochsensibilität kein klares Label, sondern ein komplexes Phänomen ist – und wie es unsere Wahrnehmung, unser Leiden und unsere Resilienz beeinflusst. Professor Thilo Hinterberger, renommierter Physiker, Neuro- und Bewußtseinswissenschaftler, entschlüsselt in diesem aufschlussreichen Gespräch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forschung rund um Hochsensibilität, das fragile Verhältnis zwischen Funktion und Dysfunktion und die oft missverstandene Bedeutung dieses Konzepts. Du erfährst, warum der Begriff Hochsensibilität in vielen Köpfen noch immer mit Pathologisierung assoziiert wird – und warum es essenziell ist, zwischen nützlicher Sensibilität und belastenden Verarbeitungsproblemen zu differenzieren. Hinterberger teilt Einblicke aus seiner eigenen Forschung: Mit einem speziell entwickelten Fragebogen identifizieren wir funktionale und dysfunktionale Hochsensibilität in klinischen Kontexten. Außerdem erklärt er, warum Hochsensibilität keine Erkrankung ist, sondern eine Ressource, die durch individuelle Wahrnehmungsverarbeitung entweder zum Segen oder zur Belastung werden kann. Wir vertiefen uns in die praktischen Möglichkeiten: Wie kann man Hochsensibilität im therapeutischen Setting ernst nehmen, ohne sie zu stigmatisieren? Professor Hinterberger zeigt, dass das Ziel nicht darin besteht, hochsensible Menschen zu isolieren. Stattdessen geht es darum, Strategien zu vermitteln, um Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprobleme zu bewältigen, damit Hochsensible ihre Feinfühligkeit als Stärke nutzen können. Wichtig ist auch die Verbindung zur gesellschaftlichen Dynamik: Mit der zunehmenden Flut an Reizen im digitalen Zeitalter wird Hochsensibilität relevanter – und schwerer zu unterscheiden von einer allgemein belastenden Reizüberflutung. Wer dieses Wissen verinnerlicht, ist besser gewappnet, um Grenzen zu setzen, Ressourcen zu entwickeln und das individuelle Wohlbefinden zu fördern. Ob Sie in der Psychotherapie, im Gesundheitswesen, in der Forschung oder einfach nur neugierig auf dieses Phänomen sind – dieses Gespräch liefert Ihnen klare Werkzeuge, um Hochsensibilität realistisch und wertschätzend zu verstehen. Das Buch, das Hinterberger mit einem Experten der klinischen Praxis geschrieben hat, ist eine wertvolle Ressource für alle, die Menschen mit hoher Sensibilität begleiten oder mehr über sich selbst erfahren wollen. Dieses Interview gibt Ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand, um Hochsensibilität nicht nur zu erkennen, sondern aktiv darauf einzugehen – für ein tieferes Verständnis, mehr Mitgefühl und praktisch umsetzbare Strategien. Tauchen Sie ein in die wissenschaftlichen Hintergründe, klinischen Herausforderungen und Chancen dieser besonderen Form der Wahrnehmung und lernen Sie, wie Hochsensibilität zum persönlichen und gesellschaftlichen Gewinn werden kann. Ideal für Psychotherapeuten, Ärzte, Forscher und alle, die Hochsensibilität ganzheitlich verstehen, begleiten oder selbst mehr Klarheit gewinnen wollen. Wie verändern aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen unsere Wahrnehmungswelt? Welche Rahmenbedingungen fördern ein gesundes Miteinander? Dieser Podcast liefert Antworten. Erfahren Sie, warum Differenzierung, Selbstreflexion und bewusste Wahrnehmungsverarbeitung Schlüssel sind, um Hochsensibilität zu verwandeln – vom Belastungsfaktor zum persönlichen