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Am 17. August 1846 wird Marie Jaëll in einem Dorf im Elsass geboren. Mit musikalischem Ausnahmetalent macht sie Karriere als Pianistin und Komponistin - doch ihre Name gerät später fast in Vergessenheit.In diesem Zeitzeichen erzählt Fabian Elsäßer:dass Marie Jaëll einen Musiker heiratet, der später eifersüchtig auf ihren Erfolg ist, warum die Musikerin zur Sekretärin von Franz Liszt wird,dass sie als erste französische Pianistin alle 32 Beethoven-Sonaten vorträgt,wie sie eine neue Methode zum Lernen des Klavierspiels entwickelt.Marie Jaëll ist ein Wunderkind am Klavier: Schon mit zehn Jahren gibt sie Konzerte im Elsass, ihrer Heimat, und in Süddeutschland. Kritiker loben ihre geniale Technik und "männliche Energie" - das seinerzeit höchste Lob für Pianistinnen.Daneben komponiert Marie Jaëll rund 70 Werke: Klavierstücke, Lieder, eine Oper und große Symphonien. Kritiker vergleichen sie mit Beethoven und Wagner. Doch sie ist auch eine Frau im von Männern dominierten Musikbetrieb und sie gerät nach ihrem Tod in Vergessenheit. Heute werden ihre Werke - nicht nur von jungen Musikerinnen - wiederentdeckt.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Raphaela Gromes, Cellistin und Autorin Susanne Wosnitzka, Musikwissenschaftlerin am Archiv Frau und Musik, Frankfurt am Main Raphaela Gromes: Fortissima!: Verdrängte Komponistinnen und wie sie meinen Blick auf die Welt verändern. München 2025. Weiterführende Links:ARD Sounds: Komponistinnen im FokusStichtag: Tod des Komponisten Franz LisztWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Fabian ElsäßerRedaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins

Im Sommer 1956 treffen sich 20 Wissenschaftler auf dem Campus des Dartmouth College in den USA. Mit ihren Diskussionen legen sie den Grundstein für künstliche Intelligenz.In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:ob moderne KI-Systeme tatsächlich intelligent sind, über Alan Turings berühmte Frage: "Können Maschinen denken?", wie Künstliche Intelligenz 70 Jahre nach Dartmouth die Welt auf den Kopf stellt."Wir wollen herausfinden, wie Maschinen Probleme angehen können, deren Lösung zurzeit dem Menschen vorbehalten ist", formuliert Mathematiker und Mitinitiator John McCarthy das Ziel der Dartmouth-Konferenz.Zwei Monate lang diskutieren und analysieren Mathematiker, Ökonomen, Informatiker und Psychologen, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet - und ob sich diese Prozesse auf Maschinen übertragen lassen. Ihre Vision geht noch weiter: Können Maschinen sich auch selbst optimieren?Ergebnisse gibt es keine, aber die Dartmouth-Konferenz gilt heute als Geburtsstunde der "Künstlichen Intelligenz". Seither arbeiten Wissenschaftler der verschiedensten Disziplinen an der Entwicklung intelligenter Maschinen.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Prof. Alke Martens (Lehrstuhl für Praktische Informatik und Didaktik der Informatik an der Universität Rostock)Prof. Benjamin Risse (Praktische Informatik Universität Münster)Weiterführende Links:Planet Wissen: Geschichte des ComputersStichtag: Computererfinder Konrad Zuse stirbt Zeitzeichen: Mathematiker Alan Turing wird geborenWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Christoph TiemannRedaktion: Jakob Schiffer und Matti HesseTechnik: Alexander Buske

