
Hosted by Alexander Teske, Annekathrin Mücke, Ole Skambraks, Peter Welchering · DE
Einmal in der Woche schauen die vier etablierten Redakteure Annekatrin Mücke, Alexander Teske, Ole Skambraks und Peter Welchering auf einen aktuellen Aufreger in der Medienbranche und fragen, was sich aus dem Einzelfall lernen lässt und was dahinter steckt.
Die Medien-Insider berichten Internas aus dem Maschinenraum des Journalismus - egal ob Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Privat-TV oder Alternativmedien.

Die langjährige Justiziarin des RBB hat uns geschrieben: Wir sollen eine Folge ändern! Ihr Vorgehen hat sie mit dem RBB abgesprochen. Was wir getan haben und warum, was die Justiziarin überhaupt gestört hat - das ist Teil 1 dieser aktuellen Folge von "Sachlich richtig", dem Medien-Podcast mit Annekatrin Mücke, Peter Welchering und Alexander Teske.In Teil 2 reden wir über die Programmbeschwerden. Die nehmen zu. 5000 waren es in 2025. Dabei ist es schwierig, sich über ARD, ZDF oder Funk zu beschweren. Warum und welche Wege es gibt, das erklären im Detail. Und wir begründen auch, warum wir das ganze Verfahren eigentlich für abgeschafft und ersetzt halten.In Teil unseren Gesprächs geht es um die anstehende Programmreform bei Deutschlandradio und Deutschlandfunk. Diese beiden vielleicht letzten Säulen im ÖRR, wo noch Fachjournalismus möglich war, sollen nun geschliffen werden. Die Sender sollen jünger und durchhörbarer werden. Wir haben Informationen dazu aus erster Hand.Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, nur so ist es uns auch weiterhin möglich, diese Arbeit zu leisten. So geht´s:per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oderper PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare.Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.deSupport the show

Der Satz einer damaligen Chefin sitzt bis heute: „Professionell" hieß für sie schon vor Jahren nicht objektive Ausgewogenheit, sondern Gesinnungs-Fokus. Der studierte Psychologe Tilo Bernhardt blickt auf über 20 Jahre öffentlich-rechtlichen Journalismus zurück – bei SFB, Phoenix, SWR. Dann der Ausstieg, nicht ganz zufällig mitten im ersten Corona-Lockdown. Trotzdem hat er die Hoffnung auf eine Rettung des öffentlich-rechtlichen Grundgedankens noch nicht aufgegeben und ein Buch dazu veröffentlicht: „Sieben Vorschläge für einen besseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“ Darüber diskutiert er, teilweise recht konträr, mit Annekatrin Mücke und Peter Welchering.Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.de Support the show

ACHTUNG: Da sich in die ursprüngliche Fassung ein längeres Schwarzbild 'eingeschlichen' hat, laden wir diese zweite, korrigierte Fassung hoch und bitten um Entschuldigung.Das ZDF hat kurzfristig den Auftritt von Danger Dan und Igor Levit mit Song "Keine Angst“ in der 100. Jubiläumsausgabe von "Die Anstalt" verboten – mit Verweis auf mögliche Gewaltaufrufe im Text. Die beiden Künstler kritisierten die Entscheidung öffentlich als Eingriff in die Kunst- und Meinungsfreiheit. Annekatrin Mücke und Peter Welchering rekonstruieren den Ablauf: die unprofessionell späte Entscheidung des ZDF, die Rolle des Justiziariats dabei und mögliche "Verantwortungsdiffusion" beim Sender. Es geht dabei neben der juristischen Einordnung des Songtextes (Aufruf zum Doxing von ‚Rechten‘, zu Sachbeschädigung durch Graffiti, die Grüße an die sogenannte "Hammerbande") und den daraus resultierenden Ereignissen auch um Fragen, wie die Instrumentalisierung des Begriffes Antifaschismus, Parallelen zur DDR-Rhetorik und den Aspekt, wem der Hype um Danger Dan nützt – und ob dahinter auch ein wohlkalkuliertes Geschäftsmodell stecken könnte. Eine meinungsstarke Debatte über Kunstfreiheit, öffentlich-rechtlichen Programmauftrag und die Grenzen zwischen Satire und Agitprop. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.de Support the show