Kapital. Key Topics Definition und Abgrenzung von Hochsensibilität – warum der Begriff wissenschaftlich relevant ist Entwicklung eines kurzen Fragebogens zur Unterscheidung funktionaler und dysfunktionaler Hochsensibilität Klinische Symptome und Wahrnehmungsmodalitäten bei Hochsensiblen Differenzialdiagnosen: Abgrenzung zu Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Erkrankungen Zusammenhang zwischen Verarbeitungsproblemen, psychosomatischen Symptomen und Hochsensibilität Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf Wahrnehmung und Reizempfindlichkeit Therapeutische Ansätze: Methoden, Interventionen und Gruppenangebote Das Buch zum Thema: Inhalte, Zielgruppe und praktische Nutzung *Jetzt reinhören – für mehr Verständnis, Kompetenz und Empathie im Umgang mit Hochsensiblen. Hier gibt es weitere Informationen zu dem Buch "Hochsensibilität" von Prof. Thilo Hinterberger Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Kennst Du schon unsere Fortbildungen? Schau Dich hier gerne mal um! Folgenbeschreibung Gut versteckt, aber eine potenzielle Gefahr: Die idiopathische intrakranielle Hypertension (IIH), auch bekannt als Pseudotumor Cerebri, betrifft vor allem übergewichtige junge Frauen und präsentiert sich häufig durch Kopfschmerzen, Sehstörungen und Gesichtsfeldausfälle. In dieser Podcast-Folge erklärt Cem Thunstedt, Neurologe in der Kopfschmerzambulanz der LMU in München, warum diese Erkrankung oft übersehen wird und wie moderne Bildgebung, Druckmessung und klinische Kriterien helfen, die Diagnose abzugrenzen. Du wirst entdecken, warum die Unterscheidung zwischen Migräne und IIH wichtig ist, was MRT-Veränderungen am Optikus-Nerv und Sinus verraten und warum Gewichtsabnahme eine Schlüsselrolle in der Therapie spielt. Cem teilt überraschende Einblicke zu neuen medikamentösen Ansätzen, etwa GLP-1-Analoga und CGRP-Antikörper, die den Druck bei IIH nicht direkt senken, aber bei bestimmten Patientengruppen erstaunliche Verbesserungen bringen. Er erklärt, warum die richtige Diagnose lebenswichtig ist, um unnötige Punktionen zu vermeiden und die richtige Behandlungsmethode einzusetzen. Dieses Wissen ist essenziell für Neurologen, Augenärzte und alle, die mit Kopfschmerzerkrankungen zu tun haben. Keyfacts Typisches Patientenprofil und Risikofaktoren, mit Fokus auf junge, übergewichtige Frauen Pathophysiologie: Wie erhöhter Hirndruck das visuelle System beeinflusst und Symptome wie Kopfschmerzen und Sehstörungen verursacht Klinische Merkmale: Kopfschmerzcharakteristika, Gesichtsfeldausfälle wie Obskurationen und begleitende Symptome wie Tinnitus Diagnostische Kriterien: Bedeutung von MRT-Befunden, Lumbalpunktion-Druckmessungen und Ausschluss sekundärer Ursachen Bildgebungsbefunde: Erweiterung der Sehnervenscheide, Abflachung des hinteren Globus und leere Sella im MRT Differenzialdiagnose: Unterscheidung von IIH von anderen Ursachen erhöhten Hirndrucks Behandlungsstrategien: Gewichtsmanagement, medikamentöse Optionen einschließlich Acetazolamid und innovative Therapien wie GLP-1-Analoga Die Rolle aktueller Forschung und neuer Behandlungen in der Untersuchung, einschließlich CGRP-Antikörper Timestamps: 00:00 - Einführung in IIH und seine klinische Relevanz 01:33 - Typisches Patientenprofil und Risikofaktoren 02:07 - Pathophysiologische Mechanismen und Zyklus des erhöhten Hirndrucks 03:01 - Symptome: Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen 03:57 - Diagnostische Überlegungen: Symptome versus MRT-Befunde 04:56 - Spezifische MRT-Zeichen bei IIH: Sehnerv und Sella-Veränderungen 05:48 - Rolle der Lumbalpunktion und Messung des Hirndrucks 06:34 - Praktische Aspekte der Druckmessung und Richtlinien 07:30 - Wann mehrere Lumbalpunktionen in der klinischen Praxis durchgeführt werden sollten 08:01 - Unterscheidung von IIH von sekundären Ursachen und die Bedeutung der Bildgebung 09:28 - Seltenheit und Epidemiologie von IIH in verschiedenen Populationen 10:41 - Symptome, die vor der Bestätigung von IIH ausgeschlossen werden müssen 12:22 - Typische MRT-Befunde (Sehnerv, Sella, Sinusstenose) und ihre Bedeutung 14:47 - Visuelle Symptome: Obskurationen, vorübergehender Sehverlust und ihre Implikationen 16:00 - Aktuelle Behandlungsansätze: Gewichtsreduktion, Medikamente und Überwachung 17:23 - Neue Therapien: GLP-1-Analoga, CGRP-Antikörper und Einblicke aus der aktuellen Forschung 21:00 - Praktische Überlegungen in der Therapie und Off-Label-Anwendungen in klinischen Szenarien 22:52 - Zukünftige Richtungen und Potenzial für neue Behandlungsalgorithmen 25:48 - Abschließende Gedanken und Bedeutung der Differenzialdiagnose in der klinischen Praxis Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. 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Heute hörst Du einen Podcast unseres Kooperationspartners "Medilogin" Kennst Du schon unsere Fortbildungen? Schau Dich gerne mal um! Hier geht es zur Audio-Version des Buches "Der 1-Minuten Arzt" von Dr. Mark Weinert 🎧 Kontaktekzeme verstehen: Allergisch vs. toxisch Ekzeme gehören zu den häufigsten dermatologischen Krankheitsbildern im klinischen Alltag – und trotzdem sind Differenzierung, Diagnostik und Therapie oft gar nicht so trivial. In dieser Folge bekommst du einen kompakten, aber fundierten Überblick über das allergische und toxische Kontaktekzem. Du erfährst, wie Ekzeme entstehen, welche Stadien sie durchlaufen und worauf es bei der Unterscheidung der beiden wichtigsten Formen wirklich ankommt. 🧠 Das erwartet dich in dieser Folge Definition und Pathophysiologie des Ekzems Die 5 klassischen Ekzemstadien – von akut bis chronisch Unterschiede zwischen allergischem und toxischem Kontaktekzem Typische klinische Merkmale und Leitsymptome Wichtige prädisponierende Faktoren Diagnostische Hinweise und Differenzialdiagnosen Evidenzbasierte Therapieansätze für die Praxis 🔬 Die 5 Stadien des Ekzems Ein akutes Ekzem durchläuft klassischerweise folgende Stadien: Erythematosum – Rötung und Ödem Vesiculosum – Bläschenbildung Madidans – Nässen nach Bläschenruptur Crustosum – Krustenbildung Squamosum – Schuppung 👉 Wichtig: Akut = Stadien treten nacheinander auf Chronisch = Mischbild aller Stadien gleichzeitig ⚖️ Allergisch vs. toxisch – der entscheidende Unterschied 🌿 Allergisches Kontaktekzem Typ-IV-Immunreaktion (Spättyp) Sensibilisierungsphase notwendig Unscharf begrenzt + Streuherde Leitsymptom: Juckreiz Häufig bei gestörter Hautbarriere (z. B. Atopie) Therapie: Allergenkarenz Topische Glucocorticoide Antihistaminika bei Juckreiz 🧪 Toxisches Kontaktekzem Direkte Hautschädigung (nicht immunologisch) Keine Sensibilisierung erforderlich Scharf begrenzt auf Kontaktstelle Leitsymptome: Schmerz & Brennen Typisches Beispiel: „Hausfrauenekzem“ Therapie: Expositionsstopp Hautschutz & Pflege Topische Glucocorticoide