Als Astronom reist der Kölner Jesuit Adam Schall von Bell nach China - bis zu seinem Tod am 15.8.1666 sieht er die Heimat nie wieder. Am Kaiserhof gelangt er zu Weltruhm - und gerät in tödliche Gefahr.In diesem Zeitzeichen erzählt Lisa Bolten:wie der Kölner Jesuit Johann Adam Schall von Bell zum engsten Berater des chinesischen Kaisers aufsteigt, weshalb seine astronomischen Kenntnisse über Macht und Einfluss am Kaiserhof entscheiden, wie Hofintrigen ihn ins Gefängnis bringen, ein Erdbeben ihm aber sein Leben rettet.1592 wird Johann Adam Schall von Bell in Köln geboren. Als junger Jesuit verlässt er Europa und reist nach China – mit dem Ziel, den christlichen Glauben zu verbreiten. Doch bekannt wird er dort vor allem als Mathematiker und Astronom. Am Kaiserhof in Peking berechnet er einen neuen, präziseren Kalender und steigt zum Hofastronomen und Berater des Kaisers auf. Seine wissenschaftlichen Erfolge verschaffen ihm hohes Ansehen, wecken aber auch Neid und politischen Widerstand. Als sich die Machtverhältnisse am Hof ändern, gerät Schall von Bell zwischen die Fronten. Aus dem gefeierten Gelehrten wird ein Gefangener. Obwohl seine Berechnungen einer Sonnenfinsternis ihn rehabilitieren, wird er zum Tode verurteilt. Erst ein Erdbeben wendet sein Schicksal.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Prof. Dr. Markus Friedrichs, Professor für frühe Neuzeit, Universität HamburgPingyi Chu: Scientific Dispute in the Imperial Court. The 1664 Calendar Case, In: Taiwanese Journal for Studies of Science, Technology and Medicine, Nr. 6 (1997), S. 1–31 Martin Gimm: P. Johann Adam Schall von Bell S.J. und die Geheimakten zum Gerichtsprozeß der Jahre 1664–1665 in China, Wiesbaden 2021 Stefano Salvia: The Battle of the Astronomers. Johann Adam Schall von Bell and Ferdinand Verbiest at the Court of the Celestial Emperors (1660–1670), In: Physics in Perspective, Bd. 22 (2020), S. 81–109Jianhua Zhu: Johann Adam Schall von Bell. Ein Kölner des 17. Jahrhunderts in China, In: Achim Aurnhammer, Barbara Beßlich und Stephanie Wodianka (Hrsg.): Deutsch-chinesische Helden und Anti-Helden. Von Ah Q bis Wu Song, Bielefeld 2020Weiterführende Links:Zeitzeichen: Der Jesuit, der Japan beschrieb - Luis FroísZeitzeichen: Verändert die Welt mit himmlischer Mathematik - RegiomontanusZeitzeichen: Wendepunkt in der Wissenschaft - der Venustransit am 3.6.176Zeitzeichen: Die Vermessung des Universums - Astronom Claudius PtolemäusZeitzeichen: Die Sonnenfinsternis des Archilochos (am 6.4.648 v.Chr.)Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Lisa Bolten Redaktion: Frank Zirpins

Als im Nordirlandkonflikt bei einem tragischen Unfall Kinder sterben, protestieren am 14.8.1976 Katholiken und Protestanten gemeinsam. Das stoppt die Gewalt - zumindest vorerst.In diesem Zeitzeichen erzählt Veronika Bock:wie der Tod von drei Kindern zwei Frauen dazu bringt, eine Friedensbewegung zu gründen, wie die "Peace People" Katholiken und Protestanten gemeinsam auf die Straße bringen, wie ihr Protest den Nordirlandkonflikt zwar verändert, ihn aber nicht beendet.Am 10. August 1976 erschüttert ein tragischer Unfall Belfast: Ein flüchtendes IRA-Mitglied wird von britischen Soldaten erschossen, sein führerloses Auto rast in eine Familie. Drei Kinder sterben, ihre Mutter wird schwer verletzt. Das Unglück wird zum Wendepunkt. Die Augenzeugin Betty Williams und Mairead Corrigan, die Tante der Kinder, rufen wenige Tage später zu einer Friedensdemonstration auf: Tausende katholische und protestantische Frauen folgen ihrem Appell. In den Wochen und Monaten danach schließen sich Hunderttausende Menschen den Friedensmärschen der "Peace People" an und setzen ein kraftvolles Zeichen gegen die Gewalt der "Troubles". Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Dr. Corinna Hauswedell (Friedens- und Konfliktforscherin)Professor Michael Rohrschneider (Professor für Geschichte der frühen Neuzeit, Leiter des Zentrums für historische Friedensforschung, Bonn)Bundeszentrale für politische Bildung: Konflikte und Kriege - NordirlandAuswärtiges Amt: Für Frieden auf der irischen Insel - 25 Jahre Karfreitagsabkommen (Abkommen von Belfast) RTÉ Archives: A Call For Peace In Derry 1972Weiterführende Links:Zeitzeichen: Beginn der Unruhen in Nordirland (am 03.08.1969)Zeitzeichen: 16 Jahre unschuldig im Gefängnis: die "Birmingham Six"Zeitzeichen: Warum der Osteraufstand Irland geprägt hatWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Veronika BockRedaktion: Carolin Rückl und David Rother