HINWEIS: Ab Minute 23:11 hat sich ein ca. 7minütiges Schwarzbild 'eingeschlichen'. Desgalb gibt es eine 2. korrigierte Version ("Danger Dan, das ZDF und die Meinungsfreiheit"). Wir bitten um Entschuldigung.Das ZDF hat kurzfristig den Auftritt von Danger Dan und Igor Levit mit Song "Keine Angst“ in der 100. Jubiläumsausgabe von "Die Anstalt" verboten – mit Verweis auf mögliche Gewaltaufrufe im Text. Die beiden Künstler kritisierten die Entscheidung öffentlich als Eingriff in die Kunst- und Meinungsfreiheit. Annekatrin Mücke und Peter Welchering rekonstruieren den Ablauf: die unprofessionell späte Entscheidung des ZDF, die Rolle des Justiziariats dabei und mögliche "Verantwortungsdiffusion" beim Sender. Es geht dabei neben der juristischen Einordnung des Songtextes (Aufruf zum Doxing von ‚Rechten‘, zu Sachbeschädigung durch Graffiti, die Grüße an die sogenannte "Hammerbande") und den daraus resultierenden Ereignissen auch um Fragen, wie die Instrumentalisierung des Begriffes Antifaschismus, Parallelen zur DDR-Rhetorik und den Aspekt, wem der Hype um Danger Dan nützt – und ob dahinter auch ein wohlkalkuliertes Geschäftsmodell stecken könnte. Eine meinungsstarke Debatte über Kunstfreiheit, öffentlich-rechtlichen Programmauftrag und die Grenzen zwischen Satire und Agitprop. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.de Support the show

Das Thema Gendern sorgt für hitzige Debatten. In unserem ersten Gespräch mit gleich zwei Experten klären wir Missverständnisse auf und fragen: Gibt es überhaupt einen Zwang zum Gendern – oder ist das nur eine ideologische Scheindebatte? Wenn Sie sich fragen, ob Sprache unsere Gesellschaft wirklich verändert oder nur politisch instrumentalisiert wird, sollten Sie diese Folge nicht verpassen.Hier bekommen Sie konkrete Einblicke in die sprachpolitische Hintergründe: Was bedeutet das generische Maskulinum wirklich, und warum ist die Diskussion darüber so emotional aufgeladen? Dabei nehmen wir kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Gefahr geht, dass öffentlich-rechtliche Medien ihre Glaubwürdigkeit durch ideologisch getriebene Sprachvorschriften aufs Spiel setzen. Es geht um die Freiheit der Sprache, um gesellschaftlichen Zusammenhalt und um den Kampf um Diskursmacht.Dr. Dagmar Lorenz, Literaturwissenschaftlerin, und Fabian Payer, Germanist und Musiker, bringen klare Perspektiven in diesen emotionalen Schlagabtausch. Erfahren Sie, warum wissenschaftliche Studien oft missverstanden werden, welche politischen Interessen hinter der Bewegung stecken und wie man in der sprachlichen Vielfalt wieder Ruhe gewinnen kann. Nicht nur für Sprachinteressierte.Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an:DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oderper PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.deSupport the show

Florian Gallwitz ist Professor für Informatik und Medien – Muster- und Spracherkennung, Deep Learning und KI. Er spricht über Fehlinformationen im digitalen Zeitalter und sogenannte Faktenchecks, darüber, wie soziale Medien und KI-Fakes unsere Wahrnehmung manipulieren und warum die technologischen Fortschritte uns vor große Herausforderungen stellen. Gallwitz erzählt von seinen Erfahrungen mit gefälschten PDFs und der Russland-Verschwörungstheorie – Themen, die zeigen, wie leicht Faktenverdrehung und Digitalverschwörungen voranschreiten und gibt konkrete Tipps, wie Journalisten und Bürger KI sinnvoll einsetzen können, ohne dabei auf Fehler hereinzufallen. Außerdem warnt er vor einer drohenden Monopolisierung von KI-Technologien und erläutert die Gefahren einer unkontrollierten, weltweiten Konzentration auf wenige Firmen. Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.de Support the show