Schmerztherapie bei Bedarf 🧩 Diagnostische Hinweise Streuherde → eher allergisch Scharfe Begrenzung → eher toxisch Nitrazin-Gelb-Test zur Beurteilung der Hautbarriere beim toxischen Ekzem Differenzialdiagnosen: u. a. Mykosen, Erysipel, atopisches Ekzem, Morbus Bowen 💡 Take-Home Messages Ekzeme sind nicht infektiöse Entzündungsreaktionen mit charakteristischem Verlauf Die klinische Differenzierung zwischen allergisch und toxisch ist entscheidend Juckreiz vs. Schmerz ist ein wichtiger Hinweis in der Praxis Eine gestörte Hautbarriere spielt bei beiden Formen eine zentrale Rolle Therapie basiert vor allem auf Karenz, topischer Therapie und Hautpflege 🎯 Für wen ist diese Folge besonders relevant? Ärzt:innen in Weiterbildung (Dermatologie, Allgemeinmedizin) Pflegefachkräfte mit dermatologischem Schwerpunkt Medizinstudierende Alle, die ihr Wissen zu häufigen Hauterkrankungen auffrischen möchten Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

PEPA+ Projekt: Innovation in der Altenpflege Summary In diesem Podcast sprechen Markus und Katharina über das Forschungsprojekt PEPA+ und die Rolle akademisch qualifizierter Pflegefachkräfte in der stationären Altenhilfe. Es werden die Herausforderungen, Zielsetzungen und systemischen Perspektiven beleuchtet, um die Versorgung älterer Menschen zu verbessern. Key topics Rolle der akademisch qualifizierten Pflegefachkräfte Vermeidung von Krankenhausaufenthalten bei Pflegebedürftigen Herausforderungen in der Pflegefinanzierung Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Pflege Implementierung neuer Pflegerollen und Kompetenzen Sound bites "Die Zusammenarbeit im Team ist entscheidend für den Erfolg." "Systemische Veränderungen brauchen eine bessere Finanzierung und klare Rollen." "Die Entwicklung neuer Pflegerollen ist essenziell für die Zukunft." Chapters 00:00 Einführung in das Thema Pflege und Forschung 03:40 Das PEPA Plus Projekt und seine Zielsetzung 08:40 Bedarfslage und Herausforderungen in der Altenpflege 12:57 Rollen und Verantwortlichkeiten in der Pflege 16:20 Praktische Umsetzung und interprofessionelle Zusammenarbeit 17:58 Herausforderungen in der Pflegekommunikation 20:08 Implementierung neuer Rollen in der Pflege 23:54 Rolle der Pflegefachkräfte im Team 26:53 Systemperspektive der Pflege 30:15 Zukunftsperspektiven und Chancen im PEPA-Projekt Weiterführende Links: Pepa+-Projekt Mitmachen beim Projekt Delphi-Studie zu Pflegeheim-sensitiven Krankenhausfällen Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

**Kennst Du schon unsere live Online Fortbildungskurse? Schau mal hier: https://klinischrelevant.de/fortbildungen/ 🎧 Podcast-Beschreibung In dieser Episode von Klinisch Relevant sprechen wir mit Prof. Dr. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Uniklinikum Leipzig, über die aktuellen Entwicklungen rund um die Parkinson-erkrankung – von der Diagnostik über moderne Therapieansätze bis hin zu spannenden Zukunftsperspektiven. Im Fokus steht der Wandel unseres Verständnisses: Parkinson wird zunehmend nicht mehr nur als motorische Erkrankung betrachtet, sondern als komplexe, multisystemische und möglicherweise molekular definierte Erkrankung. Wir diskutieren neue diagnostische Verfahren (z. B. Alpha-Synuclein-Nachweis), den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Früherkennung sowie Fortschritte in der symptomatischen Therapie. Außerdem werfen