Am 13. August 1876 beginnt in Bayreuth ein kühnes Experiment: Richard Wagner revolutioniert die Oper. Aus dem Festspiel wird ein Weltereignis - mit strahlenden und dunklen Seiten.In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:wie Wagner aus einer vagen Idee ein revolutionäres Festspielhaus entwickelt,welche technischen Neuerungen das Festspielhaus von anderen Bühnen unterscheiden,welche bekannten Musiker zur Premiere anreisen - und welche nicht,mit welcher Oper Wagner das Festspielhaus eröffnet,warum Adolf Hitler nach Wagners Tod Stammgast der Festspiele wird.Im August 1876 herrscht in Bayreuth Ausnahmezustand. Die Kleinstadt mit ihren rund 14.000 Einwohnern empfängt Gäste aus ganz Europa. Neben Kaiser Wilhelm I. ist auch der König von Brasilien anwesend. Auf einem damals noch kahlen Hügel erhebt sich ein Theater, das eigens für Richard Wagners monumentalen "Ring des Nibelungen" gebaut worden ist.Der Komponist verfolgt in Bayreuth eine Idee, die weit über eine gewöhnliche Opernaufführung hinausgeht. Musik, Bühne und Handlung sollen zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Die Urteile fallen nach der Premiere unterschiedlich aus, doch schon damals wird deutlich: Bayreuth ist mehr als ein Opernfestival.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Professor Stephan Mösch (Theaterwissenschaftler, Karlsruhe)Oswald Georg Bauer: Die Geschichte der Bayreuther Festspiele. Berlin 2016Stephan Mösch: Bayreuth als Theater - Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte. Kassel 2026Bernd Zegowitz (Hg.): Die ersten Bayreuther Festspiele 1876 - Eine Anthologie. Würzburg 2022Weiterführende Links:Zeitzeichen: Grundsteinlegung für das Richard-Wagner-FestspielhausZeitzeichen: Uraufführung von Richard Wagners "Parsifal" in BayreuthZeitzeichen: Uraufführung von Wagners Oper "Lohengrin"Zeitzeichen: Geburtstag von Cosima WagnerWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherin und der Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Christoph VratzRedaktion: Sefa Inci Suvak

Am 13. August 1876 beginnt in Bayreuth ein kühnes Experiment: Richard Wagner revolutioniert die Oper. Aus dem Festspiel wird ein Weltereignis - mit strahlenden und dunklen Seiten.In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:wie Wagner aus einer vagen Idee ein revolutionäres Festspielhaus entwickelt,welche technischen Neuerungen das Festspielhaus von anderen Bühnen unterscheiden,welche bekannten Musiker zur Premiere anreisen - und welche nicht,mit welcher Oper Wagner das Festspielhaus eröffnet,warum Adolf Hitler nach Wagners Tod Stammgast der Festspiele wird.Im August 1876 herrscht in Bayreuth Ausnahmezustand. Die Kleinstadt mit ihren rund 14.000 Einwohnern empfängt Gäste aus ganz Europa. Neben Kaiser Wilhelm I. ist auch Kaiser Pedro II. von Brasilien anwesend. Auf einem damals noch kahlen Hügel erhebt sich ein Theater, das eigens für Richard Wagners monumentalen "Ring des Nibelungen" gebaut worden ist.Der Komponist verfolgt in Bayreuth eine Idee, die weit über eine gewöhnliche Opernaufführung hinausgeht. Musik, Bühne und Handlung sollen zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Die Urteile fallen nach der Premiere unterschiedlich aus, doch schon damals wird deutlich: Bayreuth ist mehr als ein Opernfestival.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Professor Stephan Mösch (Theaterwissenschaftler, Karlsruhe)Oswald Georg Bauer: Die Geschichte der Bayreuther Festspiele. Berlin 2016Stephan Mösch: Bayreuth als Theater - Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte. Kassel 2026Bernd Zegowitz (Hg.): Die ersten Bayreuther Festspiele 1876 - Eine Anthologie. Würzburg 2022Weiterführende Links:Zeitzeichen: Grundsteinlegung für das Richard-Wagner-FestspielhausZeitzeichen: Uraufführung von Richard Wagners "Parsifal" in BayreuthZeitzeichen: Uraufführung von Wagners Oper "Lohengrin"Zeitzeichen: Geburtstag von Cosima WagnerWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherin und der Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Christoph VratzRedaktion: Sefa Inci Suvak