Thorsten Alsleben war selbst lange Journalist, u.a. hat er für das ZDF gearbeitet. Nun ist er Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Er kritisiert in seiner neuen Rolle auch oft die Berichterstattung der Medien. So haben sie in seinen Augen kaum noch Kompetenz im Bereich Wirtschaft. Mit Ludwig Erhard könnte kaum noch einer etwas anfangen.Mit seinem Ex-Arbeitgeber, dem ZDF, geht Alsleben hart ins Gericht. In einem Beitrag für den Focus hat er dessen Verfehlungen aufgelistet. Er schämt sich für die Lügen und Manipulationen des Senders und prangert den um sich greifenden Haltungsjournalismus an. Hier kann man den Artikel nachlesen:https://www.focus.de/kultur/kino-tv/ex-zdf-mann-schaemt-sich-fuer-sender-luege-und-manipulation-zu-musk-und-bei-boehmermann_ace57b5c-365e-4287-b550-0e970450dc80.htmlHier geht es zur Website der Initiative:https://www.insm.de/Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an:DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oderper PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter:annekatrin.muecke@gmx.depeter@welchering.dekontakt@alexander-teske.deSupport the show

Anmerkung: Dies ist eine alte Folge, die wir bearbeiten mussten. Wir haben sie neu hochgeladen, da sie trotzdem hörenswert ist. Eine Mitarbeiterin des RBB sah in der Folge ihre Persönlichkeitsrechte verletzt. Vorsorglich haben wir die eine Passage auf Wunsch der Interviewten entfernt, um einen Rechtsstreit zwischen der RBB-Mitarbeiterin und Frau Kapek zu vermeiden. wir produzieren in den kommenden Tagen eien aktuelle Folge zu den Hintergründen.Die Grünen-Politikerin Antje Kapek sieht schwarz für den RBB. Sie war mehrere Jahre Mitglied im RBB-Rundfunkrat und gibt in diesem Gespräch ungewohnt offene Einblicke in ein Aufsichtsgremium, das seiner Aufgabe nicht gerecht werden kann. Auch die sogenannte „Schlesinger-Affäre“ 2022 führte nicht, wie von ihr und anderen erhofft, zu einem echten Wendepunkt, wie die Causa Gelbhaar nur anderthalb Jahre später zeigte. Ihr ernüchterndes Fazit: Solange in der Führungsetagenicht wirklich aufgeräumt wird, hat der RBB keine Zukunft.Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an:DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oderper PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken).Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter:annekatrin.muecke@gmx.depeter@welchering.dekontakt@alexander-teske.de Support the show

Seltener Gast – Jonas Müller vom ÖRR-Blog gibt bei uns zum ersten Mal ein Interview vor Kamera und Mikro und das, obwohl er Journalismus für ‚verbrannte Erde‘ hält und sich selbst als Aktivisten sieht. Er erzählt, warum er 2020 als Gymnasiast mit ein paar Mitstreitern begonnen hat, das Programm des ÖRR aufmerksam und kritisch zu analysieren und damit den Grundstein für eine der reichweitestärksten medienkritischen Stimmen hierzulande legen. Müller benennt tiefe, strukturelle Probleme im ÖRR – von mangelnder Haftung bei journalistischen Fehlern über einseitige Berichterstattung bis hin zur Frage, wie ein reformierter öffentlich-rechtlicher Rundfunk aussehen könnte. Denn anders als viele seiner Follower ist Müller kein Befürworter einer vollständigen Abschaffung. Er plädiert für ein günstigeres Grundangebot mit zuschaltbaren Paketen.Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.de Support the show

Komiker Kurt Krömer ist auf der Bühne zurück. Und das begeistert nicht alle.Und nun singt sie auch noch: Anne rockt die Mokka-Milch-Eisbar. Und die Tagesschau runden seine Sendung gerne mit einer süßen Eiskugel am Ende ab. Auch das schmeckt nicht jedem Zuschauer.Brauchen wir seichte Unterhaltung in den Nachrichten, etwas Nettes, Herzerwärmendes als Rausschmeißer, weil die Zuschauer die harten News sonst nicht mehr ertragen? Darüber diskutieren wir in unserer wirklich aller letzten Folge zu Viert.Viel Freude beim Hören!Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an: DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder per PayPal @ATeske812 (bitte Zahlung unter Freunden anklicken). Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter: annekatrin.muecke@gmx.de peter@welchering.de kontakt@alexander-teske.de skambraks@pm.meSupport the show