wir einen Blick nach vorn: Welche Rolle spielen das glymphatische System, die Darm-Hirn-Achse und innovative Therapieansätze wie Antikörpertherapien oder adaptive Hirnstimulation? Nicht zuletzt gibt die Episode spannende Einblicke in den Parkinson-Kongress 2026 in Leipzig – ein Muss für alle, die in der Neurologie und Bewegungsmedizin tätig sind. ⸻ Shownotes 🧠 Inhalt der Episode 1. Rückblick: Was hat sich in den letzten Jahren verändert? • Neue pathophysiologische Erkenntnisse: Rolle von Alpha-Synuclein • Wandel der Definition: von klinisch → molekular • Frühsymptome im Fokus (REM-Schlafverhaltensstörung, Hyposmie, Depression) • Diagnostik: Liquor, Hautbiopsie, perspektivisch Bluttests 2. Künstliche Intelligenz & Früherkennung • Mustererkennung anhand klinischer Daten • Bewegungsanalysen und große Datensätze • Herausforderung: Transfer in die klinische Praxis 3. Therapie: Status quo und Fortschritte • Symptomatische Therapie weiterhin zentral (dopaminerge Therapie) • Verbesserte Pharmakokinetik (kontinuierlichere Dopaminspiegel) • On-Demand-Therapien (z. B. inhalatives Dopamin, Apomorphin) • Pumpensysteme (invasiv & subkutan) • Bedeutung von Bewegung und Training für den Krankheitsverlauf 4. Nicht-medikamentöse Verfahren • Tiefe Hirnstimulation (DBS): Fortschritte durch • direktionale Stimulation • adaptive Systeme (closed-loop) • Neue Ansätze: • nicht-invasive Stimulation • fokussierter Ultraschall 5. Blick in die Zukunft • Glymphatisches System: • „Reinigungssystem“ des Gehirns • Bedeutung von Schlaf • Darm-Hirn-Achse: • Mikrobiom als Einflussfaktor • mögliche Rolle bei Krankheitsentstehung • Antikörpertherapien gegen Alpha-Synuclein: • erste vielversprechende Signale • Studien laufen 6. Versorgung & Digitalisierung • Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung • Parkinson-Netzwerke • Wearables & Sensorik • KI-gestützte Therapieoptimierung ⸻ 📍 Kongress-Highlight • Jahreskongress für Parkinson und Bewegungsstörungen 2026 • 📅 ab 16. April 2026 • 📍 Leipzig • Themen u. a.: • Glymphatisches System • Neurostimulation • Spastizität & Botulinumtoxin • Netzwerkerkrankungen 👉 Fokus: neueste wissenschaftliche Erkenntnisse + interdisziplinärer Austausch ⸻ 💡 Take-Home-Messages • Parkinson ist mehr als eine Bewegungsstörung – es ist eine multisystemische Erkrankung. • Früherkennung könnte die Therapie grundlegend verändern. • Digitale Medizin und KI werden die Versorgung stark prägen. • Krankheitsmodifizierende Therapien sind in greifbarer Nähe. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

**Kennst Du schon unsere live Online und On demand Fortbildungen?! Schau Dich gerne mal hier um: Fortbildungen bei Klinisch Relevant Medikamentenmanagement im perioperativen Bereich: Best Practices und Richtlinien Diese Episode thematisiert das Medikamentenmanagements vor elektiven Operationen und betont die Einhaltung von Richtlinien, die Patientensicherheit und die interdisziplinäre Koordination. Sebastian Baum, Stationsapotheker und unser Experte, teilt Einblicke, wie man Medikamentenstrategien optimieren kann, um postoperative Komplikationen zu reduzieren. Hauptthemen: Die Bedeutung des präoperativen Medikamentenmanagements und der Einhaltung von Richtlinien Umgang mit spezifischen Arzneimittelklassen wie Antikoagulantien, Thrombozytenaggregationshemmern und Diabetesmedikamenten Die Rolle der Flüssigkeitsaufnahme und des Timings