Am 13. August 1961 trennt Stacheldraht Familien, Freunde und Nachbarn. Menschen verlieren ihre Freiheit. Können Apps und Avatare helfen, Geschichte lebendig zu halten?In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:warum die DDR die Grenze zu West-Berlin schließt,wie aus einer Absperrung mit Stacheldraht eine jahrzehntelang bestehende Grenze wird,wie Flucht, Mauertote und Grenzsicherung das Leben in Berlin prägen.Der 13. August 1961 verändert das Leben von Millionen Menschen. Über Nacht riegelt die DDR die Grenze zu West-Berlin ab. Aus Stacheldraht und Straßensperren wird eine Mauer, die Berlin fast 30 Jahre lang teilt. Für viele beginnt eine Zeit voller Angst, Trennung und Flucht. Der Alltag von Elke Rosin und Uwe Rutkowski verändert sich durch den Mauerbau einschneidend. Ihre Erinnerungen zeigen, was der 13. August 1961 für Menschen in Ost und West bedeutet – und warum die Erinnerung an die deutsche Teilung bis heute unterschiedlich ausfällt.Unser Tipp:Die App "OstWest Zeitzeugen" der ARDDas sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Ines Geipel, AutorinHans-Hermann Hertle: Die Berliner Mauer. Biografie eines Bauwerkes, Berlin 2015ZDFzeit: Ein Tag im August – Mauerbau '61 (Dokumentation)Weiterführende Links:Zeitzeichen: Michael Gartenschlägers Kampf gegen die DDR‑TodesautomatenZeitzeichen: Peter Fechter verblutet an der Berliner Mauer (am 17.08.1962)Zeitzeichen: Transitabkommen BRD-DDR unterzeichnet (am 17.12.1971)Zeitzeichen: Die DDR öffnet ihre Grenzen (am 09.11.1989)Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Erik HlacerRedaktion: Sefa Inci Suvak

Am 13. August 1961 trennt Stacheldraht Familien, Freunde und Nachbarn. Menschen verlieren ihre Freiheit. Können Apps und Avatare helfen, Geschichte lebendig zu halten?In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:warum die DDR die Grenze zu West-Berlin schließt,wie aus einer Absperrung mit Stacheldraht eine jahrzehntelang bestehende Grenze wird,wie Flucht, Mauertote und Grenzsicherung das Leben in Berlin prägen.Der 13. August 1961 verändert das Leben von Millionen Menschen. Über Nacht riegelt die DDR die Grenze zu West-Berlin ab. Aus Stacheldraht und Straßensperren wird eine Mauer, die Berlin fast 30 Jahre lang teilt. Für viele beginnt eine Zeit voller Angst, Trennung und Flucht. Der Alltag von Elke Rosin und Uwe Rutkowski verändert sich durch den Mauerbau einschneidend. Ihre Erinnerungen zeigen, was der 13. August 1961 für Menschen in Ost und West bedeutet – und warum die Erinnerung an die deutsche Teilung bis heute unterschiedlich ausfällt.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Ines Geipel, AutorinHans-Hermann Hertle: Die Berliner Mauer. Biografie eines Bauwerkes, Berlin 2015ZDFzeit: Ein Tag im August – Mauerbau '61 (Dokumentation)Weiterführende Links:Zeitzeichen: Michael Gartenschlägers Kampf gegen die DDR‑TodesautomatenZeitzeichen: Peter Fechter verblutet an der Berliner Mauer (am 17.08.1962)Zeitzeichen: Transitabkommen BRD-DDR unterzeichnet (am 17.12.1971)Zeitzeichen: Die DDR öffnet ihre Grenzen (am 09.11.1989)Unser Tipp:Die App "OstWest Zeitzeugen" der ARDWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Erik HlacerRedaktion: Sefa Inci Suvak