bei der Medikamentenabsorption Risiken im Zusammenhang mit gängigen Medikamenten wie Formin und SGLT2-Inhibitoren während der Operation Verantwortlichkeiten der Gesundheitsdienstleister bei der Sicherstellung ordnungsgemäßer Medikamentenprotokolle Die Bedeutung der Patientenaufklärung und der präoperativen Planung Praktisches Management von Antikoagulation, Bridging-Therapie und Medikamentenpausen Einführung in autoritative Ressourcen und Medikamentenlisten für das perioperative Management Zeitstempel: 00:00 - Einführung in das perioperative Medikamentenmanagement 02:14 - Die Bedeutung der Einhaltung von Richtlinien im Medikamentenmanagement 04:03 - Umgang mit der Medikamenteneinnahme mit Flüssigkeiten vor der Operation 05:18 - Unterschiede in Tablettenformulierungen und Auswirkungen auf das Flüssigkeitsvolumen 06:04 - Die Bedeutung von Medikamenten-Timing und -Volumen bei der Absorption 07:18 - Pausieren und Fortsetzen chronischer Medikamente während der Operation 08:53 - Umgang mit oralen Antikoagulantien und Bridging-Therapien 09:38 - Bedeutung einer angemessenen präoperativen Medikamentenplanung 12:13 - Verantwortung der Gesundheitsfachkräfte und Patientenaufklärung 14:59 - Risiken des Managements von Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmern 18:54 - Warum Formin pausieren und das Risiko einer Laktatazidose mindern 21:08 - Umgang mit Diabetesmedikamenten wie SGLT2-Inhibitoren 22:24 - Weitere Medikamente, die sorgfältige perioperative Überlegungen erfordern 24:51 - Nützliche Werkzeuge: SBI-Initiative und Medikamenten-Checklisten 26:35 - Empfehlung zur Nutzung von Ressourcen für das Medikamentenmanagement 27:43 - Der Wert der frühzeitigen Planung in der Medikamentenstrategie Ressourcen & Links: NRW Medikamentenliste für das perioperative Management Diese Episode hebt die Notwendigkeit einer multidisziplinären Koordination und proaktiven Planung hervor, um optimale chirurgische Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Medikamentenmanagement zu gewährleisten. 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert: 👉 Zeit für den nächsten Karriereschritt? Bewerben Sie sich jetzt auf die Chefarztstelle für Orthopädie und Unfallchirurgie in einem modern ausgestatteten ambulanten Rehabilitationszentrum in der Nähe von Stuttgart. Die Position ist zu 100 Prozent ambulant: es gibt keine Wochenend- oder Nachtschichten, sondern familienfreundliche Arbeitszeiten. Sie haben die Möglichkeit zur Behandlung von Privatpatienten und Sie erhalten eine attraktive Vergütung inklusive Jahressonderzahlung. Darüber hinaus begleitet und berät Sie unser Team im gesamten Bewerbungsprozess. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Physiotherapie heute: Vielfalt, Grenzen und Zukunftsperspektiven mit Maleen Stümmeler In diesem Podcast tauchen wir ein in die vielseitige Welt der Physiotherapie, ihre aktuellen Herausforderungen und Zukunftstrends. Maleen Stümmeler, erfahrene Physiotherapeutin und Expertin im Bereich Frauengesundheit, teilt Einblicke in Ausbildung, Evidenzbasierung und innovative Ansätze in der Physiotherapie. Key Topics Der Weg in die Physiotherapie: persönliche Geschichten und Schlüsselmomente Was macht einen guten Physiotherapeuten aus? Kernkompetenzen und Soft Skills Verschiedene Strömungen in der Physiotherapie: Bobath, PNF, manuelle Therapie, Krankengymnastik am Gerät Evidenzbasierte Medizin: Fortschritte und Herausforderungen in der Forschung Grenzen der Physiotherapie: Wann ist eine Behandlung nicht zielführend? Entwicklung der Ausbildung: Akademisierung und Digitalisierung im Wandel Zukunftstrends: Teletherapie, KI und die Rolle der digitalen Medien Spezialisierungen und Nischen: Frauengesundheit, neurologische Reha, funktionelle Störungen Timestamps 00:00 - Einführung und Vorstellung von Maleen Stümmeler 02:45 - Wie kam Maleen zur Physiotherapie? Der persönliche Einstieg 05:20 - Berührungspunkte zwischen Neurologie und Physiotherapie im Klinikalltag 07:10 - Was ist Physiotherapie? Ziele, Methoden und Missverständnisse 09:05 - Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachkräften: Herausforderungen und Chancen 11:20 - Wesentliche Fertigkeiten für Physiotherapeuten: Fachwissen und Empathie 13:00 - Unterschiede in Ausbildung und Praxisentwicklung: Universitäten vs. Fachschulen 15:30 - Bedeutung der Evidenz in der Physiotherapie und aktuelle Forschungsstände 18:00 - Hauptströmungen in der neurologischen und orthopädischen Physiotherapie 20:45 - Physikalische Therapien: Massage, manuelle Techniken und aktive Bewegung 23:10 - Indikationen und Grenzen: Wann ist Physiotherapie nicht die richtige Wahl? 26:00 - Herausforderungen in der Versorgung, Motivation und Compliance 28:20 - Ausbildung im Wandel: Akademisierung, praktische Erfahrungen und Ausbilder 30:50 - Die Rolle von Verbänden und berufspolitischer Vertretung 33:00 - Digitalisierung, Teletherapie und KI: Chancen und Risiken der Zukunft 36:15 - Was braucht es, um eine bessere Versorgung und Forschung zu gewährleisten? 39:00 - Stretching der Grenzen: Funktionelle Störungen in der Physiotherapie 42:30 - Fazit: die Vielseitigkeit und Innovationen in der Physiotherapie 44:00 - Ausblick und Themen für zukünftige Episoden Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Eine Minute Mut #1: Kleine Veränderung, große Wirkung – warum Veränderung bei dir selbst beginnt Kurzbeschreibung Viele Ärztinnen und Ärzte wissen, dass sich etwas ändern muss – im Job, im Alltag, im Leben. Und trotzdem bleibt oft alles beim Alten. In dieser ersten Folge von „Eine Minute Mut“ geht es genau darum: Warum Veränderung selten im System beginnt – sondern bei uns selbst. Mit einer einfachen Übung, die du direkt umsetzen kannst. Das erwartet dich in dieser Folge ● Warum viele Ärzt:innen nicht ins Handeln kommen ● Die zentrale Frage: Was nervt mich an mir selbst? ● Eine konkrete 30-Tage-Übung für echte Veränderung ● Warum kleine Schritte oft größere Wirkung haben als große Pläne ● Wie du Selbstveränderung auf berufliche Entscheidungen übertragen kannst Die Übung aus der Folge 👉 Wähle eine einzige Gewohnheit, die dich stört 👉 Verändere sie bewusst über 30 Tage 👉 Starte klein – nicht perfekt 👉 Beobachte, was passiert Optional: ● Sprich mit jemandem darüber (Commitment) ● Notiere täglich deine Beobachtungen Wer spricht hier? Ich bin Martin Werner. Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der Entscheidung und dem Weg in die Schweiz. Dabei erlebe ich täglich, vor welchen Fragen viele stehen: Bleiben oder gehen? Noch durchhalten oder etwas verändern? Was passt wirklich zu mir und meinem Leben? Diese Entscheidungsprozesse sind oft sehr ähnlich – unabhängig davon, ob es um die Schweiz geht oder um andere Veränderungen. Deshalb unterstütze ich Ärzt:innen auch ortsunabhängig dabei, Klarheit zu gewinnen und ins Handeln zu kommen. Call to Action Wenn du diese Übung ausprobierst und: ● Unterstützung bei der Umsetzung möchtest ● deine Erfahrungen teilen willst ● oder gerade selbst vor einer Veränderung stehst Schreib mir gerne direkt. Kontakt & weitere Inhalte 📩 E-Mail: info (@) docsgoswiss.ch 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/docsgoswiss/ 🌐 Website: https://docsgoswiss.ch/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

Shownotes In dieser Episode nimmt Jessica Liers, Host unserer Ergotherapie-Podcasts, den zentralen Kern der Ergotherapie unter die Lupe: der Unterschied zwischen Aktivität und Betätigung. Du erfährst, warum diese Unterscheidung im therapeutischen Alltag so entscheidend ist, wie sie sich auf deine Behandlung auswirkt und warum bedeutungsvolle Betätigung im Mittelpunkt ergotherapeutischen Handelns steht. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de
Lars ma' hören: Professor Wojteckis Brain Radio Jeden letzten Donnerstag teilt Prof. Lars Wojtecki hier in seiner Audio-Kolumne "Lars ma' hören!" interessante Studienergebnisse aus der Welt der Neurologie und Neurowissenschaft. Neuromodulation trifft Rheumatologie – der Vagusnerv als therapeutisches Ziel In dieser Episode werfen wir einen spannenden Blick über den Tellerrand der klassischen Rheumatologie hinaus: Welche Rolle spielt der Vagusnerv bei entzündlichen Erkrankungen – und könnte er zukünftig ein therapeutisches Target werden? Der Vagusnerv, als zehnter Hirnnerv zentraler Bestandteil des Parasympathikus, ist nicht nur für die Regulation von Herzfrequenz und Verdauung zuständig, sondern beeinflusst auch das Immunsystem. Besonders interessant ist der sogenannte inflammatorische Reflex: ein neuronaler Mechanismus, über den Entzündungsprozesse aktiv gedämpft werden können. Genau hier setzt ein innovativer Therapieansatz an. Die Vagusnervstimulation, bislang vor allem aus der Neurologie bekannt (z. B. bei Epilepsie), wird zunehmend auch bei anderen Erkrankungen untersucht – unter anderem bei rheumatoider Arthritis. Erste randomisierte, sham-kontrollierte Studien zeigen: Nach drei Monaten Stimulation sprechen etwa 35 % der Patient:innen klinisch an (vs. 24 % unter Kontrolle). Auch wenn die Effektstärke nicht mit modernen Biologika vergleichbar ist, liefert dies einen wichtigen Proof of Principle für die immunmodulatorische Wirkung. Neben der invasiven Methode (Implantation eines Stimulators) rückt zunehmend auch die nicht-invasive Vagusnervstimulation in den Fokus. Diese erfolgt beispielsweise über das Ohr und wird bereits bei Migräne und Depression eingesetzt. Erste Daten deuten zudem auf mögliche Effekte bei weiteren neurologischen und sogar immunologischen Erkrankungen hin. Take-Home-Messages: • Der Vagusnerv beeinflusst über den inflammatorischen Reflex aktiv das Immunsystem • Vagusnervstimulation zeigt erste klinische Effekte bei rheumatoider Arthritis • Nicht-invasive Verfahren bieten ein niedrigschwelliges, risikoarmes Potenzial • Neuromodulation könnte zukünftig interdisziplinär an Bedeutung gewinnen Ein spannender Ausblick auf ein sich entwickelndes Forschungsfeld – wir dürfen gespannt sein, welche Rolle die Neuromodulation künftig in der Therapie entzündlicher Erkrankungen spielen wird. 🎧 Jetzt reinhören und mehr erfahren – wir bleiben dran! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de