Mythos Kleopatra: Inbegriff von Schönheit, Männerverführerin, gestorben durch einen Schlangenbiss am 12.8.30 v. Chr. Was über die letzte Pharaonin Ägyptens ist Legende, was historisch belegbar?In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:warum die Geschichte vom tödlichen Schlangenbiss vermutlich eine Erfindung Kleopatras ist,weshalb weder Eselsmilchbad noch Bob-Frisur historisch belegt sind,wie Bildung, Sprachkenntnisse und politisches Geschick zu Kleopatras Machtmitteln werden,welche Rolle Julius Cäsar und Marcus Antonius für ihre Herrschaft spielen,warum die letzte Pharaonin bis heute als globale Werbeikone funktioniert.Als Kleopatra im August im Jahr 30 vor Christus stirbt, endet nicht nur das Leben einer Königin. Mit ihr verschwindet auch die politische Unabhängigkeit Ägyptens. Kurz darauf wird das Land Teil des Römischen Reiches.Doch die Erinnerung an die letzte Herrscherin des Ptolemäerreichs überlebt. Allerdings wird die historische Figur immer mehr von Mythen überlagert. Antike Autoren und römische Gegner sowie später Theater und Film formen aus Kleopatra eine Legende. Viele Bilder, die heute als typisch gelten, entstehen erst lange nach ihrem Tod.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Ann-Cathrin Harders (Althistorikerin, Universität Bielefeld)Ann-Cathrin Harders: Kleopatra - Ägyptens letzte Königin. München 2025Weiterführende Links:Zeitzeichen: Geburt von Gaius J. CaesarZeitzeichen: Octavian wird "Kaiser Augustus"Zeitzeichen: Ägyptens vergessener Rivale: Großmacht der HethiterZeitzeichen: Tutanchamuns Grabkammer geöffnetZeitzeichen: Suche nach Ägyptens Atlantis: Goddio entdeckt HeraklionWelches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Ralph Erdenberger Redaktion: Matti Hesse

Im August 1976 sind David Bowie und Iggy Pop auf der Suche nach sich selbst - von Drogen gezeichnet. West-Berlin wird ihre Zuflucht, wo sie Popgeschichte schreiben.In diesem Zeitzeichen erzählt Rüdiger Weidenfeld-Kramer:warum David Bowie und Iggy Pop 1976 ausgerechnet ins geteilte West-Berlin ziehen, wie aus einer Wohngemeinschaft eine der berühmtesten Künstlerfreundschaften der Popgeschichte entsteht,wie Berlin für die beiden Musiker zum Rückzugsort und kreativen Labor wird.1976 ziehen David Bowie und Iggy Pop nach West-Berlin – auf der Flucht vor Drogen, Erfolgsdruck und den Schatten ihres Rockstar-Lebens. In der geteilten Stadt finden sie einen Ort, an dem sie weitgehend unbehelligt leben und künstlerisch neu anfangen können.Inspiriert von der Atmosphäre Berlins, der deutschen Elektronikmusik und dem Expressionismus entstehen Werke, die bis heute nachwirken. Bowie entwickelt seinen unverwechselbaren Sound weiter, während Iggy Pop Songs aufnimmt, die bis heute zu seinen bekanntesten gehören.Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:Thilo Schmied, Musikexperte, Tontechniker, Veranstalter der „Berlin Musictours“Eduard Meyer, ehemaliger Tontechniker in den Hansa-Studios, der mit David Bowie und Iggy Pop zusammengearbeitet hatTobias Rüther: Helden. David Bowie und Berlin, Berlin 2011Andrea Halter: Erlebte Geschichten mit Eduard Meyer, WDR 2017Weiterführende Links:Der ewige König von Deutschland - Geburtstag von Rio ReiserLandluft und Soundvisionen - Musikproduzent Conny PlankJohn Peel - der Radio-DJ, der unbekannte Bands zu Stars machteZehn Songs für die Ewigkeit - "The Queen is dead"Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Rüdiger Weidenfeld-KramerRedaktion: Frank ZirpinsTechnik: Nicolas Dohle